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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 10:26 »Guten Morgen, Schattenwolf
Ich habe noch mal Deinen Abschnitt mit "solchen CSD-Outfits", mit denen Du wenig anfangen kannst, durchgelesen. Drum zeige ich auch gleich noch mal zwei weitere Bilder vom Tag in meinem schon gezeigten, sehr gewöhnungsbedürftigen Outfit.
Das war übrigens kein Outfit, das ich zu einem CSD getragen hätte. Ich brauche keinen CSD, um mich nach meinem freien Willen kleiden zu können. Und ich kann mit den Outfits, in die CSD-Teilnehmer steigen auch für mein Leben nicht wirklich viel anfangen, denn sie drücken etwas anderes aus, als ich mit meiner Kleidungswahl verbinde.
Ich ringe nicht um eine Definition, die mich jenseits von Männlichsein führt, um freie Kleidungswahl realisieren zu können. Ich realisiere freie Kleidungswahl, obwohl ich ein Mann bin, mich als ein solcher fühle und auch danach lebe.
Denn warum soll ein Mann weniger Kleidungsvielfalt haben als eine Frau? Nur weil etwas als weiblich gilt? Mit welchem Recht soll das Recht, sich an Kleidungsvielfalt zu bedienen, nur Frauen zustehen?
Es sind sicherlich die Sehgewohnheiten, die der Eroberung der Kleidungsvielfalt den Männern im Wege stehen.
Ich kann verstehen, dass manches am Mann ungewohnt aussieht und vielleicht auch aus eigener Sicht sogar als kontraproduktiv aufgefasst wird. Das haben wir zeitweise hier schon viel diskutiert. Und ich mit. Und vor etlichen Jahren ging mir das auch so, bis hin, dass ich gewettert hatte: "Muss es denn unbedingt ein Blumenmuster sein??"
Heute sehe ich das inzwischen ganz anders. Im Gegenteil, ich habe sogar keine Angst mehr vor Blümchen und nicht unbedingt vor Rosa. Oder zarte, fließende Stoffe, die ich mir früher niemals erlaubt hätte.
Im Gegenteil, mir bereitet es sogar Spaß, bestimmten Kleidungsmerkmalen das ausschließlich weibliche zu nehmen. Die derbe Jeanshose ihrerseits ist ja auch nicht mehr ausschließlich männlich. Oder ein kariertes Flanellhemd. Und mit meiner Präsenz in der Öffentlichkeit - weit jenseits eines CSD-Ausnahmetags, sondern im Alltag - und auch visuell im Forum will ich ein klein wenig diesen Merkmalen das exklusiv weibliche aufweichen und meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass Sehgewohnheiten und vielleicht auch mal Zuordnungen sich ändern können. Auch wenn es für viele zunächst eine visuelle Herausforderung darstellen kann.
Hier also die zwei weiteren angedrohten Bilder mit meinem bereits gezeigten Outfit:
https://up.picr.de/51160642ny.jpg
https://up.picr.de/51160644dx.jpg
Alle sind am selben Tag, nämlich vorgestern am Sonntag entstanden. Sie zeigen, dass man als Mann selbst in diesem 'sehr gewöhnungsbedürftigen' Erscheinungsbild man mitten unter Menschen sein kann. Die Fensterspiegelung zeigt mich im engen Mittelgang zwischen den vollbesetzten Sitzreihen in einem Zug, wo ich für eine beträchtliche Zeit in meinem sehr angenehm zu tragenden Outfit stehen musste.
Wenn selbst in so einem für viele recht undenkbaren Outfit man das als Mann in der Öffentlichkeit machen kann, wie sehr viel einfacher ist es, in sehr dezenter Manier als Mann einen Rock draussen unter den Augen der Leute zu tragen.
Und das ist mir wichtig zu transportieren. In die Öffentlichkeit. Und auch ins Forum.
Ich wünsche Dir hier viel Spaß, Schattenwolf, ich freue mich auf Deine Inspirationen, die Du hoffentlich mit uns hier in der Forengemeinde teilst, und hoffe, Du genießt Deine eigene Kleidungsfreiheit, die für Dich die richtige ist, auch bereits unter den Augen der Leute in der Öffentlichkeit. Falls noch nicht, traue Dich, Deinem Traum Dich anzunähern.
Gruß,
Wolfgang
Ich habe noch mal Deinen Abschnitt mit "solchen CSD-Outfits", mit denen Du wenig anfangen kannst, durchgelesen. Drum zeige ich auch gleich noch mal zwei weitere Bilder vom Tag in meinem schon gezeigten, sehr gewöhnungsbedürftigen Outfit.
Das war übrigens kein Outfit, das ich zu einem CSD getragen hätte. Ich brauche keinen CSD, um mich nach meinem freien Willen kleiden zu können. Und ich kann mit den Outfits, in die CSD-Teilnehmer steigen auch für mein Leben nicht wirklich viel anfangen, denn sie drücken etwas anderes aus, als ich mit meiner Kleidungswahl verbinde.
Ich ringe nicht um eine Definition, die mich jenseits von Männlichsein führt, um freie Kleidungswahl realisieren zu können. Ich realisiere freie Kleidungswahl, obwohl ich ein Mann bin, mich als ein solcher fühle und auch danach lebe.
Denn warum soll ein Mann weniger Kleidungsvielfalt haben als eine Frau? Nur weil etwas als weiblich gilt? Mit welchem Recht soll das Recht, sich an Kleidungsvielfalt zu bedienen, nur Frauen zustehen?
Es sind sicherlich die Sehgewohnheiten, die der Eroberung der Kleidungsvielfalt den Männern im Wege stehen.
Ich kann verstehen, dass manches am Mann ungewohnt aussieht und vielleicht auch aus eigener Sicht sogar als kontraproduktiv aufgefasst wird. Das haben wir zeitweise hier schon viel diskutiert. Und ich mit. Und vor etlichen Jahren ging mir das auch so, bis hin, dass ich gewettert hatte: "Muss es denn unbedingt ein Blumenmuster sein??"
Heute sehe ich das inzwischen ganz anders. Im Gegenteil, ich habe sogar keine Angst mehr vor Blümchen und nicht unbedingt vor Rosa. Oder zarte, fließende Stoffe, die ich mir früher niemals erlaubt hätte.
Im Gegenteil, mir bereitet es sogar Spaß, bestimmten Kleidungsmerkmalen das ausschließlich weibliche zu nehmen. Die derbe Jeanshose ihrerseits ist ja auch nicht mehr ausschließlich männlich. Oder ein kariertes Flanellhemd. Und mit meiner Präsenz in der Öffentlichkeit - weit jenseits eines CSD-Ausnahmetags, sondern im Alltag - und auch visuell im Forum will ich ein klein wenig diesen Merkmalen das exklusiv weibliche aufweichen und meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass Sehgewohnheiten und vielleicht auch mal Zuordnungen sich ändern können. Auch wenn es für viele zunächst eine visuelle Herausforderung darstellen kann.
Hier also die zwei weiteren angedrohten Bilder mit meinem bereits gezeigten Outfit:
https://up.picr.de/51160642ny.jpg
https://up.picr.de/51160644dx.jpg
Alle sind am selben Tag, nämlich vorgestern am Sonntag entstanden. Sie zeigen, dass man als Mann selbst in diesem 'sehr gewöhnungsbedürftigen' Erscheinungsbild man mitten unter Menschen sein kann. Die Fensterspiegelung zeigt mich im engen Mittelgang zwischen den vollbesetzten Sitzreihen in einem Zug, wo ich für eine beträchtliche Zeit in meinem sehr angenehm zu tragenden Outfit stehen musste.
Wenn selbst in so einem für viele recht undenkbaren Outfit man das als Mann in der Öffentlichkeit machen kann, wie sehr viel einfacher ist es, in sehr dezenter Manier als Mann einen Rock draussen unter den Augen der Leute zu tragen.
Und das ist mir wichtig zu transportieren. In die Öffentlichkeit. Und auch ins Forum.
Ich wünsche Dir hier viel Spaß, Schattenwolf, ich freue mich auf Deine Inspirationen, die Du hoffentlich mit uns hier in der Forengemeinde teilst, und hoffe, Du genießt Deine eigene Kleidungsfreiheit, die für Dich die richtige ist, auch bereits unter den Augen der Leute in der Öffentlichkeit. Falls noch nicht, traue Dich, Deinem Traum Dich anzunähern.
Gruß,
Wolfgang

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