Autor Thema: Geh und mach  (Gelesen 2145 mal)

Offline JoHa

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Antw:Geh und mach
« Antwort #30 am: 13.12.2020 12:14 »
Lieber Holger,
bei nächtlichen Spaziergängen käme ich mir vor, als täte ich etwas Verbotenes. Täglich mehrmals gehe ich mit dem Hund. Mit Rock. In meiner Umgebung fühle ich mich "at home" in my castle. Es ist mir unwichtig, ob man mich sehen kann. Was ich will, ist, die klare Vorstellung von Normalität, die in meinem Kopf schon lange besteht, endlich in die Tat umzusetzen. Und ich fühle, daß ich kurz davor bin, endlich über meinen Schatten zu springen.
Die einzige Angst, die mich noch hindert, ist nicht öffentliche Bloßstellung, nein, es ist mein Gefühl, denen, die mir so viel bedeuten, Nachbarn, Kumpels, Vereinsfreunden so lange ein Stück von mir verheimlicht zu haben. Wenn ich bedenke, wie souverän und liebevoll meine Frau reagiert hat, sollte ich diese Skrupel gar nicht haben. Aber sie sind da.

Offline Holger Haehle

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Antw:Geh und mach
« Antwort #31 am: 13.12.2020 14:42 »
Naja, dann hast du mit deiner Frau ja den wichtigsten Mann im Boot. Gemeinsam werdet ihr das schon schaffen.
- Kann man, wenn man mit Freunden beisammen sitzt, nicht erstmal drüber reden, bevor man es tut?
- Kann man dafür vielleicht die Geschichte bemühen vom Kaunakes, über den griechischen Chiton bis zum Hemdkittel der Sachsen und Asci?
- Und wenn man dann Bilder zeigt eines Mittelalterfestes, auf denen du Kilt oder Tunika trägst?
- Kann man sich Freunde rauspicken, mit denen man offener spricht?
- Kann deine Frau Vorarbeit leisten?
- Was ist, wenn du von einem Mann im Rock berichtest, den du gesehen hast, um Reaktionen zu testen und weitere Schritte auszuloten? Stell dir vor, dass deine Kumpels das gut finden könnten. Oder vielleicht ist es ihnen einfach egal.

Grundsätzlich bin ich durch meine Erfahrungen überzeugt, dass die Welle, die du auslösen könntest, klein bleiben und schnell abebben wird.
« Letzte Änderung: 13.12.2020 14:49 von Holger Haehle »

Offline Rock-er

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Antw:Geh und mach
« Antwort #32 am: 13.12.2020 17:22 »
.....und wie hältst Du es mit deinen Hausnachbarn? Zeigst Du Dich denen im Rock/Kleid, oder wartest Du beim hinaus gehen bis die "Luft rein ist"?

Ich für mein Teil wohne im Hochhaus (14 O.G.`s)mit ca. 24o (Zweihundertvierzig) Parteien. Meine Wohnung/Appartment befindet sich im E.G., Etwas abseits der anderen Wohnungen mit einer Logia in Richtung Straße, abgeschirmt mit ein paar Deko-Sträuchern. Mein Outfit besteht in der Wohnung aus  Rock bzw. Kleid.
Im vergangenen Frühjahr hatte ich eine kurze Aufräumaktion auf besagter Logia mit Kleid. Dabei muß mich einer meiner Nachbarn beobachtet haben, denn ein paar  Wochen später sprach mich darauf ein anderer Nachbar mit den Worten an: "ich hätte mit dem Kleid ausgesehen wie ein Mädchen". Im ersten Moment war ich ein bisschen überrascht, dann aber hatte ich mich wieder gefangen und hatte ihm ganz einfach erklärt, daß ein Kleid erstens sehr bequem wäre und zweitens, wieso man das bei einem Mann mädchenhaft finden könnte, immerhin hätten wir Männer gegenüber Frauen auch Gleichberechtigung. Sah mich an,schüttelte den Kopf und ging weiter.
Selbst hat man(n) aucht kein Interesse daran, zum Gerede oder gar zum Gespött der Leute zu werden.

Gruß Ulrich

Offline high4all

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Antw:Geh und mach
« Antwort #33 am: 13.12.2020 17:40 »
Zitat
m vergangenen Frühjahr hatte ich eine kurze Aufräumaktion auf besagter Logia mit Kleid. Dabei muß mich einer meiner Nachbarn beobachtet haben, denn ein paar  Wochen später sprach mich darauf ein anderer Nachbar mit den Worten an: "ich hätte mit dem Kleid ausgesehen wie ein Mädchen".
Immerhin "wie ein Mädchen" und nicht "wie eine alte Schachtel". ;)

Würde ich als Kompliment werten.

Zitat
Selbst hat man(n) aucht kein Interesse daran, zum Gerede oder gar zum Gespött der Leute zu werden.

Die Leute reden so oder so. Schlimmer ist es, wenn die Leute Dich gar nicht wahrnehmen.

Vor Jahren konnte ich ein Gespräch über mich mithören, weil Nachbarn sich recht laut auf der Straße über meine Schuhe ausgelassen haben. Damals war ich der "gestiefelte Kater". ;D
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Offline MAS

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Antw:Geh und mach
« Antwort #34 am: 13.12.2020 18:59 »
Mir ist im Grunde das Urteil von Menschen, die den Durchblick haben, wichtiger als von solchen, die ihn nicht haben. Und das Urteil von Leuten mit einem weiten Horozont wichtiger als von solchen mit Scheuklappen.

LG, Micha
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Offline Njörd

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Antw:Geh und mach
« Antwort #35 am: 13.12.2020 19:19 »
Hallo Holger,

Njörd's Einstellung: " Mal sehen ob es bald eine Gelegenheit gibt"  ist da eher ein Beispiel für eine Vermeidungsstrategie.

Dies ist aus meiner Sicht keine Vermeidungsstratgie. Ich gehe ja nicht mir einem Roch rasu nur uzm mit einem Rocj rauszugehen. Wenn ich mir meinen Kilt angezogen und mein Schwert auf den Rücken geschnallt habe, dann bin ich damit zum Mittelaltermarkt gegangen oder  war beim MeraLuna. Dies war also eine Gelegenheit die passende Kleidung anzuziehen. So bin ich dann auch durch die Stadt gelaufen, weil man gerade vor Ort war (ok, ohne Schwert, gibt nämlich ansonsten ärger...). Ich konnte im Schottenrock oder Kilt ohne Probleme durch die Stadt gehen. So wie auf meinem Foto, Brokathemd mit viel Rüschen und Samt-Weste, allerding mit Lederhose, saß ich auch des öfteren im Restaurant. Ich bin nun auf der Suche nach einem passenden Rock.
Es hat mich auch nicht gestört länger mit schwarzen Fingernägeln rumzulaufen, weil ich sie mir fürs Wochenende lackiert habe.
Aber so aufgebrezelt laufe ich nicht im Alltag rum. Es muss passen (richtige Gelgenheit), ich muss mich dabei wohl fühlen und mir spaß machen.

Wenn ich an meinem Auto Schraube, dann ziehe ich auch keinen Rock an. Auch wenn ich ganz alleine in der Garage bin und mich keiner sieht. Weil es nicht die passende Kleidung ist, um unter dem Auto zu liegen. Ich möchte keine Schweißperlen unterm Rock haben.
Kleidung sollte man nach dem Anlass und seinen Vorlieben aussuchen können und sich von keinem vorschreiben lassen.

Und ja, es kostet mehr Überwindung ein Kleidunmgsstück zu tragen, welches nicht in das Normbild vom Großteil der Bevölkerung paßt. Der Wunsch einen Rock auch mal außerhalb eines passeneden Rahmens zu tragen ist bei mir noch nicht so alt. Wobei mir die Meinung der anderen ziemlich egal ist. Was habe ich mit denen zu tun? Die wollen sonst auch nicht es von mir und dürfen gerne so lange schauen und tuscheln wie sie wollen.  Ich kann mit den Blicken, Kommentaren oder was auch immer leben.
Aber ich denke nicht nur an mich.

Daher kannst Du mir gerne eine Vermeidungsstrategie unterstellen, aber versuchst DU so nicht auch jemenden zu drängen etwas zu machen/tragen, was er in dem Augenblick nicht will?

MfG Njörd

Offline high4all

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« Antwort #36 am: 13.12.2020 19:56 »
Egal welche Strategie jeder Rockträger individuell entwickelt, alle haben eines gemeinsam: Um eine Entscheidung kommt m
niemand herum. Darüber muss man sich im Klaren sein, sonst besteht die Gefahr, die Gelegenheiten zu verpassen. Denn es wird sehr selten jemand kommen und  sagen: "Jetzt ist die Gelegenheit, also los!" Wer nur darauf wartet kommt nicht ans Ziel. Dafür ist das Leben zu kurz.

Neben einer grundsätzlichen Entscheidung, Röcke als Alternative zu Hosen zu tragen und die relativ einfach ist, weil sie nichts kostet steht die konkrete, viele schwerere Entscheidung heute einen Rock zu tragen. Nicht morgen oder nächste Woche, sondern jetzt. Das ist gerade am Anfang nicht leicht. Beim x-ten Mal wird es in der Regel leichter. Wenn die erste Hürde überwunden ist und es gut gelaufen ist, setzt sich die Freude durch.
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Offline culture skirt

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« Antwort #37 am: 14.12.2020 01:11 »
Damals war ich der "gestiefelte Kater". ;D
Bei sowas konter ich jetzt immer, dass die Kinnlade nach unten klappt  "und du meinst, du siehst mit deinen kastigen Kindersärgen toll aus? Damenschuhe sehen um Lichtjahre schöner aus als der Müll den ihr "Männer" anziehen müsst".

Offline Skirtedman

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« Antwort #38 am: 14.12.2020 02:23 »
- Kann man, wenn man mit Freunden beisammen sitzt, nicht erstmal drüber reden, bevor man es tut?
- Kann man dafür vielleicht die Geschichte bemühen vom Kaunakes, über den griechischen Chiton bis zum Hemdkittel der Sachsen und Asci?
...
...

Wie intellektuell man seinen Kumpels begegnet, hängt davon ab, in welcher Weise man üblicherweise Bildungsinhalte im Miteinander in den Vordergrund stellt. Das mag dann vielleicht gerne mal den Rahmen überfordern und nach einer (ich weiss nicht, ob das Wort passend ist) 'aufgesetzten' Rechtfertigung sich anfühlen.

Vorher drüber reden hat sich nach meiner Erfahrung praktisch immer als Rückschläger erwiesen. Drüber reden ist Theorie, da kommen Bilder in den Köpfen auf, die mit der Realität nichts zu tun haben.

Holger hat ja schon einen ganzen Katalog an Vorschlägen gesammelt. Da wird bestimmt eine geeignete Strategie dabei sein.

Oder JoHa kommt zu seinen Kumpels mit einem Kasten Bier und mit Rock und machen sich einen schönen Abend. Und jedes weitere Mal, wenn sie JoHa im Rock sehen, denken sie an den Kasten Bier und an den coolen Kumpel JoHa. Die Überwindung kostet weniger als der Kasten Bier - eine gute Investition.
« Letzte Änderung: 14.12.2020 02:39 von Skirtedman »

Offline MickyBlueEyes

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Antw:Geh und mach
« Antwort #39 am: 14.12.2020 08:56 »
Hallo Rock-er!

... sprach mich darauf ein anderer Nachbar mit den Worten an: "ich hätte mit dem Kleid ausgesehen wie ein Mädchen". Im ersten Moment war ich ein bisschen überrascht, dann aber hatte ich mich wieder gefangen und hatte ihm ganz einfach erklärt, daß ein Kleid erstens sehr bequem wäre und zweitens, wieso man das bei einem Mann mädchenhaft finden könnte, immerhin hätten wir Männer gegenüber Frauen auch Gleichberechtigung. Sah mich an,schüttelte den Kopf und ging weiter.
...

Das finde ich eine sehr passende und angemessene Reaktion von Dir:

Weder defensiv noch aggressiv, sachlich und selbstbewusst.

Dass der Nachbar nicht überzeugt war, tut der Sache keinen Abbruch - es soll ja auch keiner überzeugt werden.

Du hast ihm jedenfalls gezeigt, dass es noch andere Möglichkeiten gibt und ihm vielleicht sogar etwas zum Nachdenken gegeben, was halt noch ein bisschen wirken muss.
Aber wie gesagt, keiner "muss" das gut finden, dass Männer Röcke oder Kleider tragen - sie sollten es aber zumindest tolerieren oder können es auch gerne sogar akzeptieren. Ein Recht auf ihre persönliche Meinung haben sie allemal.

Viele Grüße
MickyBlueEyes

Offline culture skirt

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« Antwort #40 am: 14.12.2020 10:55 »

Oder JoHa kommt zu seinen Kumpels mit einem Kasten Bier und mit Rock und machen sich einen schönen Abend. Und jedes weitere Mal, wenn sie JoHa im Rock sehen, denken sie an den Kasten Bier und an den coolen Kumpel JoHa. Die Überwindung kostet weniger als der Kasten Bier - eine gute Investition.
Du musst dir also deinen Wert erst bei anderen erarbeiten, richtig? Was Frauen nicht müssen.
Das ist so ähnlich, wie wenn du von anderen erst im Rock akzeptiert wirst, wenn du brav Steuern zahlst und einer geregelten Arbeit nachgehst. Hast du das nicht, privilegiert es dich nicht dazu, einen Rock zu tragen, und wird dir als als Karriere-Hindernis oder Einstellungshindernis vorgeschoben.

Gruß
Jule

Offline culture skirt

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« Antwort #41 am: 14.12.2020 11:29 »
- Kann man dafür vielleicht die Geschichte bemühen vom Kaunakes, über den griechischen Chiton bis zum Hemdkittel der Sachsen und Asci?
- Und wenn man dann Bilder zeigt eines Mittelalterfestes, auf denen du Kilt oder Tunika trägst?
- Was ist, wenn du von einem Mann im Rock berichtest, den du gesehen hast, um Reaktionen zu testen und weitere Schritte auszuloten? Stell dir vor, dass deine Kumpels das gut finden könnten. Oder vielleicht ist es ihnen einfach egal.

Grundsätzlich bin ich durch meine Erfahrungen überzeugt, dass die Welle, die du auslösen könntest, klein bleiben und schnell abebben wird.
Ich habe sogar ein Buch über die Modeentwicklung. Wollte ich ausborgen. Würde heute noch dort ungelesen rumliegen, wenn ich es selber nicht nach Monaten wieder mitgenommen hätte. Zur Antwort kam trotzdem immer, Wir leben im Jetzt und nicht mehr im 12 Jahrhundert.
Den allermeisten ist es nicht egal, wenn sie mit so einen "los ziehen" müssen. Und werden es auch nicht gut finden, weil sie ihr Männerbild nicht mit dieser einen Ausnahme abgleichen, sondern mit den Männern die da draußen rumlaufen. Da Gehirn stellt sich dann auf einmal vor, wie der und der und der dort, in einem Rock oder in Frauensachen aussehen würde. Darum sprechen die ja heutzutage immer von diesem Kopfkino.
Mein bester Freund arbeitet in einer Förderwerkstatt*. Ich war mal mit ihm vor 2 Jahren auf dem Weihnachtsmarkt, wo er sich noch mit anderen seiner Freunde und Kollegen getroffen hat. Jeder von denen hat ein "anderes Ding" weg. Nun stand ich dort dabei, als völlig geistig und körperlich gesunder Mensch nur anders angezogen, und spürte, dass sich was wehrte, von Außenstehenden zu der Gruppe einsortiert zu werden. Außenstehende sahen, der eine kann nicht richtig sprechen, der andere ist gehörlos und macht komische Geräusche, der andere hat wieder einen anderen Vogel und guckt schief,  und mitten drin ist jemand, der Frauenklamotten anzieht, mit dem deshalb auch was nicht ganz richtig im Kopf sein wird. Dass ich der normalste war und mit der Gruppe nichts gemein habe, weder beruflich noch im Werdegang, sehen die Menschen nicht. Ich habe mit diesen Menschen kein Problem, aber es macht was mit einem, wenn man mit denen unterwegs ist und sich nicht jeden rechtfertigen kann (das man normal ist) und dumm angeguckt oder meistens weggeguckt wird. Aber man genau weiß, weshalb sie weggucken und es überspielen.
Und so ist das auch mit denen, die plötzlich mit dem besten Freund in Frauensachen, wo hin gehen sollen.

* (Er hatte mal einen Nervenzusammenbruch und ist seitdem nicht mehr wie er war. Seine beiden Brüder dagegen sind hochbegabt).

Gruß
Jule


Offline MAS

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Antw:Geh und mach
« Antwort #42 am: 14.12.2020 13:15 »
Das ist eine gute Beobachtung, Jule, und ein guter Vergleich.

Zum Glück hatte ich solche Erfahrungen noch nicht machen müssen, dass sich jemand meiner Kleidungsvorliebe geschämt hätte, wenn ich von meinem Schwiegerpapa absehe und von meiner Schwester. Die respektieren sie aber inzwischen auch.

LG, Micha
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Offline culture skirt

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« Antwort #43 am: 14.12.2020 14:30 »
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Dabei muß mich einer meiner Nachbarn beobachtet haben,
Sah mich an, schüttelte den Kopf und ging weiter.
soweit ich weiß, wohnt in Hochhäusern auch ein anderes Klientel.

Gruß
Jule

Offline JoHa

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« Antwort #44 am: 14.12.2020 18:29 »
An Njörd:
wir liegen mit den Einstellungen nahe beieinander.
Ich will frei von konventionellen Zwängen leben,
ich will mich körperlich und seelisch wohlfühlen,
ich will Zeichen setzen, ohne zu verletzen.
Ich will meine Lieben vor Häme schützen.
Ich suche nach einem Weg, das unter einen Hut zu bringen.
Ich glaube, dieses Forum bietet eine Fülle von Ansätzen.
Puh, lauter Ich-Botschaften!
Deshalb: Wir schaffen das!

 

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