Dabei ist mir der Ausdruck "Dult" auch nicht aus meiner Kindheit in Niederösterreich bekannt.
Ich denke dass es gar kein österreichischer Ausdruck ist, sondern eher ein bayrischer. Nachdem ich nur eine Viertelstunde von der Grenze entfernt wohne, sehe ich aber natürlich bei uns auch die Werbung für Passauer Dult etc.
Und um diese Jahreszeit ist es mir immer ein echtes Anliegen, in den Getränkeshops drüber der Grenze eine gute Auswahl der leckeren "Dult-Festbiere" abzugreifen, die es um diese Jahreszeit gibt.
Zum Thema Dirndl:
Ich nehm den Gedanken mal auf, auch wenn du ihn vermutlich nur als Scherz gemeinst hast

:
Bei uns ist das im Kollegenkreis weniger üblich gemeinsam aufs Fest zu gehen, wenngleich es in meiner Arbeits-Stadt auch einen sehr bekannten und traditionellen Jahrmarkt gibt.
Theoretisch wäre es sicher auch eine gute Gelegenheit, sein Dirndl auszuführen, aber irgendwie überschreitet das bei mir eine Grenze die ich nicht überschreiten möchte. Da landet das Thema Kleid dann vielleicht doch noch in der Verkleidungs- oder Klamaukecke, was ich nicht will. Außerdem kommt mir vor dass ich mich im Dirndl unter Kollegen nicht mehr ganz so wohl fühle, vor allem wenn die (und auch ich) ein paar mehr Bier getrunken haben.
Was ich allerdings überhaupt nicht sinnvoll erklären kann, ist, wo dann eigentlich der Unterschied liegt, der mich
im roten Lederkleid zur Firmenweihnachtsfeier gehen lässt, aber nicht im Dirndl mit Kollegen zum Jahrmarkt?