Neueste Beiträge

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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Ludwig Wilhem am Heute um 11:20 »
Mal wieder unterwegs gewesen, heute etwas total leichtes: LG Ludwig
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Treffen und Veranstaltungen / Stuttgarter CSD am 25.07.2026
« Letzter Beitrag von Giovanne69 am Heute um 09:02 »
Hallo zusammen,



am Samstag 25.7.2026 findet wieder der CSD von 14:00 bis ca. 17:00 Uhr in Stuttgart statt.

Wer hat Lust sich unter das Völkchen zu mischen, gemeinsam Spaß zu haben und die tolle Stimmung zu genießen sowie interessante Gespräche zu führen, dann meldet Euch 👍

Viele Grüße Giovanne
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Erfahrungsberichte / Antw:Im kurzen Rock auf dem Rad
« Letzter Beitrag von MAS am 26.06.2026 19:21 »
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Erfahrungsberichte / Antw:Im kurzen Rock auf dem Rad
« Letzter Beitrag von Skirtedman am 26.06.2026 14:47 »
Bevor ich Deine Antwort las, hatte ich auch schon die Sache mit dem Knoten im Sinn.
Denn ich habe schon Röcke oder Kleider auf Fahrrädern gesehen, die genau einen Knoten reingemacht bekommen hatten.
Andererseits möchte ich meine Kleidung nicht so gerne mutwillig zerknittern, weder für den Stoff und dessen Langlebigkeit, noch für das Entknoten am Zielort: in vielen Fällen bleibt das ja optisch nicht ganz rückstandsfrei ohne weiteres Bügeln oder vor dem nächsten Waschen. Mit einem verknitterten Rock oder Kleid will ich vor Ort ja auch nicht unbedingt sein.
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Erfahrungsberichte / Antw:Im kurzen Rock auf dem Rad
« Letzter Beitrag von cephalus am 26.06.2026 09:18 »
Eigentlich geht fast alles, ausser zu eng.

Nur manchmal muss man aber nacharbeiten:
Gestern wollte ich mit einem sehr weiten knöchellangen Kleid radeln.
Es hat sich als problemlos herrausgestellt, nachdem ich einen Knoten bei Schlitz gemacht habe.
Durch den sehr hohen Schitz vielen die zwei Seiten weit auseinander und waren auf dem direkten Weg ins Hinterrad
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Erfahrungsberichte / Antw:Im kurzen Rock auf dem Rad
« Letzter Beitrag von Bahner am 26.06.2026 08:46 »
Servus,
länger als Knie würde ich nicht empfehlen. Einen wadenlangen hab ich schon mal verkürzt... Sonst geht alles, was weit genug und nicht zu leicht ist

Grüße Rolf
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 26.06.2026 00:57 »
Lieber MAS,
um gegenteiligen Behauptungen zu widersprechen.
Ich finde es richtig, dass ein Opfer von Gewalt zu Wort kommt und gehört wird.
Problematisch ist nur der Bericht, der daraus auf unzulässige Weise eine story strickt, die einfach nicht zusammenpasst.
Wenn es dir wirklich um Opferschutz geht, müsstest du korrekterweise auch über sexuelle Übergriffe, Grooming Gangs und ähnliche Themenbereiche sprechen und dabei die Täter klar nennen, soweit bekannt.
Ist das ein Thema für dich oder kommt das in deiner Wahrnehmung eher nicht vor?
Gruß
doppelrock

Ich musste tatsächlich nachgucken, was grooming gangs sind: https://www.ecosia.org/search?q=Grooming+Gangs&method=ecosiabrowsertopbar
Ja, das ist mindestens genau so schlimm. Es gibt viele schlimme Dinge unter uns Menschen. Aber man kann ja nicht über alle gleichzeitig sprechen. Das scheint mir eher ein Ablenkungsmanöver von Dir zu sein, Doppelrock.

Davon abgesehen, weiß ich immer noch nicht, wer Du bist. Demzufolge verschiebe ich einen weiteren Austausch mit Dir über politische Themen, bis Du Dich mir mal ordentlich vorstellst, wie sich das gehört.

Gruß, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am 26.06.2026 00:52 »
Von Schweden hört man ja auch nicht so viel in den Medien. Ich war heute auf einem Vortrag über eine Fahrradtour über den Kattegattsleden. Dabei wurde gesagt, dass auf Initiative der Schwedendemokraten - also sozusagen "der schwedischen AfD" - Naturschutzprojekte zurückgeschraubt würden - so die Entwidmung eines Drittels eines Naturschutzgebietes bei Göteborg, um dort ein Atomkraftwerk zu bauen, obwohl durch das Kühlwasser das Meer vor der Küste aufgewärmt würde, so die Entwidmung eines Naturschutzgebietes auf Gotland, um dort Kalk abbauen zu können, obwohl dadurch die Trinkwasserversorgung der Insel gefährdet würde. Zudem würde den Sami die Namen von Orten usw. auf Samisch wieder weggenommen, weil sie gefälligst Schwedisch zu sprechen hätten. Wie weit diese Vorhaben schon umgesetzt wurden oder nur geplant und gefordert sind, weiß ich jetzt nicht. Das erinnert jedenfalls sehr an Trumps Politik gegenüber dem Schutz der Natur und der indigenen Völker.

Mal sehen, was die Reichstagswahl im September bringt. Bei der letzten Europawahl hätten die Schweden überraschend oft grün gewählt. So hieß es im Gespräch nach dem Vortrag.

Tja, Natur, Indigene, Queere, Migranten ... Rote Tücher für Nationalegoisten, wie es scheint, egal in welchem Land.

LG, Micha
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von MAS am 26.06.2026 00:41 »
Wahrscheinlich geht es um diese Hafermilchmarke: https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/fitness/bei-oeko-test-durchgefallen-diese-beliebte-hafermilch-solltest-du-nicht-trinken_id_10447280.html
Die habe ich bisher kaum einmal gekauft, weil sie teurer ist als andere Marken, sogar als Bio-Marken im Supermarkt.

Davon abgesehen soll sogar Hafer selbst etwas krebserregendes haben: https://www.swr.de/leben/gesundheit/haferflocken-im-oeko-test-gesund-pestizide-schimmelpilze-100.html
Das liegt jetzt aber nicht am Hafer sondern an Anbau mit Glyphosat (in den USA jetzt offiziell als nicht krebserregend beurteilt; aber wer glaubt in letzter Zeit schon den USA?) und Lagerung. Von Schimmel sind ja Bioprodukte sogar eher mal betroffen, weil man eben keine Fungizide einsetzt.

Ich hörte aber sogar, dass dem Hafer selbst etwas Krebserregendes innewohne, also einfach von der Pflanze her.

Davon abgesehen kenne ich kein Lebensmittel, dem nicht irgendwelche Nachteile nachgesagt werden.

Mir geht es in meinem E-Mail-Wechsel mit dem Kommunikationsteam Initiative Fleisch nicht um gesundheitliche, sondern um Tierschutz- und Mitweltschutzaspekte.

LG, Micha

LG, Micha
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Zeitgeschehen / Antw:Iss was Dir schmeckt
« Letzter Beitrag von MAS am 26.06.2026 00:26 »
Nachdem ich eine lange, Verständnis zeigende Antwort von einer Tierwissenschaftlerin und Geschäftsführerin der Kampagne erhielt, in welcher der hohe Standard des Tierschutzes in der deutschen Landwirtschaft, die mehrheitliche Fütterung der Tiere von im eigenen Betrieb erzeugtem Futter und der kulturelle Wert des Fleischessens betont wurde und auch geschrieben wurde, dass man versuche, zu entsprechenden Lösungen des Gülleproblems zu gelangen, antwortete ich folgendes:

"Liebe Frau [Name],

ganz herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Das weiß ich sehr zu schätzen!

Ich bin Religionswissenschaftler, habe aber auch mal Fortwirtschaft studiert, während ich als Grundschüler den Wunschberuf „Tierforscher“ angegeben hatte, wobei ich heute weiß, dass ich mir darunter eine Mischung auf Tierfilmer und Verhaltensforscher vorstellte. Das schreibe ich jetzt nur, damit Sie sehen, dass ich durchaus intensiver am Thema „Tier“ dran bin, als mein aktueller Beruf es vermuten lässt.

Aber gerade als Religionswissenschaftler weiß ich auch, dass das uns gewohnte Verhältnis zu Tieren in Europa sehr stark vom Christentum beeinflusst ist, in welchem – und das ist z.B. auch im Judentum und im Islam so – ein essentieller Unterschied zwischen Menschen und Tieren gelehrt wird. Der Mensch gilt als Ebenbild oder Stellvertreter Gottes, das Tier nur als Teil der Schöpfung, an der der Mensch sich bedienen darf. Auch wenn man die biblische Aufforderung, sich die Erde Untertan zu machen, wie es in Martin Luthers Übersetzung heißt, die seitdem auch immer wieder so formuliert wurde, im Sinne des 16. Jhs. so interpretiert, dass man Verantwortung zu übernehmen hat, so wie ein guter Herrscher Verantwortung für seine Untertanen hat, bleibt auf jeden Fall eine klare Hierarchie vorhanden. In vielen anderen Religionen ist die Tier-Mensch-Grenze durchlässiger. Zum Beispiel wird im Hinduismus und Buddhismus gelehrt, dass man als Tier wiedergeboren werden könne. Und während z.B. das Christentum vor allem die Nächstenliebe gegenüber dem Mitmenschen propagiert, empfiehlt der Buddhismus Mitgefühl mir allen fühlenden Wesen.

Und dennoch, nämlich aus wirtschaftlichen Gründen, haben unsere Vorfahren über Jahrhunderte hinweg ganz wenig Fleisch gegessen. Getreidebrei war lange das alltägliche Essen der meisten Menschen in Deutschland. Noch bis ins 20. Jh. kam Braten +/- nur sonntags auf den Tisch. Das hat sich eigentlich erst in der Wirtschaftswunderzeit geändert. Ich wuchs in den 60ern/70ern so auf, dass Fleisch zu fast jedem Mittagessen gehörte. Sich davon zu lösen, war schon ein Sprung. Jetzt esse ich vielleicht einmal in der Woche Fleisch und das meistens Form von Fisch (ich trenne nicht zwischen Fleisch und Fisch, sondern nenne es alles Fleisch, egal ob vom Säugetier, Vogel, Fisch oder von welcher Tierklasse auch immer). Aber ich esse Käse und Eier, bin also die meiste Zeit ein Ovo-lakto-Vegetarier. Und Käse kann man nicht herstellen, ohne dass Kühe, Zicken, Schafe Nachwuchs haben und man braucht oft zusätzlich tierisches Lab, aber zum Glück gibt es auch mikrobielles bei einigen Sorten. Die Herstellung von Hartkäse ist sogar klimaschädlicher als die von Fleisch, habe ich gelesen.

In einer Nachbarsfamilie ist der Mann Ovo-Lakto-Vegetarier, die Frau Veganerin (also Vegetarierin im eigentlichen Sinn des Wortes), und die beiden Jungs, so +/- 10 Jahre alt, haben noch nie in ihrem Leben Fleisch gegessen, sind aber wohlauf, gesund, intelligent und damit lebensfähig und genießen auch das Leben.

Worauf ich dabei hinaus will: Kulturen und Speisegewohnheiten können sich ändern. Sie sind keineswegs so, wie sie immer waren, denn sie haben sich schon oft verändert und werden sich auch weiterhin verändern. Es gibt immer konservativere und progressivere oder liberalere Menschen. Konservative verteidigen oft Gewohnheiten, die einige Generationen zuvor von Progressiven eingeführt wurden.

Was die Tierhaltung angeht: Was ist artgerecht? Meines Wissens ist Freilandhaltung oder solche, in der die Tiere frei zwischen drinnen und draußen wählen können, nicht gesetzlich vorgeschrieben. Noch immer ist im Supermarkt der Korb mit Eiern aus Bodenhaltung größer als der mit Eiern aus Freilandhaltung. Und die Fleisch- und Wurstwaren ohne Biosiegel sind immer noch mehr als die mit Biosiegel. Manchmal kann man zwischen verschiedenen Haltungsformen wählen. Das bedeutet, dass die tierfreundliche Haltungsform nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, denn sonst hätte man als Kunde keine Wahl.

Mir schwebt eine Etikettierung vor, in der nicht die Bioware als solche ausgezeichnet ist, sondern die Nichtbioware. Da könnte z.B. draufstehen: „Mit Einsatz von Bioziden“ hergestellt. Oder „Ohne artgerechten Auslauf gehalten“. Auch der Ausdruck „konventionelle Landwirtschaft“ ist m.E. ein Euphemismus, denn das Wort „Konvention“, also „Übereinkunft“ ist sehr positiv belegt. Man denke nur an die Genfer Konvention zum Umgang mit Kriegsgefangenen. Man könnte eigentlich Lebensmittel, die tierunfreundlich oder mitweltschädlich hergestellt wurden Warnhinweise anbringen wie auf Zigaretten oder in manchen Ländern auf alkoholischen Getränken. Dann hätten die Leute immer noch eine Wahl, ihnen würde aber deutlicher gemacht, welche Verantwortung sie verbunden mit ihrer Freiheit tragen.

Ihre Info, dass in Deutschland der Anteil von Betrieben, die ihre Tiere mit Nahrung aus dem eigenen Betrieb füttern und ihre Gülle selbst verwerten, über 50 % liegt, freut mich. Habe ich Sie so richtig verstanden? „Zu 100 Prozent von den meisten Betrieben“ verstehe ich indes nicht ganz. Das heißt wohl, dass die meisten Betriebe, also eine absolute Mehrheit, also über 50 %, ihre Tiernahrung vollständig selbst anbauen. Oder? Das sind m.E. aber immer noch zu wenig.

Und Sie schreiben in Bezug auf Gülle: „Die von Ihnen genannten negativen Folgen sind vorhanden und die Branche ist auf der Suche nach entsprechenden Lösungen.“ Was sind entsprechende Lösungen? Weniger Gülle produzieren, denke ich. Also weniger Tiere pro Fläche halten. Bei Freilandhaltung und Weidewirtschaft käme das dann ganz von alleine. Und die Kuhfladen düngten die Wiese, von der die Kühe fressen. Also im Sommer zumindest.

Es bleibt doch die Schlussfolgerung: Wir müssen Werbung dafür machen, dass die Menschen weniger Fleisch essen und nicht mehr. Und die Landwirtschaft muss sich anpassen an einen bewussteren Umgang mit Lebensmittelproduktion, der dann hoffentlich entsteht.

Buddhist:innen sind übrigens nicht alle Vegetarier:innen, aber das Ideal des Mitgefühls auch mit Tieren ist ihnen bekannt. Ich finde, da kann der Buddhismus einen positiven Einfluss auf unsere Kultur ausüben. Beliebt ist er ja bei vielen Menschen. Da besteht also eine Möglichkeit.

Jetzt habe ich auch schon wieder mehr geschrieben, als ich wollte. Aber es ist mir eine Herzensangelegenheit, und ich bin dankbar, in Ihnen eine aufgeschlossene Dialogpartnerin zu haben.

Herzliche Grüße,
Michael A. Schmiedel"


 LG, Micha
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