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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von Beverly am Heute um 13:45 »
Wir bleiben in Kontakt mein Lieber 👍
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Nun, lieber Lars,

das habe ich in meinem Beitrag eben nicht erwähnt. Dort hatte ich ja eingeräumt, dass ich Transmenschen automatisch dem LGBTQI+-Block oder der LGBTQI+-Szene zurechne - nicht zuletzt werden sie dort ja auch explizit erwähnt. Aber aus der so nicht selten gemeinsam in Erscheinung tretenden Bewegung nehme ich wahr, dass es ihnen genau um die Wahrnehmung ihrer Existenz geht und sie durch die gesteigerte Aufmerksamkeit auch mehr Berücksichtigung bzw. mehr Rechte einfordern wollen.

Ausserdem kennen wir über viele Jahrzehnte hinweg, gerade durch AIDS verdichtete sich das in den 80er Jahren noch, dass viele eben genau tunlichst vermieden, wahrgenommen zu werden. Inzwischen wollen sich diese Gruppen aber nicht mehr verstecken und totschweigen lassen. Sie fordern um Gehör, sie fordern Sichtbarkeit.

Menschen, die selbst mit ihren Belangen wahrgenommen werden wollen - Hausbesitzer z.B. mit ihren Rechten auf was auch immer, also egal, was für Belange, und Belange hat jeder - also Menschen, die mit ihren Belangen wahrgenommen werden wollen, sollten in der Lage sein, auch andere Menschen mit deren eigenen Belangen akzeptieren zu können. Heute und morgen z.B. machen die Mitarbeiter der Nahverkehrsbetriebe auf sich aufmerksam - und auf ihre Belange. Es ist legitim, um Aufmerksamkeit zu buhlen.

Plakative Überzeichnungen jedoch mögen kontraproduktiv sein, da gebe ich Dir Recht.
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@Slothorpe

Auf die Gefahr hin, dass Du meine immergleichen Texte und darüber hinaus noch langen Texte in diesem Fall nicht bis hierher lesen wirst, so möchte ich Dir aber zurufen, dass Rückzug nicht die beste Lösung ist. Dort, wo man sich zurückzieht, überlässt man das Feld anderen, die vielleicht mit Dir nicht übereinstimmen. Wo man das Feld anderen überlässt, kann man keine eigenen Akzente mehr setzen. Und das ist schade. Dann nimmt die Pluralität ab, und genau das ist ja das Ziel der Kontrahenten.

Ja, man überlässt das Feld den anderen. Und wenn viele das machen, dann ist das Feld irgendwann leer. Bis auf die letzten wenigen Sabbelköppe, die sich dann gegenseitig mit ihren langweiligen Bildern und endlosen Diskussionen auf den Sender gehen  ;D ;D ;D Irgendwann ist das Feld ganz ausgetrocknet ...
Alle anderen machen neue Felder auf und bringen da ihre Energie ein. Das ist wesentlich sinnvoller.
Hier ist es schlicht verschwendete Energie.
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Und eines dürft ihr auch glauben: Uns Transmenschen irritiert diese mediale Aufmerksamkeit noch mehr als jeden anderen. WIR brauchen das nicht und wollen es nicht. Wir sind eigentlich ganz normal und je weniger Aufmerksamkeit umso lieber ist es uns!

Danke für diesen Satz! Endlich spricht mal einer aus, was wahrscheinlich viele denken.
Transmenschen hatten gefühlt mehr Frieden und waren allgemein akzeptiert und toleriert, bevor diese mediale Präsenz losging. Die ist für die, um die es eigentlich geht, absolut kontraproduktiv. Und die Ablehnung richtet sich seltenst gegen die Transmenschen, die ihr tägliches normales Leben leben, sondern gegen diese ausufernde Propaganda. Ja, Propaganda, so kann man das nennen.
Jetzt stellt sich für uns die Frage, von wem geht diese Propaganda aus (von den Transmenschen sicher nicht) und welche Ziele werden damit verfolgt?
Denkt mal drüber nach!
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Hi Hajo,

ich weiß, was Du meinst, und ich weiß auch, dass es dramaturgisch sinnvoll ist, als Gegensatz zu Minderheiten von Mehrheit zu sprechen. Dennoch denke ich, dass diese Mehrheiten gar nicht wirklich die Mehrheit ausmacht, sie nur denken, sie seien die Mehrheit und sie sprächen für die überwiegende Mehrheit, ja für fast alle. Aber klar ist, nicht zuletzt auch durch Strömungen, die weltweit zu beobachten sind, dass die sich als Mehrheit fühlende Minderheit an Sympathisanten gewinnt. Die modernen Herausforderungen, z.B. gefördert auch durch Globalisierung, sind für etliche Menschen nicht so leicht zu ertragen und dann greift ein altbekanntes Schema, dass bestimmte Minderheiten als Sündenböcke herhalten müssen, weil das die einfachere Methode ist, als sich in neuen Herausforderungen zurecht zu finden.




@Beverly

Danke für den Einblick.

Und wir wollen ja auch nicht vergessen das es MEHR FRAUEN als Männer gibt die ihr Geschlecht wechseln. Also andersrum gibt es das noch viel häufiger...

Ist das so? In meiner Wahrnehmung stellt sich das anders dar.
Freilich mag meine Wahrnehmung einen durch unser Forum getriggerten Bias haben, aber auch in meiner Welt ausserhalb des Forums scheint mir meine Wahrnehmung anderes zu vermitteln.

Freilich denke ich mir als Aussenstehender die Transmenschen eher automatisch dem Komplex LGBTQI+ angehörig und so vermischen sich unterschiedliche Ausdrucksformen miteinander bzw. werfe ich eher alles in einen Topf als es differenziert zu betrachten. Und so fällt mir eben auch ausserhalb unseres Forums auf, dass Menschen mit einem Anspruch von Queerness eher aus der biologisch männlichen Ecke kommen. Und oft verknüpfe ich diesen "männlichen Überhang" mit einer gewissen gesellschaftlichen Enge, die das Männerbild prägt im Gegensatz zum weitaus liberaleren Frauenbild.

Wenn also mehr Transmenschen zahlenmässig aus einer weiblichen Biologie entstammen, so wundert mich das. Das ist ein interessanter Fakt, über den ich vielleicht mal nachdenken muss.




Zurück zu Hajo

Ja, das Forum ist ein, wenn auch nicht ganz identisches, dann aber ein überwiegendes Abbild der Gesellschaft. Deshalb sollten wir hier im Forum lernen, konstruktiv damit umzugehen, um die Gesellschaft aushalten zu können und in ihr und mit ihr zusammenleben zu können, genau wie wir das draussen im echten Leben machen müssen.




@Slothorpe

Auf die Gefahr hin, dass Du meine immergleichen Texte und darüber hinaus noch langen Texte in diesem Fall nicht bis hierher lesen wirst, so möchte ich Dir aber zurufen, dass Rückzug nicht die beste Lösung ist. Dort, wo man sich zurückzieht, überlässt man das Feld anderen, die vielleicht mit Dir nicht übereinstimmen. Wo man das Feld anderen überlässt, kann man keine eigenen Akzente mehr setzen. Und das ist schade. Dann nimmt die Pluralität ab, und genau das ist ja das Ziel der Kontrahenten.
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@Beverly: Geschickter Versuch von der Tatsache abzulenken. Dass sich vor der OP jemand reproduziert hat, ist unabhängig davon, dass er es hinterher nicht mehr kann, egal ob er das noch will oder nicht. Und zumindest ich rede nicht von dir, sondern möchte diejenigen, die sich auf diesen Weg einlassen wollen, bewusst werden, dass es entgegen der PR kein Zurück gibt.
Was dieser Hinweis mit Hass und Ausgrenzung zu tun haben soll, erkläre mir mal bitte. Andere hier konnten es nicht.

Die Behauptung, dass angeblich mehr Frauen als Männer den Weg gehenlasse ich mal genauso stehen wie die vielen anderen Behauptungen, die immer und immer wiederholt werden, ohne dadurch richtiger zu werden.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Ciao
« Letzter Beitrag von doppelrock am Heute um 09:42 »
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.
Dafür wünsche ich dir alles Gute.
Vielleicht findest du ja eine homogene Gruppe, wo man Leute nicht aufgrund konträrer Meinung als "Idioi" beschimpfen oder mit Kontaktschuld zu Parteien, deren Inhalte du nur aus allgemeiner Hetze gegen sie kennst, herabsetzen muss.
Einfach die sympathischen Leute, die sich in allem grundsätzlich einig sind und nur deshalb fruchtbare Diskussionen führen können.
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Das Forum ist ein Abbild einer Gesellschaft, in der Teile der (scheinbaren) Mehrheit es nicht vertragen, wenn Minderheiten sich zu Wort melden und sich nicht mehr alles kommentarlos gefallen lassen. So wie früher, als Minderheiten diverse Benachteiligungen schweigend über sich haben ergehen lassen und das Leben für die Mehrheit deutlich bequemer war als heute.
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Vom Thema Rock über - Arzt - Damenslip - Transgender - Gott - Philosophie - Idiot  wieder zurück zum Thema  :laugh:
Hier ist wirklich alles drin. Aber selten ist dies ja hier im Forum auch nicht.

Mich irritiert hier, das "der Eine" (also der Idiot dessen Name ich nicht mehr schreibe möchte) denkt das sich Jeder reproduzieren muss. Es gibt Menschen die haben ihr "Soll" schon erfüllt und daher können sie nun das tun, was sie eigentlich schon immer wollten. Dazu gehöre ich! Und ich weiß auch zu 100% das ich niemals optisch als Frau durchgehen werde. Aber darum geht es auch gar nicht! Im INNEREN bin ich eine Frau und verhalte mich dementsprechend. Ich erwarte von Niemandem das er/sie das versteht, aber ich erwarte das er/sie es akzeptiert. Und eines dürft ihr auch glauben: Uns Transmenschen irritiert diese mediale Aufmerksamkeit noch mehr als jeden anderen. WIR brauchen das nicht und wollen es nicht. Wir sind eigentlich ganz normal und je weniger Aufmerksamkeit umso lieber ist es uns!
Und: NEIN wir sind keine dauergeilen "Männer" die sich nur nackte Frauen im Schwimmbad oder Sportcenter anschauen oder ins Frauengefängnis möchten! Die 3 Fälle von denen ständig in den Medien berichtet wird sind ein mikroskopisch kleiner Anteil von uns! Der ganze Rest IST FRAU INNERLICH und lebt danach. Und ICH habe wirklich nichts davon mir eine nackte Frau und deren Busen anzuschauen und mich daran aufzugeilen. Denn ich habe selber einen Busen! Ich kann mir dann meinen anschauen! Und geil werd ich davon auch nicht, geschweige denn das mir das was nützen würde, denn die Hormone sind keine Viagra sondern da tut sich nix mehr! DAS ist die Realität!

Und wir wollen ja auch nicht vergessen das es MEHR FRAUEN als Männer gibt die ihr Geschlecht wechseln. Also andersrum gibt es das noch viel häufiger...

LG Bev

Ich gehe wirklich sehr offen mit dem Thema um. Und wer was wissen will einfach fragen aber nicht herumraten und Unsinn erzählen bitte! Und es gibt überall schwarze Schafe. also auch bei Transgender-Menschen. Und nur weil die Medien ständig eine Schlagzeile brauchen wärmen sie immer wieder die wenigen Geschichten auf - die anderen tausend leben einfach im ruhigen unter uns! Denkt da mal dran! WIR wollen keine Aufmerksamkeit.
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Ich auch!  ;D

LG, Micha
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