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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:2026
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 08:59 »
Liebe Rock Männer,

Ich wünsche euch auch ein gutes neues Jahr. Mit viel Glück und Gesundheit, der Kraft und dem Mut Dinge anzupacken und dabei zu Leben und Freude daran zu haben.

So und nun zum Philosophischen: Als mein Vater starb hab ich ausgerechnet wieviele Tage er erlebt hat. Es waren etwas mehr als 30000 Tage.
Ich hab gerade nachgesehen, ich habe bereits 21 576 Tage erlebt. Es bleiben zu 30 000 Tagen noch gut 8400 Tage.

wenn man ein Maßband mit einen Meter hätte (bin schlecht in Mathe) bleiben vielleicht noch 32 cm übrig.

Hattet ihr vielleicht ein Maßband bei der Bundeswehr?

Da viele hier in meinem Alter sind, ja die Zeit die uns bleibt  ist begrenzt. Es ist ungefähr 8700 Tage her, das ich bei meinem ersten Männerrockstammtisch war. Theoretisch gesehen bleiben mir weniger Tage zum Rock tragen, als hinter mir liegen.
Natürlich könnte ich länger leben, aber auch kürzer, wenn ich bedenke, das ein fünftel meines Bundeswehrzuges nicht mehr am Leben ist. Und auch hier im Ort sind auch schon ein paar Wegbegleiter gestorben.

Nun ja, ich hoffe also, das wir unsere verbleibenden Tage angenehm verbringen. Uns wenig streiten, Freude an unseren Klamotten und dem Gefühl auf unseren Körpern haben. Das wir gut Essen und Trinken. Das wir gut schlafen und Freude an den Dingen haben, die wir tun. Das wir mit angenehemen netten Menschen zusammen sind. Das wir gesund und fidel bleiben, bis zu dem Tag an der Boandlkramer vor uns steht und sagt: "Geh weiter, deine Zeit ist um. Du musst nun mit mir gehen!"
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 08:46 »
Du hast Dir viel Arbeit gemacht, lieber Wolfgang, mit den blauen und grünen Wörtern. Respekt!

LG, Micha
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:2026
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 08:37 »
Den 12.01.2019 haben wir schön zusammen verbracht, lieber Jürgen. Weißt Du noch?

LG, Micha

Hmm, entweder hatte ich da besonders lange Urlaub oder es war das Wochenende nach der ersten Arbeitswoche.
Ich weiß nur das wir am 13. 01. 2019 "ganz artig wie zwei Mädchen" auf einer Bank saßen.
Hmm, ich war mal mit Dir bei einer wundervollen Irish Folk Session in Bonn. Ist das schon etwas sieben Jahre her?
Da müsste ich mal morgen in meinem Fotoarchiv kramen...

Aber jetzt wollte ich nicht weiter stören bei euren hochphilosophischen Erörterungen...

Oh schön so spät, gute Nacht und Gruß
Jürgen

Das war am 12.1., lieber Jürgen, denn da steht ja "vorgestern" vom 14.1. aus gesehen. Und abends waren wir im Fiddlers Irish Pub zu einer großen Session.

LG, Micha
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von Canda am Heute um 08:37 »
Moin ich bin von meiner Frau mehr als einmal gefragt worden ob ich mehr möchte als nur Kleidung und Accesoires tragen und ich hab mich das auch gefragt und hab für mich festgestellt das ich ein Mann bin und es auch bleiben will egal was ich anziehe.
Grüße Canda
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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von GregorM am Heute um 06:53 »

Ja, also solche wie ich (nochmal: Männer, die Röcke oder Kleider tragen, und dennoch sich ganz als Mann fühlen) machen auch die Gesellschaft etwas vielfältiger und bunter.
Und ich muss sagen: In Rock und Kleid macht für mich das Mannsein erst richtig Spaß!







Sorry an alle, die sich durch die Formulierung herabgesetzt gefühlt haben könnten: "Männer ohne Identitätsverschiebung". Ich habe lange überlegt, mir ist aber nichts kürzeres prägnantes eingefallen. Später kam ich noch auf "solche wie ich", das ist aber eigentlich ja zu unklar und zu ich-zentriert.

Genau.

Männer mit Identitätsverschiebung gab es immer. Und sie sind viel leichter zu erkennen als dito Frauen.
Sie sind vermutlich auch ein Grund dafür, dass sich Männer generell nicht trauen, Röcke zu tragen. Denn Männer und Frauen haben noch Berührungsangst gegenüber Männern, die nicht „männlich“ erscheinen können oder wollen.
Und solange der Mann im Rock fast per Definition mit Identitätsverschiebung verbunden wird, ist es durchaus problematisch, den Rock an den „normalen“ Mann zu bringen. Dazu ist wohl nur eines zu sagen: Männer im Rock ohne den Wunsch nach Identitätsverschiebung sollten im Rock durchaus „männlich“ erscheinen.

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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von GregorM am Heute um 06:32 »

Aber es stimmt nicht, Gregor, dass die Frauen sich die Hose nicht wünschten. Darüber haben wir uns schon oft mit Dir ausgetauscht...

Durch vielfache Lebensberichte muss ich Dir deshalb widersprechen, Gregor: Frauen hatte das Verlangen nach Hosen.

Hallo Wolfgang,

Ich denke, es könnte auf nationale Unterschiede beruhen. Höchstwahrscheinlich haben Frauen in Ländern mit Schwerindustrie und höheren Berufsfrequenzen für Frauen sowie mit Beschäftigung mit dem Wiederaufbau des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg ein größeres Verlangen nach Hosen gehabt als zum Beispiel in Skandinavien.

Ich bin so alt, dass ich den Einzug der Hosen bei Frauen miterlebt habe, im Gegensatz zu so manchen, die ihr Wissen darüber nur von zweiter und dritter Hand haben können.

Dass Hosen Frauen praktischer waren/sind als Röcke und Kleider, liegt auf der Hand. Strumpfhosen waren in den 60er-Jahren des Typs FSH; sie gingen schnell kaputt und waren nicht warm. Kombiniert mit sehr kurzen Röcken und Kleidern wirkten sie suboptimal.

Aber nach einem direkten Verlangen seitens der Frauen nach Hosen, und die die Augen der Modeindustrie hätte öffnen können, war, meines besten Wissens, nicht die Rede. Wie hätte sie auch zum Vorschein kommen können? In den Medien wurde davon nicht berichtet. Die Frauen, die Hosen am meisten brauchten, wegen ihrer Arbeit, befanden sich nicht in einer sozialen Position, auf die die Gesellschaft damals Rücksicht nahm. Ich sah dann auch keine Frauen in den Straßen Hosen tragen. Nicht mal als Protest. Meine Frau, die damals noch ganz jung war, hat das auch nie gesehen. Auch erinnert sie sich nicht, je mit Freundinnen darüber diskutiert zu haben. Für sie und Freundinnen und Kolleginnen wurden Hosen erst aktuell, als es sie zu kaufen gab.

Doch ein latentes Verlangen hat es bestimmt gegeben – weil Hosen ihnen praktisch (und neu).
Denn, nachdem es zuerst, wie oft bei total neuen Produkten, sehr langsam gegangen hatte, trauten sich plötzlich immer mehr Frauen in die Hose - als sie erkannt hatten, dass unter den Pionieren viele ganz normale Frauen wie sie selbst waren.  Die „Damenhose“ war Realität und lebensfähig.

Doch ohne Modedesigner: innen, gute Vorbilder und eine Modeindustrie, die es Frauen ermöglichte, Hosen zu tragen, wäre es meiner Meinung nach nicht gelungen, sie an die Frau zu bringen, jedenfalls nicht damals. 

Rock am Mann? Nichts verbietet UNS, Röcke zu tragen. Die Gesellschaft ist viel toleranter als zuvor. Männerröcke (wie damals Damenhosen) sind zu kaufen. Die Medien schreiben über einen baldigen Durchbruch Männern im Rock. Berühmtheiten zeigen sich im Rock und ziehen Überschriften wie einst Marlene Dietrich oder Katharine Hepburn, als sie sich öffentlich in Hosen zeigten. Soziale Medien stehen uns zur Verfügung. Was fehlt uns?

Ich kann mir nur zwei Gründe für den ausbleibenden Erfolg vorstellen: mutige Männer und generell gute Vorbilder, mit denen sich Männer im Allgemeinen identifizieren können und wollen.
Betreffend Frauen: Auch sie würden den Ehemann im Rock akzeptieren, trauten sich nur die Männer ihrer Freundinnen und Kolleginnen.

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Treffen und Veranstaltungen / Antw:Kinky Boots…
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 01:43 »
Ich musste erst mal schnell googlen, um herauszufinden, was nun AFAB bedeutet.
Für alle, die das nicht taten, aber es noch immer nicht wissen: "assigned female at birth".
Demnach müsste "assigned male at birth" dann AMAB sein.

Gut.

Ich wage die steile These, dass alle, die sich als Divers fühlen oder non-binär identifizieren oder die sich zumindest ein bisschen als Divers fühlen, oder geistig oder körperlich als AMAB auf dem Weg zur Frau sind, ja und auch die Crossdresser (für MAS: im Sinne der Crossdresser-Szene, ach wie ermüdend),
dass also allen diesen vorgenannten Personengruppen die nun nachfolgend erwähnte Personengruppe etwas suspekt ist:
Männer, die Röcke oder Kleider tragen, und dennoch sich ganz als Mann fühlen.
(auch das zu schreiben ist ermüdend, denn das sollte eigentlich eher der selbstverständliche und häufigste Normalfall sein)

Denn die letztgenannte Gruppe nimmt allen vorgenannten Gruppen eines ihrer Ausdrucksmittel weg: Kleidung!
Darum kommt aus den zuerst genannten Gruppen auch nicht ganz selten ungläubig die Nachfrage:
'Ach was, bist Du Dir ganz sicher? Da muss doch mehr dahinterstecken!'

Als die Frauen zu den Hosen griffen, haben sie sich ja auch nicht mehrheitlich als Nichtfrauen oder als etwas abweichendes von einer Frau gefühlt und erklärt.
(darum müsste es eigentlich auch der häufigste und selbstverständlichste Normalfall sein, dass ein Mann mit Männerkörper und Rock oder Kleid einfach nur einen Rock oder ein Kleid tragen will und nichts weiter)

Tragisch ist eben, dass auch außerhalb der erstgenannten Gruppen es etliche Menschen gibt, die nicht fassen können, dass ein Mann ohne Identitätsverschiebung auch Lust auf einen Rock oder ein Kleid haben kann. Auch da gibt es dann durchaus die Nachfrage:
'Ach was, bist Du Dir ganz sicher? Da muss doch mehr dahinterstecken!'
Oder es wird nicht gefragt, aber so gedacht.

Es ist für betroffene Männer also nicht ganz unwichtig, sich selbst zu erklären, weil sonst kaum jemand auf die Idee kommt, dass es so sein könnte. Andererseits werde ich auch immer und immer wieder mit "der Herr" angesprochen. So ganz undenkbar kann es wohl doch nicht sein - vielleicht wollen mich einige davon aber auch ein wenig ärgern, weil sie denken, "dem wische ich jetzt eins aus, weil der fühlt sich doch gar nicht als Mann".

Am nächsten an die Rock- und Kleidermänner ohne Identitätsverschiebung kommen aus den erstgenannten Gruppen wohl manche Crossdresser heran. Weil ich mir denken kann, wenn die hören, dass man als Mann in Röcken und Kleidern sich unter die Leute trauen kann ohne sich als Frau zu tarnen, dass dann einige aufhören, den ganzen Aufwand zu betreiben, um als möglichst gut passende Frauenerscheinung für ein paar wenige Stunden in Rock oder Kleid unter die Menschen zu gehen. Also einem kleinen Teil der Crossdresser dürften solche wie ich nicht so ganz suspekt sein; sie werden aber sicherlich erst einmal ungläubig sein, dass man tatsächlich auch in Männererscheinung sein Tagewerk und seinen Ausgang in Rock und Kleid bewältigen kann.

Ja, solche wie ich teilen sehr vieles mit den erstgenannten Gruppen: Ängste, Erklärungsbedarf, Vorbehalte und mitunter Ablehnung. Und solche wie ich sind ja auch nahe dran an den anderen Gruppen, nicht zuletzt weil viele Menschen uns auch dafür halten, aber leider sind wir diesen anderen Gruppen ähnlich suspekt wie vielen aus der restlichen Gesellschaft.

Dennoch spielt in meinem alltäglichen Leben als Mann im Rock oder Kleid das nahezu kaum eine tragende Rolle, zu welcher dieser Gruppen ich gehöre. Vielleicht auch, weil ich nicht auf der Balz bin. Und wenn, balzt man nicht 20 Stunden am Tag.
Aber auch, weil ich das Gefühl habe, dass etliche Menschen mich scheinbar relativ gut einsortieren können, vielleicht weil ich es auch ausstrahle, zu was ich mich zähle. Und in ganz vielen Situationen ist es eh egal, wozu ich mich zählen könnte - es spielt ganz einfach meist keine Rolle.

Ja, also solche wie ich (nochmal: Männer, die Röcke oder Kleider tragen, und dennoch sich ganz als Mann fühlen) machen auch die Gesellschaft etwas vielfältiger und bunter.
Und ich muss sagen: In Rock und Kleid macht für mich das Mannsein erst richtig Spaß!







Sorry an alle, die sich durch die Formulierung herabgesetzt gefühlt haben könnten: "Männer ohne Identitätsverschiebung". Ich habe lange überlegt, mir ist aber nichts kürzeres prägnantes eingefallen. Später kam ich noch auf "solche wie ich", das ist aber eigentlich ja zu unklar und zu ich-zentriert.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:2026
« Letzter Beitrag von JJSW am Heute um 01:32 »
Den 12.01.2019 haben wir schön zusammen verbracht, lieber Jürgen. Weißt Du noch?

LG, Micha

Hmm, entweder hatte ich da besonders lange Urlaub oder es war das Wochenende nach der ersten Arbeitswoche.
Ich weiß nur das wir am 13. 01. 2019 "ganz artig wie zwei Mädchen" auf einer Bank saßen.
Hmm, ich war mal mit Dir bei einer wundervollen Irish Folk Session in Bonn. Ist das schon etwas sieben Jahre her?
Da müsste ich mal morgen in meinem Fotoarchiv kramen...

Aber jetzt wollte ich nicht weiter stören bei euren hochphilosophischen Erörterungen...

Oh schön so spät, gute Nacht und Gruß
Jürgen
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:51 »

Was nützt es sich darüber aufzuregen, dass andere Männer Hosen tragen? Ist genauso sinnfrei wie sich über Röcke tragende Männer aufzuregen.

Jeder soll tragen, was  er will. Aber jeder soll erstmal herausfinden, was er wirklich will und dann dazu stehen.
Und wenn jemand etwas will, was "alle" als normal empfinden, weil sie es als normal empfinden, dann soll er auch dazu stehen.
Aber niemand soll von anderen erwarten, das zu tun, was er als normal empfindet, nur weil er es als normal empfindet.

Es gibt indes Normen, an die man sich halten sollte. Die haben aber nichts mit Kleidung zu tun.

LG, Micha
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Gender / Antw:Crossdressing-TG-Videos auf Youtube
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 00:47 »
Ich sage auch "Wiesbadener", um mich abzugrenzen, weil ich kein Wiesbadener bin. Und ich mag auch Wiesbadener, manchmal.
Das durchgestrichene ist Quatsch. Kann mal sein, muss aber nicht. Und in puncto Crossdresser ist das völliger Quatsch.

Das einzig Negative ist, dass Crossdressing im Sinne der Crossdreasser-Szene keinen Deut weiterhilft, Röcke am Mann mehr zu verbreiten, sondern: im Gegenteil.


Als ob der Mainzer im Wiesbadener oder der Kölner im Düsseldorfer nicht etwas zumindest spaßeshalber negatives sehen würde!

Wozu muss ich immer betonen, dass ich nicht xy bin, wenn es mir nichts ausmachte, für xy gehalten zu werden?
Es könnte mir doch reichlich egal sein.

LG, Micha
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