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Durchaus interessante Fragen.

Das werden sicherlich nur Betroffene hinreichend erklären können.

Mein Eindruck als Aussenstehender ist, dass eher Deine letzte Vermutung am häufigsten zutreffen wird:
"eine Konsequenz aus den jeweiligen Erwartungen, die man nach innen und aussen, so griffig zusammenfassen kann."

Auch wenn Menschen, die sich nicht-binär verstehen, scheinbar die Rollenerwartungen aufbrechen, arbeiten sie jedoch stark mit diesen Rollenerwartungen. Ohne diese würde es schwerer fallen, sich als dazwischen zu verorten.

Und dann gibt es da noch die sogenannten "Tradwifes" in sozialen Medien, die das alte Rollenbild der Frau in diversen Filmchen propagieren, die mich stark an Reklamefilme der 1950er und 1960er Jahre erinnern.

Ja, das sind diese 'reaktionären' Kräfte, die meist mit weiterreichendem Interesse sich die vermeintlich 'guten alten Zeiten' wieder herbeiträumen.

Das Wiedererstarken von traditionellen Leitbildern betrifft ja auch männliche Rollenverständnisse. Gerade gestern wurde ich in der Tagesschau auf den überwiegend in sozialen Medien verbreiteten Memen des "Looksmaxxing" aufmerksam. Wo es darum geht, mit Muskelaufbau, Körperoptimierung durch Fettweghungern, aber auch Körperoptimierung mit manueller Wangenknochenbearbeitung (mit Hämmern für ein markanteres Aussehen) einem überzogenen Männlichkeitsideal nachzueifen, um sich so für mehr Erfolg bei Frauen und in Karriere zu optimieren.

Es gibt halt immer und zu allem irgendwelche (überzogenen) Gegenbewegungen.

Zitat
Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen.]Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen.

Ich kenne christliche Gemeinden, in denen die Frauen genau so wenig Hosen tragen, wie die Männer Röcke. Gut, jetzt kann man fragen, ob diese Gemeinden zur Mehrheitsgesellschaft gehören. Vielleicht sind sie ein letzter Posten der gegenderten Kleidungsaufteilung. Aber es gibt sie noch.

Ja, und genau deswegen habe ich von der Mehrheitsgesellschaft gesprochen. Diese gehören nicht dazu.

Es gibt auch noch andere zumeist religiös getriebene Rollenerwartungen und -erfüllungen, in deren Umfeld Frauen ebenso defintiv keine Hosen tragen. Und die sind durchaus mit einem gewissen Anteil in unserer Gesellschaft sichtbar. Auch wenn man sie wahrscheinlich mit deutlichen Prozentzahlen beziffern kann, sind sie aber trotzdem ebenso nicht Bestandteil der hier gemeinten 'Mehrheitsgesellschaft'.

Und selbst wenn man die betroffenen Frauen, die sich diesen Erwartungen unterordnen oder sie aus freier Entscheidung erfüllen, wenn man diese Frauen befragen würde, ob sie einem allgemeinen Hosenverbot für Frauen zustimmen würden, bin ich der festen Überzeugung, dass viele dem nicht zustimmen würden.

Den Begriff 'Mehrheitsgesellschaft' habt Ihr, Micha und Bernd, ja hier eingeführt. Ich finde ihn ganz brauchbar, weil man sich darunter in diesem unserem Kontext etwas vorstellen kann. Und 'Mehrheitsgesellschaft' fühlt sich in meinem Verständnis ausgreifender an, als nur ein vages 50 Prozent + ein kleines x sich vorzustellen, sondern ich sehe da schon eine ziemliche Mehrheit darin, die sich bei mindestens deutlich zwei Drittel, wenn nicht sogar deutlich höher bewegt.

Und selbst würde man nicht die Gesellschafts-Mehrheit, sondern nur die Hälfte der Gesellschaft befragen, nämlich ausschließlich die Männer, ob ein Hosenverbot für Frauen ausgesprochen werden solle, bin ich mir sicher, es würde sich dafür längst keine Mehrheit mehr finden lassen.
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Erfahrungsberichte / Antw:Unter Beobachtung
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:33 »
 :D

Dann bin ich ja froh, dass es nicht nur mir so geht...

(auch wenn meine Beine inzwischen recht weit davon entfernt sind, sooo schön zu sein, wie mir das noch immer attestiert wird)

Aber derlei Gespräche mit wildfremden Frauen sind mir geläufig.
Ich finds oftmals nicht unangenehm, wenn ich die Zeit für solch einen Plausch habe.
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 12:27 »
Jeder Tag ohne Rock ist ein verlorener Tag.
Oder anders ausgedrückt: jede verpasste Gelegenheit ist eine verpatzte Gelegenheit.

Ja, jede Gelegenheit, die man verstreichen lässt, für den Mann im Rock zu werben, ist eine verlorene Gelegenheit.

Ja, Wolfgang, manche Menschen sind und denken unterschiedlich, z.B. wir zwei ;)

Bekanntermaßen habe ich kein Bedürfnis für den Rock am Mann zu werben, sondern nur einen höchst egoistischen Grund, Röcke und Kleider zu tragen:
Mein Wohlbefinden.

Ich habe mich im "Tarnanzug" wohler gefühlt, als ich es einröhrig getan hätte, in diesem Umfeld.

Dass ich dann noch nichtmal die in meinem Empfinden perfekte Kleidung getragen/gefunden hätte, hätte ein kleines zusätzliches Unbehagen addiert.

Und das Kompliment das ich von einer alten Frau erhalten habe, hätte ich sicher nicht bekommen:

"Sie sind aber ein stattlicher Mann, schade, dass ich schon so alt bin."
Wobei ich offen zugebe, dass ich diese Art von Komplimenten noch nie leiden konnte.
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:14 »
Komisch, sobald man einen Rock anzieht, müssen auf einmal 100 andere Parameter auch stimmen. Welche Strumpfhose dazu? Welche Schuhe?
Ist das weiße Hemd jetzt wirklich das passende? Ma könnte ja da so ein Langarmshirt tragen, oder ein buntes Hemd. Welches  Jackett?
Eine Krawatte dazu oder doch nicht?
Was sagen die anderen Gäste  dazu.

Ich muss im Juli auf eine Hochzeit, es wird gewünscht das ich im Rock komme. Ich überlege auch schon, was geht.

Dass plötzlich "100 andere Parameter" auch stimmen müssen, ist sicherlich ein Ergebnis von Sehgewohnheiten. Würden viele Männer mit typisch männlich klobigen Schuhen, haarigen Beinen und flatternden Midi-Sommerröcken umher gehen, wären die Sehgewohnheiten andere.
In der Tat, laut unseren Sehgewohnheiten passen nicht alle Männerschuhe aus unserem Schuhregal zum einem Rock.

Bei der Gelegenheit Hochzeitsgast hast Du, Zwurg, ja schon scheinbar auch das Erwartungsmuster "Jackett am männlichen Hochzeitsgast" bereits in Frage gestellt. Ich begrüße es, aus diesem Erwartungsmuster gekonnt auszubrechen.

Meiner Meinung nach sollte man zu solch einem Anlass als Mann im Rock von einem Erwartungsmuster nicht allzu weit abweichen: die Schuhe. Mein Tipp: suche Dir die Schuhe aus, die Du zu einem konventionellen Hochzeitsgastoutfit Dir vorstellen kannst (leider hat man da ja zwei oder drei Paar griffbereit; leider, weil ein einziges Paar würde die Entscheidung vereinfachen). Und mit diesen Schuhen an den Füßen gehst Du an Deinen Schrank und testest die Röcke, die dazu passen können. Oder ins Geschäft, falls Du Dir extra einen passenden Rock hierzu kaufen möchtest. Zu bedenken ist, dass von Rock zu Rock eventuell das passende Strumpfwerk variieren kann. Ich in meinem Fall trage - egal ob mit Strumpfhose oder nicht - ohnehin immer noch zusätzlich Socken in den Schuhen.

Und ich in meinem Fall habe die unterschiedlichsten (schwarzen) Socken parat, mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen (z.B. gröbere, feinere), unterschiedlichen Sockenbündchen und verschiedenen Längen. Zudem kann ich diese Socken bei Bedarf auch noch durch geschicktes Umschlagen (mal mehr, mal weniger) auch noch in Feinheiten variieren. Diese kleinen Feinheiten können u.U. den finalen Ausschlag geben, ob ein Rock zu den gewählten Schuhen passt oder nicht.

Einen Unterschied macht letztlich auch noch, ob Du Strumpfhosen dazu tragen möchtest oder nicht. Falls der Termin im Hochsommer ansteht, würde ich auf Strumpfhosen zunächst beim Austesten verzichten. Am Ende können hinzu genommene Strumpfhosen noch einen Rest Unstimmigkeit zwischen Schuhen und Rock deutlich mildern. Was bereits ohne Strumpfhosen aber schon ganz gut aussieht, wird in der Regel mit Strumpfhosen jedenfalls nicht unstimmiger.

Hast Du Schuhe und Rock dann irgendwann schon gefunden, dann finden sich auch die weiteren Kleidungsstücke. Und die Frage, Jackett oder nicht Jackett, Farbe des Oberteils, ggf. eine passende Umhängetasche dazu ist dann nicht mehr eine so große Herausforderung. Und lässt sich erfahrungsgemäß bei einem Sommerevent ohnehin erst wenige Tage im Voraus final entscheiden, je nach anstehender Witterung.
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 11:39 »
Damit war die Entscheidung richtig, auch wenn es schade ist - andere Gelegenheiten könnten ja noch kommen.

Als ich früher - während des langen Prozesses meines Outings - mich oftmals meinem persönlichen Nahfeld erklären musste, kam mir auf Bitten, Betteln oder zumindest bohrenden Fragen, ob es nicht auch mal eine Hose (an mir) sein könnte, dieser Gedanke:

Jeder Tag ohne Rock ist ein verlorener Tag.
Oder anders ausgedrückt: jede verpasste Gelegenheit ist eine verpatzte Gelegenheit.

Hintergrund zu diesem Gedanken ist, was ich inzwischen mit zwei Begründungen untermauere:

1. (neu) Menschen die Gelegenheit zu geben, kennenzulernen, dass Männer auch Röcke tragen können, ohne dass sie damit das beabsichtigen, was die Menschen sich darunter normalerweise vorstellen (oder kurz, dass auch Männer, die sich als Mann fühlen, Röcke tragen wollen und können).

1. 1/2 (halbneu) an 1. anknüpfend, Unterpunkt "können": Menschen die Gelegenheit zu geben, dass Männer in Röcken sowohl nicht ihren Klischees entsprechen müssen und dass sie nicht massenhaft ausgelacht und ausgesondert werden, sondern ähnlich wie andere Männer recht normal sozial eingebunden sein können, so wie als wenn sie Hosen getragen hätten.

2. (mein alter Urgrund) Menschen zu zeigen, dass es einigermaßen gut aussehen kann und die Idee zu geben, dass andere Männer sich mit der Wahrnehmung eines sozial eingebundenen Manns im Rock selbst diese Möglichkeit für sich in Betracht ziehen. Sie also zur Nachahmung anzuregen.

Ja, jede Gelegenheit, die man verstreichen lässt, für den Mann im Rock zu werben, ist eine verlorene Gelegenheit.

Die obenstehenden Begründungen, die ich inzwischen so breit aufgefächert habe, und soeben im letzten Satz zusammengefasst habe, möchte ich quasi als Meme (oder sagen wir zwei bis drei Meme) ansehen.

Das inzwischen auch deutsche Wort 'Meme' in bekanntere deutschen Worten ausgedrückt steht - speziell hier - für 'Idee', 'Gedanke', 'Assoziationsmuster'. Eine Meme ist quasi eine Informationseinheit, die weitergegeben werden kann, ähnlich wie Gene, entweder identisch als Kopie oder als Kopie mit leichten Abweichungen von der Ursprungs-Meme.

Also die Meme "Mann, der sich als Mann fühlt, nicht schwul sein muss, kann auch Röcke tragen" soll sich in den Köpfen der Menschen verbreiten. Je mehr dieser Gedanke, diese Meme, sich verbreitet, desto leichter fällt es uns, Röcke in der Gesellschaft zu tragen. Und desto leichter fällt es anderen, Röcke in der Gesellschaft zu tragen. Desto eher wird sich der Traum von uns meisten einer Realität nähern, dass wir nicht die einsamen, durchgeknallten Spinner sind, über die hinter vorgehaltener Hand gelacht wird.

Aus diesem Grund ist jede Gelegenheit ohne Rock eine vertane Gelegenheit.

Und deswegen ist es schade, dass Du, cephalus, diesen Tag nicht genutzt hast.

Und deswegen wäre es schade, wenn Zwurg wegen unnötiger Zurückhaltung sich für Hosen zu der anstehenden Hochzeitseinladung entscheiden würde.
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 11:10 »
Ich muss im Juli auf eine Hochzeit, es wird gewünscht das ich im Rock komme. Ich überlege auch schon, was geht.

Egal ob Rock oder Hose, Vorschriften finde ich unangebracht - oder will man Dich nur unterstützen, damit Du dich traust?
Auf jeden Fall bist Du damit komplett frei. Alles geht.

Ich denke, das mit der Unterstützung wird der Fall sein.

Ich kenne sogar wiederholt Fälle, in denen ich zu Partys, Geburtstagen oder Anlässen explizit deswegen eingeladen worden bin, weil ich Röcke trage. Die einladenden waren überwiegend Frauen. Grund war, dass ich so eine coole Socke sei, oder diese Frauen sogar stolz waren, mich nun zu kennen und sie mich (nicht nur wegen mir, sondern vor allem) wegen meines Rocks eingeladen haben, und dies stolz ihren Gästen "zumuten" wollten.

Gelegentlich freue ich mich auch heute noch, dass ich trotz meines Rocks eingeladen werden. Aber wegen meines Rocks eingeladen zu werden, freut mich ebenso.

Zwurg, ich würde dieses explizite Angebot nicht ungenutzt lassen. Und ich persönlich würde diese Gelegenheit auch noch aus einem weiteren Grund nutzen, auf den ich gleich in meinem nächsten Beitrag hier eingehen werde.
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Erfahrungsberichte / Unter Beobachtung
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 10:59 »
Gestern war für mich ein höchst ungewöhnlicher Tag, bzw. sowas hatte ich noch nie:

Meine Nachbarin kommt, ohne Anlass auf mich zu:

"Cephalus, ich muss endlich mal was ansprechen."

Keine Ahnung was jetzt kommt.

"Also, Du hat mehr Klamotten als ich, und das sieht toll aus. Du bist immer so stilsicher und schön gekleidet, musste jetzt einfach mal loswerden."

 :o ;D

Meine Kleidung wird in der Nachbarschaft also nicht komplett ignoriert, so wie ich immer den Eindruck habe, sondern zumindest von einer Nachbarin, analysiert.
Im weiteren Gespräch zählt sie so nebenbei ein paar Röcke und Kleider auf, die sie beeindruckt hätten.
Ich bin überrascht und beeindruckt - wenn man jahrelang von keinem Menschen Feedback bekommt, geht man davon aus, unsichtbar zu sein oder zumindest nimmt man an, dass es allen Mitmenschen egal ist.


Der Tag ging auch noch sehr ungewöhnlich weiter:
Ich habe meinen Sohn zum Zahnarzt begleitet und im Wartezimmer gewartet.
Eine Frau spricht mich an, und meint, dass mein Rock schön sei :o ;D Novum, ich bin fast verwirrt.
Dann macht sie weiter, dass ich so schöne Beine hätte, sie leider nicht daher nur Hose.
Auch wenn ich eine Strumpfhose trüge, sähe man trotzdem, dass meine Beine schön seien, bei Ihr ginge das nur mit ganz blickdichten.

Ich unterhalte mich plötzlich und erstmalig mit einer wildfremden Frau über Strumpfhosen und Röcke?
Das ist mir tatsächlich noch nie passiert und Komplimente gibt es auch fast nie.

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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 10:37 »
Man könnte statt der schwarzen Hose auch einen schwarzen Rock tragen. Möglichst passend zum Jackett
Obwohl es da ja schon wahrschenlich wieder viele gibt.

Auch ein Kilt wäre eine Lösung.

Ein entsprechender Kilt ist immer und zu jedem Anlass eine Lösung.
Ein Kilt ist ein komplett anderes Statement als ein Rock - Geschmackssache.

Komisch, sobald man eien Rock anzieht, müssen auf einmal 100 andere Parameter auch stimmen. Welche Strumpfhose dazu? Welche Schuhe?

Das ist definitiv so.
Ich hatte über ein elegantes sehr körpernahes Kleid nachgedacht, da bleibt weniger was angepasst werden könnte, was man bedenken müsste.
Konkret war es in meinem Fall:

Hat sich mein Bauchumfang wieder soweit reduziert, dass Taile stat Äquator zu sehen ist?

Schmuck, ja oder nein? Welchen?

Schuhe, welche passen dazu und sehen gut aus?
Perfekt stimmig waren weiße Sneakers und Pumps mit deutlich Absatz.
Sneakers haben das Bild unmittelbar ins sportlich legere verschoben, die Pumps ganz weit ins Feminine - schön, aber irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden . evt. meine Frau auch nicht.


Was sagen die anderen Gäste  dazu.

Ganz einfach: Nix
Das kommt meiner Erfahrung nach nicht vor.


Ich muss im Juli auf eine Hochzeit, es wird gewünscht das ich im Rock komme. Ich überlege auch schon, was geht.

Egal ob Rock ider Hose, Vorschriften finde ich unangebracht - oder will man Dich nur unterstützen, damit Du dich traust?
Auf jeden Fall bist Du damit komplett frei. Alles geht.

Sie dich um auf Hochzeiten oder im Internet, was Frauen zu solchen Anlässen tragen.
Das mögliche Spektrum ist gigantisch, Du muss dich nur noch entscheiden was Dir gefällt
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 10:14 »
Ich hoffe, du hast auf deine Familie gehört...?  ;)

Natürlich, ich habe gemacht was ich wollte ;)

Ich habe mich für die Hosenvariante entschieden und es bei genauer Betrachtung der anderen Anwesenden, dann auch für die richtige Entscheidung gehalten.
Alle waren sehr konservativ korrekt gekleidet, auf jeden Fall mehr als ich das von vergleichbaren Anlässen in meiner katholischen Gemeinde kenne.
Ich wäre mir wie ein Paradisvogel vorgekommen, aufgrund meines Geschlechts - das Kleid welches ich erwogen hatte, hätte sich an einer Frau perfekt in das Setting eingefügt.

Wie sehr ich wirklich aufgefallen wäre, kann ich nicht sagen, wohl gefühlt hätte ich mich nicht.
Damit war die Entscheidung richtig, auch wenn es schade ist - andere Gelegenheiten könnten ja noch kommen.

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Das mit männlicher Rolle mit der Mann zufrieden ist und die Ausgestalltung im Zusammenhang mit eigenen und fremden Erwartungen haben wir ausgiebig bsprochen.

Aber:

Was bewegt die Menschen, die sich als nicht binär und damit irgendwo im Spektrum zwischen männlich und weiblich betrachten?
Wo liegt der Unterschied zu infrage gestellten Rollenverhalten?
Oder ist doch nur eine Konsequenz aus den jeweiligen Erwartungen, die man nach innen und aussen, so griffig zusammenfassen kann.
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