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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 09:03 »
Ich war Samstag auch auf einer Hochzeit von einer alten Freundin die sich mit Ende von 50 noch einmal zur Eheschließung entschlossen hat.
Wir kennen uns fast 20 Jahre und sehr gut. Und sie hat mir vor der Einladung gesagt ich könnte auch im Rock kommen.
Ich entschloss mich zu einem kurzärmligen weißen Hemd und einem langen roten Wickelrock mit Borte den ich vor 13 Jahren aus Thailand mitgebracht habe.
Die meisten Herren trugen blaue Anzüge mit langärmligen weißen Hemden und Krawatten. Der Bräutigam trug sogar noch eine Weste.
Da es ziemlich heiß war gestand mir später der Bräutigam, dass er mich um meine luftige Kleiderwahl beneidete.
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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 05:45 »
Auf jeden Fall hast Du dir viel Gutes getan, deine Zweifel und Bedenken zum Rocktragen über Bord zu werfen und in neuer Umgebung neues Selbstwewusstsein zu sammeln.
Wirst zu im Alltag weiter machen damit? Bist du noch krank geschrieben?

Mach wenn Du wieder arbeitest gleich einen Neustart in Einröhrigkeit ;D
Noch bin ich krank geschrieben. Ich versuche es noch ein wenig in den August auszudehenen.
daheim haben mich halt mein altes Chaos, Bedenken und Sorgen wieder in Empfang genommen.
In jedem Fall möchte ich halt im September wieder zur Arbeit gehen.
Ob dann im Rock werden wir sehen.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 00:36 »
Oftmals - längst nicht immer, aber eben auch - sind es gerade die Details, die den Frauen in die Augen stechen und es wert sind, erwähnt zu werden.

Tatsächlich, vor kurzem auf dem Wochenmarkt: Ich im Mini, Strumpfhosen, Stiefel. Eine junge Frau äußerte sich begeistert über meine Stiefel.

Gerade bei jüngeren Frauen habe ich öfters den Eindruck, es werden bestimmte Kleidungsstücke kommentiert, und es spielt gar keine Rolle, ob sie ein Mann oder eine Frau trägt... ...

Dazu ... #Details ... fällt mir auch noch ein...
Bei der weiter oben erwähnten Unterredung am Dienstag mit den Mädels, meinte eine davon im Umfeld dieser Kleid-Debatte, sie habe mich noch nie zweimal im selben Outfit gesehen.

Nun, wir kennen uns auch erst seit ein, zwei Jahren. Und wir sehen uns auch nur im Schnitt so einmal die Woche. Und somit bekommt sie Wiederholungen auch nicht so mit. Sie meinte noch, ich hätte wohl ziemlich viel Klamotten. Womit sie allerdings Recht hat.

Sie ist so Anfang 30. Aber sowas registrieren Frauen dann wohl schon. Gut, ich kenne Männer, aber auch manche Frauen, die scheinen fast immer dasselbe anzuhaben. Sowas fällt auch mir auf. Find ich übrigens ziemlich langweilig.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 00:06 »
Männer unter sich  ::)

Wer sowas sagt, meint das nicht unbedingt so drastisch. Sondern er sagt das, weil er damit glaubt, seine Männlichkeit beweisen zu wollen. Zudem saß er mit einem Fast-2m-Mann zusammen. Bei einem 1,60m-Kollegen hätte er vielleicht nicht so sehr aufgetrumpft.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von GregorM am Gestern um 23:04 »
Röcke reichen mir vollkommen.

Ja, mir auch. Ich habe es mit Kleidern (am Mann) wie mit Tattoos. Kommen nie infrage.
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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 21:40 »
Hallo Zwurg,
schön, dass Du auf dem Weg der Besserung bist, auch wenn das mit der Leistungsfähigkeit noch nicht wie vorher ist.
Es war bei mir zwar kein beinahe Infarkt, sondern eine OP, und trotzdem hat es fast ein dreiviertel Jahr gedauert bis meine Leistungsfähigkeit war wie zuvor.

Auf jeden Fall hast Du dir viel Gutes getan, deine Zweifel und Bedenken zum Rocktragen über Bord zu werfen und in neuer Umgebung neues Selbstwewusstsein zu sammeln.
Wirst zu im Alltag weiter machen damit? Bist du noch krank geschrieben?

Mach wenn Du wieder arbeitest gleich einen Neustart in Einröhrigkeit ;D
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 21:19 »
Heute, früher Nachmittag schon wieder, und wieder wie fast immer in derselben Ecke München - Friedenheimer Brücke

Auffallend groß und schlank mit Minirock und sehr grobmaschiger Netzstrumpfhose.
Die Besonderheit heute:

Ich war mit einem Kollegen unterwegs (der mich nicht im Rock kennt).
Ich habe den Vorbeigeher nicht angesprochen, mein Kollege viel unmittelbar aus den Wolken, was das sei, dass das nicht ginge und noch ein paar entsetzte Bemerkungen mehr...
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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Zwurg am Gestern um 14:00 »
Ich fühle mich wieder besser, allerdings die Leistungsfähigkeit im Belastungs EKG liegt nur bei 56 % der Normleistung, lt Entlassungsbericht.
Nun ja, ich habe ja noch 40 Nachsorgetrainingseinheiten. Und das Rittertraining. Da kann ich versuchen mich heran zu trainieren.
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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 12:54 »
Eigentlich sollte man sich jeden Tag etwas gönnen, was einem gut tut. Aber eine Reha ist noch mal umso mehr ein Ort, wo man diesen Leitsatz beherzigen sollte.

Und es ist schön, unter zusammengewürfelten, fremden Leuten Anerkennung zu finden mit dem, was einem gut tut. Oder akzeptiert, respektiert zu werden. Ja, ein Leben ohne Hose ist auch als Mann möglich. Vielleicht nicht beim Bodenturnen. Aber im Alltag.

Zu Anfangszeiten (80er) bis in die 00er Jahre mindestens, erreichten mich auch Rückfragen bzgl. Schottland. Ob ich Schotte wäre. Und diese Fragen konnten durchaus unterschiedliche Untertöne haben. Schmunzelnd, also vermutend, dass ich es wohl nicht bin. Ernst, weil sie es für möglich hielten, dass ich tatsächlich Schotte sein könnte. Verächtlich, weil klar war, dass ich das nicht bin, aber ja nur ein Schotte Rock tragen könne. Ja: eine ganze Bandbreite. Und dabei habe ich ja weder Kilt noch Schottenkaro getragen.

Diese Assoziation mit Schottland kann eventuell relativ nervig sein. Andererseits kann es einem ja auch als Rechtfertigung dienen, dass es andere europäische Männer gibt, die nicht auf Gedeih und Verderb Hosen tragen. Vielleicht ist, mit Schottland in Verbindung gebracht zu werden, ja doch nicht so nervig, als wenn man ein Leben lang dann doch sein Dasein in Hosen verbringt. Ja, diese Nachfragen lasse ich gerne über mich ergehen. Den Rest vom Tag lasse ich mir meine Kleidung einfach gut tun.

Die Assoziationen mit Schottland haben mir gegenüber deutlich nachgelassen. Gut, wenn ich Kleid trage, liegt die Verbindung zu Schottland vielleicht nicht mehr ganz so nahe. Aber es scheint sich inzwischen rumgesprochen zu haben, dass man nicht mehr zwingend Schotte sein muss oder Frau sein will, um als Mann einen Rock zu tragen. Und wenn wer Interesse hat und nachfragt, dann kläre ich gerne auf, dass Frauen gerne in Hosen rumlaufen, und dass Männer gerne mal nicht in Hosen rumlaufen.

Ich hoffe, Zwurg, Du hast Dich gut erholen können und fühlst Dich wohl in Deiner Haut und Kleidung. Und vergiss bitte nicht zu tun, was Dir gut tut.
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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Bahner am Gestern um 12:34 »
Servus, man sieht, es geht.
Das unkundige fragen, ist normal.
Wenn sie sich aufklären lassen, optimal.
Etwas Durchsetzungsvermögen soll man schon haben, letztendlich zahlt sich Hartnäckigkeit beim erreichen persönlicher Ziele aus. Und wichtig ist das persönliche Wohlbefinden.
Wichtiger noch, würde das Hauptziel der Veranstaltung erreicht???
Wünsch bestes Befinden.
Rolf
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