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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Skirt-Man am Heute um 14:17 »
Als ich mir das Anfangsvideo  angeschaut habe, bin ich auf ein anderes Video gestoßen. Welches dazu passen könnte?
https://www.youtube.com/watch?v=4pdd6oAZCQs

Es wird dort mal etwas beleuchtet, was hier schon angesprochen wurde und zwar auch von Personen, die es betrifft.

Viele die noch näher an LGB.... sind, haben auch keinen Bock mehr auf das politisieren und den Hype. Sondern wollen einfach nur in Ruhe Leben.
Das betrifft auch Freunde in meinem Umfeld.
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Erfahrungsberichte / Antw:Im kurzen Rock auf dem Rad
« Letzter Beitrag von Bernd am Heute um 14:06 »
Ich hatte ja schon mal weiter oben darauf hingewiesen, dass ich mit Kleid oder Rock mein Fahrrad mit Querstange fahre:
[...] Ich habe ein Herrenrad mit Querstange, finde das aber sogar ganz praktisch, weil insbesondere längere Röcke dadurch hochgeschoben werden und nicht so weit hinunter hängen und riskieren, in Speichen oder Kette zu kommen. [...]
Ich habe das Fahrrad jetzt länger, als ich Kleider und Röcke beim Fahren trage. Aber ich denke, ich würde mir auch das nächste Fahrrad wieder mit Querstange kaufen. Nicht nur wegen der Stabilität des Fahrrads. Ich fühle mich auch selber stabiler auf dem Rad, wenn ich zwischen meinen Beinen die Querstange habe. Und Rock/Kleid hängen durch die Querstange nicht so tief herunter und kommen dadurch nicht so leicht in die Kette oder auch in Speichen/Felgenbremsen des Hinterrads.

Lediglich das Auf- und Absteigen mit Kleid/Rock ist mit Querstange etwas umständlicher. Bei kurzem Saum kann man das Bein über den Sattel schwingen, wie man das als Mann vom Hosentragen sowieso gewohnt ist. (Und ich denke entgegen mancher Befürchtungen hier nicht, dass man dabei großartig sehen kann, was unter dem Rock ist.) Bei längerem Rocksaum muss ich halt das Bein über die Querstange heben. Manchmal auch Rock oder Kleid dabei hochraffen (vor allem bei engeren Kleidern). Aber das geht schon, ich empfinde das nicht als gravierenden Nachteil der Querstange.

Bei ganz kurzen Kleidern fühle ich mich sowieso manchmal etwas unwohl, dass mir Leute unters Kleid schauen können. Allerdings weniger beim Fahrradfahren, wo ich das Risiko als gering einschätze. Sondern eher wenn mich Leute beim Sitzen von vorne anschauen können (z.B. im Stuhlkreis oder wenn ich auf einer öffentlichen Treppenstufe sitze), oder von hinten, wenn ich mich nach vorne herunterbeuge. Manchmal trage ich das kurze Kleid dann trotzdem nur mit Unterhose darunter (wenn es für eine Strumpfhose zu warm ist) und stehe selbstbewusst dazu, wie viele Frauen das ja auch machen. Oft ziehe ich mir bei kurzen Kleidern aber ein kurzes eng anliegendes Höschen darunter (wie viele Frauen das auch tun), das entlastet mich nicht nur von ständigen Gedanken, ob jemand unter dem Kleid meine Unterhose sehen kann, sondern ist im Sommer auch angenehm, damit die nackten Oberschenkel nicht aneinander reiben.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von Skirt-Man am Heute um 13:30 »
Unter der schier endlosen Vielfalt von Kleidern (aus der Damenabteilung) gibt es - davon bin ich überzeugt - Modelle, die jedem Mann gleich welcher Körpergröße, gleich welcher Statur stehen.

Welche Arten von Kleid das sind, muss jeder für sich selbst herausfinden. Da ist der beste Weg, sich physisch, nicht online, in eine Damenabteilung oder mehrere zu gehen und probieren, probieren, probieren. Manchmal ist man überrascht, dass ein Kleid auf einmal deutlich besser an einem aussieht, als man zuvor gedacht hat. Sowas zu finden, da hilft eben nur experimentieren, experimentieren. Und es braucht den Mut, das eben mal wirklich anzugehen. Ich wurde tatsächlich in all den Jahren und Jahrzehnten dabei noch nicht einmal schräg angeguckt oder ablehnend behandelt in Damenabteilungen. Weder vom Personal noch von andren Kunden/Kundinnen. Im Gegenteil, es kam sogar Zustimmung und Freundlichkeit zurück.

Da bin ich bei Dir.
Könnte mir aber noch nicht mal ein Kleid an mir vorstellen, also könnte ich nicht mal sagen, wonach ich schauen soll.
Dazu mag ich shoppen nicht und so werde ich es verschieben, bis ich mich mal damit auseinandersetzen will und die Zeit dazu habe.

Röcke reichen mir vollkommen.
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Erfahrungsberichte / Antw:Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von Bernd am Heute um 13:28 »
Ich glaube nicht, dass uns Diskussionen um Verständnis und Vergleich von Islam und Christentum hier weiterbringen bezüglich unserer Erfahrungen als Rock oder Kleid tragende Männer in heutigen Kirchen in Deutschland.

Um mal aufs erfahrungsbasierte Thema zurückzukommen:

Ich hatte mich mit ner guten Freundin mal in Hamburg getroffen.
Nach dem Frühstück wollten wir nch ne Kerze im Michel anzünden, kamen aber kurz vorm Gottesdienst dort an.
Uns wurde aber für unser Vorhaben noch Einlass gewährt.
Ich trug Absatzstiefel, 20 DEN Strümpfe und einen Knielangen Rock.
Mein Outfits wurde nicht groß beachtet.
Obwohl ich mich wegen des Klackern der Stiefel etwas Unwohl fühlte.

Das ist auch meine weitgehende Erfahrung, sowohl in deutschen Kirchen als auch in anderen Ländern, die ich im Kleid besucht habe (Italien, Niederlande, Belgien, Schweiz, Polen, ...). Unabhängig von der Konfession. Und sowohl als Tourist für einen kurzen Kirchenbesuch als auch als Gottesdienstbesucher oder selbst in aktiver Rolle wie in meiner Kirchengemeinde beim Vorlesen von Bibeltexten, Kommunionausteilen, Predigen.

Im Allgemeinen findet mein Outfit dort keine explizite Beachtung (von seltenen Ausnahmen abgesehen), auch wenn es sicherlich manchen auffällt und nicht allen gefällt. Manche erwähnen es positiv oder fragen interessiert nach. Andere tolerieren es. Die Verantwortlichen akzeptieren es.
Wie schon geschrieben achte ich allerdings schon darauf, dass meine Outfits in Kirchen nicht allzu freizügig sind. Ich stelle mir da die Frage, ob eine Frau mit meinem Outfit negativ auffallen würde; falls nicht, dann nehme ich für mich in Anspruch, das auch als Mann tragen zu dürfen. Und da ich es wohl schaffe, mit meinem Auftreten rüberzubringen, dass meine Kleider für mich etwas Normales und Alltägliches sind und nichts, womit ich bewusst Aufsehen oder Ärgernis erregen möchte, kommt das bei den meisten Leuten vermutlich auch so an und sie akzeptieren es.

Zu Stiefeln oder allgemein Schuhen mit hohen, klackernden Absätzen: Ja, das ist auf den meist glatten harten Kirchenböden mit dem Raumklang besonders deutlich zu hören. Ein bisschen irritiert mich das selber auch noch, wenn ich mit klackernden Schritten durch die Kirche gehe; aber auch da hilft es, das einfach selbstbewusst zu tun, nicht mit dem Gefühl, das könnte jetzt andere stören oder irritieren, sondern mit dem Bewusstsein, dass das völlig normal ist und mit dazugehört. (Abgesehen davon trage ich auch nicht immer solche Schuhe, aber oft um gerade die Festlichkeit eines Anlasses zu betonen.) Wenn es dazu Kommentare gibt, dann meist von kleinwüchsigen Frauen, die mit mir befreundet sind und die zu mir als 1,90m-Mann, der durch die hohen Absätze noch größer wird, aufschauen müssen. Das sind dann aber eher spaßhaft gemeinte Kommentare, z.B. verbunden damit, wenn wir uns zur Begrüßung umarmen und die kleinere Frau die Gelegenheit nutzt, wo sie oben auf einer Stufe steht und ich unten, so dass der Größenunterschied etwas ausgeglichener ist.

Im Großen und Ganzen denke ich: Kirchen und Kirchengemeinden sind zwar Orte, wo der Anteil konservativ denkender Menschen, die skeptisch gegenüber Abweichungen von traditionellen Normen sind, vielleicht etwas größer ist. Es sind aber auch Orte, die den Anspruch haben, Nächstenliebe und Toleranz zu leben (auch wenn sie diesem Anspruch nicht immer gerecht werden). Und so glaube ich, dass es insgesamt nicht schwerer ist, in Kirchen als Mann im Rock oder Kleid akzeptiert zu werden als anderswo.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von Peter58Muc am Heute um 11:02 »
Unter der schier endlosen Vielfalt von Kleidern (aus der Damenabteilung) gibt es - davon bin ich überzeugt - Modelle, die jedem Mann gleich welcher Körpergröße, gleich welcher Statur stehen.

Welche Arten von Kleid das sind, muss jeder für sich selbst herausfinden. Da ist der beste Weg, sich physisch, nicht online, in eine Damenabteilung oder mehrere zu gehen und probieren, probieren, probieren. Manchmal ist man überrascht, dass ein Kleid auf einmal deutlich besser an einem aussieht, als man zuvor gedacht hat. Sowas zu finden, da hilft eben nur experimentieren, experimentieren. Und es braucht den Mut, das eben mal wirklich anzugehen. Ich wurde tatsächlich in all den Jahren und Jahrzehnten dabei noch nicht einmal schräg angeguckt oder ablehnend behandelt in Damenabteilungen. Weder vom Personal noch von andren Kunden/Kundinnen. Im Gegenteil, es kam sogar Zustimmung und Freundlichkeit zurück.
Es ist bestimmt auch ein Unterschied, ob man mit Rock, oder Kleid in die Damenabteilung geht, oder mit einer Hose. Die Damen können dann gleich erkennen, dass du die ausgewählte Kleidung wohl selber tragen wirst.

LG Peter
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 10:46 »
Unter der schier endlosen Vielfalt von Kleidern (aus der Damenabteilung) gibt es - davon bin ich überzeugt - Modelle, die jedem Mann gleich welcher Körpergröße, gleich welcher Statur stehen.

Welche Arten von Kleid das sind, muss jeder für sich selbst herausfinden. Da ist der beste Weg, sich physisch, nicht online, in eine Damenabteilung oder mehrere zu gehen und probieren, probieren, probieren. Manchmal ist man überrascht, dass ein Kleid auf einmal deutlich besser an einem aussieht, als man zuvor gedacht hat. Sowas zu finden, da hilft eben nur experimentieren, experimentieren. Und es braucht den Mut, das eben mal wirklich anzugehen. Ich wurde tatsächlich in all den Jahren und Jahrzehnten dabei noch nicht einmal schräg angeguckt oder ablehnend behandelt in Damenabteilungen. Weder vom Personal noch von andren Kunden/Kundinnen. Im Gegenteil, es kam sogar Zustimmung und Freundlichkeit zurück.
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Outfits und Accessoires / Antw:Männer in Kleidern
« Letzter Beitrag von Skirt-Man am Heute um 10:23 »
Für mich sind Kleider nix oder ich habe noch nicht das richtige gefunden.
Die Naht sitzt bei mir zu hoch, oder mein Bauch stört mich oder oder oder.

Hat mir bis jetzt alles nicht gefallen und das wäre die Vorrausetzung um damit raus zu gehen.
Vielleicht probiere ich es irgendwann nochmal, aber das steht in den Sternen.
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Erfahrungsberichte / Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von doppelrock am Heute um 06:39 »
Im Grunde ist es egal, welche Gruppe der katholischen Kirche man in deren Kirchen besucht.. Die Kirchen sind deren Häuser mit deren Hausrecht. Das ist nicht zu diskutieren, sondern zu respektieren und einzuhalten, wenn man als Gast das Haus betritt.
Ganz einfach. Vorher informieren und an die regeln halten.
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Artikel und Presseberichte / Antw:Rüschenkleider/röcke bei Quora
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:09 »
Schöne Ergebnisse, was mir bei KI immer auffällt, egal zu welchem Thema, sie tut sich schwer Gewohntes zu ignorieren.
Hier wird immer noch Kleid mit Brüsten verbunden,
vor einiger Zeit hat sich KI bei mir noch gesträubt, Mann und Kleid zu verbinden.
Entweder war es kein wirkliches Kleid oder engegen des Auftrags, eine Frau.
Das selbe Muster begegnet mir auch im technischen Bereich.

Letztlich sind es doch menschliche Vorstellungen, die in die Programmierung der KI einfließen, und diese sind durch Seh- und Denkgewohnheiten geprägt.

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Kleid und Kirche
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:03 »
Komisch, ich hatte eben vieles geschrieben, und plötzlich war es weg.

Also nochmal, nach zwei Folgen "Wilsberg":

Ich hatte ja von den mekkanischen und den medinensischen Suren geschrieben, erste entstanden, als die muslimische Gemeinde in der Minderheit war und verfolgt wurde, letztere als sie sich selbst verwaltete und gegen Mekka einen Krieg führte. Erstere beinhalten mehr allgemein religiöse, letztere auch juristische und politische Inhalte.

Du bezeichnest die muslimische Gemeinde als "Räuberbande" und Muhammad als "Warlord". Damit hättest Du jeden arabischen Stamm und seine Führer bezeichnen können. Dass sie gegeneinander Krieg führten, war normal, so wie in anderen Weltgegenden auch. Oder meinst Du, die Burgen und Stadtmauern hierzulande wären aus romantischen Gründen gebaut worden?

Welches Recht haben wir, uns damit zu brüsten, dass Jesus Pazifist war? Sind wir deshalb auch Pazifisten? War die Geschichte des Christentums eine pazifistische?

Was wäre aus Jesus geworden, wäre er nicht hingerichtet worden? Was aus Muhammad, wäre er in Mekka getötet worden? Das wissen wir nicht, sondern können darüber nur spekulieren.

Aber waren Muslime in 1400 Jahren kriegerischer als Christen, und waren Christen in 2000 Jahren friedlicher als Muslime?

Menschenrechte: Teils durch das Christentum beeinflusst, teils von den Kirchen zunächst abgelehnt. Dürfen wir sie 1400 oder 2000 Jahre zurück projizieren?  Und kann man sie nicht heute auch islamisch begründen? Gibt es nur die Kairoer Erklärung der Menschenrechte oder nicht auch anders denkende Muslime? Welche politischen Umstände führen eigentlich dazu, dass Staaten, die sich als islamisch bezeichnen, als westlich bezeichnete Werte ablehnen?

Es gibt heute sehr unterschiedlich denkende Muslime: Traditionalisten, Fundamentalisten, Liberale, Säkulare u.a.
Welche davon möchtest Du unterstützen? Und welche eher nicht?

LG, Micha 
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