Ja, ja, der Mann auf der Straße. Auch der hat nicht mehr dasselbe Weltbild wie vor 100 Jahren. Auch ist es ja nicht nur einer, sondern deren sind es viele und die sind nicht alle gleich.
Aber gehen wir von den ungebildetsten Männern auf der Straße aus: Würdest Du sie gerne in ihrer Unbildung belassen, nur damit sie Röcke tragen?
Ist es Dir so wichtig, dass alle Männer Röcke tragen, auch wenn das zulasten einer geistigen Weiterentwicklung ginge?
Und meinst Du nicht, dass Sätze wie "Röcke sind für alle da, genau wie Hosen" auch für sie verständlich wären? Musst Du unbedingt betonen, dass sie "richtige Männer" sein dürfen, was auch immer "richtige Männer" sind, auch wenn die Männer, die Du erreichen willst, damit Machismo meinen?
Ich meine, ich bin ein Mann, aber ein "richtiger Mann" in dem Sinne, wie BH und andere Machos es verstehen, will ich gar nicht sein. Und dennoch bin ich nicht LGBTQ+. Aber lieber verbünde ich mich mit letzteren als mit ersteren.
Aber gut, wenn Du eine PR für diese "richtigen Männer" machen willst, mach nur. Aber ohne mich. Ich mache dann die PR für die, die Genderklischees bereit sind, in Frage zu stellen.
Aber eigentlich ist ja Bernd unser PR-Beauftragter. Nee, ist er nicht, will er nicht sein, denn er hat erkannt, dass wir zu heterogen für eine gemeinsame PR sind. Also machen einige, die es wollen, PR für eine Zielgruppe und andere für eine andere.
LG, Micha
Auch wenn es mir wieder bösartig ausgelegt wird, bei diesen worten empfinde ich eine große Menge Überheblichkeit, Arroganz, Moralismus des Schreibers gegenüber den menschen, die (noch) keinen Rock tragen.
Natürlich sind auch außerhalb des Forums nicht alle Männer gleich, aber es gibt doch Eigenschaften, die die meisten teilen. Dazu gehört eben, dass Rocktragen für sie (noch) kein Thema ist, aus verschiedensten Gründen.
Die Philosophie über Bildung kann ich im Zusammenhang mit Rocktragen nicht nachvollziehen. Keine Ahnung, wie das zusammengeht.
Und immer dran denken, es gibt keine Pflicht, Rocktragen gut zu finden. Es ist freiwillig und hängt von Symapthie ab. Die man mit Belehrung und Druck verspielt. Das Thema braucht keine PR-Beauftragten und Missionare, sondern Sympathieträger und Vorbilder.
Fja Wer meint, schon alles zu wissen, mag keine Belehrungen. Ich gehöre nicht dazu, und nehme Belehrungen gerne an. Und das freiwillig. Das nennt man dann "Weiterbildung".
LG Micha