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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Hallo zusammen!
« Letzter Beitrag von Jarda am Heute um 13:56 »
Hallo, das war vor zehn Jahren. Heute trete ich nicht mehr als Frau auf. Damals war das für mich ein gangbarer Weg, einen Rock zu tragen. Meinen Körper habe ich nicht verändert – ich habe nur an manchen Stellen mit Silikonpolstern nachgeholfen und andere etwas in Form gebracht … Es war ein schönes Gefühl.

Mit der Zeit habe ich mich dann getraut, als Mann im Rock vor die Tür zu gehen – und nichts ist passiert … Heute trage ich je nach Lust und Wetter auch mal einen Rock, und mein Umfeld akzeptiert das.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Hallo zusammen!
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:57 »
Oh, ich habe meinen Beitrag eben geschrieben, ohne Deine angehängten Bilder gesehen zu haben. Die habe ich eben erst entdeckt, drum habe ich gerade mit einem erstaunten 'Oh' begonnen.

Die Bilder sprechen eine andere Sprache als der Text in meinem Kopf ausgelöst hat. Wenn ich diesen Bildern glauben soll, so erkenne ich, dass Du mit entsprechenden Maßnahmen begonnen hast, Deinen Körper dem femininen Kleidungsstil anzupassen. Auch entspricht die gezeigte Kleidung nicht dem, was Du in Worten beschrieben hast.

Die Bilder haben mich jetzt doch ziemlich erstaunt. Ich würde mich freuen, wenn Du noch ein wenig mehr dazu schreiben würdest.
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Hallo zusammen!
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 12:48 »
Genau, warum eigentlich nicht!

Ich habe schon früh Ambitionen auf Röcke bzw. Kleider gehabt. 'Früh' meint tatsächlich früh. Ich glaube in frühester Kindheit faszinierte mich diese Kleidung schon. Oder anders ausgedrückt, mit zwei älteren Schwestern in der Familie habe ich als jüngstes Kind wohl nie so richtig verstanden, warum meine Schwester alles anziehen und ich nur Hosen anziehen soll. Ich fühlte mich damit schon immer ungerecht behandelt. Vielleicht wurde dieses Gefühl im Gegensatz zu vielen anderen Jungs nicht davon überdeckt, eine besonders enge Bindung mit meinem Vater zu entwickeln, und andere Jungs in meinem Alter gab es bis zu meiner Schulzeit nicht in meinem Leben. Meine Mutter war als Hausfrau immer verfügbar, der Vater hatte oft noch Arbeit für abends oder das Wochenende mitgebracht. So identifizierte ich mich als gleichwertig mit meinen Geschwistern, die allerdings eben alles anziehen durften.

Neben einigen Versuchen in der Kindheit, die erziehungsgemäß unterdrückt wurden, probierte ich in jungen Teenagerjahren heimlich Röcke meiner Schwestern und fand sie unbeschreiblich bequem. Seitdem habe ich mich immer mal wieder gefragt, was mit mir nicht stimmt. Ich kam aber immer zu dem Ergebnis, dass nicht mit mir etwas nicht stimmt, sondern am System. Also war die Frage auch immer wieder sehr schnell beantwortet, ob ich eventuell schwul wäre oder lieber eine Frau wäre oder werden will. Nein, ich will einfach nur Röcke tragen. Natürlich mit all den Hemmungen und Schwierigkeiten, die man am Anfang hat, so habe ich irgendwann meinen Traum zur Realität gemacht und trage keine Hosen mehr, weil ich sie unfassbar unbequem finde.

Ich habe schon Fälle kennengelernt, wo Männer mit Lust auf Röcken dem gesellschaftlichen Druck nicht mehr Stand gehalten haben und sich entschieden haben, in Frauenerscheinung einen Ausweg zu finden oder sich zur Frau umformieren zu lassen.

Das ist nicht mein Lebensweg. Es geht auch anders, indem man einfach das anzieht, was man selber gerne anziehen möchte. Das ist keine Rebellion gegen das 'System', das etwas anderes von Dir erwartet. Das ist einfach nur eine Entscheidung, das, was den eigenen Körper den ganzen Tag direkt umgibt, frei wählen zu können.

Willkommen, Jarda, hier bei uns!
Wolfgang
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Hallo zusammen!
« Letzter Beitrag von Jarda am Heute um 11:34 »
Mein Weg dahin, auch in der Öffentlichkeit einen Rock zu tragen, war von großer Unsicherheit und Hemmungen geprägt. Paradoxerweise hat mich das zunächst zum Transvestismus geführt. Mit der Zeit habe ich jedoch erkannt, dass ich Röcke, Strumpfhosen und die passenden Schuhe auch ganz selbstverständlich als Mann tragen kann. Warum eigentlich nicht?
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Männermode / Antw:unkonventionelle Büro Outfits
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 11:06 »
Hilfreich ist das Thema in der Tat nicht, da gab es schon bessere, die auch genutzt habe.
Tracht, egal in welcher Ausprägung widerstrebt mir per se.

Aber du kannst gerne mal deine Gedanken teilen ;)

Im Dirndl mit den Kollegen zum Volksfest? Warum eigentlich nicht?
Irgendwie macht man sich immer (noch) zu viele Gedanken wer was denkt, das könnte mir eigentlich egal sein.

Ich habe einen relativ neuen Kollegen und auch einen frischen Chef, die kennen mich noch nicht im Rock - sind aber vor ein paar Wochen vom Glauben abgefallen, als meine Nägel bunt waren - die bräuchten einen Nachschlag ;D
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Männermode / Antw:unkonventionelle Büro Outfits
« Letzter Beitrag von Bahner am Heute um 11:03 »
Servus, sehr ansehnliche Sachen dabei. Modell Loreley sollte doch für das Geschäft passen....

Grüße Rolf
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Männermode / Antw:unkonventionelle Büro Outfits
« Letzter Beitrag von hirti am Heute um 10:39 »
Ich sehe es wie cephalus.
Ich sehe das Thema Mode für mich auch als Hobby. Denn sinnvoll sind viele unserer Kleidungsstücke nicht zu erklären. Der luftige Sommerrock an einem warmen Tag mag noch mit Bequemlichkeit erklärbar sein, beim kurzen Etuikleid mit hohen Schuhen muss man die sinnvollen Argumente schon an den Haaren herbeiziehen. Und bei den 
Aber das ist ja bei anderen Hobbys auch genau so: Wie erklärt man einem Nicht-Auto-Fan, wozu das eigene Fahrzeug so tief sein muss dass man vor jeder Bodenwelle eine Vollbremsung machen muss, mit Felgen die vor jedem Bordstein Angst haben, schwarzem Leder auf dem's einem im Sommer die Oberschenkel aufbrennt, einer Lackierung die keine Fliegen verträgt...
Oder das 10.000 Euro Rennrad für den mittelmäßig begabten Hobbyradler?

Damit  lassen sich die schönen Kleider, die das Haus nicht verlassen, gleich viel leichter erklären. Mir gefällt auch dei Formulierung "ich spiele quasi mit meinen Kleidern" ganz gut. Am Wochenende war ich mit meinem Sohn auf einer Modellbaumesse. Dort gibts z.B. die Modell Baustelle - auf der spielen erwachsene Männer mit Modell-Baggern und Lastwagen, die mehrere Tausend Euro das Stück kosten.
Müssen wir unter diesem Gesichtspunkt wirklich eine "sinnvolle Erklärung" für das schöne Kleid suchen, das nie raus darf?

Das Motto "Tracht" von der Büro Veranstaltung ist natürlich nicht so kreativ und vor allem nicht so hilfreich, um dich mal in Rock oder Kleid im Kollegenkreis zu zeigen. Ich hab mir vor kurzem allerdings selber mal ein paar Gedanken dazu gemacht "was wäre, wenn ich mit meinen Kollegen auf den Urfahrmarkt ginge und ein Dirndl tragen wollte?". Vielleicht sollte ich sie mal teilen und dich doch noch ein bissi inspirieren?
Davon abgesehen würde ich das Thema nicht gleich mit der Entscheidung für die schwarze Frusthose beenden. Vielleicht möchtest du mal über diese aktuell so modernen schönen Trachtenröcke nachdenken??? Die würden einen ganz schönen kreativen Spielraum bieten.
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Männermode / Antw:unkonventionelle Büro Outfits
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 09:03 »
Nicht besonders originell für München.

(Mit meinem eigenen Küstendirndl wäre ich in diesem Fall bestens aufgestellt. Duckunwech!) 8) 8) 8)

In der Tat :(
Soll ein Ausgleich für den aus betrieblichen Gründen ausgefallenen Wiesnbesuch sein. :P

Ja, so'n Küstendirndl, da hätten alle Spaß ;D
Aber die Veranstaltung klingt so konservativ - kein Raum für Spaß oder Kreativität.
Ich werde eine schwaze Jeanshose zu einem gleichfarbigen Oberteil wählen - "Tracht" geht garnicht  >:(
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Begrüssungen und Glückwünsche / Antw:Hallo zusammen!
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 08:52 »
Herzlich willkommen Jarda!

Danke für Deine Vorstellung, ich denke Du wirst hier viele Gleichgesinnte finden.

Viel Spaß
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Begrüssungen und Glückwünsche / Hallo zusammen!
« Letzter Beitrag von Jarda am Heute um 08:46 »
Hallo zusammen!
Ich möchte mich kurz vorstellen und euch etwas über meinen Kleidungsstil erzählen.
Ich bin ein Mann, der gerne Röcke und Feinstrumpfhosen trägt und beides als ganz selbstverständlichen Teil seiner Garderobe betrachtet. Dabei geht es mir nicht darum, weiblich auszusehen. Ich mag meinen männlichen Stil und bin einfach der Meinung, dass Röcke nicht ausschließlich Frauen vorbehalten sein sollten.
Am liebsten mag ich einen sportlichen und outdoororientierten Kleidungsstil. Ich kombiniere gerne einen kürzeren, schlichten Sportrock mit einer Feinstrumpfhose (20–40 DEN), einem Funktionsshirt, einem Hoodie oder einer Softshelljacke und robusten Wanderschuhen. So kleide ich mich gerne bei Ausflügen, Spaziergängen und auch im Alltag.
Ich liebe Farben! Rot, Blau, Grün und auch auffällige Farbkombinationen. Es muss schließlich nicht immer alles nur schwarz oder grau sein.
Für einen Restaurantbesuch, einen Kinobesuch oder einen ungezwungenen Theaterabend bevorzuge ich etwas elegantere Kombinationen. Zum Beispiel einen schlichten Rock oberhalb der Knie, eine Feinstrumpfhose, ein Poloshirt oder Hemd, eine Lederjacke oder ein legeres Sakko und dazu Stiefeletten.
Mir gefallen auch karierte, plissierte oder interessant gemusterte Röcke, solange sie gut mit der übrigen Kleidung harmonieren.
Was ich dagegen weniger mag, sind traditionelle Kilts. Ich bevorzuge ganz normale Röcke, die sich selbstverständlich mit moderner Herrenbekleidung kombinieren lassen.
Meine Einstellung ist ganz einfach: Ich bin ein Mann, trage gerne Röcke und Feinstrumpfhosen, liebe Farben und Bequemlichkeit und möchte mich nach meinem eigenen Geschmack kleiden.
Ich lasse mich gerne von anderen inspirieren, entdecke neue Kombinationsmöglichkeiten und freue mich auf den Erfahrungsaustausch mit Männern, die ähnlich denken und sich ähnlich kleiden.
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