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Danke fürs Organisieren, farmersg. Ich werde erst relativ kurzfristig sagen, ob es klappt.

LG, Albis
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Spass und Allgemeines / Antw:In welcher Stadt bin ich hier im Rock?
« Letzter Beitrag von Albis am Gestern um 22:48 »
Jetzt war ich ein paar Tage nicht hier, aber ja, der Hautacuperche steht am Strand von La Puntilla im Valle Gran Rey auf La Gomera.
Das nächste Rätsel mach ich dann etwas schwerer... ;)

LG, Albis
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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 22:25 »
Also - ohne Deine Freunde und Deine Beziehung zu ihnen wirklich zu kennen - würde ich doch so verfahren:

Frage sie, was am Hosentragen für sie so wichtig ist, dass sie Dich wegen Deines Rocktragens andauernd anfeinden.
Sage ihnen, es sei ihre Sache, Hosen zu tragen, wenn sie meinen, sie tragen zu müssen. Du aber habest Dich von diesem Zwang befreit.
Sage ihnen, Dein Bild von Männlichkeit (und wenn das Wort für Dich wichtig ist, von Manneswürde) sei für Dich unabhängig davon, ob ein Beinkleid eine Röhre oder zwei Röhren habe.
Sage ihnen, Du hieltest es für kleingeistig, Männlichkeit davon abhängig zu machen, welches Beinkleid (oder allgemeiner, welche Kleidung) am trägt.
Und sage ihnen, dass es die Lebensqualität erhöhe, mehr Kleidungsauswahl zu haben. Darauf verzichten dürfe jeder, aber jemanden blöd anzumachen, der seine eigene Lebensqualität erhöht hat, ohne damit jemand anderem zu schaden, sei ein geistiger Tiefflug sondergleichen.

Mag sein, dass Du dadurch "Freunde" verlierst. Da musst Du selbst sehen, ob es Dir das wert ist.
Konservative sind ja oft Leute, die einfach bewahren möchten, woran sie sich gewöhnt haben. Daran ist nichts verwerflich. Aber es anderen aufzuzwingen geht gar nicht! (Es wir so vieles durch andere Menschen, vor allem durch Bauherren und Bauunternehmer, zerstört, was ich gerne unverändert hätte, aber da fragt mich niemand. Wenn jemand aber eine Kleidung trägt, die ich für mich nicht wählen würde, ficht mich das überhaupt nicht an.)

Was hältst Du von meinem Vorschlag, Zwurg?

LG, Micha
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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von Timper am Gestern um 21:51 »
Das tut mir sehr leid, lieber Zwurg.

Wenn Du aber meinst, dass Du negative Reaktionen bekommst, weil Du selten Röcke trägst: Wäre es eine Option öfter Röcke zu tragen? Ich meine, dann sähen die "Freunde", dass es für Dich normal ist und kein Ab-und-zu-mal-auffallen-Wollen.

Aber wie sehen denn diese negativen Reaktionen aus? Was sagen Deine "alten Freunde"?

LG, Micha

Ich kenne die Jungs seit über 40 Jahren.
Wir sind damals um die Häuser gezogen, Disco, Urlaube, usw. Fast alle sind verheiratet und haben mittlerweile erwachsene Kinder.
Wir sehen uns nicht mehr so häufig wie früher, aber ab und an gehen wir alle zusammen zum Essen und natürlich hab ich sie auch zu meinen runden Geburtstagen eingeladen. seit meinem 40. trage ich Dabei Rock.
Und einer dem ich früher sehr nahe war,  ist sehr konservativ eingestellt und er kann es überhaupt nicht fassen, dass ich Rock trage und das sagte er mir immer wieder. Ein anderer sieht das ähnlich, unsere Mütter waren bis vor kurzem im gleichen Altersheim, und wir haben uns oft bei dem Besuch unserer Mütter getroffen. Einmal war ich in meinem neuen Kilt. Und er meinte: Das passt aber nicht! Und ich meinte: doch das passt schon.
Ich laufe seltener bei alltäglichen Gelegenheiten im Rock durch die Gegend.
Somit das nicht so sichtbar.

In der Arbeit war ich an meinem 59. Geburtstag in der Arbeit im Rock, mit verschiedenen Reaktionen, auch eher lächerliche Reaktionen von Menschen denen ich mich ansonsten sehr Nahe fühle.
Wer dich nicht so nimmt wie du bist den brauchst du nicht.
Mach dein Ding so wie es für dich gut und richtig ist.
Und vor allem such dir die richtigen Events wo du dich entspannt ausleben kannst.
Dein Leben musst du bei niemanden rechtfertigen!
So handhabe ich das.
Wer meinen Weg nicht teilt geht eben einen anderen.
Da mache ich mich von niemanden abhängig.
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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von cephalus am Gestern um 17:10 »
Cephalus und MAS ich beneide euch um euer Umfeld.
Oder um eure persönliche Freiheit.
Da ich seltener Rock trage bekomme ich vor allem in meinem persönlichen Umfeld durchaus negative Rückmeldungen.
Vor allem von sehr alten Freunden.
Da tue ich mir nicht immer leicht.

Hallo Zwurg,
vermutlich würde ich es weitgehend bleiben lassen, Einröhriges zu tragen, würde ich reihenweise negative Reaktionen ernten.
Ich finde es schade, eine wirkliche Lösung habe ich für Dich auch nicht.
Bleibt eigentlich nur, dein Umfeld inhaltlich und räumlich zu erweitern.
Eine sehr bunte Großstadt macht doch einen großen Unterschied aus - selbst diejenigen, die damit weniger zurecht kommen, haben eher gelernt die Klappe zu halten, weil es einfach nicht mehr üblich oder akzeptiert ist, andere Menschen zu kommentieren.

Von den alten Kumpels aus jungen Jahren sind bei mir nicht mehr viele übrig, zu denen ich noch Kontakt habe, aber das sind genau die, die nicht konservativ sind, alles gebildete Kosmopoliten. Der Kontakt zum Rest ist auf meinem Lebensweg langsam eingeschlafen.
Genau diejenigen die übrig sind, haben andere Themen, als meine Kleidung, egal ob sie gefällt ode auch nicht.

Auch wenn es sehr schwierig ist, bleibt für angenehmes Rocktragen nur, sich neue Kontakte und Umfelder zu suchen - sagt der der zwar voll akzeptiert ist, aber zu wenige Gelegenheiten findet Chices auszuführen ::)
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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von Zwurg am Gestern um 14:28 »
Das tut mir sehr leid, lieber Zwurg.

Wenn Du aber meinst, dass Du negative Reaktionen bekommst, weil Du selten Röcke trägst: Wäre es eine Option öfter Röcke zu tragen? Ich meine, dann sähen die "Freunde", dass es für Dich normal ist und kein Ab-und-zu-mal-auffallen-Wollen.

Aber wie sehen denn diese negativen Reaktionen aus? Was sagen Deine "alten Freunde"?

LG, Micha

Ich kenne die Jungs seit über 40 Jahren.
Wir sind damals um die Häuser gezogen, Disco, Urlaube, usw. Fast alle sind verheiratet und haben mittlerweile erwachsene Kinder.
Wir sehen uns nicht mehr so häufig wie früher, aber ab und an gehen wir alle zusammen zum Essen und natürlich hab ich sie auch zu meinen runden Geburtstagen eingeladen. seit meinem 40. trage ich Dabei Rock.
Und einer dem ich früher sehr nahe war,  ist sehr konservativ eingestellt und er kann es überhaupt nicht fassen, dass ich Rock trage und das sagte er mir immer wieder. Ein anderer sieht das ähnlich, unsere Mütter waren bis vor kurzem im gleichen Altersheim, und wir haben uns oft bei dem Besuch unserer Mütter getroffen. Einmal war ich in meinem neuen Kilt. Und er meinte: Das passt aber nicht! Und ich meinte: doch das passt schon.
Ich laufe seltener bei alltäglichen Gelegenheiten im Rock durch die Gegend.
Somit das nicht so sichtbar.

In der Arbeit war ich an meinem 59. Geburtstag in der Arbeit im Rock, mit verschiedenen Reaktionen, auch eher lächerliche Reaktionen von Menschen denen ich mich ansonsten sehr Nahe fühle.
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 09:03 »
Das dachte ich auch. So ganz nebenbei und ohne es extra zu erwähnen. So kann Gewöhnung passieren.

LG, Micha
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von Skirtedman am Gestern um 03:56 »
Wow. Auch wenn der Protagonist ziemlich unflätig im Glitzeroutfit dasitzt, und auch wenn dieses dem ukraïnischen Vorbild mit non-maskulinen Ambitionen abgeschaut ist, so ist es aber doch recht kleidsam, wenn man mal von dem eher dämlichen Kopfschmuck absieht.

Und nochmals Wow! Gegen Ende der Passage trägt der Protagonist ungefähr 12 verschiedene Outfits, und nur gefühlt zwei haben nur noch was mit Hosen zu tun.

So kann man die Hosen-Fixiertheit männlichen Nachwuchses ins Wanken bringen!
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Rund um den Rock / Antw:Rocker gesichtet
« Letzter Beitrag von MAS am Gestern um 01:36 »
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Erfahrungsberichte / Antw:Tolerante Reaktionen
« Letzter Beitrag von MAS am 13.05.2026 23:22 »
Wie alt der Knabe war, weiß ich nicht, Wolfgang, vielleicht war er um die 12 oder so. Die anderen Jungs schienen etwas älter zu sein, mich aber nicht zu bemerken. Kann sein, dass hinter mit hörte, wie er sie auf mich aufmerksam machte, aber ich war da auch schon wieder weiter und drehte mich nicht um.

Und ja, so zwischen der Zufriedenheit mit meiner privaten Situation als Rockträger nahezu genau so toleriert, respektiert und/oder akzeptiert zu werden wir die hosentragenden Menschen allerlei Geschlechts und der Unzufriedenheit damit, dass die emanzipatorische Seite des männlichen Rocktragend so wenig beachtet und gewürdigt wird.

Wenn Du den Beginn unserer Männerrockbewegung auf ungefähr 2000 ansetzt, ist das die Zeit, in der ich damit anfing in unserer deutschen Öffentlichkeit  Röcke zu tragen. Das war nämlich 1999.

Aber über die weitere Geschwindigkeit der Normalisierung des männlichen Rocktragens wage ich keine Prognosen. 1999 jedenfalls dachte ich, es sei ein Viertel Jahrhundert später sicher ganz normal, dass Männer auch Röcke tragen. Weit gefehlt!   Aber immerhin ist es für mich normal, und für Dich und für einige mehr, was, wie gesagt, auch schön ist!

LG, Micha
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