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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von JJSW am Heute um 15:54 »
Heute auch mit Boots. Aber für Kinky ist der Absatz wieder zu niedrig

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Gruß
Jürgen
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Ab dem Zeitpunkt, wo man sich selber nicht mehr wohl fühlt mit dem was man anhat, zieht man sich bereits selber runter. Andere können nur auf das reagieren, was sie beim anderen spüren.
Wie wahr, wie wahr… Wir senden mehr Signale als wir glauben. Und wir Menschen sind gut darin, die Signale zu lesen. Leider ist es sehr schwer, sich in einer unangenehmen Situation wohl zu fühlen und Selbstsicherheit auszustrahlen.
Mir hilft es, dass ich meinen Rock mag. Wie der Stoff aussieht, wie er geschnitten ist und wie er fällt. Ich finde ihn einfach schön und er passt zu mir. Das ist die wichtigste Zutat, um mich wohl zu fühlen.
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von Yoshi am Heute um 15:44 »
Das ist nun sowas von off-topic.

Nicht mehr off-topic als diese Crossdresser-Debatte.  :laugh:
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 15:30 »
Ist der Schnee als auch bis zu euch gekommen?! Sehr schön!

Und auch schön dass du dich trotz des Wetters für Rock entschieden hast!

Tja, mir hat die Kälte in letzter Zeit tatsächlich Röcke vermiest.
Aber gerade, bei sonnigen +10C° ist wieder Rockwetter in München. Der Schnee ist auch fast weg

Das ist nun sowas von off-topic.

Bei uns ist´s nur "halb" so warm. Aber dafür grau in grau, und es regnet immer wieder. Seit gestern Abend sind es 15 Liter/m². Schneereste liegen auch noch auf blanker Erdkrume. Oder, wo er durch Kehren mal gehäuft lag.

Dennoch hat es mir das Rocktragen nicht vermiest. Vielleicht komme ich nachher noch dazu, Beweissfotos zu posten. Aber in einem Thread mit entsprechendem on-topic.
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von high4all am Heute um 15:22 »
Aber die Männer sind ja die wahren Benachteiligten, weil ihre Röckchen nicht von jedem bejubelt werden.
Endlich wird es hier ausgesprochen: Männer sind die wahren Opfer! Nicht nur die paar Rockträger, sondern  besonders die Hosenträger.

Die möchten, wie Frauen, im Internet mit sexistischen und verachtenden Kommentaren bedacht werden. Aber es passiert viel zu selten. Auch sehnen sie sich danach, für die gleiche Arbeit weniger Gehalt als die Frauen zu bekommen. Und was passiert? Aus lauter Gemeinheit bekommen sie mehr! Skandalös! Und obendrein drängeln sich die Frauen bei der unbezahlten Care-Arbeit in der Familie vor. Und keiner fragt die Männer, ob sie Beruf und Familie miteinander vereinbaren können und stellt beide Alternativen an den Pranger (karrieregeil bzw. Heimchen am Herd).

Schon klar, dass Mann in der Fantasie gerne mal Frau sein möchte. In der Wirklichkeit jedoch beharrt Mann auf seinem sehr vorteilhaften Status. Ein gewisser F.M. aus dem Sauerland hat den Begriff "Pascha" verwendet. Zwar gemünzt auf junge Ausländer, aber wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst. 8)
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 15:22 »
Micha,

aufgrund von Zeitgründen hatte ich diesen Thread nicht mehr weiter vertieft. Es gab auch keine weiteren Anmerkungen mehr, die in mir das Gefühl der absoluten inhaltlichen Intervention wachgerufen hätten.

Drum dachte ich, dieser Thread - oder die daraus resultierte Diskussion - hätte sich nun auf der Ebene der Beteiligten relativ ausdiskutiert.
Dieses Gefühl beschlicht mich immer noch.

Drum kann ich es jetzt es gestatten, ohne eine Notwendigkeit über höhere Ebenen der Begriffsfindungen zu diskutieren. Auch wenn seltene Besucher vielleicht erst in drei Tagen hier vorbeigeschneit gekommen wären und vielleicht doch noch zwei eilen dazu verfasst hätten, die wir hiermit vermutlich wieder desillusionieren werden.

#Begriffsbildungen

- Einleitung
Es gibt viele Wege, wie Begriffe gebildet werden. Es geht mir immer noch nicht in den Kopf, warum Du, Micha, Dich verweigerst, die Begriffsauffassung von uns strukturell sehr nahestehenden Menschen abzulehnen und sie weiter zu deuten. Mir geht es vor allem deswegen nicht in den Kopf, weil mir Antworten darauf von Dir - auch von evt. anderen Menschen - noch immer fehlen.

Immerhin zählte ich zwei Mitschreiber, die das Wort "Crossdresser" nun für sich ablehnen, nicht weil sie die Inhalte dieser Begrifflichkeiten ablehnen, sondern weil sie selbst einen anderen Umgang mit Kleidung gefunden haben.

Die Theorie, ob nun eine Selbstbeschreibung oder eine Fremdbeschreibung grundsätzlich zu gültigen Wortbildungen führen sollte, halte ich in diesem Fall für absolut unerheblich, da es unterschiedliche Wege gibt zur Begriffsbildung und es auch immer unterschiedliche Prämissen gibt, die zum Beispiel eng an die praktische Verwendung des Begriffes gekoppelt ist. Und im Falle "Crossdresser" ist die Faktenlage der praktischen Verwendung sehr offensichtlich, das jede theoretische Überlegung nicht hilfreich ist.

Dennoch werde ich mich der mal kurz (mit einem langen Text, den Du, Micha, wieder nur ohne Aufmerksamkeit lesen wirst) hingeben.


- Beispielhafte Betrachtung

Da Du, Micha, scheinbar gerne auf Metaebene herumdeuteln möchtest, verlasse ich nun auch die Metaebene bzgl. Innen- und Aussendarstellung von Menschengruppen und beziehe die Begriffsbildung auch jenseits von Personenbenennungen ab.

Nicht ganz, denn ich will zunächst auf die Krawatten eingehen (ich spare mir in diesem Text, wo es geht, die Anführungseichen), denn dieses in meinen Augen völlig nutzlose (und unangenehme und mich störende) Schmuckstück männlicher Ausdrucksformen geht zurück auf die Kroaten (Hrvatski). Die zogen irgendwann vor eins, zwei Jahrhunderten als fahrende Händler durch Europa und hatten Vorläufer der heutigen Krawatten als Teil ihrer als Herkunftstracht angesehenen üblichen Kleidung. Es handelte sich eigentlich um Halstücher, die vorne am Hals geknotet getragen wurden. Sie waren ganz praktisch, denn so als fahrender Händler ist man viel draußen und unterschiedlichen Witterungen ausgesetzt. Da konnte so ein Halstuch auch mal als Mundschutz vor staubigen Landstraßen dienen, als Schweißtuch für die Stirn, als Regen- oder Windschutz für die Haare, Sonnenschutz für Hals und Nacken, und als Augenschutz für ein kurzes Nickerchen z.B. auf dem Führerstand der Kutsche oder auf der Pritsche hinten bei den Waren.

Diese Tücher fanden nicht nur bei fahrenden Händlern, die durch ganz Europa zogen, Verwendung, auch bei anderen Bevölkerungsgruppen, z.B. auch bei Bauernknechten o.ä. Aber sehr verbreitet waren sie eben bei den fahrenden Händlern, allerdings auch bei solchen, die von woanders herkamen. Überwiegend aber bei denen, die aus dem Balkan kamen. Dennoch: es waren längst nicht nur die Kroaten, die diese Halstücher bekannt machten, es waren andere Gruppen aus dem Balkan. Die Menschen in Deutschland und Frankreich aber bezeichneten sie mit dem Sammelbegriff "Kroaten", zumindest in Bezug auf diese Halstücher. So entstand aus "à la croate" für diese Halstücher, und was sich daraus entwickelte: "Krawatten". Also hier: siehe Selbstbezeichnung, siehe Fremdbezeichnung, erkenne: Unterschiede!

Es ist unglaublich, wie Wörter entstehen. Wir hier in Europa haben ja überwiegend die gleichen sprachlichen Wurzeln, so dass vieles miteinander eng oder weniger erkennbar eng zusammenhängt. Aber auch gerade das Deutsche ist sehr produktiv, was Begriffe angeht.

Wir alle kennen es, die Beugung von Buchstaben, insbesondere von Vokalen. In Deutsch beugen wir vieles, z.B.:
gehen - ging - gegangen.
So gibt es dann Wörter, die mit bestehenden Ausdrücken zusammenhängen, aber davon abgeleitet wurde. Sehr oft auch gebildet aus einer Vergangenheitsform: z.B. der Gang. Einmal Gang, um das Laufen zu Beschreiben. Einmal, um einen Vorgang zu beschreiben: Der Gang zum Amt. Einmal, um einen Teil eines Hauses zu beschreiben: der Gang. Aber auch eine Mahlzeit (der Buttler kam aus der Küche und ging wieder in die Küche: ein Gang). Oder eine Sitzung, dann halt Stuhlgang.
Wenn man nach diesem Schema mal so alltägliche Worte sich anschaut, stößt man auf absolut viele solcher Wortbildungen. Oft reicht es nicht aus, aus der Jetztform eines Tätigkeitsworts ein Hauptwort zu bilden, oft gibt es viele Aspekte, die mit diesem Tätigkeitswort verknüpft sind, so entstehen zum Teil etliche Ableitungen aus dem selben Tätigkeitswort (Verb), zum Beispiel Das Gehen, der Gang, aber auch weitergehende Wortschöpfungen, auch auf Verbbasis, wie "gängeln", oder das Gängeln bis hin zum Quengeln. Und ja, die Vergangenheitsformen halten auch oft her, weil es oft auch mit einer bereits abgeschlossenen Handlung zu tun hat, als dieses Wort entstand, z.B. der Gang. Inzwischen kann ein Gang zur Toilette auch in der Zukunft liegen, weil die darin liegende Vergangenheitsform sich als neues Wort mit einer eigenen Bedeutung verselbständigt hat.

Drum blicke ich kurz vorm Abendbrot noch mehr zurück in die Geschichte. Hier fließen z.T. meine eigenen Rückschlüsse ein, nur mal als Vorwarnung, werd ich aber zwischendurch auch immer mal wieder kurz durchblicken lassen:

- Geschichte (kein vollständiger, umfassender Blick zurück)

Hier werfe ich nochmals eine kleine Einleitung voraus. Bügel können aus Eisen bestehen, Eisendraht vor allem. Bügel hängt man an die Garderobe oder im Schrank an die Kleiderstange. Die meisten Bügel sind belegt, weil man Kleidungsstücke an ihnen aufbewahrt. Hat man noch Platz, aber Bügel auf Vorrat, hängen dann solche Eisendrahtbügel auch gerne mal alleine an der Kleiderstange. Obwohl aber diese Bügel aus Eisen sind, ist das Bügeleisen kein Eisen für Bügel. Und man hängt auch nicht das Bügeleisen mal so an die Kleiderstange. Das zeigt: die Bedeutung des Teilworts Bügel in Bügeleisen hat seinen Bedeutungsschwerpunkt verändert.
(Das ist übrigens genauso wie das Cross in Crossdresser, naja, anders, aber jedenfalls ebenso spezieller gemeint, als zu erwarten sein könnte.)

Und jetzt die Historie: Eisenzeit! Vielleicht betrifft es auch schon die Bronzezeit oder Kupferzeit. Jedenfalls die Nutzung von Metallen durch unsere Vorfahren. Das Feuer wurde wohl schon seit mindestens 300.000 Jahre von unseren Vorfahren genutzt. Die Verwendung von Feuer, um was mit Metall anzufangen, kam erst viel später. Jedenfalls diente das Wissen, mit Metall umzugehen, unseren Vorfahren zuerst, um Schmuckstücke damit anzufertigen. Dann Hilfsmittel wie Messer oder Waffen zur Jagd oder Waffen zum Wehtun, um andere Menschen abzuwehren oder abzuschrecken, die einem nicht Gutes wollten. Oder um selber nichts Gutes anderen anzutun.

Allmählich dämmerste unseren Vorfahren, dass man damit noch eine Reihe anderer nützlicher Sachen machen kann. Statt ein Schwert aus einem Block zu klopfen, konnte man z.B. auch Stangen machen. Und die konnte man in den Boden rammen (Tierhäute dran festmachen, das hatte man aber mit Hölzern ja ohnehin schon gemacht = Zelte). Oder aber auch über einem Feuer anordnen, um darauf Fleisch oder eingeweichtes Körnermehl zu braten oder zu backen. Man musste das nicht mehr aktiv selbst auf Holzstangen ins Feuer halten. Man konnte es einfach über das Feuer ablegen und warten, bis es ausreichend durch Wärme zubereitet war.

Wenn man mehrere Stangen richtig übers Feuer anordnete, dann hatte man diesen Vorteil:
Ein Gerüst aus Stangen, diese Stangen richtig ausgerichtet, ergab einen Rost.
Da Germanisch mit Latein und Griechisch urverwandt ist, erkennen wir mit etwas Analyse die Zusammenhänge:
gr. ortho = richtig, recht, aufrecht = meiner Meinung nach eine Abkürzung von "orecto", wobei recto ebenso richtig, rechtwinklig, aufgerichtet meint (vergleiche "rectangles"), darin steckt "ecto" im Ursinne von "Sein", gemacht, geschaffen, entstanden, findet sich auch wieder in gr. tecton "Handwerk", z.B. auch in Architekt. Oder in "erekto" im Sinne von aufgerichtet.
lat. recto = im selben Sinne wie das griechische
Etwas aufrichten, also das richten darin, geht auf recto, rekto zurück.
Ein Gerüst wird mit Stangen errichtet. Ein Rost wird mit kleinen Stangen, am besten rechtwicklig errichtet. Rost ist eine Ableitung von richten, ausrichten. Sind die Stangen richtig ausgerichtet, entsteht ein Rost.

Wird da was draufgelegt, wird es geröstet.

Zuerst hat man in der Eisenzeit oder früher bestimmt das Fleisch oder den klebrigen Teigkloß erstmal einfach so auf diese Stangen gelegt. Später hatte man noch Schüsseln oder Pfannen, in die man sowas reintun konnte, z.B. auch Wasser. Und dann brodelte da das Wasser mit Kräutern oder Fleischstücken. Wort Brodeln kann auch vom Wort Rost herkommen, zum Beispiel über "Berodeln", oder "berösten" mit Verwendung einer nicht nur deutschen Vorsilbe "be-".

Alles, was überm Feuer anfing zu knistern, zu zischen, zu knacken, zu pluppern: brodelte. In Italienisch heisst heute noch Suppe: brodo.

Und warf man das Fleisch nicht in die Schüssel, sondern in die Pfanne, dann brodelte das Fleisch und wurde fortan "braten" genannt, ja das Fleisch selber war dann der Braten. Oder das Fleisch fürs Braten bestimmt, aber noch nicht gebraten war dass irgnedwan später auch schon der Braten (roher Braten). Aber, dass der Zusammenhang mit dem Rost besteht, wird heute niemandem mehr bewusst.

Und das Brot genauso. Da Brot wird "beröstet". Daraus entwickelte sich das Wort Brot, das sich in verwandten Wörten in den ganzen nordischen (germanischen) Sprachen wiederfindet.

Die romanischen Sprachen haben da einen anderen Wortstamm dafür in Gebrauch.

Interessant ist die Verbindung zu griechisch Pitta, was ja ein Fladenbrot ist.
Ich erwähne nicht zum ersten Mal im Forum die Komplexität dieses Begriffes. Ich werfe jetzt mal mit Wortverwandschaften um mich, die die unterschiedlichsten Bedeutungsschwerpunkt haben, aber alle doch eine ursprüngliche Bedeutung verbindet:
Pitta, Pizza, flach, Platte, Pflaster, Pfad (?), Petrus, Pietro, Fladen.
zu ersten Erklärung: L geht oft in ein I (klein: i) über, oder umgekehrt.
zur zweiten Erklärung: In Afrika, vielleicht auch Südeuropa, hat man früher kein Feuer gebraucht, um Brot herzustellen.
Es reichte ein flacher Stein in stundenlanger Sonne, um darauf den Brotteig flachzuklopfen und darauf zu backen.
Darum haben flache Brote in Fladenform oft etwas mit der Bezeichnung für Stein (pietro) zu tun.
Im Gegensatz zu den nordischen Ländern. Da war Brot erst durch die Positionierung über dem Feuer denkbar. Daher war das Gerüst aus gerichteten Stangen bei der Benennung dieses Produktes beteiligt.

Nebenbei: Dass Rost Rost heisst, hat damit zu tun, dass Eisen, viel über Feuer, anfängt zu rosten. Und die braune Rostfarbe ist übrigens nahe an der Farbe rot. Entweder heisst Rost Rost, wegen den ausgerichteten Stangen. Oder denke die gleiche Herleitung noch einmal durch, weil die Farbe Rot daran beteiligt war.

Beides ist denkbar.

- Fazit:

Es ist faszinierend über die Vielfalt unserer Wörter nachzudenken. Wenn wir das in Verbindung mit dem Begriff Crossdresser nun wieder tun, ist das in Bezug auf Vielfalt unserer Sprache wunderschön. Aber nicht notwendig. Es gibt solche und solche Bildungen. Wir müssen keine Theorie erstellen, wie wir nun mit dem Gebrauch des Wortes Crossdresser unter uns umgehen. Wichtig ist, dass wir wissen, was wir damit meinen. Und Unbedarften können wir das auch auch gerne und immer wieder eigentlich genau genommen recht kurz und eindeutig erklären.

Was müssen wir uns die Zähne daran ausbeißen, wenn unsere Brüder und Schwestern von unserer "Ich-weiche-vom-Normalverhalten-ab"-Community dafür bereits einen klar zu erkennenden Bedeutungsschwerpunkt im Begriff "Crossdresser" gefunden haben?
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Begrüssungen und Glückwünsche / Vorstellung
« Letzter Beitrag von hermann_k am Heute um 15:17 »
Mein Start war holprig. Ich hatte mich dafür eingesetzt, dass ein Kommilitone von der Firma, in der ich arbeitete, einen Auftrag erhielt. Als er (damals noch, später eine „sie”) mit einem Rock zur Arbeit kam, bekam ich einen Schreck. Ich fand das echt mutig. Das mir war das zu heikel. Eine ganze Weile später kam einer meiner Kollegen mit einem Rock zur Arbeit. Einmal und nie wieder. Der zweite Stoß, aber immer noch zu mutig für mich. Aber es war schon nicht mehr so weit von mir weg. Nach einer Weile fand ich die Idee, selbst einen Rock zu tragen, immer reizvoller. Aber erst, nachdem ich an einem Bahnhof über einen Mann in einem Jeans-Rock gestolpert war, war das Maß voll.
Ich wollte auch so ein Teil! Es ging mir dabei nicht um Fetisch oder Crossdressing. Ich suchte ein Kleidungsstück, was ich als Mann tragen konnte. Am nächsten kam meiner Vorstellung ein Rock von Aderlass: schwarz, lang und aus festem Stoff. Die Art, wie er an mir herunterrauschte, gefiel mir. Er war wie eine Welle, die mich begleitete. Einfach schön.
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 14:49 »
Ist der Schnee als auch bis zu euch gekommen?! Sehr schön!

Und auch schön dass du dich trotz des Wetters für Rock entschieden hast!

Tja, mir hat die Kälte in letzter Zeit tatsächlich Röcke vermießt.
Aber gerade, bei sonnigen +10C° ist wieder Rockwetter in München. Der Schnee ist auch fast weg
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Lieber hirti,

das ist richtig. Man kann da schon ordentlich noch was rausholen. Bei mir waren es auch ein höherer dreistelliger Betrag.

Kleiner Tipp zu den Hemden: Einfach mehrere Hemden zusammen als Bundle verkaufen.  ;)
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 13:39 »
Micha, Deine Reaktion auf meine Bitte steht ebenso noch aus, nämlich Teekanne kochen, den Thread noch mal aufmerksam von vorne lesen. Dort findest Du vielfach die Hinweise, dass das, was Du nun schon wieder formulierst, völlig nichtig ist:

Und mein Argument geht in der Richtung, dass Dein Interesse vor allem darin liegt, einen Crossdresser-Begriff zu finden, von dem Du Dich oder uns distanzieren kannst, also einen Abgrenzungsbegriff. Mir geht es nur um einen Beschreibungsbegriff ohne die Frage, ob ich selbst mich dazu rechne oder nicht.

Meine Erklärungen und Argumente dazu lässt Du völlig außer Acht.
Außerdem lässt Du meine Fragen an die Allgemeinheit, auch an Dich "...was ist so schwer daran?", völlig unbeantwortet.

Zum kursiv dargestellten Satz von Dir:
Welchen Sinn macht zudem, wenn es einen recht klar zufassenden Begriff gibt, der innerhalb unserer "Wir-weichen-von-der-Norm-ab"-Community bereits mit dem entsprechenden Bedeutungsschwerpunkt gibt, mit aller Gewalt umzudeuten oder breiter zu fassen, zumal dieser Begriff außerhalb von unserer soeben erwähnten Community fast überhaupt nicht im Umlauf ist?
Ist es Dein wissenschaftstheoretischer Denkansatz, der alles versucht umfassend zu beschreiben (wie der betreffende Wikipedia-Artikel diesen Anspruch wohl erhebt)? So wie bei einer Erklärung des physikalischen Phänomens Licht in einer umfassenden Darstellung auch der Schatten eines Angehörigen der Kaste der Unberührbaren erwähnt werden müsste? Den meisten Menschen reicht aus, Licht mit der Erklärung der Quelle und mit der Interaktion von Materie zu beschreiben.
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