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Die Rechnung dürfte recht einfach sein:

2 Männer, davon einer im Rock
4 von 10 Frauen im Rock
Insgesamt 12 Personen.
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Gude zusammen!

Ich bin gerade auf einem Workshop in Hannover. Beim Betrachten der Teilnehmenden fiel mir auf, dass 50 % der anwesenden Männer Rock trugen, aber nur 40 % der anwesenden Frauen.

Man könnte jetzt ein Rechenrätsel daraus machen: Wie viele Menschen waren wir, und davon wie viele Männer und wie viele Frauen?

Vielleicht braucht es dazu noch die Information, auch wenn diese Eure Euphorie über den höheren Anteil rocktragender Männer stoppen wird: Es waren trotzdem vier mal so viele Rockträgerinnen als Rockträger.

LG, Micha 
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Rund um den Rock / Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 23:34 »
Ich könnte jetzt so viel dazu schreiben, aber das lasse ich jetzt. Nur so viel: Etwas mehr Differenzierung wäre gut.

LG, Micha
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Bitte nicht falsch verstehen, ich kritisiere niemanden wegen Seines Glaubens, ich will den auch nicht in Frage stellen. Das steht mir nicht zu und ist nicht meine Sache - so wenig wie mir andere zu sagen haben, an was ich „glauben“ soll.

Was ich allerdings kritisiere ist die Institution der Kirche und das was im Namen des Glaubens durch ihre Vertreter und natürlich auch weltliche Machthaber an Greultaten verübt wurde und immer noch verübt wird.

Was das „weite Spektrum dazwischen angeht“ so ist mein Eindruck , dass konfessionell gläubige Menschen (sei es nun christlich, islamisch, …) sich damit eher schwer tun, jede Hinterfragung eines Glaubens wird als Angriff interpretiert.

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Meine Antwort kommt später.

Aber, was für den einen Damenkleidung ist und für den andern Gleichbehandlung,
so ist für den einen die Bibel interessengeleitetes Menschenwort und für den anderen unverfälschtes Gotteswort.

Und es gibt überall ein breites Spektrum dazwischen.
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Spass und Allgemeines / Antw:Rock und Rock
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Gestern um 14:28 »
Das hatten wir schonmal, mit 16-Bit Auflösung ist die Dynamik halt begrenzt und mit Kompression und damit Auflösungsverlust verbunden. Mit 96kHz und 24 Bit sieht die Welt schon anders aus, aber das sind halt Profiformate.

Ob ein Röhrenamp nun so viel bringt, kann ich nicht nachvollziehen… klar bei Gitarren-Amps, wo man bewusst in die Verzerrung geht, macht das nen großen Unterschied, ob man das beim Betrieb innerhalb der Kennlinie so hören kann??
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Selbst gläubige Theologen würden nicht behaupten, dass die Bibel von „Gott“ geschrieben wurde, im Bereich des Neuen Testaments sind die Autoren ja sogar namentlich bekannt…

Wenn die Bibel ein „Liebesbrief“ war, dann aber der schrecklichste, der je geschrieben wurde, denkt man nur an die Millionen von Menschen, die im Namen der Bibel und „Gott“ schon ermordet, gefoltert, verbrannt und unterdrückt wurden.

Mein persönliche Haltung dazu ist, dass ich keine Beziehung zu einer Idee brauche, denn mehr sehe ich in „Gott“ nicht.
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Rund um den Rock / Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 11:52 »
Leute, passt auf, dass es jetzt nicht in eine Glaubensdiskussion übergeht. Dabei kann es keine Gewinner geben, sondern nur Verlierer.

Glaube, lieber Hajo, ist nicht einfach eine Frage der Entscheidung dafür oder dagegen. Es ist einfacher, etwas zu glauben, das einem plausibel vorkommt, als was einem unplausibel vorkommt. Plausibilitätsstrukturen im Denken eines Menschen hängen von vielen Faktoren ab, vor allem von der Sozialisation und von Erfahrungen im Leben. Und die sucht man sich in der Regel nicht selbst aus, sondern man wird in sie hineingeworfen. Deswegen halte ich es für unangebracht, Slothorpe mit Konsequenzen zu drohen, falls er sich anders entscheidet als es für Dich plausibel ist.

Wenngleich ich, lieber Slothorpe, Deine Beurteilung von Religion und Bibel für arg einseitig halte.

LG, Micha

PS: Apropos Religion: Wer findet mich hier? https://www.swr.de/kultur/gesellschaft/fasten-eine-zeit-des-verzichts-und-der-besinnung-2026-02-22-sonntagmorgen-100.html Auf dem Foto ist der Rock, den ich da trug, leider nicht zu sehen.
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Rund um den Rock / Antw:Selbsthilfegruppen und andere Therapien
« Letzter Beitrag von high4all am Gestern um 11:40 »
Zu der Bibeldiskussion ist zu sagen, dass "die Bibel" ja weder von einem "Gott" geschrieben noch gegeben wurde,
Wurde sie doch!

Die Bibel ist ein von Gott inspirierter Liebesbrief an uns, in er seine Geschichte mit uns Menschen vom Anfang über das Volk Israel bis zum endgültigen Opfer Jesu am Kreuz bis in die Zukunft beschreibt.

Kannst Du Dich drauf einlassen oder es bleiben lassen. Inklusive allen Folgen und Auswirkungen, je nach Entscheidung für oder gegen in Beziehung zu Gott.

LG
Hajo
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Rund um den Rock / Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 10:04 »
Zitat
„Lassen wir uns doch erfreuen, wenn Blumenrock seinen Weg einschlägt und er seine Freude uns mitteilen möchte. Die Betonung davon mag zwar uns vielleicht etwas ungewöhnlich vorkommen, aber so hat jeder seine eigenen Vorlieben. Und davon geht die Welt auch nicht unter“

Das ist m.E. ein wunderbares Fazit!


Aber, lieber Wolfgang, zu Deinen Fragen nach der Bibel:

Die Bibel ist voller Gebote und Verbote. Für das Judentum gelten sie, wobei natürlich die spezifischen Tempelgebote ausgesetzt sind. Im Christentum werden schon viel weniger übernommen.
Wenn Du Dich so durch dieses Gebot bzw. Verbot angesprochen fühlst, dann erhebt sich die Frage, welchen Bezug Du generell zu biblischen Geboten und Verboten hast. Fühlst Du Dich ihnen verpflichtet?

Ich kann nicht sagen, wir dieses Ge- oder Verbot zur Zeit seiner Abfassung genau gemeint  war und auch nicht, wie es im Laufe der ca. 2500 Jahre seit dem rezipiert, diskutiert, interpretiert usw. wurde. Da gibt es bestimmt Fachleute für.

Was ich sagen kann:
Generell ist das Thema "Geschlecht" in allen Kulturen und somit auch Religionen sehr zentral. Es hat mit vielen anderen Themen zu tun, wie Fortpflanzung, Erhalt der eigenen Gruppe (Familie, Volk, Religionsgemeinschaft usw.), geschlechtsspezifischen Rechten und Pflichten (Hierarchien, Erbrecht, Gruppenzugehörigkeit, Eherecht, ...).
Geschlechtsspezifische Kleidung macht sich nicht unbedingt an der Ein- oder Zweiröhrigkeit des Beinkleides fest. Auch zwei einander sehr ähnliche Gallabiyas können durch Details wie Stoff, Farbe, Muster, Faltenwurf u.a. in einer Kultur als eindeutig männlich und eindeutig weiblich unterschieden sein. Das ist Konvention, an die die Menschen sich gewöhnt haben und die sie als quasi natürlich empfinden. Das sieht man auch an den Sarongs in Südostasien und Ozeanien. In einigen Kulturen sind Männer- und Frauensarongs unterschiedlich gemustert oder geknotet. In einer anderen Kultur kann das wieder ganz anders sein. Man kann sich also auch dort gegengeschlechtlich kleiden, wo alle Gallabiyas oder Sarongs tragen. Dieses gegengeschlechtliche Kleiden kann die oben genannten geschlechtsspezifischen Rechte und Pflichten tangieren. Nimmt man durch gegengeschlechtliches Kleiden auch die Pflichten und Rechte des anderen Geschlechts für sich in Anspruch? Solche Fragen können für Verwirrung sorgen. Um diese zu unterbinden wird das gegengeschlechtliche Kleiden kurzerhand verboten.
Jetzt können wir fragen: Gibt es bei uns geschlechtsspezifische Rechte und Pflichten, die durch das Tragen andersgeschlechtlicher Kleidung tangiert werden?
Und hat das Tragen andersgeschlechtlicher Kleidung einen Einfluss auf den Bestand der eigenen Gruppe?
Die Beantwortung dieser Fragen hat einen Einfluss darauf, ob wir das Tragen andersgeschlechtlicher Kleidung für problematisch halten oder nicht.

LG, Micha   
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