Aus meiner Sicht wäre es am besten, wenn die beiden, die sich uneins sind, erstmal persönlich miteinander sprechen, zuhören, den anderen verstehen. Das würde durch die Einladung zu einem öffentlichen Event mit Zuschauern, Missionaren und Provokateuren verhindert.
An der Form der Einladung und des Treffens sieht man, welches Ziel die Teilnehmer tatsächlich verfolgen.
Mit dem Betonen der Unterschiede und Beharren auf Distanzierung gegeneinander wird eine Annäherung schwierig
Beide Teilnehmer müssen sich gleichwertig als Subjekt begegnen, nicht ein Subjekt, das ein Objekt belehrt oder erzieht.
Lieber doppelrock,
die Diskussion ist sowieso schon öffentlich (Forum). Ich wollte deinen Plädoyers für Demokratie und Meinungsfreiheit maximalen Wert verleihen, in dem ich es öffentlich für alle mache. Gerade auch um den Schlagworten "Zensur" und "Cancel Culture" keine Angriffsfläche zu bieten.
Meine Intention ist es den Seiten Gehör zu verschaffen und eine tiefer gehende Dialektik zu ermöglichen, als sie hier in Threads möglich wäre. Anhand deiner Kommentare merke ich, dass du ein Bedürfnis an Austausch hast und es dir hier oft zu oberflächlich ist. Es ist mein Versuch, deinem Wunsch nachzukommen, den Themen mehr Tiefe und Raum zu verleihen.
Ich glaube, du brauchst auch keine Angst vor "Belehrungen" zu haben. Du bist ein selbstbewusster Mensch, der Frei Schnauze seine Meinung sagt. Ich finde, du machst dir unnötig Sorgen. Wir sollten uns aber klar sein: Wer seine Meinung äußert, der muss damit rechnen, dass jemand eine Gegenmeinung vertritt. Das gehört zu einer ehrlichen und offenen Debattenkultur dazu. Sollte es irgendwie entgleisen, kenne ich als Pädagoge Methoden, um deeskalierend entgegen zu wirken. Auch dahingehend kann ich dich beruhigen.
Mal sehen, was draus wird.
Ich glaube, wir sollten das direkt ausmachen, sonst verläuft sich das. Für die Planung ist aber erstmal wichtig: Möchtest du Adornos
Dialektik der Aufklärung als Einstiegslektüre voraussetzen? Dann müssten wir den Termin in ein paar Monaten ansetzen. Butler und Marx würde ich mal ausklammern, weil es sonst den Vorbereitungsrahmen sprengen würde. Wenn keine Lektüre als Prämisse vorausgesetzt werden soll, dann sind frühere Termin möglich. Das hätte auch den Vorteil, dass sich mehr Teilnehmer beteiligen können.
Das sollten wir erst abklären, bevor wir einen konkreten Termin ausmachen können. Ich würde aber am besten ein Zoom-Meeting an einem Samstagabend vorschlagen, um möglichst viele Interessenten ansprechen zu können.