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Artikel und Presseberichte / Antw:Männer bzw. Hemule im Rock in der Weltliteratur
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 01:32 »Danke für diesen neuerlichen Splitter.
Wie, aber, kommt man dazu, so etwas zu schreiben?
Verbeugung in einem Kleid, auch wenn es lang ist, funktioniert in asiatischen Kulturen auch irgendwie, ohne dass ich das lächerlich fand, wann immer ich sowas sah. Bei einem sehr kurzen, und dann vor allem dazu noch sehr weiten Kleid würde ich das vielleicht noch verstehen.
Die nun aber von Micha erwähnte Anmerkung machte mich dann doch ein bisschen stutzig. Ich glaube fast, dass so ein gewisser Rachegedanke einer nach Emanzipierung strebenden Frau an die Männer dahintersteckt. Und ja, ich schaue gerade noch einmal nach, was denn so zum Anfang dieses Threads so alles geschrieben steht - ich erinnerte mich nämlich nicht mehr an Details, obwohl es gerade erst einen Monat her ist. Meine spontane Vermutung nimmt Konturen an: In einer unterschwellig gesellschaftskritischen Parabel wollte die Autorin wohl mit einer kleinen gekonnten Spitze (nämlich mit der Anmerkung) den Männern mit ihrem Ehrgefühl 'einen austeilen'. Drum verpasste sie einem als männlich geschilderten Hemul dann keine Verbeugung, sondern einen niedlich anzuschauenden Knicks, wie es einst in unserer gelebten Realität von Frauen und jungen Mädchen erwartet worden war.
Zum Anfang dieses Threads war ja eine andere Anmerkung am Seitenende erwähnt worden, wo die Hemule-Männer in dieser Anmerkung näher vorgestellt wurden, dass sie Röcke tragen würden, und dort schrieb sie: "Sehr eigenartig. Aber so ist es nun einmal."
Dass die Autorin männlich beschriebenen Gestalten Röcke oder Kleider tragen lässt, halte ich für Mitte des 20. Jh.s zwar wagemutig, aber dennoch für nachvollziehbar, wenn man seiner Fantasy-Geschichte ein bisschen Abwechslung hineinbringen möchte. Da hatte ich mich noch nicht so verwundert gefragt, wie man auf so etwas kommt (obwohl ich auch das bereits versucht hatte zu deuten, gerade wegen ihres textlich in der Fußzeile abgesetzten Hinweises "Sehr eigenartig"). Aber bei dieser neuerlich Anmerkung mit dem Knicks statt Verbeugung kam mir sofort die nun unausweichliche Frage auf, wie kommt man dazu, das zu schreiben? Welche Aussage will man damit treffen?
Micha, ist es möglich, dass in dem ganzen Buch die männlichen Hemule immer mal wieder von der Autorin so kleine Sachen abbekommen, die als typisch weibliche Zuschreibungen einst galten und vermutlich heute als eher überholt und altmodisch uns vorkommen? Also das, was die Autorin damals alsDiskriminierung niedliche Zurücksetzungen von Frauen und Mädchen empfunden haben könnte, sie nun in ihrer Geschichte den männlichen Hemule antut?
Welche Positionen besetzen demgegenüber die weiblichen Hemule? Lässt sich da eventuell ein möglicherweise stimmiges Bild ablesen?
Wie, aber, kommt man dazu, so etwas zu schreiben?
Verbeugung in einem Kleid, auch wenn es lang ist, funktioniert in asiatischen Kulturen auch irgendwie, ohne dass ich das lächerlich fand, wann immer ich sowas sah. Bei einem sehr kurzen, und dann vor allem dazu noch sehr weiten Kleid würde ich das vielleicht noch verstehen.
Die nun aber von Micha erwähnte Anmerkung machte mich dann doch ein bisschen stutzig. Ich glaube fast, dass so ein gewisser Rachegedanke einer nach Emanzipierung strebenden Frau an die Männer dahintersteckt. Und ja, ich schaue gerade noch einmal nach, was denn so zum Anfang dieses Threads so alles geschrieben steht - ich erinnerte mich nämlich nicht mehr an Details, obwohl es gerade erst einen Monat her ist. Meine spontane Vermutung nimmt Konturen an: In einer unterschwellig gesellschaftskritischen Parabel wollte die Autorin wohl mit einer kleinen gekonnten Spitze (nämlich mit der Anmerkung) den Männern mit ihrem Ehrgefühl 'einen austeilen'. Drum verpasste sie einem als männlich geschilderten Hemul dann keine Verbeugung, sondern einen niedlich anzuschauenden Knicks, wie es einst in unserer gelebten Realität von Frauen und jungen Mädchen erwartet worden war.
Zum Anfang dieses Threads war ja eine andere Anmerkung am Seitenende erwähnt worden, wo die Hemule-Männer in dieser Anmerkung näher vorgestellt wurden, dass sie Röcke tragen würden, und dort schrieb sie: "Sehr eigenartig. Aber so ist es nun einmal."
Dass die Autorin männlich beschriebenen Gestalten Röcke oder Kleider tragen lässt, halte ich für Mitte des 20. Jh.s zwar wagemutig, aber dennoch für nachvollziehbar, wenn man seiner Fantasy-Geschichte ein bisschen Abwechslung hineinbringen möchte. Da hatte ich mich noch nicht so verwundert gefragt, wie man auf so etwas kommt (obwohl ich auch das bereits versucht hatte zu deuten, gerade wegen ihres textlich in der Fußzeile abgesetzten Hinweises "Sehr eigenartig"). Aber bei dieser neuerlich Anmerkung mit dem Knicks statt Verbeugung kam mir sofort die nun unausweichliche Frage auf, wie kommt man dazu, das zu schreiben? Welche Aussage will man damit treffen?
Micha, ist es möglich, dass in dem ganzen Buch die männlichen Hemule immer mal wieder von der Autorin so kleine Sachen abbekommen, die als typisch weibliche Zuschreibungen einst galten und vermutlich heute als eher überholt und altmodisch uns vorkommen? Also das, was die Autorin damals als
Welche Positionen besetzen demgegenüber die weiblichen Hemule? Lässt sich da eventuell ein möglicherweise stimmiges Bild ablesen?

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