Mit Rock, Pumps und Clutch zur Firmenfeier
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26. Mai 2019 01:16
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Neuestes Mitglied: Jan Fischer
   
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Autor Thema: Mit Rock, Pumps und Clutch zur Firmenfeier  (Gelesen 4359 mal)
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Chriser
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« Antworten #15 am: 22. Dezember 2018 17:20 »


[
Danke!
Ich denke, zwei Sachen sind entscheidend:
1. man(N) fühlt sich wohl und
2. tritt überzeugt auf

Dann ist es quasi egal, was (und ob) man etwas an hat!

[/quote]

Genau so ises.

Super geschrieben! Klingt so entspannt wie wohl auch der Abend für dich gelaufen ist.
Ein richtig schickes business outfitt für den konsequent auftrtenden Mann
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MAS
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« Antworten #16 am: 22. Dezember 2018 19:14 »


[
Danke!
Ich denke, zwei Sachen sind entscheidend:
1. man(N) fühlt sich wohl und
2. tritt überzeugt auf

Dann ist es quasi egal, was (und ob) man etwas an hat!


Genau so ises.

Super geschrieben! Klingt so entspannt wie wohl auch der Abend für dich gelaufen ist.
Ein richtig schickes business outfitt für den konsequent auftrtenden Mann
[/quote]

Ich glaube aber darin liegt auch für manche das Problem, denn

1. sie fühlen sich nicht wohl, wenn sie das Gefühl haben, von anderen kritisch angeguckt zu werden und
2. sie sind nicht so richtig überzeugt davon, bei anderen auch gut anzukommen, was ihnen aber wichtig wäre.

Es gilt also, ein wenig unabhängiger von den Meinungen anderer Leute zu werden und überzeugt davon werden, ihnen auch mal was für sie Ungewohntes zumuten zu dürfen.

LG, Micha
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Hansi1973
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« Antworten #17 am: 22. Dezember 2018 21:14 »

Sich wohlfühlen und davon überzeugt sein, das Richtige zu tragen, ist für uns ALLE wichtig und bedeutend.
Wer sich im Anzug und mit Krawatte unwohl fühlt, sollte auf eine Karriere als Bänker - insbesondere mit Führungsanspruch - verzichten. Wer sich im Blaumann unwohl fühlt, sollte sich vielleicht nicht für einen handwerklichen Beruf entscheiden.

Und doch taucht die ein oder andere Szene im Leben auf und man wird gesellschaftlich gezwungen, die Rolle und damit die Kleidung zu wechseln. Spätestens wenn es festlich wird (z.B. Hochzeitsfeier), muss sich auch mal der Maurergeselle in einen Anzug zwängen. Es wird fremd vorkommen und wenn der Anzug auch nicht 100%ig sitzt, wird sich nicht nur verkleidet vorkommen, sondern auch so aussehen/ wirken.

Ich sehe das Leben immer auch ein wenig wie das Theater-Spielen: man muss die Rollen ausfüllen, sich damit identifizieren und das auch rüberbringen.

Es bringt nichts, sich nur eine Uniform anzuziehen und dann wie ein Schlulck Wasser in der Kurve rumzuschlappen.
Da wirkt man nicht wie Schutzmann Schneidig oder Drill Instructor/ Gunnery Sergeant Hartmann, sondern eher wie Hein Blöd, der pünktlich zum Feierabend aus dem Fabriktor trottet.

Und das sind jetzt nur mal die "männlichen Verkleidungen".

Ungleich schwerer wird es (eventuell), wenn man vom allgemein üblichen Bekleidungsschema abweicht und man sich in der "falschen Abteilung" ausstaffiert.
Dem Rock ist es ziemlich egal, ob er als Damen- oder Herrenmodell verkauft wird. Entscheidend ist, auch hier: wie man darin auftritt!
Das kann von derb-burschikos bis zart-elfengleich variieren. Wichtig ist nur, dass man sich seiner Erscheinung bewusst ist und darin "lebt", damit dies auch glaubhaft rüberkommt und eben nicht wie eine billige Verkleidung wirkt.

Aber diese Sicherheit bekommt man nur selten von heute auf morgen.

Meist wird man sich fragen "kann ich/ soll ich?" und "was werden die anderen sagen/ wie reagieren?".
Dabei ist "mir doch egal - die können mich mal!" nicht immer die richtige und empfehlenswerte Eigen-Antwort.
Insbesondere dann nicht, wenn man mit Personen zusammen kommt, die einen schon kennen und/oder bewerten können (z.B. aktuelle/ zukünftige Kollegen/ Vorgesetzte) oder persönlich betroffen sind und sich ggf. fremdschämen könnten und Angst haben, selber zum Gespött zu werden.

Darum: vorsichtig antasten, mal schauen, was so geht und toleriert wird.
Und wenn das alles positiv verläuft, kann man auch mal einen draufsetzen.  Wink

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skirty19
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« Antworten #18 am: 22. Dezember 2018 21:22 »

Bemerkenswert. Da sieht man die unterschiede. Könnte ich mir gar nicht vorstellen....
Mobbingcenter ..auch ohne Röcke usw.
Aber prima das zu sehen.
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Dr.Heizer
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« Antworten #19 am: 22. Dezember 2018 22:09 »

Sehr gut geschrieben, Hansi1973!
Wichtig ist nur, dass man sich seiner Erscheinung bewusst ist und darin "lebt", damit dies auch glaubhaft rüberkommt und eben nicht wie eine billige Verkleidung wirkt.
Genau das ist auch meine Überzeugung (auch mit von den Sehgewohnheiten abweichender Kleidung):
Wirke authentisch und gekleidet. Tue das, was Du auch sonst tust, bewege Dich, wie sonst auch. Das kommt an, das wirkt und wird auch mit Rock oder sonstige über kurz oder lang akzeptiert.
Bist Du verkleidet, fühlst Dich also nicht wohl in dem, was Du trägst, wirkst Du nicht authentisch, bist nicht so selbstbewusst wie immer und nicht so sympathisch.
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Viele Grüße aus dem Vogtland, Dr.Heizer
MAS
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« Antworten #20 am: 22. Dezember 2018 22:16 »

Darum: vorsichtig antasten, mal schauen, was so geht und toleriert wird.
Und wenn das alles positiv verläuft, kann man auch mal einen draufsetzen.  Wink

So habe ich es auch gemacht:
Sommer 1999: Rock nur in der Freizeit
Winter 1999/2000: Hose
Sommer 2000: Rock auch in der Uni, aber nicht im Dienst (WHK)
Winter 2000/2001: Hose
Sommer 2001: Rock auch in der Uni im Dienst

LG, Micha
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JJSW
Schwabenrocker
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real men wear skirts


« Antworten #21 am: 22. Dezember 2018 23:47 »

Hallo Marcel, freut mich, in letzter Zeit wieder etwas mehr im Forum von Dir zu lesen  Smiley

Sehr gut geschrieben, Hansi1973!
Wichtig ist nur, dass man sich seiner Erscheinung bewusst ist und darin "lebt", damit dies auch glaubhaft rüberkommt und eben nicht wie eine billige Verkleidung wirkt.
Genau das ist auch meine Überzeugung (auch mit von den Sehgewohnheiten abweichender Kleidung):
Wirke authentisch und gekleidet. Tue das, was Du auch sonst tust, bewege Dich, wie sonst auch. Das kommt an, das wirkt und wird auch mit Rock oder sonstige über kurz oder lang akzeptiert.
Bist Du verkleidet, fühlst Dich also nicht wohl in dem, was Du trägst, wirkst Du nicht authentisch, bist nicht so selbstbewusst wie immer und nicht so sympathisch.


Gut geschrieben, wobei ich aus meiner Sicht noch ergänze:
Das mit dem selbstbewußt und athentisch wirken, war für mich zunächst nicht selbstverständlich. Wenn ich mich an meine Unsicherheit beim erstem Mal Rock tragen im Heimatort erinnerte. Aber als nichts besonderes geschah, wiederholte ich es gleich am nächsten Tag. Und mit jedem neuem Tag im Rock wuchs die Selbstsicherheit,  so das ich bald andere Röcke, kürzere, gemusterte, Kleider ausprobierte. Ebenso wurde es für mich immer leichter, mich im Rock zu bewegen, je mehr Leute davon wußten.

Eigentlich reine Übungssache, wobei ich auch lieber in kleinen Schritten vorgegangen bin, aber in dreieinhalb Jahren schon sehr zufrieden bin, was ich erreicht habe.
Also Rock tragen = gutes Training fürs Selbstbewußtsein.


Darum: vorsichtig antasten, mal schauen, was so geht und toleriert wird.
Und wenn das alles positiv verläuft, kann man auch mal einen draufsetzen.  Wink

Ganau. Als ich mich im Freizeitbereich sicher im Rock bewegte und mich viele Leute so kannten,
hab ich mich im letztes Jahr im Sommer im Rock an den Arbeitsplatz gewagt.
Dieses Jahr am letztem Arbeitstag nun auch im Winter, davon hab ich auch bereits berichtet.

Wobei ich gar nicht das Ziel habe, jeden Tag Rock am Arbeitsplatz zu tragen. Dafür sind mir meine Röcke auch zu schade.
Wichtig ist für mich zu wissen, das ich es kann  Smiley

Grüßle
Jürgen
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2018 00:17 von JJSW » Gespeichert

Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen
Hansi1973
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« Antworten #22 am: 23. Dezember 2018 00:16 »

Noch was: auch mit dem Auftreten hat man es selber in der Hand, wie männlich/ weiblich das wirkt.

Auch da scheinen viele Menschen ja zu glauben, dass ein "Damenrock", "Damenschuhe" und "Damentasche" automatisch "weiblich" rüberkommen und es sehr wahrscheinlich eher aussieht wie die Mischung aus Charleys Tante oder das Schwanensee-Ballett - aufgeführt von den Herren der örtlichen Dorffeuerwehr oder gar das Ganze "tuckig" wirkt und man selber in den Verdacht gerät, schwul zu sein.

Das KANN passieren - muss es aber nicht!
« Letzte Änderung: 23. Dezember 2018 00:17 von Hansi1973 » Gespeichert

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rockpeter
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« Antworten #23 am: 23. Dezember 2018 09:21 »

Zitat
Aber diese Sicherheit bekommt man nur selten von heute auf morgen.

Meist wird man sich fragen "kann ich/ soll ich?" und "was werden die anderen sagen/ wie reagieren?".
Dabei ist "mir doch egal - die können mich mal!" nicht immer die richtige und empfehlenswerte Eigen-Antwort.
Insbesondere dann nicht, wenn man mit Personen zusammen kommt, die einen schon kennen und/oder bewerten können (z.B. aktuelle/ zukünftige Kollegen/ Vorgesetzte) oder persönlich betroffen sind und sich ggf. fremdschämen könnten und Angst haben, selber zum Gespött zu werden.

Darum: vorsichtig antasten, mal schauen, was so geht und toleriert wird.
Und wenn das alles positiv verläuft, kann man auch mal einen draufsetzen.  Wink

Hallo Hansi,

das ist in meinen Augen unheimlich gut geschrieben. Ich bin auch eher der Typ, der sich vorsichtig bewegt.Gerade bei den Menschen, die mich von früher her kennen, habe ich so meine Probleme. Meine Freunde bzw. Freundinnen, die mich im Rock kennen, habe ich erst durch das Rock tragen kennengelernt. Das mache ich mittlerweile auch schon ca. 6 Jahre und wenn ich die Zeiten so vergleiche, bin ich schon viel sicherer geworden. Ich bin zwar vor 5 Jahren auch schon im Rock zum Bäcker gegangen, aber dann nur wenn keine Kunden da waren. Heute mache ich alle Erledigungen am Wochenende im Rock.
Die Trennung zu Arbeitskollegen ist nicht schwierig, da ich im Außendienst tätig bin und die Kollegen über Bayern verstreut sind.

Liebe Grüße
Peter




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« Antworten #24 am: 23. Dezember 2018 09:36 »

Ja, es ist schon eigenartig, welche Angst und Scheu uns da anerzogen wurde, obwohl es nur darum geht, eine ganz harmlose Verbesserung unserer Lebensqualität umzusetzen.

Warum fällt es uns so schwer, unsere Röcke mit dem Stolz der Avantgarde zu tragen?

LG, Micha
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rockpeter
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« Antworten #25 am: 23. Dezember 2018 10:15 »

Zitat
Warum fällt es uns so schwer, unsere Röcke mit dem Stolz der Avantgarde zu tragen?

Hallo Micha,

tja, gute Frage. Ich glaube, dass es zumindest teilweise so ist, dass wir so funktionieren wollen wie es die Gesellschaft von uns erwartet. Die Arbeitskollegen oder die aus dem Sportverein haben ein Bild von mir, zu dem der Rock nicht passt. Dagegen anzugehen ist für mich nicht immer ganz einfach. In meiner Freizeit bewege ich mich schon zeimlich offen im Rock, ich muss jederzeit damit rechnen dass mich ein Bekannter aus dem Sportverein so trifft. Aber im Rock zum Training zu gehen, das schaffe ich im Moment (noch) nicht.
Ob dieser Weg so richtig ist oder ob ich größere Schritte hätte machen sollen, das werde ich erst in späteren Jahren in einem Rückblick bewerten können.

Liebe Grüße
Peter
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« Antworten #26 am: 23. Dezember 2018 10:43 »

Zitat
Warum fällt es uns so schwer, unsere Röcke mit dem Stolz der Avantgarde zu tragen?

Hallo Micha,

tja, gute Frage. Ich glaube, dass es zumindest teilweise so ist, dass wir so funktionieren wollen wie es die Gesellschaft von uns erwartet. Die Arbeitskollegen oder die aus dem Sportverein haben ein Bild von mir, zu dem der Rock nicht passt. Dagegen anzugehen ist für mich nicht immer ganz einfach. In meiner Freizeit bewege ich mich schon zeimlich offen im Rock, ich muss jederzeit damit rechnen dass mich ein Bekannter aus dem Sportverein so trifft. Aber im Rock zum Training zu gehen, das schaffe ich im Moment (noch) nicht.
Ob dieser Weg so richtig ist oder ob ich größere Schritte hätte machen sollen, das werde ich erst in späteren Jahren in einem Rückblick bewerten können.

Liebe Grüße
Peter

Ja Peter, so ähnlich geht es den meisten von uns. Ich habe auch noch hier und da meine Scheu, im Rock oder Kleid zu erscheinen. Aber warum? Vielleicht liegt es einfach daran, das zwar wir das Positive am Rocktragen sehen, zugleich das Harmlose, dass wir die größere Auswahl und Freiheit in Kleidungsfragen als Lebensqualitätsverbesserungen empfinden, aber wissen, dass andere es (noch) nicht so sehen und dass wir ja auch alle darin erzogen wurden, dass gegengeschlechtliches Kleiden irgendwie unmoralisch sei. Letztertes steckt tief in uns drin, auch wenn die Vernunft sagt, dass es Unsinn sei.

Im Grunde kämpfen bei uns aber gar nicht Vernunft und Gefühl gegeneinander, sondern verschiedene Gefühle kämpfen gegeneinander und beide versuchen, die Vernunft auf ihre Seite zu ziehen. Da ist das Gefühl, dass Röcke tragen für Männer unmoralisch sei und wir nicht unmoralisch sein wollen, auch aus Angst vor negativen Reaktionen der Mitmenschen. Da ist auf der anderen Seite das Gefühl, dass uns was fehlt, wenn wir keine Röcke tragen dürfen, dass wir immer nur in Hosen nicht die sind, als die wir uns eigentlich fühlen. Und da ist das Gefühl der Scham anderen gegenüber, wenn wir Rock tragen, und das Gefühl der Scham uns selbst gegenüber, wenn wir uns das nicht trauen. So entsteht ein Leidensdruck. Ein Kommilitone sagte mal auf meine Frage, ob er nicht auch Rock tragen wolle, nein, sein Leidensdruck sei nicht so groß wie meiner. Der Gedanke, darunter zu leiden, was in der Gesellschaft normal ist, bringt nochmal Unsicherheiten mit sich.

Es ist also ein Dilemma, in dem wir uns befinden, bis es uns eines Tages gelingt, alles zur Seite zu schieben, im Rock oder im Kleid rauszugehen und dann auch noch überwiegend positive Reaktionen der Mitmenschen zu erleben. Und doch bei jeder neuen Herausfordernung, sei es bei neuen Menschen, sei es bei neuen Röcken oder Kleidern oder anderen Kleidungsstücken wieder die Aufregung, ob das gut geht, ob auch die neuen Menschen uns respektieren, ob auch das neue Kleidungsstück gut ankommt.

Peter, ich wünsche Dir und uns, 2019 wieder weiterzukommen mit unserer Befreiung, unserer Emanzipation von den Einschränkungen unsinniger Konventionen!

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cephalus
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« Antworten #27 am: 23. Dezember 2018 11:27 »

Im Grunde kämpfen bei uns aber gar nicht Vernunft und Gefühl gegeneinander, sondern verschiedene Gefühle kämpfen gegeneinander und beide versuchen, die Vernunft auf ihre Seite zu ziehen. Da ist das Gefühl, dass Röcke tragen für Männer unmoralisch sei und wir nicht unmoralisch sein wollen, auch aus Angst vor negativen Reaktionen der Mitmenschen

Ich glaube die Aspekte sind so vielfältig, dass man sie nicht komplett (be)greifen kann.

Als ich vor zwei Jahren in der Südsee war, habe ich mir natürlich unmittelbar einen lokalen Rock gekauft.
Vor dem ersten Tragen hatte ich ein ähnlich unsicheres Gefühl wie manchmal zuhause.
Beim Tragen war die absolute Normalität ungewohnt und irgendwie hat der gewisse Reiz des Ungewöhnlichen gefehlt.

Rocktragen hatte nur noch einen einzigen Aspekt: Komfort

In meiner Umgebung trugen die Männer (und Frauen) mehrheitlich Röcke, und es war für die Einheimischen auch in keinster Weise bemerkenswert, dass ein Tourist das auch tut - anders wie z.B. in manchen arabischen Ländern

VG
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rockpeter
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« Antworten #28 am: 23. Dezember 2018 11:42 »

Zitat
Peter, ich wünsche Dir und uns, 2019 wieder weiterzukommen mit unserer Befreiung, unserer Emanzipation von den Einschränkungen unsinniger Konventionen!
Lieber Micha,

das wünsche ich Dir auch und allen anderen, zu allererst aber ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest.

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« Antworten #29 am: 23. Dezember 2018 12:19 »

Zitat
Peter, ich wünsche Dir und uns, 2019 wieder weiterzukommen mit unserer Befreiung, unserer Emanzipation von den Einschränkungen unsinniger Konventionen!
Lieber Micha,

das wünsche ich Dir auch und allen anderen, zu allererst aber ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest.

Liebe Grüße
Peter

Oh ja, lieber Peter, das wünsche ich auch allen Menschen der Erde, auch denen, die Weihnachten gar nicht feiern.

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