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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 14:00 »
Ich fühle mich wieder besser, allerdings die Leistungsfähigkeit im Belastungs EKG liegt nur bei 56 % der Normleistung, lt Entlassungsbericht.
Nun ja, ich habe ja noch 40 Nachsorgetrainingseinheiten. Und das Rittertraining. Da kann ich versuchen mich heran zu trainieren.
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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:54 »
Eigentlich sollte man sich jeden Tag etwas gönnen, was einem gut tut. Aber eine Reha ist noch mal umso mehr ein Ort, wo man diesen Leitsatz beherzigen sollte.

Und es ist schön, unter zusammengewürfelten, fremden Leuten Anerkennung zu finden mit dem, was einem gut tut. Oder akzeptiert, respektiert zu werden. Ja, ein Leben ohne Hose ist auch als Mann möglich. Vielleicht nicht beim Bodenturnen. Aber im Alltag.

Zu Anfangszeiten (80er) bis in die 00er Jahre mindestens, erreichten mich auch Rückfragen bzgl. Schottland. Ob ich Schotte wäre. Und diese Fragen konnten durchaus unterschiedliche Untertöne haben. Schmunzelnd, also vermutend, dass ich es wohl nicht bin. Ernst, weil sie es für möglich hielten, dass ich tatsächlich Schotte sein könnte. Verächtlich, weil klar war, dass ich das nicht bin, aber ja nur ein Schotte Rock tragen könne. Ja: eine ganze Bandbreite. Und dabei habe ich ja weder Kilt noch Schottenkaro getragen.

Diese Assoziation mit Schottland kann eventuell relativ nervig sein. Andererseits kann es einem ja auch als Rechtfertigung dienen, dass es andere europäische Männer gibt, die nicht auf Gedeih und Verderb Hosen tragen. Vielleicht ist, mit Schottland in Verbindung gebracht zu werden, ja doch nicht so nervig, als wenn man ein Leben lang dann doch sein Dasein in Hosen verbringt. Ja, diese Nachfragen lasse ich gerne über mich ergehen. Den Rest vom Tag lasse ich mir meine Kleidung einfach gut tun.

Die Assoziationen mit Schottland haben mir gegenüber deutlich nachgelassen. Gut, wenn ich Kleid trage, liegt die Verbindung zu Schottland vielleicht nicht mehr ganz so nahe. Aber es scheint sich inzwischen rumgesprochen zu haben, dass man nicht mehr zwingend Schotte sein muss oder Frau sein will, um als Mann einen Rock zu tragen. Und wenn wer Interesse hat und nachfragt, dann kläre ich gerne auf, dass Frauen gerne in Hosen rumlaufen, und dass Männer gerne mal nicht in Hosen rumlaufen.

Ich hoffe, Zwurg, Du hast Dich gut erholen können und fühlst Dich wohl in Deiner Haut und Kleidung. Und vergiss bitte nicht zu tun, was Dir gut tut.
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Erfahrungsberichte / Antw:Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Bahner am Heute um 12:34 »
Servus, man sieht, es geht.
Das unkundige fragen, ist normal.
Wenn sie sich aufklären lassen, optimal.
Etwas Durchsetzungsvermögen soll man schon haben, letztendlich zahlt sich Hartnäckigkeit beim erreichen persönlicher Ziele aus. Und wichtig ist das persönliche Wohlbefinden.
Wichtiger noch, würde das Hauptziel der Veranstaltung erreicht???
Wünsch bestes Befinden.
Rolf
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 11:41 »
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Gerade bei jüngeren Frauen habe ich öfters den Eindruck, es werden bestimmte Kleidungsstücke kommentiert, und es spielt gar keine Rolle, ob sie ein Mann oder eine Frau trägt... So bekommt man als Mann ein Stück Normalität vermittelt, was einen wieder selbstbewusster auftreten lässt.

#Normalität #selbstbewusster

Absolut.

Erinnert mich spontan daran, dass ich vorgestern auf den ersten Metern nach meiner Haustür zwei unabhängige zustimmende Kommentare von Frauen bekommen habe, ich berichtete. So kann der Tag - in diesem Fall: Abend - gut starten.

Dieser 'Vorfall' passt irgendwie auch gut hier zum Thread-Titel: "Männer in Kleidern". Denn ich trug da ein Kleid, das nach meinem Gefühl etwas meinen normalen Stil sprengt, ich zeigte es ja: https://up.picr.de/51118288jh.jpg
Vielleicht schnell zusammengefasst die wichtigsten Punkte:
- Ärmel trotz Sommer
- relativ hochgeschlossen
- Leinen
Das Kleid habe ich schon einige Jahre (vielleicht seit 2019). Kaum bis gar nicht getragen. Anfangs hielt mich ein rosa Streifen ab, der vielleicht falsche Interpretationen unterstützen könnte.

Jedenfalls ging der Abend mit diesen zwei Komplimenten los. Sonst dahingehend nicht weiter auffällig. Das Bild vom Link oben setzte ich gestern auch bei Whatsapp in meinen 'Status' rein (löscht sich nach 24 Stunden, interessierte Leute von meinen Kontakten können sich das angucken). Innerhalb von 3 Stunden erntete ich auch dort von zwei befreundeten Frauen (beide so um die 50) Herzchen, das ist eine niederschwellige Kommentarfunktion, sowas wie 'Daumen hoch', normal wird da aber selten kommentiert (okay, ich kriege da schon fast täglich Herzchen auf Bilder, Landschaften, Statements, Outfits, sofern ich letztere mal dort zeige).

Dieses Kleid scheint wohl zu gefallen. Nur nicht einer Bekannten, die dann mit quasi einer Textnachricht (zwar auch mit Emoji, aber eben im direkten Textkanal) reagierte. Ich versuchte ihre Reaktion zu ergründen, siehe folgendes Bild:

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https://up.picr.de/51121434sm.png

Für Whatsapp-Nichtnutzer sei erklärt: die grün markierten Bestandteile unseres Austauschs stammen von mir, die rot markierten Teile von ihr. Tja, ihr Statement fand ich dann doch recht interessant.

Gestern Abend, Dienstag, stand ich dann mit der selben Mädelsgruppe zusammen, mit der ich am Tag zuvor, Montag also, in diesem Kleid den Abend verbracht hatte. Ich musste mal neugierig in die Runde fragen bezüglich meines Kleides von Montag.

Rückmeldungen:
"War doch okay!"
"War normal. Passte zu Dir. Entspricht voll Deinem Stil."
"Das Kleid ist halt so ein bisschen ethno."

Diese kleine Umfrage fand ich dann doch mal interessant. Zeitgleich wurde mein jetziges Kleid, also vom Dienstag, bewundert. Es würde mir sehr gut stehen.

Hier zum Gucken, das weiße Kleid vom Dienstag, mit Löchern und Lochstickereien:
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 Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.

https://up.picr.de/51121385dy.jpg https://up.picr.de/51121391kw.png

Eine meinte dann noch zu diesem weißen Kleid (nicht die aus dem Bild eben), dass sie so eines (oder "dieses") auch mal gehabt hätte. Das wäre ein Strandkleid.  :o Auch diese eindeutige Kategorisierung überraschte mich ein wenig. Als Strandkleid das zu bezeichnen, darauf wäre ich nicht so leicht gekommen. Okay, es lässt sich vielleicht zu einer Kategorie "Boho" / "Bohéme" / sowas wie hippie-sympathisierend oder in Richtung "Ibiza-Style" zuordnen, aber ich sehe dieser Art Kleider (oder sogar dasselbe) immer wieder auch werktags in der Stadt.

Mein Kommentar auf das "Strandkleid" war:
"Die einen tragen dies als Strandkleid, die anderen im Büro!"

Auch hier - ähnlich wie mit dem Kleid von Montag - zeigt sich, man kann es nicht allen Beurteilungen recht machen. Und manche verbinden mit dem Look etwas, was sie vielleicht irgendwie unpassend finden, anderen lockt es Begeisterungsstürme hervor. So ist es halt!  :)





Abschließend noch eine weitere kleine Schnacksequenz dazu: Ein Kumpel war hinzugekommen und meinte im Anschluss an die "Strandkleid"-Sequenz zu der "Strandkleid"-Sprecherin: "Der Wolfgang ist heute am schönsten angezogen." Sie wedelt erstaunt an ihren gemusterten Viskose-Hosen, ob das denn nicht gutgekleidet wäre? "Na, Du trägst ja auch kein Kleid", so der Kumpel. Und nach einer weiteren, fast schon beleidigt wirkenden Rückfrage von ihr meinte er dann zu ihr:
"Doch, im Kleid siehst Du schon manchmal besser aus als der Wolfgang."
Auch dieses "manchmal" empfand sie als zu wenig komplimentierend und empörte sich...  ;D ;D ;D
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Erfahrungsberichte / Zurück von der Reha
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 09:34 »
Nach fast 5 Wochen bin ich zurück von der Reha.
Ich habe die Zeit genutzt und fast hauptsächlich Kilt, Rock und auch Kleid zu tragen.
Ich lernte viele Leute kennen und war oft mit der selben Gruppe unterwegs und beim Essen zusammen.
Zu Anfang trug ich ich meinen rotkarierten Amazon Kilt. Da es die ersten Tage kühler war mit schwarzer Strumpfhose.
Und ich bekam permanent zu hören, ob ich Schotte sei, oder ob ich oft in Schottland sei. Später in der Hitzephase trug ich meist meinen leichten grauen Sommerrock, oder meinen Lieblingsjensrock.
Zu den Bäderanwendungen trug ich oft den Jensrock, weil er zum Umziehen praktischer war.
Zweimal trug ich zum Abendessen in der Stadt meinen schwarzen Baumwollkilt, einmal mit schwarzer FSH,weil es an dem Abend regnete und kühler war.
Einmal wurde ich von einer (burschikosen) Frau in unserer Gruppe gefragt, warum ich Röcke trage. Ich habe gesagt, wegen der Auswahlmöglichkeiten. Als Frau hat man die Auswahlmöglichkeit zwischen Hose, Rock und Kleid, als Mann die Auswahl zwischen Hose, Hose und Hose, das wäre mir zu wenig. Das konnte sie gut verstehen.
Zu den körperlichen Trainingseinheiten trug ich oft Sportleggins oder Radlerhosen.Zweimal wurde ich drauf angesprochen. Ich solle doch einen Rock anziehen, weil Hose nicht zu mir passt, oder ob ich als Schotte streike, da ich doch sonst immer wie ein Schotte angezogen bin.
Die Entgegnung war, ich muss zum Training (Ergometer, Fitnesstudio, Lauftraining oder Herzsportgruppe), da ist ein Rock unpraktisch.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von saia am Heute um 09:04 »
Oftmals - längst nicht immer, aber eben auch - sind es gerade die Details, die den Frauen in die Augen stechen und es wert sind, erwähnt zu werden.

Tatsächlich, vor kurzem auf dem Wochenmarkt: Ich im Mini, Strumpfhosen, Stiefel. Eine junge Frau äußerte sich begeistert über meine Stiefel.

Gerade bei jüngeren Frauen habe ich öfters den Eindruck, es werden bestimmte Kleidungsstücke kommentiert, und es spielt gar keine Rolle, ob sie ein Mann oder eine Frau trägt... So bekommt man als Mann ein Stück Normalität vermittelt, was einen wieder selbstbewusster auftreten lässt.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 00:43 »
Die Details interessieren meist nicht mehr, wenn "Mann im Kleid" verdaut wird.

Sicher?

Die Rückmeldungen, die mich erreichen, sprechen da eine andere Sprache. Oftmals - längst nicht immer, aber eben auch - sind es gerade die Details, die den Frauen in die Augen stechen und es wert sind, erwähnt zu werden.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 20:12 »
Aber jeder so, wie es ihm passt.

Ja, manchmal denke ich, wir haben sogar mehr Freiheiten in der Ausgestaltung als Frauen, wenn wir uns erstmal die Freiheit genommen haben etwas Einröhriges zu tragen.

Frauen fallen egal was sie tragen immer wieder in ein Schema, an das bestimmte Erwartungen gestellt werden, was sich gehört, dazu passt, welche Schuhe usw.
Die Details interessieren meist nicht mehr, wenn "Mann im Kleid" verdaut wird.

Einzige mir bekannte Ausnahme:
Meine Frau.
Die bemerkt das Speckröllchen zuviel bei diesem und jenen Kleid, Schmucklosigkeit von zu großen Flächen, den falschen Gürtel oder die vorteilhafteren Schuhe.
Von selbst kommt ganz selten was, aber wenn ich nachfrage... Ist aber auch nicht immer so gewesen, früher war Schweigen
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von saia am Gestern um 18:08 »
Hier eine weiteres Büro-Kleid. Gab's bei Primark. Ich finde, es ist sehr gut als Männer-Kleid geeignet.
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Gefährlich kurz. lange Beine.
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