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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 12:34 »
Grizmek hab ich als Kind natürlich auch gesehen, als Jugendlicher bin ich mit der Landjugend aufgewachsen. Da war der Umweltgedanke natürlich auch sehr present. Vor allem der Protest gegen die Atomkraft. ich erinnere mich an den saueren Regen und die Zerstörung der Oinschicht, an Poster, wie die Welt im Jahr 2000 aussehe würde. Man hat immer sinnvolle Lösungen gefunden und ich kann zumindest in meiner Heimat keinen Unterschied zu den 80er Jahren feststellen.
Ich habe eine Lehre als Elektriker gemacht, mit 20 war ich schon Montageleiter von kleinen Baustellen. Später habe ich bei einem kleinen EVU gearbeitet, der über den Baustrom für das gesamte MUC II Baustellen Gelände, ständig größere Aufträge bekam und sich heute zu einer der größeten Elektrofirmen von Deutschland entwickelt hat. Dort hab ich bis in die 2000er hinein dann Großbaustellen geleitet. Später habe ich Blockheizkraftwerke gebaut und mit geplant. Und wieder später fast ein Jahrzehnt Technical Support in einem Kabelhandelshaus. Und ich habe gelernt wie man Kabel berechnet, wie man Kabel konzipiert, was machbar ist, was nicht und zwangsläufig darüber hinaus, woher der Strom kommt. Ich habe meine Vorgesetzten und Kunden beraten und auf Nachfrage meine Berechnungen belegt.  Über 40 Jahre Jahre hab ich mich befasst was es für Alternativen zur Stromerzeugung gibt.
Und heute kenne ich mich in dem Gebiet relativ gut aus. Auch wenn ich mich nun von der Arbeit her von dem Thema entfernt habe.
Die Sicherheit der Stromversorgung war immer erstes Ziel. Und dieses Ziel sehe ich zu Gunsten anderer Ziele gefährdet. Und das macht mich eben besorgt. Ich kann nicht verstehen, wie man nur so leichtfertig sein kann.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 09:54 »
Jetzt sind wir weit vom Thema abgeschweift und wieder einmal stellen wir fest, das wir uns gegenseitig nicht überzeugen können.
Wir beide werden auch nichts ändern.
Und ich glaube ich mag zu dem Thema nicht weiterdiskutieren.

Das brauchen wir auch nicht, lieber Zwurg. Ich empfinde Dich jedenfalls als respektablen Gesprächspartner. Du erzählst von Deiner Lebenssituation und wie Du von daher zu Deinen Überzeugungen kommst. Das macht es autentisch.

Meine Lebensgeschichte ist recht verschieden von Deiner. Ich bin von klein auf mit Gedanken des Umwelt- und Naturschutzes groß geworden, auch durch den ÖRR mit Sendungen von Bernhard Grzimek, Heinz Sielmann, Horst Stern usw.  Die haben mich gelehrt, die Gesellschaft und unser menschliches Leben kritisch zu betrachten, was den Umgang mit anderen Lebewesen und überhaupt der Natur angeht. Da bin ich schon ganz anders aufgewachsen als meine älteren Geschwister.

LG, Micha

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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 09:18 »
Jetzt sind wir weit vom Thema abgeschweift und wieder einmal stellen wir fest, das wir uns gegenseitig nicht überzeugen können.
Wir beide werden auch nichts ändern.
Und ich glaube ich mag zu dem Thema nicht weiterdiskutieren.
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 09:11 »
Ich weiß nicht, was daran spätrömisch-dekadent sein soll, Verantwortung für die Mitwelt zu übernehmen. Wenn das woanders niemand macht, besiegelt das den Untergang der Menschheit und vorher vieler anderer Arten. Stichwort: Kollateralschaden.

LG, Micha
Dekadent nenne ich es zu beschließen, eine bestehende, funktionierende Infrastruktur zu zerstören, und sie durch eine weder technisch noch wirtschaftlich funktionierende Infrastruktur zu ersetzen. Die Hamburger haben es für 2035 beschlossen, der Rest der Bundesrepublik bis 2045. Und funktioniern soll das nur mit Wind und Sonne. Wobei jedes Kind weiß dass nicht immer die Sonne scheint und nicht immer der Wind weht. Speicher gibt es keine und wird es auch in 20 Jahren nicht geben, das man damit die Wintermonate überbrücken könnte. Aber es gibt Politiker die Versprechen es zum Preis einer Kugel Eis. Und ich wage zu behaupten, soviel Eis kann kein Mensch essen, was das kosten wird.

Es muss also ein 3. Energieform vorhanden sein, Atomkraft darf es nicht sein, Kohle (die wir noch hätten) darf es nicht sein, Fusionsenergie existiert noch nicht, also was soll es sein?

Für mich liegt die Lösung in einer weltweiten Methanolwirtschaft.Erzeugt mit Solarkraftwerken in den Wüsten der Äquatorzonen dieses Planeten. Man braucht dazu keine seltenen Erden, mann muss nicht die Landschaften auf Jahrhunderte zerstören um Lithium, Kupfer und Bauxit zu fördern, man braucht kein Erdöl um Kabelisolierung herzustellen.
Nur den Stoff ersetzten, er funktioniert in jedem Benzin Auto, man kann den Stoff in beliebiger Menge dem Benzin zumischen, was den Übergang erleichtern würde. Es gäbe keine Tankerkatastrophen mehr, wenn ein Schiff sinkt. Keine giftigen Abgase.  Man kann Methanol sogar in Brennstoffzellen verwenden um leisere Fahrzeuge zu produzieren. Es entsteht kein CO2 bei der Verbrennung das nicht bei der Herstellung bereits gebunden worden wäre. Und es käme die Welt wahrscheinlich weitaus günstiger als der E-Quatsch.

Aber es wird nicht gemacht, weil die großen Kapitalgeber sich bereits auf Batterie und Ladetechnik festgelegt haben. Und weil man die Welt nicht auf deutschem Boden gerettet wird. Erst wenn alles alte zerstört ist, kehrt man vielleicht wieder zurück, um erneut den Reibach zu machen.

Wenn die Welt bei all dem Kriegsgeschrei nicht vorher in Scherben geht.



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Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 08:42 »
Ja, genau: Würde Homosexualität oder Transgender nicht so negativ bewertet, hätte auch niemand Angst, so auszusehen. Aber genau darin gibt es ja einen Fortschritt in der Gesellschaft oder zumindest Teilen davon.

LG, Micha
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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 08:39 »
Lieber Zwurg,

mit Tempo meine ich eben die Gewohnheit, in 15 Minuten an der Arbeitsstelle zu sein, statt in 30 oder 60. Beispielsweise bräuchte ich mit dem Auto ca. 2 Std. bis Bielefeld - wenn kein Stau oder anderes kommt - mit dem Zug 2 1/2 - 3 1/2 Stunden, je nach Zugtyp. Aber ein Auto wäre eben sehr viel schmutziger und obendrein teurer, wenn man nicht nur das Benzin, sondern alles zählt, vom Kauf über Versicherung bis zur Wartung. Ich kann aber sicher nicht meine Arbeitsbedingungen auf andere übertragen. Ich habe Glück gehabt, was das angeht.

Klar kann sich der Einzelne seine Lebensumstände nicht zu 100% aussuchen. Ich stelle hier auch die Systemfrage.

Ich weiß nicht, was daran spätrömisch-dekadent sein soll, Verantwortung für die Mitwelt zu übernehmen. Wenn das woanders niemand macht, besiegelt das den Untergang der Menschheit und vorher vieler anderer Arten. Stichwort: Kollateralschaden.

Luxuriöser als meine Eltern lebe ich insofern, als ich nicht meine Gesundheit auf der Arbeit ruinieren muss. Mein Vater hatte sich beim Abspringen auf den Schotter beim Rangieren bei der Eisenbahn die Knöchel kaputt gemacht.

Wir beide werden das Problem jetzt nicht lösen. Aber es ist wertvoll, darüber zu reden bzw. zu schreiben.

LG, Micha




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Gender / Antw:Video über CSD-Feindlichkeit
« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 05:52 »
Ich versteh nicht ganz von welchem Tempo du sprichst.
Natürlich hätte ich Zeit meines Lebens auch gerne andere Dinge getan, ich hätte gerne schon früher so einen Job gehabt wie ich ihn jetzt habe. ich hab den Job angenommen, weil ich da mit dem Fahrrad hinfahren kann, weil der Druck dort weniger hoch ist als in der freien Wirtschaft. Wei es einfach nett ist mit den anthroposophischen Kollegenund unseren Betreuten.
Die Dinge die ich gearbeitet habe oder die mein Vater getan hat, waren sehr nützlich für unsere Gesellschaft.
Auch wenn wir unseren Preis dafür bezahlt haben mit allerlei gesundheitlichen Problemen.
Es gäbe das Haus nicht in dem ich jetzt lebe, wenn mein Vater es nicht gebaut hätte, ich könnte später nicht von meiner Rente leben, hätte ich nicht gespart.
Die meisten meiner Freunde leben zur Miete, da bleibt am Ende nicht viel übrig. Die rackern täglich um im Monat über die Runden zu kommen. und natürlich fahren sie mit dem Auto zur Arbeit, was sollten sie sonst tun? Mit dem Fahhrrad würdenn sie den Weg nicht schaffen und öffentlich würden sie nicht dort hinkommen.
Und wir leben nicht alle sehr viel luxuriöser als unsere Eltern. Das meiste geht doch für Wohnen, heizen und Wasser drauf. 21° im Wohnzimmer da bestehe ich im Winter drauf. Niedriger darf es nicht werden.
und ab und zu mal zum Essenfahren oder Sonntag mal einen Ausflug.
Ich bräuchte kein Flugzeug, hab nicht viele Flugreisen gemacht. Ich fahre lieber im Sommer an einen See, mit dem Auto, weil er fast 40 km entfernt liegt.
Ich könnte auch gut ohne die vielen technischen Gadgets leben. Gute einige Dinge sind ganz annehmlich, andere nerven eigentlich nur. Mit dem Stand der Technik der 80iger wäre ich auch zufrieden.

Ich meinte nicht das Deutschland nur wegen zweier Politiker untergeht. Die beiden sind nur symptomatisch für die Entwicklung der letzten Jahre. Aber gerade die zwei sind eben ein besonders rotes Tuch für mich. Auch wenn sie bei den Grünen hoch verehrt werden.
Andernorts bezeichnet man das auch als Spätrömische Dekadenz. Ausserhalb Europas macht das niemand.

Ich und ich glaube auch die meisten anderen Menschen möchten nur in Frieden und Freiheit leben. Und die Freiheit hängt auch am Geld.

Ich mag mich ungerne belehren lassen, wenn ich arbeiten und bezahlen muss möchte ich meine eigenen Entscheidungen treffen.

Ich fürchte die Zukunft, vor allem fürchte ich eine Verarmung im Alter, eine Vereinsamung falls ich mir kein Auto mehr leisten könnte.


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Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 01:29 »
Deine Geschichte aber beinhaltet, genau besehen, die ganze Dramatik.

Warum finden andere Männer es cool, wenn ein Mann einen Rock trägt? Also: in diesem Fall nachwachsende Männer, also hier eben Jungs...

Weil sie es sich nicht vorstellen konnten, als Mann/Junge einen Rock zu tragen. Und Deine kurze Geschichte transportiert auch noch den Grund:
Weil die Eltern/Väter beim Thema Rock ausrasten würden.
Es ist also den Jungs bis jetzt partout noch nicht in den Sinn gekommen, einen Rock zu tragen, weil sie Angst hatten, komplett unangenehme Folgen damit sich einzuhandeln. Also verdrängen sie die Möglichkeit lieber, einen Rock anzuziehen, nur um nicht anzuecken.
Und warum würden die Eltern/Väter total ausrasten?
Weil sie denken würden, die Jungs wären schwul oder trans - wie Du ja überraschenderweise nicht wirkst, aber den Grund, weshalb die Eltern/Väter ausrasten würden, lieferten die Jungs ja gleich selbst mit.

Das ist also ein hochgradiges Dilemma, in dem Männer - hier nachwachsende Männer - stecken. Man könnte nun philosophieren, dass schwul sein oder trans sein hochgradig missachtet werden würde von den Eltern/Vätern. Man könnte aber auch philosophieren, dass jemand sich hochgradig scheut, als schwul oder trans aufgefasst zu werden.

Irgendwie haben die Frauen aus diesem ähnlich gelagerten Dilemma herausgefunden. Jungs bzw. Männer aber längst noch nicht. Und wenn es doch einer macht, dann ist es cool. Jedenfalls zumindest, wenn Du es machst. Das drückt eine gewisse Sehnsucht aus, die man aber irgendwie an sich eigentlich niemals zulassen würde. Weil die Hemmungen einfach mega zu groß sind.

Jungs und Männer sind da, verglichen mit den Frauen, noch immer sowas von absolut rückständig und verklemmt. Das verdeutlicht Deine kleine, coole Geschichte absolut offensichtlich.
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Erfahrungsberichte / Antw:Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 01:13 »
Einfach nur eine sehr coole Geschichte, die Du da erzählst!
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Erfahrungsberichte / Ich bin soooo cool ;D
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 00:17 »
Mein älterer hatte heute nach der Schule noch drei Kumpels im Schlepptau.

Als sie kamen begrüßte ich sie, trug einen grauen Wollrock und einen Damenpullover(für aufmerksame Menschen erkennbar, für die meisten vermutlich nicht).
Keiner, der mich nicht kannte, reagierte in irgendeiner Weise.

Beim Abendessen meinte einer der Jungs, das der Rock mega cool wäre und ich trotzdem(deshalb?) auch so total cool rüberkommen würde.
Ihre Eltern/ Väter würden vermutlich ausrasten, beim Thema Rock, aber ich würde nicht mal schwul oder trans aussehen.
Alle stimmten zu.

Und ich hatte lange Angst, dass meine Bekleidungsvorlieben meinen Söhnen zum Nachteil gereichen könnten - offensichtlich ist das Gegenteil der Fall.
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