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Erfahrungsberichte / Antw:Phishing for Kompliments
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 18:01 »
Alles möglich. Aber ein freundliches, aber nicht ernst gemeintes Kompliment ist doch angenehmer als ein unfreundlicher, aber ernst gemeinter Anschiss!

LG, Micha
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 17:59 »
Ja, Annweiler bzw. Trifels ist richtig. Und alles, was Mark sehr richtig herausgefunden hat! Prima dafür!

Einen Bildbeitrag dazu gibt es irgendwann dann noch mal.

Aber weit weg davon war ich auch nicht, gell? Immerhin auch im Wasgau. (Ich wusste vorher gar nicht, wo der liegt, obwohl ich schon da war.)

LG, Micha
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 16:54 »
Ja, Annweiler bzw. Trifels ist richtig. Und alles, was Mark sehr richtig herausgefunden hat! Prima dafür!

Einen Bildbeitrag dazu gibt es irgendwann dann noch mal.
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Erfahrungsberichte / Antw:Phishing for Kompliments
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 16:51 »
Dramaturgie.

Wenn ich das hier reinschreibe, hätte man sofort geahnt, dass es gut ausgeht.

Dennoch weiß man nicht, ob die zwei sich daraus einen Riesenspaß gemacht haben oder ob sie es, jedenfalls er es ernstgemeint haben/hat. Ob es echte Bewunderung war, oder gespielte Freundlichkeit.
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Erfahrungsberichte / Antw:Phishing for Kompliments
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 16:50 »
Vielleicht, weil Wolfgang nicht nach einem Kompliment gephisht hat, aber trotzdem eins bekam?

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Phishing for Kompliments
« Letzter Beitrag von Peter58Muc am Heute um 16:16 »
Und was ist daran ein Negativbeispiel?

LG, Micha

Genau das habe ich mich auch gerade gefragt

LG Peter
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Erfahrungsberichte / Antw:Phishing for Kompliments
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 15:33 »
Und was ist daran ein Negativbeispiel?

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 15:25 »
Die zwei sind einen Abend später in einer Kneipengegend erneut gesichtet worden. Da kamen dann Kräfte vom Ordnungsamt und machten dem ein Ende. Vermutlich haben die zwei - vermutlich Reisenden - nichts davon gewusst, dass es hier nur bestimmte Straßenabschnitte mit festgelegten Zeiten gibt, wo Straßenmusik stattfinden darf. Zudem muss man nach 20 oder 30 Minuten oder so woanders hin ziehen.

Und man muss dafür zahlen, Straßenmusik machen zu dürfen. Nee, in Mainz anscheinend nicht: https://www.mainz.de/vv/produkte/rechtundordnungsamt/strassenmusik-genehmigung-beantragen
In Bonn dagegen 25 € für zwei Tage, und man darf keine Tonträger verkaufen:
https://www.bonn.de/vv/produkte/Spielerlaubnis-Strassenmusikanten.php
Als ich da vor 30 Jahren mal Straßenmusik gemacht habe, wusste ich das nicht. Ich wurde auch nicht darauf angesprochen.

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 15:02 »
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In Mainz am schönen Rhein
da standen sie zu zwei´n
und fingen an zu schrein

nein

Saxophon, Gitarre, PA, zwei Kehlen, Mann und Frau im Duo-Duett, machten herzerweichende Musik.

Sie trug einen langen Rock. Die Silhouette von ihm ergibt sich aber durch eine um die Hüfte gebundene Jacke, was ein bisschen schade war, denn darunter trug er einen etwa knielangen ockergelben Rock. Leider gibt das Standbild eines mit Zoom hochgradig wackelnden Videos das nicht ausreichend wieder.

Ich trug dabei das da.

Die zwei sind einen Abend später in einer Kneipengegend erneut gesichtet worden. Da kamen dann Kräfte vom Ordnungsamt und machten dem ein Ende. Vermutlich haben die zwei - vermutlich Reisenden - nichts davon gewusst, dass es hier nur bestimmte Straßenabschnitte mit festgelegten Zeiten gibt, wo Straßenmusik stattfinden darf. Zudem muss man nach 20 oder 30 Minuten oder so woanders hin ziehen.
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Erfahrungsberichte / Antw:Phishing for Kompliments
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 14:41 »
Hatte ich eigentlich hier im Thread schon einmal Negativbeispiele?

Dann könnte es jetzt eine Premiere werden.

Denn ich ging über die Straße. Ordnungsgemäß. Geregelt durch die grüne Fußgängerampel an einer Kreuzung in einem Wohngebiet.
Da fuhr ein weißes kantiges Auto an die korrespondierende rote Ampel von der Seite heran. Von weitem war schon ziemlich viel Bass und Krach zu hören gewesen, was ich bei bestem Willen nicht als Musik hätte auffassen können. Das Auto bremst ordnungsgemäß ab, kommt zum Stillstand, während ich vor dessen Mattscheibe Windschutzscheibe im sonnigen Gegenlicht vorbeilaufe.

Wie mein erster Fuß das rettende Ufer erreichte (naja, es war ja keine Gefahr in Verzug), ertönt aus einem von Beifahrerseite herausgelehnten weißen T-Shirt mit schwarzen Haaren und irgendwas so von um vielleicht 20-jährigem Inhalt eine junge rufende Männerstimme: "Entschuldigung! Wo haben Sie dieses Kleid gekauft?"

Meine erste Schrecksekunde zur Erfassung der Situation beschäftigte sich noch mit dem Antrag der Penibel-Fraktion meines Hirns, klarzustellen, dass das ein Oberteil und ein Rock ist - und kein Kleid. Die Opposition in meinem Hirn obsiegte mit der Begründung, dass das gerade nicht so wichtig wäre. Schon mischten sich Stimmen in die Hirndebatte ein, die besagten, die Herkunft der beiden Teile nicht an die große Glocke zu hängen, da signalisierte mein Kehlkopf bereits mit einem langgezogenen "Äääääh" und typischer Denker-Handgeste an den Kopf, dass die Pressestelle meines Hirns noch an der geeigneten Formulierung der offiziellen Verlautbarung feilte.

"Das habe ich irgendwann mal irgendwo gekauft!", war dann das Ergebnis der inneren parlamentarischen Debatten. Weitere Stimmen im Hirn deuteten an, dass die höchst detaillierte Beantwortung der Anfrage ohnehin keine Relevanz in dieser Situation gehabt hätte. Denn das ariel-weiße T-Shirt suchte ohne echtes sachliches Interesse nur nach einem Vorwand, um mit mir in Kontakt treten zu können, was sich dann sogleich auch erwies. Erstes Gebot der Sekunde war eben, möglichst viele potenziell im Spiel befindliche Vorurteile nach bestem Vermögen verhindern zu bestätigen, also in Wortwahl, Stimmhöhe, Duktus und Gestik möglichst authentisch und eben authentisch männlich und in sich ruhend rüberzukommen.

Eine hohe Bandbreite mit deutlicher Tendenz zu einer Seite gab es nun, was an Reaktion zu erwarten war. Aus zahllosen Erinnerungen z.B. der 90er-Jahre oder auch noch danach ließen nun Beschimpfungen, räudiges Gelächter, hochaggressives Hupen erwarten. Die Reaktion des weißen T-Shirts und dessen Inhalt war: "Jedenfalls, das Kleid steht Ihnen super!"

Musik. Übliche Lautstärke wie zuvor. Mir war beim Anfahren des Autos gar nicht aufgefallen, dass die Musik verstummte. Der Beifahrer hatte also die Aktion geplant, mit mir in Kommunikation zu treten, Musik leise gedreht, kommuniziert, Musik wieder aufgedreht. Naja, Krach. Musik ist zu schmeichelnd. War irgendeine Form von sehr desaströsem Deutsch-Hip-Hop, wie mir nun auffiel. Die Rotphase für das kantige weiße Auto mit vermutlich mindestens zwei gleichaltrigen ähnlich aussehenden jungen Männern, vermutlich szenetypisch schwarz-weiß-schwarz (von oben nach unten betrachtet), jedenfalls die Rotphase dauerte noch ein paar Sekunden an. Dann verflüchtigte sich in den folgenden 30 Sekunden das bassgeladene Kraftgebrüll samt Boxen und Auto.

Kann man nun davon halten, was man will, von "Jedenfalls, das Kleid steht Ihnen super!"

Ich jedenfalls fand sie sehr interessant, diese kleine Begegnung am Straßenrand.

"Kleid" (zwei Teile, es hätte das exakt matchende Oberteil zum Rock auch noch gegeben, war mir aber unter den Achseln zu eng.)
Beitrag zum "Kleid": da.

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