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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 14:54 »
Mir gefällts.

Und wenn Hirti die Arme hängen lässt, dann sitzt der Blazer vermutlich gut.

Jacken die die Bewegungsfreiheit schnittbedingt begrenzen, wehren sich durch seltsame Optik, sollte man sie doch einfordern
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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von high4all am Heute um 13:45 »
Mir scheint der Blazer etwas knapp zu sitzen. Wenn Du ihn offen trägst, schaut es bestimmt besser aus. :)
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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von hirti am Heute um 12:08 »
Hallo!

Diese Woche hatte ich wieder ein paarmal die Gelegenheit für Rock im Büro.

Gestern habe ich besonders bemerkt, welche Vorteile der doch bietet! Ich war mit meiner vollen Kaffeetasse am Weg durchs Büro. Irgendwann fiel mir auf, dass es sich am rechten Oberschenkel "so warm anfühlt". Ich hatte meine Kaffeetasse schräg gehalten und mir den Kaffee aufs Bein geschüttet.
Aber kein Problem! Den Kunstleder-Rock kann man einfach abwischen und an den hautfarbenen Strümpfen ist auch nichts vom Kaffee übrig geblieben! Bei einer Jeans hätte ich vermutlich die nächsten Stunden einen hässlichen feuchten Fleck gehabt.

Davon abgesehen mag ich das Outfit auch gern und finde es toll fürs Büro.
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Erfahrungsberichte / Antw:"Was hast Du denn da an?"
« Letzter Beitrag von doppelrock am Heute um 10:45 »
Die Frage "Was hast du denn da an" muss nicht zwingend bei weiblich konnotierter Kleidung kommen, es reicht fast alles, was aus dem gewohnten Bild fällt.
Neongelbe, transparente Regenjacke, wirklich enge skinny Jeans, nicht die labberigen Hängehintern aus der Männerabteilung, Kurzblazer mit rundem Ausschnitt und goldenen Knöpfen, Schuhe mit etwa 4cm Absatz,... all das reicht oft schon für Fragen, manchmal aber auch für Lob, sogar von Männern.

Wenn jemand meint, ob die Position des Ohrrings was über sexuelle Vorlieben aussagt, kann man eigentlich nur in sachlich-höflicher Form zurückfragen, woher er dieses "Wissen" habe, wie es begründet sei, vielleicht, warum man sich überhaupt in solche Denkschablonen drücken lassen soll oder will? Und warum soll die Bedeutung bei Männern anders sein als bei Frauen, die ja oft 2 Ohrringe tragen? Wie man reagiert, hängt natürlich von der Situation und vom fragesteller ab, bei für mich selbstverständlichen Dingen wäre ich von solchen Fragen überrascht und würde vielleicht reflexartig ungeschickt oder abweisend antworten. Da hilft es vielleicht, sich gedanklich auf solche Fragen vorzubereiten, um dann eher sachlich und überlegtnach einer kleinen Denkpause zu antworten.
Möglich, dass sich dann sogar ein kurzes, interessantes Gespräch entwickelt und der andere seine Vorurteile beginnt zu überdenken.
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Erfahrungsberichte / Antw:"Was hast Du denn da an?"
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Heute um 10:24 »
Ich bewege und spreche, wie ich eben bin, ob das jemand als männlich oder weiblich oder keins von beiden assoziiert, habe ich nicht unter Kontrolle und will das auch gar nicht kontrollieren.

Ich bewege mich in der Öffentlichkeit meist in Röcken, Strümpfen/Strumpfhosen und hohen Schuhen… und das ganz normal und selbstverständlich/selbstbewußt.

Es reagiert normalerweise niemand, am
Ehesten mal kleine Kinder, was ich absolut nachvollziehbar finde. Wenn Erwachsene reagieren, dann eigentlich zu 95% positiv.

Ich denke es kommt absolut darauf an, wie man sich fühlt und wirkt.
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Erfahrungsberichte / Antw:"Was hast Du denn da an?"
« Letzter Beitrag von Zareen am Heute um 00:04 »
Diese Frage empfinde ich wie die MAD-Serie "Kluge Antworten auf dumme Fragen" von Al Jaffee. "Was hast du denn da an?" ist so, als ob ich jemanden der die Sportschau sieht, frage "Siehst du gerade die Sportschau?"
"Nein, ich habe eine Hose an" und dann entweder "die Beine wurden unterschiedlich weit geschneidert. Ich passe mit beiden Beinen nur in das weite Hosenbein." oder "neuester Economy-Trend, man spart den Stoff für das zweite Bein." Und dann völlig entrüstet einen draufsetzen "Ich trage doch als Mann keinen Rock!"

Seit fast 2 oder 3 Jahren trage ich fast nur noch Röcke. Im Winter auch mit Strumpfhose. Kniekurze, lange, was eben gerade gefällt. Barfuß mit Sandalen am liebsten. In größeren Menschenansammlungen schauen die älteren mehr als die jüngeren, aber es gab bisher s e h r wenig Nachfragen. Wenn überhaupt, blieb alles auf einer sehr sachlichen Ebene. Auf das Bequemlichkeits Argument bekam ich bisher von allen Frauen absolute Zustimmung. Das Wichtigste ist, wie ich feststelle, daß ich mich wie ein Mann bewege und rede. Gehirne brauchen Sicherheit. Wenn ich mich wie eine Frau bewege wird mein Gegenüber unsicher. Und dann kommen unsinnige Bemerkungen - nach meiner Erfahrung.
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Ja, ich denke, das ist auch der Grund, warum unsere Bewegung, als Mann Rock oder Kleid zu tragen, sich schwerer gesellschaftlich durchsetzt als die damalige Frauenbewegung für Hosen.

Viele (Männer wie Frauen) sehen Hosen einfach als praktischer an, auch wenn sie Röcke oder Kleider (zumindest für Frauen) wohl schöner und für feierliche Anlässe als hochwertiger betrachten.

Dass auch Röcke und Kleider viele praktische Vorteile haben und auf ihre Weise sehr angenehm zu tragen sind, kommt den meisten Männern wohl gar nicht in den Sinn. Und solange sie es nicht im Alltag ausprobieren, werden sie das auch nie merken. (Wobei selbst die Frauen, die gelegentlich Röcke und Kleider tragen, im Alltag mehrheitlich eher auf Hosen setzen; weder unter Frauen noch unter Männern werden sich wohl Röcke und Kleider als alltagstauglichere Kleidung mehrheitlich durchsetzen.)
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... Hinzu kam, dass genau der  erste Weltkrieg Frauen in die Hosen oder Overalls steckte, um die Arbeitsplätze der in den Krieg gezogenen Männer zu ersetzen ...
Diese Hosenepisode für Frauen hat vermutlich noch einmal mehr bestätigt, wie praktisch eine Hosenkleidung für Männer sei, weshalb wohl jeglicher Reformgedanke für die Männerkleidung in den Ansätzen wieder fundamental erstickt wurde.


Ja, warum Männerkleidung reformieren, wenn diese schon immer das hat, wofür Frauen mühsam kämpfen mussten?

Aber Klimt scheint seine Gewänder genossen zu haben.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Albis am Gestern um 20:53 »
@Skirtedman: An jenem Wochenende war die Berlin Fashion Week und besagtes Festival. Und es ist eben Berlin. Das sind trotz des kalten Wetters eben gute Voraussetzungen. Es ist zu befürchten, dass ich es jetzt wieder Wochen oder gar Monate bis zu nächsten Rockersichtung außerhalb von irgendwelchen Szeneveranstaltungen warten muss.

LG, Albis
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Irgendwo stand in dem Artikel von SisterMag auch, dass er das durchaus auch in seiner Freizeit trug und er Besucher bei ihm zu Hause zu diesen Kitteln bewegen konnte.

Er selbst hat dann gelegentlich für besondere Events das auch für draussen getragen, nicht nur aus grobem Leinen, sondern auch aus feiner Seide.

Leider hat sich das damals nicht weiter durchgesetzt. Erwähnt war im Text, dass es bei der Reformkleidung ja um die Befreiung des Frauenkörpers gegangen sei. Aber genau da setzt wohl der Grund ein, weshalb da nicht auch an eine Befreiung des Männerkörpers gedacht wurde. Vermutlich hatte man das "Praktische" der Männerkleidung für einen rechtschaffenden Mann höher eingeschätzt, und der erste Weltkrieg gab dem wohl unangefochten auch noch eine aufdringliche Bestätigung.

Hinzukam, dass genau der  erste Weltkrieg Frauen in die Hosen oder Overalls steckte, um die Arbeitsplätze der in den Krieg gezogenen Männer zu ersetzen. (Das wurde nach dem ersten Weltkrieg allerdings schnell wieder fallen gelassen, und die Hose spielte für die durchschnittliche Frau erst mal keine weitere Rolle mehr.) Diese Hosenepisode für Frauen hat vermutlich noch einmal mehr bestätigt, wie praktisch eine Hosenkleidung für Männer sei, weshalb wohl jeglicher Reformgedanke für die Männerkleidung in den Ansätzen wieder fundamental erstickt wurde.

Bei dem von Dir, Jens, verlinkten Artikel zu SisterMag fand ich unten auf der Seite übrigens einen Link zu einer SisterMag-Ausgabe von 2020, mit dem Titelthema "Wie die Frau zur Hose kam". Darin gibt es ein paar Einblicke in die Geschichte. Ebenso wird von Hosenrollen im Theater gesprochen (auch von Männern in Frauenrollen), erwähnt wird auch "Genderless" sei das neue "unisex". Und auf Seite 145 taucht auch die Wortkombination "Ein Rock für den Mann" auf.

Gleich mal den Link auf die Ausgabe zu dem Partnerthema 'Frauenhose':
https://www.sister-mag.com/magazin/sistermag-no-57-mai-2020/wie-die-hose-zur-frau-kam/
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