Autor Thema: Video über CSD-Feindlichkeit  (Gelesen 34093 mal)

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Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Antwort #150 am: 27.07.2026 23:17 »
Afrika?

Der arabische Kulturkreis erstreckt sich auch über große Gebiete von Afrika. Und auch aus solchen Herkunftsländern wurden schon Menschen zu Terrortaten in Europa mobilisiert.

Mir scheint, Euer Blick, Timper und doppelrock, ist stellenweise zu sehr schablonisiert.

Beispiel:

Ohne Leitmedien und Politik gäbe es keine Spaltung, sondern ein friedliches Volk. Das ist spätestens seit 2020 sicher.

Solch eine Aussage schürt geradezu die Spaltung. Wie sähe ein Leben ohne "Politik" und ohne "Leitmedien" aus? Ohne Politik wäre Anarchie à la Wildwest. Und was mit "Leitmedien" gemeint ist, wäre es ohne das bestimmt nicht besser.

Diese zitierte Aussage halte ich für eklatant unreflektiert. Wie soll man sich über Vorgänge informieren ohne einigermaßen unabhängige Medien? Das, was als "Leitmedien" bezeichnet wird, war mal als "vierte Staatsgewalt" stolz geschaffen worden, unabhängig von den anderen drei Staatsgewalten, nämlich Gesetzgebung, Ausführung und Rechtsprechung. Das mag alles ziemlich schwierig zu verstehen sein, wenn man sich damit noch nicht beschäftigt hat, aber die Gewaltenteilung hat ganz praktische und letztlich doch leicht zu verstehende Vorteile:

Warum ist die Trennung wichtig? Machtschutz: Die Aufteilung auf drei verschiedene Gruppen verhindert, dass eine einzelne Person oder Stelle die gesamte Macht allein besitzt. Gegenseitige Kontrolle: Die drei Bereiche passen aufeinander auf und bremsen sich bei Bedarf gegenseitig aus, damit es nicht zu Willkür kommt.

Und die vierte Gewalt, der möglichst unabhängigen und möglichst vielfältigen Presse, erfüllt eben auch solch eine Kontrollfunktion über die anderen drei Gewalten.

Willst Du wirklich auf die Gewaltenteilungen verzichten? Lebst Du glücklicher, wenn alles aus einer Hand kommt und niemand sich mehr traut zu sagen: "Moment einmal!"?

Denkt mal eine Zeitlang drüber nach.

Link, um sich in dieses Thema zu vertiefen:
https://www.hanisauland.de/wissen/lexikon/grosses-lexikon/s/staatsgewalt.html

Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

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« Antwort #151 am: 27.07.2026 23:25 »
Zurück zum Thema!

...und den Mut, sich davon nicht abschrecken zu lassen!

Das gilt auch für alle hier im Forum, egal inwieweit man sich mit dem CSD identifiziert oder nicht.

Von einigen Unwissenden werden auch die, die sich männlich fühlen und Rock tragen, zu der CSD-affinen Gruppe zugerechnet. ... ... ...

# "...sich nicht abschrecken zu lassen!"

Der Vollständigkeit halber möchte ich auf einen interessanten Aspekt hierzu und einigen folgenden Antworten drauf verlinken an einer anderen Stelle hier im Forum, nämlich da: "Rocker gesichtet"
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
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Offline MAS

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« Antwort #152 am: 27.07.2026 23:41 »
Afrika?

Der arabische Kulturkreis erstreckt sich auch über große Gebiete von Afrika. Und auch aus solchen Herkunftsländern wurden schon Menschen zu Terrortaten in Europa mobilisiert.

Mir scheint, Euer Blick, Timper und doppelrock, ist stellenweise zu sehr schablonisiert.

Beispiel:

Ohne Leitmedien und Politik gäbe es keine Spaltung, sondern ein friedliches Volk. Das ist spätestens seit 2020 sicher.

Solch eine Aussage schürt geradezu die Spaltung. Wie sähe ein Leben ohne "Politik" und ohne "Leitmedien" aus? Ohne Politik wäre Anarchie à la Wildwest. Und was mit "Leitmedien" gemeint ist, wäre es ohne das bestimmt nicht besser.

Diese zitierte Aussage halte ich für eklatant unreflektiert. Wie soll man sich über Vorgänge informieren ohne einigermaßen unabhängige Medien? Das, was als "Leitmedien" bezeichnet wird, war mal als "vierte Staatsgewalt" stolz geschaffen worden, unabhängig von den anderen drei Staatsgewalten, nämlich Gesetzgebung, Ausführung und Rechtsprechung. Das mag alles ziemlich schwierig zu verstehen sein, wenn man sich damit noch nicht beschäftigt hat, aber die Gewaltenteilung hat ganz praktische und letztlich doch leicht zu verstehende Vorteile:

Warum ist die Trennung wichtig? Machtschutz: Die Aufteilung auf drei verschiedene Gruppen verhindert, dass eine einzelne Person oder Stelle die gesamte Macht allein besitzt. Gegenseitige Kontrolle: Die drei Bereiche passen aufeinander auf und bremsen sich bei Bedarf gegenseitig aus, damit es nicht zu Willkür kommt.

Und die vierte Gewalt, der möglichst unabhängigen, und möglichst vielfältigen Presse, erfüllt eben auch solch eine Kontrollfunktion der anderen Gewalten.

Willst Du wirklich auf die Gewaltenteilungen verzichten? Lebst Du glücklicher, wenn alles aus einer Hand kommt und niemand sich mehr traut zu sagen: "Moment einmal!"?

Denkt mal eine Zeitlang drüber nach.

Ohne Deine Antwort, lieber Wolfgang, hätte ich gar nicht gewusst, was die beiden geschrieben haben. Ich hatte nur irgendwo was gegen importierten Terror und Islamismus gelesen, was ich ja noch nachvollziehen kann, nun aber gegen Moslems im Allgemeinen - ich war neugierig und habe es doch mal überflogen -  das ist doch selbst so eine Hassrede gegen 4 Millionen Menschen in Deutschland und ca. 1/4 der Menschheit. Nee, so was geht gar nicht, das ist Terrorismus mit Worten!

Hier zwei Radiobeiträge, die von ganz anderen Moslems berichten, wie sie bei den islamfeindlichen Äußerungen leider immer wieder unter den Tisch fallen:
https://www.deutschlandfunk.de/wir-sind-alles-frankfurter-juedisch-muslimischische-freundschaft-in-hessen-100.html
https://www.deutschlandfunk.de/selbstbewusste-helferinnen-frauen-in-muslimischen-gemeinden-100.html

Das sind zwei Beiträge aus dem "Leitmedium" Radio, von denen ich wirklich nicht sehen kann, wo sie die Spaltung der Gesellschaft fördern. Im Gegenteil! Sie sind Beiträge für das Miteinander von Menschen, egal, welcher Religion sie angehören und ob überhaupt! Von wegen "nicht kompatibel mit unserm Kulturkreis"!

Islamismus ist was anderes, das ist so wie Nationalismus auf islamisch. Islamismus ist islamisch, so wie deutscher Nationalismus deutsch ist. Beide sprechen nicht für die Mehrheit der Menschen, für die sie gerne sprechen würden. Statt also für solche Terrorakte die Muslimen im Allgemeinen verantwortlich zu machen, sollten wir genauer Ross und Reiter benennen. Wir machen ja für die Reden von rechten Rassisten auch nicht alle Deutschen verantwortlich.

Und daran, dass es Islamismus gibt, ist "der Westen" ja nicht ganz unschuldig. Leseempfehlung: https://www.fischerverlage.de/buch/christopher-de-bellaigue-die-islamische-aufklaerung-9783103973549

LG, Micha

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« Antwort #153 am: Gestern um 01:19 »

Und daran, dass es Islamismus gibt, ist "der Westen" ja nicht ganz unschuldig.

Ja, daran musste ich vorhin auch denken.

Freilich kann keiner von uns etwas dazu - also Timper nicht, doppelrock nicht, Du nicht, ich nicht -, dass es so geschehen ist, drum werden solche Zusammenhänge gerne unter den Tisch fallen lassen, weil man dafür ja nicht verantwortlich ist. Dennoch kann man das Geschehene nicht rückgängig machen und muss berücksichtigen, weshalb heute etwas so ist, wie es eben ist. Da ist ein reines Deuten auf "die da!" nicht ausreichend, sondern man muss es in Zusammenhängen betrachten.
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« Antwort #154 am: Gestern um 07:56 »
Guten Morgen, lieber Wolfgang und alle anderen!

Hier noch eine Leseempfehlung: https://www.suhrkamp.de/buch/thomas-bauer-die-kultur-der-ambiguitaet-t-9783458710332?utm_source=google.com&utm_medium=ad&utm_campaign=pmax&gad_source=5&gad_campaignid=20199555726&gclid=EAIaIQobChMIwZ_d0db0lQMVrpSDBx0XYSEVEAAYASAAEgLOA_D_BwE
Darin steht auch, dass Muslime gegenüber queeren Menschen und Lebensweisen in früheren Jahrhunderten viel toleranter waren als heute. Homophobie war in "unserem Kulturkreis" viel mehr verabscheut und gar bestraft als in "deren Kulturkreis". Und "wir" beeinflussten "sie" darin, das Gut-Böse-Denken zu übernehmen.

Ja, natürlich können wir hier und heute nichts für die Vergangenheit, aber wir können kritisch und auch selbstkritisch damit umgehen oder die Schattenseiten unserer Vorfahren negieren und ihre Heldentaten verherrlichen, so wie es einem gewissen Geschichtslehrer in einer alternativen Partei ja vorschwebt. Nur das Heute zu sehen, ohne sich über das Gestern Gedanken zu machen, ist Geschichtsvergessenheit. Und tatsächlich weiß ja kaum jemand über die Geschichte des Verhältnisses zwischen Islam und "Westen" gut Bescheid. Da können die beiden genannten Bücher exzellent aushelfen.

Ich muss zum Zug.

LG, Micha
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« Antwort #155 am: Gestern um 10:09 »
Ja, das Jetzt kann man nur mit dem Vorher verstehen.

Wir alle kommen aus unserer eigenen Vergangenheit, aber auch aus der Vergangenheit, die wir weder miterlebt noch mitgestaltet haben. Das haben viele, viele Menschen eben gemacht, die vor uns da waren und mitgestaltet haben.

Natürlich gibt es auch beim Blick zurück nicht die einzige Wahrheit, zumindest verschiedene Erzählweisen und Interpretationen, die aus bestem Wissen und Gewissen geschehen, zum Teil aber auch mit bestimmten Absichten und Zielen so erfolgen.

Danke für die Buchtipps. Das Medium Buch ist freilich gut geeignet, ein Thema sehr umfassend darzustellen. Es ist sowas wie ein sehr, sehr, sehr sehr sehr langer Forumsbeitrag. Zwar möchte ich jetzt nicht vom Forum reden, aber von Büchern, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ich für den Erwerb von Wissen aus Büchern praktisch überhaupt keine Lebenszeit mehr einräume.

Und ich schließe von mich auf viele andere, dass das Lesen von Büchern für die meisten keine passende Option ist in unserer schnelllebigen, auf minimalgroße Häppchen portionierte Zeit. Sich also ohne Not tiefer mit Einzelaspekten zu beschäftigen, geschieht auf breiter Basis nicht mehr. Und wenn dann zudem noch die Gefahr besteht, dass ein Buch als tendenziöses Sprachrohr einer womöglich mir nicht geheuren Gesinnung verdächtigt zu werden, dann sinkt noch mal mehr die Bereitschaft, sich inhaltlich und mit investierter Zeit damit auseinander zu setzen. Deshalb befürchte ich, dass solche Werke (Bücher) kaum andere Personenkreise erreichen als diejenigen, die diesem Thema schon zuvor aufgeschlossen waren.

Sicherlich wird es zu fast jedem solcher Bücher irgendwelche Sendungen, Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel geben, die aber auch eher nur die geneigten Interessenten erreichen werden. Es ist schade, dass solche Arbeiten (Werke; Bücher) im allgemeinen Rauschen verpuffen und zumeist nur als Argumentationshilfen für diejenigen dienen, die ohnehin schon mit der Materie vertrauter waren als die ganz große Mehrheit der anderen.





Mir kommt gerade der Gedanke in den Sinn, dass in Schule, aber auch in Erwachsenenbildung (dazu zählen für mich auch die Medien, egal welche, vor allem aber die schnelllebigen) mehr für das Aufarbeiten von Verständnis getan werden müsste. Verständnis, warum es Personenkreise gibt, die diese oder jene, auch extreme, Sichtweisen und politischen Orientierungen haben. Das Niedermachen von einer mir abweichenden Gesinnung kann ja nicht die Lösung sein. Es braucht Verständnis, weshalb jemand etwas anders sieht als ich. Es braucht Verständnis, warum ich etwas anders sehe als jemand anders. Es braucht Einsicht, dass meine Sichtweise nicht die einzige nachvollziehbare und richtige ist. Dass andere mit anderen Sichtweisen auch ihre eigenen Nachvollziehbarkeiten und Geschichten haben, und nicht deswegen falsch und unberechtigt sein müssen, nur weil ich meine Sichtweise auf etwas anderes fokussiere.

Ich glaube, wenn dieses Verständnis in der Gesellschaft verbreiteter wäre, dann wäre ein wesentlicher Schritt gegangen hin zu einer solidarischen Gesellschaft trotz unterschiedlicher Ansichten. Dann wäre die diagnostizierte Spaltung der Gesellschaft, wie doppelrock sie anspricht, kein absoluter Riss mehr durch das Miteinander - eigentlich etwas, das doppelrock in seinen Worten sich wünscht, und nicht nur er, sondern viele andere. Dann wäre eine Unterscheidung z.B. in Geimpfte und Ungeimpfte ziemlich überflüssig.

Und natürlich - um abschließend wieder auf die Bücher zu kommen - ist es hilfreich, auch die Sichtweisen derjenigen zu kennen, die eine andere Ansicht haben als ich. Erst wenn ich diese ausreichend kenne, kann ich mir eigentlich ein ausreichend eigenes Bild über Einzelthemen machen, ohne einer einzelnen, vielleicht interessengeleiteten Darstellung hinterherzulaufen.

Das Problem ist eben die Zeit, die nun mal endlich ist. Für das meiste im Leben fehlt einfach die Zeit, sich intensiv mit Einzelaspekten auseinander zu setzen.
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« Antwort #156 am: Gestern um 14:50 »
Lieber Wolfgang,

Du bist ein kluger Kopf bzw, hast einen solchen.

Das ist vollkommen richtig, dass es verschiedene Perspektiven, Narrative usw. gibt. Man kann die auch nicht alle kennen. Umso mehr kann man sich auch darin trainieren, mit der eigenen Perspektive, dem eigenen Narrativ usw. bescheiden umzugehen und sie bzw. es nicht einfach mal eben so für unfehlbar und absolut richtig zu halten.

Offenheit für andere Sichtweisen kann bedeuten, sich für sie zu interessieren und sich aktiv mit ihnen zu beschäftigen. Aber auch etwas weniger engagiert, anderen Menschen zuzugestehen, diese Sichtweisen zu haben. Man kann sie einfach tolerieren, auch wenn man sie nicht versteht. Man muss nicht alles für sich akzeptieren, aber dulden, dass andere Menschen sie haben und berücksichtigen, welche Interessen diese anderen Menschen in gemeinsame Entscheidungsfindungen einbringen, das kann man üben.

Ich kenne auch Menschen, die keine oder kaum Bücher lesen, und die dennoch sehr kluge Gedanken haben. Bücher sind keine exklusiven Allheilmittel.

Wenn ich mich aber sehr für ein Thema interessiere - was ich voraussetze, wenn jemand eine Meinung zu diesem Thema öffentlich verkündet - können sie sehr hilfreich sein. Was mich angeht, so haben die genannten zwei Bücher meinen Horizont erweitert. Dass ich als Religionswissenschaftler da mehr Interesse dran habe, Zeit mit dem Lesen solcher Bücher zu verbringen, als Menschen mit anderen Berufen, ist klar. Aber auch ich schaffe es nicht, alles zu lesen, was ich lesen wollte oder sollte. Auf Thomas Bauer wurde ich denn auch durch "Tag für Tag" im Deutschlandfunk aufmerksam, auf Christopher de Bellaigue durch eine Buchwerbung in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft. 

Der Deutschlandfunk hat derzeit übrigens einiges über den Anschlag auf den CSD auf seiner Startseite; https://www.deutschlandfunk.de/

Zu Thomas Bauer und Ambiguität findet man da auch einiges;
https://www.deutschlandfunk.de/suche?drsearch:searchText=Ambiguit%C3%A4t%20Thomas%20Bauer&drsearch:from-date=&drsearch:to-date=&drsearch:series=&drsearch:stations=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0&drsearch:stations-all=64df3047-eea5-411a-877c-c415f344a8e7&drsearch:stations-all=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0&drsearch:stations-all=56f11dfd-a3a8-429b-acaf-06bf595f2dd8

Zu Christopher de Bellaigue auch:
https://www.deutschlandfunk.de/suche?drsearch%3AsearchText=Christopher%20de%20Bellaigue&drsearch%3Astations=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0

Und sogar zu mir:
https://www.deutschlandfunk.de/suche?drsearch:searchText=Michael%20A.%20Schmiedel&drsearch:from-date=&drsearch:to-date=&drsearch:series=&drsearch:stations=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0&drsearch:stations-all=64df3047-eea5-411a-877c-c415f344a8e7&drsearch:stations-all=4f8db02a-35ae-4b78-9cd0-86b177726ec0&drsearch:stations-all=56f11dfd-a3a8-429b-acaf-06bf595f2dd8

Aber klar, machen wir uns nichts vor: Die allermeisten Informationen gehen an uns vorbei, ohne dass wir sie bemerken. Die wenigsten Leute erreichen wir mit Büchern, Radiosendungen, Fernsehsendungen usw. Kurze Nachrichten in den sozialen Medien und überhaupt Internet erreichen mehr Menschen.

Meines Wissens gibt es Studien, die zeigen, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen, die diese schnellen Medien viel nutzen, geringer ist als es sie war, bevor es diese Medien gab. Unsere Studierenden haben Probleme damit, Texte von z.B. 40-60 Seiten zu lesen. Sie lassen sie sich inzwischen von der KI zusammenfassen. Das ist ein legitimes Mittel, wenn man dadurch Zeit spart, ersetzt aber nicht die eigene Lektüre der Texte. Sich die Zeit zu nehmen, sich detailliert ein paar Stunden lang mit einem Thema zu beschäftigen, statt in derselben Zeit viele Themen oberflächlich zu streifen, erfordert unter Umständen Disziplin.

Nochmal zum Anfang: Ja, es gibt verschiedene Sichtweisen. Nun sind die aber dennoch nicht alle gleichwertig. Ich würde mal so sagen: Je bescheidener sie vertreten werden, je differenzierter sie dargelegt werden, je respektvoller sie mit Menschen umgehen, desto wertvoller sind sie.

Manchmal muss man aber auch mal auf den Putz hauen, wenn einem dieselben Stereotypen immer und immer wieder um die Ohren gehauen werden. Man darf auch mal hart diskutieren, wenn man meint, dass jemand ungerecht wird in seiner Argumentation. Dann kann man auch mal fordern, der Andere möge sich mal weiterbilden. Ob mit Büchern oder anderen Medien oder mit Menschen, über die er gerade so pauschal seine Meinung ausgegossen hat, im direkten Austausch, darüber kann man sich dann in Ruhe mal unterhalten, wenn generell die Bereitschaft dazu da ist.   

LG, Micha
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Online Zwurg

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Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Antwort #157 am: Gestern um 21:38 »
Ich habe mir neulich Demolitian Man wieder einmal angesehen. Ein SF Film mit Sylvester Stallone, Wesley Snipe und Sandra Bullock. Kurz zum Inhalt: Ein harter Cop und eine Terrorist werden in den 90igern eingefroren und 2032 wier aufgetaut. Und beide müssen sich in einer komplett anderen Welt wieder zurechtfinden. besonders die Figur von Stallone tut sich sehr schwer damit.

Manchmal komme ich mir heute auch vor als würde ich heute in einer komplett anderen Welt leben als vor 25- 30 Jahren.

Was war das doch damals gut. Alle Preise waren im Verhältnis zum Lohn die Hälfte. Wir waren damals richtig reich. es gab keine Sicherheitsvorkehrungen bei irgendwelchen Festen, egal ob Faschingszug, Weihnachtmarkt, CSD, es gab keine Sprechverbote.  Die quere Szene wr damals noch nicht so sozialistisch aufgeladen, man konnte über alles reden und diskutieren. Die Renten, die Wirtschaft, die Friedenskultur... alles war noch sicher.

Erstmals richtig erschüttert wurde das alles mit dem Anschlag auf die Twin Towers. Ich hab mir damals ein Buch gekauft das den Islam genauer erklärte. Ich war entsetzt. Denn ich erfuhr, das Mohmad der Gründer des Islams alles andere als ein heiliger Mann des Friedens war. Er war Feldherr, weltlicher Herrscher und hat zeitlebens alles getan um seinen persönlichen Reichtum, seine Macht und seinen Sex zu mehren. Er hat töten lassen, Menschen von ihrem Land vertrieben, Menschen versklavt. In seinem Namen wird der Glaube mit Waffengewalt, Angst und Unterdrückung verbreitet. Die Sunniten, die größte Glaubensfraktion nimmt sich sein  Leben zum Beispiel. Damit kann sich jeder moderne Moslem bei jeder Gewalttatt direkt auf Mohamed berufen. Und deshalb wird es niemals eine friedliche Koexistenz mit anderen Religionen geben.

Ich hab sehr gastfreundliche Türken kennengelernt, aber die Tradition, das Frauen sich in der Öffentlichkeit verhüllen müssen, ist für mich eine Zeichen für eine radikale Auslegung der Religion. Das macht mir persönlich Angst. Vor 30 jahren glaubten wir,das machen nur die Alten, weil sie es vondaheim so gewohnt sind. Heute werden es immer mehr, selbt bei mir auf dem Dorf und ich sehe es bei sehr jungen Frauen.

In weniger als 25 Jahren werden Muslime die Mehrheit in diesem Land bilden,  Wie sieht es dann aus? Werden wir noch Weihnachten, Fasching und Ostern feiern können? Werden wir noch öffentlich als Männer Röcke tragen können? Wird es noch CSD s geben? Oder werden noch so viele Anschläge kommen und so viele Opfer zu beklagen sein, dass sich niemand mehr traut? Ich weiß das sogar in der nächsten Stadt hier im Landkreis der große Faschingsumzug abgesagt wurde, weil er nicht richtig abzusichern war?

Alle paar Wochen gibtes eine neue schreckliche Gewalttat und spätestes nach 2 Wochen geht alles wieder resigniert zur Tagesordnung über, weil niemand weiß wie man Einhalt gebieten könnte.

Derweil ist auch nichts anderes mehr sicher: keine Rente, keine Kultur des Friedens, unser Sozialsystem, die Wirtschaft, unser Geld....
Denn Deutschland ist pleite....

Mir machen diese Entwicklungen Angst.
Heute mehr denn jeh.
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen

Offline BlueBayou

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« Antwort #158 am: Gestern um 22:54 »
Ich habe mir neulich Demolitian Man wieder einmal angesehen. Ein SF Film mit Sylvester Stallone, Wesley Snipe und Sandra Bullock. Kurz zum Inhalt: Ein harter Cop und eine Terrorist werden in den 90igern eingefroren und 2032 wier aufgetaut. Und beide müssen sich in einer komplett anderen Welt wieder zurechtfinden. besonders die Figur von Stallone tut sich sehr schwer damit.
Ja, - "sanfte Grüße" - toller Film!


Zitat
Erstmals richtig erschüttert wurde das alles mit dem Anschlag auf die Twin Towers. Ich hab mir damals ein Buch gekauft das den Islam genauer erklärte. Ich war entsetzt. Denn ich erfuhr, das Mohmad der Gründer des Islams alles andere als ein heiliger Mann des Friedens war. Er war Feldherr, weltlicher Herrscher und hat zeitlebens alles getan um seinen persönlichen Reichtum, seine Macht und seinen Sex zu mehren. Er hat töten lassen, Menschen von ihrem Land vertrieben, Menschen versklavt. In seinem Namen wird der Glaube mit Waffengewalt, Angst und Unterdrückung verbreitet. Die Sunniten, die größte Glaubensfraktion nimmt sich sein  Leben zum Beispiel. Damit kann sich jeder moderne Moslem bei jeder Gewalttatt direkt auf Mohamed berufen. Und deshalb wird es niemals eine friedliche Koexistenz mit anderen Religionen geben.
Eben.

Erstens: der Islamismus hat eben sehr wohl mit dem Islam zu tun.
Wenn sich ein "Gotteskrieger" auf irgendwelche alten Paragraphen beruft, so kann ihm keiner seiner Glaubensbrüder ans Bein flicken - eben weil es aus der heiligen Schrift stammt, die von Gott persönlich(!) diktiert wurde. Der Dschihadist macht also genau das, was angeblich seine Aufgabe ist.

Zweites Problem: es gibt keine Reformation, keine große Kraft (wie bspw. der Papst bei den Katholiken), wonach man sagen könnte "Passage 11, 18 und 23, sowei 47 setzen wir mal außer Kraft/ hat für uns im 21. Jahrhundert keine Bedeutung mehr" Oder gar: wir müssen den Koran neu schreiben und all die menschenfeindlichen Passagen überarbeiten oder streichen.

Drittes Problem: die Opfer-Inszenierung. Auch das wurde über die letzten Jahrzehnte eingepflanzt und etabliert, Parteien, Entscheidungsträger, usw. unterwandert. Jegliche Kritik am Islam und Forderungen nach einer Achtung westlicher Werte und Gesetze werden gerne als "islamfeindlich" geframet. In Berlin gibt es mittlerweile sogar einen Gedenktag gegen "antimuslismischen Rassismus". Ausgerechnet von den Muselmännern mit den langen Nachthemden und zotteligen Bärten, die unverhohlen ihren Antisemitismus ausleben.

Der Islam ist mittlerweile keine Bereicherung mehr, sondern eine Bedrohung.

Umso peinlicher, dass viele Linke noch immer nicht begriffen haben, dass der Islam auf Dauer nicht deren Freund und Partner sein kann, sondern der viel gefährlichere Gegner.
DIE LINKE: ruft dazu auf, das Thema nicht rassistisch und populistisch auszuschlachten
SPD: möchte Antidiskriminierung von sexueller Vielfalt gerne im Grundgesetz verankern
GRÜNE: möchten einen Fond einrichten, um Geld für Schutzmaßnahmen bei künftigen Veranstaltungen zu haben
Und einige Politiker entblöden sich nicht, den Isalmismus mit "die Gefahr ist rechts" in einen Topf zu werfen.


Zitat
In weniger als 25 Jahren werden Muslime die Mehrheit in diesem Land bilden,  Wie sieht es dann aus? Werden wir noch Weihnachten, Fasching und Ostern feiern können? Werden wir noch öffentlich als Männer Röcke tragen können? Wird es noch CSD s geben? Oder werden noch so viele Anschläge kommen und so viele Opfer zu beklagen sein, dass sich niemand mehr traut? Ich weiß das sogar in der nächsten Stadt hier im Landkreis der große Faschingsumzug abgesagt wurde, weil er nicht richtig abzusichern war?
Mir wird übel, wenn ich daran denke!

Zitat
Alle paar Wochen gibtes eine neue schreckliche Gewalttat und spätestes nach 2 Wochen geht alles wieder resigniert zur Tagesordnung über, weil niemand weiß wie man Einhalt gebieten könnte.
Hauptsache die Brandmauer, bzw. der Antiterroristische Schutzwall steht...

Offline MAS

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« Antwort #159 am: Gestern um 22:59 »
Vor 40 Jahren hatte wir noch ein klares Feindbild, lieber Zwurg bzw. zwei davon: Im Westen war es der Kommunismus, im Osten der Kapitalismus.

Schon damals - ich war gerade bei der Bundeswehr - las ich ein Buch mit dem Titel "Feindbild Islam". Der Autor beobachte, wie "der Westen" sich im Zuge der Entspannungspolitik im Ost-West-Verhältnis, ein neues Feindbild aufbaute: den Islam.

So neu ist das indes nicht, sondern Jahrhunderte alt, auch wenn man im 13. Jh. nicht von Muslimen, sondern von Sarazenen sprach und im 17. Jh. von Türcken. Alles Mögliche Schlimme hat man ihnen angedichtet an Grausamkeiten. Sicher gab es Fälle von Grausamkeit, das allerdings überall. Man denke an die Eroberung des christlichen Konstantinopel durch Kreuzritter oder an den Pogrom an an Juden in Worms durch Kreuzritter, die es nicht bis ins Heilige Land schafften. Oder denken wir an den Sklavenhandel, der Millionen von Menschen aus Afrika nach Amerika verschiffte, an dem Christen und Muslime gut verdienten. Und all die Genozide in der Kolonialzeit seit dem 16. Jh. bis ins 20. Alles fabriziert von Christen aus "unserem Kulturkreis". Aber nein, das war ja alles Zivilisation, währen die "Türcken" und andere Wilde grausam, ungerecht, Götzendiener und was weiß ich noch waren.

Heute haben wir das Wissen, damit differenzierter umzugehen. Wir müssen es aber auch anwenden und erstmal verbreiten.

Und ja, auch irrgeleitete Muslime müssen umdenken. Sie müssen ihre Identität nicht mit Terror verteidigen und auch nicht mit einem radikalen Konservativismus. Je mehr sie aber "vom Westen" angefeindet werden, desto mehr werden sie sich in den Fanatismus flüchten. Fanatismus auf der einen Seite schürt den auf der anderen.

Die Anschläge am 11.9.2001 waren ja nicht der Anfang. Sie waren eine fanatische Reaktion auf Jahrhunderte des Fanatismus von "westlicher" Seite.

Dass Muslime auch ganz anders können, erlebe ich immer wieder an realen Menschen, ohne Medien zwischen ihnen und mir. Genau wie Menschen aller anderen Religionen und Kulturen auch anders können, als fanatisch sein.

Welches Buch über Muhammad hast Du denn damals gelesen, lieber Zwurg. Weißt Du noch Titel und Autor:in?

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« Antwort #160 am: Gestern um 23:01 »
Also Dir, lieber BlueBayou, der Du ja so wunderbar Bescheid zu wissen meinst, empfehle ich wirklich dringend, die beiden von mit genannten Bücher zu lesen. Oder zuerst meinen Beitrag direkt unter Deinem bzw. hier oben drüber.

Was man auch nicht vergessen darf: Es waren Menschen aus "unserem Kulturkreis", die zwei Weltkriege vom Zaune brachen. Und der jetzige Klimawandel geht auch zum großen Teil auf die Verbrennung von fossilen Brennstoffen aus "unserem Kulturkreis" zurück.

Ich finde, wir sollten mal ganz bescheiden auftreten, statt mir dem Finger auf "andere Kulturkreise" zu zeigen.

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« Antwort #161 am: Heute um 00:25 »
Vor 40 Jahren hatte wir noch ein klares Feindbild, lieber Zwurg bzw. zwei davon: Im Westen war es der Kommunismus, im Osten der Kapitalismus.
Ich kenne noch den "kalten Krieg" ich war 1989 bei der Bundeswehr und saß im Herbst auf einem gepackten Seesack, berei in den Bereitschaftsraum auszurücken, falls der 3. Weltkrieg beginnt.
Zitat
So neu ist das indes nicht, sondern Jahrhunderte alt, auch wenn man im 13. Jh. nicht von Muslimen, sondern von Sarazenen sprach und im 17. Jh. von Türcken. Alles Mögliche Schlimme hat man ihnen angedichtet an Grausamkeiten. Sicher gab es Fälle von Grausamkeit, das allerdings überall. Man denke an die Eroberung des christlichen Konstantinopel durch Kreuzritter oder an den Pogrom an an Juden in Worms durch Kreuzritter, die es nicht bis ins Heilige Land schafften. Oder denken wir an den Sklavenhandel, der Millionen von Menschen aus Afrika nach Amerika verschiffte, an dem Christen und Muslime gut verdienten.
Ich kenne einen Teil der Geschichte der Moslemischen Berber Piraten, die am Ende des 18. Jahrhunderts europäische und amerikanische Schiffe im Mittelmeer und Atlantik überfallen haben und die weißen Passagiere udn Besatzungen in die Sklaverei verkauften. Die junge USA zahlte einige Jahre Schutzgeld an die Berber. Bis man die Constitution Klasse schuf. Mehrere schwer bewaffnete Kriegsschiffe, die die Übermacht der Berber Piraten brachen. Die Constitution wurde bis heute als Museumsschiff ehalten.
Zitat
Und all die Genozide in der Kolonialzeit seit dem 16. Jh. bis ins 20. Alles fabriziert von Christen aus "unserem Kulturkreis". Aber nein, das war ja alles Zivilisation, währen die "Türcken" und andere Wilde grausam, ungerecht, Götzendiener und was weiß ich noch waren.
Es stimmt natürlich das christliche Nationen und Geschäftsmänner an vielen Greueltaten und vor allem an der Sklaverei beteiligt waren, das christliche Krezritter uns später christliche Missionare viele Greueltaten begingen. Allerdings war dies niemals die Botschaft von Jesus Christus. Christus war kein weltlicher Herrscher, kein Feldherr., kein Gewaltätäter und hat niemals zu Gewalt und Sklaverei aufgerufen. Das ist der Unterschied zum Islam.
Zitat
Heute haben wir das Wissen, damit differenzierter umzugehen. Wir müssen es aber auch anwenden und erstmal verbreiten.

Und ja, auch irrgeleitete Muslime müssen umdenken. Sie müssen ihre Identität nicht mit Terror verteidigen und auch nicht mit einem radikalen Konservativismus. Je mehr sie aber "vom Westen" angefeindet werden, desto mehr werden sie sich in den Fanatismus flüchten. Fanatismus auf der einen Seite schürt den auf der anderen.

Die Anschläge am 11.9.2001 waren ja nicht der Anfang. Sie waren eine fanatische Reaktion auf Jahrhunderte des Fanatismus von "westlicher" Seite.

Dass Muslime auch ganz anders können, erlebe ich immer wieder an realen Menschen, ohne Medien zwischen ihnen und mir. Genau wie Menschen aller anderen Religionen und Kulturen auch anders können, als fanatisch sein.

Welches Buch über Muhammad hast Du denn damals gelesen, lieber Zwurg. Weißt Du noch Titel und Autor:in?

LG, Micha

Ich hab das Buch im Bücherregal gefunden. Stichwort Islam vom Heyne Verlag Autor: Stefan Braun, Copyright 1992

Natürlich könnten die Mulime anders. Ich habe lange geglaubt, durch die Zuwanderung vieler Muslime in das säkuläre Europa, könnte sich ein säkulärer Isalm bilden. Sie würden sich integrieren und assimilieren, so wie alle anderen Zuwanderer, aus Ländern, wie Polen, Russland, Italien, Griechenland, China, Vietnam, usw. Bald schon haben sie ihren Kindern deutsche Namen gegeben, deutsche Männer oder Frauen geheiratet. Nur die Muslime bildeten Paralellgeselllschaften und es wird vn Jahr zu Jahr nicht besser, sondern schlimmer. Viele integrieren sich nicht. Sie lernen die deutsche Sparche nicht, bleiben deshalb in der Schule  und Berufsausbildung zurück. Die Radikalen werden mehr und die Anschläge häufiger.
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« Antwort #162 am: Heute um 00:42 »
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Nur die Muslime bildeten Paralellgeselllschaften und es wird von Jahr zu Jahr nicht besser, sondern schlimmer. Viele integrieren sich nicht. Sie lernen die deutsche Sparche nicht, bleiben deshalb in der Schule  und Berufsausbildung zurück. Die Radikalen werden mehr und die Anschläge häufiger.

Diese Beobachtung ist sicher nicht von der Hand zu weisen.
Und ja, ein durchaus zutreffender Erklärungsversuch, Radikalisierung zu verstehen.

Andererseits darf man nicht verkennen, dass die meisten der Zuwanderer, egal welchen Glaubens, hoch anständige Leute sind und motiviert sind, ihr Glück in unserer Leistungsgesellschaft zu finden.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

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« Antwort #163 am: Heute um 00:44 »
Ich habe Michas Bücher nicht gelesen, auch nix über die RAF, auch nicht den Kinofilm gesehen,
aber dennoch habe ich eine Meinung aus dem, was man so im Alltag bei offenen Augen mitkriegt,
und dazu stehe ich und vertrete sie, wenn es mir wert ist.

Und einige Politiker entblöden sich nicht, den Islamismus mit "die Gefahr ist rechts" in einen Topf zu werfen.

Also aus meiner ungebildeten Blödheit heraus empfinde ich Islamismus als eine Form von "rechtem Extremismus". Da gibt es durchaus Parallelen.

Linker Extremismus (um nicht sogleich von Terror zu sprechen) richtet sich nach meiner Kenntnis gegen angebliche Unterdrückung und gegen angebliche Ausbeutung und gegen das "Establishment". Und mit "Establishment" wird in erster Linie die Wirtschaft gemeint (und deren Verantwortlichen), die Regierung und die Rechtsprechung.

Gegen die Regierung und staatliche Institutionen, also durchaus auch gegen vieles in der Rechtsprechung, richtet sich ebenso der Rechtsextremismus. Gegen die Regierung, egal wer dran ist, und gegen die staatlichen Institutionen und anderen Systemen, die eigentlich nicht staatlich sind, wird der Vorwurf erhoben, unter einer Decke zu stecken und einen diffusen geheimen Plan zu verfolgen. Darum sei das alles zu bekämpfen oder auszutauschen. Hintergrund rechten Extremismus ist, falls an den entscheidenden Stellen im Staatsgefüge angekommen, genau solch einen Plan zu etablieren. Und dann geht es gegen alle anderen, die im Wege stehen. Die dazugehörigen Feindbilder werden ja schon aufgebaut: politische Gegner werden diffamiert, Minderheiten marginalisiert, und alle, die nicht ins eigene Bild passen, bekämpft und allzu viel Bildung, gar die Wissenschaften abgelehnt.

Und spätestens in den Feindbildern sind die Parallelen zwischen rechtem Extremismus und Islamismus offensichtlich. Alles, was anders ist, wird bekämpft. Gewaltenteilung fehl am Platz. Kontrolle ist alles. Da sind sich die Ziele von rechtem Extremismus und Islamismus ziemlich identisch. Und ich glaube, die wenigsten von uns hätten wirklich Lust, in einem der beiden Systeme zu leben.

Und in linker Anarchie übrigens auch nicht.
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« Antwort #164 am: Heute um 07:57 »
da ich in den letzte Wochen etwas mehr Zeit hatte, habe ich mir etwas mehr Interviews auf Youtube angesehen.
Vor allem Jasmin Kosubek und Ben ungeskripted.

Beide interviewen Personen sowohl vom linken als auch vom rechten Spektrum oder einfach interessante Leute. Ich hab dazu verschiedene Gedanken.

Dabei ist mir aufgefallen, das Personen vom linken Spektrum viele Forderungen haben, die immenses Geld kosten. Geld das jemand erarbeiten muss. Auch wenn es schöne Forderungen sind, aber aus meiner Sicht eben utopisch und naiv.

Während die Interview Partner vom rechten Spektrum, das Geld lieber im Land behalten wollen, und sich bewußt sind, das die Utopien nicht bezahlbar sind. Sie wollen die Kultur und Gesellschaft der 50iger und 60iger Jahre wieder herbeiführen.

Die islamischen Radikalen wollen eine islamische Kultur mit strengen religösen Regeln bei uns einführen. Unsere christlichen hohen Feste, unsere Traditionen wie der Fasching, unsere Gleichstellung der Frauen, sind ihnen ein Dorn im Auge.
Die islamischen Länder liegen Wirtschaftlich hinter den christlichen Ländern weit zurück, weil sich nach Islamischen Recht keine großen Firmen gründen und erhalten lassen. Das erweckt Neid. Die isalmischen Radikalen sind bereit Gewalt in jeder Form auszuüben.

Ich sehe keine Paralellen zwischen Rechten und Islamisten und kann nicht verstehen, weshalb man die in einen Topf wirft.

Daher reift in mir die Erkenntnis, das ich den Weg der Linken ablehnen muss, wenn er zuviel Geld kostet. Ich will nicht länger härter und dann in Armut leben, weil die Regierungen nicht mitGeld umgehen können. Privat muss ich auch mein Geld zusammen halten, damit ich die Infrastruktur meines Hauses oder meiner Mobilität erhalten kann.
Ganz sicher will ich nicht nach strengen religösen Regeln leben, deshalb untertsütze ich eher Positionen die diese Tendenzen zurückdrängen.
Ich möchte auch weiter in Freiheit leben, und nicht in einem rechts totalitären Staat, aber auch nicht in einem links totalitären Staat der sich immer mehr abzeichnet.
Und nach all den Interviews, die ich gesehen habe finde ich im Moment viele rechte Positionen nicht falsch.
Grundsätzlich muss es eine politische Kurskorrektur in Europa geben, und wenn die etablierten Parteien dazu nicht bereit sind, werden die Rechten das Ruder alleine übernehmen.
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen


 

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