Autor Thema: Crossdressing-TG-Videos auf Youtube  (Gelesen 1641 mal)

Offline MAS

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« Antwort #45 am: Gestern um 00:51 »

Was nützt es sich darüber aufzuregen, dass andere Männer Hosen tragen? Ist genauso sinnfrei wie sich über Röcke tragende Männer aufzuregen.

Jeder soll tragen, was  er will. Aber jeder soll erstmal herausfinden, was er wirklich will und dann dazu stehen.
Und wenn jemand etwas will, was "alle" als normal empfinden, weil sie es als normal empfinden, dann soll er auch dazu stehen.
Aber niemand soll von anderen erwarten, das zu tun, was er als normal empfindet, nur weil er es als normal empfindet.

Es gibt indes Normen, an die man sich halten sollte. Die haben aber nichts mit Kleidung zu tun.

LG, Micha
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Offline GregorM

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« Antwort #46 am: Gestern um 06:32 »

Aber es stimmt nicht, Gregor, dass die Frauen sich die Hose nicht wünschten. Darüber haben wir uns schon oft mit Dir ausgetauscht...

Durch vielfache Lebensberichte muss ich Dir deshalb widersprechen, Gregor: Frauen hatte das Verlangen nach Hosen.

Hallo Wolfgang,

Ich denke, es könnte auf nationale Unterschiede beruhen. Höchstwahrscheinlich haben Frauen in Ländern mit Schwerindustrie und höheren Berufsfrequenzen für Frauen sowie mit Beschäftigung mit dem Wiederaufbau des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg ein größeres Verlangen nach Hosen gehabt als zum Beispiel in Skandinavien.

Ich bin so alt, dass ich den Einzug der Hosen bei Frauen miterlebt habe, im Gegensatz zu so manchen, die ihr Wissen darüber nur von zweiter und dritter Hand haben können.

Dass Hosen Frauen praktischer waren/sind als Röcke und Kleider, liegt auf der Hand. Strumpfhosen waren in den 60er-Jahren des Typs FSH; sie gingen schnell kaputt und waren nicht warm. Kombiniert mit sehr kurzen Röcken und Kleidern wirkten sie suboptimal.

Aber nach einem direkten Verlangen seitens der Frauen nach Hosen, und die die Augen der Modeindustrie hätte öffnen können, war, meines besten Wissens, nicht die Rede. Wie hätte sie auch zum Vorschein kommen können? In den Medien wurde davon nicht berichtet. Die Frauen, die Hosen am meisten brauchten, wegen ihrer Arbeit, befanden sich nicht in einer sozialen Position, auf die die Gesellschaft damals Rücksicht nahm. Ich sah dann auch keine Frauen in den Straßen Hosen tragen. Nicht mal als Protest. Meine Frau, die damals noch ganz jung war, hat das auch nie gesehen. Auch erinnert sie sich nicht, je mit Freundinnen darüber diskutiert zu haben. Für sie und Freundinnen und Kolleginnen wurden Hosen erst aktuell, als es sie zu kaufen gab.

Doch ein latentes Verlangen hat es bestimmt gegeben – weil Hosen ihnen praktisch (und neu).
Denn, nachdem es zuerst, wie oft bei total neuen Produkten, sehr langsam gegangen hatte, trauten sich plötzlich immer mehr Frauen in die Hose - als sie erkannt hatten, dass unter den Pionieren viele ganz normale Frauen wie sie selbst waren.  Die „Damenhose“ war Realität und lebensfähig.

Doch ohne Modedesigner: innen, gute Vorbilder und eine Modeindustrie, die es Frauen ermöglichte, Hosen zu tragen, wäre es meiner Meinung nach nicht gelungen, sie an die Frau zu bringen, jedenfalls nicht damals. 

Rock am Mann? Nichts verbietet UNS, Röcke zu tragen. Die Gesellschaft ist viel toleranter als zuvor. Männerröcke (wie damals Damenhosen) sind zu kaufen. Die Medien schreiben über einen baldigen Durchbruch Männern im Rock. Berühmtheiten zeigen sich im Rock und ziehen Überschriften wie einst Marlene Dietrich oder Katharine Hepburn, als sie sich öffentlich in Hosen zeigten. Soziale Medien stehen uns zur Verfügung. Was fehlt uns?

Ich kann mir nur zwei Gründe für den ausbleibenden Erfolg vorstellen: mutige Männer und generell gute Vorbilder, mit denen sich Männer im Allgemeinen identifizieren können und wollen.
Betreffend Frauen: Auch sie würden den Ehemann im Rock akzeptieren, trauten sich nur die Männer ihrer Freundinnen und Kolleginnen.

Gruß
Gregor

Online Bernd

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« Antwort #47 am: Gestern um 10:06 »
Dass Hosen Frauen praktischer waren/sind als Röcke und Kleider, liegt auf der Hand. Strumpfhosen waren in den 60er-Jahren des Typs FSH; sie gingen schnell kaputt und waren nicht warm. Kombiniert mit sehr kurzen Röcken und Kleidern wirkten sie suboptimal.
[...]
Rock am Mann? Nichts verbietet UNS, Röcke zu tragen. Die Gesellschaft ist viel toleranter als zuvor. Männerröcke (wie damals Damenhosen) sind zu kaufen. Die Medien schreiben über einen baldigen Durchbruch Männern im Rock. Berühmtheiten zeigen sich im Rock und ziehen Überschriften wie einst Marlene Dietrich oder Katharine Hepburn, als sie sich öffentlich in Hosen zeigten. Soziale Medien stehen uns zur Verfügung. Was fehlt uns?

Ich kann mir nur zwei Gründe für den ausbleibenden Erfolg vorstellen: mutige Männer und generell gute Vorbilder, mit denen sich Männer im Allgemeinen identifizieren können und wollen.
Betreffend Frauen: Auch sie würden den Ehemann im Rock akzeptieren, trauten sich nur die Männer ihrer Freundinnen und Kolleginnen.

Da stimme ich zu!

Ergänzend: Ein wesentlicher Unterschied zwischen der Frauenbewegung damals und der Männerbewegung heute scheint mir zu sein:
  • Für Frauen war das Tragen von Hosen neben neugewonnener Freiheit einfach praktisch. Und auch heute tragen viele Frauen Hosen statt Röcke/Kleider, weil sie das einfach im Alltag praktischer finden. Röcke/Kleider werden dann eher zu besonderen Anlässen getragen.
  • Ich liebe das Tragen von Kleidern und Röcken und finde das auch praktisch. Es gibt sogar Gründe, warum ein Kleid/Rock manchmal praktischer ist als eine Hose (Luftzirkulation, vor allem im Sommer; Beine weniger beengt). Aber insgesamt sind die Meinungen doch gespalten, für welche Alltagstätigkeiten Hosen einerseits und Kleider/Röcke andererseits besser geeignet sind.
Fazit: Neben dem Mut, den es braucht, um pionierhaft gesellschaftliche Entwicklungen jenseits des Mainstreams anzustoßen, haben wir für Kleider/Röcke einfach nicht den durchschlagenden Grund, dass es offensichtlich praktischer ist als Hosen, so wie das umgekehrt bei den Hosen für Frauen der Fall war.

Offline Peter58Muc

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« Antwort #48 am: Gestern um 13:16 »
Bei der momentanen Kälte, würde ich mir im Rock komisch vorkommen, mehr als sonst.


Offline Yoshi

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« Antwort #49 am: Gestern um 13:27 »
Wozu muss ich immer betonen, dass ich nicht xy bin, wenn es mir nichts ausmachte, für xy gehalten zu werden?
Es könnte mir doch reichlich egal sein.

Ich möchte mich hier von Schotten distanzieren, weil ich ein echter Deutscher im Kilt bin. Auch ein Deutscher kann Kilt tragen, aber die Schotten setzen es mit ihrer Identität gleich, was uns deutschen Kiltträgern schadet. Dann gibt es noch diese ganzen Schottland-Reportagen im Öffentlich-Rechtlichen, wodurch uns alle mit Schotten in Verbindung bringen.  :'(

Wer dieses Statement nun absurd fand, kann ja einfach mal "Schotte" durch "Crossdresser" oder "LGBT" austauschen und "Deutscher im Kilt" durch "Mann im Rock". Wenn man keine kognitive Dissonanz hat, wird einem da was auffallen.  ;)

Offline Yoshi

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« Antwort #50 am: Gestern um 13:32 »
Yoshi, Missionare wollen einen vielleicht Gott gegeben Auftrag erfüllen und die Menschen zu vermeintlich besseren bekehren.
Stichwort religiöser Eifer.
Die Geschichte ist voll von der Scheisse!
Zum Glück geht es hier nur um lausige Röcke und niemand wird zu Schaden kommen.
Lass sie sich ihre Welt, ihre Blase zusammen basteln.
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Offline Skirtedman

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« Antwort #51 am: Gestern um 15:25 »

Ich möchte mich hier von Schotten distanzieren, weil ich ein echter Deutscher im Kilt bin. ...

Wer dieses Statement nun absurd fand, ...

@Yoshi:


Natürlich will ich das: mich abgrenzen!

Ich sage ja auch: "die Frauen". Es gibt bestimmte Worte, um bestimmte Menschen oder Dinge zu benennen.
Ich sage "Frauen", um mich von den Frauen abzugrenzen. Weil ich keine Frau bin. Und trotzdem mag ich Frauen, einige sogar sehr, sehr.




Mir ist das oftmals nicht so wichtig, meistens sogar völlig egal. Aber, wenn es drauf ankommt, dann gibt es eben Worte, um Menschen oder Sachverhalte oder Dinge zu benennen. Und das sehe ich ganz locker. Punkt.

Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline MAS

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« Antwort #52 am: Gestern um 16:48 »
Wozu muss ich immer betonen, dass ich nicht xy bin, wenn es mir nichts ausmachte, für xy gehalten zu werden?
Es könnte mir doch reichlich egal sein.

Ich möchte mich hier von Schotten distanzieren, weil ich ein echter Deutscher im Kilt bin. Auch ein Deutscher kann Kilt tragen, aber die Schotten setzen es mit ihrer Identität gleich, was uns deutschen Kiltträgern schadet. Dann gibt es noch diese ganzen Schottland-Reportagen im Öffentlich-Rechtlichen, wodurch uns alle mit Schotten in Verbindung bringen.  :'(

Wer dieses Statement nun absurd fand, kann ja einfach mal "Schotte" durch "Crossdresser" oder "LGBT" austauschen und "Deutscher im Kilt" durch "Mann im Rock". Wenn man keine kognitive Dissonanz hat, wird einem da was auffallen.  ;)

Der Unterschied ist der, lieber Yoshi, dass die meisten sich geehrt fühlen, wenn sie für einen Schotten gehalten werden. Deswegen ist der Wunsch, sich davon zu distanzieren, nicht so ausgeprägt.

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Offline MAS

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« Antwort #53 am: Gestern um 16:51 »
Bei der momentanen Kälte, würde ich mir im Rock komisch vorkommen, mehr als sonst.

In meinem warmen Wollrock mit einer mittelstarken Leggings darunter bin ich auch bei der Kälte wunderbar warm eingepackt, evtl. wärmer als mit einer Jeanshose mit nackten Beinen darunter. Man kann aber auch Leggins oder Stumpfhosen unter einer Hose anziehen. Jeder wie er mag.

Neulich trug ich einen kurzen Wollrock und zwei Leggings in verschiedener Stärke übereinander darunter. Das war auch bei einer Schneewanderung im Thüringer Wald sehr angenehm.

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Offline MAS

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« Antwort #54 am: Gestern um 16:52 »
Dass Hosen Frauen praktischer waren/sind als Röcke und Kleider, liegt auf der Hand. Strumpfhosen waren in den 60er-Jahren des Typs FSH; sie gingen schnell kaputt und waren nicht warm. Kombiniert mit sehr kurzen Röcken und Kleidern wirkten sie suboptimal.
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Ich kann mir nur zwei Gründe für den ausbleibenden Erfolg vorstellen: mutige Männer und generell gute Vorbilder, mit denen sich Männer im Allgemeinen identifizieren können und wollen.
Betreffend Frauen: Auch sie würden den Ehemann im Rock akzeptieren, trauten sich nur die Männer ihrer Freundinnen und Kolleginnen.

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Ergänzend: Ein wesentlicher Unterschied zwischen der Frauenbewegung damals und der Männerbewegung heute scheint mir zu sein:
  • Für Frauen war das Tragen von Hosen neben neugewonnener Freiheit einfach praktisch. Und auch heute tragen viele Frauen Hosen statt Röcke/Kleider, weil sie das einfach im Alltag praktischer finden. Röcke/Kleider werden dann eher zu besonderen Anlässen getragen.
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Fazit: Neben dem Mut, den es braucht, um pionierhaft gesellschaftliche Entwicklungen jenseits des Mainstreams anzustoßen, haben wir für Kleider/Röcke einfach nicht den durchschlagenden Grund, dass es offensichtlich praktischer ist als Hosen, so wie das umgekehrt bei den Hosen für Frauen der Fall war.

Ja, das stimmt, es gibt Bewegungsabläufe, da sind Hosen praktischer als Röcke. Die kommen bei mir aber nicht so oft vor.

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Offline Skirtedman

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« Antwort #55 am: Gestern um 17:11 »
Ich kann mir nur zwei Gründe für den ausbleibenden Erfolg vorstellen: mutige Männer und generell gute Vorbilder, mit denen sich Männer im Allgemeinen identifizieren können und wollen.
Betreffend Frauen: Auch sie würden den Ehemann im Rock akzeptieren, trauten sich nur die Männer ihrer Freundinnen und Kolleginnen.

Dem kann ich voll zustimmen.

Und das passt gut zu dem allen, was ich heute in einem anderen Thread so von mir gegeben habe (ab da).
Vor allem hierzu:


Und manches ist ja auch nachzuvollziehen. Wenn eine Ehefrau (und evt. Mutter von gemeinsamen Kindern) vom "abweichenden Verhalten" ihres Mannes mitbekommt (selbst wenn sie in der Lage ist, es verständnisvoll einzusortieren), sieht sich konfrontiert davon, in ihrem Umfeld einen Imageverlust zu erleiden.


Edit: Da fallen mir noch solche hadernden Gedanken dazu ein: "Warum, warum", so eine davon betroffene Frau, "warum muss das ausgerechnet mir passieren!!!??!?"
Und oft nicht unbegleitet von ausuferndem Selbstzweifel (der Frau).

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« Antwort #56 am: Gestern um 17:15 »
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Zum Glück geht es hier nur um lausige Röcke und niemand wird zu Schaden kommen.
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Echt?

Oder meinst Du: Der Mensch dachte und Gott lachte! ?

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Offline Yoshi

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« Antwort #57 am: Gestern um 17:19 »
Wozu muss ich immer betonen, dass ich nicht xy bin, wenn es mir nichts ausmachte, für xy gehalten zu werden?
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Ich möchte mich hier von Schotten distanzieren, weil ich ein echter Deutscher im Kilt bin. Auch ein Deutscher kann Kilt tragen, aber die Schotten setzen es mit ihrer Identität gleich, was uns deutschen Kiltträgern schadet. Dann gibt es noch diese ganzen Schottland-Reportagen im Öffentlich-Rechtlichen, wodurch uns alle mit Schotten in Verbindung bringen.  :'(

Wer dieses Statement nun absurd fand, kann ja einfach mal "Schotte" durch "Crossdresser" oder "LGBT" austauschen und "Deutscher im Kilt" durch "Mann im Rock". Wenn man keine kognitive Dissonanz hat, wird einem da was auffallen.  ;)

Der Unterschied ist der, lieber Yoshi, dass die meisten sich geehrt fühlen, wenn sie für einen Schotten gehalten werden. Deswegen ist der Wunsch, sich davon zu distanzieren, nicht so ausgeprägt.

LG, Micha

Wie du weißt, ist mein echter Name englischsprachig und mein englisch anmutender deutscher Nachname wird auch oft dahingehend missinterpretiert. Ich war in meinem Leben schon vieles: Engländer, Schotte, Ire, US-Amerikaner und Niederländer.

Bereits in der Schulzeit sprachen mich neue Lehrer auf Englisch an, obwohl ich das damals noch nicht beherrschte. In Bewerbungsgesprächen wurde mir schon angeboten auf Englisch zu wechseln, weil das für mich als "Muttersprachler" doch "angenehmer" wäre.

Während meiner Zeit als Erzieher war ich oft für internationale Familien zuständig, um mit ihnen Elterngespräche auf Englisch zu führen und redete mit neu eingewöhnten Kindern aus Kanada, den USA, Indien oder Ghana auf Englisch, weil sie noch kein Deutsch verstanden. Irgendwann trug ich dann Röcke auf der Arbeit und dadurch verfestigte sich bei manchen das Bild ich sei Schotte. Wenn ich mich dann als deutsch "outete", waren viele erstmal überrascht.

Ich könnte mich jetzt ständig davon abgrenzen, weil ich Deutscher bin. Als Kind nervte es mich mehr, wenn mich Erwachsene auf Englisch ansprachen und ich nichts verstand. Heutzutage spiele ich gerne mit diesem internationalen Flair, der mir fehlerweise angedichtet wird. Und wer weiß, vielleicht denken manche auch ich sei ein schwuler Schotte, aber das ist mir genauso egal.  8)

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« Antwort #58 am: Gestern um 17:23 »
Wozu muss ich immer betonen, dass ich nicht xy bin, wenn es mir nichts ausmachte, für xy gehalten zu werden?
Es könnte mir doch reichlich egal sein.

Ich möchte mich hier von Schotten distanzieren, weil ich ein echter Deutscher im Kilt bin. Auch ein Deutscher kann Kilt tragen, aber die Schotten setzen es mit ihrer Identität gleich, was uns deutschen Kiltträgern schadet. Dann gibt es noch diese ganzen Schottland-Reportagen im Öffentlich-Rechtlichen, wodurch uns alle mit Schotten in Verbindung bringen.  :'(

Wer dieses Statement nun absurd fand, kann ja einfach mal "Schotte" durch "Crossdresser" oder "LGBT" austauschen und "Deutscher im Kilt" durch "Mann im Rock". Wenn man keine kognitive Dissonanz hat, wird einem da was auffallen.  ;)

Der Unterschied ist der, lieber Yoshi, dass die meisten sich geehrt fühlen, wenn sie für einen Schotten gehalten werden. Deswegen ist der Wunsch, sich davon zu distanzieren, nicht so ausgeprägt.

LG, Micha

Wie du weißt, ist mein echter Name englischsprachig und mein englisch anmutender deutscher Nachname wird auch oft dahingehend missinterpretiert. Ich war in meinem Leben schon vieles: Engländer, Schotte, Ire, US-Amerikaner und Niederländer.

Bereits in der Schulzeit sprachen mich neue Lehrer auf Englisch an, obwohl ich das damals noch nicht beherrschte. In Bewerbungsgesprächen wurde mir schon angeboten auf Englisch zu wechseln, weil das für mich als "Muttersprachler" doch "angenehmer" wäre.

Während meiner Zeit als Erzieher war ich oft für internationale Familien zuständig, um mit ihnen Elterngespräche auf Englisch zu führen und redete mit neu eingewöhnten Kindern aus Kanada, den USA, Indien oder Ghana auf Englisch, weil sie noch kein Deutsch verstanden. Irgendwann trug ich dann Röcke auf der Arbeit und dadurch verfestigte sich bei manchen das Bild ich sei Schotte. Wenn ich mich dann als deutsch "outete", waren viele erstmal überrascht.

Ich könnte mich jetzt ständig davon abgrenzen, weil ich Deutscher bin. Als Kind nervte es mich mehr, wenn mich Erwachsene auf Englisch ansprachen und ich nichts verstand. Heutzutage spiele ich gerne mit diesem internationalen Flair, der mir fehlerweise angedichtet wird. Und wer weiß, vielleicht denken manche auch ich sei ein schwuler Schotte, aber das ist mir genauso egal.  8)

Genau, so ist es richtig. Du stehst einfach da drüber!

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Offline BerlinerKerl

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« Antwort #59 am: Heute um 16:14 »
Ich möchte mich hier von Schotten distanzieren, weil ich ein echter Deutscher im Kilt bin. Auch ein Deutscher kann Kilt tragen, aber die Schotten setzen es mit ihrer Identität gleich, was uns deutschen Kiltträgern schadet.

Ja, auch ich habe ein Kilt. Das Tartan, oder die Bedeutung des Tartan ist mir nicht bekannt. Die Grundfarbe ist Gelb, ist aber auch egal.
Warum trage bzw. habe ich ein Kilt? Ich finde das Gewicht interessant. Anders als ein Rock von der Stange. Würde ich mit dem Kilt was
anders tragen, was Schotten auch tragen würden. Hier sind die Strümpfe, oder der Sack gemeint? NEIN! Warum? Ich verkleide mich nicht.

@ Yoshi
Könntest du mir den letzten Teil deines Satzes "...aber die Schotten setzen es mit ihrer Identität gleich, was uns deutschen Kiltträgern schadet" erklären?
Warum schadet es den deutschen Kiltträger, wenn die Schotten den Kilt mit ihrer Identität gleichsetzen?
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?


 

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