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Shopping / Antw:Wie langweilig - wie inspirierend
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 15:29 »Selbst beim inspirierenden Teil (nur die ersten 60 Artikel angesehen) herrscht noch eine relative Eintönigkeit vor. C&A konnte schon mal abwechslungsreicher.
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Shopping / Wie langweilig - wie inspirierend
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 12:10 »Wie langweilig: https://www.c-and-a.com/de/de/shop/herren-highlights-sommer-outfits!
Wie inspirierend: https://www.c-and-a.com/de/de/shop/damen-inspiration-sommer-outfits!
LG, Micha
Wie inspirierend: https://www.c-and-a.com/de/de/shop/damen-inspiration-sommer-outfits!
LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Heute um 10:14 »Ja, das ist ja auch mein Motivationsschema, ausgehend vom ersten Punkt.
Und ausgehend von dem ersten Punkt - angenehmes Tragegefühl - hab ich nach und nach ganz behutsam neue Dinge kennengelernt, die mir noch mehr angenehmes Tragegefühl beschert haben. Gekannt hatte ich es ja schon rein optisch, als ich es aber nach und nach an mir anfing zuzulassen, entdeckte ich auch die Vorteile, die mir das bietet. Ein Paradebeispiel von diesen Sachen sind meine Teile mit Spaghettiträger.
So trieb mich meine Ur-Motivation allmählich auch zu Neuem. Neues = Bereicherung der Möglichkeiten.
Und da ich vorher undenkbares an mir zugelassen habe, entdeckte ich auch die Freude, unübliches Neues bewusst zu forcieren, auszuprobieren, was dann nur noch mit dem frechen Hintergedanken verbunden ist, den Männern zu zeigen, dass es nicht unerreichbar ist. Beispiel: rosa Schuhe.
Und die Kombination von neuem Angenehmen und freudigem Abweichen ergibt dann das Salz in der Suppe = macht besonders viel Spaß.
Also, die Motivationen von MAS und die von cephalus treffen sich alle bei mir.
Und ausgehend von dem ersten Punkt - angenehmes Tragegefühl - hab ich nach und nach ganz behutsam neue Dinge kennengelernt, die mir noch mehr angenehmes Tragegefühl beschert haben. Gekannt hatte ich es ja schon rein optisch, als ich es aber nach und nach an mir anfing zuzulassen, entdeckte ich auch die Vorteile, die mir das bietet. Ein Paradebeispiel von diesen Sachen sind meine Teile mit Spaghettiträger.
So trieb mich meine Ur-Motivation allmählich auch zu Neuem. Neues = Bereicherung der Möglichkeiten.
Und da ich vorher undenkbares an mir zugelassen habe, entdeckte ich auch die Freude, unübliches Neues bewusst zu forcieren, auszuprobieren, was dann nur noch mit dem frechen Hintergedanken verbunden ist, den Männern zu zeigen, dass es nicht unerreichbar ist. Beispiel: rosa Schuhe.
Und die Kombination von neuem Angenehmen und freudigem Abweichen ergibt dann das Salz in der Suppe = macht besonders viel Spaß.
Also, die Motivationen von MAS und die von cephalus treffen sich alle bei mir.

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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 09:08 »Unsere Motivationen, lieber Cephalus, überschneiden sich sicher, aber bei mir würde ich hinzufügen:
- angenehmes Tragegefühl
- Ausdruck von Gleichberechtigung mit den Frauen
- Ausdruck von Emanzipation von gängigen männlichen Rollenverständnissen
LG, Micha
- angenehmes Tragegefühl
- Ausdruck von Gleichberechtigung mit den Frauen
- Ausdruck von Emanzipation von gängigen männlichen Rollenverständnissen
LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von cephalus am Heute um 07:41 »Hi Micha,
da hat wohl die Motivation Röcke zu tragen einen Einfluss.
Ein guter Teil davon ist bei mir Spaß an Abwechslung, Mode, Gestaltung. Ich liebe es Neues zu versuchen und zu gestalten, was mit üblicher Männerkleidung nicht im selben Rahmen geht.
Du hast eine andere Motivation
da hat wohl die Motivation Röcke zu tragen einen Einfluss.
Ein guter Teil davon ist bei mir Spaß an Abwechslung, Mode, Gestaltung. Ich liebe es Neues zu versuchen und zu gestalten, was mit üblicher Männerkleidung nicht im selben Rahmen geht.
Du hast eine andere Motivation

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Erfahrungsberichte / Antw:Konfirmation
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:05 »Komisch, ich kenne diese Aufregung gar nicht. Bei mir kommt es ehr vor, dass ich mich zu spät darum kümmere und dann nicht finde, was ich gerne anziehen würde.
LG, Micha
LG, Micha
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Rund um den Männerrock / Antw:Verwechselt worden
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:03 »Oh, da hatte ich mehr Mitgefühl bei Dir erwartet, lieber Albis.
LG, Micha
LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von MAS am Heute um 01:02 »Ein schöner Beitrag, lieber Bernd.
Ich muss zugeben, dass diese ansozialisierte Scheu, als queer angesehen werden immer noch ein bisschen in mir steckt. Ich schäme mich ihrer. Aber teilweise habe ich mich aber auch von dieser Scheu emanzipiert. Am wenigsten Scheu oder gar keine, habe ich davor, von Queeren selbst als zu ihnen gehörig angesehen zu werden, sondern eher vor den anderen, den "Normalos".
LG, Micha
Ich muss zugeben, dass diese ansozialisierte Scheu, als queer angesehen werden immer noch ein bisschen in mir steckt. Ich schäme mich ihrer. Aber teilweise habe ich mich aber auch von dieser Scheu emanzipiert. Am wenigsten Scheu oder gar keine, habe ich davor, von Queeren selbst als zu ihnen gehörig angesehen zu werden, sondern eher vor den anderen, den "Normalos".
LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Pride
« Letzter Beitrag von Bernd am Gestern um 23:17 »Manche von uns distanzieren sich möglichst weit von der queeren Community und CSDs, weil sie das eher hinderlich finden, wenn sie doch einfach nur "normale" Männer sein wollen, die eben Rock oder Kleid tragen.
Und andere von uns fühlen sich der queeren Community ziemlich nahe; das gilt auch für mich, obwohl ich als cis-hetero Mann, der Kleider und Röcke auch nur aus Kleidungsgeschmack und ohne Bedeutung für meine Geschlechtsidentität trägt, in keine der üblichen queeren Kategorien passe.
Ich finde, beides hat seine Berechtigung, und wir sollten das nicht gegeneinander ausspielen, sondern lieber gemeinsam schauen, wie wir als Röcke/Kleider tragende Männer dafür Akzeptanz fördern und uns gegenseitig ermutigen und unterstützen können.
Meine gefühlte Nähe zur queeren Community kommt z.B. daher, dass ich das Gefühl habe, queere Leute kämpfen mit ähnlichen Vorbehalten und Herausforderungen wie wir. Und die Anfang der 2020er Jahre zunehmende queere Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit hat mich erst dazu ermutigt, auch selber öffentlich Kleider und Röcke zu tragen. Tatsächlich war auch für mich eine der ersten Gelegenheiten, ein Kleid nicht nur irgendwo draußen in der Natur, sondern in der Innenstadt zu tragen, wo Viele mich sehen und Etliche mich kennen, die Teilnahme an einem CSD-Demozug. Ab und zu habe ich Diskussionen mit transidenten Personen, denen es manchmal schwer fällt zu verstehen, warum ich ein Kleid trage, obwohl ich mich nicht als Frau verstehe (verständlich, da für sie als Transfrauen oder Transmänner die Kleidung einen wesentlichen Teil ausmacht, um ihr Geschlecht nach außen auszudrücken). Aber trotzdem fühle ich mich unter queeren Leuten immer noch am leichtesten verstanden und akzeptiert.
Nachdem ich in den letzten zwei Jahren jeweils als Teilnehmer beim ökumenischen Gottesdienst zum Auftakt des CSD in Aachen war, hat sich nun die Gelegenheit ergeben, dass ich mich dem Vorbereitungskreis für den diesjährigen CSD-Gottesdienst angeschlossen habe. Das erste Vorbereitungstreffen war vor ein paar Tagen. Und weil mich noch nicht alle in diesem Kreis kannten, habe ich mich da nochmal vorgestellt und auch gesagt, dass ich als cis-hetero Mann nicht typisch "queer" bin. Sie haben mich aber trotzdem in ihrem Kreis akzeptiert, obwohl der Gottesdienst dezidiert von queeren Leuten vorbereitet werden soll und nicht-queere Unterstützer*innen ("Allies") erst später hinzustoßen. Das wird bestimmt eine schöne Sache, zu der ich nochmal einen ganz eigenen Blickwinkel beitragen kann.
Und andere von uns fühlen sich der queeren Community ziemlich nahe; das gilt auch für mich, obwohl ich als cis-hetero Mann, der Kleider und Röcke auch nur aus Kleidungsgeschmack und ohne Bedeutung für meine Geschlechtsidentität trägt, in keine der üblichen queeren Kategorien passe.
Ich finde, beides hat seine Berechtigung, und wir sollten das nicht gegeneinander ausspielen, sondern lieber gemeinsam schauen, wie wir als Röcke/Kleider tragende Männer dafür Akzeptanz fördern und uns gegenseitig ermutigen und unterstützen können.
Meine gefühlte Nähe zur queeren Community kommt z.B. daher, dass ich das Gefühl habe, queere Leute kämpfen mit ähnlichen Vorbehalten und Herausforderungen wie wir. Und die Anfang der 2020er Jahre zunehmende queere Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit hat mich erst dazu ermutigt, auch selber öffentlich Kleider und Röcke zu tragen. Tatsächlich war auch für mich eine der ersten Gelegenheiten, ein Kleid nicht nur irgendwo draußen in der Natur, sondern in der Innenstadt zu tragen, wo Viele mich sehen und Etliche mich kennen, die Teilnahme an einem CSD-Demozug. Ab und zu habe ich Diskussionen mit transidenten Personen, denen es manchmal schwer fällt zu verstehen, warum ich ein Kleid trage, obwohl ich mich nicht als Frau verstehe (verständlich, da für sie als Transfrauen oder Transmänner die Kleidung einen wesentlichen Teil ausmacht, um ihr Geschlecht nach außen auszudrücken). Aber trotzdem fühle ich mich unter queeren Leuten immer noch am leichtesten verstanden und akzeptiert.
Nachdem ich in den letzten zwei Jahren jeweils als Teilnehmer beim ökumenischen Gottesdienst zum Auftakt des CSD in Aachen war, hat sich nun die Gelegenheit ergeben, dass ich mich dem Vorbereitungskreis für den diesjährigen CSD-Gottesdienst angeschlossen habe. Das erste Vorbereitungstreffen war vor ein paar Tagen. Und weil mich noch nicht alle in diesem Kreis kannten, habe ich mich da nochmal vorgestellt und auch gesagt, dass ich als cis-hetero Mann nicht typisch "queer" bin. Sie haben mich aber trotzdem in ihrem Kreis akzeptiert, obwohl der Gottesdienst dezidiert von queeren Leuten vorbereitet werden soll und nicht-queere Unterstützer*innen ("Allies") erst später hinzustoßen. Das wird bestimmt eine schöne Sache, zu der ich nochmal einen ganz eigenen Blickwinkel beitragen kann.

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