Autor Thema: Another Way of Life  (Gelesen 18553 mal)

Offline MAS

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Re: Another Way of Life
« Antwort #75 am: 19.01.2019 20:31 »
Wir argumentieren nur dagegen, die Erwartungshaltungen anderer Menschen einfach als nichtexistent anzusehen, nur weil wir sie für uns als unwichig ansehen.

Ihr müsst gar nicht dagegen argumentieren, die Erwartungshaltungen anderer Menschen als nichtexistent anzusehen. Vielleicht liegt darin euer oder dein Fehler?

Wer sich einfach nur anpasst, um bloß nicht anzuecken, sollte er nicht alles auf gesellschaftliche Erwartungshaltungen schieben, wenn ihm seine Lebensart missfällt. Man kann auch selbstverantwortlich handeln, indem man seine eigenen Wünsche und Ziele und damit sich selbst für sich in den Vordergrund stellt und allen äußeren Erwartungshaltungen einen geringeren Wert und eine geringere Wirkung zubilligt.

Gruß
Matthias


Lieber Matthias,

das ist ja alles kein Widerspruch. Kennst Du meinen Essay "Sozialverantwortlicher Eigensinnn"?

LG, Micha
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Offline Mann im Rock

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Re: Another Way of Life
« Antwort #76 am: 20.01.2019 08:41 »

Das ist ja die Frage, die ich überhaupt aufgeworfen habe. Ob aber ausgerechnet Gregor dazu eignet, zu dieser Frage Stellung zu nehmen?

Darf ich mal fragen, was du mit diesem Satz meinst?

Gruß
Gregor


Dass ich bei der an dich gerichteten Frage genau die Antwort erwartet habe, die du gegeben hast. Und das es andere Forumdteilnehmer gibt, die diese Frage eher beantworten könnten.

keine konkrete Ahnung. Ich war es nicht, der anfing von einem Druck zu schreiben. Ich stelle mir aber vor, es muss eine Art unangenehmes Gefühl sein. In diesem Sinne habe ich geantwortet.

Gruß
Matthias

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Offline Skirtedman

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Re: Another Way of Life
« Antwort #77 am: 21.01.2019 10:14 »
Wir argumentieren nur dagegen, die Erwartungshaltungen anderer Menschen einfach als nichtexistent anzusehen, nur weil wir sie für uns als unwichig ansehen.

Ihr müsst gar nicht dagegen argumentieren, die Erwartungshaltungen anderer Menschen als nichtexistent anzusehen. Vielleicht liegt darin euer oder dein Fehler?

Wer sich einfach nur anpasst, um bloß nicht anzuecken, sollte er nicht alles auf gesellschaftliche Erwartungshaltungen schieben, wenn ihm seine Lebensart missfällt. Man kann auch selbstverantwortlich handeln, indem man seine eigenen Wünsche und Ziele und damit sich selbst für sich in den Vordergrund stellt und allen äußeren Erwartungshaltungen einen geringeren Wert und eine geringere Wirkung zubilligt.

Gruß
Matthias


Hi Matthias,

dagegen, was Du hier alles aufzählst, hat glaube ich auch keiner etwas eingewendet. Das selbstverantwortliche Handeln das macht vermutlich jeder von uns, der sich draussen im Rock oder Kleid in der Gesellschaft schon bewegt hat.

Unser Philosophieren über den "gesellschaftlichen Druck" ist ja nur ein Analysieren, in welchen gesellschaftlichen Mechaniken wir per se eingebettet sind, egal ob wir uns vollständig mittreiben lassen oder ob wir uns in manchen Dingen aus dem Räderwerk ausklinken.

Insbesondere über unser persönliches Umfeld und vor allem das familiäre Umfeld kamen wir ja zu dieser Betrachtung. Weil eben gerade hier spitzt sich die Kraftausübung des "gesellschaftlichen Drucks" zu. Und das ist ja das gesellschaftliche Korrektiv, um uns am Laufen zu halten.

Wir stark wir uns da aus dem Räderwerk ausklinken können, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, weil auch die Einbindung in das Räderwerk individuell unterschiedlich ist - will heissen, auch die Kraftausübung unterschiedlich ist. Und ob wir einfach uns mitdrehen lassen, uns ausklinken, oder ins Räderwerk eigene Kräfte einbringen, das ist unsere Selbstverantwortung.

Trotzdem sind die Fragen und Argumente dafür und dagegen nicht nur in unserem Kopf - da müssen sie als erstes verarbeitet werden - sondern auch in unserem Umfeld, wo wiederum sie verarbeitet werden müssen, egal ob Du eingeklinkt bleibst oder ausgeklinkt bist. Egal ob Du drunter leidest oder es Dich nicht stört.

Offline MAS

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Re: Another Way of Life
« Antwort #78 am: 21.01.2019 11:24 »
Machen wir es doch mal konkret fest:

Da ist einer in unseren Reihen, der letztens schrieb, seine Frau unterstütze sein Rock- und Kleidtragen außerhalb der eigenen Stadt uneingeschränkt, in der eigenen Stadt aber habe sie manchmal ein komisches Gefühl dabei.

Nun kann man zwar sagen, das sei doch nur in ihrem Kopf, während die konkreten Menschen in der eigenen Stadt überhaupt keinen Druck ausübten. Das stimmt wahrscheinlich. Und doch bekommt sie die Angst nicht so einfach aus ihrem Kopf heraus.

Was soll nun der rocktragende Ehemann Deiner Meinung nach, lieber Matthias, machen:
Sich einfach durchsetzen und die Angst seiner Frau für Einbildung erklären?
Oder langsam Schritt für Schritt ihre Angst abbauen helfen, indem er immer wieder mal mit ihr in der eigenen Stadt unterwegs ist und ihr so zeigt, dass "die Leute" ihnen nichts antun?

Es geht hier also nicht um das, was der Rockträger in seinem Kopf hat, sondern um seine Frau, die ja auch die Erwartung an ihren Mann hat, dass er ihre Angst berücksichtigt. So äußert sich gesellschaftlicher Druck ganz konkret, auch ohne bösen Willen.

Wie sollte er sich also Deiner Meinung nach verhalten?

LG, Micha
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Offline high4all

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Re: Another Way of Life
« Antwort #79 am: 21.01.2019 12:13 »
Allein in der Fremde lässt sich der gesellschaftliche Druck gut aushalten, denn dort bin ich nur vorübergehend. In der Heimat kann es schwerer sein, insbesondere wenn sich Familie und Freunde als „Druckverstärker“ erweisen. Bewusst oder unbewusst.

So bin in der Wahl meiner Looks in der Ferne mutiger als in der Heimat, auch wenn sich am grundsätzlichen Röcke tragen nichts ändert.

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Hajo
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Offline cephalus

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Re: Another Way of Life
« Antwort #80 am: 21.01.2019 15:48 »
So bin in der Wahl meiner Looks in der Ferne mutiger als in der Heimat, auch wenn sich am grundsätzlichen Röcke tragen nichts ändert.

Tja, so unterschiedlich sind die Menschen ;):

Natürlich bin ich nicht annähernd so mutig wie Du, Hajo, vielleicht weil ich auch nicht das Bedürfnis habe, aber, in neuen oder in meinen Augen "kreativeren" Outfits bewege ich mich anfangs immer lieber in meine vertrauten Umgebung:

Wenn ich mich nicht so sicher fühle, ist es mir lieber die Menschen, die Situationen und Orte zu kennen und einschätzen zu können, als auch in dem Gebiet Neuland zu betreten.

Cephalus

Offline Skirtedman

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Re: Another Way of Life
« Antwort #81 am: 22.01.2019 04:13 »

Tja, so unterschiedlich sind die Menschen ;):


Eine gut formulierte Beobachtung, die man gar nicht oft genug wiederholen kann. Sie ist eine der wesentlichen Quellen der Weisheit.

Offline Skirtedman

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Re: Another Way of Life
« Antwort #82 am: 22.01.2019 04:17 »
So bin in der Wahl meiner Looks in der Ferne mutiger als in der Heimat, auch wenn sich am grundsätzlichen Röcke tragen nichts ändert.

So habe ich mich über die Jahrzehnte hinweg an meinen Status Quo angenähert. Und jedesmal ist es ein befreiender Akt, meine mutigen Errungenschaften in das heimatliche und persönliche Umfeld einzuführen. Und manches hab ich glaub ich auch schon ausprobiert und ad acta gelegt.

Offline Skirtedman

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Re: Another Way of Life
« Antwort #83 am: 22.01.2019 04:49 »

Einen Ratschlag an ........ (ich weiß, wen Du meinst) gebe ich nicht.


Ratschläge sind immer so eine Sache. Vor allem dann, wenn sie jemandem ungefragt erteilt werden. Vor allem dann, wenn damit die Erwartungshaltung einhergeht, dass dieser Ratschlag befolgt oder beherzigt wird.

Ratschläge basieren immer auf Erfahrungswerten des Ratschlagenden, zumeist kombiniert mit Wissen, das auf der Grundlage von "Ich weiss, dass...", "Ich habe gehört von...", Ich habe gelesen, dass..." basiert.

Die Schwierigkeit bei Ratschlägen ist, dass der Ratschlagende definitiv nie alle Details kennen und berücksichtigen kann, die für den Beratschlagten relevant sind. Selbst der Beratschlagte wird nicht alle Details dazu kennen und muss sie allenfalls im Laufe der Zeit herausfinden, wenn er es kann, muss oder will. Und einen angenommenen Ratschlag muss man dann im Entwicklungsprozess ohnehin auf seine Rahmenbedingungen dann anpassen.

Allzuleicht verknüpfen Ratgebende dann ihre Ratschläge mit Forderungen, z.B. wie gesagt ihn zu beherzigen, oder mit späteren Vorwürfen à la "Hätte er/sie doch nur auf meinen Rat gehört". Allzuoft setzt man den Beratschlagten dann einem Druck aus, obwohl man es doch wirklich nur mit ihm gut gemeint hat.

Nun, in unserem lockeren Verbund hier in unserem Forum fehlen die Beobachtungsmechanismen, die Auskunft geben, inwieweit der Ratschlag beherzigt oder befolgt wurde. Wir sind da allenfalls auf die Rückmeldung des Beratschlagten angewiesen. Das heisst z.B., dass wir den Beratschlagungsdruck gar nicht so aufbauen können, auch nicht ungewollt.

Bei jedem Rat müssen wir bedenken, dass nur der Beratschlagte wirklich abschätzen kann, ob und was und inwieweit das wirklich für ihn zutreffend und förderlich ist.

Es ist nicht immer das Schlechteste, Dinge, wie sie sind, zu akzeptieren. Vor allem ist es im persönlichen Miteinander immer ein Optimum, jemanden zu akzeptieren, wie er/sie nun mal ist. Und manche Konflikte zu vermeiden, in dem man versucht, sie zu reduzieren oder ihnen aus dem Weg zu gehen. Mit einer Selbstaufgabe (sich selbst aufzugeben) muss das nichts zu tun haben.

Ein Ventil eben könnte sein, eben oft aus den heimatlichen Gefilden auszubrechen, und dort seine Selbstverwirklichung zu suchen. Das ist konfliktmindernd. Sofern man dies mit Wissen aller Beteiligter gestaltet, sollte allen mi der Zeit klar werden, dass das auf Dauer nur eine vorübergehende Lösung, aber keine dauerhafte sein kann. Wenn jemand seine Heimat meidet, weil er dort nicht sein kann, wie er nunmal ist, dann hat auch seine Heimat nicht viel davon. Das ist ein Lernprozess, der selten von eben auf jetzt zu vollziehen ist.

Ein Lernprozess ist auch, im persönlichen Miteinander zu akzeptieren, wie der andere nun mal ist, und dass er/sie und ebenso man selber morgen nicht derselbe ist, der man noch gestern war. Wenn das jeder vom anderen weiss und nicht formend in diesen Prozess mit Gewalt eingreift, dann kann diese Entwicklung jedem Beteiligten nur Vorteile bringen. Und das wichtigste ist, wie immer, darüber miteinander zu reden.

Eine Zeitlang wurde ich sehr oft um fundamentale Ratschläge gebeten. Ich kann nur Ideen äussern, nur Anregungen liefern. Manchmal habe ich für mich selbst auch keinen Rat parat, dann lasse ich die Zeit entscheiden...  :)

Offline MAS

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Re: Another Way of Life
« Antwort #84 am: 22.01.2019 07:49 »
Guten Morgen zusammen!

Es geht mir nicht so sehr darum, Ratschläge zu lesen, die dann auch zu befolgen sind, sondern darum, Matthias Meinung zu lesen.
Also ob eine solche Angst der Ehefrau auch einfach als Chimäre wegzuschieben oder doch irgendwie zu berücksichtigen ist.

LG, Micha
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Offline JJSW

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Re: Another Way of Life
« Antwort #85 am: 22.01.2019 09:11 »
Guten Morgen
Also Matthias Meinung würde mich auch dazu interessieren.

Grüßle
Jürgen
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Offline Mann im Rock

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Re: Another Way of Life
« Antwort #86 am: 23.01.2019 20:07 »
Also ob eine solche Angst der Ehefrau auch einfach als Chimäre wegzuschieben oder doch irgendwie zu berücksichtigen ist.

Schon lustig, welche Fehlinterpretationen sich hier einschleichen. Ist das Absicht? Oder was anderes?

Es geht hier also nicht um das, was der Rockträger in seinem Kopf hat, sondern um seine Frau, die ja auch die Erwartung an ihren Mann hat, dass er ihre Angst berücksichtigt. So äußert sich gesellschaftlicher Druck ganz konkret, auch ohne bösen Willen.

Den gesellschaftlichen Druck sehe ich als Chimäre. Es gibt ihn tatsächlich gar nicht. Es gibt vielleicht einen konkreten Druck von einer, von einer Handvoll, von vielleicht ein paar mehr Leutchen. Aber ich finde es sehr unredlich und unseriös, von einem kleinen Kreis von Leuten auf einen gesellschaftlichen Druck zu schließen. Das hatte ich übrigens auch schon weiter oben geschrieben.

Beantwortet doch mal folgende Fragen:
Seid ihr schon mal aus einem Kaufhaus oder Supermarkt gewiesen worden, weil ihr einen Rock tragt?
Hat euch schon mal ein Hotel abgewiesen, weil ihr einen Rock tragt?
Seid ihr schon mal aus einem Restaurant geflogen, weil ihr einen Rock tragt?
Hat man euch schon mal aus der Damenabteilung geworfen, weil ihr einen Rock tragt?
Hat euch schon mal ein Arzt den Eintritt verweigert, weil ihr einen Rock tragt?
Hat man euch in einem Amt mal Hausverbot erteilt, weil ihr einen Rock tragt?
Ist man euch in einem Baumarkt mal unhöflich begegnet, weil ihr einen Rock tragt?
Hat man euch in einem Autogeschäft blöd angemacht, weil ihr einen Rock tragt?

Würden solche Anlässe und weitere vorkommen, dann könnte man vielleicht mal anfangen von einem gesellschaftlichen Druck zu reden. Da aber immer oder wenigstens meistens alles einwandfrei und störungsfrei abläuft, sehe ich keine Basis, von einem gesellschaftlichen Druck zu reden.

Gruß
Matthias

« Letzte Änderung: 23.01.2019 20:18 von Mann im Rock »
Wenn es uns gelingt, uns aus unseren eingebildeten Beschränkungen zu befreien und unser inneres Feuer anzuzapfen, dann sind die Möglichkeiten unbegrenzt. (Dean Karnazes)

Offline JJSW

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Re: Another Way of Life
« Antwort #87 am: 23.01.2019 20:52 »
Schönen guten Abend

Ja, das versuche ich meiner Frau zu erklären, das es den gesellschaftlichen Druck so nicht gibt. Aber sie traut eben der Sache noch nicht so richtig. Im Prinzip geht es ja auch weniger um die Gesellschaft, was irgendwelche fremden Leute denken,
sondern eher wohl um das Umfeld im Heimatort, die Leute, mit denen man mehr oder weniger bekannt ist und die dann wohl zu Tratsch neigen.

Mich selbst stört das nicht mehr, es haben mich schon so viele Leute im Rock gesehen und ernsthafte Probleme gab es nicht.
Wobei es auch in der Heimatstadt gewisse Orte gibt, wo ich mich frei im Rock bewegen kann, in Begleitung mit meiner Frau (wo sie keine Bedenken hat).

Wie sagte sie schon: "Würde ich auch andere Männer im Rock in meiner Stadt sehen, wäre es einfacher (zu akzeptieren)

Einige Kilometer entfernt ist es für sie jedoch problemlos, wenn ich mich in Rock oder Kleid bewege.

~~~

Wenn es den "gesellschaltlichen Druck" nicht gibt, dann frage ich mich, warum nicht mehr Männer auf die Idee kommen, Röcke zu tragen, vor allem im Sommer, wenn die Temperaturen wieder mal auf 30 und mehr Grad steigen?

Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
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Lars

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Re: Another Way of Life
« Antwort #88 am: 23.01.2019 21:04 »
Wenn es den "gesellschaltlichen Druck" nicht gibt, dann frage ich mich, warum nicht mehr Männer auf die Idee kommen, Röcke zu tragen ...

Es wissen eben zu wenige, das es diesen "gesellschaftlichen Druck" gar nicht gibt  ;D
« Letzte Änderung: 23.01.2019 21:05 von Lars »

Offline DesigualHarry

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Re: Another Way of Life
« Antwort #89 am: 23.01.2019 21:07 »
Hallo!

Unter Gesellschaftlichem Druck verstehe ich persönlich etwas anderes...

Z.B. Den "Hosenzwang" bei Männern, oder unbedingt auch einen SUV haben wollen, weil die ganzen Nachbarn schon einen haben, oder sich kleinkriegen lassen und auch Alkohol bei einer Feier zu trinken, obwohl man gar keinen mag.

Der Gesellschaftliche Druck ist also vielmehr auf geistiger Ebene spürbar, als dass direkt jemand verbal Druck ausübt, falls ich nicht so handle. Den gesellschaftlichen Druck sehe ich eher als ein Mittel die Menschen einzuschüchtern, aber eben nicht mit Worten oder Taten, sondern meistens nur auf geistiger Ebene.
Der einzige Sinn meines Daseins besteht in meiner Einzigartigkeit!

Wirklichkeit entsteht wenn ein Gedanke auf ein Gefühl trifft.

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