Autor Thema: Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion  (Gelesen 22541 mal)

Offline MAS

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #120 am: 18.05.2026 21:57 »
Ja, lieber Bernd, wir müssen unterscheiden zwischen unserm jeweiligen Selbstkonzept und gesellschaftlichen Erwartungen an uns. "Gender" ist indes für beides der korrekte Begriff. Man sagt ja auch "soziales Geschlecht" dazu, im Unterschied zum biologischen (wobei ich meine, man müsste hier "biotisch" schreiben, denn man sagt ja auch "sozial" und nicht "soziologisch", aber Sprache ist selten konsequent logisch.) Ich sage aber auch gerne "kulturelles Geschlecht" im Unterschied zum natürlichen.

Aber man kann Selbstkonzept und gesellschaftliche Erwartungen auch nicht so hundertprozentig voneinander trennen, da sie sich gegenseitig beeinflussen. Vor allem beeinflussen gesellschaftliche Erwartungen die Selbstkonzepte, entweder, in dem man sich ihnen anpasst oder indem man ihnen widerspricht oder sich gar von ihnen emanzipiert. Aber vollkommen frei von den Erwartungen der Gesellschaft bzw. der Mitmenschen sind wir nie oder zumindest ist das selten.

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Offline MAS

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #121 am: 18.05.2026 22:26 »
Etwas abseits des Hauptthemas, hier ein Video, dass dem Klischee, Bier sei reine Männersache, widerspricht:
https://www1.wdr.de/nrw/rheinland/biersammlung-zuelpich-loswerden-102.html
Hier ist die ganze Geschichte: https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeitgeschichten/videos/hauskauf-mit-altlast-wohin-mit-13-000-flaschen-bier-clip-hauskauf-mit-altlast-100.html

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Offline Zwurg

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #122 am: 18.05.2026 23:06 »
Irgendwie schon schade, das nun die Biersammlung, in der bestimmt sehr viel Arbeit und Lebenszeit steckte, nun aufgelöst und zerstört wird.

Das erinnert mich an ein Filmzitat: " All diese Momente werden verloren sein, wie Tränen im Regen."

Ich tinke nicht viel Bier. Ich kaufe meist zu Beginn des Sommers 2 Kasten Bier. Manche nehme ich auf die Mittelalterfeste mit und gebe sie auch weiter. Den Rest habe ich Mühe bis zum nächsten Sommer aufzubrauchen.
Im Moment mag ich gerne Schönramer Dunkel.
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Offline MAS

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« Antwort #123 am: 18.05.2026 23:49 »
Ja, so empfinde ich auch wegen der Sammlung. Ich habe ja auch einige Dosen und Flaschen gesammelt, aber alle leer. Und viel weniger als das da.

Mein Konsum ist höher als Deiner, was aber auch keine Kunst ist. Von Schönramer hatte ich glaube ich auch mal was.
Ja:
D   
By   
Petting   
Privatbrauerei Schönram   
Oberg. dkl.: St
Imperial Stout
Alk.: 9,5 %
(Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Hopfen, Hefe)   
Fla   0,33 l   
Siegburg, zu Hause;
(gekauft bei Rewe in Königswinter-Ittenbach,Sa 26.3.2016, €)

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Offline Skirtedman

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #124 am: Gestern um 01:44 »
...

Ja, ich kann mich der Sichtweise von Bernd voll und ganz anschließen.

Auch ich entspreche in vielen Dingen wie Charakter, Verhalten, Interessen nicht dem, was man gemeinhin als "typisch männlich" darstellt und eine gewisse Typisierung von "was ein Mann so macht" vornimmt "und was nicht". Und dennoch kann ich so unbehelligt mein Leben führen. Ja, und auch mit meiner Kleidung kann ich das ebenso. Das finde ich toll. Freilich sieht man mein Uninteresse an Fahrzeugtypen, Sportergebnissen und meine nicht ausgeprägten Grillvorlieben meistens mir nicht auf Anhieb an. Meine Kleidungsvorlieben aber sofort.

Ich finde es richtig und wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie andere Menschen, besonders Männer, zu unserem Kleidungsstil stehen und inwieweit das noch eine breitere Welle in der Gesellschaft nehmen könnte, und woran es liegt, dass es noch immer nicht eine breitere Masse von uns als Inspirationsgeber adaptiert hat.

Wir haben schon vielfach hier im Forum uns Gedanken dazu und zu den Rollenbildern bzw. Rollenerwartungen von Männern gemacht. Vielleicht hatten wir es bisher noch nie so schön ausgedrückt, wie Ihr das in den letzten Tagen hier gemacht habt.

Ich weiss, wie wünschenswert für viele von uns es wäre, wenn wir zahlenmässig mehr in der Gesellschaft sichtbar wären. Es würde auch die tatsächliche oder virtuelle Last von uns einzelnen nehmen, uns immer wieder erklären zu müssen oder uns mit falschen Zuordnungen konfrontiert zu sehen. Um noch selbstverständlicher Rock und Kleid im Alltag tragen zu können, ist es am wichtigsten, dass in der Gesellschaft allgemein bekannt wird, dass es eben auch Männer gibt, die sich voll und ganz als Männer sehen und trotzdem Röcke bzw. Kleider tragen möchten. So, wie es sich herumgesprochen hat, dass Frauen Hosen, Kleider oder Röcke tragen, ohne damit eine darüber hinaus gehende Botschaft ausdrücken zu wollen.

Die einzige Möglichkeit, das zu vermitteln, ist (abseits einer potenziell forums- oder vereinsbasierten Öffentlichkeitsarbeit) dass das jeder von uns in seinem eigenen Lebensbereich vorlebt und in Begegnungen mit anderen Menschen verbal oder non-verbal vermittelt, dass der Rock am männlichen Mensch nichts weiter zu bedeuten hat, wie eine Hose am weiblichen Mensch.

Frauen haben viele Rollenerwartungen, die man in den 50er Jahren noch an eine Frau hatte, inzwischen abgelegt. Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen. Rein formal gibt es heute eigentlich keine Rollenerwartung an die Frau mehr, was Bekleidung betrifft (wenn man von Details absieht).

Vielleicht müssen wir in unseren eigenen Köpfen auch erst einmal den Gedanken streichen, dass wir mit unserer freien Kleidungswahl nicht den Erwartungen entsprechen. Ich hege ja auch keine Gedanken in meinem Kopf, wie Person X oder Y sich zum nächsten Zusammentreffen kleiden wird. Warum sollen andere an mich Erwartungen haben, wie ich mich kleide?
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline MAS

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« Antwort #125 am: Gestern um 07:48 »
Ich finde Deinen Text sehr gut, lieber Wolfgang, muss aber leider einem Satz widersprechen:

Zitat
Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen.]Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen.

Ich kenne christliche Gemeinden, in denen die Frauen genau so wenig Hosen tragen, wie die Männer Röcke. Gut, jetzt kann man fragen, ob diese Gemeinden zur Mehrheitsgesellschaft gehören. Vielleicht sind sie ein letzter Posten der gegenderten Kleidungsaufteilung. Aber es gibt sie noch.

Gleich fahre ich mal wieder nach Bielefeld als "normaler" Mann im Rock und tue, wie von Dir geheißen.

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Offline high4all

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« Antwort #126 am: Gestern um 09:22 »
Und dann gibt es da noch die sogenannten "Tradwifes" in sozialen Medien, die das alte Rollenbild der Frau in diversen Filmchen propagieren, die mich stark an Reklamefilme der 1950er und 1960er Jahre erinnern.
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Offline cephalus

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« Antwort #127 am: Gestern um 09:58 »
Das mit männlicher Rolle mit der Mann zufrieden ist und die Ausgestalltung im Zusammenhang mit eigenen und fremden Erwartungen haben wir ausgiebig bsprochen.

Aber:

Was bewegt die Menschen, die sich als nicht binär und damit irgendwo im Spektrum zwischen männlich und weiblich betrachten?
Wo liegt der Unterschied zu infrage gestellten Rollenverhalten?
Oder ist doch nur eine Konsequenz aus den jeweiligen Erwartungen, die man nach innen und aussen, so griffig zusammenfassen kann.

Offline Skirtedman

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #128 am: Gestern um 13:01 »
Durchaus interessante Fragen.

Das werden sicherlich nur Betroffene hinreichend erklären können.

Mein Eindruck als Aussenstehender ist, dass eher Deine letzte Vermutung am häufigsten zutreffen wird:
"eine Konsequenz aus den jeweiligen Erwartungen, die man nach innen und aussen, so griffig zusammenfassen kann."

Auch wenn Menschen, die sich nicht-binär verstehen, scheinbar die Rollenerwartungen aufbrechen, arbeiten sie jedoch stark mit diesen Rollenerwartungen. Ohne diese würde es schwerer fallen, sich als dazwischen zu verorten.

Und dann gibt es da noch die sogenannten "Tradwifes" in sozialen Medien, die das alte Rollenbild der Frau in diversen Filmchen propagieren, die mich stark an Reklamefilme der 1950er und 1960er Jahre erinnern.

Ja, das sind diese 'reaktionären' Kräfte, die meist mit weiterreichendem Interesse sich die vermeintlich 'guten alten Zeiten' wieder herbeiträumen.

Das Wiedererstarken von traditionellen Leitbildern betrifft ja auch männliche Rollenverständnisse. Gerade gestern wurde ich in der Tagesschau auf den überwiegend in sozialen Medien verbreiteten Memen des "Looksmaxxing" aufmerksam. Wo es darum geht, mit Muskelaufbau, Körperoptimierung durch Fettweghungern, aber auch Körperoptimierung mit manueller Wangenknochenbearbeitung (mit Hämmern für ein markanteres Aussehen) einem überzogenen Männlichkeitsideal nachzueifen, um sich so für mehr Erfolg bei Frauen und in Karriere zu optimieren.

Es gibt halt immer und zu allem irgendwelche (überzogenen) Gegenbewegungen.

Zitat
Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen.]Es käme heute wahrscheinlich niemand in der Mehrheitsgesellschaft mehr auf die Idee, die Rollenerwartung an Frauen beim Punkt Kleidung wieder auf nur noch Rock oder Kleid zu verengen.

Ich kenne christliche Gemeinden, in denen die Frauen genau so wenig Hosen tragen, wie die Männer Röcke. Gut, jetzt kann man fragen, ob diese Gemeinden zur Mehrheitsgesellschaft gehören. Vielleicht sind sie ein letzter Posten der gegenderten Kleidungsaufteilung. Aber es gibt sie noch.

Ja, und genau deswegen habe ich von der Mehrheitsgesellschaft gesprochen. Diese gehören nicht dazu.

Es gibt auch noch andere zumeist religiös getriebene Rollenerwartungen und -erfüllungen, in deren Umfeld Frauen ebenso defintiv keine Hosen tragen. Und die sind durchaus mit einem gewissen Anteil in unserer Gesellschaft sichtbar. Auch wenn man sie wahrscheinlich mit deutlichen Prozentzahlen beziffern kann, sind sie aber trotzdem ebenso nicht Bestandteil der hier gemeinten 'Mehrheitsgesellschaft'.

Und selbst wenn man die betroffenen Frauen, die sich diesen Erwartungen unterordnen oder sie aus freier Entscheidung erfüllen, wenn man diese Frauen befragen würde, ob sie einem allgemeinen Hosenverbot für Frauen zustimmen würden, bin ich der festen Überzeugung, dass viele dem nicht zustimmen würden.

Den Begriff 'Mehrheitsgesellschaft' habt Ihr, Micha und Bernd, ja hier eingeführt. Ich finde ihn ganz brauchbar, weil man sich darunter in diesem unserem Kontext etwas vorstellen kann. Und 'Mehrheitsgesellschaft' fühlt sich in meinem Verständnis ausgreifender an, als nur ein vages 50 Prozent + ein kleines x sich vorzustellen, sondern ich sehe da schon eine ziemliche Mehrheit darin, die sich bei mindestens deutlich zwei Drittel, wenn nicht sogar deutlich höher bewegt.

Und selbst würde man nicht die Gesellschafts-Mehrheit, sondern nur die Hälfte der Gesellschaft befragen, nämlich ausschließlich die Männer, ob ein Hosenverbot für Frauen ausgesprochen werden solle, bin ich mir sicher, es würde sich dafür längst keine Mehrheit mehr finden lassen.
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Offline doppelrock

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« Antwort #129 am: Gestern um 18:57 »
Schade. Bin ich wirklich der einzige, der merkt, dass die Diskussion sich schon wieder im Kreise dreht?
Mancher schließt wieder von sich auf andere und meint, Männer würden Röcke deshalb tragen, weil sie mit irgendeinem Männerbild in der Gesellschaft zufrieden seien?

Bitte beachtet, dass es viele Männer gibt, die mit sich und der Männerrolle in ihrem Umfeld zufrieden sind, dieses nicht infrage stellen brauchen und auch nicht wollen und dass manche von ihnen einfach mal neue Kleidung probieren wollen. Einfach so mit Spaß und Freude. Ohne Moralismus und Umerziehung.

Bitte akzeptiert das endlich, sonst verschreckt ihr noch die letzten Interessierten.

Offline MAS

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Wir wissen das, Doppelrock, aber es ging ja um die Leute, die Männern in Röcken diese Unzufriedenheit mit dem eigenen Geschlecht unterstellen und deshalb nie Röcke tragen würden.

Bitte nicht verwechseln, was als unsere Meinung sagen oder was wir vermuten, das andere denken.

Und doch gibt es natürlich gewisse Unzufriedenheiten mit Teilen des gängigen Männlichkeitsbildes, wie mit dem Teil, dass man als Mann Hosen tragen muss. Und ich denke, damit bist auch Du unzufrieden, sonst würdest Du Dich nicht darüber hinwegsetzen.

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Offline MAS

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Ja, Wolfgang, "Mehrheitsgesellschaft" und "Gesellschafts-Mehrheit" auseinanderzuhalten, halte auch ich für sinnvoll. Ersteres beschreibt so den allgemeinen Usus, wie man was tut und was man für Meinungen hat usw., letzteres das Ergebnis einer quantitativen Umfrage, die durchaus ergeben kann, dass eine Mehrheit gar nicht so denkt wie die Mehrheitsgesellschaft. Sie geben es nur normalerweise nicht zu, anders zu sein, als sie meinen, sein zu sollen.

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Offline Skirtedman

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Nun, Micha, mit Deinem letzten Beitrag bringst Du noch mal einen anderen theoretischen Seitenaspekt hinein, den ich bei der Verwendung Eures Begriffs 'Mehrheitsgesellschaft' gar nicht mit einbeziehen wollte.

Und danke, doppelrock, für Deinen Hinweis. Allerdings dreht sich seit Tagen im Kern die Diskussion hier vor allem darum, dass es eben auch Männer gibt, die ohne - wie Du es mit Schlagworten benennst - "ohne Moral und Umerziehung" einfach Röcke tragen wollen.

Freilich hat auch Micha recht, dass auch ein Mann, obwohl er nur aus Spaß und Freude Röcke tragen möchte, mit einer Rollenerwartung nicht ganz zufrieden ist, die von Männern abverlangt, in ihrem Leben ausschließlich Hosen zu tragen.
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Offline doppelrock

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Stimmt, skirtedman, das sind viele verschiedene Aspekte und Standpunkte, die eine Rolle spielen können.

Dennoch glaube ich, dass gerade die Männer, die einfach Spaß an Kleidung haben und das nicht zwingend in gesellschaftlichem oder ideologischen Kontext sehen möchten, unbedingt auf positive, unpolitische Art angesprochen werden sollen, um sie nicht abzuschrecken.
Wer ohnehin in Rollen und Ideologien denkt, kann das für sich und in seiner Gruppe ja gern tun. Dort wo es nicht das unbefangene Probieren neuer Kleidung erschwert oder verunmöglicht. An den Beiträgen lässt sich leicht ablesen, wie schwer es vielen fällt, sich von ihren eigenen Gedanken zu lösen und unbefangen auf neue Interessenten zuzugehen,

Offline MAS

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Wobei "ohne Moral" wie "unmoralisch" klingt. Das will ich nun auch nicht sein. Aber Doppelrock schrieb auch nicht "ohne Moral", sondern "ohne Moralismus". Ich vermute, er meint von den zwei hier genannten Bedeutungen des Wortes: https://de.wikipedia.org/wiki/Moralismus die zweite.

In Bezug auf die Gesellschaft und ihre Akzeptanz von rocktragenden Männern - egal aus welchen Gründen wir Röcke tragen - , könnte man auch von einer nötigen Umerziehung sprechen. Lieber verwende ich aber das Wort "Weiterentwicklung".

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