Es ist zwar anfangs schwer zu ertragen, aber nur durch die Endlichkeit des Lebens sind wir angetrieben, etwas zu bewegen. Wenn wir alle ewig leben würden und es dadurch egal wäre, ob, wann, was wir machen, würden wir einfach garnichts vor morgen tun. Also nie. Es gäbe keinen Fortschritt, keine Entwicklung, keine Veränderung.
Wir wären wie die Faultiere am Baum, die nach einem langen Schlaf den eigenen Arm ergreifen, den sie für einen Ast halten und dann in den Tod stürzen.
Dass wir altern oder reifen, ist natürlich und den Zyklus haben alle Tiere und Pflanzen. Es ist einfach der Lauf der Dinge und wird hoffentlich nie veränderbar sein, auch nicht durch den wiederaufkommenden Transhumanismus, der Menschen zu unmenschlichen Dingen gegen die Natürlichkeit und zum Schaden anderer verleitet. Und egal wie oft das Marketing etwas anderes behauptet, Altern ist keine Krankheit, sondern gehört wie Geburt und Tod zum Leben dazu. Es sollte jeder das ihm Mögliche tun, aktiv gesund zu bleiben, in Selbst-Verantwortung.
Nimm jeden Tag, wie er kommt. Wenn er Zitronen bietet, mach Limoncello draus.