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Erfahrungsberichte / Antw:im Kleid in der Arbeit
« Letzter Beitrag von JJSW am Gestern um 21:23 »
Hallo SW Michl

Danke fürs Zeigen. Schönes Kleid und zweckmäßig. Muss ja jetzt saumäßig heiß sein.Auch ich werde in Anbetracht der Temperaturen nach meinem Urlaub wieder Rock oder Kleid bei der Arbeit tragen.
Ich arbeite auch nicht direkt im Büro, sondern in der Elektronikfertigung.

Grüßle
Jürgen
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Erfahrungsberichte / Antw:im Kleid in der Arbeit
« Letzter Beitrag von hirti am Gestern um 16:52 »
Michl,
das finde ich ja sehr cool!

Das ist ja mal ein ganz anderer Arbeitsplatz als meiner!
Und von den Anforderungen ans Kleid ist er auch ganz anders als meiner: Es muss zwar nicht so "businesstauglich korrekt" sein, aber dafür stellt es an die Luftigkeit schon große Anforderungen. Und Mut braucht man auch, denn mit viel Kundenkontakt ist "Mann im Kleid" trotzdem alles andere als selbstverständlich.

Ich finde es toll, dass du hier ein Kleid trägst und freue mich über dein Bild!
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Rund um den Rock / Antw:Schatten
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 15:42 »
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LG, Micha
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Ja, das ist ein praktikabler Weg der Öffentlichkeitsarbeit: jeder wirke in seinem Kreise, wie Adalbert Stifter es so schön formulierte, auch wenn er dabei sicher nicht ans männliche Rocktragen dachte.

Schön auf jeden Fall auch, dass der Mann so interessiert war!

LG, Micha 
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"So geht Öffentlichkeitsarbeit", schrieb Jürgen in einem anderen lesenswerten Thread. Und ich antwortete mit einem anderen aktuellen Beispiel von gestern dort:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=10385.msg208359#msg208359

Hier habe ich noch eine andere Begebenheit von Mittwoch...

Nun, ich habe auch noch eine Begebenheit von Freitag. (Sicherlich könnte ich noch mehrere nennen, die hier ein bisschen mit ins Themenfeld reinspielen würden, jedoch klar ist, dass jeder Tag im Rock oder Kleid draussen eine Art Öffentlichkeitsarbeit ist.)

Freitag setzten wir uns an einen Tisch mit zwei älteren Paaren. Wir fragten höflich, ob wir uns dazugesellen dürften. Es war kein Thema. Die zwei Paare unterhielten sich sehr angeregt.

Irgendwann kamen wir vor allem mit der einen Dame ins Gespräch. Wir redeten über dies und das. Vor allem auch über die Region hier bei uns, wir würden ja dort leben, wo andere Urlaub machten.

Nach vielleicht einer halben Stunde ging das andere Paar weg, verabschiedete sich. Mit ihnen hatten wir kaum Worte gewechselt, dafür der Mann unserer Gesprächspartnerin umso mehr. Und ja, wir hatten vermutet, beide Paare wären gemeinsam hier bei dieser Gelegenheit hergekommen und würden sich kennen. Nein, eröffnete die Dame, sie hatten sich nur zufällig hier zusammengesetzt und wären dann ins Gespräch gekommen. Witzig war, dass das eine Paar aus Rothenburg ob der Tauber kam, das andere, das noch dablieb, aus Rotenburg an der Fulda. Auch das überraschte mich, weil rein sprachlich die Dame durchaus auch aus unserer Gegend hätte stammen können.

Jedenfalls waren wir, zumindest wir drei, sehr gespächig. Aber auch ihr Mann liess sich zunehmend mit einbinden. Und irgendwann kam meine Sonja bei irgendeinem Stichwort darauf zu sprechen, meine Bekleidungsgewohnheiten zu erwähnen. Lobend freilich und so weiter. (Wobei eine Kritik kam von ihr: ich hätte mich früher schicker angezogen :) - Vielleicht, so meine Erklärung, liegt das womöglich an der Struktur unserer Unternehmungen. Zu gewöhnlicheren Anlässen ziehe ich mich auch eher robuster, wiederstandsfähiger an, so tendenziell - aber das ist hier nicht das Thema.)

Die Dame war ganz überrascht, weil sie niemals auf die Idee gekommen wäre, dass ich einen Rock tragen würde. Zum Beweis lupfte ich meinen langen Rock über die Sichtkante des Biertischs. Bei meiner Ankunft hatte sie diesen Fakt wohl schlicht nicht wahrgenommen.
Und nun kam sie ins Schwärmen, wie toll doch Röcke wären, und wie blöd, dass Männer davon keinen Gebrauch machten, und wie toll, dass ich das mache, auch gepaart mit meiner Motivation, die eben eine andere ist als man anfangen würde zu denken, wenn man das sieht.

Und ihr Mann, knapp 70, stimmte ihr zu. Und er meinte, er würde das gerne auch mal ausprobieren wollen.

Also: auch so kann Öffentlichkeitsarbeit sein: Sich nach seinen eigenen Wünschen kleiden und danach unter Leuten nicht verschlossen sein, sondern wenn es zur Rede kommt, einfach drüber sprechen, bereitwillig, freundlich, offen.

Sicher: dieses Gespräch wirkte jetzt nur punktuell. 'Öffentlichkeitsarbeit' als solche - im Sinne der Thread-Überschrift - richtet sich ja an eine größere Öffentlichkeit gleichzeitig. Aber solange wir das strukturell nicht organisiert bekommen, macht eben jeder im Kleinen in seinem Bereich das, was möglich ist, was sinnvoll ist, einfach drüber reden, wenn andere Leute was dazu wissen wollen.

Dazu passend auch die Bilder bezgl. meines Outfits, vor allem das eine Bild zeigt, wie die Dame mich am Tisch erlebt hat. Denn das eine Bild (leider habe ich Sonja bereits abgeschnitten) hat genau die bewusste Dame von uns beiden gemacht: Link
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Rund um den Rock / Antw:Ein Lied über „Ein Mann im Rock“ auf Spotify
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 14:12 »
Am Ende läuft es mit Musik genaus wie bei Fotografen, Mathematikern, Anwälten und allen anderen Berufsgruppen, die durch KI teilweise ersetzt werden können.

Sie verdienen nichts mehr.
Wenn immer weniger etwas verdienen, geben immer weniger Menschen Geld aus.
Und wer zahlt dann u.a. für die Produkte der KI?

Wenn nicht ganz neue Ideen kommen, wird dich das System irgendwann totlaufen.
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Rund um den Rock / Antw:Ein Lied über „Ein Mann im Rock“ auf Spotify
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 13:44 »
Ich bin ziemlich baff, dass laut dem Folker-Artikel so viel KI-generiertes schon auf den Plattformen kursiert.

Ich selbst habe ja jetzt gerade erst vor vier, fünf Wochen ein paar Lieder mit Gemini generiert.

Vier im Nachgang von zwei Events,
zwei im Vorgriff auf ein Event,
das letzte ebenso im Vorgriff, aber personenbezogen, weil bei dem betreffenden Event gleichzeitig ein Geburtstag zu feiern war.

Alle, bis auf das letzte, irgendwie zwischen 2`30 und 3`00 Minuten lang. Bei letzten kündigte mir die kostenlose KI an, ich könne nun nur noch Musikstücke bis 30 Sekunden generieren lassen. Ob dies ein Limit war für innerhalb 24 Stunden, eines Monats oder für immer nach dem Reinschnuppern, weiß ich nicht - hab ich mich bisher noch nicht weiter drum gekümmert.

Bei allen Titeln war ein Musikstück die Grundlage, das so in etwa einen gewissen Musikstil repräsentieren sollte (aus einer Auswahl von 10, 15 vorgegebenen Musikstilen mit eben jeweils einem auswählbaren Beispiel).

Danach gab ich noch 9 Fotos oder in manchen Fällen PDFs zum Event hinzu.

Daraus bastelte dann die KI innerhalb einiger Minuten (ca. 4 bis 6 Minuten) ein Musikstück mit Gesang. Ich hätte statt eines Fotos wohl auch einen Text einreichen können. Die Lyrics aber generierte die KI bei mir völlig selbständig aus den Infos und Bildinformationen, die sie erkannte und für wichtig erachtete. Achja, ich konnte noch mit Text ein paar Hinweise geben, was ich aber zumeist nicht nutzte.

Heraus kamen zwei, drei deutschsprachige Lieder, der Rest englisch, einer in Spanglish, weil als Musikstil ich Latino gewählt hatte (hatte ich öfters, aber nur einmal kam Spanglish heraus). Und zu jedem wurde ein quadratisches Cover-Bild generiert, bestehend aus einigen Elementen der eingereichten Fotos oder aus der Darstellung von für wichtig befundener Schlüsselworte. ("Pretzels" zum Beispiel)
Mit dabei jeweils auch ein Album-Titel im Cover-Bild, in einem Fall mit ein paar Schlüsselinfos aus einer PDF bzw. aus einem abfotografierten Plakat.

Im Endergebnis waren es recht anhörliche Musikstücke, die durchaus Laune machten. Bei beiläufigem, aber auch bei angestrengtem Hören konnte man kaum von sich heraus auf die Idee kommen, dass das jeweilige gesamte Werk nicht aus der Handwerkskunst eines Lyrikers, Grafikers, Musikers und ohne echte Band zustandegekommen ist.

Doch, bei den Grafiken vielleicht am ehesten noch. Denn ein geschriebener Album-Titel war "Eigh Stops To Heaven". Das nicht geschriebene t in "eight" wurde allerdings im Text gesungen.
Etwas lustig fand ich, dass 'Saumagen', den ich im Begleittext einer Örtlichkeit zugewiesen habe, dann im englischsprachigen Gesang "Soomäjdschn" ausgesprochen wurde. Im anderen Lied, anderen Stils, zum gleichen Event (mit den gleichen Fotos und PDFs als Grundlage), allerdings ohne meine paar Stichworte Begleittext im Auftrag, wurde das Bild mit dem Saumagen dann als Leberkäse interpretiert, und im englischen Gesang als "Läbberkääs" ausgesprochen  :D ('Läbberkääs' wäre dann tatsächlich die korrekte Aussprache in meinem regionalen Deutsch.)

In meinem allerersten Lied aus der KI wurde dann gleich in den ersten Zeilen irgendein Wort im Gesang generiert, dessen lexikalisches Vorbild ich im Deutschen oder artverwandtem bisher noch nicht zuordnen konnte. Klingt so, als hätte die KI da das Wort vergessen und einfach ein bisschen zum Überhören etwas als Platzhalter dahingenuschelt. Allerdings geht mir das mit handwerklichen Liedern echt lebender Künstler nicht selten genauso.

Etwas erschreckend fand ich beim zuletzt erwähnten Lied noch, dass da sich die KI ganz offenbar noch weiteren Infos bedient hat, die ich definitiv nicht ihr zugänglich gemacht hatte. Entweder bediente sie sich dabei meinem Bewegungsprofil, anderen Quellen wie Whatsapp, irgendwelchen Hamster-Cookies oder hatte mich am Tag zuvor schon bei einem Telefonat belauscht, bevor ich überhaupt diesen Dienst in Anspruch genommen hatte, geschweige denn gekannt hatte. Oder sie war echt so genial, dass sie die nicht ihr vorliegenden Infos halluziniert hat und genial zutreffend interpoliert hat.





Die Nutzung von KI-generierten Song, so wie es der Folker-Artikel anlauten lässt, macht mich schon erstaunt. Mit den Einwürfen und Gedanken von Micha und cephalus jetzt, fange ich schon an, mir etwas Sorgen zu machen. Klar ist die Technik, die Kulturtechnik und die Technikkultur immer wieder im Umbruch und am Fortentwickeln. Aber, was ist mit den Musikern, und mit allen die da mit dranhängen? Ist das z.B. der Beginn des Studio-Sterbens? Wie können Musiker überhaupt noch von ehrlicher Arbeit leben? Gibt es die Musikhörer am Ende, die bereit sind, sich handgemachte Musik noch leisten zu wollen, nur noch als gutbetuchte Gruppe, die Musiker in Nischen am Leben erhalten? Stirbt der Mainstream-Musiker, die Popkultur aus? Werden alle, die sich Kultur nicht leisten wollen oder können, nur noch auf Retortenmusik angewiesen sein?

Wenn KI-Musik sich genauso gut anhört wie Handwerks-Musik, wird die Geiz-ist-geil-Gesellschaft sich nur noch der KI bedienen, vor allem  wenn sie so günstig, ja kostenlos und massenhaft zu erhalten ist. Wobei günstig / kostenlos eine Illusion ist. Man bezahlt vielleicht nicht direkt, aber indirekt, zum Beispiel mit seinen Daten. So wird man noch mehr zum Gläsernen Bürger, vor allem von Konzernen, die an einem über andere Wege verdienen wollen. Oder denken wir an die Energie. Jedes meiner Lieder hat 4 oder 6, vielleicht 7 Minuten die KI beschäftigt. Der KI-Stromhunger ist immens. Mit KI wird Umsatz gemacht. Irgendwie. Irgendwo. Irgendwer. Und die Staaten und Länder wollen was abhaben, von den KI-Gewinnen, schaffen die Infrastrukturen, wollen KI bei sich ansiedeln. Und zur Schaffung von Infrastrukturen wird jeder Bürger, egal ob Reicher oder Unterstützungsempfänger am Ende wieder zur Kasse gebeten. Auf Umwegen, auf vielschichtigen Umwegen, fast unbemerkt.

Ja, das 'Kostenlos' ist nur vordergündig kostenlos. Irgendwann und irgendwie wird jeder zur Kasse gebeten. Im Versteckten.

Das fällt mir ein in puncto Musik und KI. Eine kulturelle Weiterentwicklung. Eine Weiterentwicklung wohin? Fangen wir jetzt schon mal an zu staunen...  ;)
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Rund um den Rock / Antw:Ein Lied über „Ein Mann im Rock“ auf Spotify
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 10:56 »
Ich denke ein Musiker und eine Band auf der Bühne sind nicht so schnell dur Roboter und KI zu ersetzen.
Berieselungssuppe aus dem Radio vielleicht eher.

Aber auch bei der Musik wird es wie in anderen Bereichen sein, neues Kreatives schafft sich nicht künstlich, die Algoritmen basteln aus dem, was sie kennen und stehen einer Weiterentwicklung im kreativen Sektor im Weg.

Das merkt man schon an ganz banalen Beispielen, z.B. wenn man sich ein Bild von einem Mann in einem Kleid generieren lassen will.
Das bedarf vieler Versuche, bis wirklich das Gewünschte zu sehen ist, vorher wird oft "Mann" oder "Kleid" ignoriert, oder sehr speziell interpretiert.

Das konkrete Musikstück ist im Text eine gute Idee, vermutlich stammt die aber nicht von der KI, die Musik dahinter ist so Mainstream, ohne Ecken und Kanten, dass sie verwechselbar und langweilig ist.
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Rund um den Rock / Antw:Ein Lied über „Ein Mann im Rock“ auf Spotify
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 09:57 »
Schade, aber daran will ich auch nichts ändern, denn ohne Einnahmen kann der folker auch nicht existieren. Jedenfalls wird die Verwendung von KI nicht generell verteufelt, aber es wird gesagt, dass professionelle Musik wahrscheinlich teurer werde, wenn Musikschaffende überhaupt noch davon leben können wollen. Wahrscheinlich werden dann aber nicht alle bereit oder fähig sein, mehr für Musik zu zahlen und sich mit KI-Musik begnügen. Andererseits könne man auch mit KI-Unterstützung kreativ sein, denn es sei ja ein Werkzeug, das man so oder so verwenden könne.
Das nur mal so auf die Schnelle zusammengedampft, was ich vom Lesen in Erinnerung habe.

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Ein Lied über „Ein Mann im Rock“ auf Spotify
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 09:32 »
Hat er.

Der zugängliche Anfang endet an dieser Stelle:

Zitat
Selbst die Beatles haben mithilfe von KI noch einmal John Lennon auferstehen lassen und mit „Now And Then“ einen weiteren Hit gelandet.
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