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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 09:30 »
Lieber Zwurg,

die USS Constitution habe ich 1987 sogar mal besichtigt:
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Dieser Krieg gegen die Berber fand 1801-1815 statt: https://en.wikipedia.org/wiki/First_Barbary_War
Aber wie stand es zur selben Zeit um die Sklaverei in den USA?
Ich glaube, man nennt das "Doppelmoral", sich über die Versklavung von Weißen zu echauffieren, aber die Versklavung von Schwarzen als gottgewollt darzustellen.

Zu Jesus: Wie schon mal geschrieben, wurde er mir 30 Jahren hingerichtet. Wäre Muhammad in Mekka schon getötet worden, wäre er nie Politiker und Krieger geworden. Man trachtete ihm ja nach dem Leben, wodurch er und seine Leute sich durch die Flucht nach Yathrib (Medina) entzogen. Ja, dann herrschte ein achtjähriger Krieg gegen Mekka, den die Muslime gewannen. Es folgte die Islamisierung und damit Einigung der Araber. Gefolgt von einer Ausbreitung des arabischen Reiches. Hauptgegner waren das Römische (Byzantinische) und das Persische Reich, die beide in keiner Weise friedlicher waren. 800 Jahre später eroberten die Osmanen Konstantinopel.

Ich denke mal, das Recht, sich auf Jesus als Pazifisten zu berufen, hat, wer sich davon inspiriert selbst pazifistisch verhält. Und genau das vermisse ich bei den selbsternannten Verteidigern des christlichen Abendlandes.   

Islamismus und andere Spielarten religiös-politischen Fundamentalismusses haben sehr wohl viel mit Nationalismus gemeinsam, insofern sie ein klares Freund-Feind-Bild haben, die eigene Gruppe als gut und andere als schlecht behandeln, scharfe Grenzen zwischen der eigenen Religion oder Nation und anderen ziehen, und gegenüber anderen Religionen bzw. Nationen einen Überlegenheitsanspruch haben. Beide sind klar gegen pluralistische, multikulturelle und -religiöse Gesellschaften ausgerichtet. Wenn ich ein Feindbild habe, dann dieses.

"Unsere" Nationalegoisten haben einen uniformen, völkisch reinen Staat zum Ziel, überwacht mit KI. Man kann es an den USA sehen. Trump und seine Gefolgsleute zeigen ganz deutlich, was uns blüht, wenn die "Rechten" an die Macht kommen. Das Geld wird dann auch nicht im Lande bleiben, sondern die Kassen der Tech-Giganten füllen. (Sicher gibt es Abstufungen von nationalistischem Fanatismus, aber der Hass auf alles Anderskulturelle, egal ob ethnisch, religiös, gender oder wie auch immer, ist allen gemeinsam.)
In der Türkei haben sich Islamismus und Nationalismus zu einer Einheit verschmolzen.

Zwurg, was Dir anscheinend vorschwebt in Bezug auf Eindeutschung von Migrant:innen nennt man "Assimilation". Oder?

Danke aber für die Nennung des Buchtitels! Ich kenne das Buch oder den Autor nicht, was nicht viel heißen will.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 07:57 »
da ich in den letzte Wochen etwas mehr Zeit hatte, habe ich mir etwas mehr Interviews auf Youtube angesehen.
Vor allem Jasmin Kosubek und Ben ungeskripted.

Beide interviewen Personen sowohl vom linken als auch vom rechten Spektrum oder einfach interessante Leute. Ich hab dazu verschiedene Gedanken.

Dabei ist mir aufgefallen, das Personen vom linken Spektrum viele Forderungen haben, die immenses Geld kosten. Geld das jemand erarbeiten muss. Auch wenn es schöne Forderungen sind, aber aus meiner Sicht eben utopisch und naiv.

Während die Interview Partner vom rechten Spektrum, das Geld lieber im Land behalten wollen, und sich bewußt sind, das die Utopien nicht bezahlbar sind. Sie wollen die Kultur und Gesellschaft der 50iger und 60iger Jahre wieder herbeiführen.

Die islamischen Radikalen wollen eine islamische Kultur mit strengen religösen Regeln bei uns einführen. Unsere christlichen hohen Feste, unsere Traditionen wie der Fasching, unsere Gleichstellung der Frauen, sind ihnen ein Dorn im Auge.
Die islamischen Länder liegen Wirtschaftlich hinter den christlichen Ländern weit zurück, weil sich nach Islamischen Recht keine großen Firmen gründen und erhalten lassen. Das erweckt Neid. Die isalmischen Radikalen sind bereit Gewalt in jeder Form auszuüben.

Ich sehe keine Paralellen zwischen Rechten und Islamisten und kann nicht verstehen, weshalb man die in einen Topf wirft.

Daher reift in mir die Erkenntnis, das ich den Weg der Linken ablehnen muss, wenn er zuviel Geld kostet. Ich will nicht länger härter und dann in Armut leben, weil die Regierungen nicht mitGeld umgehen können. Privat muss ich auch mein Geld zusammen halten, damit ich die Infrastruktur meines Hauses oder meiner Mobilität erhalten kann.
Ganz sicher will ich nicht nach strengen religösen Regeln leben, deshalb untertsütze ich eher Positionen die diese Tendenzen zurückdrängen.
Ich möchte auch weiter in Freiheit leben, und nicht in einem rechts totalitären Staat, aber auch nicht in einem links totalitären Staat der sich immer mehr abzeichnet.
Und nach all den Interviews, die ich gesehen habe finde ich im Moment viele rechte Positionen nicht falsch.
Grundsätzlich muss es eine politische Kurskorrektur in Europa geben, und wenn die etablierten Parteien dazu nicht bereit sind, werden die Rechten das Ruder alleine übernehmen.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 00:44 »
Ich habe Michas Bücher nicht gelesen, auch nix über die RAF, auch nicht den Kinofilm gesehen,
aber dennoch habe ich eine Meinung aus dem, was man so im Alltag bei offenen Augen mitkriegt,
und dazu stehe ich und vertrete sie, wenn es mir wert ist.

Und einige Politiker entblöden sich nicht, den Islamismus mit "die Gefahr ist rechts" in einen Topf zu werfen.

Also aus meiner ungebildeten Blödheit heraus empfinde ich Islamismus als eine Form von "rechtem Extremismus". Da gibt es durchaus Parallelen.

Linker Extremismus (um nicht sogleich von Terror zu sprechen) richtet sich nach meiner Kenntnis gegen angebliche Unterdrückung und gegen angebliche Ausbeutung und gegen das "Establishment". Und mit "Establishment" wird in erster Linie die Wirtschaft gemeint (und deren Verantwortlichen), die Regierung und die Rechtsprechung.

Gegen die Regierung und staatliche Institutionen, also durchaus auch gegen vieles in der Rechtsprechung, richtet sich ebenso der Rechtsextremismus. Gegen die Regierung, egal wer dran ist, und gegen die staatlichen Institutionen und anderen Systemen, die eigentlich nicht staatlich sind, wird der Vorwurf erhoben, unter einer Decke zu stecken und einen diffusen geheimen Plan zu verfolgen. Darum sei das alles zu bekämpfen oder auszutauschen. Hintergrund rechten Extremismus ist, falls an den entscheidenden Stellen im Staatsgefüge angekommen, genau solch einen Plan zu etablieren. Und dann geht es gegen alle anderen, die im Wege stehen. Die dazugehörigen Feindbilder werden ja schon aufgebaut: politische Gegner werden diffamiert, Minderheiten marginalisiert, und alle, die nicht ins eigene Bild passen, bekämpft und allzu viel Bildung, gar die Wissenschaften abgelehnt.

Und spätestens in den Feindbildern sind die Parallelen zwischen rechtem Extremismus und Islamismus offensichtlich. Alles, was anders ist, wird bekämpft. Gewaltenteilung fehl am Platz. Kontrolle ist alles. Da sind sich die Ziele von rechtem Extremismus und Islamismus ziemlich identisch. Und ich glaube, die wenigsten von uns hätten wirklich Lust, in einem der beiden Systeme zu leben.

Und in linker Anarchie übrigens auch nicht.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 00:42 »
Zitat
Nur die Muslime bildeten Paralellgeselllschaften und es wird von Jahr zu Jahr nicht besser, sondern schlimmer. Viele integrieren sich nicht. Sie lernen die deutsche Sparche nicht, bleiben deshalb in der Schule  und Berufsausbildung zurück. Die Radikalen werden mehr und die Anschläge häufiger.

Diese Beobachtung ist sicher nicht von der Hand zu weisen.
Und ja, ein durchaus zutreffender Erklärungsversuch, Radikalisierung zu verstehen.

Andererseits darf man nicht verkennen, dass die meisten der Zuwanderer, egal welchen Glaubens, hoch anständige Leute sind und motiviert sind, ihr Glück in unserer Leistungsgesellschaft zu finden.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 00:25 »
Vor 40 Jahren hatte wir noch ein klares Feindbild, lieber Zwurg bzw. zwei davon: Im Westen war es der Kommunismus, im Osten der Kapitalismus.
Ich kenne noch den "kalten Krieg" ich war 1989 bei der Bundeswehr und saß im Herbst auf einem gepackten Seesack, berei in den Bereitschaftsraum auszurücken, falls der 3. Weltkrieg beginnt.
Zitat
So neu ist das indes nicht, sondern Jahrhunderte alt, auch wenn man im 13. Jh. nicht von Muslimen, sondern von Sarazenen sprach und im 17. Jh. von Türcken. Alles Mögliche Schlimme hat man ihnen angedichtet an Grausamkeiten. Sicher gab es Fälle von Grausamkeit, das allerdings überall. Man denke an die Eroberung des christlichen Konstantinopel durch Kreuzritter oder an den Pogrom an an Juden in Worms durch Kreuzritter, die es nicht bis ins Heilige Land schafften. Oder denken wir an den Sklavenhandel, der Millionen von Menschen aus Afrika nach Amerika verschiffte, an dem Christen und Muslime gut verdienten.
Ich kenne einen Teil der Geschichte der Moslemischen Berber Piraten, die am Ende des 18. Jahrhunderts europäische und amerikanische Schiffe im Mittelmeer und Atlantik überfallen haben und die weißen Passagiere udn Besatzungen in die Sklaverei verkauften. Die junge USA zahlte einige Jahre Schutzgeld an die Berber. Bis man die Constitution Klasse schuf. Mehrere schwer bewaffnete Kriegsschiffe, die die Übermacht der Berber Piraten brachen. Die Constitution wurde bis heute als Museumsschiff ehalten.
Zitat
Und all die Genozide in der Kolonialzeit seit dem 16. Jh. bis ins 20. Alles fabriziert von Christen aus "unserem Kulturkreis". Aber nein, das war ja alles Zivilisation, währen die "Türcken" und andere Wilde grausam, ungerecht, Götzendiener und was weiß ich noch waren.
Es stimmt natürlich das christliche Nationen und Geschäftsmänner an vielen Greueltaten und vor allem an der Sklaverei beteiligt waren, das christliche Krezritter uns später christliche Missionare viele Greueltaten begingen. Allerdings war dies niemals die Botschaft von Jesus Christus. Christus war kein weltlicher Herrscher, kein Feldherr., kein Gewaltätäter und hat niemals zu Gewalt und Sklaverei aufgerufen. Das ist der Unterschied zum Islam.
Zitat
Heute haben wir das Wissen, damit differenzierter umzugehen. Wir müssen es aber auch anwenden und erstmal verbreiten.

Und ja, auch irrgeleitete Muslime müssen umdenken. Sie müssen ihre Identität nicht mit Terror verteidigen und auch nicht mit einem radikalen Konservativismus. Je mehr sie aber "vom Westen" angefeindet werden, desto mehr werden sie sich in den Fanatismus flüchten. Fanatismus auf der einen Seite schürt den auf der anderen.

Die Anschläge am 11.9.2001 waren ja nicht der Anfang. Sie waren eine fanatische Reaktion auf Jahrhunderte des Fanatismus von "westlicher" Seite.

Dass Muslime auch ganz anders können, erlebe ich immer wieder an realen Menschen, ohne Medien zwischen ihnen und mir. Genau wie Menschen aller anderen Religionen und Kulturen auch anders können, als fanatisch sein.

Welches Buch über Muhammad hast Du denn damals gelesen, lieber Zwurg. Weißt Du noch Titel und Autor:in?

LG, Micha

Ich hab das Buch im Bücherregal gefunden. Stichwort Islam vom Heyne Verlag Autor: Stefan Braun, Copyright 1992

Natürlich könnten die Mulime anders. Ich habe lange geglaubt, durch die Zuwanderung vieler Muslime in das säkuläre Europa, könnte sich ein säkulärer Isalm bilden. Sie würden sich integrieren und assimilieren, so wie alle anderen Zuwanderer, aus Ländern, wie Polen, Russland, Italien, Griechenland, China, Vietnam, usw. Bald schon haben sie ihren Kindern deutsche Namen gegeben, deutsche Männer oder Frauen geheiratet. Nur die Muslime bildeten Paralellgeselllschaften und es wird vn Jahr zu Jahr nicht besser, sondern schlimmer. Viele integrieren sich nicht. Sie lernen die deutsche Sparche nicht, bleiben deshalb in der Schule  und Berufsausbildung zurück. Die Radikalen werden mehr und die Anschläge häufiger.
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Umfragen / Antw:Hast Du Tattoos?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 00:16 »
Ja, das kann ich absolut nachvollziehen.

Bevor ich etwas Bleibendes erschaffe, überlege ich möglichst vielfach, ob mich das in geraumer Zeit noch genauso inspirieren wird wie soeben und ob es überhaupt dauerhaft Sinn stiftet. Ich vermeide es sogar, Aktenordner zu beschriften, weil ich sie vielleicht in drei Jahren für etwas anderes verwende und die Beschriftung somit hinfällig ist. Und das, obwohl die Beschriftung für jene drei Jahre Sinn gemacht hätte.
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Umfragen / Antw:Private Bitte…
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 23:34 »
Wie Slothorpe schrieb, lief die Studie bis zum 06.03.26. Das ist also inzwischen aus und vorbei.

Schade, dass die erhoffte Rückmeldung zu den Ergebnissen vermutlich uns auch nicht mehr erreichen wird.
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Umfragen / Antw:Private Bitte…
« Letzter Beitrag von ChrisBB am Gestern um 23:15 »
Hallo BlueBayou,
es könnte im günstigsten Fall sein, dass die Tochter inzwischen die unten angesprochene Arbeit bereits abgegeben hat. Die Umfrage wurde vor 6 Monaten herumgeschickt.
Aber sie wird dankbar sein, wenn sie hört, dass Du noch mitmachen wolltest. Oder, Slothorpe (falls du hier noch mitkiest, obwohl du bereits kein Mitglied mehr bist)?
Gruß,
ChrisBB
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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 23:05 »
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Und tatsächlich haben mir hier viele gesagt, dass, angesichts dessen, dass mir das Rock tragen täglich nicht aus dem Kopf geht, ich sehr bald mit meiner Frau reden sollte über Freiräume, die wir uns gegenseitig einräumen. Ich hoffe bloß, dass ich endlich mal die Klappe aufbekomme.

Mir tut die Freiheit zwischen den Männerbeinen hier sehr gut.

Gruß,
ChrisBB

Hallo Chris,

vielleicht kannst Du die letzten Tage noch nutzen, von Deiner Community vor Ort oder von Seiten des Fachpersonals ein paar Anregungen zu bekommen, wie Du das Thema am besten eröffnest.

Vielleicht sind von mit diesem Thema unbelasteten Menschen wertvollere Tipps zu erhalten als von uns, die wir alle schon lange mit diesem Thema uns beschäftigen und die meisten es auf die eine oder eine ganz andere Weise hingekriegt haben, oder selbst noch daran rumknapsen.
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Umfragen / Antw:Hast Du Tattoos?
« Letzter Beitrag von BlueBayou am Gestern um 23:01 »
Ich bin noch immer nicht tätowiert.
Oft habe ich darüber nachgedacht: was, wo, wie...?
Aber so wie ich es liebe, Kleidung oder Schmuck täglich zu wechseln - so wenig würde mich ein Tattoo dauerhaft erfreuen.
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