Alltagsgewandung
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20. April 2019 06:42
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Autor Thema: Alltagsgewandung  (Gelesen 3334 mal)
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MAS
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« Antworten #15 am: 13. Februar 2019 16:26 »

nee, das ist besagte Musterung durch die Verkleinerung. Die Strumpfhose bzw. Leggings ist nicht kaputt.

Richtig, das ist Moiré, d.h. Originalmuster meets Pixelraster.

Das ist so ein bißchen artverwandt mit den rückwärtsdrehenden Rädern bei vorwärtsfahrenden Kutschen in älteren Spielfilmen.

Niicht nur in älteren Spielfilmen, sondern so was sah ich gerstern noch in der Sendung "Herkules" im HR-Fernsehen.

Dass das Moiré heißt, wusste ich nicht. Danke für die Info!

LG, Micha
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Skirtedman
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« Antworten #16 am: 13. Februar 2019 16:57 »

Niicht nur in älteren Spielfilmen, sondern so was sah ich gerstern noch in der Sendung "Herkules" im HR-Fernsehen.

Ja, richtig. Diesen ungewollten Effekt hab ich dieser Tage in einem aktuellen Fernsehbeitrag an einem mordernen Auto auch gesehen.

Eisprinzessin / Frozen, da gab´s doch ne amerikanische Schauspielerin, deren 5 jähriger Sohn (inzwischen älter) mal im "Frozen"-Klied auf offener Straße zu sehen war und sowohl einen Shit-Storm als auch helle Begeisterungsstürme auslöste. Der Sohn trägt übrigens öfters Kleider und ich hatte mal gelesen, dass er mal als Mädchen". mal "als Junge" sich darstellen will, je nach Tagesform.
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cephalus
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« Antworten #17 am: 13. Februar 2019 17:23 »

im "Frozen"-Klied auf offener Straße zu sehen war und sowohl einen Shit-Storm als auch helle Begeisterungsstürme auslöste. Der Sohn trägt übrigens öfters Kleider und ich hatte mal gelesen, dass er mal als Mädchen". mal "als Junge" sich darstellen will, je nach Tagesform.

Sich bewußt als anderes Geschlecht darstellen ist meiner Meinung nach ungewöhnlich für Kinder.
Kleidung frei von Normen nach Laune und Gefallen zu verwenden ist das übliche. 
Die Projektion von Jungs auf ein anderes Geschlecht wenn  sie Kleider tragen erfolgt nach meiner Erfahrung nur durch Erwachsene  - und auch nicht umgekehrt,  bei Mädchen.
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MAS
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« Antworten #18 am: 13. Februar 2019 19:32 »

im "Frozen"-Klied auf offener Straße zu sehen war und sowohl einen Shit-Storm als auch helle Begeisterungsstürme auslöste. Der Sohn trägt übrigens öfters Kleider und ich hatte mal gelesen, dass er mal als Mädchen". mal "als Junge" sich darstellen will, je nach Tagesform.

Sich bewußt als anderes Geschlecht darstellen ist meiner Meinung nach ungewöhnlich für Kinder.
Kleidung frei von Normen nach Laune und Gefallen zu verwenden ist das übliche. 
Die Projektion von Jungs auf ein anderes Geschlecht wenn  sie Kleider tragen erfolgt nach meiner Erfahrung nur durch Erwachsene  - und auch nicht umgekehrt,  bei Mädchen.

Also ich hatte die Vorstellung, dass Kleider Mädchenkleidung sind, hatte ich schon als Kind, weiß aber nicht mehr, ab welchem Alter genau. Ich kann mich aber schon daran erinnern, dass ich mir vorstellte, ein Mädchen zu sein wäre bzgl. der Kleidung schöner. Sozialisation setzt doch früh ein.

LG, Micha
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Skirtedman
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« Antworten #19 am: 14. Februar 2019 12:20 »

Die Projektion von Jungs auf ein anderes Geschlecht wenn  sie Kleider tragen erfolgt nach meiner Erfahrung nur durch Erwachsene  - und auch nicht umgekehrt,  bei Mädchen.

Also ich hatte die Vorstellung, dass Kleider Mädchenkleidung sind, hatte ich schon als Kind, weiß aber nicht mehr, ab welchem Alter genau. Ich kann mich aber schon daran erinnern, dass ich mir vorstellte, ein Mädchen zu sein wäre bzgl. der Kleidung schöner. Sozialisation setzt doch früh ein.

LG, Micha

Ja, das haate ich auch. Die Sozialisation setzt sehr früh ein, das widerspricht aber nicht der Schilderung von cephalus. Soweit ich weiss, hat er von Berufs wegen sehr viel Einblick in das, was Kinder sich wünschen, insofern wird das mit der Projektion und der womöglichen Adaption der Projektion ausgehend von Erwachsenen wohl schon stimmen.

Bei mir setzte sich das nicht ganz durch, da ich im Reigen von zwei Schwestern mir immer zurückgesetzt vorkam, dass ich immer nur diese blöden Hosen tragen sollte,
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MAS
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« Antworten #20 am: 14. Februar 2019 12:38 »

Die Projektion von Jungs auf ein anderes Geschlecht wenn  sie Kleider tragen erfolgt nach meiner Erfahrung nur durch Erwachsene  - und auch nicht umgekehrt,  bei Mädchen.

Also ich hatte die Vorstellung, dass Kleider Mädchenkleidung sind, hatte ich schon als Kind, weiß aber nicht mehr, ab welchem Alter genau. Ich kann mich aber schon daran erinnern, dass ich mir vorstellte, ein Mädchen zu sein wäre bzgl. der Kleidung schöner. Sozialisation setzt doch früh ein.

LG, Micha

Ja, das haate ich auch. Die Sozialisation setzt sehr früh ein, das widerspricht aber nicht der Schilderung von cephalus. Soweit ich weiss, hat er von Berufs wegen sehr viel Einblick in das, was Kinder sich wünschen, insofern wird das mit der Projektion und der womöglichen Adaption der Projektion ausgehend von Erwachsenen wohl schon stimmen.

Bei mir setzte sich das nicht ganz durch, da ich im Reigen von zwei Schwestern mir immer zurückgesetzt vorkam, dass ich immer nur diese blöden Hosen tragen sollte,

Ich meint es auch weniger als Widerspruch zu Cephalus, sondern nur als Differenzierung.

Gut dass wir uns emanzipiert haben!  Cheesy

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cephalus
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« Antworten #21 am: 16. Februar 2019 20:28 »

Ja, das haate ich auch. Die Sozialisation setzt sehr früh ein, das widerspricht aber nicht der Schilderung von cephalus. Soweit ich weiss, hat er von Berufs wegen sehr viel Einblick in das, was Kinder sich wünschen, insofern wird das mit der Projektion und der womöglichen Adaption der Projektion ausgehend von Erwachsenen wohl schon stimmen.

Hallo,
nein, ein Studium der Elektrotechnik und Geologie befähigt nicht im besondern den fachgerechten Umgang mit Kindern.
Das Vater-sein eher.
 Grin

Ich wollte auch nicht ausdrücken, dass es den Kindern nicht bewusst sei, was für Mädchen und was für Jungs üblich ist. Auch die Grenze wird bewusst übertreten, aber nicht mit der Absicht sich selbst als Mädchen zu sehen, zu fühlen, oder darzustellen.

Letzteres unterstellen aber häufig die Erwachsenen.
Erwachsene sehen darin häufig den kindlichen Crossdresser - was mMn in den meisten Fällen unzutreffend ist.

LG
Cephalus
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DesigualHarry
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« Antworten #22 am: 16. Februar 2019 22:29 »

Hallo!

Ich persönlich kann mich immer nur an die eine Frage erinnern: "Wieso trägt man als Mann keinen Rock"? Ich hab das nie so Interpretiert dass man dazu ein Mädchen oder Frau sein muss. Ich hatte auch nie das Bedürfnis mich deswegen als Frau zu fühlen, weil dass für mich dann nicht mehr stimmte.  Für mich war ein Rock schon immer normale Bekleidung die Unabhängig vom Geschlecht ist.

Als ich dann später mit den Gedanken spielte einen Rock anzuziehen, und ich auf Foren im Internet stosste, war ich irritiert über die Fragen nach Gender, was ich auch heute noch bin.

Ein Rock sehe ich ebenso wie die Hose als Bekleidung und als etwas Unabhängiges vom Geschlecht.
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GregorM
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« Antworten #23 am: 17. Februar 2019 11:38 »

Hallo!

Ich persönlich kann mich immer nur an die eine Frage erinnern: "Wieso trägt man als Mann keinen Rock"? Ich hab das nie so Interpretiert dass man dazu ein Mädchen oder Frau sein muss. Ich hatte auch nie das Bedürfnis mich deswegen als Frau zu fühlen, weil dass für mich dann nicht mehr stimmte.  Für mich war ein Rock schon immer normale Bekleidung die Unabhängig vom Geschlecht ist.

Als ich dann später mit den Gedanken spielte einen Rock anzuziehen, und ich auf Foren im Internet stosste, war ich irritiert über die Fragen nach Gender, was ich auch heute noch bin.

Ein Rock sehe ich ebenso wie die Hose als Bekleidung und als etwas Unabhängiges vom Geschlecht.

Sehr schön formuliert, Harry. Kann ich nur zustimmen.

Gruß
Gregor
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« Antworten #24 am: 17. Februar 2019 19:47 »

Kann man so sehen!  Smiley

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hirti
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« Antworten #25 am: 18. Februar 2019 06:41 »

Ich sehe es so dass man sich alles einreden und zurechtbiegen kann wie man möchte.
Der Rest der westlichen Welt sieht unsere Röcke und Kleider jedenfalls als Frauenkleidung und wenn ich heute in Kleid, gemusterter Strumpfhose und Overknees am Flughafen München sitze, dann überschreite ich damit eine ziemliche Geschlechtergrenze.

Und ich glaube deshalb fühle ich mich so wohl darin.
« Letzte Änderung: 18. Februar 2019 06:50 von hirti » Gespeichert
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« Antworten #26 am: 18. Februar 2019 07:56 »

So kann man es auch sehen! Smiley

Egal wie rum, es sind unsere Zuschreibungen, nicht die Selbstidentätiten der Kleidungsstücke. Die meisten Menschen übernehmen die Zuschreibungen unbewusst und unbeabsichtigt, die in der Gesellschaft, in der sie leben, üblich sind, einige konstruieren sich davon abweichende Zuschreibungen. Das geht alles.

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Skirtedman
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« Antworten #27 am: 19. Februar 2019 12:36 »

Als ich dann später mit den Gedanken spielte einen Rock anzuziehen, und ich auf Foren im Internet stiess, war ich irritiert über die Fragen nach Gender, was ich auch heute noch bin.

Ein Rock sehe ich ebenso wie die Hose als Bekleidung und als etwas Unabhängiges vom Geschlecht.

Genau! Die Frage nach Gender hat mit der Kleidung nicht zwingend zu tun.

Ist zwar interessant,sich damit zu beschäftigen, für manche ist es vielleicht notwendig, weil es ihnen nicht nur vorrangig um Kleidung geht. Jedem das Seine.

Vielleicht beschäftigen sich manche aber deswegen mit Genderfragen intensiver, weil sie nicht die Möglichkeit sehen, einfach nur einen Rock zu tragen oder Verknüpfung mit anderen Sinnfragen. Das aber gehtwirklich, ohne Sinnfragen bemühen zu müssen. Ausser: welchen Sinn macht es, nur Frauen die Röcke zu überlassen?
« Letzte Änderung: 19. Februar 2019 12:38 von Skirtedman » Gespeichert
Skirtedman
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« Antworten #28 am: 20. Februar 2019 10:14 »

Ich meinte natürlich:

...einfach nur einen Rock zu tragen ohne Verknüpfung mit anderen Sinnfragen. Das aber gehtwirklich, ohne Sinnfragen bemühen zu müssen. Ausser: welchen Sinn macht es, nur Frauen die Röcke zu überlassen?
« Letzte Änderung: 20. Februar 2019 10:14 von Skirtedman » Gespeichert
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« Antworten #29 am: 20. Februar 2019 10:27 »

Ich meinte natürlich:

...einfach nur einen Rock zu tragen ohne Verknüpfung mit anderen Sinnfragen. Das aber gehtwirklich, ohne Sinnfragen bemühen zu müssen. Ausser: welchen Sinn macht es, nur Frauen die Röcke zu überlassen?

Man kann alles mit oder ohne Sinnfragen tun. Wahrscheinlich stellen die meisten Menschen die Sinnfrage in Bezug auf ihr Tun nicht oder nur oberflächlich. Oder im Nachhinein, um retrospektiv erklären zu können, warum sie taten, was sie taten, ohne sich vorher über Sinn oder Unsinn ihres Tuns Gedanken gemacht zu haben.

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