Autor Thema: Herausforderung VR China  (Gelesen 1420 mal)

Offline MAS

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Herausforderung VR China
« am: 03.12.2020 12:00 »
Ni hao!

Unter https://www.rockmode.de/index.php?topic=8060.msg134311#msg134311 schrieben Harry und Hirti etwas über die Herausforderung China. Das ist bestimmt einen neuen Thread wert.

Von billigster Massenware bis zu hochwertigsten Produkten kommt alles aus der VR China. Und zwar keineswegs nur Produkte, die irgendwie typisch chinesisch wären wie Porzellan oder Tee, sondern zum einen internationale Dinge wie Computer (auch der, auf dem ich hier schreibe, obwohl die Marke amerikanisch ist) und zum anderen auch Dinge, die eigentlich typlisch für andere Kulturen sind wie Kuckucksuhren.

Die VRC (ich betone das "VR" weil Taiwan ja auch chinesisch ist, hier aber nicht gemeint ist) baut gerade an der Neuen Seidenstraße, einem Netzwerk an Transportwegen über Land und Wasser, um ihre Waren in die Welt zu bringen. Chinesische Arbeiter bauen Straßen, Eisenbahnen, Häfen, Flughäfen usw. in vielen Ländern, und machen diese Länder von der VRC abhängig.

Das alles wäre ja gar nicht so schlimm und einem alten, ehrwürdigen Kulturvolk, das so lange von Europa geknechtet wurde (Stichwörter: Opiumkrieg, Boxeraufstand) zu gönnen, wäre da nicht eine skrupellose, machtgierige, menschenverachtende post-kommunistische Partei dahinter. Die VRC zeigt, dass Kapitalismus ohne Demokratie funktioniert.

Ich sehe also nicht nur die Herausforderung der wirtschaftlichen Konkurrenz, sondern des Wettbewerbs der Staats- und Gesellschaftsformen. Es steht nicht nur unser Wohlstand auf dem Spiel, sondern unsere Demokratie, wie man an Hong-Kong sehen kann.

Die Idee, durch wirschaftliche Kooperation die Demokratie in der VRC zu fördern, erweist sich mehr und mehr als Illusion. Umso wichtiger erscheint mir eine starke NATO zu sein und eine starke UNO.

Was meint Ihr dazu?

LG, Micha 
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Offline GregorM

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #1 am: 03.12.2020 12:43 »
Hallo Micha,

ich erkläre mich einig.

Gruß
Gregor
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Offline radix

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #2 am: 03.12.2020 14:56 »
Hallo Micha,

du hast einige wichtige Aspekte bezuglich der Volksrepublik China (VRC) aufgezeigt, wobei der Begriff "Volksrepublik" eigentlich gar nicht stimmt, denn es handelt sich bei der Wirtschaftsform der VRC wie von dir richtig dargestellt inzwischen um "postkommunistischen Kapitalismus ohne Demokratie". Auf jeden Fall wird es eine immer größere Herausforderung werden, mit den Chinesen mitzuhalten. Dem Vernehmen nach strebt man dort an, bis 2049 die stärkste Macht der Welt zu sein - und das könnte den Chinesen gelingen.

Ob da die NATO hilft, weiß ich nicht, das klingt mir zu sehr nach einer militärischen Auseinandersetzung, die hoffentlich nie stattfinden wird, denn es würde wohl das Ende der Menschheit bedeuten. Aber die UNO, die sollte auf jeden Fall tätig werden und die Entwicklung in der VRC im Auge behalten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Es ist wohl kein Zufall, dass deutsche Firmen in der VRC nur als Joint Venture mit einer chinesischen Firma zusammen agieren können, während in Europa, insbesondere in Deutschland, schon viele chinesische Unternehmen ansässig sind - ohne eine deutsche "Begleitung". Auch hier sollte man ansetzen und die Entwicklung chinesischer Firmen in Deutschland kritisch im Auge behalten.

Radix

Offline MAS

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #3 am: 03.12.2020 16:53 »
Vollkommen richtig, lieber Radix, das Wort "Volksrepublik" ist ein Euphemismus oder gar eine Lüge. Wobei "Volksrepublik" ja eh doppelt gemoppelt ist, denn "Republik" bedeutet ja soviel wie "Volksangelegenheit", so dass "Volksrepublik" "Volksvolksangelegenheit" bedeutet. Aber auch wenn man das Volk zweimal nennt, heißt es nicht, dass es auch mitreden darf.

In Bezug auf NATO denke ich gerade nicht an eine militärische Auseinandersetzung, sondern an ein Verhindern derselben durch Abschreckung, was im Kalten Krieg mehr oder weniger gut funktioniert hat. Aber lieber wäre mir eine wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit, bei der nicht China bestimmt und alle anderen kuschen, sondern alle auf gleicher Augenhöhe miteinander arbeiten, als entweder nichtchinesische Firmen in der VRC genau so frei agieren dürfen, wie chinesische in der EU oder eben auch die nur unter EU-Aufsicht hier arbeiten dürfen. Aber ein Machtkampf ist das so oder so, also gewissermaßen auch schon ein Kalter Krieg.

Ich wünsche mir da eine UN, die den einzelnen Staaten auch wirklich was vorschreiben kann, was dann auch umgesetzt werden muss. Und ein einzelner Staat düfte kein Veto-Recht haben, auch kein Staat im Sicherheitsrat.

Und Völkerreicht sollte Völkerrecht und kein Staatenrecht sein! Und Menschenrecht sollte vor Völkerrecht gehen.

Aber konkret: Was machen wir als EU-Bürger mit der VRC? Kaufen wir ihre Waren oder nicht, wenn wir die Wahl haben. Ich gebe zu, ich habe neulich noch chinesischen Tee gekauft.

LG, Micha


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Offline DesigualHarry

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #4 am: 04.12.2020 17:47 »
Hallo!

Wer es jetzt noch nicht kapiert welche Gesundheitlichen Probleme uns die "menschliche Monokultur" bringen wird...

Dabei macht es doch die Natur uns immer wieder vor, dass Artenvielfalt ein weitaus besseres Instrument währe für ein Gesundes Friedlicheres Miteinander.

Dank Globalisation dürfen sich jetzt alle Menschen weltweit Impfen lassen, und dann Dank gleichem Impfstoffs wieder nicht gerüstet zu sein für die nächste Pandemie...

Wenn ich was zu sagen hätte würde ich den Europäischen Staaten empfehlen wieder mehr ihre eigene Kultur hochleben zu lassen, und Globalisation ganz gezielt zu drosseln. Nicht nur aus wirtschaftlichen Interessen, sondern vielmehr wegen einem hochwertigen Gesundheitlichen Interesse heraus. Eine Gesellschaft kann nur Gesund sein, wenn ihre Mitglieder Gesund sind.

Wenn wir uns auf unseren eigenen Stärken besinnen, braucht uns ganz gewiss nicht Angst und bange wegen den Chinesen sein.
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Offline MAS

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #5 am: 04.12.2020 20:00 »
Lieber Harry,

das passt ja zum anderen Thema über die Vielfalt der Sprachen, denn was wir global erleben, haben wir national schon längst hinter uns oder sind noch dabei: Vereinheitlichung. Nur: Was wäre der richtige Weg: Isolation kleiner Einheiten der Menschheit voneinander?

LG, Micha
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Offline DesigualHarry

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #6 am: 04.12.2020 22:46 »
Hallo!

Lieber Micha!

Isolation währe sicher der falsche Weg, genauso wie die totale Globalisation. Wichtig währe erstmal die Wichtigkeit der Vielfalt zu erkennen, und zu fördern. Da die Vielfalt einen größeren Spielraum, und damit weniger Konkurrenzdenken nach sich zieht. Aber derzeit arbeiten Religionen, Wirtschaft und Politik an dem Uniformierten Menschen, Was sich jetzt immer mehr in Gesundheitlichen Problemen an der Gesellschaft auswirkt.

Die Auseinandersetzung mit sich selber und seinen Fähigkeiten, ist ein weitaus Gesundheitsförderndes Instrument, als der Vergleich mit anderen Menschen. Die Natur erschafft keine gleichen Menschen, Menschen haben ihren eigenen Rhythmus  Ihre eigene Individuelle Frequenzen, die diesem Menschen bestimmte Fähigkeiten geben, während er andere Fähigkeiten nicht so gut beherrscht. Aber das ist natürlich von der Natur so gewollt um Vielfalt zu erhalten, und damit das Leben selber zu schützen.

Das Anerkennen der Vielfalt würde  Neid und Konkurrenzdenken vielfach beseitigen, weil jeder für einen ganz speziellen Bereich ein Meister ist, und genau für diese Fähigkeit zur Verfügung steht.

Ich würde auch generell lieber in einem kleineren Land leben wollen, aber gleichzeitig mit den Nachbarn hinter den Staatsgrenzen eine bessere intensivere Verbindung zu pflegen. Das Reisen in dem Stil wie in den vergangenen Jahren würde ich aber großteils unterbinden. Nicht weil ich es den Leuten nicht gönnen würde, sondern zum Schutz der eigenen Natur und Individualität.
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« Antwort #7 am: 04.12.2020 23:07 »
Das klingt schön, lieber Harry.

Andererseits wünsche ich mir eine Weltregierung. Aber Deine Idee klingt auch gut.

LG, Micha
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Offline culture skirt

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #8 am: 04.12.2020 23:15 »
Das klingt schön, lieber Harry.

Andererseits wünsche ich mir eine Weltregierung. Aber Deine Idee klingt auch gut.

LG, Micha
Das hieße, dass alle gleich werden müssten. Die EU ist doch nichts anderes als eine Weltregierung, oder auf dem Weg eine zu werden. Oder woher weiß ein amerikanischer Weltpräsident, welche Bedürfnisse der Oberbayer hat oder ein Oberbayerischer Weltpräsident, welche Bedürfnisse Afrikaner haben?

Offline MAS

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« Antwort #9 am: 04.12.2020 23:21 »
Das hieße, dass alle gleich werden müssten. Die EU ist doch nichts anderes als eine Weltregierung, oder auf dem Weg eine zu werden. Oder woher weiß ein amerikanischer Weltpräsident, welche Bedürfnisse der Oberbayer hat oder ein Oberbayerischer Weltpräsident, welche Bedürfnisse Afrikaner haben?

Nee, so stelle mich mir eine Weltregierung nicht vor, aber so, dass es eine Instanz gibt, die dafür sorgt, dass keiner mehr Krieg gegen irgendwen führt und keiner mehr jemand anders ausbeutet.

Zugleich soll es regionale Regierungen geben, die eben die regionalen Bedürfnisse befriedigen.

In der EU läuft bei weitem nicht alles in diesem Sinne.

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Offline wg84

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« Antwort #10 am: 05.12.2020 00:03 »
Oder woher weiß ein amerikanischer Weltpräsident, welche Bedürfnisse der Oberbayer hat oder ein Oberbayerischer Weltpräsident, welche Bedürfnisse Afrikaner haben?
Hat denn nicht jeder Mensch auf dieser Welt die selben Bedürfnisse? Wasser, Nahrung, ein Zuhause, soziale Nähe?

Ich persönlich bin der Meinung, dass Trennendes nie besser ist als Verbindendes. Warum müssen wir uns auf der Welt in Gruppen (Nationen) einteilen und uns gegeneinander ausspielen, damit nicht ein anderer einen Vorteil hat? Gerade hier im Forum ist doch schon so oft über das Gruppendenken und die negativen Auswirkungen davon diskutiert worden. Wär es nicht besser wir würden uns endlich mal als das betrachten, was wir wirklich sind: EINE Menschheit auf einem kleinen kugelförmigen Raumschiff unterwegs durch ein riesiges lebensfeindliches All, ohne Möglichkeit auf ein anderes Transportmittel umzusteigen? Wenn wir nicht irgendwann lernen, dass es keine Deutschen, Österreicher, Franzosen, Chinesen, Amerikaner, usw. gibt, sondern nur Menschen, dann werden wir nie globale Probleme (fair für alle) lösen können.

LG Franz

Offline MAS

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« Antwort #11 am: 05.12.2020 00:15 »
Das ist ja richtig Franz, aber ich verstehe Jules Kritik eher so, dass er meint, bayerische Kultur sei anders als z.B. die bretonische und anders als z.B. laotische usw. Es ist ja auch schön, dass es viele verschiedene Kulturen gibt und nicht wie alle dieselbe haben.

Ich stelle mir es idealerweise so vor, dass es eine Einheit in Vielfalt gibt: eine Menschheit in vielen Kulturen, die sich gegenseitig bereichern. Das geht natürlich nicht ohne Austausch.

Franz, Du nennst die Grundbedürfnisse. Aber das heißt ja nicht, dass ein Bayer nicht mal ein Bedürfnis nach einem Zweifachen hat, nach einer Maß Bier und nach einer Partie Eisstockschießen und ein Bretone nach einem An Dro, einem Krug Cidre und einer Partie Galoche.

LG, Micha

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Offline culture skirt

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« Antwort #12 am: 05.12.2020 00:29 »
Oder woher weiß ein amerikanischer Weltpräsident, welche Bedürfnisse der Oberbayer hat oder ein Oberbayerischer Weltpräsident, welche Bedürfnisse Afrikaner haben?
Hat denn nicht jeder Mensch auf dieser Welt die selben Bedürfnisse? Wasser, Nahrung, ein Zuhause, soziale Nähe?
Ja, aber die Lebenswelt unterscheidet sich deutlich von dir und einem Aborigines und der wieder von anderen Urvölkern. Das deutlichste ist doch die Kleidung. Europa ist kleidungsmäßig schon vollständig amerikanisiert, bis auf wenige Trachtenräger in Vereinen und abgelegen Orten.

Wenn wir nicht irgendwann lernen, dass es keine Deutschen, Österreicher, Franzosen, Chinesen, Amerikaner, usw. gibt, sondern nur Menschen, dann werden wir nie globale Probleme (fair für alle) lösen können.

LG Franz
Menschen sind nicht gleich. Es gibt Unterschiede zwischen Össis, Amis und Piefken. Ein Österreicher wird sich auch nicht sagen lassen, dass er genauso wie der Ami oder der Piefke wäre, oder dass es keine Unterschiede gäbe.
Die Erde reist nicht durchs Weltall. die hat ihre feste Umlaufbahn. Die Menschheit wird eher ein Transportmittel (Spaceshuttles gibts ja schon lange) erbauen als dass alle Menschen einer Meinung sein werden und alle globalen Probleme gelöst haben. Interstellares Reisen klappt ja noch nicht. Für die Rohstoffe werden dann auch wieder andere Länder ausgebeutet. Geht ja nicht anders, wenn man es konsequent zu ende denkt. In Mali unterstützt die Bundeswehr aktiv Frankreich für den Uranabbau, der bei jedem aus der Steckdose kommt (jaha auch die, die "grünen Strom" kaufen, bekommen billigen Atomstrom). Dort sind große Vorkommen an Uranerzen und Gold. Offiziell ist die Bundeswehr dort gegen den "Terror" und den Schutz unserer Freiheit  stationiert. Da spricht keiner über die Ausbeutung.

Offline culture skirt

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #13 am: 05.12.2020 00:40 »
Ich stelle mir es idealerweise so vor, dass es eine Einheit in Vielfalt gibt: eine Menschheit in vielen Kulturen, die sich gegenseitig bereichern. Das geht natürlich nicht ohne Austausch.

LG, Micha
Vielleicht will nicht jeder bereichert werden. Vielleicht ist das auch nicht gut, wie alle immer sagen, dass Multikulti eine Bereicherung ist. Das hat mir ein Kollege zum Beispiel mal gesagt. Der will sein Leben leben, wie er es kennt und von muslimischer oder afrikanischer Kultur nichts wissen und auch nichts nachmachen müssen. Ich habe zwei Syrier unter mir, weil die Hausverwaltug auch auf diesen Mulltikultizug aufgesprungen ist und sehe das heute bissl mit anderen Augen. Ich kann meine Oma und alle Leute, die sich was aufgebaut haben, verstehen, dass sich der ganze Ort beim Bürgermeister gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen hat. Wenn man nicht unmittelbar in der Nähe von denen lebt, kriegt man auch nichts mit. Ich bin langsam am überlegen weg zu ziehen (die Mentalität passt einfach nicht hierher), in eine gehobenere Gegend, die sich Flüchtlinge nicht leisten können. Noch nicht. Der Nachteil ist, ich habe dann auch weniger im Portmonaie.

Gruß
Jule
« Letzte Änderung: 05.12.2020 00:40 von culture skirt »

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Antw:Herausforderung VR China
« Antwort #14 am: 05.12.2020 08:28 »
Das ist halt eine Frage der Offenheit. Natürlich gibt es Menschen, die nichts anderes kennenlernen wollen, als was sie als Kind gelernt haben. Die gibt es überall. Und es gibt Menschen, die ihr Leben lang lernen wollen.
Ich habe die unangenehmsten Veränderungen meiner liebgewonnenen Umgebung übrigens von Menschen erlebt, bei denen es egal war, wo sie her stammten. Die Veränderung bestand meist darin, dass sie Bäume gefällt haben, di ich liebte, und statt dessen da ein Haus oder hingebaut haben. Aber die türkischen/türkeistämmigen oder nach deren Wegzug pakistanischen/pakistanstämmigen Nachbarn neben uns empfinde ich als liebe Nachbarn, nicht anderes als die biodeutschen ein Haus weiter.

LG, Micha
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