Eigentlich nicht überraschend, dass nur wenige Leute einem Individualisten positiv gegenüberstehen.
Grob gesagt, sind wir ja seit mindestens 150 Jahren zu Untertanen und zu Verzicht "für die Sache" erzogen.
Wenn dann jemand um die Ecke kommt und fröhlich auffällt, ist das erstmal verdächtig.
Aus der Gesellschaft, könnte dann wie schon angesprochen, Neid entstehen. Der entsteht aufgrund Sympathie zum Sozialismus, wo ja nach der erlernten Unfähigkeit eher "gleiches Unrecht für alle" gelebt wird, womit man sich gegenseitig nach unten zieht und abhängig von vermeintlichem Führungspersonal macht.
Propagiert wird da ja immer das Nullsummenspiel der Verteilung, wonach es kein gesamtes Wachstum an Freiheit, Geld oder Ressourcen gäbe. Nullsummenspiel meint, dass es einen bestimmten Kuchen gibt, der zwischen arm und reich aufgeteilt wird, mit der Folge, dass die Armen nur deshalb arm seien, weil die Reichen reich sind. Ein Gesamtwachstum des Kuchens oder eine etwas andere Verteilung ist im Modell nicht vorgesehen.
Je mehr ich solche Strukturen durchschaue, desto mehr lebe ich meine Freiheiten und sage, was ich denke und trage, was mir gefällt.
Das letzte Viertel des Lebens ist ganz sicher nicht dafür gemacht, sich auf das Sterben im Heim vorzubereiten, sondern mit der großen Erfahrung das Leben zu genießen.