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Sorry, wenn ich noch einen kleinen Themen-Schlenker hier einfüge.

Aber ich denke, es passt hier zu der Parole (dem Zitat von Tove Jansson). Vielleicht nicht primär inhaltlich. Aber zu dem, was dieses Zitat für uns Forumsmenschen mit unseren Gedanken und Wünschen zu tun haben könnte.

Dabei nebenbei: hatte wir schon diese Sendung vom Bayerischen Rundfunk (oder zumindest die Internetfundstelle) im Forum besprochen? Auf Anhieb jedenfalls kann ich mich nicht konkret an diese Internetseite erinnern. Der Link folgt hier in der Quellenangabe.

Im Zuge der Recherche zu Tove Jansson begegnete ich vom Hölzchen aufs Stöckchen einer Aussage, die ich für gerade eben hier im Thread recht passend finde:

Zitat
„In Frankreich kann keine Kultur, kein Glaube, keine Sekte, nichts und niemand den Frauen vorschreiben, welchen Platz sie einnehmen sollen“, betonte Gabriel Attal, der ehemalige Mitte-Rechts-Ministerpräsident Frankreichs, der im nächsten Jahr für das Präsidentenamt kandidieren will.
Die Quelle dieses Zitats zu belegen ist sehr komplex.
Ist ein nicht eigenständig aufrufbares Fenster, das bei einem Link von quasi "Könnte Sie auch interessieren" aufgeht, dessen Inhalt zudem noch von der KI automatisch ins Deutsche übersetzt wurde. Die dortige Originalquelle ist:

https://suspilne.media/culture/1398410-pracivnic-ejfelevoi-vezi-zaminili-colovikami-na-vimogu-religijnoi-grupi-personal-ogolosiv-strajk/
Zugang zu dieser Quelle fand ich unmittelbar am Seiten-Ende dieses Links:
https://www.br.de/nachrichten/kultur/hitzetaugliche-mode-warum-tragen-maenner-keine-roecke,VQ62jvg... ... ...finden%20Sie%20in%20ARD%20Sounds


Die Aussage dieses Zitats dürfte auch in Deutschland, bezogen auf Deutschland, breite Zustimmung finden. Also:
In Deutschland kann keine Kultur, kein Glaube, keine Sekte, nichts und niemand den Frauen vorschreiben, welchen Platz sie einnehmen sollen.

Wer diese Aussage unterschreiben kann, der sollte einer recht analogen Aussage sicherlich ebenso vorbehaltlos zustimmen können:
In Deutschland kann keine Kultur, kein Glaube, keine Sekte, nichts und niemand den Männern vorschreiben, welche Kleidung* sie tragen sollen.


* freilich ausgenommen, wo Kleidung konkreten Schutz- oder Funktionsansprüchen gerecht werden muss
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Ja, interessant.

Man könnte mutmaßen, wie sie auf diese - in unseren Augen - innovative Idee kam. 1948 war sie 34. Vermutlich - würde ich sagen - hat sie diese Idee aufgegriffen, weil in dieser Zeit sich unter den Frauen das Hosentragen verbreitete. Bilder von Tove Jansson zeigen sie durchaus auch immer mal wieder in Hosen (wobei ich bei dieser Feststellung das Alter der Bilder nicht intensiv berücksichtigt habe). Aber ein Bild könnte so aus dieser Zeit stammen, zeigt sie mit der Palette an einem großformatigen Gemälde mit der Palette in der Hand in einem - wie ich finde - für die damalige Zeit innovativen langen Hosenrock. Unter diesem Eindruck der Frauenhose könnte sie auf die Idee gekommen sein, dass männliche Wesen vielleicht auch mal was anderes als die angestammten Hosen tragen könnten. "Sehr eigenartig. Aber so ist es nun einmal.", schreibt sie ja in Form einer Anmerkung dazu. Vielleicht auch satirisch gemeint, weil sie es eventuell als "sehr eigenartig" erkannt hat, dass Männer aber weiterhin auf ihren Hosen beharren.

Vielleicht steckt da noch ein anderer, z.B. vielleicht emanzipatorischer Gedanke dahinter. Im Instagram-Account "museeninbayern" hat jemand es formuliert, was ich hier mit einem Auszug davon zitieren möchte:

Zitat
Die finnlandschwedische Künstlerin Tove Jansson (1914-2001) war eine Revolutionärin im Stillen - mutig und vielseitig begabt als Schriftstellerin, Comic-Zeichnerin und Malerin. In der männlich dominierten Kunstwelt erkämpfte sie sich ihren Platz: die Mama der Mumins lebte Unabhängigkeit und Nonkonformismus vor. Sie arbeitete politisch-satirisch gegen den Faschismus und trat gegen Intoleranz ein, beharrlich, ohne lauten Aktivismus.

🌈 Sie bekannte sich offen zu ihrer Lebensgefährtin, der Grafikerin Tuulikki Pietilä. In ihren Mumins-Büchern und Comics feiert sie Inklusion, Individualität und Empathie. Neben den Mumins hat sie aber auch mehrere Romane wie "Die Zuhörerin" und Erzählbände wie "Reisen mit leichtem Gepäck" veröffentlicht.

💜 Am 8. März (und den Rest des Jahres) feiern wir Frauen wie sie. Wir feiern alle Frauen, die sich treu bleiben. Frauen, die sich behaupten. Frauen, die uns Auswege zeigen.
Quelle: https://www.instagram.com/p/DVpyK7moLh-/

Dort fällt mir noch ein Zitat von ihr ins Auge (im Bild):

"Man muss alles für sich selbst entdecken.
 Und alles ganz allein überwinden."

Tove Johansson
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Artikel und Presseberichte / Männer bzw. Hemule im Rock in der Weltliteratur
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:26 »
Reclams Universal-Bibliothek enthält u.a. auch dieses schöne Büchlein:

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Darin fand ich auf diesen Seiten:
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diese Passage vom Absatz recht unten bis zum Absatz links oben auf der nächsten Doppelseite, wobei die Fußnote besonders interessant ist:
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Hier mehr Infos dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Mumins. Achtet mal auf die Entstehungszeit dieses Buches: 1948. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Tove Jansson ihrer Zeit weit voraus war.

LG, Micha



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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 22:49 »
Zu genau sollte man es dann doch nicht wissen wollen. Aber tatsächlich erinnert es mich an eine Schutzhütte ich glaube auch am Rennsteig, an der das fränkische Wappen mit den weiß-roten Zacken zu sehen war.

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Klassentreffen
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 22:47 »
So kenne ich das auch von meinen Klassentreffen, und wenn doch, dann positive!

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Klassentreffen
« Letzter Beitrag von Bernd am Gestern um 22:46 »
Hallo Albis! Das ist ja eine schöne Parallele:
Auch ich hatte letztes Jahr 30jähriges Abijubiläum. Das letzte größere Treffen davor war das 20jährige im Jahr 2015. Im Corona-Jahr 2020 hatte sich angesichts der Gesundheitslage nur eine kleinere Gruppe (inklusive mir) getroffen, als es gerade mal erlaubt war.

Jedenfalls war ich aber 2015 und 2020 noch jeweils in Hosen beim Abijubiläum, so dass 2025 das erste Mal war, dass die anderen mich im Kleid gesehen haben. Ich trug zum Abijubiläum ein relativ elegantes schwarzes Midi-Kleid mit langen Ärmeln, dazu schwarze Stiefel mit Schaft fast bis zum Knie und mittelhohen Absätzen, eine auffällige Halskette und große bunte Ohrringe. Sicherlich eine Überraschung für meine Abikolleg*innen. Ein paar fragten interessiert nach, die meisten kommentierten meine Kleidung nicht. Ich hatte nur gute, nette Unterhaltungen.
Eine witzige Situation ereignete sich später am Abend, als wir eine Kneipe verließen und ein hinter mir hergehender Abikollege zum ersten Mal an diesem Abend bemerkte, dass ich Absatzstiefel trug, und dies verwundert zum Ausdruck brachte.
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Erfahrungsberichte / Klassentreffen
« Letzter Beitrag von Albis am Gestern um 21:50 »
Gestern hatte ich Klassentreffen zum 30. Abijubiläum. Die meisten meiner Ex-Mitschüler habe ich zuletzt vor zehn Jahren beim 20. Abijubiläum gesehen, zu dem ich noch in Hosen gegangen bin. 

Ich habe lange überlegt, was ich anziehe, zumal ich mir offen halten wollte, anschließend noch in meine schwarze Disco zu gehen. Ich habe mich für den schlichten schwarzen ("Gothic-")Rock entschieden.

Reaktion meiner Ex-Mitschüler: Null! Keine Bemerkung, keine Frage. Hätte ich nicht erwartet, fand ich aber gut.
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Bahner am Gestern um 20:57 »
Servus, ja, das war schon recht einfach, etwas genauer wollt ich das dann schon: Schleifenwiese und Schildwiese, gelegen am Rennsteig im Grenzgebiet Franken/Thüringen, in letzterem zwischen den Landkreisen Sonneberg und Saalfeld auf 700 m.
Dort entspringt auch die Tettau und macht sich auf den Weg nach Süden.
Ich war dort mitm Rad unterwegs.
Grüße Rolf
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Der Trick ist, sich nichts daraus zu machen.

Ja, man fällt ein klein wenig auf, aber ich war bei meinen letzten Ausflügen überrascht, wie wenig. Zumal die Reaktionen - sofern man sie überhaupt bemerkt - in aller Regel freundlich und vielleicht ein wenig neugierig sind.
Ablehnung habe ich noch in keinem Fall bemerkt.

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Outfits und Accessoires / Antw:Damenblusen
« Letzter Beitrag von Forgotten Fashion am Gestern um 14:51 »
Seit der Ausmusterung des (in der DDR gefertigten) halbwegs regendichten Parkas und der Einführung der Flecktarn-Uniform gibt es einen Goretex-Anzug (Jacke + Hose) zum Drüberziehen. Der hät tatsächlich gut trocken.
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