Autor Thema: Im Rock auf der Arbeit  (Gelesen 1193371 mal)

Offline hirti

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #675 am: 20.09.2023 16:24 »
... welch passende Einleitung für mein Bild, Skirtedman!
Ich habe nämlich heute - nicht zuletzt aus diesem Grund - meinen wadenlangen Faltenrock gewählt.

Es ist mein erstes Mal im Rock im Büro seit mehreren Wochen. Teilweise war ich nicht im Büro und in den letzten beiden Wochen habe ich auch Rock vermieden um einen neuen Mitarbeiter im Team nicht unnötig zu irritieren.

Die Wahl des Rockes war goldrichtig - er fühlt sich so wunderbar luftig an, an diesem heißen Spätsommertag. Und das Gefühl, nach meinem anderthalb stündigen Lauf in der Mittagspause wieder in den leichten Rock zu schlüpfen, ist einfach unbezahlbar.

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PS.: Foto war am kühlen Morgen, daher mit Jacke

Offline cephalus

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #676 am: 20.09.2023 17:07 »
Und das Gefühl, nach meinem anderthalb stündigen Lauf in der Mittagspause wieder in den leichten Rock zu schlüpfen, ist einfach unbezahlbar.

Sieht sehr arbeitstauglich aus und so ein leichter Faltenrock hat etwas sehr Angenehmes, wie ich gestern wieder mal feststellen durfte.

Ja, das ist es aber, was Dein Rocktragen im Ansehen Deiner männlichen Kollegen leicht in Misskredit bringen kann: Wenn Deine Kleiding Dir sichtbare Aufmerksamkeit abverlangt.

Männer glauben, dass ihre Alltagskleidung praktisch ist und sie sich unterm Tag nicht damit beschäftigen müssen, sie also den Kopf frei haben, ihrer Arbeit uneingeschränkt nachgehen zu können. Lenkt Dich Dein Rock auch nur 3 sichtbare Sekunden von Deiner Arbeit ab, wird das oft von anderen als lästig und unnötig wahrgenommen.

Ich kann nicht beurteilen ob das tatsächlich so ist, dass mit zweierlei Maß zwichen Männern und Frauen gemessen wird. So lange es nicht überhand nimmt, stört sich bei Frauen kaum einer daran.
Gut, wenn die Nägel so lang sind, dass die Tastatur nicht mehr bedient werden kann ::)

Aber Mann ist es tatsächlich nicht gewohnt sich selbstverständlich um seine Kleidung zu kümmern und kommt sich selbst dabei blöd vor (ich zumindest):
Mit dem gestrigen Faltenrock bin ich Fahrrad gefahren, was an sich problemlos ging, nur wollte der Rock durch den Fahrtwind immer nach oben, beim Absteigen blieb er am Sattel hängen und ich war ständig in der Zwickmühle zwischen ignorieren und eingreifen.

Offline MAS

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #677 am: 20.09.2023 19:28 »
Das könnte ich auch bei "Interreligiöser Dialog" posten, aber hier passt es auch rein, da es ja ein Teil meiner Arbeit ist. Wer findet den Mann im Rock?
https://news-europe.churchofjesuschrist.org/article/european-church-communication-seminar-focuses-on-interfaith-dialogue

LG, Micha
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Offline hirti

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #678 am: 21.09.2023 07:23 »
Micha, ich hab dich gefunden!
Das Bild passt hier wirklich hervorragend rein, denn kaum jemand integriert wie du schon seit so vielen Jahren so stilsicher und unaufgeregt Röcke in seinen Arbeitsalltag.
Ich würde lügen, behauptete ich, du hättest nicht auch mir als Vorbild gedient ehe ich es zum ersten Mal gewagt habe.

cephalus und skirtedman haben da einen interessanten Aspekt angesprochen:
Aufmerksamkeit auf oder Ablenkung durch das eigene Outfit
Ja, es ist wohl so dass ein Rock auch weibisches Verhalten mit sich bringt. Und je außergewöhnlicher, femininer der Rock ist, desto mehr Aufmerksamkeit vom Träger möchte er haben.

Z.B. mein zuletzt abgebildeter bringt eine ganze Menge Stoff mit sich. Wenn ich mich hinsetze streife ich ihn fast immer glatt und bringe ihn so in Form dass er schön fällt. Sonst sitze ich auf einem Stoff-Wurschtel fühle mich nicht wohl und finde es auch nicht schön. Bei einem kurzen Rock kommt noch hinzu dass man die Beine übereinander schlägt oder zusammenhält wie ein Mann das normalerweise nicht machen würde.

Ich bin mir all dieser Handlungen sehr bewusst und finde sie - speziell in der Arbeit - einerseits schräg und sehr ungewohnt, andererseits genieße ich sie aber auch weil ich mir da meines schönen Rockes wieder umso mehr bewusst werde. Ich versuche sie nicht überhand nehmen zu lassen, aber verstecken muss ich sie auch nicht.


Offline MAS

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #679 am: 21.09.2023 08:34 »
Danke für die Blumen, lieber Hirti!

Als ich so da saß, habe ich auch mal die Beine so übereinander geschlagen, dass der Rock bei einem Bein übers knie rutschte. Als mir das bewusst wurde, habe ich die Haltung wieder geändert. Vor Jahren habe ich mal mit einem kurzen Jeansrock auf einem Podium gesessen, das auf einer Bühne stattfand, so dass unsere Stuhlsitze auf Augenhöhe des Publikums im Saal war. Da musste ich sehr aufpassen, dass mir niemand drunter gucken konnte. Das empfand ich als nicht so angenehm. Seit dem ziehe ich, wenn ich weiß, das so eine Podiumssitaion kommt, lieber einen langen Rock an. Und in religiösem Kontext erst recht.

LG, Micha
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Yoshi

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #680 am: 16.10.2023 00:37 »
Noch mal ein kleines Update zu dieser Situation:

Nun gesellt sich eine zweite Reaktion von einer neuen Mutter hinzu. Es wurde sich diesmal wieder bei Kolleginnen beschwert. Sie meinte: "Ich bin ja tolerant, aber...". Allerdings konnte sie nicht genau erklären, was sie stört. Ein Mann im Rock würde nicht ihren Werten entsprechen und sie überlegt, dass sie ihr Kind aus der Einrichtung abmeldet. Beim Nachhaken wiederholte sie nur diese Sätze. Sie unterstellt mir "Propaganda".

Ich habe nähere Details erfahren von einer Kollegin: Die Mutter kann es nicht einordnen, dass ein Mann Röcke trägt, das widerspräche ihren afrikanischen Werten, die weiterhin undefiniert blieben. Ihre dreijährige Tochter wäre verwirrt und würde meinetwegen die Welt nicht mehr verstehen. Ich würde Röcke nur aus Propagandazwecken in der Kita tragen. Sie vermutet das, weil es ein Bild von mir am Aushang gibt, wo ich auf einer Fortbildung eine Hose trage und das sei ziemlich verdächtig für sie. Ich würde meine Röcke extra nur in der Kita anziehen, um die Kinder zu beeinflussen. Sie sei tolerant und habe nichts gegen Schwule, denn sie hätte angeblich in ihrem Freundeskreis viele Homosexuelle, aber sie möchte nicht, dass so ein Mann ihre Tochter wickelt. Wenn ich hier weiter arbeiten würde, dann würde sie ihre Tochter abmelden, denn ein Mann im Rock ginge entschieden zu weit.
In Absprache mit der Leitung habe ich die Mutter angesprochen, weil ich generell offen und dialogbereit bin. Nachmittags ging ich auf sie zu und sagte: "Ich habe von den Kolleginnen gehört, dass du Gesprächsbedarf mit mir hast. Ist das noch aktuell?" Sie wirkte überrascht und bestätigte es. Ich fuhr fort: "Wir können uns jetzt gerne zurückziehen ins Gesprächszimmer, um kurz zu reden." Nach einem kurzen Augenblick Stille fing sie zu Stammeln an: "Heute geht es nicht. Wir sind auf dem Spielplatz verabredet." Ich schlug stattdessen vor, einen Termin auszumachen, aber sie lehnte das ab. Sie würde lieber mal spontan am Nachmittag auf mich zukommen.
Das war vor gut drei Wochen und sie hat bisher mein Gesprächsangebot nicht wahrgenommen. Die ersten Tage fiel es ihr sehr schwer mit mir Blickkontakt zu halten und zur Begrüßung bekam ich häufig ein gequältes Lächeln zu sehen. Es war ihr sichtlich unangenehm, dass ich von ihrer Beschwerde weiß. Mittlerweile redet sie mit mir, als sei nichts gewesen. Bei meiner Leitung hat sie sich vor Kurzem sogar positiv über mich geäußert. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ob sie ihre Vorurteile über Bord geworfen hat oder einfach nur feige ist, kann ich nicht einschätzen. Ich glaube allerdings nicht, dass sie es noch mal bei mir thematisieren wird.

Offline hirti

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #681 am: 16.10.2023 08:10 »
Hallo Yoshi!

Tut mir leid, dass du solche Probleme in der Arbeit hast.

Vermutlich bist du in dem kritischsten Bereich tätig, den es gibt. Wenn man eine Bedrohung oder negative Beeinflussung der Kinder befürchtet, wird manches Elternteil zur Furie und wirft jegliche Rationalität über Bord. Manchmal (aber sicher nicht in allen Fällen) könnte sich nach der anfänglichen Holzhammer-Reaktion aber doch ein wenig abflachen der Emotionen einstellen.

An deiner Stelle würde ich die Mutter noch einmal bewusst und sehr freundlich darauf ansprechen dass du gern darüber reden würdest was sie über dich denkt und auch gerne Fragen beantwortest. Ich glaube ein gutes Gespräch könnte hier Wunder bewirken und auch weitere Kreise ziehen weil Eltern ja auch untereinander reden - bestimmt auch über dich.
Wichtig ist wohl dass die Mutter das nicht als "zur Rede stellen" empfindet, sondern als nette Gesprächseinladung. Aber ich gehe davon aus dass du bei deiner Berufserfahrung bestimmt weißt, wie man am besten mit verunsicherten Eltern spricht.

Yoshi

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #682 am: 16.10.2023 09:27 »
Ich habe auch erfahren, dass diese Mutter getrennt lebt vom Vater. Die Beziehung war wohl sehr konservativ, traditionell afrikanisch und toxisch. Sie ist mittlerweile sehr schlecht auf den Vater zu sprechen und unterstellt ihm, mit kriminellen Geschäften sein Geld zu verdienen. Der Vater hat keinen Kontakt mehr mit der Familie und die Mutter schweigt das Thema bei ihrer Tochter tot, wenn sie nach ihm fragt. In der Vergangenheit hatte sie schon mit allen anderen Erziehern in der Einrichtung Probleme, die sie nicht als Bezugsperson haben wollte und hat sich bisher über jeden einzelnen Mann beschwert. Ironischerweise wird ihre Tochter jetzt von drei Männern in unserer Gruppe betreut, was ihr gar nicht gefällt. Das scheint wohl in Richtung frustrierter Männerhass zu gehen und hat absolut nichts mit mir als Person zu tun. Auf mich wirkt es so, dass sie nur nach Gründen sucht und da ist mein Rock halt nur ein Anlass mehr.

JoHa

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #683 am: 16.10.2023 21:24 »
Oh,je. Da heißt es, ganz dicke Bretter zu bohren.
Immer, wenn psychische Probleme zu bearbeiten sind, hilft Ratio im Gespräch nicht weiter.
Aber was sage ich? Erst einmal muß überhaupt das Gespräch gewollt werden.
Ist dir die Situation überhaupt wichtig genug, um dich so tief reinzuwühlen?

Offline MAS

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« Antwort #684 am: 17.10.2023 00:12 »
Was meint sie denn mit "dass so ein Mann ihre Tochter wickelt"? Ist denn das Kind noch so klein, dass es gewickelt werden muss? Und wenn ja, halte ich es für unwahrscheinlich, dass Sie auf Deinen Rock achtet, Yoshi? Oder wie verhält es sich?

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Online Skirtedman

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #685 am: 17.10.2023 01:58 »
Naja, ihr wäre ein unauffällig nachlässig in Hosen gekleideter Mann mit unterschwelliger pädophiler Neigung lieber, der ihre Tochter wickelt.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?                https://kurzlinks.de/Info_zum_Statement

Offline hirti

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« Antwort #686 am: 17.10.2023 08:31 »
MAS,
In frühpädagogischen Einrichtungen sind die Kinder noch so klein dass sie Windeln tragen und von den Pädagoginnen oder in diesem Fall Pädagogen gewickelt werden. Da ist man als Eltern natürlich noch sensibler.

Die Kinder werden den Rock bestimmt wahr nehmen. Allerdings möchten sie die Welt in diesem Alter erst einmal verstehen bevor sie Dinge viel später in Frage stellen können. Und ein "wieso trägst du Mädchensachen" von einem kleinen Kind sollte daher nie verwundern und auch nie von uns Erwachsenen negativ aufgefasst werden.

Yoshi

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Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Antwort #687 am: 17.10.2023 19:56 »
Was meint sie denn mit "dass so ein Mann ihre Tochter wickelt"? Ist denn das Kind noch so klein, dass es gewickelt werden muss?

Wenn Kinder eingewöhnt werden mit drei Jahren, dann sind sie nicht alle schon "trocken". Da kann es passieren, dass man die ersten zwei bis drei Monate noch wickeln muss. Sie hat geäußert, dass jeder Mann für sie ein potientieller Sexualstraftäter ist und wahrscheinlich entspricht ein Mann im Rock noch mehr ihrem Bild vom Perversen. Das Kind lässt sich übrigens von meinen Kollegen und mir genauso wickeln wie von den Kolleginnen.

Und wenn ja, halte ich es für unwahrscheinlich, dass Sie auf Deinen Rock achtet, Yoshi? Oder wie verhält es sich?
Sie ist ein Kind, das sehr interessiert ist und hemmungslos zu jedem Thema Fragen stellt. Interessanterweise hat sie mich noch nie auf den Rock angesprochen. Sie hat ihn offensichtlich wahrgenommen, weil sie an ihm zieht, wenn sie mit mir reden will. Wäre er für sie wirklich von Bedeutung, hätte sie es also definitiv thematisiert.
In ihrem Alter wäre übrigens ein Hinterfragen auch ziemlich ungewöhnlich. Bei ihrem Entwicklungsstadium (zwei bis drei Jahre) wissen die Kinder zwar ihr eigenes Geschlecht und kennen den (biologischen) Unterschied zum anderen Geschlecht, aber ein erstes Verständnis von Genderrollen und -identität entwickelt sich hingegen erst später ab circa vier Jahren. Heißt konkret: Aktuell erkennt sie mich als Mann und sieht, dass ich manchmal einen Rock trage, aber für sie ist es nur ein Kleidungsstück wie jedes andere auch und die Zuschreibung von Röcken als "Mädchenkleidung" existiert bei ihr demnach noch nicht.

Offline MAS

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« Antwort #688 am: 18.10.2023 00:07 »
MAS,
In frühpädagogischen Einrichtungen sind die Kinder noch so klein dass sie Windeln tragen und von den Pädagoginnen oder in diesem Fall Pädagogen gewickelt werden. Da ist man als Eltern natürlich noch sensibler.

Die Kinder werden den Rock bestimmt wahr nehmen. Allerdings möchten sie die Welt in diesem Alter erst einmal verstehen bevor sie Dinge viel später in Frage stellen können. Und ein "wieso trägst du Mädchensachen" von einem kleinen Kind sollte daher nie verwundern und auch nie von uns Erwachsenen negativ aufgefasst werden.

Ich denke, lieber Hirti, dass einjährige Kinder noch gar nicht in diesem Sinne zwischen Jungen- und Mädchenkleidung unterscheiden. Oder liege ich da falsch?

LG, Micha
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« Antwort #689 am: 21.11.2023 16:25 »
Hallo!

Gestern war mal wieder Rock-Tag im Büro bei mir.
Ich habe meinen cognacfarbenen Midi Lederrock wieder aktiviert, der den Sommer über zu warm war. Auch wenn es wie eine Bluse aussieht, habe ich obenrum ein Herrenhemd an und eine Weste die ich schon seit gefühlten 50 Jahren besitze.
Die Strumpfhose ist eine dunkelbraun glänzende 20den von Wolford - der kleine Luxus zwischendurch  ;D.

Reaktionen gibt es so gut wie keine mehr. Obwohl ich es nicht gedacht hätte, so scheint mir inzwischen dass sich Menschen wirklich an alles mögliche gewöhnen können, sogar an einen Kollegen im Rock.
Erstaunlich...

Dafür gabs heute morgen ein "Oh, heute ausnahmsweise in Hose.  :D".

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