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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 21:30 »
Hier noch ein wenig Nachhilfe im Auseinanderhalten von normalen Muslimen und Islamisten:
https://www.deutschlandfunk.de/moscheen-unterschaetzte-akteure-bei-der-islamismus-praevention-oezguer-oezvatan-100.html

Ganz klar: Islamismus - zumindest in seiner gewaltaffinen Form - ist genau so zu verurteilen wie jede andere Form von gewaltbereitem Extremismus.
Normale Muslime sind aber eben keine Islamisten, sondern eine uneinheitliche Gruppe, die von Traditionalisten bis Liberalen reicht. Da Islamisten oft gerne traditionelle Sichtweisen übernehmen, gibt es Überschneidungen zwischen ihnen und Islamisten. Die sind aber so groß auch nicht, da Islamisten andererseits viele Traditionen ablehnen, die ihnen nicht islamisch im Sinne von im Koran und der Sunna belegt genug sind. Das ist ähnlich wie bei manchen Evangelikalen, die viele christliche Traditionen ablehnen, die ihnen nicht christlich im Sinne von in der Bibel belegt genug sind. Islamisten und Evangelikale haben auch gemeinsam, dass sie meinen, es gebe eindeutige religiöse Wahrheiten.

LG, Micha



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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Giovanne69 am Heute um 21:14 »
Hallo Skirtedman,

wie schön, dass Du nicht allein warst auf dem Weindorf.
Ich war gefühlt, was männliche Rockträger betrifft, alleine auf dem CSD in Stuttgart.
VG Giovanne
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Wünsche Euch ganz viel Spaß
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Timper am Heute um 15:09 »
https://www.berliner-zeitung.de/article/berliner-csd-anschlag-fussfessel-gefaehrder-10258747 Da gehören noch ein paar Nullen hinten dran. !

Falsches Signal! Diese Gestalten gehören abgeschoben wenn irgendwie machbar.

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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 14:48 »
Gerade nach dem Anschlag in Berlin hat mich die Diskussion hier sehr genervt: wie auch hier ein Anschlag auf queere Menschen ausgeschlachtet wird für Rassismus und Islamfeindlichkeit.

Kritik am Islamismus halte ich nicht für rassistisch und islamfeindlich.

Ich auch nicht, aber wenn man alle Muslime für Islamisten hält, weil man zu faul ist, das auseinanderzuhalten, kann das schnell islamfeindlich werden, und wenn man "Rasse" nicht nur biologisch definiert, sondern auch eine Diffamierung einer Menschengruppe generell als "rassistisch" bezeichnet, kann es auch rassistisch werden.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 14:43 »
Herzlich willkommen, Schattenwolf.

Ja, das war mir auch mal sehr wichtig, männlich zu wirken. Da bin ich recht breitschuldrig durch die Gegen stolziert. Heute ist es mir egal, und wenn ich männlich wirke, dann rein von der Natur her, nicht weil ich besonderen Wert darauf legen würde.

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 14:30 »
Am Samstag habe ich beim Weinfest in Nierstein einen auffallend großen jungen Mann, ca. 35 Jahre, mit Tanktop und einem schwarzen, nicht näher zu differenzierenden Rock gesehen. Es müsste ein Faltenrock, fein plissiert, gewesen sein.

Diejenigen, die ihn vor Ort sahen, sahen eventuell auch noch einen anderen Mann, mittelalt, in zartrosa Häkelspaghettitop und hellblauem langem Rock, nämlich mich.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 14:15 »
Hallo Schattenwolf!

Ich bin auch ein Wolf. Genauer gesagt: Wolfgang mein Vorname.

"Hauptsache ist für mich nur, dass es männlich wirkt." Ja, ein Prinzip, das mir auch schon immer wichtig war.

Wobei ich das, was "männlich" "wirkt" ich schon sehr ausgedehnt habe. Überraschenderweise wirkt manches doch recht männlich, was man vorher sich gar nicht so ausgemalt hat. Aber vielleicht ist meine Sehgewohnheit schon so verdreht, dass ich mir nahezu alles als irgendwie "männlich wirkend" einrede. Tatsächlich sind es wohl die Sehgewohnheiten, die über die Wirkung bestimmen, und die sich ändern können.

Gerade vorhin habe ich im inneren Mitgliederbereich Bilder von gestern und mir gezeigt, wie ich so rumgelaufen bin. Und ja, mit diesem Erscheinungsbild verkörpere ich meine "eigene Form von Männlichkeit." Ich kleide mich eben überwiegend der Witterung angepasst und habe mir so ein ganzes Spektrum von Freiheiten erobert - über all die Jahre, Jahrzehnte hinweg. Und die finde ich toll!

Bild:
https://up.picr.de/51160647cl.jpg

Gruß und Willkommen!
Wolfgang
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Heute um 13:18 »
Gerade nach dem Anschlag in Berlin hat mich die Diskussion hier sehr genervt: wie auch hier ein Anschlag auf queere Menschen ausgeschlachtet wird für Rassismus und Islamfeindlichkeit.

Kritik am Islamismus halte ich nicht für rassistisch und islamfeindlich.
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Erfahrungsberichte / Antw:Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Heute um 13:12 »
Na ja, man muss sich allerdings schon vorher Gedanken machen, wie bestimmte Kleidung in bestimmten Situationen wirken kann. Das war wohl nicht sehr weitsichtig von dir bedacht. Ohne dir da zu nahe treten zu wollen. Du beschreibst ja selbst, dass es ein politisches Statement ist und so eine bewusste Provokation erzeugt nun mal Reibung bei manchen Leuten.

Natürlich ist es voll daneben von dem Mann, dass er die Heilige Messe dafür stören muss. Er hätte dich danach zur Rede stellen können und sicherlich nicht in diesem Ton.

Ich selbst habe noch keinen Kilt im Gottesdienst getragen, aber vielleicht sollte ich das mal ausprobieren. Ich erinnere mich an meine Jugend, wie unser Pfarrer jährlich im Kilt und Dudelsack auf der Kirchweih auftrat. Das war immer das Highlight der Veranstaltung.

Ich persönlich trage immer einen Herrenanzug im Gottesdienst. Für mich ist es selbstverständlich, dass man sich chic gekleidet. Da bin ich eher konservativ eingestellt und würde nie wie andere Messebesucher in Jeans und T-Shirt kommen. Es regt mich zwar nicht auf, wenn sie so angezogen sind, aber schade finde ich es schon.

Meine Ex-Freundin war Russlanddeutsche und sie wurde so geprägt, in einem festlichen Kleid zur Messe zu erscheinen. In ihrer Kindheit musste sie sogar immer ein Kopftuch tragen, wenn sie die katholische Dorfkirche in Kasachstan besuchte. Hier in Deutschland trug sie es aber nicht mehr.
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