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« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 23:51 »
Heute waren in meinem Stadtteil Hofflohmärkte, an denen wir uns beteiligten.
Leider gab es wenig Publikumsverkehr.
Aber eine Frau war interessant. Sie stöberte eine Weile durch unser Angebot, scheinbar uninteressiert, weil viele Kindersachen darunter, hatte mich aber immer im Blick.
Sie kam irgendwann auf mich zu, aber ohne eine typische Kauffrage zu stellen:
„Du bist ein Mann?!“
„Ja, und du bist eine Frau!“
Ein leises Lächeln entfuhr ihrem Gesicht.
Ich wies sie auf die Kleider hin, die von mir wären, ihr aber evtl. passen könnten.
Sie meinte noch, dass das Kleid, das ich trüge schön sei, und ich sehr mutig, sie hätte sich das lange nicht getraut.
Ich sagte noch „aber eine Frau kann doch problemlos Kleider tragen“ und sie verabschiedete sich sichtlich fröhlich und zufrieden.
Hintergrund: Für mich war es im Ersten Moment klar, dass, egal mit welcher Geschichte, ein Mensch vor mir stand, der irgendwann mal als Mann definiert wurde.
Ich trug ein langes kuscheliges Strickkleid – es war saukalt.