Autor Thema: Die Sache mit der Öffentlichkeit  (Gelesen 3396 mal)

Offline cephalus

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Die Sache mit der Öffentlichkeit
« am: 23.12.2019 09:25 »
Hallo Leute,
Auf Instagram bin ich auf einen Rockträger (gut, manchmal geht er ein wenig weiter) gestoßen, dessen Einlassungen in einem seiner letzten Posts mich einigermaßen nachdenklich gemacht haben.
Bei den Kommentaren müsst ihr vermutlich zuerst nach oben scrollen, um zu lesen was er (Alexander Hölzel) geschrieben hat.

https://www.instagram.com/p/B6TzNc_F8Cx/

Die diffuse Angst, die viele von uns mit sich herumschleppen, manifestiert sich bei ihn in konkreten Nachteilen.
Ich könnte mir vorstellen, dass ihm zum Teil seine Öffentlichkeitsarbeit schadet, wer für viele sichtbar heraussticht, bietet natürlich auch mehr Angriffsfläche.
Wie schätzt ihr das ein?

VG
Cephalus

Offline MAS

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #1 am: 23.12.2019 09:30 »
Ich kann da nicht hochscrollen, sondern sehe nur einen Mann in einem Bällebad mit einem kurzen Text daneben. Meinst Du das, Cephalus?

LG, Micha
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Offline cephalus

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #2 am: 23.12.2019 09:45 »
Ich kann da nicht hochscrollen, sondern sehe nur einen Mann in einem Bällebad mit einem kurzen Text daneben. Meinst Du das, Cephalus?

Ich kann den Text neben dem Foto scrollen...


Offline MAS

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #3 am: 23.12.2019 10:00 »
Ah so, nur den Text. Ja, den kann ich auch scrollen.

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Offline Barefoot-Joe

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #4 am: 23.12.2019 10:16 »
Hallo cephalus,

Zitat
Bei den Kommentaren müsst ihr vermutlich zuerst nach oben scrollen, um zu lesen was er (Alexander Hölzel) geschrieben hat.

Ach, der Alexander, dem folge ich schon länger. :)

Zitat
Die diffuse Angst, die viele von uns mit sich herumschleppen, manifestiert sich bei ihn in konkreten Nachteilen.

Ich hatte das in einem Kommentar zu seinem Post auch auf Instagram schon geschrieben: Er ist halt sehr aktiv was die Öffentlichkeitsarbeit angeht und hat diverse Kooperationen mit Werbepartner - ich vermute sehr, dass es das und sein Erfolg damit ist, was einigen Leuten aufstößt und weniger seine Präsentation.

Zitat
Ich könnte mir vorstellen, dass ihm zum Teil seine Öffentlichkeitsarbeit schadet, wer für viele sichtbar heraussticht, bietet natürlich auch mehr Angriffsfläche.

Klar - vor allem, wenn man damit Erfolg hat, das zieht dann die Neider an und die stürzen sich auf das, was am auffälligsten ist - seine Präsentation.
Ich bin ein Mensch mit Irritationshintergrund.

Normality is a paved road: it’s comfortable to walk, but no flowers grow. - Vincent van Gogh

Offline Barefoot-Joe

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #5 am: 23.12.2019 10:17 »
Klickt mal hier drauf, dann seht ihr alles von ihm: https://www.instagram.com/alexanderhoelzl/
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Bruno

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #6 am: 23.12.2019 11:24 »
Ich bin nicht bei Instagram.
Ein paar Bilder konnte ich mir anschauen.
Manchen hier ist das mit Sicherheit zu feminim.
Gefällt mir. Sieht sehr stimmig aus.
Mit dem Erfolg ist das so eine Sache:
Mitleid bekommt man geschenkt... Neid muss man sich erarbeiten!  ;)
Viele Grüße
Bruno

Offline Ludwig Wilhem

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #7 am: 23.12.2019 11:55 »
Hallo, eigentlich bin ich kein Fan von Facebook, aber ich habe mal reingeschaut, was Alexander Hölzel  so über sich schreibt, ich fand es schon bemerkenswert wie er auftritt, aber jetzt zögerlich wird. Vielleicht sollte man ihn positiv weiter unterstützen, denn seine Outfits finde ich sehr stimmig.https://www.facebook.com/AlexanderHoelzlOfficial/.
Auch sein PresseberichtBitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

 hat mir gefallen. Denn er ist und bleibt ein Mann, der gerne die Gendergrenzen überschreitet - was tun wie anderes?
Euch ein schönes Weihnachtsfest, euer Ludwig.
Ich trage Röcke oder Kleider gerne, denn es sind Kleidungsstücke für uns alle.

Offline Timper

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #8 am: 24.12.2019 15:38 »
Danke für den Bericht . Traurig wie eingeschränkt immer noch viele denken . Ich kann seine Gedanken und Ansichten nachvollziehen .

Offline MAS

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #9 am: 24.12.2019 19:02 »
Ich finde, es ist ein schöner Artikel. Allerdings: Warum bekommt keiner von uns kosenlose Kleidung gestifet? Wir machen es doch auch kaum anders als er.

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Online JJSW

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #10 am: 24.12.2019 19:52 »
Ich finde, es ist ein schöner Artikel. Allerdings: Warum bekommt keiner von uns kosenlose Kleidung gestifet? Wir machen es doch auch kaum anders als er.

LG, Micha

Vielleicht müssten wir dazu bei Facebook oder (besser und) bei Instagram oder weiteren schicken Plattformen aktiv sein und einen Blog betreiben...
Ist aber nicht jedermanns Sache...

Um meine Röcke und Kleider Tragerei wird viel weniger Bohei gemacht, wirkt vielleicht auch nicht immer so stimmig und perfekt wie aus dem Katalog,
ist aber auch ohne nennenswerte Probleme in Freizeit und Alltag möglich.

Grüßle
Jürgen

Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Offline MAS

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #11 am: 24.12.2019 22:29 »
"Kosenlos" schrieb ich, statt "kostenlos". Aber letztlich ist mir Liebkosen lieber als Liebkosten. Also lieber kosenreich und kostenreich als kosenlos und kostenlos.

Die Nichtliebhaber von Wortspielereien bitte ich um Verzeihung für diesen flachen Humor!

Jetzt gehen wir dahin: 23 Uhr: Auferstehungskirche, Innenstadt, Christnacht mit dem Gospelchor Rising Voices.
Selbstverfreilich im Rock. Zumindest ich.

Frohe Weihnacht!
Micha
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Offline Skirtedman

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #12 am: 30.12.2019 01:25 »
Oh, ich war mit meiner Liebsten auch um 23 Uhr in einer Stadtkirche zur Christmette mit Gospelchor.
Meine Liebste war etwas enttäuscht, dass ich dazu ein dunkelrotes Kleid anzog, und nicht das Glitzerkleid anbehielt, das ich den ganzen Abend bis dahin getragen hatte.

Was Alexander Hoelzl anders macht als die meisten von uns hier im Forum?

Soweit ich das sehe, trägt er wohl seine "weiblichen" Kleider in Gestik und Optik einer Frau, z.B. mit deutlich betonter Oberweite.
Viele von uns wollen ja Röcke und Kleider tragen, ohne optisch zur Frau mutieren zu müssen.

Insofern spielt er für sich zwar mit Gendergrenzen, ohne aber die Gendertraditionen ändern zu wollen. Seine Aussagen laut Zeitungsartikel sprechen zwar eine andere Sprache, seine Optik aber machen aus ihm eine recht hübsch anzuschauende Frau.

Offline cephalus

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #13 am: 30.12.2019 11:16 »
Was Alexander Hoelzl anders macht als die meisten von uns hier im Forum?

Im Wesentlichen stellt er sich als Person, mit Namen Firma usw. in die Öffentlichkeit und vermarktet sich und seine Besonderheit.
Kaum einer hier agiert mit seinem Realnamen, von wenigen ist die Person dahinter im Netz unschwer zu finden und keiner betreibt Marketing für sich und seine Idee des Röcketragens.


Insofern spielt er für sich zwar mit Gendergrenzen, ohne aber die Gendertraditionen ändern zu wollen. Seine Aussagen laut Zeitungsartikel sprechen zwar eine andere Sprache, seine Optik aber machen aus ihm eine recht hübsch anzuschauende Frau.

Damit hast Du absolut Recht, es mag auch sein, dass diese Diskrepanz zwischen Optik und Aussage weiteres Konfliktpotential verursacht, auch wenn er darauf besteht, seinen Körper zu nutzen, ohne etwaige "Anbauteile".

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #14 am: 30.12.2019 12:06 »
Zitat
Damit hast Du absolut Recht, es mag auch sein, dass diese Diskrepanz zwischen Optik und Aussage weiteres Konfliktpotential verursacht, auch wenn er darauf besteht, seinen Körper zu nutzen, ohne etwaige "Anbauteile".

Wenn ich das Foto rechts sehe, scheint mir die Aussage "ohne etwaige Anbauteile" fraglich.

Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. (Psalm 139,14)

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Offline Barefoot-Joe

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #15 am: 30.12.2019 12:10 »
Soweit ich das sehe, trägt er wohl seine "weiblichen" Kleider in Gestik und Optik einer Frau, z.B. mit deutlich betonter Oberweite.
Viele von uns wollen ja Röcke und Kleider tragen, ohne optisch zur Frau mutieren zu müssen.

Der wesentliche Unterschied ist, das er, im Gegensatz zu den meisten hier, Enby und genderfluid ist. Er steht zwischen Mann und Frau und nutzt die gesamte Bandbreite aus ohne sich auf einen Punkt festzulegen.
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« Antwort #16 am: 30.12.2019 12:11 »
Also ich stehe schon als Realperson mit meinem Namen für meine Kleidungsvorliebe. Aber klar, vermarkten tue ich es nicht, stehe eh dem ganzen Vermarktungswahn sehr kritisch gegenüber.

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« Antwort #17 am: 30.12.2019 12:12 »
Hallo Hajo,

Zitat
Wenn ich das Foto rechts sehe, scheint mir die Aussage "ohne etwaige Anbauteile" fraglich.

Meines Wissens hat er hat in der Tat eine weibliche Brust - es ist eher so, dass er sie bei männlicher Präsentation kaschiert.
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« Antwort #18 am: 30.12.2019 12:20 »
Hallo Hajo,

Zitat
Wenn ich das Foto rechts sehe, scheint mir die Aussage "ohne etwaige Anbauteile" fraglich.

Meines Wissens hat er hat in der Tat eine weibliche Brust - es ist eher so, dass er sie bei männlicher Präsentation kaschiert.
Schade, dass er die Brust kaschiert. Denn es würde vielen Männern helfen, die unter größeren Brüsten leiden.
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. (Psalm 139,14)

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Offline Barefoot-Joe

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« Antwort #19 am: 30.12.2019 12:51 »
Hallo Hajo,

Zitat
Schade, dass er die Brust kaschiert. Denn es würde vielen Männern helfen, die unter größeren Brüsten leiden.

Das schwierige daran ist, dass du das nicht akzeptierst, solange du dich als Mann sieht und präsentieren willst. Eigene Erfahrung - ich habe immerhin auch ein Cup A. Man muss das erst als Aspekt seiner femininen Seite akzeptieren, damit es klappt. Erst mit der Aufgabe des männlichen Rollenmodells war es mir möglich, auch diesen Aspekt von mir liebevoll anzunehmen und mich darüber zu freuen. :)
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Offline Rik

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #20 am: 31.12.2019 09:26 »
Hallo Hajo,
Zitat
Schade, dass er die Brust kaschiert. Denn es würde vielen Männern helfen, die unter größeren Brüsten leiden.

Das schwierige daran ist, dass du das nicht akzeptierst, solange du dich als Mann sieht und präsentieren willst. Eigene Erfahrung - ich habe immerhin auch ein Cup A. Man muss das erst als Aspekt seiner femininen Seite akzeptieren, damit es klappt. Erst mit der Aufgabe des männlichen Rollenmodells war es mir möglich, auch diesen Aspekt von mir liebevoll anzunehmen und mich darüber zu freuen. :)

Obwohl ich richtig männlich aussehe vermute ich doch eine deftige Weiblichkeit zu besitzen. In meine Kindheit war ich bis 8-9 Jahre richtig dünn und ein "geniale" herr Doctor fand es notwendig mir eine einmalige Hormonkur (12 injectionen) zu geben. Mein Körper hat sich nach diese Kur tatsächlich geändert (fettverteilung etwas weiblicher) glucklicherweise ist der Doctor nach die eine Kur aufgehört, doch es hat mich ein A Cup geschenkt. Kashieren muss ich nicht und ich have es schon lange akzeptiert. Viellecht hat sich durch die Hormonkur mehr geändert in meine Existenz dann nur mein Körper denn ich verstehe mich schon mein ganzes Leben besser mit Frauen. Meine Frau gegenuber fuhle ich mir immer noch Mann und mit mein langen Baard auf mein Motorrad hat jeder die idee ich bin ein "Coole Biker"  ;) doch werde ich nie mehr darauf verzichten meine Röcke zu tragen, in die öffentlichkeit als "Mann in Rock" und zuhause manchmal etwar weiblicher, insgesamt akzentuierte A Cup...

Ich fuhle mich in beide Situationen sehr wohl  :) Bin ich dann Crossdresser? Zuhause schon denke ich.... doch beim spazieren mit dem Hund und beim schoppen fuhle ich mich einfach ein Mann in Rock. Die Röcke die ich trage sind alle Damenröcke, denim, egal schwarz, blau, grau und beige, so neutral wie möglich. Die unterschied zwichen meine Röcke und kurze Hosen oder lange Bermuda Schort ist so etwas kleiner... und schneller akzeptiert. Richtige Männerröcke hab ich nicht weil ich sie durchaus nich schön und viel zu lang finde und viel zu teuer.... ein Kilt gehört fur mich zur Categorie "Trachten" und denke immer an Schotland.

Offline hirti

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Antw:Die Sache mit der Öffentlichkeit
« Antwort #21 am: 03.01.2020 11:57 »
Hey wie cool!
Der Mann ist ja aus der Stadt wo ich arbeite und gelegentlich auch in Rock und Kleid unterwegs bin. Vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg.
Allerdings wirkt er als Frau zurechtgemacht so weiblich dass ich mir nicht einmal sicher bin ob ich erkennen würde dass es sich nicht um eine Frau handelt.

 

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