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Leider geht es hier wie so oft nicht mehr um das eigentliche Thema,
es wird immer ermüdender hier im Forum zu lesen.
Ich finde das sehr schade !
Vielleicht geht es ja ausser mir noch einigen anderen auch so,
bitte meldet euch.

LG Peter
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Eine sehr gewagte These, die weitgehend den praktischen Erfahrungen widerspricht.
Der überwiegende Teil der Menschen, die eine GAOP haben durchführen lassen, ist langfristig glücklich und glücklicher als zuvor.

Im allgemeinen erstaunt mich das öffentliche Interesse an so einer verschwindend geringen Personengruppe, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, regelmäßig.


Absolut korrekt, für Menschen die im falschen Geschlecht geboren wurden ist das überwiegend ein großes Glück durch Hormone und GAOP usw. im richtigen anzukommen.

Dieser Blödsinn von doppelrock über Reproduktion ist  eigentlich keiner Erwiderung wert.

Das relativ große Interesse mag zum einen daher rühren, dass viel mehr Menschen in ihrem Unterbewussten mit ihrem Geschlecht hadern oder zumindest nicht so eindeutig sind, wie sie es nach außen darstellen.
Zum anderen nutzen das natürlich rechtspopulistische Demagogen (siehe Trump in den USA) um Hass auf „Andersartige“ zu schüren und damit die negativen Emotionen ihrer Anhänger auf etwas zu fokussieren, was von Ihrer eigenen Unfähigkeit Problem zu lösen ablenkt.
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Wenn ich so einen rechtspopulistischen Blödsinn wie „Genderideologie“ lese könnte ich mich schon wieder aufregen.
Fehlt eigentlich noch ein „linksversifft“ davor…

Wieso schaffen es diese rechten Spinner, es den Leuten einzureden, dass das Einstehen für Freiheit und gleiche Rechte für alle eine Form von Unfreiheit und Bevormundung wäre?

Man muss Blödsinn nur oft und aggressiv genug wiederholen, damit manche Leute es für Realität halten…
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Zum "Interesse" braucht man ja nur über die letzten 20 Jahre die Medien beobachten und sehen, wie oft das Thema erscheint. Mit deutlich zunehmender Tendenz.Wir werden mit PR ja mittlerweile ab KiTa überhäuft, nicht erst ab 16 oder 18.

Dann folgt als nächster Schritt die Suche nach der Motivation WARUM das Thema ausgebreitet wird. Und da stößt man auf einige Namen, die offensichtlich an OP, Hormonen und anderen Dingen gut verdienen. Namen hatte ich an anderer stelle schon genannt, hat aber in diesem Forum niemand interessiert. Hätte wohl für Ernüchterung gesorgt, sich damit zu beschäftigen.  Die PR für das Thema entspringt keinesfalls der Absicht, den unsicheren Menschen zu helfen. Denn dann würden sie diese stärken und aufbauen, so dass sie einfach glücklich sind, wie sie sind und nicht diesen (kommerziell ertragreichen) Weg gehen.

Aktuelle Zahlen unzufriedener Personen kenne ich nicht, es dürfte in jedem Fall eine hohe Dunkelziffer geben. Es gibt immerhin freie Medien, die sachlich drüber berichten, dass es Unglückliche gibt, die ihre OP bereuen. Sicher ist es auch schwer, zuzugeben, dass man sich in eine Sackgasse begeben hat oder so manche OP dauerhafte Schmerzen und Probleme verursacht. Mindestens die Hormongaben scheinen starke psychische Nebenwirken verursachen zu können.

Ich bleibe bei den "gewagten" sprich in dieser Community unbeliebten Thesen, dass ein Mann nicht schwanger werden kann und dass keine OP und kein Hormon in der Lage ist, aus einem Mann eine vollständige Frau zu machen. Und auch in die andere Richtung klappt es nicht.

Würde das Thema entsprechend der Häufigkeit der betroffenen Personen verbreitet, würde es kaum stattfinden, die wenigen Leute wären dafür aber geduldet bis akzeptiert, wenn man sie nicht als Geiseln dieses Wirtschaftszweiges dauerpräsentieren würde. Dass die massive Dauerberieselung, mittlerweile mit Propaganda ab KiTa, nervt bis abschreckt, sollte nicht überraschen. Die Aggression der Verbreiter mit Strafen und Sprechverboten gegen Andersdenkende führt gerade nicht zu Sympathie und Toleranz. Massives Unter Druck Setzen sorgt für Ausweichen und Ablehnung. Die aufgeblasene Moralkeule gibt dem dann absolut den Rest.
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Spontan fällt mir ein: Wohlfühlen kann sich doch eigentlich nur, wer sich mit seinem Natur- oder Gottgegebenen Körper anfreundet, mit sich eins ist und sich wertschätzen und achten kann.
Also wer etwas anstrebt, sein zu wollen, was er aber garnicht sein kann, ist demzufolge auch niemals glücklich.

Eine sehr gewagte These, die weitgehend den praktischen Erfahrungen widerspricht.
Der überwiegende Teil der Menschen, die eine GAOP haben durchführen lassen, ist langfristig glücklich und glücklicher als zuvor.

Im allgemeinen erstaunt mich das öffentliche Interesse an so einer verschwindend geringen Personengruppe, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, regelmäßig.




Zum Religionsthema in diesem Thema bitte ich, ein neues Thema zu eröffnen, oder ein schon vorhsndenes Religionsthema zu verwanden.

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Nunja, es geht ja nicht nur um die Meinung von Calvin, auch wenn die verwendete Internetseite sich weitgehend darauf stützt und versucht, es in die heutige Zeit zu interpretieren.
Es geht ja auch um die anderslautenden Deutungen, die eben in der Internetseite vielfältig Erwähnung finden (und Zitate zitiert, diese zwar auch bewertet, aber immerhin erwähnt).
Ich glaube, es ist nicht nötig, die Hintergründe der calvinistischen Lehre zu kennen, oder die Hintergründe der verlinkten Internetseite,
für uns Otto-Normal-Interessierte reicht es nur aus, dies als ein, zwei mögliche Deutungen zu verstehen neben den anderen dort erwähnten. Und neben der eigenen. Davon abgesehen, gibt der Artikel auf der Internetseite auch tatsächlich einen ersten Einblick in die Situation und Intention Calvins.

Es reicht, diese Internetseite als eine Sammlung unterschiedlicher Auslegungen der genannten Bibelstelle anzusehen.
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Und letztem Zitat bin ich begegnet bei einer langen Diskussion über abweichendes Geschlechtsverhalten, was sowohl den sich als Mann fühlenden Mann im Rock betreffen kann, aber auch Transmenschen und alles, was es sonst noch an Ausprägungen geben kann. Dort, auf dieser Internetseite, wird das ganze nicht unparteiisch beleuchtet. Sondern mit einer klar abzulesenden Tendenz. Das sollte jedem klar sein, wenn er das liest. Man muss dieser Tendenz nicht zustimmen. Aber es versammelt viele weitere Zitate und Auslegungen zu dieser Bibelstelle, gleich welcher Tendenz. Deshalb befinde ich diese Internetseite für empfehlenswert für jeden, der sich damit thematisch noch ein wenig auseinandersetzen möchte, vor allem eben wegen der vielen herangezogenen unterschiedlichen Quellen, nicht wegen der bevorzugten Tendenz dieser Internetseite:
https://bekennende-kirche.de/artikel/johannes-calvin-ueber-5-mose-225-eine-orientierungshilfe-angesichts-der-heutigen-transgender-debatte/
Da machst Du ein großes Fass auf!

Um die Aussagen Calvins verstehen bzw. einordnen zu können, ist es unumgänglich, sich mit seinem Leben und seiner Lehre (Calvinismus) zu beschäftigen. Und sie dann anhand der Bibel zu bewerten und zu sehen, ob die angebotene Orientierungshilfe wirklich eine Hilfe ist. Vor allem vor dem Hintergrund der Lehre Calvins.
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Es sind alle so pessimistisch hier >:(
Ich hätte getippt es waren 100 Rockträger anwesend ;) ;D
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Auch wenn mein folgender Beitrag von dem - wie ich finde - wichtigen Fazit meines letzten Beitrags ablenkt,
muss ich doch noch mal unter einem anderen Aspekt auf das Bibelzitat und seiner vorliegenden Übersetzungen werfen.

Also die neuere Übersetzung (hrsg. 2016), wo versucht wurde, eine zeitgemäßere Sprache zu finden:

Zitat
Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.

Die vorherige oder anderweitig oft anzutreffende Übersetzung:

Zitat
Eine Frau soll keine Männerkleidung tragen, und ein Mann soll keine Frauenkleidung tragen, denn der HERR, dein Gott, verabscheut jeden, der so etwas tut.

Interessant ist, dass im Versuch der zeitgemäßeren Sprache, nicht mehr von Frauenkleidung und Männerkleidung gesprochen wird,
sondern von Frauenkleidung und Männerausrüstung.

Für mich offenbart das, dass der Versuch der Experten, eine zeitgemäßere Wortwahl zu finden, die Tatsache berücksichtigt, dass Frauen sich längst Männerkleidung zu eigen gemacht haben. Eine Frau z.B., die in einem Laienamt im Gottesdienst z.B. die Fürbitten oder eine Lesung hält, ist also durchaus in Hosen akzeptiert. Um diese Akzeptanz nicht zu gefährden, war es wohl den Experten nicht möglich, an diese Stelle explizit von Männerkleidung zu sprechen. Darum wählten sie eine andere Wortwahl, das Bibel-Gebot irgendwie auszudrücken. "Ausrüstung eines Mannes" lässt natürlich schnell an das Soldatentum denken. Ob das nun so gewollt ist, könnte eine eigene Frage sein.

Interessant wäre übrigens, was in kommentierten Bibelausgaben zu dem betreffenden Bibelzitat steht. Vielleicht hat ja jemand einen einfachen Zugang zu solch einer kommentierten Bibel.

Hingegen bin ich auf eine interessante Auslegung dieser Bibelstelle gestoßen, zu der ich gleich noch ein paar Worte beifügen muss. Zunächst aber begegnete ich folgender, deutlich älteren Wortwahl zu dieser Bibelstelle:

Zitat
Eine Frau soll keine Männersachen auf sich haben, und ein Mann soll keine Frauenkleider anziehen; denn jeder, der dies tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel.

Diese Wortwahl verwendete wohl schon Calvin im 16. Jahrhundert. Vielleicht steht das so auch in der Luther-Bibel. Jedenfalls ist da auch nicht konkruent von "Kleidung" zu lesen, was mich vermuten lässt, dass auch in der hebräischen Urfassung nicht die 1:1 zu spiegelnde Wortwahl geschrieben steht, die da "Männerkleidung" bzw. "Frauenkleidung" meint.

Dennoch wird bei der Analyse dieser Bibel-Stelle immer der Fokus auf "Kleidung des anderen Geschlechts" gelegt. Was immer sehr viel Raum zur Interpretation und Auslegung bietet.

Und letztem Zitat bin ich begegnet bei einer langen Diskussion über abweichendes Geschlechtsverhalten, was sowohl den sich als Mann fühlenden Mann im Rock betreffen kann, aber auch Transmenschen und alles, was es sonst noch an Ausprägungen geben kann. Dort, auf dieser Internetseite, wird das ganze nicht unparteiisch beleuchtet. Sondern mit einer klar abzulesenden Tendenz. Das sollte jedem klar sein, wenn er das liest. Man muss dieser Tendenz nicht zustimmen. Aber es versammelt viele weitere Zitate und Auslegungen zu dieser Bibelstelle, gleich welcher Tendenz. Deshalb befinde ich diese Internetseite für empfehlenswert für jeden, der sich damit thematisch noch ein wenig auseinandersetzen möchte, vor allem eben wegen der vielen herangezogenen unterschiedlichen Quellen, nicht wegen der bevorzugten Tendenz dieser Internetseite:
https://bekennende-kirche.de/artikel/johannes-calvin-ueber-5-mose-225-eine-orientierungshilfe-angesichts-der-heutigen-transgender-debatte/

Und ja, es geht längst nicht nur um Transgender-Debatte, es geht durchaus ebenso auch um Cis-Männer mit Rock-Ambitionen.
Wer übrigens hinter der "Bekennenden Kirche" steckt, habe ich gar nicht weiter nachgeforscht, mir geht es nicht um die Aneignung der dortigen Sichtweise, mir geht es um die Sammlung der verschiedenen Quellen unterschiedlicher Positionen und ja, dann halt um eine mögliche Auslegung, die eben nur eine mögliche Auslegung ist.

Es sollte jeder selbst in der Lage sein, sich ein davon unabhängiges, individuelles Bild zu machen.


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..

Was ich damit meine, möchte ich nur ansatzweise auf diese Art noch formulieren:
Eine Gesellschaft, in der sich die Mitglieder wohl fühlen, ist produktiver (und am Ende auch reproduktiver) als eine Gesellschaft, die unter auferlegten Zwängen versucht zu funktionieren.

Spontan fällt mir ein: Wohlfühlen kann sich doch eigentlich nur, wer sich mit seinem Natur- oder Gottgegebenen Körper anfreundet, mit sich eins ist und sich wertschätzen und achten kann.
Also wer etwas anstrebt, sein zu wollen, was er aber garnicht sein kann, ist demzufolge auch niemals glücklich. Und wäre am Ende weder produktiv noch reproduktiv. Wenn ein Mann also wie eine Frau erscheinen möchte und dafür Hormone und Operationen in Kauf nimmt, müsste eigentlich wissen, dass er nie wirklich Frau werden kann, sondern nur so erscheinen. Es ist ein Hoffen und Bangen irgendwo dazwischen, mit der verdrängten Gewissheit, dass man nie ganz ans Ziel kommt und nie wieder zurück kann.

Reproduktiv kann nur tätig sein, wer funktionierende Organe dafür hat. Mit der OP ist das Geschichte.
Das mögen harte Worte sein, aber in vielen Dingen ist die Natur hart und wirkt ungerecht. Deshalb bin ich sehr überzeugt, dass Akzeptieren, was man hat und ist, der einzige Weg zum inneren Frieden ist. Alles andere ist eine verlorene Schlacht gegen die Wirklichkeit.

Sicher werden sich jetzt einzelne sehr angegriffen fühlen, die genau in der Lage zwischen allen Stühlen sind. Aber es ist nicht als Beleidigung gemeint, sondern als Beschreibung des Sichtbaren. Wer das Gegenteil belegen kann, immer heraus damit. Von starken Argumenten lasse ich mich gern überzeugen.
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