Autor Thema: Männer bzw. Hemule im Rock in der Weltliteratur  (Gelesen 130 mal)

Offline MAS

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Darin fand ich auf diesen Seiten:
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diese Passage vom Absatz recht unten bis zum Absatz links oben auf der nächsten Doppelseite, wobei die Fußnote besonders interessant ist:
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Hier mehr Infos dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Mumins. Achtet mal auf die Entstehungszeit dieses Buches: 1948. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Tove Jansson ihrer Zeit weit voraus war.

LG, Micha



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Online Skirtedman

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Antw:Männer bzw. Hemule im Rock in der Weltliteratur
« Antwort #1 am: Heute um 11:46 »
Ja, interessant.

Man könnte mutmaßen, wie sie auf diese - in unseren Augen - innovative Idee kam. 1948 war sie 34. Vermutlich - würde ich sagen - hat sie diese Idee aufgegriffen, weil in dieser Zeit sich unter den Frauen das Hosentragen verbreitete. Bilder von Tove Jansson zeigen sie durchaus auch immer mal wieder in Hosen (wobei ich bei dieser Feststellung das Alter der Bilder nicht intensiv berücksichtigt habe). Aber ein Bild könnte so aus dieser Zeit stammen, zeigt sie mit der Palette an einem großformatigen Gemälde mit der Palette in der Hand in einem - wie ich finde - für die damalige Zeit innovativen langen Hosenrock. Unter diesem Eindruck der Frauenhose könnte sie auf die Idee gekommen sein, dass männliche Wesen vielleicht auch mal was anderes als die angestammten Hosen tragen könnten. "Sehr eigenartig. Aber so ist es nun einmal.", schreibt sie ja in Form einer Anmerkung dazu. Vielleicht auch satirisch gemeint, weil sie es eventuell als "sehr eigenartig" erkannt hat, dass Männer aber weiterhin auf ihren Hosen beharren.

Vielleicht steckt da noch ein anderer, z.B. vielleicht emanzipatorischer Gedanke dahinter. Im Instagram-Account "museeninbayern" hat jemand es formuliert, was ich hier mit einem Auszug davon zitieren möchte:

Zitat
Die finnlandschwedische Künstlerin Tove Jansson (1914-2001) war eine Revolutionärin im Stillen - mutig und vielseitig begabt als Schriftstellerin, Comic-Zeichnerin und Malerin. In der männlich dominierten Kunstwelt erkämpfte sie sich ihren Platz: die Mama der Mumins lebte Unabhängigkeit und Nonkonformismus vor. Sie arbeitete politisch-satirisch gegen den Faschismus und trat gegen Intoleranz ein, beharrlich, ohne lauten Aktivismus.

🌈 Sie bekannte sich offen zu ihrer Lebensgefährtin, der Grafikerin Tuulikki Pietilä. In ihren Mumins-Büchern und Comics feiert sie Inklusion, Individualität und Empathie. Neben den Mumins hat sie aber auch mehrere Romane wie "Die Zuhörerin" und Erzählbände wie "Reisen mit leichtem Gepäck" veröffentlicht.

💜 Am 8. März (und den Rest des Jahres) feiern wir Frauen wie sie. Wir feiern alle Frauen, die sich treu bleiben. Frauen, die sich behaupten. Frauen, die uns Auswege zeigen.
Quelle: https://www.instagram.com/p/DVpyK7moLh-/

Dort fällt mir noch ein Zitat von ihr ins Auge (im Bild):

"Man muss alles für sich selbst entdecken.
 Und alles ganz allein überwinden."

Tove Johansson
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?                https://kurzlinks.de/Info_zum_Statement

Online Skirtedman

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Antw:Männer bzw. Hemule im Rock in der Weltliteratur
« Antwort #2 am: Heute um 12:44 »
Sorry, wenn ich noch einen kleinen Themen-Schlenker hier einfüge.

Aber ich denke, es passt hier zu der Parole (dem Zitat von Tove Jansson). Vielleicht nicht primär inhaltlich. Aber zu dem, was dieses Zitat für uns Forumsmenschen mit unseren Gedanken und Wünschen zu tun haben könnte.

Dabei nebenbei: hatte wir schon diese Sendung vom Bayerischen Rundfunk (oder zumindest die Internetfundstelle) im Forum besprochen? Auf Anhieb jedenfalls kann ich mich nicht konkret an diese Internetseite erinnern. Der Link folgt hier in der Quellenangabe.

Im Zuge der Recherche zu Tove Jansson begegnete ich vom Hölzchen aufs Stöckchen einer Aussage, die ich für gerade eben hier im Thread recht passend finde:

Zitat
„In Frankreich kann keine Kultur, kein Glaube, keine Sekte, nichts und niemand den Frauen vorschreiben, welchen Platz sie einnehmen sollen“, betonte Gabriel Attal, der ehemalige Mitte-Rechts-Ministerpräsident Frankreichs, der im nächsten Jahr für das Präsidentenamt kandidieren will.
Die Quelle dieses Zitats zu belegen ist sehr komplex.
Ist ein nicht eigenständig aufrufbares Fenster, das bei einem Link von quasi "Könnte Sie auch interessieren" aufgeht, dessen Inhalt zudem noch von der KI automatisch ins Deutsche übersetzt wurde. Die dortige Originalquelle ist:

https://suspilne.media/culture/1398410-pracivnic-ejfelevoi-vezi-zaminili-colovikami-na-vimogu-religijnoi-grupi-personal-ogolosiv-strajk/
Zugang zu dieser Quelle fand ich unmittelbar am Seiten-Ende dieses Links:
https://www.br.de/nachrichten/kultur/hitzetaugliche-mode-warum-tragen-maenner-keine-roecke,VQ62jvg... ... ...finden%20Sie%20in%20ARD%20Sounds


Die Aussage dieses Zitats dürfte auch in Deutschland, bezogen auf Deutschland, breite Zustimmung finden. Also:
In Deutschland kann keine Kultur, kein Glaube, keine Sekte, nichts und niemand den Frauen vorschreiben, welchen Platz sie einnehmen sollen.

Wer diese Aussage unterschreiben kann, der sollte einer recht analogen Aussage sicherlich ebenso vorbehaltlos zustimmen können:
In Deutschland kann keine Kultur, kein Glaube, keine Sekte, nichts und niemand den Männern vorschreiben, welche Kleidung* sie tragen sollen.


* freilich ausgenommen, wo Kleidung konkreten Schutz- oder Funktionsansprüchen gerecht werden muss
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?                https://kurzlinks.de/Info_zum_Statement

Offline high4all

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Antw:Männer bzw. Hemule im Rock in der Weltliteratur
« Antwort #3 am: Heute um 15:30 »
Die Aussage dieses Zitats dürfte auch in Deutschland, bezogen auf Deutschland, breite Zustimmung finden. Also:
In Deutschland kann keine Kultur, kein Glaube, keine Sekte, nichts und niemand den Frauen vorschreiben, welchen Platz sie einnehmen sollen.

Wer diese Aussage unterschreiben kann, der sollte einer recht analogen Aussage sicherlich ebenso vorbehaltlos zustimmen können:
In Deutschland kann keine Kultur, kein Glaube, keine Sekte, nichts und niemand den Männern vorschreiben, welche Kleidung* sie tragen sollen.

Klingt in der Theorie toll.

Die Praxis indes zeigt zu beiden Aussageb ein andres, teils konträres Bild.
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Offline BerlinerKerl

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Antw:Männer bzw. Hemule im Rock in der Weltliteratur
« Antwort #4 am: Heute um 15:34 »
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LG, Micha

Ich hoffe du hast dir die Erlaubnis zur Vervielfältigung eingeholt.
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?


 

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