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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Aus "The Länd"
« Letzter Beitrag von Slothorpe am Heute um 22:02 »
Na dann, viel Spaß damit… entspannter ist es wo anders, aber wer’s da mag… ich kann das durchaus beurteilen, ich komme nicht weit nördlich aus der Kurpfalz… und wollte da weg seit ich denken konnte …

„ Der Horizont ist der Gesichtskreis, der alles umfasst, was von einem bestimmten Standort aus sichtbar ist.“
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 20:56 »
Lieber Wolfgang,

Du gehörst also zu denen die "den Wunsch [verspüren], sich selbst von anderen abzugrenzen, weil mal in einem bestimmten Begriff irgendwas negatives sieht, was man nicht auf sich bezogen haben möchte".

Oder?

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Aus "The Länd"
« Letzter Beitrag von chris-s am Heute um 20:52 »
Auch aus der Landeshauptstadt von 'The Länd' herzhaft willkommen!
Wir werden hier immer mehr. Bald müssen wir es in 'The Rockländ' umbenennen.
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 18:58 »
aber heutzutage wird sowas im Öffentlich-Rechtlichen ständig hoch und runter gejubelt....

immer wieder spannend zu lesen, wie oft und viel die ältere Generation noch lineares Fernsehen schaut.

Ich finde es tatsächlich auch erstaunlich.
Ich darf mich wohl älter nennen, habe aber vor ein paar Tagen bemerkt, weil die Anforderung von einem Besuch meines Sohnes kam etwas im Fernsehen anzusehen, dass der Satreceifer nicht mehr angeschlossen war.
Abgesteckt hatte ich ihn zu Malerarbeiten vor 4 Jahren.

So lange war auch kein Radio mehr in Betrieb, nichtmal im Auto... 

Ich will dann etwas sehen wenn ich will und mich nicht nach einer Sendezeit richten, wenn dann noch störende Werbung oder Gelaber dazischen ist, habe ich fertig.
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 18:40 »
 ::) ::)

Oh, was bin ich diese Diskussion leid.
Wie oft, wie ausgiebig wurden die Begriffe, in gewissen Abständen, hier immer wieder beackert, zerlegt und analysiert.
Wirklich zufrieden mit der Definition waren immer nur die, die ihre eigene erstellt hatten.

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Es liest sich bei Yoshi wie eine Anklage.

Das sehe ich nicht so. Ebenso wenig die anschließende Interpretation.

Und doppelrock muss ich zustimmen, Deine Wortwahl ist auch oft nicht gewaltfrei.

Ich passe mich häufig dem Duktus meiner Gesprächspartner an.
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Ich bin ja wohl auch nicht der Schiller unter den Schreibern hier…
Das Mitlesen und wenig schreiben würde ich jetzt nicht als soziologisches Dissertationsthema auf den Markt bringen wollen, aber ein paar Anmerkungen dazu.
Im schwyzerdütsch gibt es das lurgen, so im Kontext „wir lurgen ein bisschen“ =wir schauen uns um.
Ja, da gibt es Vielschreiber in Foren und ohne jetzt persönlich zu werden, aber zuviel Text lese ich dann einfach nicht mehr. Der Inhalt kann dann ja mit Fakten und Infos gespickt sein, aber zuviel ist halt zuviel.
Dann habe ich auch kein Interesse zu reagieren.
Dann gibt es welche mit wenig Konstruktivität, denn eher mit brachialer Direktheit. Will ich die Kommentare?
Und dann gibt es hin und wieder Themen, wo ich dann auch reagiere.
So ein Forum ist halt ein Mikrokosmos, alles dabei.
Schöne Grüße aus dem tief verschneiten kleinen Walsertal. Hier geht übrigens Rockmode sehr gut.
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 17:38 »
Ich fasse nochmal kurz zusammen:

Es gibt eine Crossdresser-Szene, die die Bezeichnung "Crossdresser" historisch bedingt für sich übernommen hat.
In den Augen szenefremder Menschen, die sich auch mit Männern in Röcken nicht mehr auseinandergesetzt hat als mit Margarine, erscheinen wir sehr ähnlich zu denen, die sich Crossdresser nennen. Da die szenefremden Menschen aber den Begriff Crossdresser nicht auf der Zungenspitze liegen haben, ist es für uns sinnvoll, wenn wir das Wort in dem Sinne verwenden, wie es die uns optisch nahestehenden Menschen aus der Crossdresser-Szene tun.

Wir brauchen dieses Wort nicht, um uns den Menschen zu erklären, die sich für uns so viel wie für Margarine interessieren. Wir brauchen das Wort aber, um uns untereinander besser zu verstehen. Da wir uns nahe an der Crossdresser-Szene befinden, macht es keinen Sinn, wenn wir deren Eigenbezeichnung für uns anders deuten. Das würde damit nur Verwirrung stiften.
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 16:57 »
Lieber Wolfgang,

es gibt immer wieder verschiedene Motivationen, Begriffe zu prägen, z.B. den Wunsch, wissenschaftlich exakt zu sein mit genauer Trennschärfe, weil Begriffe Werkzeuge sind, z.B. den Wunsch, sich selbst von anderen abzugrenzen, weil mal in einem bestimmten Begriff irgendwas negatives sieht, was man nicht auf sich bezogen haben möchte, z.B. den Wunsch, etwas auf eine Weise zu bezeichnen, mit der man sich mit anderen darüber unterhalten kann, also einen verständliche Code zu verwenden oder auch den Wunsch, sich mit den Menschen, die einen Begriff schon verwenden, zusammengehörig zu sehen.

Einfach nur "nein, nein, nein" zu rufen, weil andere Menschen bestimmte Begriffe anders verwenden, hilft da auch nicht weiter. In wissenschaftlichen Beiträgen liest man immer wieder Begriff xy im Sinne von R.O. und nicht im Sinne von K.R., weil man weiß, dass verschiedene Leute das selbe Wort, anders besetzen. Damit kann ich inzwischen ganz gut leben.

LG, Micha

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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 16:29 »
Ich weiß, lieber Wolfgang, aber so hatte ich es von "Transvestismus" unterschieden, bevor ich wusste, dass man beide Begriffe auch gleichsetzen kann, dass also "cross" und "trans" hier gleichbedeutend verstanden werden können.

Nein, nein, nein!

Kann man, wenn man auf diesem Gebiet unwissend ist, aber der Hintergrund ist doch der, dass der Begriff "Crossdresser" tatsächlich ursprünglich von Betroffenen gewählt wurde, um sich bewusst vom Begriff "Transvestismus" abzusetzen, weil das T-Wort mit einer Erkrankung gleichgesetzt wurde. Dass die Soziologie diesen Begriff aufnahm, um alles zu beschreiben, was nicht zwingend pathologisch sein muss, rückt das C-Wort wieder sehr viel näher an das T-Wort. Von den Betroffenen war das so nicht beabsichtigt.

Noch ein anderer Aspekt war mit am Wirken: Die Menschen, die sich mit dem C identifizierten, wollten auch nicht automatisch mit der Verbindung zur Homosexualität gleichgesetzt werden, die dem T sehr anhaftete. Das entfernt die ursprüngliche Intention vom C noch einmal vom T.

Darum sind die Gleichsetzungen mit Vorsicht zu genießen. Und je näher man selbst an den Randbereich dieser Begriffe heranrückt, desto sinnvoller halte ich es, auf diese Unterscheidungen zu achten und nicht zu lapidarisieren.

Darum setze ich mich auch immer wieder dafür ein, dass wir, die wir schnell mit C oder T in Verbindung gebracht werden können, und wir uns selbst jedenfalls im grauen Umgebungsbereich bewegen, uns an den Selbstzuschreibungen der Crossdresser orientieren, wenn wir diesen Begriff verwenden.

Es ist für uns sehr hilfreich, wenn wir, die wir so nahe da dran sind, den Begriff Crossdresser auch im Sinne der Crossdresser-Szene verwenden. Es hilft uns ebenso untereinander hier in unserem Austausch, weil wir nicht jedesmal die Intentionen mit vielen Worten umschreiben müssen, sondern klarer abgegrenzte Begrifflichkeiten verwenden können.

Es gibt eben noch keinen Begriff, jene Männer, die sich als Mann fühlen und einfach mehr Kleidungsfreiheit haben wollen, zu beschreiben. Frauen, die Hosen tragen wollten, hatten auch keinen Begriff für sich benötigt. Es hilft aber, das, was man nicht ist, zumindest klarer beschreiben zu können.

Und die Ziele von Crossdressern aus der Crossdresser-Szene decken sich nun einmal nicht mit den Zielen von den meisten hier. Crossdresser aus der Crossdresser-Szene wollen, wenn sie in Aktion sind, möglichst als Frau aufgefasst werden.
Viele von uns hier wollen genau das nicht.

@Slothorpe

Du kannst Dich gerne weiterhin als Crossdresser fühlen und bezeichnen. Für mich lehne ich diese Bezeichnung aus vorgenannten Gründen ab. Manche Crossdresser (auch da sind nicht alle ganz sicher, wo fängt Crossdressing an, wo hört es auf) haben auch nicht immer Lust, sich stundenlang für einen Frauenauftritt vorzubereiten, um dann "en femme" in die Öffentlichkeit einzutauchen. Manche gehen dann auch schon mal gelegentlich als Crossdresser "en homme" unter die Leute.

Dann bist Du ein Crossdresser "en homme", Slothorpe. Vielleicht ist es sogar die bessere Eigenbezeichnung für Dich, da Du ja fast schon schade findest, wenn Männer die ganz selbstverständliche Kleidungsfreiheit genießen würden, wie sie Frauen zugestanden wird.

Du schreibst selbst, dass es kaum noch Kleidung gibt, die als typisch männlich zu deklarieren ist, weil den Frauen eben die ganze Kleidungsvielfalt zugestanden wird (weil sie sich einfach diese genommen haben). Wo bleibt die Gerechtigkeit, Männern, die Mann sein wollen, das nicht zuzugestehen? Mir geht dabei allerdings die Hutschnur auf, weil das der ausgeprägteste Sexismus heutiger Tage in unserer Kultur ist, der so offensichtlich zur Schau getragen wird, dass es kaum einen aufregt. Und der, der sich aufregt, wird gleich gerne in die pathologische Ecke gestellt.

Und hier nochmal den zu den Links bezgl. der lebensnahen Verwendung des Begriffes "Crossdresser": klick!
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