Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 08:13 »
Für besonders feminin gehalten werden?
Ist mir noch nicht (wissentlich) passiert.

Besonders feminine Kleider wären für mich welche mit tiefem Ausschnitt, mit Rüschen und Zierrat, die viel Haut präsentieren.
An mir gefallen sie mir nicht.
Sehr figurbetonte dagegen schon ich empfinde sie auch nich als besonders feminin, betonen sie ja durch die Passform einen männlichen Körper

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.
 

 - man kann sich seine Welt natürlich immer schönreden  ;)
2
Shopping / Antw:Wie langweilig - wie inspirierend
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 07:50 »
Das Kleid ist schön und steht Dir.
Ich habe das Gefühl, dass Buntes mehr auffällt, als ein Kleid an einem Mann - ein buntes Kleid natürlich... ;) ;D

Darf ich fragen wie groß Du bist? Bei Kleidern ist das mit der Länge und Taillenposition immer ein Thema bei mir.
3
Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:57 »
Und hier habe ich noch was zu Tschechien: https://prag-aktuell.cz/blog/protest-gegen-kritischen-gesetzesentwurf-zum-transrecht-17062026-24116
Ich sagte ja, die kippen gerade weg.

Dabei ist es so was von erbärmlich, sich so auf die Schwächsten in der Gesellschaft zu stürzen, auf eine so kleine Minderheit, an denen man ein Exempel statuieren kann, wie man mit Abweichlern vom "Normalen und Gesunden" umgeht und zugleich die primitivsten Abwehrinstinkte der Menschen bedient, um diese sich vor den eigenen Karren zu spannen!

Achtet aber auch auf das Update am Ende:
Zitat
Update 18.06.2026, 00:00 Uhr
Wie Denik N meldet, wurde der Gesetzesentwurf noch gestern Abend in der ersten Runde abgelehnt. Tschechische Transsexuelle können aufatmen.

Noch besteht also Hoffnung, das das Wegkippen noch etwas abgemildert wird.

LG, Micha

4
Shopping / Antw:Wie langweilig - wie inspirierend
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:51 »
Gefällt mir!  :)

LG, Micha
5
Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:50 »
Ich habe auch keine Probleme damit, für extra feminin gehalten zu werden. Und sollte es doch mal passieren, macht es mir auch nichts aus.

Und dennoch kann man neben besonders femininen Kleidern auch welche antreffen, die eher neutral wirken, also gemessen an konservativen Sehgewohnheiten. Sehr feminine wären dann besonders figurbetont und dann vielleicht von den Farben her oder von Spitzen oder so.

LG, Micha
6
Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von Uckermärker am Heute um 00:39 »
Zitat
Und doch reizt es viele Frauen diese (z.B. ein Oberhemd, Anzug) mit femininen Assessors oder anderen femininen Kleidungsstücken zu kombinieren. Und keiner kommt auf den Gedanken sie wären schwul oder trans.]Und doch reizt es viele Frauen diese (z.B. ein Oberhemd, Anzug) mit femininen Assessors oder anderen femininen Kleidungsstücken zu kombinieren. Und keiner kommt auf den Gedanken sie wären schwul oder trans.

Darauf, dass eine Frau schwul sein könnte, muss erstmal einer kommen, lieber Jens! ;D

LG, Micha

Ja bei diesen Gedankenspielen kann vieles passieren ... wird ein Mann im Rock automatisch zur Frau??? Und wenn er gar Kleider trägt und trotzdem weiterhin auf Frauen steht - oh - wird er dann lesbisch  :-\

Ich habe mich immer mal wieder gefragt, ob und wie mich das Rock und Kleider tragen verändert/ verändert hat.

Oft denke ich, ich bin endlich ein Mann geworden. Einer, der zu sich steht und nicht danach fragt, wie andere meinen sein zu müssen. Meiner Frau ist das auch aufgefallen und freut sich drüber  ;)

Ich habe mich viel gefragt, was macht ein "feminines Kleid" aus. Wenn ein Kleid eh nur für Frauen da ist, warum wird betont es wäre feminin. Das heißt doch es gibt auch Kleider, die wirken eher maskulin... Überhaupt was macht ein Kleidungsstück maskulin oder feminin.
Letztendlich entscheidet wohl der Mensch, der die Kleidung trägt, wie es wirkt. Bisher werde ich nach wie vor mit Herr ... angeredet.

Auf jeden Fall, würde es mittlerweile enorm auffallen, wenn ich Hosen tragen würde: "... was ist mit Dir passiert???" - also lassen wir das lieber  ;D

VG
Jens
7
Shopping / Antw:Wie langweilig - wie inspirierend
« Letzter Beitrag von Bernd am Gestern um 23:23 »
[...] Leider haben die allermeisten Kleider von Desigual keine Taschen, und da mache ich mit meiner Taschenvorliebe nur selten Ausnahmen.

Ich bin kürzlich auf https://svahausa.com/ gestoßen, die machen auch vielseitige und farbenfrohe Mode.
Und ich habe mir gerade mal ein Kleid da bestellt: https://svahausa.com/products/kaleidoscope-maxi-dress
Ich bin gespannt, wann das bei mir ankommt und wie es dann ich echt wirkt. Aber ein farbenfroher Hingucker wird das bestimmt!

Dieses Kleid von svahausa.com ist mittlerweile bei mir angekommen (hat mit dem Versand aus den USA tatsächlich eine Weile gebraucht und dann natürlich noch Zollgebühren gekostet). Aber es hat sich gelohnt, ich liebe das Kaleidoskop-Maxikleid:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.


Wie erwartet, ist dieses farbenfrohe Kleid ein Hingucker. Ich habe schon den Eindruck, dass das mehr Leuten beim Vorbeigehen auffällt als Kleider mit unauffälligeren Farben. Aber es scheint zu gefallen: Ich bin damit heute einige Male von Unbekannten freundlich angelächelt worden.
Und heute Morgen ist mir auf dem Gehweg eine Mutter mit ihrer Tochter im Grundschulalter entgegengekommen. Die Tochter schaut mich an und sagt zu ihrer Mutter: "Der hat ja ein Kleid." Die Mutter schaut lächelnd zu mir und sagt zu ihrer Tochter: "Das ist aber ein schönes Kleid, nicht?"

Und wie beschrieben hat das Kleid wirklich großzügige Seitentaschen.
8
Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 20:24 »
Da es mir auf der Seele brannte, habe ich doch schon geantwortet:

"Sehr geehrtes Kommunikationsteam Initiative Fleisch,

Toleranz im Sinne von Duldung von etwas, das man eigentlich lieber nicht hätte, ist im gesellschaftlichen Zusammenleben eine Grundtugend, ohne die es nicht geht.
Respekt im Sinne eines Berücksichtigens von Interessen anderer Menschen ist noch höher anzusiedeln.

Insofern toleriere ich auch Vielfleischessende.

Indes habe ich mit Ihrer Argumentationsweise ein Problem. Auf der verlinkten Seite mit dem Nationalgericht schreiben Sie, die Diskussion werde laut und manchmal moralisierend geführt. Haben Sie Wörter mit „moral…“ noch wo anders stehen? Ich fand sie nicht.  Jedenfalls werfen Sie anscheinen anderen Menschen vor, moralische Argumente zu verwenden, statt einfach tolerant zu sein. Moral oder Ethik scheint mir für Sie einen geringeren Stellenwert zu haben als Geschmack. Über Geschmack sollte man ja nicht streiten, aber über Moral oder Ethik zu streiten ist was anderes.

Ich selbst verzichte großenteils auf Fleisch, nicht, weil es mir nicht schmeckt, sondern weil ich Gewissensbisse habe. Der Fleischkonsum in der momentanen Höhe in unserer Gesellschaft kann, wenn ich das richtig sehe, mit nur artgerechter Haltung nicht bedient werden. Stimmt das? Nichtartgerechte Haltung widerspricht meiner Vorstellung von Tierwohl. Zudem kommt in der Massentierhaltung, dass ein solcher Betrieb die Tiernahrung nicht selbst produzieren und die Gülle nicht selbst im eigenen Betrieb verbrauchen kann. Also muss Tiernahrung zugekauft und Gülle anderswo entsorgt werden. Was bringt beides anderswo enorme ökologische Probleme mit sich. Diese Probleme könnten wir vermeiden, in dem wir direkt pflanzliche Nahrung für uns anbauen, statt damit unsere Nahrung zu füttern. Das wäre zudem viel energiesparsamer und damit klimafreundlicher. Das sind alles Überlegungen, die mit Geschmack nichts zu tun haben.

Einen hohen Fleischkonsum zu tolerieren, bedeutet, diese Probleme zu tolerieren.
Menschen, denen diese Probleme egal sind, solange es ihnen schmeckt, machen die Anstrengungen von Menschen zunichte, die durch verantwortungsvolle Ernährung versuchen, diese Probleme zu beseitigen. Ist da Respekt gegenüber Menschen, denen ihr Geschmack wichtiger ist als die Lösung der genannten Probleme wirklich die angemessene Forderung? Man kann diese Probleme wirklich nur durch gemeinsame Anstrengung lösen. Solange die Mehrheit der Menschen nicht mithilft, bringen die Versuche einer Minderheit nichts. Daher kommt es wohl, dass die Diskussion manchmal laut und moralisierend wird.

Meine Großnichte und ihr Freund machten neulich den Jagdschein, um sich das Fleisch, das sie essen wollen, selbst zu schießen und so unabhängig von der Fleischindustrie und der Massentierhaltung Fleisch essen zu können. Das ist für einige wenige ein gangbarer Weg, aber nicht für 80 Mio. Deutsche oder für 8 Mrd. Erdenbürger.

Ich bezeichne mich übrigens nicht als Flexitarier, denn es hat wenig mit Freude an Flexibilität zu tun, sondern eher an eine nicht ganz konsequente Durchführung meiner Überzeugungen gemäß dem Spruch: „Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach“. Mir fehlt es einfach an asketischer Disziplin. Das hat aber auch den Vorteil, dass ich Schwächen anderer Menschen auch gut verstehen kann.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael A. Schmiedel"

LG, Micha
9
Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von doppelrock am Gestern um 20:18 »
Es gibt schon einige Leute, die ihren veganen Lifestyle sehr moralisierend vertreten.. Allesesser und Vegetarier und diverse Mischformen wirken da wesentlich entspannter.
Und leider bewegen sich einige dieser moralisierenden Leute auf dünnem Eis, wenn sie ihr als gesund oder "moralisch rein" vermarkteten Produkte mit fast religiösem Eifer vertreten.
Beim M-Wort würde ich unterscheiden zwischen der Moral als allgemein in einer Gesellschaft anerkanntem Wertesystem und dem -ismus als Extremform mit Umerziehung, Belehrung, Intoleranz und ohne Empathie. Was nützt mir Hafermilch, wenn sie wie die bekannteste Trendmarke mit Emulgator Polysorbat80 (krebserregend und die Blut-Hirn-Schranke überwindend) sowie ungesunden hochverarbeiteten Pflanzenölen produziert werden? Da würde ich meinem Körper mit einem Becher Rohmilch von einer artgerecht gehaltenen Kuh einen größeren Gefallen tun.

Letztendlich muss aber jeder selbst entscheiden, nach welchen Werten er seine Lebensmittel auswählt. Eine Werbung "iss, was dir schmeckt" (und um den Rest kümmern wir uns) ist eine typische Methode, die Verantwortung an fremde, anonyme Firmen abzugeben, in einem Gefühl von Sicherheit. Real ist es das Gegenteil, man liefert sich freiwillig aus, zum eigenen Schaden und finanziellen Gewinn anderer.
10
Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 18:52 »
Ich opponiere gegen die Werte die dahinter stehen, nämlich dass man Geschmack höher bewertet als Ethik.

Übrigens bekam ich eine Antwort, die ich hier ohne Erlaubnis des Absenders nicht wörtlich zitieren will, aber zusammengefasst besagt die Antwort, dass die Motivation darin liege, dem zunehmend intoleranten Ton in Ernährungsdiskussionen einen Aufruf zur gegenseitigen Toleranz zwischen Fleischessern und Nichtfleischessern entgegen zu stellen. Er verlinkte auch auf ein Nationalgereicht für Deutschland, dass sie sich ausgedacht haben: https://initiative-fleisch.de/presse/pressemitteilungen/deutschland-hat-jetzt-ein-nationalgericht/
In dem Text dazu heißt es: "die Diskussion ist laut, der Ton oft moralisierend". Das ist das einzige Mal, sofern ich die Website gelesen habe, dass das Wort "moral[...]" auftaucht, wobei es etwas schlechtes zu sein scheint, wenn man seine Ernährung an einer Moral ausrichtet, statt nur nach dem Geschmack. 

Es geht mir also nicht nur um ein Geschäftsmodell, sondern um eine Wertefrage.

Ich werde da auch nochmal antworten, aber nicht sofort.

LG, Micha
Seiten: [1] 2 3 ... 10
SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up