Vielleicht haben viele Männer aufgegeben, weil es ihnen nicht schnell genug ging, und ihnen der lange Atem und/oder die Leidenschaft fehlt. Oder es ist ihnen langweilig geworden. Oder sie haben Angst vor dem Gegenwind, woher sie auch immer ihn wehen sehen.
Oder das Gegenteil ist der Fall.
Ich fühle den gesellschaftlichen Druck nicht mehr wie vor 20 Jahren.
Ich brauche keine Unterstützung, keine Besätigung mehr, ich kann viel einfacher machen, was ich will.
Damals waren die meisten Outfits weniger spektakulär und tageslichttauglicher,
(...)
Mein Stil ist unverändert, wahrscheinlich wegen zurückweichendem Haupthaar und vorgerücktem Alter sogar muskuliner erscheinend als früher,
Nach wie vor interessiert mich nur die Erweiterung der Mode für den Mann.
Ich empfinde die meisten Outfits die man hier sieht nicht als spektakulär oder nicht tageslichttauglich, eher als modischer, abgestimmter und vielfältiger.
Früher hatte ich das Gefühl, Hauptsache Rock, egal zu was und ob irgendwie abgestimmt oder nicht. (*)
Das war kaum eine Erweiterung der Mode, sondern ein Kleidungsstück Stück dazu, aber eben kein modisches Neuland.
(*) Die besonders ausgefallenen Kreationen die üblicherweise auch Frauen nicht im Alltag tragen, haben für mich auch ihre Berechtigung:
Ich verstehe sie als Kunstform, nicht als normale Kleidung.