Autor Thema: Chinesen in Italien  (Gelesen 9047 mal)

Offline Barefoot-Joe

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Antw:Chinesen in Italien
« Antwort #60 am: 15.03.2020 15:30 »
Hallo Holger,

Zitat
Ja, Viren sind per se nicht schädlich, so lange das Imunsystem eine Reaktion parat hält. Echte Epidemien sind daher eher selten.

Echte Epidemien treten vor allem nur dort und dann auf, wenn es den Menschen dreckig geht. In Elendszeiten, bei Hungersnöten und bei schlechter Hygiene, also dann, wenn das Milieu es der "Müllabfuhr" erlaubt, aktiv zu werden. Was wir derzeit haben, sind die typischen jahreszeitbedingten Infektionen, die nur zur Pandemie hochgepusht werden.

Zitat
Das Problem von Viren ist ihre  Mutationsgeschwindigkeit. Wir haben es also nicht immer mit den gleichen Verdächtigen um uns herum zu tun. Es läuft gut für uns, so lange unser Imunsystem angemessen reagieren kann und die Mutationen nicht zu extrem werden. Aber genau diese Ausnahme läuft gerade ab.

Viren mutieren seit Jahrmillionen mit hoher Geschwindigkeit und die Menschheit ist nicht ausgestorben. Daran kann es also nicht liegen. Es liegt daran, dass das Immunsystem nicht mehr angemessen reagiert und das ist eine Kombination aus dem jahrezeitlichen Effekt und einer generell schlechter werdenden Konsitution der Menschen. Fünf Generationen Fehlernährung und unnatürliche Schadstoffe erzeugen eben nunmal immer mehr anfällige Menschen. Der Fehler, den man macht, ist das Virus dafür verantwortlich zu machen und alles andere völlig zu ignorieren. Warum? Vereinfacht gesagt, weil mit Virenpanik und Krankheiten viel Geld zu verdienen ist, mit "Iß gesünder" nicht.

Zitat
Tests finden Anwendung, wenn sie ihre Funktionalität nachgewiesen haben.

Es ist ein PCR Test, der notorisch anfällig gegenüber Handhabungsfehlern ist. Tests haben generell immer eine bestimmte Fehlerrate, sie reagieren falsch positiv und falsch negativ. Im aktuellen Fall werden mitunter in Krankenhäusern auch vorhandene Corona-PCR Tests verwendet, die überhaupt nicht auf den aktuellen Virus geeicht sind. Wenn der positiv ausfällt, dann ist es sogar unwahrscheinlich, dass die Person Covid-19 hat, würde aber als Betroffener gezählt. Nur als Beispiel, was außerhalb der inhärenten Fehlerrate noch schiefgehen kann.

Zitat
Und Joe, woran sterben die Menschen derzeit weltweit von Australien bis Kanada, die alle die gleichen spezifischen Symptome haben, wenn es keine Epidemie gibt? Gibt es einen pandemischen Placebo-Effekt?

Die Leute sterben genau genommen an ihren Vorerkrankkungen, aber wenn das Virus gefunden wird, war er immer die Ursache. In vergangenen Jahren wurde das schlicht unter Grippetote abgebucht. Jetzt hat man ein Virus, dem man die Schuld geben kann, auch wenn den Betroffenen jede andere Infektion ebenso getötet hätte.

Und ja, den pandemische Placebo-Effekt gibt es tatsächlich, als "Nocebo Effekt". Die Angst vor der Krankheit erzeugt die Anfälligkeit dafür.

Zitat
Auch deine Vermutungen sind eine interessante Theorie, die erst einer Überprüfung standhalten muss. Auch hier ist konstruktive Kritik angebracht.

Keine Einwände. :)
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Normality is a paved road: it’s comfortable to walk, but no flowers grow. - Vincent van Gogh

Offline Holger Haehle

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Antw:Chinesen in Italien
« Antwort #61 am: 15.03.2020 15:32 »
Zitat von: MAS am Heute um 09:16

    "Dass aber jemand das Virus ausgesetzt haben mag, um genau das zu erreichen, halte ich für eine Verschwörungstheorie."

Zitat Jule: "Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf.  ;) Viren und ABC Waffen sind die besten Waffen um Druck auszuüben und den größten Schaden ohne viel Energieaufwand anzurichten."


Also, an dieser Stelle möchte ich von einem Betriebsausflug in den 90ern unserer Abteilung des Helmholtz-Zentrums  für Infektionsforschung in Braunschweig mit Besichtigung der ABC-Abwehr der Marine in Wilhelmshaven berichten.

Dort haben die Referenten betont, das A-Waffen die bevorzugten Massenvernichtungswaffen sind, weil nur die aus militärischer Sicht gut kontrollierbar sind.

Schon C-Waffen haben das Problem, das sie schwer einzusetzen sind, wenn eigene Einheiten in der Nähe sind, weil wie man schon im Ersten Weltkrieg gesehen hat, der Wind auch entgegen der Wettervorhersage drehen und eigenen Einheiten den Kampf erschweren kann, weswegen dann im Zweiten Weltkrieg vergleichsweise zurückhaltend auf dem Schlachtfeld mit Giftgas umgegangen wurde.

Veruche im kalten Krieg der 50-60er Jahre mit Anthrax B-Waffen herzustellen, wurden schnell zu Gunsten der A-Waffenforschung aufgegeben. Das ganz große Problem speziell mit Viren ist deren Mutationsrate, extreme Langlebigkeit und unkontrollierbare Verbreitung. Es gibt Anthrax Testgebiete, die noch Jahrzehnte später kontaminiert und somit militärisch nicht nutzbar waren.

Viren können nicht nur Menschen töten, sondern ihre Mutationen könnten auch, sagen wir Ratten infizieren, die die Verbreitung in andere Gebiete befördern. Und dann ginge das ab wie bei der Pest. Wenn also, die Amies, wie gelegentlich behauptet wird, den Wuhan-Virus gemacht haben, um die Chinesen zu ärgern, dann haben sie sich einen Bärendienst damit getan, denn die USA selbst sind jetzt betroffen.

B-Waffen eignen sich zum Angeben, aber nicht für den praktischen Einsatz in einen Krieg, in dem Feindesland später befriedet oder übernommen werden soll. Virale Waffen taugen nur als Dirty-Bomb in Händen von Terroristen, wenn die politische Wirkung wichtiger ist als militärischer Nutzen.
« Letzte Änderung: 15.03.2020 15:37 von Holger Haehle »

Offline culture skirt

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Antw:Chinesen in Italien
« Antwort #62 am: 15.03.2020 15:38 »
Die Leute sterben genau genommen an ihren Vorerkrankkungen, aber wenn das Virus gefunden wird, war er immer die Ursache. In vergangenen Jahren wurde das schlicht unter Grippetote abgebucht.
In dieser Qualität und Anzahl wie bei Corona, dass sich jeden Tag die Zahl exponentiell erhöht? Das hätte man auch bei einer Grippe nicht vertuschen können.

Für dass die Kritiker alles als Hysterie und Panikmache (kenne da welche) abstempeln, haben die ganz schön die Hosen geschissen voll und sich mit Lebensmitteln eingebunkert. Das ist genau das mit den Schwingungen. Dem Geist vorgaukeln alles ist halb so wild, aber das Unterbewusstsein lässt sich nicht auf den Geist polen.

Viele Grüße
Jule

Offline high4all

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Antw:Chinesen in Italien
« Antwort #63 am: 15.03.2020 16:31 »
Derzeit werden die Beiträge im Forum immer merkwürdiger. Anscheinend wirkt das Virus zuerst im Kopf. Vor der Infektion.

Kann mal jemand diesen unglückseligen Thread schließen.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)


Offline Holger Haehle

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Antw:Chinesen in Italien
« Antwort #64 am: 15.03.2020 16:38 »
Zitat Joe: "Viren mutieren seit Jahrmillionen mit hoher Geschwindigkeit und die Menschheit ist nicht ausgestorben. Daran kann es also nicht liegen. Es liegt daran, dass das Immunsystem nicht mehr angemessen reagiert und das ist eine Kombination aus dem jahrezeitlichen Effekt und einer generell schlechter werdenden Konsitution der Menschen."

Viren mutieren und unser Imunsystem tut es auch. Unsere Widerstandskraft stellt sich also immer wieder neu ein. Der Preis ist aber je nach Virus unter Umständen hoch. Wie viele Menschen müssen sterben, bis die Menschheit ihre Autoimunfähigkeit so weit entwickelt hat, das sie einen tötlichen Virus egalisieren kann? Diesen tötlichen Selektionsprozess kann ich moralisch nicht gutheißen. Klar, auch der Corona-Virus wird in absehbarer Zeit seinen Schrecken verlieren. Wie viele Menschen willst du dafür opfern bis die Selbstheilung eintritt und es nur noch autoimunisierte Überlebende gibt?

Zur Erinnerung. Ein Impfstoff ist kein Gegenmittel. Ein Impfstoff ist ein entschärfter Virus, der das Autoimunsystem trainiert eine erfolgreiche körpereigene Abwehr zu starten. Anders ausgedrückt, der Impfstoff beschleunigt den natürlichen Prozess der Optimierung der körpereigenen Abwehr. Das Endergebnis ist das Gleiche wie bei der natürlichen Selektion, aber das Ziel wird schneller erreicht und kostet weniger Opfer.

Viren konnten die Menschheit früher nicht ausrotten, weil die Welt zu wenig globalisiert war.
Aber schon bei der Eroberung Amerikas sind viele indigene Völker ausgestorben durch eingeschleppte Viren, gegen die die Eroberer imunisiert waren. Die Eroberer konnten mit der jeweiligen Masern-Virus-Variante leben, die Indios aber nicht und das trotz einer gesunden Ernährung und Lebensweise.

Die Chancen gegen einen Virus zu kämpfen werden natürlich begünstigt  durch Ernährung, Lebensführung usw., und bei der gewöhnlichen Grippe reicht das auch oft, aber leider nicht bei jedem Virus und schon gar nicht bei einem pandemischen Virus.

Offline Holger Haehle

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« Antwort #65 am: 15.03.2020 17:06 »
Lieber Hajo,

Thread schließen geht nicht mehr. Guck dir doch alternativ einfach ein paar Bilder in der Mitglieder-Galerie an. Aber hier geht es jetzt um Leben und Tod.

Zitat Joe:"Die Leute sterben genau genommen an ihren Vorerkrankkungen, aber wenn das Virus gefunden wird, war er immer die Ursache. In vergangenen Jahren wurde das schlicht unter Grippetote abgebucht."

Diese Behauptung kann kein Arzt akzeptieren, denn sie ist sachlich falsch. Todesursache ist der den Tod herbeiführende Grund! Bei Corona ist das, und so steht es auf den Totenscheinen, meistens die Sepsis. Das ist nach Lehrbuch eine Folgeerkrankung, die ihre Ursache in Vorerkrankungen des Imunsystems hat.

Deine Behauptung verkennt, dass Menschen mit Vorerkrankungen weiter leben könnten um irgendwann in der Zukunft einmal eines natürlichen und vorerkrankungsfremden Todes zu sterben, wenn das Scheißvirus nicht dazwischen funken würde.
« Letzte Änderung: 15.03.2020 17:07 von Holger Haehle »

Offline culture skirt

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Antw:Chinesen in Italien
« Antwort #66 am: 15.03.2020 17:12 »
Zitat Joe: "Viren mutieren seit Jahrmillionen mit hoher Geschwindigkeit und die Menschheit ist nicht ausgestorben. Daran kann es also nicht liegen. Es liegt daran, dass das Immunsystem nicht mehr angemessen reagiert und das ist eine Kombination aus dem jahrezeitlichen Effekt und einer generell schlechter werdenden Konsitution der Menschen."

Viren mutieren und unser Imunsystem tut es auch. Unsere Widerstandskraft stellt sich also immer wieder neu ein. Der Preis ist aber je nach Virus unter Umständen hoch. Wie viele Menschen müssen sterben, bis die Menschheit ihre Autoimunfähigkeit so weit entwickelt hat, das sie einen tötlichen Virus egalisieren kann? Diesen tötlichen Selektionsprozess kann ich moralisch nicht gutheißen. Klar, auch der Corona-Virus wird in absehbarer Zeit seinen Schrecken verlieren. Wie viele Menschen willst du dafür opfern bis die Selbstheilung eintritt und es nur noch autoimunisierte Überlebende gibt?
Die Natur ist nunmal unmoralisch. In der Natur werden die Schwachen auch ausselektiert.

Zitat
Zur Erinnerung. Ein Impfstoff ist kein Gegenmittel. Ein Impfstoff ist ein entschärfter Virus, der das Autoimunsystem trainiert eine erfolgreiche körpereigene Abwehr zu starten. Anders ausgedrückt, der Impfstoff beschleunigt den natürlichen Prozess der Optimierung der körpereigenen Abwehr. Das Endergebnis ist das Gleiche wie bei der natürlichen Selektion, aber das Ziel wird schneller erreicht und kostet weniger Opfer.
Wir sind eh zu viele Menschen auf der Welt. Da müssen wir nicht jeden retten. China und Afrika sind überbevölkert. Soviel können dort gar nicht sterben, wie neue geboren werden. Eine Säuberung tut der Erde auch mal gut. Würden sich die Menschen gesünder leben, hätten sie die Probleme kaum.

Zitat
Viren konnten die Menschheit früher nicht ausrotten, weil die Welt zu wenig globalisiert war.
Es gab auch weniger anderen Müll und Schadstoffe.

Aber schon bei der Eroberung Amerikas sind viele indigene Völker ausgestorben durch eingeschleppte Viren, gegen die die Eroberer imunisiert waren. Die Eroberer konnten mit der jeweiligen Masern-Virus-Variante leben, die Indios aber nicht und das trotz einer gesunden Ernährung und Lebensweise.

Die Chancen gegen einen Virus zu kämpfen werden natürlich begünstigt  durch Ernährung, Lebensführung usw., und bei der gewöhnlichen Grippe reicht das auch oft, aber leider nicht bei jedem Virus und schon gar nicht bei einem pandemischen Virus.
Wenn du wie Michael, der Meinung bist, das Viren und Bakterien zur Natur gehören und diese auch nur leben wollen, muss man auch damit leben, dass Menschen dabei drauf gehen.

Viele Grüße
Jule

Offline culture skirt

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« Antwort #67 am: 15.03.2020 17:16 »
Lieber Hajo,

Thread schließen geht nicht mehr. Guck dir doch alternativ einfach ein paar Bilder in der Mitglieder-Galerie an. Aber hier geht es jetzt um Leben und Tod.

Gesunde und stabile Menschen bekommen bissl Husten und Schnupfen. Das wars. Täglicher Sport und Abwehrkräfte trainieren tut da schon Wunder. Wo man Rücksicht nehmen muss, sind älter Menschen, weil man nicht weiß, ob man es selber bereits in sich trägt. Hysterie ist genauso fehl am Platz wie eine Verharmlosung. Klar sollte man sich nur machen, dass das Virus Bestandteil ab jetzt in unserem Leben sein wird.

Deine Behauptung verkennt, dass Menschen mit Vorerkrankungen weiter leben könnten um irgendwann in der Zukunft einmal eines natürlichen und vorerkrankungsfremden Todes zu sterben, wenn das Scheißvirus nicht dazwischen funken würde.
Niemand stirbt gesund. Sonst würden alle noch leben.

Viele Grüße
Jule
« Letzte Änderung: 15.03.2020 17:18 von culture skirt »

Offline Holger Haehle

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« Antwort #68 am: 15.03.2020 17:41 »
Bitte Jule,

sei nicht so zynisch. Die Sache ist dafür zu ernst. Als Mikrobiologe kriege ich manchmal das Grausen.

Muss ich daran erinnern, dass in Korea der Ausbruch des Virus in einem Gebiet so gewaltig war und von einer Kirchengemeinde ausging, deren Priester gesagt hatte, das der Virus eine Strafe Gottes sei an der echte Gläubige nicht erkranken können.

Es gibt viel Desinformation, die wie das koreanische Beispiel zeigt, tötlich enden kann.

Leute checkt und hinterfragt, was da so alles behauptet wird. Auf welche seriösen Quellen bezieht man sich? Gibt es eine überzeugende Studienlage? Fragt im Zweifelsfall euren Arzt oder Apotheker oder die Hotlines des RKI und  der Gesundheitsämter.
« Letzte Änderung: 15.03.2020 17:42 von Holger Haehle »

Offline culture skirt

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« Antwort #69 am: 15.03.2020 17:56 »
Bitte Jule,

sei nicht so zynisch. Die Sache ist dafür zu ernst. Als Mikrobiologe kriege ich manchmal das Grausen.

Muss ich daran erinnern, dass in Korea der Ausbruch des Virus in einem Gebiet so gewaltig war und von einer Kirchengemeinde ausging, deren Priester gesagt hatte, das der Virus eine Strafe Gottes sei an der echte Gläubige nicht erkranken können.
Das ist wohl ein riesiger Unterschied zu meiner Aussage, oder?!
Bis jetzt sind hauptsächlich nur alte Menschen gestorben. Und darüber kräht sonst auch kein Hahn. Ja, es Kann tödlich enden, im Normalfall nicht, wenn es rechtzeitig auskuriert wird. Darum soll man ja bei Symptomen auch anrufen. Korea hat auch ein viel schlechteres Gesundheitssystem als wir.
Bist du infiziert? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich ansteckst und das einen tödlichen Verlauf für Dich nimmt?

Ja genau.... Bei Risiken und Nebenwirkungen erschlagen Sie ihren Arzt oder Apotheker ^^


« Letzte Änderung: 15.03.2020 17:57 von culture skirt »

Offline MAS

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Antw:Chinesen in Italien
« Antwort #70 am: 15.03.2020 18:03 »
Genau, lieber Jürgen!

Ich würde es nur etwas einschränken mit Hilfe eines Wortes, das auch Jule oben verwendet hat: "eigenständig".

Also: Viren sind keine eigenständigen Lebewesen.

Könnte man weiter fragen: Aber welches Lebewesen ist schon eigenständig.

Da gibt es ja die Leute, die lehren, die ganze Erde sei ein Lebewesen. Sollte das so sein, sind wir alle auf die Erde als Organismus angewiesen und keineswegs eigenständig.

LG, Micha
Hallo Michael,
ich meinte mit Eigenständigkeit, das schon so, wie es Jürgen erklärt hat. Ein Virus muss sich nicht ernähren und hat keinen Stoffwechsel wie ein richtiges Lebewesen. Er hat auch nur einen primitiven genetischen Code im Gegensatz zu richtigen Lebewesen, was das mutieren so schnell und einfach macht.
Du kannst das mit Computerviren und Computerprogrammen vergleichen. Ein Computervirus ist kein Programm, und braucht deshalb einen Wirt (Computer, Betriebssystem) um ausgeführt zu werden. Würmer dagegen sind Schadsoftware die sich selbst wie normale Programme ausführen können, auch wenn sie ein Betriebssystem benötigen. Ein Virus braucht immer erst ein ausführbares Programm, worauf er "lebt" und reproduziert sich von selbst und nimmt Veränderungen am Betriebssystem und weiterer Software vor bis hin zum Hardwareschaden.

Planet Erde = Betriebssystem
Mensch = Software
Virus = Schadcode der nur auf Lebewesen ausführbar ist und Veränderungen im Gencode vornimmt.


Dass aber jemand das Virus ausgesetzt haben mag, um genau das zu erreichen, halte ich für eine Verschwörungstheorie.
Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf.  ;) Viren und ABC Waffen sind die besten Waffen um Druck auszuüben und den größten Schaden ohne viel Energieaufwand anzurichten.


Kritisch sollten wir sein, aber nicht nur gegenüber den offiziellen Verlautbarungen, sondern auch gegenüber den Kritiken daran.

LG, Micha

PS:
Zu Harrys Weltsicht möchte ich nicht leichtfertig schreiben. Jule hat das Gefühl, die verstanden zu haben. Ich habe das Gefühl auch. Aber Gefühle sind noch kein Wissen.
Die offiziellen Seiten werden niemals zugeben, dass sowas aus dem Labor kommen könnte, um die Bevölkerung nicht noch mehr zu verunsichern un das Vertrauen in die Regierungen zu schmälern. Gefühle und Wissen sind zwei verschiedene Dinge. Das habe ich in meinem Beitrag davor gerade etwas näher erklärt.

Viele Grüße
Jule

Ja, ich weiß, das Viren nicht zu den "richtigen" Lebewesen gezählt werden. Zur unbelebten Natur aber auch nicht. Irgendwas dazwischen. Das ist aber eher eine Frage der Systematik und der Wortfefinitionen. Jedenfalls, wenn Dir das Wort "leben" nicht gefällt, wollen Viren existieren, wobei ich damit nicht meine, dass sie einen freien Willen hätten. Eher einern Trieb. Aber nicht im Sinne, wie das Wort in der Psychologie verwendet wird.

Und ja, es kann alles sein. Aber aus reinen Möglichkeiten eine Ist-Behauptung zu machen, ist unredlich. Du könntest auch schon jemanden umgebracht haben und würdest das sicher nicht zugeben, aber trotzdem wäre es unredlich, zu sagen, Du habest es getan.

LG, Micha
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Offline MAS

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« Antwort #71 am: 15.03.2020 18:06 »
Bakterien, Pilze und in Grenzen auch Viren sind die Müllabfuhr in diesem Spiel, sie räumen nicht mehr lebensfähige Biomasse weg.
Das ist rassistisch und antisemitisch.  :-X :blank: ::)

Nein, eine Aussage über Bakterien, Pilze und Viren auf Menschen zu beziehen, kann rassistisch sein, und wenn die Menschen Semiten bzw. Juden sind antisemitsch.

Aber ich werte Deine Äußerung als (schlechten) Scherz.

LG, Micha
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Offline MAS

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« Antwort #72 am: 15.03.2020 18:09 »
Hallo Holger,

Zitat
Ja, Viren sind per se nicht schädlich, so lange das Imunsystem eine Reaktion parat hält. Echte Epidemien sind daher eher selten.

Echte Epidemien treten vor allem nur dort und dann auf, wenn es den Menschen dreckig geht. In Elendszeiten, bei Hungersnöten und bei schlechter Hygiene, also dann, wenn das Milieu es der "Müllabfuhr" erlaubt, aktiv zu werden. Was wir derzeit haben, sind die typischen jahreszeitbedingten Infektionen, die nur zur Pandemie hochgepusht werden.

Zitat
Das Problem von Viren ist ihre  Mutationsgeschwindigkeit. Wir haben es also nicht immer mit den gleichen Verdächtigen um uns herum zu tun. Es läuft gut für uns, so lange unser Imunsystem angemessen reagieren kann und die Mutationen nicht zu extrem werden. Aber genau diese Ausnahme läuft gerade ab.

Viren mutieren seit Jahrmillionen mit hoher Geschwindigkeit und die Menschheit ist nicht ausgestorben. Daran kann es also nicht liegen. Es liegt daran, dass das Immunsystem nicht mehr angemessen reagiert und das ist eine Kombination aus dem jahrezeitlichen Effekt und einer generell schlechter werdenden Konsitution der Menschen. Fünf Generationen Fehlernährung und unnatürliche Schadstoffe erzeugen eben nunmal immer mehr anfällige Menschen. Der Fehler, den man macht, ist das Virus dafür verantwortlich zu machen und alles andere völlig zu ignorieren. Warum? Vereinfacht gesagt, weil mit Virenpanik und Krankheiten viel Geld zu verdienen ist, mit "Iß gesünder" nicht.

Zitat
Tests finden Anwendung, wenn sie ihre Funktionalität nachgewiesen haben.

Es ist ein PCR Test, der notorisch anfällig gegenüber Handhabungsfehlern ist. Tests haben generell immer eine bestimmte Fehlerrate, sie reagieren falsch positiv und falsch negativ. Im aktuellen Fall werden mitunter in Krankenhäusern auch vorhandene Corona-PCR Tests verwendet, die überhaupt nicht auf den aktuellen Virus geeicht sind. Wenn der positiv ausfällt, dann ist es sogar unwahrscheinlich, dass die Person Covid-19 hat, würde aber als Betroffener gezählt. Nur als Beispiel, was außerhalb der inhärenten Fehlerrate noch schiefgehen kann.

Zitat
Und Joe, woran sterben die Menschen derzeit weltweit von Australien bis Kanada, die alle die gleichen spezifischen Symptome haben, wenn es keine Epidemie gibt? Gibt es einen pandemischen Placebo-Effekt?

Die Leute sterben genau genommen an ihren Vorerkrankkungen, aber wenn das Virus gefunden wird, war er immer die Ursache. In vergangenen Jahren wurde das schlicht unter Grippetote abgebucht. Jetzt hat man ein Virus, dem man die Schuld geben kann, auch wenn den Betroffenen jede andere Infektion ebenso getötet hätte.

Und ja, den pandemische Placebo-Effekt gibt es tatsächlich, als "Nocebo Effekt". Die Angst vor der Krankheit erzeugt die Anfälligkeit dafür.

Zitat
Auch deine Vermutungen sind eine interessante Theorie, die erst einer Überprüfung standhalten muss. Auch hier ist konstruktive Kritik angebracht.

Keine Einwände. :)

Wie Du sicher weißt, haben von Europäern eingeführte Pocken fast die Ur-Einwohner Amerikas ausgerottet. Ging es denen allen so dreckig?

Seit gestern haben sich die Infizierten in Deutschland verdoppelt, wie Petra gerade vorliest. Ging es denen allen dreckig?

LG, Micha

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« Antwort #73 am: 15.03.2020 18:13 »
Zitat Joe: "Viren mutieren seit Jahrmillionen mit hoher Geschwindigkeit und die Menschheit ist nicht ausgestorben. Daran kann es also nicht liegen. Es liegt daran, dass das Immunsystem nicht mehr angemessen reagiert und das ist eine Kombination aus dem jahrezeitlichen Effekt und einer generell schlechter werdenden Konsitution der Menschen."

Viren mutieren und unser Imunsystem tut es auch. Unsere Widerstandskraft stellt sich also immer wieder neu ein. Der Preis ist aber je nach Virus unter Umständen hoch. Wie viele Menschen müssen sterben, bis die Menschheit ihre Autoimunfähigkeit so weit entwickelt hat, das sie einen tötlichen Virus egalisieren kann? Diesen tötlichen Selektionsprozess kann ich moralisch nicht gutheißen. Klar, auch der Corona-Virus wird in absehbarer Zeit seinen Schrecken verlieren. Wie viele Menschen willst du dafür opfern bis die Selbstheilung eintritt und es nur noch autoimunisierte Überlebende gibt?
Die Natur ist nunmal unmoralisch. In der Natur werden die Schwachen auch ausselektiert.

Zitat
Zur Erinnerung. Ein Impfstoff ist kein Gegenmittel. Ein Impfstoff ist ein entschärfter Virus, der das Autoimunsystem trainiert eine erfolgreiche körpereigene Abwehr zu starten. Anders ausgedrückt, der Impfstoff beschleunigt den natürlichen Prozess der Optimierung der körpereigenen Abwehr. Das Endergebnis ist das Gleiche wie bei der natürlichen Selektion, aber das Ziel wird schneller erreicht und kostet weniger Opfer.
Wir sind eh zu viele Menschen auf der Welt. Da müssen wir nicht jeden retten. China und Afrika sind überbevölkert. Soviel können dort gar nicht sterben, wie neue geboren werden. Eine Säuberung tut der Erde auch mal gut. Würden sich die Menschen gesünder leben, hätten sie die Probleme kaum.

Zitat
Viren konnten die Menschheit früher nicht ausrotten, weil die Welt zu wenig globalisiert war.
Es gab auch weniger anderen Müll und Schadstoffe.

Aber schon bei der Eroberung Amerikas sind viele indigene Völker ausgestorben durch eingeschleppte Viren, gegen die die Eroberer imunisiert waren. Die Eroberer konnten mit der jeweiligen Masern-Virus-Variante leben, die Indios aber nicht und das trotz einer gesunden Ernährung und Lebensweise.

Die Chancen gegen einen Virus zu kämpfen werden natürlich begünstigt  durch Ernährung, Lebensführung usw., und bei der gewöhnlichen Grippe reicht das auch oft, aber leider nicht bei jedem Virus und schon gar nicht bei einem pandemischen Virus.
Wenn du wie Michael, der Meinung bist, das Viren und Bakterien zur Natur gehören und diese auch nur leben wollen, muss man auch damit leben, dass Menschen dabei drauf gehen.

Viele Grüße
Jule

Wie können mir dem Nichtretten ja mit Dir anfangen!

Also wirklich!

Nee, auf dieser menschenfeindlichen Ebene möchte ich nicht diskutieren.

Wir sind zu viele Menschen, ja, aber das könnte man durch Geburtenregelung regeln, nicht durch Nichtretten.

Viren gehören zur Natur. Aber wir dürfen uns trotzdem dagegen wehren, denn auch das gehört zur Natur.

Gruß, Micha
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Lars

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« Antwort #74 am: 15.03.2020 18:27 »
Fragt im Zweifelsfall euren Arzt oder Apotheker oder die Hotlines des RKI und  der Gesundheitsämter.

Warum soll ich gerade die fragen, die mit der Pharmadiktatur unter einer Decke stecken ?? Damit meine ich das genannte Institiut, die anderen beherbergen allerdings auch jede Menge Handlanger und Erfüllungsgehilfen. Die sind aber genauso problematisch.
 
Nur mal was zum gucken. Nicht als Link, sondern bitte selber in den Browser kopieren:
 
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