Rockmode.de
Infothek => Begrüssungen und Glückwünsche => Thema gestartet von: hermann_k am 09.01.2026 15:17
-
Mein Start war holprig. Ich hatte mich dafür eingesetzt, dass ein Kommilitone von der Firma, in der ich arbeitete, einen Auftrag erhielt. Als er (damals noch, später eine „sie”) mit einem Rock zur Arbeit kam, bekam ich einen Schreck. Ich fand das echt mutig. Das mir war das zu heikel. Eine ganze Weile später kam einer meiner Kollegen mit einem Rock zur Arbeit. Einmal und nie wieder. Der zweite Stoß, aber immer noch zu mutig für mich. Aber es war schon nicht mehr so weit von mir weg. Nach einer Weile fand ich die Idee, selbst einen Rock zu tragen, immer reizvoller. Aber erst, nachdem ich an einem Bahnhof über einen Mann in einem Jeans-Rock gestolpert war, war das Maß voll.
Ich wollte auch so ein Teil! Es ging mir dabei nicht um Fetisch oder Crossdressing. Ich suchte ein Kleidungsstück, was ich als Mann tragen konnte. Am nächsten kam meiner Vorstellung ein Rock von Aderlass: schwarz, lang und aus festem Stoff. Die Art, wie er an mir herunterrauschte, gefiel mir. Er war wie eine Welle, die mich begleitete. Einfach schön.
-
Na dann herzlich willkommen hier, Hermann.
Wo bist Du denn geographisch zu verorten? Vielleicht bist Du ja im Bahnhof über einen von uns gestolpert. Ich bin sehr oft berockt - in Jeans und anderen Stoffen - in Bahnhöfen unterwegs. (Allerdings liege ich da eigentlich nicht herum, so dass man über mich stolpern könnte.)
LG, Micha
-
Ich suchte ein Kleidungsstück, was ich als Mann tragen konnte.
Herzlich willkommen, Hermann.
-
Herzlich Willkommen hier im Forum!!!!
-
Am nächsten kam meiner Vorstellung ein Rock von Aderlass: schwarz, lang und aus festem Stoff. Die Art, wie er an mir herunterrauschte, gefiel mir. Er war wie eine Welle, die mich begleitete. Einfach schön.
Hallo Hermann,
Danke für Deine Vorstellung.
Und ich weiss, was Du sagst. Ich finde das auch immer wieder schön, wie ein Rock, jeder auf seine Weise, so interessant einen bekleidet. Gerade das, was Du mit Welle meinst, ist immer ein optisches wie sinnliches Erlebnis. Das geht am besten natürlich mit längeren Röcken, auch wenn sie nicht zu eng sind.
Herzlich willkommen im Forum!
Wolfgang aus Mainz
-
...
Nach einer Weile fand ich die Idee, selbst einen Rock zu tragen, immer reizvoller. Aber erst, nachdem ich an einem Bahnhof über einen Mann in einem Jeans-Rock gestolpert war, war das Maß voll.
Ich wollte auch so ein Teil! Es ging mir dabei nicht um Fetisch oder Crossdressing. Ich suchte ein Kleidungsstück, was ich als Mann tragen konnte. ...
Hallo Hermann,
Willkommen im Forum. Mir gings und gehts ähnlich wie dir. Ich möchte auch die Röcke als Mann tragen und dabei als Mann erscheinen.
Von daher trage ich meist Kilts und Jeansröcke wenn ich keine Hose trage.
VG Christian
-
Herzlich willkommen! Das ist ja mal eine interessante Wendung.
Als er (damals noch, später eine „sie”) mit einem Rock zur Arbeit kam, bekam ich einen Schreck.
Wenn dich das schon erschrocken hat, dann solltest du nicht die Outfits mancher User hier sehen. Halte schon mal im Voraus die Beruhigungstropfen bereit! Du wirst sie brauchen!
Spaß beiseite! Ich denke, dass viele Menschen erschrocken oder zumindest überrascht sind, wenn sie zum ersten Mal einen Mann im Rock sehen, aber es sich oft nicht anmerken lassen. Bei manchen Menschen habe ich auch schon ein Zusammenzucken des Körpers wahrnehmen können, wenn sie auf meine Beine schauten.
Jedenfalls zeigst du sehr schön, dass eine Transfrau einen Mann nicht unbedingt vom Rocktragen abschrecken muss, sondern ihn sogar dazu inspirieren kann. Da bist du ein positives Beispiel für die Kritiker, die hier so gerne behaupten: "Queer und trans schadet uns Männern im Rock!"
Vielleicht magst du noch Näheres von dir erzählen, ob du schon mit dem Rock vor die Tür bist und wie deine Erlebnisse bisher so waren.
LG Yoshi
-
Herzlich willkommen Herrmann!
So viele Rockinteressierte in einer Firma :D
Wie lange ist das her?
Würde das heute immer noch schockieren?
-
So viele Rockinteressierte in einer Firma :D
Wie lange ist das her?
In der Tat sehen zwei (mit mir drei) Rockinteressierte in einer Firma nach einem Hotspot aus. Aber dazwischen lagen auch einige Jahre und inzwischen gibt es die Firma nicht mehr ☹. Da meine Vorlieben für Röcke durch die beiden anderen erzeugt wurden, zählen nur die beiden. Ich bin nicht statistisch unabhängig von meinen Vorbildern.
Würde das heute immer noch schockieren?
Spontan hätte ich jetzt „nö” gesagt. Aber so einfach ist das nicht. Mit dem zweiten Rockereignis (etwa Jahr 2000) hatte ich nichts zu tun. Heute würde ich mal unter vier Augen aus ehrlichem Interesse nachfragen. „Der Rock sieht cool aus. Wo hast du ihn gekauft? … Das könnte mir auch Spaß machen.” Beim ersten Ereignis (etwa Jahr 1990) war das anders. Ich hatte den Kontakt zwischen meiner Kommilitonin und der Firma hergestellt. Und als sie (damals noch er) mit einem Rock hereinkam, gingen alle Blicke zu mir rüber. Trans-Frauen gab es nur in der Boulevardpresse und die liest man, wenn man nicht dabei beobachtet wird. Trans-Frauen gibt es nicht im richtigen Leben. Über so etwas redete man nicht. Damals hatten wir uns gerade von der Krawatte emanzipiert. Der Schritt zu einem Rock war gewaltig. Sie war sehr mutig!
-
Hallo Hermann
Herzlich Willkommen im Forum
Interessanter Bericht, den Du hier als Einstieg präsentierst.
Auch ich habe mir das Rock tragen in der Firma vor einigen Jahren etabliert. Ist kein Bürojob.
Wenn ich während der kalten Zeit auch meist Hosen bei der Arbeit trage.
Grüßle
Jürgen
-
Wenn dich das schon erschrocken hat, dann solltest du nicht die Outfits mancher User hier sehen. Halte schon mal im Voraus die Beruhigungstropfen bereit! Du wirst sie brauchen!
Der Schreck kam in erster Linie davon, dass das an meinem Arbeitsplatz passierte. In meiner Rolle als Mensch habe ich Einiges gesehen, was ich niemals tragen oder nachmachen möchte. Es muss mir nicht alles gefallen. Aber mindestens muss ich respektieren, dass es anderen gefällt.
Vielleicht magst du noch Näheres von dir erzählen, ob du schon mit dem Rock vor die Tür bist und wie deine Erlebnisse bisher so waren.
Mit einem Rock auf der Straße (Café, Geschäft, Kino, ÖPNV, …) rumzulaufen, fühlt sich für mich erstaunlich alltäglich an. Es macht mir Spaß und ich finde es sieht gut aus. Ich kann natürlich auch nachvollziehen, dass mancher Passant in Panik gerät. Aber so ist es nun mal.
-
Auch ich habe mir das Rock tragen in der Firma vor einigen Jahren etabliert.
Wie gesagt: Es hat zwei Ereignisse gegeben, auf die ich wenig Einfluss hatte. Die habe ich innerlich verarbeitet. Es hat lange gedauert. Am Ende bin zu dem Schluss gekommen, dass ich gern einen Rock tragen möchte.
-
Mir gings und gehts ähnlich wie dir. Ich möchte auch die Röcke als Mann tragen und dabei als Mann erscheinen.
Wir sind alle sehr verschieden. Aber hier gibt es mal eine Übereinstimmung. Das ist großartig.
-
Am nächsten kam meiner Vorstellung ein Rock von Aderlass: schwarz, lang und aus festem Stoff. Die Art, wie er an mir herunterrauschte, gefiel mir. Er war wie eine Welle, die mich begleitete. Einfach schön.
Und ich weiss, was Du sagst. Ich finde das auch immer wieder schön, wie ein Rock, jeder auf seine Weise, so interessant einen bekleidet. Gerade das, was Du mit Welle meinst, ist immer ein optisches wie sinnliches Erlebnis. Das geht am besten natürlich mit längeren Röcken, auch wenn sie nicht zu eng sind.
Das war wirklich ein Punkt, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich ging an einer gläsernen Fassade entlang, die wie ein riesiger Spiegel wirkte. Ich war neugierig, welches Bild ich abgab. Und dieses Rauschen des Stoffs hat mich überrascht. Das hat mich zum Fan meines Rocks gemacht.
-
Wo bist Du denn geographisch zu verorten? Vielleicht bist Du ja im Bahnhof über einen von uns gestolpert. Ich bin sehr oft berockt - in Jeans und anderen Stoffen - in Bahnhöfen unterwegs.
Ich bin aus Wuppertal. Na klar, ich hab nicht auf einen von uns getreten. Aber meine Augen sind an dem Stück Stoff der Beinkleidung des Reisenden auf dem Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel hängengeblieben. „Was hat der da an? Ist das wirklich ein Rock? Das sieht erstaunlich gut aus! Das passt zu ihm. Wo kann man so etwas kaufen?”
-
Wenn dich das schon erschrocken hat, dann solltest du nicht die Outfits mancher User hier sehen. Halte schon mal im Voraus die Beruhigungstropfen bereit! Du wirst sie brauchen!
Echt jetzt? Sind wir so schlimm? ;)
Andererseitz konnte ich mir 2010 auch nicht vorstellen, was ich heute so selbstverständlich trage.
Hätte mir das mal jemand damals prophezeit, hätte ich ihn für verrückt erklärt.
2013 fing ich an mit Sarongs im Sommer. 2015 meldete ich mich hier an.
Und heute trage ich Rock oder Kleid, wie es mir gefällt. Egal was die anderen labern.
Die Zeiten ändern sich...
Bei der Arbeit habe ich 2017 angefangen, Röcke zu tragen. (https://www.rockmode.de/index.php?topic=6416.msg94359#msg94359)
Interessanter wurde es als ich das erste Mal ein Kleid auf Arbeit (https://www.rockmode.de/index.php?topic=6839.msg103115#msg103115) getragen habe. Da gab es eine Zeitlang Tratsch. Aber auch das ging vorüber.
@Hermann
Vielleicht kannst Du die Links erst mit 25 Beiträgen auf dem Zähler vollständig sehen, aber mit bereits 9 Beiträgen am 2. Tag bist Du auf einem gutem Weg :)
Grüßle
Jürgen
-
...
Das hat mich zum Fan meines Rocks gemacht.
Schon gestern ist mir an anderer Stelle aufgefallen, dass du über deinen Rock in der Einzahl sprichst. Heißt das du hast "nur" diesen einen, oder ist das einfach deine Ausdrucksweise?
Auch von mir ein herzliches Dankeschön für deine Teilnahme am Forum.
-
Wo bist Du denn geographisch zu verorten? Vielleicht bist Du ja im Bahnhof über einen von uns gestolpert. Ich bin sehr oft berockt - in Jeans und anderen Stoffen - in Bahnhöfen unterwegs.
Ich bin aus Wuppertal. Na klar, ich hab nicht auf einen von uns getreten. Aber meine Augen sind an dem Stück Stoff der Beinkleidung des Reisenden auf dem Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel hängengeblieben. „Was hat der da an? Ist das wirklich ein Rock? Das sieht erstaunlich gut aus! Das passt zu ihm. Wo kann man so etwas kaufen?”
Also in Wuppertal war ich schon des Öfteren im Hauptbahnhof. In Vohwinkel aber nur zweimal bisher, wenn ich mich recht erinnere.
Aber es laufen ja noch mehr Kollegen herum.
Ich bin aus Siegburg und arbeite in Bielefeld.
LG, Micha
-
Als er (damals noch, später eine „sie”) mit einem Rock zur Arbeit kam, bekam ich einen Schreck.
Wenn dich das schon erschrocken hat, dann solltest du nicht die Outfits mancher User hier sehen. Halte schon mal im Voraus die Beruhigungstropfen bereit! Du wirst sie brauchen!
Spaß beiseite! ...
Yoshi hat mich inspiriert, zu meiner Vorstellung auch mal ein Bild oder ein paar Bilder mit anzufügen, damit man sich ein Bild von mir machen kann. Das mache ich immer mal ganz gerne bei der Begrüßung von neuen Mitgliedern - hatte ich dieses Mal gänzlich vergessen. Das werde ich nun nachholen.
Denn allzu lange braucht es, um als Neumitglied Bilder sehen zu können, oder gar all die anderen Threads zu entdecken, de man als Unangemeldeter oder als Neuling noch gar nicht mitkriegt. Zudem bleiben etliche Neuanmelder bis zu den nötigen 25 Eigenbeiträgen auf der Strecke schon vorher irgendwo dauerhaft liegen.
Und zudem hast Du mich, Hermann, mit Deinen Worten inspiriert, nochmals andere Bilder hervorzukramen:
Das war wirklich ein Punkt, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich ging an einer gläsernen Fassade entlang, die wie ein riesiger Spiegel wirkte. Ich war neugierig, welches Bild ich abgab. Und dieses Rauschen des Stoffs hat mich überrascht. Das hat mich zum Fan meines Rocks gemacht.
Denn im Sommer machte ich quasi eine "Studie" über meine Spiegelbilder zu unterschiedlichsten Zeitpunkten. Diese sollten das "Rauschen" (eher bildlich gemeint) meines daran beteiligten Rockes von der Seitenperspektive einfangen. Denn bei dem betreffenden Rock ergeben sich da interessante Momentein/ausblicke - Seitenansichten, wie man sie ja zumeist selten von sich selbst mitbekommt:
Studie (ausgewählte Bilder):
(bitte Yoshis Beruhigungstropfen schon mal vorsorglich einnehmen)
https://up.picr.de/49786534lc.jpg
https://up.picr.de/49786546rp.jpg
https://up.picr.de/49786551mr.jpg
dazugehöriger Beitrag mit noch mehr Bildern: https://www.rockmode.de/index.php?topic=8412.msg201575#msg201575
Vielleicht sollte ich noch hinzuerklären, dass ich vielleicht nicht immer so ganz repräsentativ für das Forum bin.
Denn da mir im Sommer oft sehr heiß ist, baue ich oft auf große Halsausschnitte, aber auch auf große Armausschnitte,
die dann bestenfalls in Form von sogenannten Spaghettitops das Optimum von Anpassung an die Witterung bieten.
Ja, da fordere ich meine Mitwelt schon heraus, das Konzept von Männer und Männerkleidung grundlegend zu überdenken.
Das ungespiegelte Gesamtoutfit (bis auf die Schuhe) will ich Dir auch nicht vorenthalten:
https://up.picr.de/49786310bx.jpg (dazugehöriger Beitrag: da (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg201573#msg201573:~:text=zumindest%20noch%20einmal%20eine%20(Farb%2D)Stimmungsklammer%20zu%20erzeugen))
Zur Beruhigung dann nochmal ein sommerliches Gegenbeispiel:
https://up.picr.de/49910907sw.jpg (dzgh. Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg202152#msg202152))
Und jetzt noch drei aktuelle Outfits aus der Winterzeit:
https://up.picr.de/50467371ia.jpg
https://up.picr.de/50467373as.jpg (dzgh. Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg205569#msg205569))
https://up.picr.de/50452460yy.jpg (dzgh. Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg205543#msg205543))
Die meisten Bilder entstammen übrigens aus dem Thread "Was hab ihr gestern getragen", der aber eben erst ab 25 eigenen Forumsbeiträgen zugänglich wird. Dort zeigen auch andere Mitglieder, was sie so angehabt haben. Für einige wie mich ist es Alltag, täglich etwas anzuhaben. Mit 13150 Beiträgen in diesem Thread sind das also etwa 3 Beiträge pro Tag im Schnitt. Dort wird also die Vielfalt des typischen oder untypischen "Rockmode-Manns" sichtbar (und deren Entwicklung).
Freu Dich drauf!
-
Na dann herzlich willkommen hier, Hermann.
Wo bist Du denn geographisch zu verorten? Vielleicht bist Du ja im Bahnhof über einen von uns gestolpert. Ich bin sehr oft berockt - in Jeans und anderen Stoffen - in Bahnhöfen unterwegs. (Allerdings liege ich da eigentlich nicht herum, so dass man über mich stolpern könnte.)
LG, Micha
Ja, diesen Gedanken hatte ich auch wie Micha,
bin ich doch als fleißiger D-Ticket-Nutzer auch immer mal in und an Bahnhöfen anzutreffen.
Doch mit Jeansröcken bin ich eher seltener zu sehen. Das war früher deutlich mehr der Fall.
Allerdings dachte ich mir auch schon, dass die Ereignisse, die Hermann uns geschildert hat, eventuell schon eine geraume Zeit zurückliegen, allerdings hatte ich da noch kein D- oder 9€-Ticket.
Und wie Jürgen schreibt, laufe ich heute draußen rum, wie ich mir das vor 12 Jahren ebenfalls noch nicht habe vorstellen können.
Im Gegenteil: Ich hätte vor 12 Jahren noch kräftig gegen mein heutiges Erscheinungsbild gewettert, à la: Muss man unbedingt ein Kleid anziehen? Muss man unbedingt ein Glitzerteil tragen? Muss man unbedingt Rosa oder Blumenmuster tragen? (Nachzulesen in alten Beiträgen von mir)
Heute sage ich dazu: Nein, muss man nicht. Aber es macht unheimlich Spaß!
Ich selbst bin bereits in den 80ern mit Rock in der Öffentlichkeit unterwegs gewesen (ich zähle also schon ein paar Lenze). Zwar habe ich mir damals noch weniger ausmalen können, wie ich heute rumlaufen würde, aber insgesamt hatte ich mir in der breiten Männermode doch mehr Entwicklung erhofft.
In den frühen 80ern (ich war entweder noch Schüler oder frischer Student) phantasierte ich mir eine Science-Fiction-Story zusammen (die ich außer den ersten Seiten nie beendete), etwas mit Zeitreisen (weil mich das fasziniert, obwohl sie sowas von unmöglich sind), da formulierte ich, wie sich bei der männlichen Jugend die neue Mode durchsetzt (Rock mit langem Umhang, heute würde man zu letzterem 'langer Cardigan' sagen). Auch schilderte ich den Konflikt, den die ältere Generation mit der neuen Modeform haben soll. Als Startzeit für die Story siedelte ich sie in das Jahr 2004 an.
Leider blieb die vorhergesehene Entwicklung 2004 eher aus.
Trotzdem schönen Sonntag!
Wolfgang
-
Ich bin aus Wuppertal. Na klar, ich hab nicht auf einen von uns getreten. Aber meine Augen sind an dem Stück Stoff der Beinkleidung des Reisenden auf dem Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel hängengeblieben. „Was hat der da an? Ist das wirklich ein Rock? Das sieht erstaunlich gut aus! Das passt zu ihm. Wo kann man so etwas kaufen?”
Also in Wuppertal war ich schon des Öfteren im Hauptbahnhof. In Vohwinkel aber nur zweimal bisher, wenn ich mich recht erinnere.
Aber es laufen ja noch mehr Kollegen herum.
Ich war letztes Jahr in Wuppertal und bin dort auch mit der Schwebebahn gefahren. Mich kann er aber nicht gemeint haben. Ich trug nämlich keinen Rock, sondern ein Kleid.
Ich kenne aber einen jungen Femboy aus Wuppertal. Vielleicht war er es. Oder ein anderes Forenmitglied von hier, das aus der Nähe stammt und öfter mal in Wuppertal unterwegs ist.
-
Herzlich willkommen hier im Forum!
Bis du 25 Beiträge hast, kannst du ja noch nicht so viel sehen. Aber außer meinem Profilfoto hier gibt's von mir z.B. auf Instagram einige Fotos im Story-Highlight "Kleider":
https://www.instagram.com/berndjj/
Viele Grüße
Bernd
-
https://www.instagram.com/berndjj/
Dein Beitrag war wirklich sehr spannend. Deine Kleider sehen gut aus und passen zu dir. Mit deinem Outfit hast du dich — für meinen aktuellen Geschmack und Mut — sehr weit geöffnet. Aber diese Freiheit ist ja ein Teil des Spaßes. ☺ Inmitten der Verwandtschaft in offensichtlicher Minderheit. Respekt, Respekt. Ich habe erst vor Kurzem das Gefühl der Freiheit kennengelernt und genossen.
Dank dir für den Link. Ich glaube, dass ich die „25 Beiträge Hürde” schnell überwinden werde.
-
Allerdings dachte ich mir auch schon, dass die Ereignisse, die Hermann uns geschildert hat, eventuell schon eine geraume Zeit zurückliegen, allerdings hatte ich da noch kein D- oder 9€-Ticket.
Nein. Ich habe den „Mann im Rock” Anfang Dezember 2025 gesehen. Sein Outfit sah so vorzeigbar aus, dass ich sofort Feuer und Flamme war. Es hat nicht mal eine Woche gedauert, bis ich meinen ersten berockten Ausflug unternommen habe.
Und wie Jürgen schreibt, laufe ich heute draußen rum, wie ich mir das vor 12 Jahren ebenfalls noch nicht habe vorstellen können.
Im Gegenteil: Ich hätte vor 12 Jahren noch kräftig gegen mein heutiges Erscheinungsbild gewettert, à la: Muss man unbedingt ein Kleid anziehen? Muss man unbedingt ein Glitzerteil tragen? Muss man unbedingt Rosa oder Blumenmuster tragen? (Nachzulesen in alten Beiträgen von mir)
Heute sage ich dazu: Nein, muss man nicht. Aber es macht unheimlich Spaß!
Das hört sich so aufregend an, dass ich mir das heute (noch?) nicht zumuten möchte. Heute sage ich, dass für mich ein Kleid unvorstellbar ist. Und dazu noch mit Blümchenmuster. :embarassed: Aber jucken würde es mich schon.
Ich selbst bin bereits in den 80ern mit Rock in der Öffentlichkeit unterwegs gewesen (ich zähle also schon ein paar Lenze). Zwar habe ich mir damals noch weniger ausmalen können, wie ich heute rumlaufen würde, aber insgesamt hatte ich mir in der breiten Männermode doch mehr Entwicklung erhofft.
In den frühen 80ern (ich war entweder noch Schüler oder frischer Student) phantasierte ich mir eine Science-Fiction-Story zusammen (die ich außer den ersten Seiten nie beendete), etwas mit Zeitreisen (weil mich das fasziniert, obwohl sie sowas von unmöglich sind), da formulierte ich, wie sich bei der männlichen Jugend die neue Mode durchsetzt (Rock mit langem Umhang, heute würde man zu letzterem 'langer Cardigan' sagen). Auch schilderte ich den Konflikt, den die ältere Generation mit der neuen Modeform haben soll. Als Startzeit für die Story siedelte ich sie in das Jahr 2004 an.
Leider blieb die vorhergesehene Entwicklung 2004 eher aus.
Ja, der jugendliche Impetus. Wie schön wäre es, wenn wir in zwei Jahrzehnten die ganzen verstaubten Hemmnisse kurzerhand in den Müll der Modegeschichte werfen könnten. Aber sehen wir’s mal positiv. Es ist großartig, was ich in den letzten Wochen erlebt habe. Und was du beschreibst, macht mich neugierig.
LG, Hermann
-
Halte schon mal im Voraus die Beruhigungstropfen bereit! Du wirst sie brauchen!
Spaß beiseite! ...
Das war wirklich ein Punkt, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich ging an einer gläsernen Fassade entlang, die wie ein riesiger Spiegel wirkte. Ich war neugierig, welches Bild ich abgab. Und dieses Rauschen des Stoffs hat mich überrascht. Das hat mich zum Fan meines Rocks gemacht.
(bitte Yoshis Beruhigungstropfen schon mal vorsorglich einnehmen)
https://up.picr.de/49786534lc.jpg
Nix da, keine Beruhigungstropfen. Das ist genau das, was ich selbst von mir gesehen hatte. Pure Begeisterung, die ich ohne Beruhigungstropfen genießen möchte. Dennoch ist es derzeit für mich allerdings nicht erreichbar.
https://up.picr.de/49786546rp.jpg
Dank meiner Sozialisation ein No-Go. Aber: Wenn ich ehrlich bin, sieht das sehr harmonisch aus.
Vielleicht sollte ich noch hinzuerklären, dass ich vielleicht nicht immer so ganz repräsentativ für das Forum bin.
Denn da mir im Sommer oft sehr heiß ist, baue ich oft auf große Halsausschnitte, aber auch auf große Armausschnitte,
die dann bestenfalls in Form von sogenannten Spaghettitops das Optimum von Anpassung an die Witterung bieten.
Ja, da fordere ich meine Mitwelt schon heraus, das Konzept von Männer und Männerkleidung grundlegend zu überdenken.
Das ungespiegelte Gesamtoutfit (bis auf die Schuhe) will ich Dir auch nicht vorenthalten:
https://up.picr.de/49786310bx.jpg (dazugehöriger Beitrag: da (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg201573#msg201573:~:text=zumindest%20noch%20einmal%20eine%20(Farb%2D)Stimmungsklammer%20zu%20erzeugen))
Das ist gewöhnungbedürftig. Aber: Daran kann ich mich als Betrachter(!) gewöhnen.
Zur Beruhigung dann nochmal ein sommerliches Gegenbeispiel:
https://up.picr.de/49910907sw.jpg (dzgh. Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg202152#msg202152))
Und jetzt noch drei aktuelle Outfits aus der Winterzeit:
https://up.picr.de/50467371ia.jpg
https://up.picr.de/50467373as.jpg (dzgh. Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg205569#msg205569))
https://up.picr.de/50452460yy.jpg (dzgh. Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg205543#msg205543))
Jau, das passt auch im Winter.
Die meisten Bilder entstammen übrigens aus dem Thread "Was hab ihr gestern getragen", der aber eben erst ab 25 eigenen Forumsbeiträgen zugänglich wird. Dort zeigen auch andere Mitglieder, was sie so angehabt haben. Für einige wie mich ist es Alltag, täglich etwas anzuhaben. Mit 13150 Beiträgen in diesem Thread sind das also etwa 3 Beiträge pro Tag im Schnitt. Dort wird also die Vielfalt des typischen oder untypischen "Rockmode-Manns" sichtbar (und deren Entwicklung).
Dank dir, Wolfgang für deinen sehr ausführlichen Beitrag. Der zeigt mir, wie weit die Reise gehen kann. Die 25 Beiträge werde ich in absehbarer Zeit erreichen, so dass ich die Links auch noch sehen kann.
LG Hermann
-
...
Das hat mich zum Fan meines Rocks gemacht.
Schon gestern ist mir an anderer Stelle aufgefallen, dass du über deinen Rock in der Einzahl sprichst. Heißt das du hast "nur" diesen einen, oder ist das einfach deine Ausdrucksweise?
Nein, das ist genau so gemeint. Ich bin seit Dezember der stolze Besitzer eines Rocks. Ob ich mal mehr Röcke haben werde? Anfangs war ich mir da sehr unsicher. Mittlerweile aber halte ich die Augen offen, ob ich mal ein schönes Teil sehe, das zu mir passt.
LG, Hermann
-
Ich war letztes Jahr in Wuppertal und bin dort auch mit der Schwebebahn gefahren. Mich kann er aber nicht gemeint haben. Ich trug nämlich keinen Rock, sondern ein Kleid.
Da bin ich mir ganz sicher. Es war ein recht unauffälliger blauer Jeans-Rock, der mich als Neueinsteiger nicht sofort überfordert hat.
Ich kenne aber einen jungen Femboy aus Wuppertal. Vielleicht war er es. Oder ein anderes Forenmitglied von hier, das aus der Nähe stammt und öfter mal in Wuppertal unterwegs ist.
Ein Femboy war es auch nicht. Die Rätselraterei hätte ich abkürzen können, wenn ich den Rockträger angesprochen hätte. Habe ich aber leider nicht. ☹
LG, Hermann
-
Wenn dich das schon erschrocken hat, dann solltest du nicht die Outfits mancher User hier sehen. Halte schon mal im Voraus die Beruhigungstropfen bereit! Du wirst sie brauchen!
Echt jetzt? Sind wir so schlimm? ;)
Andererseitz konnte ich mir 2010 auch nicht vorstellen, was ich heute so selbstverständlich trage.
Hätte mir das mal jemand damals prophezeit, hätte ich ihn für verrückt erklärt.
Nein, ihr seid nicht so schlimm. Heute sind wir so schlimm. ☺ Zur Verrücktheit: Genau so geht es mir. Ich hatte im Geschäft den Rock angezogen und im Spiegel kontrolliert, ob er passt. Der Verkäufer sagte nur: „Das ist dein Rock.” Was sollte er auch sonst sagen. Schließlich wollte er ihn verkaufen ☺. Aber ich konnte ihm auch nicht widersprechen. Er passte zu mir und ich wollte genau so das Geschäft verlassen. Also raus in die Fußgängerzone. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich daran so blitzartig schnell gewöhnen würde.
Bei der Arbeit habe ich 2017 angefangen, Röcke zu tragen. (https://www.rockmode.de/index.php?topic=6416.msg94359#msg94359)
Interessanter wurde es als ich das erste Mal ein Kleid auf Arbeit (https://www.rockmode.de/index.php?topic=6839.msg103115#msg103115) getragen habe. Da gab es eine Zeitlang Tratsch. Aber auch das ging vorüber.
Das genau war für mich der spannende Punkt, für den ich damals dringend Beruhigungstropfen gebraucht hätte. Ich hatte meine{m/r} Freund{in} einen Auftrag vermittelt und die Köpfe meiner Kollegen drehten sich schlagartig in meine Richtung. :embarassed:
@Hermann
Vielleicht kannst Du die Links erst mit 25 Beiträgen auf dem Zähler vollständig sehen, aber mit bereits 9 Beiträgen am 2. Tag bist Du auf einem gutem Weg[/i] :)
Genauso ist es. Aber das ist ein lösbares Problem.
LG, Hermann
-
Dank dir, Wolfgang für deinen sehr ausführlichen Beitrag. Der zeigt mir, wie weit die Reise gehen kann. Die 25 Beiträge werde ich in absehbarer Zeit erreichen, so dass ich die Links auch noch sehen kann.
LG Hermann
Ja, Danke für die Rückmeldung.
Ich erhebe trotzdem den Anspruch wie Du, noch immer männlich erscheinen zu wollen. Ob das von allen so im selben Maße wahrgenommen wird, ist mir inzwischen nicht mehr so wichtig.
Ich kann aber verstehen, wenn einigen "diese Reise" zu weit gegangen ist. Oder dieses "Ziel" nie für sich erreichen wollen.
Jedenfalls Danke, dass Du Dich mit dem Anblick meines sommerlichen, 'sehr weit gereisten' Outfits anfreunden konntest.
Aber toll, das Deine Reise durch die letzte Rocksichtung ja doch spontan so weit schon gediehen ist!
Vor allem, dass Du die Hemmungen abgelegt hast, gleich zur Tat in die Damenabteilung zu schreiten.
Den Bammel davor kann Mann nicht immer sofort ablegen.
hochachtungsvoll
Wolfgang
-
Hallo Hermann
Immerhin hast Du nun schon mehr Beiträge geschrieben, das schaffen manche selbst nach Jahren nicht ;)
Und Du hast Du Deinen ersten Rock gleich im Laden gekauft. Nicht schlecht 👍😊
Meine ersten Röcke waren aus dem Internet. Erst als ich damit regelmäßig draußen unterwegs war, wagte ich mich in ein Ladengeschäft in die Damenabteilung, um einen Rock anzuprobieren und zu kaufen. War 2015 , als ich mich hier angemeldet hab. Inzwischen hab ich einen Schrank voll Röcke und Kleider.
Grüßle
Jürgen
-
Ich erhebe trotzdem den Anspruch wie Du, noch immer männlich erscheinen zu wollen. Ob das von allen so im selben Maße wahrgenommen wird, ist mir inzwischen nicht mehr so wichtig.
Auf deinen Bildern wirst du deinem Anspruch männlich zu erscheinen gerecht. Die Männer haben sich selbst in eine Ecke manövriert, in der sie kreative oder „auffällige” Stile stigmatisieren. Eine Hose ist Minimalbekleidung, die graue Maus. Sie ist einfach und praktisch und hat deshalb die Mehrheit der Beinkleidung gewonnen. Aber im Gegensatz zu Rock / Kleid folgt sie nur der Körperform und hat kein Eigenleben, keine eigene Bewegung. Für mich sind Röcke unisex, aber sie werden von Konservativen als weiblich gelesen. Das kann ich nicht ändern, also schere ich mich nicht darum.
Jedenfalls Danke, dass Du Dich mit dem Anblick meines sommerlichen, 'sehr weit gereisten' Outfits anfreunden konntest.
Wesentlich dabei ist, wie du die Kleidung trägst. Das ist schwer in Worte zu fassen. Deine Körpersprache transportiert das krasse Gegenteil von verängstigt. Dein anfänglicher Stress ist der Routine gewichen.
Ich war auch in der Situation, in der ich an einer spiegelnden Fläche vorbeigegangen bin. Im Rückblick freue ich mich, dass mir die Schönheit des fließenden Stoffs gefallen hat. Aber ich war noch nicht so weit, dass ich mein Handy gezückt habe um den Moment festzuhalten.
Aber toll, das Deine Reise durch die letzte Rocksichtung ja doch spontan so weit schon gediehen ist!
Vor allem, dass Du die Hemmungen abgelegt hast, gleich zur Tat in die Damenabteilung zu schreiten.
So heldenhaft war ich nun doch nicht. Allein aufgrund meiner Körpergröße werde ich in einer Damenabteilung nichts finden. Also habe ich erst einmal im Internet nach einem Rock mit einer Länge von 100 cm gesucht. Dann habe ich nach einem Geschäft gesucht, wo ich den Rock kaufen konnte.
LG, Hermann
-
Und Du hast Du Deinen ersten Rock gleich im Laden gekauft. Nicht schlecht 👍😊
Meine ersten Röcke waren aus dem Internet. Erst als ich damit regelmäßig draußen unterwegs war, wagte ich mich in ein Ladengeschäft in die Damenabteilung, um einen Rock anzuprobieren und zu kaufen. War 2015 , als ich mich hier angemeldet hab. Inzwischen hab ich einen Schrank voll Röcke und Kleider.
Nein, wie ich schon Wolfgang geschrieben habe, bin ich kein Held. Schön wär’s. Der Rock, den ich gekauft habe, wurde als „Aderlass Classic Men Skirt Denim black” bezeichnet. Allerdings: Nachdem ich den Laden damit verlassen hatte, konnte ich den neugierigen Passanten nicht mehr erklären, dass der Rock nicht aus der Damenabteilung war. Aber: Ich hatte mir unbedingt vorgenommen, einen Rock in einem Geschäft zu kaufen. So viel Spaß musste sein. :laugh:
LG, Hermann
-
Allerdings: Nachdem ich den Laden damit verlassen hatte, konnte ich den neugierigen Passanten nicht mehr erklären, dass der Rock nicht aus der Damenabteilung war. Aber: Ich hatte mir unbedingt vorgenommen, einen Rock in einem Geschäft zu kaufen. So viel Spaß musste sein. :laugh:
LG, Hermann
Ah, stimmt! Hatte vergessen, dass es ja ein Herrenrock ist.
Trotzdem ehrt Dich das, naja nahezu heldengleich - aber ich will ja nicht übertrieben -, dass Du den halb-nichtanonymen Kauf, quasi face-to-face Dir sogleich vorgenommen hast. Die Hürde, in die Damenabteilung zu gehen, mag zwar nochmal ungleich höher sein, die scheidet aber aus anderen Gründen (statistischer Natur, was in Deiner Körpergröße passendes zu finden) ja aber eher aus.
Man liest nämlich immer mal wieder, wie hoch die Hemmschwelle ist, zwischen die Ständer mit Damenbekleidung zu gehen, gar in die Anprobe mit etwas zu gehen. Da ist der anonyme Kauf im Internet viel entspannter, da kriegt allenfalls ein unbedeutender Mitarbeiter des Händlers flüchtig mit, dass der Rock von einem Mann bezahlt wurde oder an ihn ausgeliefert wird. Man liest nämlich ziemlich häufig, dass unsere Rockkollegen sich ausschließlich via Internet eindecken. Zudem fällt Kaufen im stationären Handel ja sowieso langsam aus der Zeit.
Ich finde aber das Stöbern in den Geschäften sinnvoller. Und das direkte Ausprobieren vor dem Spiegel, um Sitz, die Wirkung und die Kombinationsmöglichkeiten zu beurteilen. Und zudem macht mir das alles noch Spaß.
Darum nochmals meine Anerkennung, dass Du gleich quasi unanonym Dich mit einem Rock versorgt hast.
Und ich meine herauszulesen, dass Stöbern Dir auch Spaß machen könnte. Vielleicht mal nach Maxiröcken stöbern in der Absicht, das als Midirock (bis zur Wade) zu tragen?