Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Und wieder geht ein mir sympathischer Mensch aus diesem Forum.
Von einigen liest man schon länger nichts mehr, haben die etwa auch schon resigniert ?
Das passt alles irgendwie zu meiner aktuellen Stimmung, was unsere Zukunft betrifft .
Ich würde mich selbst als eigentlich lebenslustigen, offenen freundlichen Menschen bezeichnen, leider haben diese Eigenschaften in letzter Zeit sehr nachgelassen und ich erwische mich dabei, dass ich immer mehr die Gesellschaft von anderen Menschen meide und stille und Ruhe bevorzuge.
Woran mag das wohl liegen, am Alter, an den täglichen Negativnachrichten von den Medien, ich weis es nicht.

LG Peter

2
Genau da stimme ich dir zu jeder soll doch tragen was er will hauptsache bequem .Das ist meine Meinung .
3
Rund um den Rock / Antw:International Skirt Day 10.3.
« Letzter Beitrag von high4all am Heute um 14:31 »
Gestern habe ich weder einen Rock getragen, noch nackige Beine gehabt. Den "nackige-Beine-unter-einem-Rock-Tag" gab es letzte Woche, als die Temperaturen nachmittags sehr angenehm waren. Davon gibt es keine Fotos.

Gestern hatte ich keine Zeit, mich um Röcke oder einen Motto-Tag zu kümmern. Zufällig war es der zweite Dienstag im Monat und da war das gemeinschaftliche Kochen & Essen ("Punkt 12") angesagt:
Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

Letzte Handreichungen beim Nachtisch (Obstsalat)

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

Spiegelbild zwischendurch

4
Für mich ist das wichtigste das ich mich selber wohlfühle in mir! Es ist mir egal ob man mir die Zugehörigkeit zu einem der beiden Geschlechter zu- oder abspricht oder mich in einer der beiden Schubladen verortet. Mir und sehr vielen anderen kommt es auch gar nicht darauf an wie eine Cis-Frau auszusehen. Das gelingt den Wenigsten und mit 61 Jahren ist der Zug schon lange abgefahren.
Aus meiner Sicht sind die Ergüsse von Doppelrock sehr schwer erträglich und solche Menschen machen mir Angst! Daher verlasse ich das Forum. Macht’s gut.
5
Ich habe in meinem Freundeskreis eine Trans-Frau. Sie hat sehr darunter gelitten, in einem männlichen Körper gefangen zu sein. Sie sagt, dass ihr die geschlechtsangleichende Operation geholfen hat, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Nach der OP fühlte sie sich in ihrem Körper angekommen. Dennoch kann sie — wie du [Doppelrock] geschrieben hast — die Lücke zur Cis-Frau nicht überwinden. Da sie auf Dauer nicht allein leben will, hat sie es schwer, einen Partner oder eine Partnerin zu finden. Denn für den Partner [generisch] in spe ist sie sehr schwer einzuordnen. Eine 1:1 Partnerschaft ist mit genau festgelegtem Geschlecht einfacher. Dennoch bereut sie ihre Entscheidung nicht.

LG, Hermann

Einiges, was Du schreibst, Hermann, klingt ja erst mal nicht sehr einladend.
Aber, was ich deutlich herauslese, dass die betreffende Trans-Frau genau abgewogen hat, was für sie wichtiger ist.

Das erinnert mich ein bisschen an mich, als ich mich entschieden habe, öffentlich Röcke zu tragen. Nicht nur, dass es die Partnerwahl erschwert, ich denke, es hat meinen ganzen beruflichen wie privaten Lebensweg mit geprägt. Ich könnte jetzt vielleicht Politiker sein - und anders im öffentlichen Leben stehen - oder Geschäftsführer eines Konzerns. All diese potentiellen Annehmlichkeiten habe ich nicht gewählt, sondern habe sie mir vielleicht potentiell verbaut, aber mich für den Rock kompromisslos entschieden zu haben, habe ich bislang kein bisschen bereut. Auch hier war es gewissermaßen eine Abwägung, was mir wichtiger ist. Und so fühle ich mich in meinem Körper - in meinem Fall ein unverändert männlicher Körper - wohl und bin froh, was ich alles erleben durfte und blicke voller Zuversicht auf meine weitere persönliche Zukunft.

In puncto Kennenlernen / Partner - vieles erleichtert aber auch, wenn man sein Ich offenbart und es nicht krampfhaft versteckt. So mag die Anzahl der Kandidaten reduziert sein, aber bei einem Treffer sind dann schon mal wichtige Voraussetzungen erfüllt, die man anders vielleicht nie hätte schaffen können. Ich könnte nun der Trans-Frau aus Deinem Freundeskreis empfehlen - und da komme ich vielleicht auch nicht als erster Mensch drauf - sich in entsprechenden Gruppen aufzuhalten, die den Voraussetzungen etwas offener gegenüberstehen. - Einen Vergleich hierzu hätte ich, quasi analog dazu: Ich lerne auffallend viel Menschen kennen, die gerne Wein trinken. Ich vermute, das liegt daran, dass ich mich oft dort aufhalte, wo die anwesenden Menschen üblicherweise eher Wein trinken.
6
Rund um den Rock / Antw:International Skirt Day 10.3.
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:05 »
Nun, zurück zum Rockjesdag 2026, also dem Rocktag am 10.3.

Produktive Mitglieder können ja im Thread "was gestern getragen?" nachlesen, dass ich gleich zwei Tage im Sinne des Rockjesdag hatte.

Wie in früheren Links hier oben nachzulesen, ist wegen eines Schriftstellers in den Niederlanden dieser Ausdruck populär geworden, der quasi symbolisch dafür steht, dass erstmals im Jahr in Röcken wieder nackte Beine stecken.

Und genau so habe ich das am 9. und am 10. März mit gleich vier Outfits zelebriert.

Diejenigen Mitglieder von Euch, die Zugriff auf meinen Whatsapp-Status haben, sind vielleicht jenem Bild schon begegnet, das ich 24 Stunden lang eben dort in meinem "Status" stehen hatte:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.


Daraufhin meldete sich die Ex-Freundin von Elvis Presley (The King of Rock´n´Roll) bei mir - ich hatte sie ja früher schon hier im Forum erwähnt - und schrieb mir:

Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.


Also, um es auffindbar zu machen, schreib ich es hier noch einmal in Textform hin:
Am 09.07. gibt es auch noch einen Rocktag, der allerdings der Rockmusik gilt.





Aber zurück zum 10.03., also gestern.

Ein Rockforum wäre sehr ärmlich, wenn nicht wenigstens ein paar Mitglieder über den Verlauf ihres persönlichen Rocktags berichten würden.

Also: wie habt Ihr den Rocktag gestern verbracht???
7
Rund um den Rock / Antw:International Skirt Day 10.3.
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 11:48 »
Der Vollständigkeit halber darf hier in diesem Zusammenhang noch auf den Thread von Lars hinweisen, der auch etwas zu einem Rocktag gefunden hat - ich finde: echt sehenswert.

"Nochwas zum Thema Rock-Tag"
8
Es mag welche, die LGB+-Menschen hassen, aber die darfst du nicht verwechseln mit denen, die dieser menschenfeindlichen Ideologie kritisch gegenüberstehen.

Ein Widerspruch in einem Satz. Sie nicht hassen aber als menschenfeindlich bezeichnen.
Was soll man dazu noch sagen? :o
Das ist doch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Da hilft es auch nicht, "mit einzelnen Trans-Menschen befreundet" zu sein. Was ist das für eine Freundschaft? Es gibt auch evangelikale Christen, die mit einzelnen Andersgläubigen "befreundet" sind und zu deren Wohl um ihre Bekehrung beten.

Gruß, Micha

Dem stimme ich zu, was Du schreibst, außer dem fett dargestellten im obigen Zitat.

Denn Vorsicht, Micha, man könnte Dir vorwerfen, Du hättest nicht richtig gelesen.
Denn in der Tat hat doppelrock nicht die betroffenen Menschen als "menschenfeindlich" tituliert, sondern die "Ideologie", wie auch immer er diese Ideologie von den durch LGBT+ beschriebenen, davon betroffenen Menschen abgrenzt.
Diese Abgrenzung fällt mir gedanklich auch recht schwer nachzuvollziehen, ohne damit auch gleichzeitig die betroffenen Menschen unzureichend wertzuschätzen. Ich denke, doppelrock hatte uns schon versucht, in seinen Worten auszudrücken, worin für ihn dieser abgrenzbare Unterschied liege, das könnte er aber noch einmal näher erläutern, damit es für uns nachvollziehbarer wird.

Selbst wenn ich aber doppelrocks Abgrenzung nachvollziehen könnte, bliebe mir vermutlich trotzdem noch die Frage offen, die sich auf einen vermutlich doch noch verbleibenden Widerspruch in doppelrocks Satz von oben bezieht. Was, werter doppelrock, ist denn menschenfeindlich, Menschen das Recht zuzusprechen, sich artikulieren und gestalterisch ausdrücken zu können als das, als was sie sich fühlen? Was daran ist menschenfeindlich, sich als das fühlen zu dürfen, als was man sich fühlt?

Ist es nicht eher menschenfeindlich, den Menschen ihre - vielleicht Dir nicht nachvollziehbaren - Gefühle abzusprechen?
Du hattest schon mal mit dem Blick auf Reproduktion (Kinder schöpfen, mit Verb von Schöpfung, und Kinder großziehen) Deine darin vermutete Menschenfeindlichkeit bezogen. Und ich hatte darauf schon mal gesagt und werde es jetzt wieder tun:

Eine Gesellschaft, in der sich die Mitglieder so wohl wie möglich fühlen, ist mitunter produktiver, also leistungsfähiger und resilienter, also widerstandsfähiger, als eine Gesellschaft, in der man die Menschen gängelt, irgendwelche Gefühle zu unterdrücken. So eine Gesellschaft ist nicht nur produktiver und resilienter, im Endergebnis ist sie in der Summe vielleicht sogar reproduktiver. Und wenn Du reproduktiv mit menschenfreundlich eng verknüpfst, dann ist eine Gesellschaft, in der die Menschen sich möglichst wohlfühlen, menschenfreundlicher.

Und zwar menschenfreundlicher nicht nur gegenüber "Abweichlern", sondern gesamtgesellschaftlich menschenfreundlicher - den Menschen zugewandt - auch über Generationszeiträume hinweg. Menschen bringen sich ja nicht nur reproduktiv in die Gesellschaft ein, sondern auch mit anderen Leistungen.

Abschließend muss ich der Vollständigkeit noch hinzufügen, dass "sich wohlfühlen" sich nicht auf eine Hängematten-Gesellschaft bezieht. Es soll sogar auch Menschen geben, die sehr gerne Leistung in ihrem Beruf erbringen und sich damit ebenso wohlfühlen. Es mag aber auch Menschen geben, die nicht so gerne ihrem Erwerbsleben nachgehen, die dann ihre Zeit und Produktivität zwar einbringen, die sich ihr Wohlfühlen dann aber eben aus Bereichen jenseits ihres Arbeitsumfeldes beziehen. Auch das soll vorkommen. Also, mein Wohlfühlen spricht also andere Ebenen an, nicht das Hängemattendasein. Dies nur zur Vollständigkeit, um derlei Interpretationen vorzubeugen.
9
An anderer Stelle wurde schon sehr eindrücklich beschrieben, dass die sogenannte "Geschlechtsumwandlung" eine Entfernung des Geschlechts ist, keine Änderung vom einen zum anderen. Es gibt aus dieser Geschlechtslosigkeit keinen Rückweg. Ein Mann, der sich so bearbeiten lässt, wird nie eine Frau, sieht bestenfalls für ein paar Jahre wie eine aus, kann aber niemals wieder Mann werden. Besser und gesünder ist, das Mannsein zu akzeptieren. Als Mann geworden, als Mann leben. Kleider, Schuhe, Schmuck kannst du ja trotzdem tragen. So what?
Ich habe in meinem Freundeskreis eine Trans-Frau. Sie hat sehr darunter gelitten, in einem männlichen Körper gefangen zu sein. Sie sagt, dass ihr die geschlechtsangleichende Operation geholfen hat, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Nach der OP fühlte sie sich in ihrem Körper angekommen. Dennoch kann sie — wie du [Doppelrock] geschrieben hast — die Lücke zur Cis-Frau nicht überwinden. Da sie auf Dauer nicht allein leben will, hat sie es schwer, einen Partner oder eine Partnerin zu finden. Denn für den Partner [generisch] in spe ist sie sehr schwer einzuordnen. Eine 1:1 Partnerschaft ist mit genau festgelegtem Geschlecht einfacher. Dennoch bereut sie ihre Entscheidung nicht.

LG, Hermann
10
... und zu deren Wohl um ihre Bekehrung beten.Gruß, Micha

Das nennt man wohl Bekehrung. Meist mit Gewalt einhergehend.

Das ist Verabscheuungswürdig und ekelhaft.

Wenn es mit Gewalt einhergeht, egal ob physisch, psychisch, direkt oder strukturell, ja, auf jeden Fall.
Das meinte ich aber nicht. Ich meinte es so: Man ist mit jemandem "befreundet", respektiert seine Identität und seinen Glauben aber nicht, sondern bezeichnet sie als "menschenfeindlich" und hoffet, dass dieser "Freund" sind ändert und zum "wahren Glauben" - egal ob in Bezug auf den "wahren Gott" oder auf sein "wahres Geschlecht" - findet. Das muss dann nicht mit Gewalt einhergehen, sondern einfach mit dem Wunsch, dass es so kommen möge. Aber man kann auch psychische Gewalt ausüben, indem man sagt: "Ich bete für Dich", wenn damit nur gemeint ist: "damit Du zum richtigen Glauben findest". Das ist mir schon passiert. Ich habe mich dann bedankt und gesagt: "und ich für Dich". Insofern habe ich mich der psychischen Gewalt nicht ausgesetzt, aber irgendwie selbst angewendet. So ganz zufrieden bin ich damit auch nicht. Nun bezeichnete ich diesen Menschen, der mich zu seinem Glauben bekehren wollte, auch nicht als meinen Freund. Ein echter Freund respektiert den Glauben und die Identität eines Freundes. Es geht dabei ja nicht um ein Verbrechen, das jemand begeht. Sollte ein Freund ein Verbrechen begehen oder sonst ein ethisch zu kritisierendes Vergehen, soll man ihn natürlich schon darauf aufmerksam machen. Und je nachdem, kann so ein Vergehen auch die Freundschaft beschädigen. Aber ein anderer Glaube oder eine andere Genderidentität, die ich für mich als unvorstellbar ansehe, die aber mein Freund für sich so sieht, ist ja kein ethisches Vergehen.

LG, Micha 

Seiten: [1] 2 3 ... 10
SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up