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Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wandern
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 22:38 »
Wird aber dort unter Damen geführt..

Das stört doch keinen großen Geist!  8)

Und das Foto auf der Seite zeigt einen Mann in dem Rock.

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wandern
« Letzter Beitrag von GregorM am Gestern um 22:26 »
Es gibt ein Video mit dem LHG-hiking skirt: https://www.youtube.com/watch?v=6EK7-FRXLZA

Der Rock ist für Frauen, heißt es am Anfang. Doch 0:52-0:59 sieht man einen Mann den Rock tragen.
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Rund um den Rock / Antw:Rock zum Wandern
« Letzter Beitrag von dada am Gestern um 21:43 »
Hallo zusammen,

hier noch der Link zu einem deutschen Shop:
https://www.walkonthewildside.de/damen-hosen-roecke/7046-lightheart-gear-hiking-skirt.html

Wird aber dort unter Damen geführt..

Gruß
Daniel
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Adios!
« Letzter Beitrag von hirti am Gestern um 15:56 »
Schade, Lars, aber verständlich.
Wie Wolfgang am Ende seines Beitrags schrieb. Es gibt so viele neue schöne bunte Dinge die um unsere Gunst buhlen, uns beeinflussen, unsere Zeit nehmen, uns glücklich machen möchten... und so viel Potential haben, uns unglücklich zu machen.

Wenn letzteres droht, dann finde ich es sehr gut, erwachsen, schlau, sich ihrer zu entziehen. Und ich glaube digitales Detox ist für viele Menschen ein guter Weg dafür - wahrscheinlich wäre er es für viel mehr Menschen als es tatsächlich tun.
Ich glaube, wenn man wirklich auf die digitalen Medien verzichtet, ist es beeindruckend, wie viel gute anderweitig nutzbare Zeit man auf einmal vorfindet.

Trotzdem finde ich es sehr schade dass uns wieder ein Mitglied verlässt das unsere Gemeinschaft mit vielen tollen Ideen und Outfits bereichert hat.

Umso mehr möchte ich gern darum bitten, dass wir auf einander und auf die Gefühle eines jeden achten und einfach gut zueinander sind, sodass wir eine Gemeinschaft sind in der man sich wohl fühlt und gerne bleibt.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Adios!
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 11:10 »

Ich habe auch schon manchmal die Schn... voll gehabt und war kurz davor, das Forum zu verlassen. Ich fühlte mich das eine oder andere Mal gemobbt.

Ja, manchmal braucht es die Verzweiflung, um daraus dann wieder neue Kraft zu schöpfen. Sowohl im Forum als auch draussen in der realen Welt.

Die Welt ist verrückt, und jeder Medienkonsum ist grad unerträglich.

Ja, die Welt ändert sich. Und manchmal dürfen wir daran auch mal verzweifeln.

Gestern sah ich eine Aufnahme von einem Komet am nächtlichen Sternenhimmel, der nur einen winzigen Fleck am Himmel darstellt. Dennoch flogen an diesem Fitzelchen Stück Himmel 10 Satelliten vorbei, die die Menschen in den Himmel ausgebracht haben.
Und der Wahnsinn geht weiter. Zu den z.B. fast 10.000 Starlink-Satelliten, die bereits neben all den anderen am Himmel ziehen, sollen in den nächsten Jahren noch 3.000 Amazon-Satelliten kommen, 32.000 weitere Starlinks und 27.000 von chinesischen Vorhaben. Und zwei weitere US-Unternehmen haben gerade ähnliche Projekte beantragt, eines davon will 47.000 Satelliten in den Himmel bringen, das andere sprach von einer Million. Das ist ein Wahnsinn, der unseren Anblick des Sternenhimmels total verändern wird. Viele werden abstürzen (über 300 Starlinks vorletztes Jahr, über 600 letztes Jahr, und seit den letzten 2,5 Monaten fast 100 in diesem Jahr). Was das alles in unserer Atmosphäre anrichtet, wenn die verglühen, wissen wir gar nicht. Und auch nicht die vielen Raketenstarts, die Stoffe in die hohe Atmosphäre bringen, die da noch nie in dieser Masse gewesen sind.

Das ist Wahnsinn. Auch wenn man sich anschaut (im Internet verfügbar), wieviel Flugzeuge in der Luft sind, weltumspannend. Viele Flugzeuge für kurze Wege, aber auch viele Flugzeuge quer um die Welt. Auch das ist Wahnsinn. Wer will denn und wozu immer durch die Gegend reisen, warum müssen ständig und immerzu so viele Menschen und Waren irgendwohin, wo sie gar nicht herkommen?

Da sind die paar Frachtschiffe auf den Weltmeeren fast noch überschaubar. Aber auch die sind voll von Zeugs, was irgendwohin geschippert wird. Der Globalisierung sei Dank!

Wer hat denn die Globalisierung erfunden? Der Kolonialismus fällt mir als erstes ein. Weil eben Menschen meinten, besser zu sein als andere Menschen, die übers Ohr hauen zu können, die zu befehligen, sie als Sklaven zu nutzen und ihnen die Rohstoffe wegnehmen zu können. Der Ruhm, der kulturell und wissenschaftlich Europa mal innehatte, aber unser ganzes bequemes Leben, baut darauf auf.

Weil aber wir hier in Europa z.B. so reich sind, fingen Unternehmen an, nicht mehr hier zu produzieren, sondern woanders, wo die Leute günstiger sind - ein neuer Treiber der Globalisierung. Aber sind wir ehrlich, spätestens seit Erfindung der Verbrennermotoren haben wir uns in Abhängigkeit begeben von globalisierten Warenströmen. In jedem Schluck Sprit an der Tankstelle stecken etliche Kilometer, die jeder Tropfen bereits hinter sich hat.

Diese globale Vernetzung ist einfach Wahnsinn. Und dann gibt es Menschen, die anderen Menschen sagen wollen, was für diese anderen Menschen richtig sei. Viele Kriege sind dadurch entstanden. So Sachen wie der IS wollte Menschen aufzwingen, was sie zu tun, zu sagen und zu glauben hätten. Oder so ein Regime wie im Iran, brandaktuell. Aber andere Mächte sind da ja auch nicht besser, auch die "Guten" glauben zu wissen, was in anderen Regionen für die Menschen das Richtige ist. Und immer wieder sieht man, dass es nicht zwingend um "das Beste" für die Menschen geht, sondern um Einfluss, Macht ... und Rohstoffe.

Spätestens seit "Wandel durch Handel" schief gelaufen ist, ist die Globalisierung die größte Krankheit der Menschheit. Wir merken, dass Störungen im Ablauf auch uns ganz schnell betreffen. Die Spritpreise schießen durch die Decke. Und bald wird wieder alles teurer und frisst das auf, wofür wir für Lohnerhöhungen gekämpft haben, um die früheren Preisanstiege wieder auszugleichen. Wir selbst sind eingebunden in alles, was da draussen in der Welt geschieht. Jeden Sack Reis, der umfällt, bekommen wir zu spüren.

Wir können daran verzweifeln. Wir können aber auch aufmerksam sein, um vielleicht rechtzeitig zu erkennen, wie wir uns anpassen müssen, wenn die nächsten Hiobsbotschaften uns erreichen. Wir können uns davon verrückt machen lassen, oder die Hände vor´s Gesicht halten und uns wegschließen, um von dem Wahnsinn da draussen nichts mehr mitzubekommen.

Vielleicht ist das, was Lars macht, den geplanten Ausstieg aus der modernen, vernetzten Welt, etwas, wozu wir alle in der Zukunft womöglich gezwungen sein werden, ob es uns gefällt oder nicht. Wer weiß das schon. Jedenfalls spricht Lars gewissermaßen einen Verzicht aus, nämlich weitgehend auf Rohstoffe hier, Seltene Erden dort zu verzichten. Ob das als einzelner in unserer globalisierten Gesellschaft gut gelingt, mag die Frage sein. Aber vielleicht ist es eine gute Übung für falls das ganze globale System mal kollabiert.

Kollabiert es nicht, sehen wir mit bloßem Auge vielleicht bald mehr Satelliten als Sterne am romantischen Abendhimmel.

Tschüss Lars, auch Dich werde ich irgendwie vermissen.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Adios!
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 10:16 »
Gude zusammen!

Ich habe auch schon manchmal die Schn... voll gehabt und war kurz davor, das Forum zu verlassen. Ich fühlte mich das eine oder andere Mal gemobbt.
Dann dachte ich aber erstens, dass ich mich nicht rausmobben lasse, weil ich den Mobbern diesen Triumpf nicht gönnte und dachte zweitens, dass es doch meine Entscheidung sei, wovon ich mich beeinflussen lasse und bekam drittens immer wieder Unterstützung hier im Forum von anderen Mitgliedern als denen, die ich als Mobber empfand.
So blieb ich, wenn ich ab und zu auch mal eine Pause brauchte.

Und sicher ärgert sich so mancher auch über mich, weil ich mit für ihn unverständlich ausdrücke. Mein Opa pflegte zu sagen: "Ich rede so, wie mit der Schnabel gewachsen ist." Er sagte das auf Vallerer (Vallendarer), den ich jetzt nicht so wiedergeben kann. Und mein Schnabel zwei Generationen später und eben durch meine spezifische Biographie ist anders gewachsen. Nicht besser, nicht schlechter (doch insofern schlechter, als ich kein Moselfränkisch mehr richtig kann), aber anders.
Aber bitte: Wenn ich mich unverständlich ausdrücke, einfach nachfragen. Ich bin da nicht böse, nicht eingeschnappt oder so, sondern schreibe es gerne auch noch mal anders.

Und wer sich darüber ärgert, dass ich gerne diskutiere: keiner muss das alles lesen, was ich schreibe, auch wenn ich das gerne so hätte. Hauptsache, die lesen es, die ich konkret anspreche.

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Adios!
« Letzter Beitrag von GregorM am Gestern um 09:07 »
Die Welt ist verrückt, und jeder Medienkonsum ist grad unerträglich.

Lieber Lars,

von mir aus ein ehrlich gemeinter Rat: Suche ärztliche Hilfe. Du hast sie nötig. Und Vorsicht bei den Quellen, von denen du dich so deutlich inspirieren lässt. Sie bringen dir nichts Gutes.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Adios!
« Letzter Beitrag von sunflower am Gestern um 08:53 »
Schade Lars daß du gehst ,ich verstehe,dich sehr gut ich weiß auch nicht ob ich hier im Forum noch bleiben soll vielleicht gehe ich auch irgendwann weg wer weiß daß schon .Beste Grüße
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Rund um den Rock / Antw:Vorsorge beim Arzt im Rock , Strumpfhose und Höschen
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 08:50 »
Guten Morgen, lieber Wolfgang und alle anderen!

Es ist ja so, dass ich manchmal auch ironisch schreibe. Deswegen hier der Zusatz, dass das nicht ironisch ist.

"Ambiguitätstoleranz" kam mir zuerst bei Thomas Bauer vor die Augen: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bauer_(Arabist) In einem kleinen Reclambändchen namens "Die Vereindeutigung der Welt" bedauert Bauer, dass unsere Kultur immer mehr an Vielfalt verliert, dass im Zuge industrieller Massenproduktion alles immer einheitlicher wird usw. Er geht dabei auch auf das Artensterben ein. Und er meint, wir sollten es wieder lernen, mit Widersprüchen und Mehrdeutigkeit umzugehen. Das eben nennt er Ambiguitätstoleranz. In dem Buch "Die Kultur der Ambiguität. Eine andere Geschichte des Islam" zeigt er, wie die klassischer islamische Theologie und überhaupt überhaupt die islamische Kultur viel vielseitiger war als heute. Theologen sprachen Koranversen mindestens sieben verschiedene Bedeutungen zu. Homosexualität wurde in islamischen Gesellschaften geduldet bis offen ausgelebt. Der Islamismus - wie auch Nationalsozialismus oder Faschismus, wobei das Theodor Adorno wohl schon herausgearbeitet hat -  sei eine Folge der Aufklärung, die immer mehr nach eindeutigen und einheitlichen Wahrheitsverständnissen strebe und die islamische Welt auch erfasst habe.

Und wenn ich das auf unsere heutige Gesellschaft übertrage sehe ich genau das: Menschen wollen Eindeutigkeit. Aber sie glauben an verschiedene Eindeutigkeiten. Und deshalb verstehen sie einander schlecht oder nicht. Und wollen nur noch in ihrer eigenen Blase leben.

Natürlich kann man auch das Wort "Ambiguitätstoleranz" unterschiedlich verstehen. Das merkte ich neulich im Gespräch mit Kolleg:innen. So wie ich es verstehe ist Ambiguität Mehrdeutigkeit im positiven Sinne, also so, dass die unterschiedlichen Deutungen einander nicht widersprechen, sondern ergänzen. Das im Gegensatz zur Amivalenz. Da schließen sich die unterschiedlichen Deutungen einander aus.

Das war jetzt aber vielleicht auch wieder zu wissenschaftlich? Didaktische Reduktion - also das Widergeben von komplexen Sachverhalten in leicht verständlicher Form - ist nicht so leicht. Unsere Studierende lernen das, weil sie auf Grundschullehramt studieren. Mir wird indes in wissenschaftlichen Kreisen schon mal gesagt, meine Sprache bzw. Schreibweise sie leicht verständlich. Manchem zu leicht.

Ich schreibe meistens so, wie es mir am eingänglichsten ist. Ich bin aber nicht böse, wenn mir jemand sagt, er habe es nicht verstanden. Dann versuche ich es anders zu erklären. (Es gibt auch Leute, die würden nie zugeben, etwas nicht verstanden zu haben, sondern schieben die Schuld alleine dem zu, den sie nicht verstanden haben. Ein solcher hat uns gestern verlassen.)

So, ich mache jetzt mal Yoga und Tee.

LG, Micha
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Und noch mal kurz an Micha:

Zunächst bedanke ich mich kurz für die Blümchen aus dem Beitrag #200 von vorhin.

Dann noch eine kleine Anmerkung auf Deine Worte:


Aber erkläre mir bitte, was Dir fehlt an meiner Art, auf die Menschen einzugehen? Ich lerne gerne dazu und lasse mich gerne belehren, von Menschen, die mehr wissen und können. Und davon gibt es viele. Das ist ernst gemeint, nicht ironisch.

LG, Micha

"Und davon gibt es viele. Das ist ernst gemeint, nicht ironisch."

Auf mich wirkt das, Micha, aber schon ein wenig verdächtig, dass es nicht ganz so ernst gemeint sein könnte, trotz heiliger Beteuerung. Nein, Micha, ich will Dir das nicht unterstellen. Aber man könnte es so herauslesen.

Meine Anmerkung ist, und so hast Du das vermutlich ja auch ähnlich gemeint:
Jeder Mensch kann und weiß irgendwas, was ein jeder anderer Mensch nicht kann oder weiß. Jeder.
Also kannst Du auf alle Fälle auch von Peter etwas lernen.

Denn Deine Worte, so wie Du sie gewählt hast, könnten dazu führen - wahrscheinlich nicht bei Peter, aber generell - dass jemand zu dem Folgeschluss kommt, er versucht es nicht, weil er sich für jemanden hält, der nicht mehr kann und nicht mehr weiss als Du. Also würde er eigentlich grundlos aufgeben. Grundlos. Weil es gibt niemanden, der nicht irgendwas besser kann oder besser weiss als irgendjemand Anderer.
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