Autor Thema: Schaut mal hier  (Gelesen 1056 mal)

Offline cephalus

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #15 am: 20.01.2026 10:40 »
Ich wage die Prognose, dass wir uns nicht auf einen gemeinsamen Pressetext einigen können. Fängt vermutlich schon damit an, dass einige sagen: Pressetext, wozu? Und andere: Pressetext ja, aber nicht mit diesem Inhalt.

Vielleicht aber gibt es ja einen genialen Menschen unter uns im Forum, der alle Interessen irgendwie unter einen Hut kriegt. Vielleicht schlummert ja in Dir sogar dieses Talent?

Ist ein gemeinsamer Text erforderlich?
 
Wir haben keine feste Struktur, schon garnicht rechtlich, sondern sind ein loser Haufen, den meist nur ein gemeinsames Thema verbindet.

Kann dann nicht ein Einzelner, der sich berufen fühlt, sowas generieren?

Sollte dann Interesse oder Nachfragen aufkommen, können Interessierte noch ins Boot geholt werden, was dann sicher einfacher ist, als von vorneherein viele unter einen Hut zu bekommen.

Ich denke wer will, kann einfach mal machen - warten wir es ab.
Vielleicht macht das jemand, der einen Bezug zu Medien und Journalismus hat und gewandt schreibt?

Online Skirtedman

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #16 am: 20.01.2026 14:30 »
Dass wir teilweise unzufrieden mit Medienbeiträgen zu unserem gemeinsamen Thema sind, hab ich jetzt zum wiederholten Mal wahrgenommen.

Gab es hier schon mal eine Initiative, eine Art Pressemitteilung zu erarbeiten auf den dann jedes Medienhaus, das das Thema bearbeiten will, zugreifen kann? Kann sich jemand erinnern und evtl. den Thread verlinken?

Wenn nicht, könnten wir ja einen entsprechenden Thread eröffnen und gemeinsam Material sammeln.

Lieber Michl,

ich habe Deine Idee mit dem neuen Thread einmal aufgegriffen und so ähnlich einen erstellt, um eine mögliche Diskussion hier für die Zukunft leichter zugänglich zu machen. Also besser gesagt, um die Diskussion hier in diesem Thread darüber eher in den neuen Thread umzulenken.

Ich habe allerdings den Thread bewusst mit Blick auf mögliche zukünftige Ideen etwas offener gehalten und ihn nun für öffentlich wirksame Ideen generell offengehalten, ein Teil davon kann eben Pressearbeit sein. Falls der Thread zu unspezifisch wird, kann ja jemand einen spezifischen Thread mit dem Ziel eines konkreten Pressetextes aufmachen, wenn es soweit mal kommt.

Also rund um die Idee Pressetext bitte dort weiterdiskutieren:

Thema "Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion"
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline SW Michl

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #17 am: 20.01.2026 22:10 »
Na das ist doch mal eine konstruktive Idee.
...
Erstmal wäre wichtig zu wissen welche Zeitung, welches Onlinemedium, welche Rubrik. Ideen kommen dann sicher etliche zusammen. Das würde den grundlegenden Gedanken der Verbreitung vielleicht fördern.
Danke fürs Mutmachen und Weiterdenken.  :)

Skirtedman:
Zitat
Vielleicht schlummert ja in Dir sogar dieses Talent? (gemeint ist verschiedene Ansichten integrierendes Schreiben)
Formulieren kann ich schon. Ich brauch leider immer besonders ewig dafür. (Siehe persönlicher Text links)

Aber wenn ich mich nicht einbringen wollte, hätte ich mich nicht aus dem Fenster gelehnt.  ;)

Offline SW Michl

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #18 am: 20.01.2026 22:16 »
...
https://www.rockmode.de/index.php?action=info

Ich nehme es als teilweise überholt wahr.

Kannst Du mal beschreiben, was Du gerne geändert haben wolltest?
...
Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht mehr. Anscheinend hatte ich beim ersten Mal nicht genau genug gelesen.

Sorry  :-\


Offline MAS

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #19 am: Gestern um 10:41 »
Gude zusammen!

Jetzt habe ich mir die Sendung auch endlich mal angehört. Ein Fotografenkollege hatte mir den Link auch zugeschickt.

Ich finde die Sendung ganz gut. Es kamen verschiedene Leute zur Sprache mit unterschiedlichen Motivationen, gerne Röcke zu tragen, von der Bequemlichkeit über die Selbstverwirklichung bis zum Aufbrechen von Genderstereotypen.  Dass da immer das Präfix "Männer" betont wurde, liegt wohl vor allem daran, dass die meisten Hörer;innen so leichter verstehen, worum es geht. Ob ein Männerrock immer den dort genannten männlichen Wünschen nach Taschen, Gürtel, Weite usw. entsprechen muss oder auch anders sein kann, wurde ja nicht entschieden.

Ich trage jetzt auch mal wieder einen Rock mit Taschen und Gürtel, der zudem recht weit geschnitten ist, mit Kellerfalten, aber der ist aus der Damenabteilung.

LG, Micha
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Offline MAS

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #20 am: Gestern um 10:49 »
Bei der Gelegenheit verlinke ich gerne nochmal auf meinen damals (1999) sehr gelobten Text hin:
https://dress2kilt.eu/s0123.htm

LG, Micha
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Offline Bernd

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #21 am: Gestern um 21:44 »
oder besser hört mal hin:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-maennerroecke-100.html

Hier ist der Download dazu:

https://wdrmedien-a.akamaihd.net/media/p/public/weltweit/2026/01/15/93ef2a28-fb73-4a8e-be0e-57d105f61d31/93ef2a28-fb73-4a8e-be0e-57d105f61d31_MP3-128.mp3

Viel Spaß

Danke für den Link zu diesem Beitrag. Ich fand schon mal gut, dass es ihn im WDR5 (meinem "Heimatsender" in Aachen!) gab. Aber ich hatte dann auch ähnliche Gedanken dazu wie manche meiner Vorredner. Deshalb habe ich Folgendes an die Redaktion geschrieben:
Zitat
Ich habe Ihren Beitrag "Männerröcke – Mode oder Statement?" gehört und finde es schön, dass Sie darüber berichten und Männer im Rock zu Wort kommen lassen.

Als Mann, der manchmal einen Rock, meistens aber ein Kleid trägt, frage ich mich nur: Warum diese Betonung auf "Männer"-Röcke, zumal maßgeschneidert oder von speziellen Anbietern, die sich nur an Männer richten? Wenn wir (als Minderheit unter den Männern) schon Röcke (und Kleider) tragen und damit Geschlechterklisches in der Mode aufbrechen, dann eröffnet sich einem doch die komplette Vielfalt, die es da gibt. Und diese findet man oft eben nicht "für Männer", sondern - zumindest heute - nur in der Damenabteilung. Aber warum auch nicht? Viele Frauen kaufen für sich auch mal in der Herrenabteilung ein, wenn sie dort eher das finden, was ihrem Geschmack entspricht. Ich mache das eben umgekehrt und habe daher von eher maskulin konnotierten Jeans-Modellen bis zu eher feminin verspielten leichten Stoffen mit Blumenmuster alles in meinem Kleiderschrank. Selbst Modelle mit ausreichend Taschen finden sich im Angebot für Frauen, wenn man danach sucht; und als Mann merkt man schnell, dass es auch viele Vorteile mit sich bringt, eine Handtasche für die größeren Dinge mit sich herumzutragen, die man sonst in Hosentaschen stopfen, dort aber auch nicht so gut unterkriegen würde.

Außerdem wundere ich mich über Aussagen in Ihrem Beitrag, wie auffällig man als Mann im Rock wäre und alle Blicke auf sich ziehe. Die Stimmen, die in ihrem Beitrag zu Wort kommen, berichten, wenn überhaupt, von positiver Aufmerksamkeit. In meiner eigenen Erfahrung fällt man in der Öffentlichkeit (Fußgängerzone, Supermarkt, ÖPNV) als Mann im Rock oder Kleid nur wenig auf; Viele achten gar nicht darauf, was ihre Mitmenschen anhaben. Bevor ich es ausprobierte, hatte ich mir viel mehr Sorgen gemacht, in der Öffentlichkeit negativ aufzufallen; von seltenen Ausnahmen abgesehen, kann man sich aber als Mann mit Rock oder Kleid problemlos in die Öffentlichkeit wagen. Man muss es nur selbstbewusst tun, dann wirkt es auch normal und gut.

Und ich bekam dann auch innerhalb eines halben Tages diese Antwort in mein E-Mail-Postfach:
Zitat
Sehr geehrter Herr Jantzen,

vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Rückmeldung zu unserem Beitrag „Männerröcke - Mode oder Statement?“.

Wir freuen uns sehr über Ihre persönlichen Einblicke und die Perspektive, die Sie aus Ihrer eigenen Erfahrung als Mann, der Rock und Kleid trägt, schildern. Ihre Anmerkungen zur Vielfalt jenseits speziell „für Männer“ konzipierter Röcke sowie zur Selbstverständlichkeit, auch Angebote aus der Damenmode zu nutzen, sind ein spannender Impuls für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema.

Besonders interessant finden wir auch Ihre Beobachtung, dass Sie in der Öffentlichkeit nur wenig Aufmerksamkeit erfahren und kaum negative oder diskriminierende Reaktionen erleben. Aus Ihrer Rückmeldung lässt sich nachvollziehen, dass das Bild eines Mannes im Rock offenbar weniger irritiert, als oft angenommen wird und dass die Frage, was jemand trägt, für viele Menschen im Alltag möglicherweise eine deutlich geringere Rolle spielt, als man erwarten würde.

Diese Perspektive ergänzt das im Beitrag gezeichnete Bild um eine wichtige Facette und hilft, gängige Annahmen über Sichtbarkeit und gesellschaftliche Reaktionen zu differenzieren.

Wir geben Ihre Hinweise und Gedanken an die zuständige Redaktion weiter.

Vielen Dank, dass Sie unser Programm hören und sich die Zeit genommen haben, uns zu schreiben.
Ihr Team von WDR 5 wünscht Ihnen einen freundlichen Tag.

Ich denke, solche Schreiben an Redaktionen können auch Teil einer Öffentlichkeitsarbeit sein, wie sie im anderen Thread diskutiert wird: https://www.rockmode.de/index.php?topic=10316.0

Offline SW Michl

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #22 am: Gestern um 22:25 »
Tolle Aktion, danke!  :D

Online Skirtedman

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #23 am: Gestern um 23:14 »
Ja, "Leser"briefe sind die schnellste und individuellste Form, Rückmeldungen zu geben.

Formuliert man höflich und aufschlussreich, kann es sein, dass die betreffende Redaktion bei einer Neubearbeitung des Themas ggf. auch bei einem anfragt, ob man Lust hat, sich selbst mit einem Interview oder ähnlichem einzubringen.

Gut gemacht, Bernd!

Bzgl. des Männerrock-Beitrags scheint sich die betreffende Redakteurin vor allem für philosophische oder artverwandte Themen wie Soziales zuständig zu sein.
Und Rocktragen für Männer ist berührt ja die Resorts Lifestyle und Mode, Soziales, Philosophisches.
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Offline MAS

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Antw:Schaut mal hier
« Antwort #24 am: Heute um 00:04 »
Sehr gut, lieber Bernd! :)

LG, Micha
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