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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Heute um 22:59 »
fatalerweise gibt es einen Unterschied, den ich selbst lange nicht wahrgenommen habe: Menschen, die als "Rechts" gezählt werden, haben Prinzipien, Werte, Maßstäbe und können vieles nüchtern pragmatisch betrachten. Es steht im Vordergrund, WAS gesagt wird und daran werden die Leute gemessen.
Das Spektrum auf der "linken" Seite verleugnet oft seine Wurzeln, folgt eher moralistischen Maßstäben und folgt Leuten, die sich als "gut" verkaufen und auf die "Bösen" zeigen, ohne Belege dafür zu liefern. So lassen sich viele leichter hinter die Fichte führen, wenn der Richtige etwas Falsches sagt und dieses aufgrund des WER für richtig gehalten wird. So wird oft diskutiert und lamentiert im Glauben, Schulbildung sei immer echtes Wissen, ohne dabei in der Sache voran zu kommen.

Bravo! Sehr differenzierte Schlussfolgerung. Früher wollten uns die Konservativen mit erhobenen Zeigefinger einschränken und heute sind die Linken die moralistischen Spießer.
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Erfahrungsberichte / Antw:Im Rock auf der Arbeit
« Letzter Beitrag von Uckermärker am Heute um 22:41 »
... Mann+Rock scheint ja für deinen Kollegen wie ein Systemfehler gewesen zu sein.

Und deine Kolleginnen haben es genossen/gefeiert dich nach deinem Kleid auszufragen. Welchen Kollegen würden sie fragen von welcher Marke sein Oberhemd ist. Und selbst wenn es sie tatsächlich interessieren würde, würde er wahrscheinlich antworten, dass er seine Frau fragen müsse, wo sie es gekauft hat  ;)

Übrigens zum Thema Rockstapel:
mittlerweile bin ich dazu übergegangen meine Röcke zu rollen. So finde ich schneller den gesuchten Rock und er hat weniger Falten.

VG
Jens
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Schattenwolf am Heute um 21:49 »
Vielen Dank für die weiteren Willkommensgrüße!

Und es geht hier im Forum tatsächlich darum, sich vom ewigen Hosentragen zu befreien.

Mir geht es gar nicht darum, mich von einem Hosentragen zu befreien. Ich bin da gar nicht so politisch unterwegs. Der Kilt ist einfach für besondere Anlässe reserviert, so wie meine anderen Trachten. Im Alltag reicht mir der elegante Herrenanzug. Ich bin da eher der galante Gentleman.

Denn warum soll ein Mann weniger Kleidungsvielfalt haben als eine Frau? Nur weil etwas als weiblich gilt? Mit welchem Recht soll das Recht, sich an Kleidungsvielfalt zu bedienen, nur Frauen zustehen?

Ist doch schön, dass du deine feminine Seite entdeckt hast und den Mut findest, dein Frausein auszuleben. Allerdings verwirren mich diese ganzen Identitäten. Deswegen lässt mich ein Mann, der sich als Frau präsentiert, aber trotzdem als Mann fühlt, eher mit einem großen Fragezeichen zurück. Früher war das mit Trans irgendwie einfacher. Heute gibt es da tausend Unterkategorien: nicht-binär, genderfluid, queer etc. Ich kann mit diesen Genderkonzepten leider nicht so viel anfangen, aber ich toleriere es.

Die derbe Jeanshose ihrerseits ist ja auch nicht mehr ausschließlich männlich. Oder ein kariertes Flanellhemd.

Sowas würde ich nie tragen. Das hat mir zu wenig Stil. An einer Frau finde ich das genauso unästhetisch. Da gibt es deutlich femininere Hosen, aber ich bevorzuge schon Kleider und Röcke an einer Frau. Leider sind die meisten deutschen Frauen eher maskulin gekleidet. In anderen Kulturen legen sie irgendwie mehr Wert auf eine gepflegte Weiblichkeit.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von Skirt-Man am Heute um 15:05 »
...

Mir geht es mehr um ein männliches Erscheinungsbild. Ich hoffe, dafür ist in diesem Forum auch Platz.

Moin und willkommen im Forum.

Ob etwas Männlich ist oder nicht, dass ist eine sehr individuelle Einschätzung.
Ziehe an, wie Du Dich wohl fühlst. Dann hast Du eine positive Ausstrahlung und das merkt man auch von Außen.
Eine anfängliche Aufgeregtheit ist normal.

Für mich sind einige Röcke auch nix, dass liegt aber nicht an der Person, die sie trägt. Sondern, weil sie mir nicht gefallen.
So wird es anderen mit meinen Outfits gehen.

Mfg Andi
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Rund um den Rock / Antw:"Rock im Spiegel" für alle
« Letzter Beitrag von Ludwig Wilhem am Heute um 12:52 »
Spiegelbilder ergeben oft ein merkwürdiges Gesicht, aber leider schaut Mann so auf das Handy. LG Ludwig

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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Ludwig Wilhem am Heute um 12:49 »
Und hier noch 2 Bilder aus der gleichen Stadt, nur andere Orte: LG Ludwig

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Die Ausstellungen hier sind m.E. sehr sehenswert, insbesondere mit einer Führung

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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 12:28 »
Lieber Zwurg,

Wir sind unterwegs nach Lothringen und ich kann mit dem Smartphone nicht so gut schreiben. Aber schaue doch mal nach Muhammad Ibn Abdul Wahhab, dem Gründer der Wahhabiten. Und auch mal nach den Mulimbrüdern.

LG Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 12:18 »
Ich habe auch keine Angst vor Blümchen!

Außer vor manchen Hüten, z. B. dem Blauen Eisenhut, dem Fingerhut... Die sind nämlich giftig. Da sollte man vorsichtig mit umgehen. Meint zumindest Petra.

LG Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Der Schattenwolf
« Letzter Beitrag von high4all am Heute um 11:56 »
Wenn ich mir Bilder von CSD-Paraden anschaue, finde ich dort sehr viele, manchmal überbordende, männliche Erscheinungsbilder bzw. Outfits. Ebenso entsprechende weibliche Looks. Die ganze Bandbreite, die im normalen Alltag nur selten vorkommt. Das ist nicht verwunderlich, denn eine CSD-Parade ist kein Alltag.

Im Unterschied dazu finden sich hier im Forum überwiegend Looks, die aus dem Alltag stammen, gelegentlich auch Outfits, die für besondere Anlässe getragen werden.

Was davon eher maskulin oder eher feminin rüberkommt, wird sicherlich unterschiedlich empfunden. Je nach persönlicher Definition eines männlichen oder weiblichen Erscheinungsbilds und der individuellen Grenzziehung.(was ist noch männlich oder schon weiblich).
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 11:17 »
Ich stecke nicht so tief im Thema, wie du Micha.

Aber der Islamismus ist für mich nicht direkt eine Bewegung aus dem 19. Jahrhundert, denn da waren die Länder noch weitgehnd nah Ethnien getrennt.
Und zu Beginn des 19. Jahrhunderts florierte der Sklavenhandel der Nordafrikanischen Länder besonders gut. Afrika war von Weißen Menschen noch weitgehend unberührt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wagten sich Forscher wie Hanning und Speke ins Landesinnere Afrikas vor und zeichneten kein gutes Bild der Kultur der schwarzen idigenen Bevölkerung.

Ich glaube der Afrikaforscher Richard Burton wagte sich als erster Europäer verkleidet nach Mekka.

Es war auch noch eine ganz andere Welt als heute. Das schnellste Transportmittel war gegen Ende des 19. Jahhunders das dampfschiff mit Schraubenantrieb. Es gab keinen Funk und Unterseekabel zur Morsekommunikation zwischen den Kontinenten wurden erst entwickelt und waren noch eine Seltenheit.

Die europäischen Nationalstaaten konkurierten miteinander, was zu einer rasanten technischen und gesellschaftlichen Entwicklung führte, während die Gebiete des osmanischen Reiches stagnierten.

Der moderne Islamismus verbreitete sich erst stark in den 70iger Jahren mit dem Fall der Demokratie im Iran. Bis dahin waren die Frauen eher westlich oder traditionell in ihre regionalen Trachten gekleidet.
Aus Afghanistan oder Pakistan waren ähnliche Bilder bekannt.
Erst danach wurde der Koran, von Taliban oder den Revolutionsgarden strenger ausgelegt. Und unter dem staatlich ausgeübten Druck veränderten sich die Gesellschaften, die Moden und die Stellungn der Frauen.
Und aus dieser Tradition entstand der IS, der versucht mit Gewalt ein möglichst großes islamisches Gebiet herzustellen. Ich kann von Seiten der gemäßigteren Muslime keine große Gegenbewegung erkennen.
Warum auch? Mohammed selbst dient vielen als Vorbild.  Er selbst hat erobert und Menschen mit Gewalt bekehrt. Und daraus erfolgten die mittlelalterlichen islamischen Eroberungszüge, nach Asien und Afrika.
Auch nach Europa. In Europa wurde die islamische Expansion durch die Recnoquista gestoppt und zurück gedrängt. Im Osten wurde lange gekämpft. Bis die Türken 1638 vor Wien standen und geschlagen wurden.
Aber soweit ich weiß zerfiel das osmanische Reich danach langsam,bis es nach dem 1. Weltkrieg zerschlagen wurde. ich galaube dach war die Türkei das einzige Land das sich kulturell und politisch unter Kemal Atatürk dem Westen zuwandte. Er trennte Staat und Kirche, und verscuhte auch das islamische Kopftuch zurück zu drängen, durch Verbote in allen öffentlichen Ämtern.

Heute drängen vor allem Angehörige eines nicht säkularisierten Islams nach Europa, von denen viele wieder von einer Einheit von starken Kirche und Staat überzeugt sind, sie lehnen daher die bürgerlichen Gestze ab und stellen den Koran als Gestzgebung darüber. Diese Entwicklung kann man nur durch starke Regeln verhindern. Deshalb bin ich für eine Assimillation. Die Relgionszugehörigkeit darf im Alltag keine Rolle spielen. Religion ist ohnehin intime Privatsache. Es kann doch jeder mit Gott selbst ausmachen was er will, ohne andere in etwas hineinzwingen zu wollen.
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