Autor Thema: Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion  (Gelesen 968 mal)

Online Skirtedman

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #15 am: Gestern um 02:47 »
Einfach so tun, als wäre es das normalste der Welt...

Wenn ich meine ganze Rocklaufbahn, die lange in Teilen recht zögerlich war, zurückdenke:
Leichter gesagt als getan!

Aber:
Genau so isses!
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch geistig gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks wohl sein, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Offline MAS

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #16 am: Gestern um 08:05 »
Wobei ich das genau so mache, jeden Tag, wie Doppelrock und Chris es hier propagieren. Aber das eine - das private Rocktragen im Alltag - muss das andere - die PR für ein Umdenken in der Gesellschaft - nicht ausschließen. Das hat nichts mit Schubladendenken zu tun, sondern mit einer Hoffnung auf Fortschritt.

LG, Micha
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Offline doppelrock

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #17 am: Gestern um 09:20 »
Im Grunde drhet sich das Thema ständig im Kreis, es gab ja auch schon mal einen Strang zwecks Vereinsgründung, Auch da war der persönliche Richtungsstreit schon ausgeprägt.

In einer Gesellschaft, in der Individualität nur in harmloser dekorativer Form oder als Gratismut geduldet wird, bedeutet echte Individualität erstmal im eigenen Inneren aufräumen, wieder Bauchgefühl spüren und auf den Hausverstand hören. Und das dann entsprechend zu leben.

Dagegen wird es Interessenten abschrecken, wenn jemand, der nur Nachrichten nachspricht, ohne sie zu verstehen, aber ständig belehrt und moralisiert. Selbst hier im Forum kann jeder den Unmut darüber wahrnehmen, wenn er denn möchte.

Also die eigene Mitte finden, ausgeglichen und positiv gestimmt leben, dann gibt es auch interessierte Kontakte oder Nachahmer. Ganz ohne Druck, nur mit Freude und Sympathie.

Offline cephalus

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #18 am: Gestern um 13:57 »
Vielleicht haben viele Männer aufgegeben, weil es ihnen nicht schnell genug ging, und ihnen der lange Atem und/oder die Leidenschaft fehlt. Oder es ist ihnen langweilig geworden. Oder sie haben Angst vor dem Gegenwind, woher sie auch immer ihn wehen sehen.

Oder das Gegenteil ist der Fall.
Ich fühle den gesellschaftlichen Druck nicht mehr wie vor 20 Jahren.
Ich brauche keine Unterstützung, keine  Besätigung mehr, ich kann viel einfacher machen, was ich will.

Damals waren die meisten Outfits weniger spektakulär und tageslichttauglicher,
 (...)
Mein Stil ist unverändert, wahrscheinlich wegen zurückweichendem Haupthaar und vorgerücktem Alter sogar muskuliner erscheinend als früher,
Nach wie vor interessiert mich nur die Erweiterung der Mode für den Mann.

Ich empfinde die meisten Outfits die man hier sieht nicht als spektakulär oder nicht tageslichttauglich, eher als modischer, abgestimmter und vielfältiger.
Früher hatte ich das Gefühl, Hauptsache Rock, egal zu was und ob irgendwie abgestimmt oder nicht. (*)

Das war kaum eine Erweiterung der Mode, sondern ein Kleidungsstück Stück dazu, aber eben kein modisches Neuland.

(*) Die besonders ausgefallenen Kreationen die üblicherweise auch Frauen nicht im Alltag tragen, haben für mich auch ihre Berechtigung:
Ich verstehe sie als Kunstform, nicht als normale Kleidung.


Offline MAS

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« Antwort #19 am: Gestern um 16:37 »
Vielleicht haben viele Männer aufgegeben, weil es ihnen nicht schnell genug ging, und ihnen der lange Atem und/oder die Leidenschaft fehlt. Oder es ist ihnen langweilig geworden. Oder sie haben Angst vor dem Gegenwind, woher sie auch immer ihn wehen sehen.

Oder das Gegenteil ist der Fall.
Ich fühle den gesellschaftlichen Druck nicht mehr wie vor 20 Jahren.
Ich brauche keine Unterstützung, keine  Besätigung mehr, ich kann viel einfacher machen, was ich will.

Ja, natürlich, so geht es mir auch, lieber Cephalus. Aber nicht jeder hat diese positive Erfahrung.

LG, Micha
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Offline MAS

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« Antwort #20 am: Gestern um 16:43 »

Dagegen wird es Interessenten abschrecken, wenn jemand, der nur Nachrichten nachspricht, ohne sie zu verstehen, aber ständig belehrt und moralisiert. Selbst hier im Forum kann jeder den Unmut darüber wahrnehmen, wenn er denn möchte.

Du spürst den Unmut über mich, weil ich nicht Deiner Ideologie anhänge, Doppelrock, sondern mein eigenes Werteverständnis habe.

Also die eigene Mitte finden, ausgeglichen und positiv gestimmt leben, dann gibt es auch interessierte Kontakte oder Nachahmer. Ganz ohne Druck, nur mit Freude und Sympathie.

Danke für die Belehrung und Moralisierung!

Im Grunde sehe ich letzteres ja genau so. Aber wenn ich es so mache, ist es für Dich schlimm, weil ich es in wichtigen Details anders mache als Du. Und dann möchtest Du die, die es anders machen, lieber diffamieren als Leute, die nichts verstanden haben. Ganz schön überheblich!

Gru, Micha

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Offline Albis

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« Antwort #21 am: Gestern um 19:02 »
@Chris Schumann und z.T. doppelrock: Ja, natürlich ist das selbstbewusste Tragen von Röcken auch ein wichtiges Mittel, um unser Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Aber die Reichweite ist begrenzt. Es gibt mit Sicherheit noch eine erhebliche Zahl an Männern, die gern Rock tragen wollen würden, sich aber nicht trauen. Und eine weitere Zahl, denen das Thema noch vollkommen unbekannt ist, deren Interesse man wecken könnte.

Man kann mit sich selbst zufrieden sein, selbstbewusst Rock tragen, und alle anderen Menschen können einem egal sein. Oder man hilft eben denjenigen, die noch nicht soweit sind.

LG, Albis

Offline Lars

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Antw:Öffentlichkeits-Arbeit für "Rock am Mann" - Diskussion
« Antwort #22 am: Gestern um 19:44 »
Der Rock am Mann geht einfach unter in diesem Begleitlärm, mit dem eine immer breitere Menge von Menschen nichts zu tun haben will.

So sieht es aus.
Deswegen braucht es keine Öffentlichkeitsarbeit in dieser Form, wie es einige hier gerne hätten. Erst recht nicht im Zusammenhang mit Karneval, CSD oder sonstigen Absonderlichkeiten ...
Was machen Verschwörungstheoretiker?
Die Nachrichten ein paar Jahre eher liefern als das Fernsehen.

Offline MAS

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« Antwort #23 am: Gestern um 19:53 »
Der Rock am Mann geht einfach unter in diesem Begleitlärm, mit dem eine immer breitere Menge von Menschen nichts zu tun haben will.

So sieht es aus.
Deswegen braucht es keine Öffentlichkeitsarbeit in dieser Form, wie es einige hier gerne hätten. Erst recht nicht im Zusammenhang mit Karneval, CSD oder sonstigen Absonderlichkeiten ...

Tja, was soll man zu so viel Ignoranz noch sagen?

Wer keine Lust auf PR hat, soll es bleiben lassen. Es zwingt einen niemand dazu. Deswegen muss man aber nicht denen es verbieten zu wollen, die es gerne machen möchten.

Und wenn es nur um die Form geht, kann man auch gerne andere Formen wählen. Es müssen ja nicht alle dasselbe machen.

LG, Micha
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Der Rock am Mann geht einfach unter in diesem Begleitlärm, mit dem eine immer breitere Menge von Menschen nichts zu tun haben will.

So sieht es aus.
Deswegen braucht es keine Öffentlichkeitsarbeit in dieser Form, wie es einige hier gerne hätten. Erst recht nicht im Zusammenhang mit Karneval, CSD oder sonstigen Absonderlichkeiten ...

Tja, um mal bei der Wortwahl "Absonderlichkeiten" zu bleiben...

Gerade deswegen ist eine Öffentlichkeit für die Fraktion der rocktragenden Männer so sinnvoll, die sich mit solchen "Absonderlichkeiten" nicht in die Nähe bringen wollen, weil eben in der öffentlichen Wahrnehmung der rocktragende Mann ohne Bezug zu "Absonderlichkeiten" nicht in den Köpfen vorkommt.

Wer nicht für "absonderlich" gehalten werden möchte - man kann dies auch netter ausdrücken -, dem tut genau solch eine Öffentlichkeitsarbeit gut.
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