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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:18 »
So ist es bei mir eigentlich auch, Cephalus, nur nicht in Bezug auf meine Schwiegermutter, die nichts gegen mein Rocktragen hatte (sie weilt nicht mehr unter uns). Rechte Parolen treffe ich eigentlich nur in diesen Forum von einigen Personen und von der Cousine meiner Liebsten in Utah, die Trump "so amazing" findet, und sich selbst sicher gar nicht bewusst ist, dass Trump irgendwie "rechts" ist. In meinem alltäglichen Umfeld, so könnte man auch sagen, befinde ich mich völlig in einer "Mitte-links-Blase". Und vielleicht aber sehr undeutlich von einem Nachbarn oder von zweien.

LG, Micha 
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 23:07 »
Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt.


Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.

Was Deinen (von mir eingefügten) ersten Absatz betrifft gebe ich dir absolut Recht.

Der zweite Teil stellt sich für mich, verfolge ich soziale wie öffentliche Medien, auch so dar, was aber meinem persönlichen Erleben widerspricht.
Als einzige Person in meinem Umfeld vertritt meine Schwiegermutter unreflektiert und unwillig zur Diskussion rechtes Gedankengut Parolen, was für sie zu einem fast kompletten Verlust sozialer Kontakte geführt hat.

Also mein Umfeld ist geblieben wo es immer war: konservativ-liberal.
Jedefalls nicht weiter rechts.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 23:03 »
Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.

Zum Beispiel, wenn selbst der ÖRR der Islamismus-Propaganda mehr und mehr auf den Leim geht und wie zuletzt beim BR geschehen -
züchtige Kleidung im Sinnes des Islams als "Modest Fashion" verkauft und nicht einmal hinterfragt:
https://www.fr.de/panorama/ard-beitrag-entfacht-islam-debatte-modest-fashion-schon-radikal-94358246.html

Oder wenn im KIKA (Kinderkanal des ÖRR) Christentum und Islam gegenübergestellt werden und dabei Zuckerfest und Religiosität auf der einen Seite als überaus toll dargestellt werden,
und auf der anderen Seite Ablasshandel und Pädophilie herausgestellt werden:
https://www.merkur.de/deutschland/islam-gelobt-christentum-demontiert-zdf-erntet-kritik-fuer-logo-sendung-zr-94236832.html

Das ist schon etwas mehr als bedenklich!

Ich empfehle eine Beschäftigung mit Religionswissenschaft. Da ist auch nicht alles super toll, aber man lernt eine neutrale Sicht auf die Religionen. Menscheln tut es überall, im Guten wie im Schlechten.

Mir ist es wichtig, die Gut-Schlecht-(oder Bös-)Grenzen nicht zwischen den Religionen zu ziehen, sondern zwischen unterschiedlichen Interpretationen der Religionen. Religionismus gibt es überall, liberale Religiosität auch.  Sich damit zu beschäftigen, ändert die Sichtweise.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von Albis am Gestern um 21:48 »
Hallo Wölfchen, ich habe mehrere ähnliche Röcke und kenne und genieße das Tragegefühl, das Du beschreibst.
Jetzt kommt es darauf an, dass wir einen Weg für Dich finden, wie Du den Weg in die Öffentlichkeit findest. Zum einen kannst Du die vielen Bilder hier im Forum betrachten, sodass sich zuerst Dein Auge und Hirn an den Anblick von Männern im Rock (Kilt oder Kleid) gewöhnt. Dann könntest Du Dir einen Ort und eine Zeit suchen, wo auch andere Männer im Rock sind. Geh zuerst in Hosen dorthin, damit Du zuerst in einer gewissen Sicherheit die Atmosphäre aufnehmen kannst, um festzustellen, ob sie was für Dich ist. Oder Du kaufst Dir zunächst einen schlichteren Rock, der nicht so sehr auffällt. Ein knielanger A-Linien-Rock könnte auf den ersten Blick auch mit einer Shorts verwechselt werden. Grundsätzlich könntest Du das auch in einer anderen Stadt ausprobieren, wenn Du befürchtest, dass ein Bekannter Dich im Rock sieht. Oder Du kommst mal zu einem der seltenen Forumstreffen, wo Du nicht der einzige Mann im Rock wärst.
Wenn Du weiter interessiert hier im Forum dranbleibst, kriegen wir das schon hin.

LG, Albis
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von Stanley McLeod am Gestern um 21:27 »
Danke, lieber Wölfchen (oder "liebes Wölfchen"?), dass Du so offen über Deine inneren Hemmungen schreibst, die gekauftem Sachen anzuziehen. Da sieht man mal wieder, was uns Jungs von klein auf für Barrieren in die Köpfe gepflanzt wurden!

Wolfgang: Du schreibst was vom Jeansrock als Anfängerrock. Interessanterweise sehe ich kaum einen Mann im Jeansrock. Da bin ich, der ich bei nicht zu warmem Wetter, gerne Jeansröcke trage, bin da meistens der einzige und all den Rockträgern, die mir so vor die Augen kommen, auch in Rudolstadt. Komisch, gell?

Und übrigens auch danke, Wolfgang, für die Geschichte mit Deiner Oma. Solche Eltern und Großeltern gibt es sicher immer noch viele, die ihren Söhnen und männlichen Enkeln das Rocktragen verbieten wollen. Aber ich habe den Eindruck, es werden immer mehr Eltern, die da keine Probleme mit haben. Bei Großeltern weiß ich es nicht so. Die Großeltern von Cephalus' Söhnen sind jedenfalls vom Schlage Deiner Oma.

LG, Micha

 

Ich kann da mitfühlen. Meine Eltern, wie an anderer Stelle mal geschrieben sind auch sehr traditionell und konservativ, was Kleidung angeht im Sinne der Geschlechterzuordnung. Obwohl meine Mutter sich glaube ich nie darum Gedanken gemacht hat, dass sie nie den Kampf um die Hose führen musste und für sie es das normalste der Welt war, sich kleiden zu können wie sich möchte. Und das obwohl meine Familie (inkl. mir) in einem christlich-sozialisierten Umfeld unterwegs sind. Aber selbst hier haben Frauen irgendwann die Hose einfach getragen und in den meisten Strömungen ist das schon lange kein Thema mehr.

Ich hatte bereits in der Vergangenheit ein Phase, in der ich mit Kleidung experimentiert hatte, was meine Eltern immer abgelehnt hatten. Aus heutiger Sicht war ich damals aber etwas planlos und ohne echte Intention, was ich damit eigentlich erreichen wollte. Das ist jetzt anders. Aber man wird mit dem Älterwerden auch etwas reifer und überlegter. :).

Daher schön, dass sich immer mehr Männer Gedanken um die "Zwangshose" machen.

Zum Thema Jeansrock: Ich habe hier auch ein paar Modelle. In Sachen Tragekomfort und Bequemlichkeit sind aber andere Stoffe/Modelle häufig angenehmer.

Stehe aber auch noch am Anfang dieser "Befreiungsreise".
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 20:33 »
Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.

Zum Beispiel, wenn selbst der ÖRR der Islamismus-Propaganda mehr und mehr auf den Leim geht und wie zuletzt beim BR geschehen -
züchtige Kleidung im Sinnes des Islams als "Modest Fashion" verkauft und nicht einmal hinterfragt:
https://www.fr.de/panorama/ard-beitrag-entfacht-islam-debatte-modest-fashion-schon-radikal-94358246.html

Oder wenn im KIKA (Kinderkanal des ÖRR) Christentum und Islam gegenübergestellt werden und dabei Zuckerfest und Religiosität auf der einen Seite als überaus toll dargestellt werden,
und auf der anderen Seite Ablasshandel und Pädophilie herausgestellt werden:
https://www.merkur.de/deutschland/islam-gelobt-christentum-demontiert-zdf-erntet-kritik-fuer-logo-sendung-zr-94236832.html

Das ist schon etwas mehr als bedenklich!
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von doppelrock am Gestern um 18:46 »
Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.

da stimme ich dir zu.
Interessanterweise ist gerade "die Linke" gegen Individualismus und für Kollektivismus.. Heute nicht so sehr im Sinne von gleicher Wertschätzung im positiven Sinne, sondern eher Gleichsetzung und Gleichmacherei, wobei an der oberen Skala herausragende, egal ob intelligent oder fleißig, auf das untere Maß zurechtgestutzt werden. Bitte passiv einem Messias folgen, bitte nicht aktiv werden, bitte nicht denken. Nach dem Motto: Das darf niemals hinterfragt werden. Früher war "links" für Nationalstaat und einheitliche sprache, heute ist man eher dagegen.
Ob andere besser sind, lasse ich mal dahingestellt, zumindest zu Beginn, also um 1800 saßen rechts im französischen Parlament die Leute, die kleine Fürstentümer gegenüber Nationalstaat und Lokalkolorit gegenüber Nationalstaat  bevorzugten.

Heute finde ich diese Aufteilung kaum noch passend, passender wäre eine Einteilung in "tatsächlich tolerant und rücksichtsvoll" sowie " autoritär-unterdrückend" Die Eigenschaften finde ich wesentlich wichtiger als sich an einer Sitzordnung ab etwa 1789 zu orientieren.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Neu Hier
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 18:26 »
Herzlich willkommen im Forum, Wölfchen!

Das einnehmende Wesen unserer beiden schreibenden Platzhirsche hast Du bereits kennen gelernt, wie ich sehe. 8)

LG
Hajo (ehemaliger Vielschreiber)

Ah so, lieber Hajo, hast Du Dir eine Diät auferlegt? ;D

Aber ja, liebes Wölfchen, herzlich willkommen beim Platzkonzert der Platzhirsche, die sich lieber was von der Seele schreiben, als eines Tages vor Überdruck zu platzen!  :D

LG, Micha 
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 18:23 »
Da ist wohl was Wahres dran, lieber Hajo. Das Widersprüchliche an solchen Menschen - wie man ja auch hier im Form bei dem einen oder anderen sehen kann - ist, dass sie sich oft darüber beschweren, man wolle ihnen etwas verbieten oder vorschreiben, gleichzeitig aber anderen Menschen und ihrer Selbstbestimmung mit Intoleranz begegnen und ihnen vorschreiben wollen, wir sie zu leben haben.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von high4all am Gestern um 18:10 »
Sämtlichen Menschen, gleich welcher Ideologie, die mir die "Kleidungsfreiheit" nehmen wollen, begegne ich mit großer Vorsicht. Denn oft bleibt´s nicht bei der Kleidung, sondern greift in andere Lebensbereiche hinein. Scheibchenweise, damit ein gefährlicher, oft unbemerkter Gewöhnungseffekt einsetzt. Gut zu beobachten in unserer Gesellschaft, deren mehrheitliche Ansichten sich im Laufe der letzten 20 Jahre nach rechts verschoben haben.

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