Analoge Welten
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25. März 2019 06:35
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Autor Thema: Analoge Welten  (Gelesen 2787 mal)
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Barefoot-Joe
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« Antworten #15 am: 06. Januar 2019 10:35 »

Hallo Zwurg,

Zitat
Ich bin über 50 und meine Ohren haben mit Sicherheit nicht mehr den gleichen Frequenzumfang wahrnehmen können als mit 20. Ehrlich gesagt ich vermisse keinen Klang bei MP3 und WMV.

Ich auch nicht. Und wer da etwas vermisst, kann problemlos auf verlustfreie Formate wie Ogg Vorbis oder FLAC umsteigen - viele Player können das heute.

Was den wahrgenommenen Frequenzmfang angeht: Mein Handy hat eine Höradaption - da kann man sein Gehör ausmessen und das Handy korrigiert dann die einzelnen Frequenzbereiche in ihrer Lautstärke so, dass man wieder den gesamten Frequenzumfang hört. Da wurde mir erst mal klar, wie stark das Gehör mit der Zeit nachlässt. Wir merken das nur nicht. Wenn ich dann zwischen "normal" und "korrigiert" hin und her wechsle und plötzlich die Musik wieder so höre, wie ich sie mit 18 gehört habe, ist das schon ein beeindruckender Unterschied und da wird einem klar, was man bei der Musik alles nicht mehr hört. Der Unterschied zwischen Analog und Digital geht darin vermutlich sowieso völlig unter.

Zitat
Mit den neuen Medien ist oft verführt zu zappen, was ich manchmal tue. Ich geb zu ich höre manche Stücke nicht mal ganz an bevor ich zum nächsten wechsle. Oder manchmal gucke ich nur bestimmte Szenen von Filmen ohne den ganzen Film zu sehen.

Ja, geht mir genauso. Ich weiß nur noch nicht, ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist. Bei der heutigen Musik sehe ich das häufig schon eher als Vorteil an, schnell weiterzappen zu können. Wink
Und bei vielen Filmen leider auch. Mittlerweile kommt ja aus Hollywood fast nur noch Aufguss oder Sequels...
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Barefoot-Joe
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« Antworten #16 am: 06. Januar 2019 10:39 »

Hallo Jürgen,

Zitat
Was ich heute manchmal etwas bedauere, das ich nie gelernt habe, ein Musikinstrument zu spielen.

Wer hindert dich, jetzt damit anzufangen? Smiley

Für ein paar Euro kannst du mit einer Tin-Whistle anfangen und die passt sehr gut zu deinem Musikgeschmack. Man findet sir ja häufig bei mittelalterlicher und natürlich vor allem bei irischer Musik und sie ist einfach zu lernen. Ich hatte vor Jahren auch mal angefangen, aber das ist dann leider eingeschlafen.

https://www.youtube.com/watch?v=vFz_ozWHKo0


« Letzte Änderung: 06. Januar 2019 10:41 von Barefoot-Joe » Gespeichert

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MAS
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« Antworten #17 am: 06. Januar 2019 10:45 »

Das ist auf jeden Fall ein interessantes Thema!

Wenn es in diesem Artikel https://www.inspiriert-sein.de/warum-wir-keine-musik-ueber-mp3-player-oder-radio-hoeren heißt:
Zitat
Gekaufte CDs werden immer im Vollformat aufgenommen und sind daher eine gute Alternative zum MP3-Player.
,
bedeutet das doch aber, dass nicht die Digitalisierung das Problem ist, sondern die Reduzierung bei bestimmten Digitalisierungsverfahren.

Vergessen darf man aber doch auch nicht, dass wir den Großteil des Tages die Umwelt um uns herum hören, und das nicht digital, sondern analog. Wer natürlich immer mit dem Kopf- oder Ohrhörer durch die Welt geht, ist sicher stärker gefährdet, schon alleine, weil er evtl. Gefahren nicht rechtzeitig hört.

Davon abgesehen lassen meine Ohren auch nach. Ich höre im Sommer die Grillen kaum noch, außer meinen eigenen Tinitusgrillen.

LG, Micha


 
« Letzte Änderung: 06. Januar 2019 10:46 von MAS » Gespeichert

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« Antworten #18 am: 06. Januar 2019 10:46 »

Hallo Jürgen,

Zitat
Was ich heute manchmal etwas bedauere, das ich nie gelernt habe, ein Musikinstrument zu spielen.

Wer hindert dich, jetzt damit anzufangen? Smiley

Für ein paar Euro kannst du mit einer Tin-Whistle anfangen und die passt sehr gut zu deinem Musikgeschmack. Man findet sir ja häufig bei mittelalterlicher und natürlich vor allem bei irischer Musik und sie ist einfach zu lernen. Ich hatte vor Jahren auch mal angefangen, aber das ist dann leider eingeschlafen.

https://www.youtube.com/watch?v=vFz_ozWHKo0




Das ist aber kein Anfänger auf dem Video!

LG, Micha
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Barefoot-Joe
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« Antworten #19 am: 06. Januar 2019 11:29 »

Hallo Micha,

Zitat
bedeutet das doch aber, dass nicht die Digitalisierung das Problem ist, sondern die Reduzierung bei bestimmten Digitalisierungsverfahren.

Die Digitalisierung ist erst einmal nicht das Problem, das ist bei genügender Abtastrate praktisch verlustfrei - die Komprimierung ist es, die zu Verlusten führt - deshalb sind MP3 aber auch drastisch kleiner als WAV Dateien und das war lange Zeit ein wichtiger Faktor.

Zitat
Vergessen darf man aber doch auch nicht, dass wir den Großteil des Tages die Umwelt um uns herum hören, und das nicht digital, sondern analog.

Auch die digitale Musik hören wir am Ende ja analog. Es fehlen dann bei den verlustbehafteten Verfahrfen nur bestimmte Frequenzanteile, die wir sowieso nicht wahrnehmen würden. Aber die Wahrnehmung ist unterschiedlich. Menschen mit einem besseren Gehör merken den Unterschied dann eben doch. Aber wie gesagt: Niemand muss heute bei den günstigen Speicherpreisen noch auf verlustbehaftetes MP3 setzen. Wenn man seine Musiksammlung als FLAC oder Ogg Vorbis kodiert hört, würde es mich sehr wundern, wenn jemand bei einem objektiven Vergleich einen Unterschied heraushören kann.

Zitat
Wer natürlich immer mit dem Kopf- oder Ohrhörer durch die Welt geht, ist sicher stärker gefährdet, schon alleine, weil er evtl. Gefahren nicht rechtzeitig hört.

Ich denke, da haben die Handys dem MP3 Player schon den Rang abgelaufen. Die binden weit mehr Aufmerksamkeit und wer vom Handy abgelenkt ist, hört die Umwelt auch schlechter.

Zitat
Davon abgesehen lassen meine Ohren auch nach. Ich höre im Sommer die Grillen kaum noch, außer meinen eigenen Tinitusgrillen.

Manche sagen, das sei eine natürliche Reaktion auf lange Ehejahre... Wink
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DesigualHarry
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« Antworten #20 am: 06. Januar 2019 11:57 »

Hallo!

Es sind nicht die Ohren selber die mit der Zeit schlechter werden, sondern der Umstand wie wir die Ohren heutzutage gebrauchen. Wir verbringen den ganzen Tag damit zu laute Geräusche zu unterdrücken, dieses unterdrücken wird gerade bei Digitaler Musik sehr stark betrieben, somit reagieren halt die Ohren mit der Zeit genau auf dieses unterdrücken mit einer Verschlechterung.

Will man gut hören, so kann man das in erster Linie erreichen in dem man lernt zuzuhören. Dabei ist nun wichtig, dass man gar nicht mal mehr in Versuchung kommt zu zappen. Ein wesentlicher Punkt um richtig zuhören zu können liegt natürlich am Pegel mit dem man zuhört. Dabei bringt es bei Digitaler Musik aber nichts einfach nur die Lautstärke zu Reduzieren. Digitale Musik hat dank Loudness War inzwischen so einen hohen Grundpegel dass es unmöglich für unser derzeitiges Gehör ist, über einen längeren Zeitraum zuzuhören, was schließlich im Zappen endet. Dann ist es sicherlich auch die Dynamik die wesentlich dazu beiträgt wie gut wir Unterschiedlich laute und leise Töne hören können. Und auch hier wieder der große Nachteil bei heutiger Digitaler Musik. Die Songs sind inzwischen so komprimiert, dass es heutzutage selbst für einen billigen alten Kassettenrekorder kein Problem darstellt einen besseren Dynamikumfang bereitzustellen. Wenn die Industrie nun sagt diese Probleme bestehen bei nicht Verlustbehafteten Formaten nicht, ist dass ja auch wieder ein Irrglaube, schließlich kann man auch Vollwertige Digitalsignale Komprimieren um eine höhere Grundlautstärke zu erzielen.

Hier haben die physikalischen Limitierungen der Analogtechnik eindeutig Vorteile für das Gehör.
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« Antworten #21 am: 06. Januar 2019 12:40 »

Hallo Harry,

Zitat
Digitale Musik hat dank Loudness War inzwischen so einen hohen Grundpegel dass es unmöglich für unser derzeitiges Gehör ist, über einen längeren Zeitraum zuzuhören, was schließlich im Zappen endet

Das hat aber doch nichts mit der objektiven Lautstärke zu tun, die hat man immer noch selbst in der Hand. Durch Loudness wird halt leises höher ausgesteuert, so dass alles im Stück gleich (laut) klingt. In Summe wirkt das dann natürlich lauter, als ohne Loudness, aber ich kann ja immer noch die Lautstärke runterdrehen und das alles leiser machen. Das führt natürlich zu Dynamikverlust und einem fiesen Musikbrei - und das bringt mich dann eher zum Zappen als die Lautstärke... Wink

Was die Gehörschäden angeht: Ich bin ein Kind der 80er und Teile meines Gehörs sind in den Diskotheken auf der Strecke geblieben. Da war der Loudness War noch in den Kinderschuhen, laut war's trotzdem. Wink

https://de.wikipedia.org/wiki/Loudness_war
« Letzte Änderung: 06. Januar 2019 12:40 von Barefoot-Joe » Gespeichert

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« Antworten #22 am: 06. Januar 2019 12:54 »

Hallo Harry,

Zitat
Digitale Musik hat dank Loudness War inzwischen so einen hohen Grundpegel dass es unmöglich für unser derzeitiges Gehör ist, über einen längeren Zeitraum zuzuhören, was schließlich im Zappen endet

Das hat aber doch nichts mit der objektiven Lautstärke zu tun, die hat man immer noch selbst in der Hand. Durch Loudness wird halt leises höher ausgesteuert, so dass alles im Stück gleich (laut) klingt. In Summe wirkt das dann natürlich lauter, als ohne Loudness, aber ich kann ja immer noch die Lautstärke runterdrehen und das alles leiser machen. Das führt natürlich zu Dynamikverlust und einem fiesen Musikbrei - und das bringt mich dann eher zum Zappen als die Lautstärke... Wink

Was die Gehörschäden angeht: Ich bin ein Kind der 80er und Teile meines Gehörs sind in den Diskotheken auf der Strecke geblieben. Da war der Loudness War noch in den Kinderschuhen, laut war's trotzdem. Wink

https://de.wikipedia.org/wiki/Loudness_war


Einen Loudness-Knopf hatte schon unsere Stereoanlage von 1978, ganz analog.

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« Antworten #23 am: 06. Januar 2019 15:54 »

"Einen Loudness-Knopf hatte schon unsere Stereoanlage von 1978, ganz analog. "
Die Loudness-Korrektur wird bei allen Anlagen digital angesteuert, auch wenn der Loudness Knopf analog bedienbar/anfassbar ist.
Ich glaube, auch hier gibt es wieder einander vorbeireden. Harry redet davon, dass das Ohr digitale Wellen aufnimmt. und nicht, dass das Ohr analog hört..
Und digitale Wellen haben wir auch in unserer Umgebung, (außer im Wald).


hier steht was wichtiges, weil immer gesagt wird, das Spitzen sowieso nicht das menschliche Gehör hört. http://weltenschule.de/Logologie/info/MP3-Gefahr/MP3-Gefahr.html

Das Gefährliche an der Ausnutzung solcher Sinnestäuschungen ist, dass gerade bei der Audio- Datenreduzierung systematisch Klanganteile zerstört werden die zwar vom Gehirn nicht zur Wahrnehmung ans Bewusstsein geleitet würden, die aber das menschliche Gehör wahrscheinlich zur ständigen eigenen Kalibrierung braucht.

Das Grundprinzip moderner Audio- Datenreduktionsverfahren ist nämlich, bei der Speicherung genau jene Klanganteile wegzulassen die ein Durchschnittsmensch nicht bewusst wahrnehmen würde. Die weiße Wissenschaft bezeichnet solche Verfahren gerne verharmlosend als "psychoakustisch", doch haben sie mit Psychologie von Klängen (z.B. dem Empfinden von Geräuschen als angenehm oder unangenehm etc.) real rein garnichts zu tun, da ihre Wirkungsweise auf einer weit tiefer liegenden neurologischen Ebene liegt - sie basieren nämlich auf einem Modell der menschlichen Gehörschnecke (Cochlea) und müssen daher korrekt "neuroakustische" Datenreduktion heißen.
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« Antworten #24 am: 06. Januar 2019 17:31 »

Hallo!

Was sind Digitale Wellen? Die dazu noch vom Ohr aufgenommen werden?

Wenn wir Digitale Wellen hören könnten, bräuchten Computer doch keinen D/A Wandler mehr... Digitale Wellen sind im Computer zwar als solches Sichtbar, müssen aber erst in ein analoges Signal umgewandelt werden, damit man sie hören kann. Allerdings unterscheiden sich Digitale Wellen doch deutlich von Analogen Wellen deren Quelle Analog oder Natürlich ist.

Die Lautheit die man früher in einer Diskothek hatte, wird heute durch das sogenannte Audio Normalizing auch mit ganz wenig Volume erreicht. Während man früher aber tatsächlich die Anlagen voll aufdrehen musste um solche Lautstärken zu erzeugen, ist im heutigen Digitalen Signal das alles schon eingerechnet. Jedes heutige kommerzielle Audiosignal wird rechnerisch immer zu dem Punkt gebracht, dass möglichst wenig Headroom übrigbleibt. Das Ergebnis ist neben einer völlig überzogenen Grundlautstärke, dass die meisten Songs heute  bereits im Clipping, also übersteuern sind. Mit geschulten Ohren ist das alles hörbar. Das ganze hört sich eher wie Folter an, als angenehm, vor allem dann wenn man bewusst zuhören möchte.


https://www.learndigitalaudio.com/normalize-audio
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« Antworten #25 am: 06. Januar 2019 17:38 »

Ich denke, Harry, dass Juliane Dein Posting liest und mich dann wieder bitten wird, seine Antwort hier zu posten.

Ich weiß auch nicht, was digitale Wellen sind.

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« Antworten #26 am: 06. Januar 2019 19:04 »

mit (digitalen) Wellen meinte ich akustische Signale - oder Akustikwellen. Wenn digitale Akustiksignale erst in Analog umgewandelt werden müssen, dann hören wir doch nicht mehr digitales, sondern analoges. Ich verstehe da gerade nicht  was dann an digital schlimm ist, auch wenn die Spitzen weg sind und im analogen nicht mehr hinzukommen. Den Unterschied zwischen Mp3 und CD und Vinyl hört man aber auch als Laie auf guten Anlagen. Bei MP3 fehlt irgendeine Dynamik. CD hört sich wie aus'. Blecheimer an.

Ja eben, dann hören wir Analoges, nicht Digitales.

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« Antworten #27 am: 06. Januar 2019 19:21 »

Hallo Jürgen,

Zitat
Was ich heute manchmal etwas bedauere, das ich nie gelernt habe, ein Musikinstrument zu spielen.

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Hallo Joe

Also, Tin-Whistle wär vielleicht eine gute Idee. Handlich, kann ich auch z.B mit in den Garten mitnehmen, dort stört auch kein gelegentlicher Misston. Mal schauen...

Mit den Röcken hab ich auch zunächst im Garten angefangen  Grin

Witzig war, das ich erst auf dem zweiten Blick gemerkt hab, das Du diese Antwort gabst und nicht Micha  Wink

Zitat
Ich hatte vor Jahren auch mal angefangen, aber das ist dann leider eingeschlafen.

Kenne ich auch irgendwoher   Cry

Grüßle
Jürgen
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DesigualHarry
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« Antworten #28 am: 06. Januar 2019 20:02 »

Hallo!

An Nico/Juliane

Eine Digitale Welle die vom Computer entweder aufgenommen wurde oder erzeugt wurde (z.b. von einem Synthesizer) hört sich ganz anders an, als eine Natürliche Welle wie z.b. bei Vogelgezwitscher oder der Menschlichen Stimme, wenn man sie Live hört. Wiederum anders hört sich eine elektrisch analoge Welle an, wie z.b. bei einem analogen Synthesizer, oder nach der Aufnahme eines akustischen Musikstückes auf Kassette.

Generell lässt sich sagen dass Digital auf Reduzieren der Eingangsdaten wie z.b. Rauschen oder Modulation ausgelegt ist, während in der Natur oder Analog bei mehreren Tonerzeugern oder Verarbeiter immer eine Vermehrung der Daten zufolge hat. Das heißt auch dass Rauschen und Modulation generell und das vermehrte auftreten dieser ein Natürlicher Vorgang ist.

Natürlich ist auch das Gegenseitige Resonieren, also das Anregen von Tonquelle und Resonator. Dadurch entsteht eine dem ursprünglichen Signal Veränderte Welle, ganz im Gegensatz zu Digital. Ein Digitales Aufnahmemedium reagiert nicht mit dem Aufzunehmenden Material. Also ein Unnatürlicher Vorgang, daraus erhält man eben eine digitale künstliche Welle. Weil sie so verändert wurde, wie es in der Natur nicht vorkommt.
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« Antworten #29 am: 07. Januar 2019 18:27 »

Hallo Jürgen,

Zitat
Was ich heute manchmal etwas bedauere, das ich nie gelernt habe, ein Musikinstrument zu spielen.

Wer hindert dich, jetzt damit anzufangen? Smiley

Für ein paar Euro kannst du mit einer Tin-Whistle anfangen und die passt sehr gut zu deinem Musikgeschmack. Man findet sir ja häufig bei mittelalterlicher und natürlich vor allem bei irischer Musik und sie ist einfach zu lernen. Ich hatte vor Jahren auch mal angefangen, aber das ist dann leider eingeschlafen.

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Das ist aber kein Anfänger auf dem Video!
ff
LG, Micha

Tin- Whistle kann ich auch empfehlen . Ich habe selbst 2 davon in verschiedenen Tonarten .
Falls man mal ei Instrument mir Rohrblatt ausprobieren möchte ,kann ich Chalumeau oder Xapoon empfehlen .

https://www.youtube.com/watch?v=hFmFa7c0V4s

Klingt wie ein Saxofon kostet aber nur ein Drittel . Die Griffweise ist genauso wie bei einer Blockflöte .
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Ich untersage hiermit meine Bilder  und Texte ohne vorherige Zustimmung meinerseits  in irgendeiner Form weiter zu verbreiten.

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