Autor Thema: Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion  (Gelesen 669 mal)

Offline MAS

  • Für ein großherziges Forum ohne Ausgrenzung!
  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 28.401
  • Geschlecht: Männlich
  • Toleranz ist gut, Respekt ist besser!
    • IFN
  • Pronomen: Unwichtig
Wobei ich das genau so mache, jeden Tag, wie Doppelrock und Chris es hier propagieren. Aber das eine - das private Rocktragen im Alltag - muss das andere - die PR für ein Umdenken in der Gesellschaft - nicht ausschließen. Das hat nichts mit Schubladendenken zu tun, sondern mit einer Hoffnung auf Fortschritt.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Offline doppelrock

  • Hero
  • ****
  • Beiträge: 1.644
  • Geschlecht: Männlich
Im Grunde drhet sich das Thema ständig im Kreis, es gab ja auch schon mal einen Strang zwecks Vereinsgründung, Auch da war der persönliche Richtungsstreit schon ausgeprägt.

In einer Gesellschaft, in der Individualität nur in harmloser dekorativer Form oder als Gratismut geduldet wird, bedeutet echte Individualität erstmal im eigenen Inneren aufräumen, wieder Bauchgefühl spüren und auf den Hausverstand hören. Und das dann entsprechend zu leben.

Dagegen wird es Interessenten abschrecken, wenn jemand, der nur Nachrichten nachspricht, ohne sie zu verstehen, aber ständig belehrt und moralisiert. Selbst hier im Forum kann jeder den Unmut darüber wahrnehmen, wenn er denn möchte.

Also die eigene Mitte finden, ausgeglichen und positiv gestimmt leben, dann gibt es auch interessierte Kontakte oder Nachahmer. Ganz ohne Druck, nur mit Freude und Sympathie.

Offline cephalus

  • Team
  • Legende
  • ******
  • Beiträge: 8.420
  • Geschlecht: Männlich
    • muenchengefluester
    • Münchengeflüster
Vielleicht haben viele Männer aufgegeben, weil es ihnen nicht schnell genug ging, und ihnen der lange Atem und/oder die Leidenschaft fehlt. Oder es ist ihnen langweilig geworden. Oder sie haben Angst vor dem Gegenwind, woher sie auch immer ihn wehen sehen.

Oder das Gegenteil ist der Fall.
Ich fühle den gesellschaftlichen Druck nicht mehr wie vor 20 Jahren.
Ich brauche keine Unterstützung, keine  Besätigung mehr, ich kann viel einfacher machen, was ich will.

Damals waren die meisten Outfits weniger spektakulär und tageslichttauglicher,
 (...)
Mein Stil ist unverändert, wahrscheinlich wegen zurückweichendem Haupthaar und vorgerücktem Alter sogar muskuliner erscheinend als früher,
Nach wie vor interessiert mich nur die Erweiterung der Mode für den Mann.

Ich empfinde die meisten Outfits die man hier sieht nicht als spektakulär oder nicht tageslichttauglich, eher als modischer, abgestimmter und vielfältiger.
Früher hatte ich das Gefühl, Hauptsache Rock, egal zu was und ob irgendwie abgestimmt oder nicht. (*)

Das war kaum eine Erweiterung der Mode, sondern ein Kleidungsstück Stück dazu, aber eben kein modisches Neuland.

(*) Die besonders ausgefallenen Kreationen die üblicherweise auch Frauen nicht im Alltag tragen, haben für mich auch ihre Berechtigung:
Ich verstehe sie als Kunstform, nicht als normale Kleidung.


 

SMF 2.0.19 | SMF © 2020, Simple Machines | Bedingungen und Regeln

go up