Ansichtssache - Mann im Rock im Laufe der Zeit
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10. Dezember 2018 00:35
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Autor Thema: Ansichtssache - Mann im Rock im Laufe der Zeit  (Gelesen 1263 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
DesigualHarry
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« am: 11. März 2018 11:12 »

Hallo!

Ich empfinde inzwischen viele Outfits von Männern in Röcken gar nicht mehr so "schräg" wie noch vor 15 Jahren, als ich mich persönlich erst langsam an dieses Thema wagte. Es gibt sogar einige Styles die ich persönlich als schöner empfinde als normale Herren - Hosenbekleidung. Männer in Röcken machen das Gesellschaftsbild in meinen Augen schöner, Vielfältiger und wohl auch sicherer.  Es dürfte auch positive Auswirkungen auf die Frauen haben, die sich dadurch auch wieder vermehrt trauen Röcke und Kleider zu tragen.

Persönlich bin ich mir aber im großen und ganzen meinen eigenen Stil treu geblieben. Ich mag immer noch die gleichen Arten von Röcken, bestimmte Arten Interessieren mich aber auch nach wie vor nicht. Farben und Muster waren immer schon bei mir  "hoch im Kurs".
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MAS
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WWW
« Antworten #1 am: 11. März 2018 11:41 »

Lieber Harry,

das geht mir ganz ähnlich. Das Rocktragen wurde immer normaler, die Übernahme von anderen Teilen aus der weiblichen Garderobe wurde mehr, aber immer so, dass ich darin nicht verkleidet aussehe.

Gestern war ich in Duisburg auf einer Geburtstagsfeier eines 70-jährigen Pfarrers. Ich drug Hemd, Jeansminirock, Leggins, Stiefelletten. Manche Leute guckten auffällig, aber niemand sprach mich darauf an. Nur nachdem ich auf der Tin Whistle ein paar Stücke gespielt hatte, darunter mit der Bemerkung "Wenn ich schon Rock trage, muss ich auch was Schottisches spielen" aber auch was aus Schottland. Ein Mann meinte dann: "Jetzt verstehe ich Ihr Outfit."

In dem Liederheft zu der Feier waren auch Fotos aus dem Leben des Geburtstagskindes, darunter auch ein Gruppenfot, auf dem ich im Jeansrock zu sehen bin.

Das sind auch alles so Zeichen der Normalisierung. Das finde ich gut so!

LG, Micha

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ΙΧΘΥΣ


« Antworten #2 am: 11. März 2018 11:41 »

Hi Harry,

Du beschreibst einen Gewöhnungseffekt, den wohl viele User erlebt haben. Mir ergeht es auch so. Dafür "übersehe" ich Männer in konventioneller Kleidung mehr und mehr bzw. ich nehme sie als "störend" war und bedauere, dass sie nicht auch den Mut zum Ungewöhnlichen aufbringen wollen oder können.

LG
Hajo
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cephalus
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« Antworten #3 am: 11. März 2018 11:59 »

Hallo Hajo,

Du beschreibst einen Gewöhnungseffekt, den wohl viele User erlebt haben. Mir ergeht es auch so. Dafür "übersehe" ich Männer in konventioneller Kleidung mehr und mehr bzw. ich nehme sie als "störend" war und bedauere, dass sie nicht auch den Mut zum Ungewöhnlichen aufbringen wollen oder können.


"normale" Kleidung empfinde ich ich nicht als störend, sondern nach wie vor als normal, und ich denke wir sollten uns von dem Gedanken frei machen, dass auch andere Männer ein Bedürfnis  hätten oder auch nur einen Gedanken daran verschwenden sich anders zu kleiden.
Nicht nur einmal habe ich die ehrliche Aussage gehört, "ich/mein Mann ist froh, sich keine Gedanken über Kleidung machen zu müssen, als Mann."

Ganz am Anfang empfand ich Röcke an Männern auch als sehr schräg und gewöhnungsbedürftig , mittlerweile als normal - normal aber nur dort, wo ich sie erwarte: Im Spiegel, im Internet und in manchen Ländern. Ein Mann im Rock oder in einer anderen ungewöhnlichen Kleidung, auf der Straße, fällt mir auf.

Was die eigene Gewöhnung betrifft, fällt mir allerdings auch auf, dass ich die ersten Fotos, die von mir im Rock existieren für mich nach wie vor sehr schräg wirken, was sowohl der veränderten Mode, aber auch der vielleicht nicht so glücklichen Zusammenstellung zuzuschreiben ist.
In dem Rock-Look, von vor 25 Jahren würde ich mich jedenfalls heute nicht auf die Straße trauen, was ich jetzt fast bedenkenlos trage, wäre für mich damals undenkbar gewesen.

Obwohl ich mir natürlich auch nicht sicher sein kann, ob ich das nicht in Zukunft als ebenso haarsträubend empfinde.

Gott Lob gibt es Bilder von mir, 30Jahre alt, mit Jeans, Tshirt und Sneakers bei denen ich denke, "ja, das würde ich auch jetzt genau so tragen".

VG
Cephalus
« Letzte Änderung: 11. März 2018 17:14 von cephalus » Gespeichert

Zwurg
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« Antworten #4 am: 11. März 2018 14:50 »

Da ich ja nicht in der großen Stadt lebe hat sich bei mir wenig gewandelt, da ich nicht mehr in München arbeite und der Münchner Männerrockstammtisch eigentlich nicht mehr existent ist trage ich seltener Rock, aber in dem gleichen Stil wie vor 15 Jahren.
Wenn ich im Rock unterwegs bin, ist mir hier draussen, kein anderer Mann zufälligerweise begegnet der auch Rock trägt.
Ich bin also allein auf weiter Flur.
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MAS
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WWW
« Antworten #5 am: 11. März 2018 18:00 »

Da ich ja nicht in der großen Stadt lebe hat sich bei mir wenig gewandelt, da ich nicht mehr in München arbeite und der Münchner Männerrockstammtisch eigentlich nicht mehr existent ist trage ich seltener Rock, aber in dem gleichen Stil wie vor 15 Jahren.
Wenn ich im Rock unterwegs bin, ist mir hier draussen, kein anderer Mann zufälligerweise begegnet der auch Rock trägt.
Ich bin also allein auf weiter Flur.

Dann genieße Deine Einzigartigkeit.  Smiley

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JJSW
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real men wear skirts


« Antworten #6 am: 11. März 2018 19:51 »

Wir sind doch alle einzigartig Smiley

Ansonsten ist das Röcke tragen für mich inzwischen ganz normal, aber trotzdem immer noch etwas Besonderes.
Auch ich begegne so gut wie nie anderen Männern in Röcken.
Es sei denn, ich besuche mal einen Mittelaltermarkt, Highland Games oder ein Rocktreffen.
Meist trage ich meine Röcke in der Freizeit aber ohne besonderen Anlaß, einfach weil ich mich damit wohlfühle und es mir gefällt.
Meine ersten Röcke trage ich immer noch gerne, aber inzwischen hab ich doch eine stattliche Auswahl an Röcken und auch paar Kleider in verschiedenen Stoffen, Längen und Farben.
Und meine Frau besitzt nun auch einige Röcke und Kleider, auch wenn sie sie nur selten trägt.

Grüßle
Jürgen





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Zwurg
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« Antworten #7 am: 18. März 2018 08:29 »

Ja, auf Mittelaltermärkten trage ich ja meist Stiefel Leggins, Tuniken oder Waffenrock, oder einen Mittelalterkilt.
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