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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 16:18 »
Das Abstimmen der Kleidung auf den Personenkreis ist/war schon ein Thema, aber an mehr oder weniger feminin habe ich es nie festgemacht.
Mehr daran, wie gewohnt, mir die Kleidung war und wie selbstsicher ich jeweils darin war.

Abgesehen davon könnte ich jetzt auch nicht sagen, was femininer ist - wer will kann ja mal gerne meine Bilder durchsehen und die Femininität des Gezeigten beurteilen - das fände ich hoch spannend und interresant.
Praktisch jeder weiß, dass ich Röcke trage, von ein paar neuen Menschen und einigen im Berufsumfeld mal abgesehen.

Trotzdem gibt es ein paar die ich damit nicht belästigen will - nicht mal wegen ihnen, dondern weil ich mich nicht wohlfühlen würde mit Rock in deren Gegenwart.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 15:57 »
Ah, Du meinst, was ich in einem anderen Forumsteil geschrieben habe:

Aber ohne den Katalysator Hitze würde ich dieses Kleid so nicht bei 22 Grad tragen!

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Dann lief ich ausgerechnet noch so meiner Schwester in die Arme. Hätte ich diese Begegnung geahnt, ich hätte dieses Kleid dann doch nicht angezogen...

(Für alle noch-nicht-Vollmitglieder: dieses Zitat ist nur ein kleiner Ausschnitt des zitierten Beitrags. Dort schreibe und zeige ich auch noch mehr, was es mit diesem Kleid auf sich hat.)

Nun, sie saß da im Terrassenbereich einer Gaststätte. Ich hatte sie im Vorbeigehen nur zufällig gesehen und musste noch ein paar Schritte zu ihr rüber machen.

Wie sie reagiert hat? Normal. Ich habe auch nicht wahrgenommen, dass sie ungläubig oder verwundert an mir hoch- und runter geguckt hätte. Es scheint ihr also nicht "peinlich" gewesen zu sein, was in früheren Jahren sehr viel mehr der Fall gewesen ist. Dem mir nicht geläufige Mann, der bei ihr saß, mag das vielleicht anders gewesen sein. Denn er nutzte unsere Worte, um mal kurz die Toilette aufzusuchen. Das hatte er aber wohl schon zuvor angekündigt. Er kam jedenfalls wieder. Aber bezahlt hatten sie schon und wir alle hatten es aus dem gleichen Grund eilig, denn wir wollten alle zur gleichen Uhrzeit jeweils zuhause sein.

Aber wie gesagt: keine Anzeichen von Überraschung oder etwas, was nicht auch sonstigen normalen Zusammentreffen entsprechen würde. Hinterher, als wir auseinandergingen, wurde mir erst richtig bewusst, dass ich nun ausgerechnet in diesem Kleid ihr begegnet bin. Vielleicht besser so. Wäre mir das schon vorher eingefallen, hätte ich mich vielleicht zurückhaltend verhalten und dann wäre die Begegnung vielleicht genau deshalb nicht normal gewesen... Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Peter58Muc am Heute um 14:02 »
Hallo Wolfgang, mich würde jetzt schon noch interessieren, wie deine Schwester auf das Kleid reagiert hat.
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 13:22 »
Alltag, Feiern, Hochzeiten...

Ja, man versucht schon, oft sich auch ein wenig dem Anlass entsprechend anzupassen.
Im Sommer z.B. ist bei mir großes Thema, das nicht nur dem Anlass, sondern auch der Witterung anzupassen.

Zu meinen längeren Ausführungen zu Peters Fragen (da und da) möchte ich noch etwas hinzufügen:

Dort zählte ich zu "meinem Bekanntenkreis" (Wortwahl von Peter) auch Freunde und Verwandte.

Ich habe lange Zeit versucht, möglichst diese Kreise voneinander fernzuhalten.

Da hatte ich hier und dort meine Bekanntenkreise.
Da zwei, drei, vier Freundeskreise.
Und dann noch meine Verwandtschaft.

Und je nachdem, in welchem dieser Kreise ich mich bewegt habe, habe ich mich tendenziell auch schon unterschiedlich gekleidet.

Gerade, was die Verwandtschaft angeht oder bestimmte Freundeskreise, habe ich versucht, mich "konservativer" zu kleiden. In anderen bestimmten Freundeskreisen durfte es etwas "gewagter" sein. Und in den meisten Bekanntenkreisen durfte es dann durchaus auch "experimenteller" werden bis hin zu sehr experimentell.

Wobei "konservativ" und "experimentell" jetzt am ehesten in den Sprachgebrauch des Forums zu übersetzen wäre mit "männlich" und "feminin".

Ja, lange Zeit konnte ich das so handhaben. Nicht zuletzt eben, weil ich versuchte, diese verschiedenen Kreise strikt auseinanderzuhalten - voneinander fernzuhalten.

Mit zunehmender Zeit ist es mir aber schlicht nicht mehr möglich, diese Kreise räumlich wie zeitlich usw. zu trennen. Diese Kreise verwischen sich zusehends. Da hatte ich einen "experimentellen" Bekanntenkreis außerhalb meiner Stadt auf der einen Seite, und einen anderen "experimentellen" Freundes-/Bekanntenkreis weit jenseits meiner Stadt auf der anderen Seite der Stadt. Auf einmal ergab es sich, dass diese Kreise, obwohl räumlich gut 40 km voneinander getrennt (und dazwischen noch der Rhein), mehrfach Verbindungen zueinander und zu anderen Kreisen von mir haben - nur als Beispiel.

Inzwischen laufen auch meine Geschwister mir immer häufiger über den Weg, vor allem das eine. Inzwischen haben sich Freunde von mir mit ihr schon vernetzt. Ein eher "konservativ" ausgerichteter Freundeskreis, obwohl überwiegend 30 km von mir verortet, überschneidet sich mit Bekanntschaften und Verwandtschaften inzwischen auch mit meinen "experimentelleren" Freundeskreisen.

Es macht schlichtweg keinen Sinn mehr, wegen Gruppe X von Menschen sich zurückhaltender zu geben als mit Gruppe Y von Menschen. Diese frühere Trennung, die ich willentlich versucht hatte, aufrecht zu erhalten, bot mir damals gewisse Schutzräume, in denen ich mich frei, ungehindert, also "experimentell" entwickeln konnte. Diese Schutzräume sind zerbröselt.

Jetzt brauche ich mich nicht mehr, oder kaum, darum scheren, mit welcher Gruppe ich nun zu tun habe. Im Grunde kann ich jetzt in jeder Situation ziemlich frei entscheiden, was ich tragen möchte - einmal vor die Tür getreten, spricht sich es ja sowieso irgendwie rum - überspitzt gesagt.

Ja, eigentlich ist dieser Zustand der wirkliche Grad von Freiheit. Sich nicht mehr zurückzuhalten, nur weil es irgendjemandem nicht gefallen könnte. Mein selbstbestimmtes Kleidungsverhalten ist somit wirklich im wahren Alltag angekommen!!!
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Erfahrungsberichte / Antw:Alltag, Feiern, Hochzeiten
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 13:01 »
Ja, Micha, Du hast schon recht!
Auch, wenn sich Deine Gedanken ziemlich schräg lesen. Wenn man mal aber aufmerksam mitdenkt beim Lesen Deiner Worte, dann trifft das voll zu.

Ich bin mir sicher, dass die meisten Frauen, die dich für deinen Mut und deine Röcke feiern, es aber beim eigenen Partner nicht so toll finden würden. Wie du schon schreibst, würde man nicht selten hören, „dir steht das ja super, aber für meinen Robert wäre das nichts“.
Und schon ist der liebe Ehemann wieder ausgebremst.

LG Peter

Ganz genau, Peter.

Und dabei müsste der Mann einfach mal die Kraft aufbringen, auch Entscheidungen gegen den Willen seiner Frau zu treffen. Woanders sind Männer darin doch auch mutig? Wie oft treffen Männer eine Kaufentscheidung, obwohl ihre Frau das nicht gut findet? Beim Auto kommt das sicherlich sehr häufig vor. Diese Kraft, diesen Mut müssten Männer einfach mal ebenso aufbringen bei der Wahl ihrer Kleidung.
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Rund um den Rock / Antw:"Rock im Spiegel" für alle
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:29 »
Ich hätte noch ein paar mehr in petto. Aber ich belasse es mal zunächst noch mit diesem hier:

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https://up.picr.de/51062473iy.jpg

Betreffendes Outfit kommt dann auch ungespiegelt noch in ein paar Tagen - also mit Verspätung - in den Thread "Was habt ihr gestern getragen?" rein.
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Rund um den Rock / Antw:"Rock im Spiegel" für alle
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:23 »
Ah, cool. Danke für die Bereicherung dieses Threads!

Ich hab auch noch "einen":

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https://up.picr.de/51062463gr.jpg

Näheren Blick auf mein Outfit, ungespiegelt, gibt es in Kürze in unserer Rubrik "Was habt ihr gestern getragen?"

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Rund um das Kleid / Antw:Draußen gewesen im Kleid
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:08 »
Ja, ich finde es auch immer wieder einen Hingucker wert, wenn alle Frauen Röcke oder Kleider tragen.
Andererseits gibt es bestimmt aber auch Frauen, die gerne sehen, wenn Männer grundsätzlich Hosen tragen. Diesen Frauen tu ich nicht den Gefallen.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:04 »
Ob wikipedia eine ausreichend seriöse Quelle ist, ...

Sicherlich ist Wikipedia keine absolut seriöse Quelle, zumal sie sehr leicht zu manipulieren ist. Es ist u.U. ein sehr langsamer Prozess, um solche zielgerichteten Sabotagen zu erkennen und zu beseitigen.

Immerhin hat Wikipedia es geschafft, eine große Sammlung von Wissen anzulegen, das bisher noch keine andere, relativ selbstlose Plattform hinbekommen hat. Mehrere Autoren schauen drauf und ringen im Hintergrund zu einer gemeinsam akzeptablen Lösung, um ein ständiges Ping-Pong zwischen gefühlten Fakten 1 und gefühlten Fakten 2 zu vermeiden.

Interessant ist es eben auch, zu jedem Artikel die betreffenden Diskussionen zwischen den Autoren oder die Versionsgeschichte sich anzuschauen.

Hier ein Beispiel - die Versionsgeschichte der Artikelseite, bei der Wikipedia sich selbst mit der Kritik an Wikipedia beschäftigt:
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Kritik_an_Wikipedia&action=history
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 11:28 »
Nach meiner Einschätzung wären die Menschen ein Leben lang glücklicher, wenn sie nicht mehr ideologisch verwirrt oder aufgehetzt würden, sondern lernen, glücklich zu sein, mit dem was und wie sie von Natur aus sind.  Das würde allerdings bedeuten, dass diese starken und selbstbewussten Menschen nicht mehr steuer- und beeinflussbar sind für die Interessen anderer.

Da mag was dran sein. Auch das Hinterherrennen nach irgendeiner Art von "Glück" ist eine Verblendung, die suggeriert, man könne nicht glücklich sein, mit dem, was man bereits hat.

Ich bin oft zufrieden mit dem, was ich habe. Nicht immer, aber meistens doch. Ein alter Halbchef von mir hatte mal mir attestiert, ich sei "nicht ehrgeizig" genug. Hab erst nicht ganz begriffen, was er nun an mir vermisst. Aber mittlerweile lasse ich mich auf diese Einordnung ein. Ich muss nicht auf Teufel komm raus irgendwas oder irgendwem hinterher rennen, nur um durch irgendwas Anerkennung zu bekommen.

Und so habe ich mich auch schon in meiner Pubertät entschieden, dass ich nichts anderes bin als ein Junge, bald Mann. Und dass ich damit zufrieden sein werde. Zufrieden war ich nur nicht mit den auf meinen Leib diktierten Hosen. Drum habe ich versucht, daran etwas zu ändern. Zäh, sehr zäh. Aber irgendwann wurde ich zu einem Mann, der tagein tagaus keine Hosen trägt. Und damit bin ich zufrieden.

Natürlich hätte ich mir auch einreden lassen können, dass sowas ja nur geht, wenn man Frau ist. Und ergo, lässt man es bleiben oder versucht, eine Frau zu werden. Nö, hab ich gesagt. Ich bin glücklich mit dem, was ich bin. Nur nicht mit dem, was Ihr an mir haben wollt. Und das habe ich eben geändert.

Ich spreche hier nur für mich. Bei anderen mag das alles ganz anders sein. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Weiss ich nicht.
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