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« Letzter Beitrag von Zwurg am Heute um 08:48 »
in den vergangenen 25 Jahren gab es verschiedene Bestrebungen den Rock am Mann mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.
Aus meiner Sicht erlebte ich die Zeit von 2000 - 2005 am intensivsten. Danach wurde es zunehmend ruhiger.
Es gab viele Männerrockstammtischgründunge n in den verschiedenen Städten Deutschlands. Ich erinnere mich an Stammtischtreffen in monatlichen teils sogar 2 wöchigen Rythmus in München, teilweise mit über 20 Teilnehmern, Männer im Rock mit ihren Partnerinnen. Es gab viele Veröffentlichungen und in Illustrierten und auch im Fernsehen. Ferdi reiste von Stammtisch zu Stammtisch und trat auch im Fernsehen auf. (Irgendwo hab ich glaube ich noch eine CD von seinem Auftritt bei Jürgen von der Lippe.
Damals waren die meisten Outfits weniger spektakulär und tageslichttauglicher, Und die ganze Sache war noch nicht politisch aufgeladen. Es war auch noch nicht von Gender und dem LGBTQ die Rede.
Heute trifft sich der Münchner Stammtisch wenns hochkommt noch einmal im Jahr, mit einer überschaubaren Anzahl an Männern.
Das ganze hat sich verändert. Sozusagen aufgefächert oder zerfasert.Da geht es nicht mehr um Mann sein im Rock. Da schwingt noch der ganze politische Rattenschwanz mit, mit dem ich persönlich gar nichts zu tun habe/haben will. Mein Stil ist unverändert, wahrscheinlich wegen zurückweichendem Haupthaar und vorgerücktem Alter sogar muskuliner erscheinend als früher,
Nach wie vor interessiert mich nur die Erweiterung der Mode für den Mann. Nicht verbunden mit, Klimawandel, Gender, verschiedenen sozialen Geschlechtern, Weiblichkeit, Homosexualität, und allem was man da sonst noch so dranhängen möchte.
Und natürlich fehlt mir heute die Aufbruchsstimmung des jungen Mannes von damals.
Und deshalb laufen die Bemühungen ins Leere.
Der Rock am Mann geht einfach unter in diesem Begleitlärm, mit dem eine immer breitere Menge von Menschen nichts zu tun haben will.