Würde ich am Anfang stehen, mir Röcke oder Kleider zu erschließen, so fasse ich Deinen Tipp mit der KI als einen sehr guten Weg auf, sich zu orientieren und eventuell seinen Stil zu finden. Wie ich schon mal schrieb, bin ich ziemlich beratungsresistent gegenüber Vorschlägen von Verkäuferinnen, anderen Leuten - und auch KI. Weil ich habe mir schon meinen eigenen Kopf dazu gemacht über all die Jahrzehnte. Auch will ich mich gar nicht auf einen bestimmten Stil typisieren lassen. Lust und Laune spielt auf meiner Stil-Skala hin und her. Manch andere Menschen definieren ihre Erscheinungsform oftmals enger, zielgerichteter als ich.
Im Laufe der Zeit, wenn nicht sogar schon von Klein auf, entwickelt jeder seinen eigenen fast unverwechselbaren Stil des Ausdrucks und der Kleidung.
Gerade bei Dir, Wolfgang hat sich für mich ein sehr klarer Stil ins Gedächtnis geprägt, vermutlich auch deshalb, weil ich von Dir bis jetzt am meisten gesehen habe.
Die meisten Menschen vollziehen meiner Erfahrung nach nur wenige grundsätzlich Stilveränderungen im Laufe des Lebens. Wenn überhaupt sind sie mit äussern Faktoren gekoppelt, wie Erwachsenwerden, Job, Elternschaft oder andere nennenswerte Faktoren.
Auch wenn ich merke, dass ich immer wieder in die gleiche Richtung drifte, obwohl ich mir vornehme Neues zu testen, schaffe ich es nicht meinen eingetretenen Pfad weit zu verlassen, auch wenn gerade Änderungen Aufmerksamkeit und Komplimente provozieren

Heute habe ich endlich mal ein Teil aus meinem Kleiderschrank freigelassen, das da schon eine Weile liegt - ich war nicht mutig genug - und seit langem mal wieder ein Kompliment von meiner Frau und einer Kollegin von ihr, für meine Kleidung erhalten.
Nicht genau das Teil, aber sehr ähnlich kombiniert mit einem langen graphisch bedrucktem Roch und zeitweise einem schwarzen Blazer