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Infothek => Begrüssungen und Glückwünsche => Thema gestartet von: Skirtedman am 02.01.2026 14:24
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Auch wenn es auf Anhieb nicht so klingt,
ich glaube, es passt ganz gut hier in diese Rubrik unseres Forums.
Es geht u.a. um die "Lurker", also die schreibfaulen, die, wenn ich das richtig sehe, nun von unserer Forumssoftware zu der Nutzergruppe der "Mitleser" zusammengefasst werden.
Es gibt einen kurzen Radiobeitrag dazu aus der Sendung "Forschung aktuell" des DLF:
https://www.deutschlandfunk.de/online-diskussionen-warum-manche-posten-und-andere-nur-still-mitlesen-100.html
(Seite zum Anhören und zum Runterladen)
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/12/11/online_diskussionen_warum_manche_posten_und_andere_nur_still_dlf_20251211_1644_584ae304.mp3
(Direktlink zum Radiobeitrag)
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Danke für den link.
Hab wieder ein neues Wort gelernt. Zitat aus Google KI
""To lurk" means to lauern, schleichen or sich verstecken (to lie in wait, sneak, hide) in German, often secretly or furtively, but in internet slang (Netzjargon) it means to passively read online content like forums or social media without posting, a behavior also known as Mitlesen or being a Lurker. "
Allerdings finde ich den Studienaufbau etwas dürftig oder oberflächlich, denn offensichtlich wurde nur der Einfluss bewertet, den finanzielle oder materielle Belohnung auf stille Leser hat, um aktiver zu werden.
Es fehlen zumindest im Interview Überlegungen, warum manche Leute nur mitlesen, warum manche sich sachlich austauschen und warum manche zigtausende Beiträge erstellen.
Es kann ja z.B. sein, dass stille Mitleser sich einfach nur über ein Thema informieren möchten, etwas beobachten, aber gerade keine Fragen haben. Für sie ist das Thema gerade nicht wichtig genug oder noch etwas zu fremd, um darüber zu diskutieren. Bei Vielschreibern, meinetwegen mit 30000 Beiträgen, wäre interessant zu wissen, was sie motiviert. Das Thema selbst, der Austausch mit Menschen allgemein, das Informieren oder Belehren oder Moralisieren oder ganz andere Dinge, vielleicht auf persönlicher Ebene außerhalb des Themas?
In so ein paar Minuten Radiobeitrag kommen Hintergründe zwangsläufig zu kurz und deshalb ist auch das abgegebene Fazit ein Stochern im Nebel, allgemein und wenig treffsicher. Wirkt am Ende eher belanglos Richtung Küchentisch-Psychologie. Schade, denn echte Hintergründe wären schon interessant. So bleibt es nur eine Überschrift, um selbst weiter zu forschen.
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Hmmmm.
Ich habe mir den Beitrag zwar angehört und fand die Ergebnisse nett, aber so richtig die bahnbrechende Erkenntnis konnte ich daraus nicht entnehmen.
Du?
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So bleibt es nur eine Überschrift, um selbst weiter zu forschen.
Damit hast Du wohl Recht.
Das wäre ein schönes Thema für eine soziologische Dissertation - nicht mein Fachgebiet.
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Ja, ich bin ganz bei Euch, besonders bei doppelrock, der das gut analysiert und weitergehende Deutungen hineingebracht hat.
Ich sehe den Wert der Studie auch leider eher als belanglos an, weil weder bahnbrechende Erkenntnisse in diesem Kurzabriss des Interviews zu erkennen sind, noch, dass das Studiendesign geeignet ist, umfassende relativ allgemeingültige Aussagen zu treffen.
Davon abgesehen mag es zudem ja noch so sein, dass unser Forum ja noch mit einer Reihe weiterer Faktoren aufwarten könnte, die eine weitgehende Weitläufigkeit von Studienergebnissen bei unserem Mikrokosmos eher außer Kraft setzen könnten.
Ich wollte Euch diesen Einblick in eine wissenschaftliche Untersuchung nicht vorenthalten. Im wesentlichen nehme ich zwei Botschaften aus dem Radiobeitrag mit (bevor ich sie wieder vergesse):
Auffällig zu sein schien:
Dass die "Wenigschreiber" (bis Nichtbeteiliger) dem allgemeinen Forumsklima oftmals eher ablehnend gegenüberstehen und sie somit von einer Beteiligung sich abhalten lassen,
dass aber dasselbe auch oft bei "Vielschreibern" so empfunden wird und sie sich genau deswegen motiviert sehen, sich verstärkt zu beteiligen.
Das war das eine, das zweite wesentliche, das ich mitgenommen habe, war: Dass Likes auf Beiträge anspornen, sich vermehrt zu beteiligen. Gut, den direkten Like-Button hat unsere Forumsleitung bewusst nicht ins Forum implementiert, wie es mal hieß. Hier wäre dann eventuell ein Äquivalent dazu, Folgebeiträge mit positiver Rückmeldung zu erhalten. - Aber auch hier zeigt die Erfahrung, dass herzlich begrüßte Hallo-Sager sich doch nicht selten nach ihrem ersten oder dritten Beitrag nicht mehr zurückmelden.
Ich glaube, da überwiegt dann doch wohl vor allem der individuelle Bedeutungswert unseres Forumsthemas, der bei jemandem mal phasenweise - bei Entdecken z.B. - hoch sein kann, aber dann wieder aufgrund persönlicher Umstände vielleicht abnimmt. So in diese Richtung hat ja doppelrock auch gedacht. Man könnte da in Bezug auf unser Forum noch viele mögliche Szenarien hineindeuten.
Jedenfalls mache ich mir bei der Präsentation von Studien immer so meine eigenen, wenig fundierten Gedanken. Aber ich hinterfrage aus meiner Position heraus, wie aussagekräftig wirklich die Ergebnisse sind für den oftmals resümierenden Folgeschluss und für die daraus resultierenden Botschaften (Überschriften) sind, welche Fehler sich vielleicht ganz schnell dabei einschleichen könnten, und ob da nicht auch ganz andere Zusammenhänge jenseits des Sichtfelds der jeweiligen Studie am mitwirken sind.
doppelrock jedenfalls hat ganz gut formuliert, mit welchen Gedanken auch ich die vorliegende Studie hinterfragt habe.
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Völlig nutzloses Thema.
Es ist ganz einfach- man hat noch andere wichtigere Interessen, die Themen sind abgelutscht, man geht seinen eigenen Weg, es gibt keine neuen Erkenntnisse und das ganze ist ein Lückenfüller zwischen zwölf und Mittags.
Anders sieht es bei Missionaren aus.
Das die 24/7 schreiben um ihre Botschaft zu verkünden ist klar. Dafür muss man aber nicht Soziologie studiert haben um das zu erkennen.
So einfach.
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In puncto Like-Button mit positiven Rückmeldungen...
Ich bin selbst gelegentlich, sehr sporadisch, auch auf einer anderen Plattform aktiv, auch mit Themenfeldern, die hier in unser Forumsthema hineinreichen. Dort gibt es den Like-Button. Auch direkte Folge-Reaktionen auf einzelne Beiträge - erkennbar quasi als Baumstruktur, anders als hier, wo es ein subsequenter Faden, quasi ein eindimensionaler Zeitstrahl ist, in dem reagiert werden kann. (Beides, also dort und hier, hat seine Vorteile.)
Ich kriege auf Antworten und auf jeden Like dort auch eine Email als Benachrichtigung.
Ich muss aber sagen, dass mich das selten motiviert, mich daraufhin wieder aktiv einzubringen und auf die Reaktion erneut zu reagieren.
Also überwiegt bei mir auch dort mein individuelles Verhältnis, wo ich da Energie und Zeit einbringe und wo nicht: Also dort eher nicht. Dort bin ich allenfalls auch nur ein stiller Mitleser (und nur punktuell, ganz anders als hier, wo ich ALLES lese), und manchmal verteile ich dort Likes.
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Die Wirkung des Feedback per like-button oder ähnlicher Belohnung hat schon lang die Psychologie erkannt.
Es gibt seit den 1930er Jahren die Skinner-Box für Tierversuche. In dem Käfig konnte eine Ratte oder Taube einen Hebel bedienen, um Futter zu bekommen oder einen Stromstoß (Belohnung oder Bestrafung). Der größte Lerneffekt trat ein bei unregelmäßiger, zufällig wirkender Rückmeldung. ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit eines Verhaltens wird durch die Reaktion darauf beeinflusst.
Zusätzlich dürfte beim Menschen die Dopaminausschüttung beim Glücksgefühl durch Belohnung eine Rolle spielen. Das aber eher ganz am Rande.
Wünschen würde ich mir natürlich, dass Teilnehmer aus echtem Interesse am Thema und an der Community teilnehmen, nicht weil man sie psychologisch beeinflusst oder austrickst.
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Dieses Forum ist aussagekräftiger als jede Studie, was das Titelthema betrifft.
Vielleicht sollten wir es mal für "Forschungszwecke" zur Verfügung stellen ...
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Da fühle ich mich - hmmm... nicht angesprochen aber betroffen.
(Edit: ... vom Thema. Nicht vom zwischendurch aufgetauchten Beitrag von Lars)
...
Jetzt hab ich mehrfach Zeilen geschrieben und wieder gelöscht. Genaueres zu sagen, wäre ein an dieser Stelle unangemessener Seelenstriptease. Jedenfalls kann es persönliche oder besser Persönlichkeits-gründe geben, sich zu einer Gruppe zugehörig zu fühlen, aber kommunikativ kaum etwas beitragen zu können. Manch einer ist halt auch im Alltagsleben sehr zurückhaltend.
Deshalb halte ich solche Assoziationen (Zitat Google aus dem Beitrag von doppelrock):
"To lurk" means to lauern, schleichen or sich verstecken (to lie in wait, sneak, hide)
für vorverurteilend. Mir geht es nicht ums mich Verstecken oder ums Lauern.
Im Gegenteil. Ich fühle mich ganz wohl hier und verdanke dem Forum(sbetreiber) und vielen der Mitschreiber viel Selbstvertrauen bei der täglichen Kleidungswahl. Selbstvertrauen bei der Kommunikation muss ich mir erst mal woanders erarbeiten.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es einigen Nichtschreibern aber vor allem vielen Wenigschreibern ähnlich geht.
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Wie fühlt es sich eigentlich an zu wissen, dass Viele nur lesen und nicht schreiben?
Seid ihr (es antworten ja eh nur die Viel- und Mittelvielschreiber ;) ) ein Bisschen sauer auf die Stummen? Fühlt man sich unangemessen ausgenutzt?
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Das stille Mitlesen gibt es hier im Forum aus zwei Richtungen:
zum einen die Neulinge, die sich erstmal orientieren, in jeglicher Hinsicht - persönlich und auch hier im Forum -
zum anderen ehemalige Vielschreiber oder zumindest Regelmäßig-Schreiber, die irgendwann entnervt aufgeben und nur noch mitlesen oder sich gar abmelden.
Vielleicht gibt es noch stille Mitleser hier, die nur sekundär an dem Thema interessiert sind und überhaupt nicht in Erwägung ziehen, sich hier anzumelden.
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Genau Lars. Besonders die Gruppe der Entnervten wächst.
Verursacht von den Romanschreibern und 24/7 Bilderflut posten ohne echten Mehrwert. Da wird man automatisch zum stillen Mitleser.
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Hallo in die Runde,
da ich mich auch nur selten melde fühle ich mich angesprochen und möchte meine Erfahrungen zu dem Thema hier teilen.
Interesse an Röcken an Männern besteht bei mir schon lange und ich konnte hier durch mitlesen einiges dazulernen und andere Sichtweisen kennenlernen. Manches ist für mich interessant, manches nicht. Als ich auf dieses Forum stieß konnte ich mir nicht vorstellen selbst einmal einen Kilt zu tragen, geschweige denn auch noch mit Zustimmung meiner Frau und das auch noch in der Öffentlichkeit. Inzwischen ist es passiert:: Dank eurer Erfahrung die ihr hier geteilt habt. Herzlichen Dank dafür 👍 ohne euch wäre ich vermutlich nicht so weit gekommen. Meine Bitte. Regt euch nicht über die stillen Mitleser auf, dem einen oder anderen helft ihr weiter und die Gemeinde der Röckträger wird größer.
LG Pit
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Wie fühlt es sich eigentlich an zu wissen, dass Viele nur lesen und nicht schreiben?
Seid ihr (es antworten ja eh nur die Viel- und Mittelvielschreiber ;) ) ein Bisschen sauer auf die Stummen? Fühlt man sich unangemessen ausgenutzt?
Teils teils, lieber Michl!
Einerseits bin ich es ja gewohnt, für ein Publikum zu schreiben, von dem ich nie etwas lese. Egal ob es sich um Beiträge in meiner Wissenschaft (Religionswissenschaft) handelt, oder um Beiträge in meinen Neben- bzw. Ehrenämtern (interreligiöser Dialog und Musikjournalismus). Aber ich freue mich umso mehr, wenn dann doch mal eine Rückmeldung kommt, ein Kommentar, ein Lob, eine Kritik. Manchmal kommt sowas dann mündlich, wenn ich jemanden persönlich treffe, den ich vorher gar nicht kannte. Oder wie neulich per E-Mail nach einer CD-Bestellung von einem Musiker.
Immer nur ins Leere schreiben kann ich auch in meinem Tagebuch. Ob das mal irgendjemand irgendwann lesen wird (und bei meine Handschrift lesen kann) ist sehr fraglich.
Aber böse bin ich niemandem, der:die nur liest. Ich kann nur hoffen, dass er oder sie was positives für sich mitnimmt.
Unangenehm finde ich aber hier Mitforisten, die mich das fragen oder mir was vorhalten, denen ich dann antworte und von denen ich dann wissen will, ob sie damit was anfangen konnten, worauf sie dann aber eine Antwort schuldig bleiben. Das empfinde ich dann als unfreundlichen Akt.
LG, Micha
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Hallo Pit
Aufregen tue ich mich nicht über die stillen Mitleser,
Aber es freut mich doch, wenn sich dann doch der ein oder andere sich meldet so wie Du jetzt.
Und es ist schön zu erfahren, das unsere Erfahrungsberichte hilfreich sein können.
Bevor ich anmeldete habe ich so ein bis zwei Jahre als Gast mitgelesen und habe es dann gewagt, im Sommer manchmal Rock zu tragen. Dann wollte ich mich auch hier anmelden, um auch mitschreiben und mich auch zum Rocktreffen anmelden zu können. So schrieb ich 2015 meinen ersten Beitrag (https://www.rockmode.de/index.php?topic=5209.msg64553#msg64553)
Vielen Dank auch an die Forenleitung das der Status der "nicht schreibenden Mitglieder" von "Schreibfaul" auf "Mitleser" geändert wurde, das klingt nicht so negativ.
Wurde ja hier mal angesprochen (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10142.msg201157#msg201157).
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Schön, Michl, von Dir zu lesen!
Manch einer ist halt auch im Alltagsleben sehr zurückhaltend.
Deshalb halte ich solche Assoziationen (Zitat Google aus dem Beitrag von doppelrock):
"To lurk" means to lauern, schleichen or sich verstecken (to lie in wait, sneak, hide)
für vorverurteilend. Mir geht es nicht ums mich Verstecken oder ums Lauern.
Im Gegenteil.
doppelrock hat doch die Erklärung von Google nicht zitiert, um Verurteilungen auszusprechen. Er hat nur für sich und uns das Wort ergründet.
doppelrock hat ebenso nicht die Bezeichnung für die stillen Mitleser erfunden. Das ist der IT-Slang, der sich im Netz dafür gebildet hat. Wie zutreffend das auf jede mitgemeinte Einzelperson ist, wird mächtig variieren. Mehr noch, "Lurker" ist ja keine selbstgewählte Eigenbezeichnung, sondern eine Fremdbezeichnung, ja vielleicht aber tatsächlich ein bisschen mit einem kleinen Vorwurf behaftet von dem, der diesen Begriff dafür geprägt hat. Auch die Muggels wissen nicht, dass sie Muggels sind, glaub ich, ohne mich da auszukennen.
Selbstvertrauen bei der Kommunikation muss ich mir erst mal woanders erarbeiten.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es einigen Nichtschreibern aber vor allem vielen Wenigschreibern ähnlich geht.
Ja, korrekt. Das kann ich mir auch gut vorstellen. Es ist nicht jeder mal schnell dabei, ein paar ausgefeilte Sätze in die Tastatur zu hauen. Manche haben ihre Fähigkeiten wo anders angesiedelt, die ihnen aber in Wort und Schrift fürs Forum nicht so viel weiterhelfen.
Im übrigen, Michl, klappt das doch gut mit der Kommunikation. Da brauchst Du Dich nicht verstecken.
Jeder andere, dem die Sätze vielleicht nicht so aus den Fingern fließen, braucht sich aber ebenso nicht verstecken und ist freilich auch gerne hier gesehen. Es muss ja nicht alles perfekt durchdacht und ausgearbeitet sein. Es dürfen auch die Gedanken springen. Und Gedankensplitter sind auch willkommen. Splitter, die noch keinen Anfang und noch kein Ende haben. Einfach so, was einem gerade dazu einfällt.
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Wie fühlt es sich eigentlich an zu wissen, dass Viele nur lesen und nicht schreiben?
Seid ihr (es antworten ja eh nur die Viel- und Mittelvielschreiber ;) ) ein Bisschen sauer auf die Stummen? Fühlt man sich unangemessen ausgenutzt?
Wie bei MAS bei mir auch:
Teils, teils, lieber Michl.
Sieh es an wie bei einem Konzert auf Spendenbasis. Man genießt das Konzert, das Konzert ist um, und der eine gibt viel Geld in das Körbchen, der andere nur paar Klicker. Und etliche huschen da irgendwie durch, ohne auch nur irgendwas zu geben, die Schmarotzer!
Nein, der Vergleich hinkt. Aber eins ist klar: die einen geben mehr, die andern nehmen mehr. Und Gründe kann es viele geben, dass man eher zu den einen oder zu den anderen gehört.
Wenn ich hier etwas schreibe, so denke ich an die, die vor mir was zu etwas geschrieben habe. Ich denke aber auch an die, die potentiell auf mein Geschreibsel voraussichtlich reagieren werden (oder könnten). Ich denke aber manchmal an die, die nur selten vorbeikommen und gar nicht alles drumrum mitbekommen können, weil sie nur ausschnittsweise gerade mal zufällig meinem Beitrag begegnen. Jetzt, demnächst oder erst in vielen Wochen.
Und ganz oft denke ich beim Schreiben auch an die, die nicht reagieren werden, weil sie nur mitlesen. Auch das ist fast immer eine meiner wichtigsten Zielgruppen. Dessen bin ich mir bewusst. Und daraus kann man sich auch ein bisschen Verantwortung ableiten.
Wenn hier im Forum nichts passiert, dann gibt es nichts zu lesen. Und wenn es nichts zu lesen gibt, dann kommt auch keiner mehr vorbei, ob hier was zu lesen ist. Also muss hier was passieren. Für die Aktiven, für die Wenigschreiber, für die Vielmitleser und für die Wenigmitleser, und für den, der sein zweites Mal hier vorbeischaut.
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Völlig nutzloses Thema.
Es ist ganz einfach- man hat noch andere wichtigere Interessen, die Themen sind abgelutscht, man geht seinen eigenen Weg, es gibt keine neuen Erkenntnisse und das ganze ist ein Lückenfüller zwischen zwölf und Mittags.
Exakt. Wenn man hier eine Zeit lang aktiv gewesen ist, merkt man, dass die Threads immer auf zwei Themenstränge hinauslaufen: Einerseits das manische Betonen der eigenen männlichen Identität in Abgrenzung zu Weiblichkeit, Homosexualität und Transidentität, andererseits das narzisstische Beweihräuchern wie unfassbar toll man sich selbst doch findet, weil man mal wieder aufgefallen ist und Komplimente bekam. Das langweilt und nervt mich nach einer Weile nur noch. Ich habe keine große Lust auf so eine permanente Dauerschleife.
zum anderen ehemalige Vielschreiber oder zumindest Regelmäßig-Schreiber, die irgendwann entnervt aufgeben und nur noch mitlesen oder sich gar abmelden.
Ich war ja früher mal so ein Vielschreiber und habe hierin sehr viel Freizeit und Leidenschaft investiert. Im Gegensatz zu den meisten kam ich damals hierher, nachdem ich bereits öffentlich Röcke trug. Ich suchte keine Ratschläge oder Hilfe, sondern wollte mit meinen Berichten gute Laune verbreiten und andere im Idealfall inspirieren. Das hat mir eine Zeit lang große Freude bereitet. Irgendwann las ich aber leider fast nur noch Gemecker unter meinen Threads, teils sogar sehr abwertende und beleidigende Kommentare. Da verlor ich immer mehr die Lust und fühlte mich nicht mehr so wertgeschätzt wie zu Beginn. Deswegen hatte ich letztendlich dem Forum den Rücken gekehrt.
Mittlerweile bin ich zwar wieder hier, melde mich auch mal zu Wort, aber die Lust am Schreiben hält sich weiterhin sehr in Grenzen. Zudem trage ich nicht mehr alltäglich Röcke, das schränkt schon mal den Stoff für Erfahrungsberichte im Vergleich zu früher erheblich ein. Ich frage mich sehr häufig, warum ich eigentlich hier bin und was ich hier mache? Eigentlich hatte ich schon lange mit diesem Forum abgeschlossen und meinen Frieden gefunden. Wahrscheinlich suche ich momentan einfach Antworten für mich selbst, inwiefern Röcke immer noch Teil meines Lebens sind und ob sie es in Zukunft überhaupt noch sein werden.
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Lieber Yoshi,
hier tust du gerade so als ob "das Forum" aus bösen Menschen besteht, vergisst aber deine eigenen Beleidigungen gegen andere, etwa jemanden als "grantelnder Großvater" zu bezeichnen, dessen Worte du einfach ignorierst.
Was aber nichts anderes als Überheblichkeit bedeutet und zeigt, dass du das Gespräch den Menschen verweigerst, die nicht deinen Standpunkt teilen.
Gern kannst du jedem Mann, der mit seinem Mannsein zufrieden ist, sich nicht als Frau verkleiden will und auch nicht unter Geschlechtsdysphorie leidet, Angrenzung gegen wen auch immer unterstellen. Das ist aber genauso falsch wie jemandem mit blau gefärbten Haaren zu unterstellen, er grenze sich von allen naturfarbigen und kahlköpfigen ab.
Wer einfach nur Spaß an individueller Kleidung aus dem gesamten Sortiment hat, muss nicht ständig seine Geschlechtlichkeit herauskehren und kann durch solche Aussagen in Verbindung mit Opferinszenierung abgeschreckt werden, hier zu schreiben.
Wenn du ehrlich und aufrichtig Toleranz leben willst, mache du gern den ersten Schritt dorthin und benutze Worte, die das zeigen.
Danke und Gruß
doppelrock
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Was mit Foren passiert in denen niemand mehr schreibt, kann man zum z.B. hier (https://fashion-freestyle.forumieren.de/latest) oder dort (https://94250.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=ubb_tindex&USER=user_94250&threadid=2&page=2) beobachten.
Ohne die mitteilungsfreudigen Viel- und Wenigschreiber ginge es dem Rockmode Forum wohl ebenso.
Für viele (vorwiegend jüngere) sind Foren eben auch veraltete Technik und eben generell nicht mehr attraktiv.
Dagegen kann ich mich mit den ganzen neueren sozialen Medien nicht so richtig anfreunden und hege da immer noch ein gewisses Misstrauen...
Ich für meinen Teil schreibe hier inzwischen auch weniger, kann auch nur wenig zu den Erfahrungsberichten beitragen, da es da draußen sowieso fast niemanden interessiert ob ich da draußen nun Rock oder Hose trage.
Und etliche Diskussionen im Forum um (aktuell z.B.Crossdressing) interessieren mich auch nicht wirklich.
So wie andere sich vielleicht für meine Beiträge nicht interessieren.
Außerdem ist das Internet oft ein wahrer Zeitfresser und deswegen bin ich immer öfter offline.
Nur vergessen ich mich immer auszuloggen, wenn ich das Forum verlasse...
Gruß
Jürgen
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Moin Ich gehöre den wenige bis garnicht Schreibern an, bin aber fleisieger mit Leser das verschiedene gründe einer ist die meine Rechtschreibung bei der mir auch nicht immer die automatische rechtschreibkorecktur hilft und wenn Mann dann liest wie andere wegen genau solcher Fehler angemacht wird ist das für mich nicht grade hilfreich dann schreibe ich lieber garnicht erst und dann Fällt mir das Schreiben sowieso schwär.
Aber eins weiß ich das ich durch das mitlesen sehr viel Selbstvertrauen gebracht so das ich heute zuhause wie auch im Urlaub sehr gerne und viel in Rock oder Kleid unterwegs bin und das alles mit meiner Frau die das alles nicht nur mit macht sondern auch fördert.
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Moin Ich gehöre den wenige bis garnicht Schreibern an, bin aber fleisieger mit Leser das verschiedene gründe einer ist die meine Rechtschreibung bei der mir auch nicht immer die automatische rechtschreibkorecktur hilft und wenn Mann dann liest wie andere wegen genau solcher Fehler angemacht wird ist das für mich nicht grade hilfreich dann schreibe ich lieber garnicht erst und dann Fällt mir das Schreiben sowieso schwär.
Aber eins weiß ich das ich durch das mitlesen sehr viel Selbstvertrauen gebracht so das ich heute zuhause wie auch im Urlaub sehr gerne und viel in Rock oder Kleid unterwegs bin und das alles mit meiner Frau die das alles nicht nur mit macht sondern auch fördert.
Lieber Canda,
ich habe neulich auch auf einen Rechtschreibefehler bei jemandem hingewiesen, was dort aber einen besonderen Grund hatte. Wenn jemand Legastheniker (jetzt habe ich dieses Wort auch ein paar Mal falsch geschrieben, bis es endlich stimmte) ist, dann würde ich nie darauf hinweisen. Schreibe ruhig, wie Du es kannst. Es ist jedenfalls verständlich, was Du meinst, und das ist doch die Hauptsache! :)
LG, Micha
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Exakt. Wenn man hier eine Zeit lang aktiv gewesen ist, merkt man, dass die Threads immer auf zwei Themenstränge hinauslaufen: Einerseits das manische Betonen der eigenen männlichen Identität in Abgrenzung zu Weiblichkeit, Homosexualität und Transidentität, andererseits das narzisstische Beweihräuchern wie unfassbar toll man sich selbst doch findet, weil man mal wieder aufgefallen ist und Komplimente bekam. Das langweilt und nervt mich nach einer Weile nur noch. Ich habe keine große Lust auf so eine permanente Dauerschleife.
Nun, lieber Yoshi, damit Du nicht zu sehr gelangweilt wirst, habe ich die tägliche Zahl meiner Beiträge auf maximal drei pro Tag begrenzt (meistens gelingt es). In erster Linie, weil mich das Gemecker einiger User über zu viele Beiträge der "Vielschreiber" (von denen ich einer war) genervt hat. Außerdem passiert im Alltag meistens "nur" das normale Leben mit seinen Höhen und Tiefen.
Wobei ich mir nicht verkneife, die Höhen in Form von Komplimenten und positivem Feedback zu erwähnen. Vielleicht macht das dem einen oder anderen User Mut, sich im Rock öfter auf die Straße zu wagen. In einer Welt voller schlechter Nachrichten halte ich es für notwendig, mit guten Nachrichten nicht zu geizen. Auch wenn mancher mit den Augen rollt.
"Gestern war ich eingebildet. Heute weiß ich, dass ich schön bin." 8)
Hajo
(Na, wer rollt jetzt mit den Augen?)
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Tja, warum schreibe ich hier nicht mehr viel?
Einerseits habe ich keinerlei Ehrgeiz den Beitragszähler über die nächste Schwelle zu heben, andererseits halte ich die Finger still solange ich nichts nennenswertes zu ergänzen habe. Das penetrante Gemecker einzelner die auch nichts konstruktives beizutragen haben spare ich mir auch gerne.
Die nicht verdummdröselte Zeit nutze ich doch lieber für reales Leben - sei es im Garten, auf dem Rad oder gemeinsamen Unternehmungen mit meiner Lieben.
Schönen Gruß, Olivier
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Mit dem Beitragszähler ist das so eine Sache. Meiner zeigt, wie ich eben sah, über 28.000. Ich achte da aber sonst gar nicht drauf, werde nur ab und zu von anderen darauf aufmerksam gemacht. Mir ist es egal. Ich habe auch nicht den Ehrgeiz, ihn niedrig zu halten, nur damit einige Mitglieder nicht meckern, er sei zu hoch. ;)
So, jetzt schalte ich den Computer aber mal aus, denn es geht ins Städtchen. Dass ich dabei einen Rock trage, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen.
LG, Micha
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Der Grund warum ich hier selten schreibe ist, dass ich mich von der Menge Text, den einige produzieren und dem ständig von Hölzchen auf Stöckchen kommen, regelrecht erschlagen fühle und schnell das Interesse an den Themen verliert.
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Nun, lieber Yoshi, damit Du nicht zu sehr gelangweilt wirst, habe ich die tägliche Zahl meiner Beiträge auf maximal drei pro Tag begrenzt (meistens gelingt es).
Vielen Dank, dass du auf meine Befindlichkeiten so viel Rücksicht nimmst. Allerdings langweilst du mich gar nicht. Dazu erfüllst du nicht die Kriterien meiner obigen Beschreibung. :)
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Wenn du ehrlich und aufrichtig Toleranz leben willst, mache du gern den ersten Schritt dorthin und benutze Worte, die das zeigen.
Es kann halt nicht jeder so sanft und liebevoll wie du kommunizieren, mein Schnuckelhase. :-*
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Wahrscheinlich suche ich momentan einfach Antworten für mich selbst, inwiefern Röcke immer noch Teil meines Lebens sind und ob sie es in Zukunft überhaupt noch sein werden.
Vermutlich hat fast jeder verschiedene Rockphasen in seinem Leben, in denen Wichtigkeit, Tragehäufigkeit und vor allem die Art der Beschäftigung damit variiert.
Ich denke in den persönlichen Entwicklungsphasen ist der Austausch am wichtigsten.
Mit vielen Jahren Lebens- und Rockerfahrung ist ein Forum optional, unabhängig davon wieviel Rock gerade an Tragehäufigkeit und Beschäftigung mit dem Thema einnimmt.
Prognosen für die Zukunft würde ich in meinem Fall nicht wagen.
Wie fühlt es sich eigentlich an zu wissen, dass Viele nur lesen und nicht schreiben?
Seid ihr (es antworten ja eh nur die Viel- und Mittelvielschreiber ;) ) ein Bisschen sauer auf die Stummen? Fühlt man sich unangemessen ausgenutzt?
Ich empfinde es als schade, weil evtl. abweichende Mrinungen und Erfahrungen nicht gehört werden und sich so eine sehr einseitige Tendenz im Forum niederschlägt.
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Letztlich können die Schreibenden die Mitlesenden nur ermuntern, sich einzubringen. Aktiv werden müssen sie SELBST WOLLEN.
Klar gehört schon etwas Mut dazu, sich ins Getümmel zu stürzen und auch Durchhaltevermögen und ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein, damit die immer wieder vorkommenden dümmlichen Angriffe gegen die Person und meist außerhalb des Themas wegstecken zu können. Aber das ist im realen Leben nicht anders. Und dieses schlechte Verhalten sagt mehr über die Sprechenden als über die Angesprochenen.
Echter Austausch und echte Diskussion kann nur stattfinden, wenn viele verschiedene Ansichten auf den Marktplatz kommen und ohne persönliche Angriffe ausgetauscht werden. Wenn immer wieder nur eine kleine, aber laute Gruppe ihre Ansicht vertritt, klappt das sicher nicht.
Und ich finde, dass es Zeit ist, nicht mehr an Floskeln wie "der Klügere gibt nach" zu glauben. Denn man sieht ja allerorten, was passiert, wenn die Dummen die Macht bekommen.
Also: Traut euch ruhig!
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Ich bin auch eher ein Leser, als ein Schreiber.
Mir ist aufgefallen, dass immer wieder dieselben mit - und übereinander schreiben
und zu dem elitären Kreis gehöre ich nicht.
Meine wenigen Beiträge werden selten kommentiert, weil ich nicht zu den Schreibern gehöre, die elendslange Texte verfassen, oder täglich Fotos einstelle und meine Männlichkeit als Rockträger thematisiere. Ich bin auch noch in einem anderen Forum angemeldet und da wird vor diesem Forum immer wieder von einigen gewarnt, dass es nur aus einigen wenigen besteht, die eigentlich regelmäßig um des Kaisers Bart diskutieren.
Gruß Peter und trotzdem allen ein gesundes und gutes neues Jahr
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Tja, Peter, jeder so, wie er es braucht...
Wie fühlt es sich eigentlich an zu wissen, dass Viele nur lesen und nicht schreiben?
Seid ihr (es antworten ja eh nur die Viel- und Mittelvielschreiber ;) ) ein Bisschen sauer auf die Stummen? Fühlt man sich unangemessen ausgenutzt?
Ich empfinde es als schade, weil evtl. abweichende Meinungen und Erfahrungen nicht gehört werden und sich so eine sehr einseitige Tendenz im Forum niederschlägt.
Ja, cephalus, das finde ich auch schade.
Und das deckt sich auch ein bisschen mit dem, was in dem Radiobeitrag zur Sprache kam, dass eben die schweigende Mehrheit mit ihren Meinungen, Haltungen (und in unserem Fall auch Erfahrungen) in solchen Foren nicht abgebildet wird. Und das ist echt ein Verlust.
Und zu Beginn, cephalus, sprichst Du etwas an, was mir auch auf der Zunge lag, als ich heute morgen Yoshis Nachtbeitrag las.
Es liest sich bei Yoshi wie eine Anklage. Mit ein paar Minuten Abstand kam mir aber auch der Begriff in den Sinn:
Phasen!
cephalus:
Vermutlich hat fast jeder verschiedene Rockphasen in seinem Leben, in denen Wichtigkeit, Tragehäufigkeit und vor allem die Art der Beschäftigung damit variiert.
Ich:
Ein Freund von mir sagte mir 4, 5 Jahre später, nachdem ich mich meinem Freundeskreis 'geoutet' hatte, dass er sich wundert, weil ich noch immer konsequent Röcke tragen würde,
er hätte damals gedacht, das sei nur eine Phase, das ginge wieder vorbei.
Nein, diese Phase ist bei mir nicht vorbei, sie hält jetzt für meinen Freundeskreis nun schon seit 30 Jahren oder mehr an.
Es ist aber in Ordnung, wenn jeder so seine individuellen Phasen hat, auch welche, die wieder an Bedeutung für das weitere Leben verlieren, die nicht mehr so wichtig sind, die vielleicht Irrungen und Wirrungen waren, vielleicht aber auch notwendig, um bestimmte Inhalte im Leben zu lernen oder zu verstehen. Das ist in Ordnung. Das ist auch in Ordnung, wenn das bei Dir so ist, lieber Yoshi.
Im Moment ist auch wieder eine kleine Phase, Yoshi, wo Dir dieses Forum wieder einmal etwas mehr bedeutet, auch wenn Du es überwiegend nun dazu benutzt, auf dieses Forum und seine Akteure zu schimpfen. Es muss ja Gründe haben, dass Dir das gerade so wichtig ist zu kommunizieren. Ohne Herzblut hättest Du ja sonst einfach nichts dazu geschrieben.
Und doppelrock muss ich zustimmen, Deine Wortwahl ist auch oft nicht gewaltfrei.
Natürlich finde ich es schade, wenn für Dich das Thema Rock keine mehr so bedeutende Rolle in Deinem realen Leben spielt. Ich bin nämlich einer, der sich inzwischen bereitwillig als "Missionar" betiteln lässt - auch wenn die Benutzer dieses Begriffs das nicht mit Wohlwollen tun. Aber mir ist noch immer daran gelegen, dass mehr Männer sich nicht mehr hemmen lassen, zu tragen, was sie wollen. Dies ist meine Mission, der ich mich angenommen habe. Wenn es Dich langweilt, dass manche Menschen mit mehr Herzblut an die Sache herangehen als Dir das wert ist, so zeigt das, dass dieser Aspekt des Kleidens / Lebens für Dich längst keine so tiefgreifende Rolle mehr spielt als für mich.
Ohne missionarischen Eifer wäre auch im Feminismus vieles nicht vorangegangen. Auch wenn die meisten der einstigen Ikonen von damals inzwischen durch abflauenden Feminismus (vor allem, weil die wichtigsten Ziele recht gut erreicht worden sind) eher belächelt werden oder in der Kritik stehen, siehe Alice Schwarzer.
Und Kritik, immer und immer wieder seine Identität betonen zu müssen (ach, wie männlich man doch ist, obwohl man Röckchen trägt), ist gerechtfertigt, aber halte ich für unüberlegt, weil jede andere Gruppe auch immer wieder betont, dass sie anders ist. Nimm die Diversen, Non-binären, Queeren, was wäre diese Bewegung, wenn sie nicht immer wieder betonen würden, was sie eigentlich sind. Es geht doch darum, wahrgenommen zu werden, bzw. sich wahrgenommen zu fühlen.
Nichts anders ist das mit den Männern, die Rock, Kleid oder High-Heels tragen, sich aber ungebrochen weiterhin als Männer fühlen. Auch sie (also wir, weil ich mich dazugehörig fühle) wollen wahrgenommen werden. Wollen sich wahrgenommen und verstanden fühlen.
Dass es langweilen kann, weil man sich nicht derselben Gruppe zugehörig fühlt, kann ich gut verstehen.
Noch ein Themenwechsel:
Der Grund warum ich hier selten schreibe ist, dass ich mich von der Menge Text, den einige produzieren und dem ständig von Hölzchen auf Stöckchen kommen, regelrecht erschlagen fühle und schnell das Interesse an den Themen verliert.
Ohne näher auf Details einzugehen,
dafür schreibst Du aber doch recht häufig.
Ich hätte Dich schon zu den Aktivsten hier im Forum gezählt.
35 Beiträge (und das ist gut so!) in den letzten 40 Tagen halte ich nicht für ausgesprochen selten.
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Ich bin ja wohl auch nicht der Schiller unter den Schreibern hier…
Das Mitlesen und wenig schreiben würde ich jetzt nicht als soziologisches Dissertationsthema auf den Markt bringen wollen, aber ein paar Anmerkungen dazu.
Im schwyzerdütsch gibt es das lurgen, so im Kontext „wir lurgen ein bisschen“ =wir schauen uns um.
Ja, da gibt es Vielschreiber in Foren und ohne jetzt persönlich zu werden, aber zuviel Text lese ich dann einfach nicht mehr. Der Inhalt kann dann ja mit Fakten und Infos gespickt sein, aber zuviel ist halt zuviel.
Dann habe ich auch kein Interesse zu reagieren.
Dann gibt es welche mit wenig Konstruktivität, denn eher mit brachialer Direktheit. Will ich die Kommentare?
Und dann gibt es hin und wieder Themen, wo ich dann auch reagiere.
So ein Forum ist halt ein Mikrokosmos, alles dabei.
Schöne Grüße aus dem tief verschneiten kleinen Walsertal. Hier geht übrigens Rockmode sehr gut.
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Es liest sich bei Yoshi wie eine Anklage.
Das sehe ich nicht so. Ebenso wenig die anschließende Interpretation.
Und doppelrock muss ich zustimmen, Deine Wortwahl ist auch oft nicht gewaltfrei.
Ich passe mich häufig dem Duktus meiner Gesprächspartner an.
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Es kann ja z.B. sein, dass stille Mitleser sich einfach nur über ein Thema informieren möchten, etwas beobachten, aber gerade keine Fragen haben. Für sie ist das Thema gerade nicht wichtig genug oder noch etwas zu fremd, um darüber zu diskutieren.
Kann ich zustimmen. Und an Schweigen sehe ich nichts Falsches oder Verdächtiges.
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Hallo Skirtedman,
dass der Rock bei mir eine etwas kleinere Rolle spielt als in früheren Jahren, hat verschiedene Gründe.
Zum einen habe ich meinen Stil gefunden
Das Austesten von Grenzen ist weniger wichtig. Ich überlege, ob ein Teil passt und trage es. Oder eben nicht.
Ich möchte hochwertige, zeitlose und nachhaltige Kleidung besitzen, die lange hält. Also nicht ständig bunten Billig-Ramsch kaufen. Die Kleidung soll meinen Stil unterstreichen, ich bin kein Kleiderständer für Fast Fashion.
Ich habe vor allem in den letzten 5-6 Jahren gelernt, dass mir eine echte Individualität und Unabhängigkeit im Denken und Handeln wichtiger als als eine rein dekorative. Heißt: Es bringt nichts, sich auffällig anzuziehen und konformistisch und denkfaul voller Vorurteile zu sein. Daran arbeite ich weiterhin.
Ich möchte nicht missioniert werden und dränge auch anderen nichts auf. Ich lebe ein Leben und habe Standpunkte, für die sich jemand interessieren kann oder eben nicht. Seine Entscheidung. Das kam vor allem aus den Situationen, wenn ich hier jemanden gebeten habe, sein Verhalten zu reflektieren und als Beobachter von außen zu analysieren, dass er mir dann vorwarf, meine Meinung ihm aufdrängen zu wollen. Was soll ich sagen, er missioniert immer noch...
Von vielen Leuten wird Mann im Rock immer noch mit Trans und Queer verbunden. Das ist aber nicht meine Welt und ich möchte nicht jede Alltagshandlung sexualisieren. Weder Kleidung noch Wortwahl noch sonst irgendwas.
Die Übergriffe auf Frauen, zierliche, androgyne, weiblich wirkende Männer nehmen zu. Auch da möchte ich nicht unnötig provozieren.
Das sind grob die Punkte auf meiner Seite, die Gründe bei anderen Menschen im Forum, diemich seltener Rock tragen lassen als früher, sind ein eigenes Thema.
So gesehen ist es sicher keine Überraschung, wenn ich zu vielen Themen eher wenig schreibe und bin nicht überrascht, wenn andere ebenso wenig über das Thema Rock sprechen möchten.
Gruß
doppelrock
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Und ich finde, dass es Zeit ist, nicht mehr an Floskeln wie "der Klügere gibt nach" zu glauben.
Ja, ich glaube ebenso, dass die Floskel "der Klügere gibt nach" nur einen sehr eingeschränkten Gültigkeitsbereich hat und längst nicht immer die bessere Wahl ist.
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Und ich finde, dass es Zeit ist, nicht mehr an Floskeln wie "der Klügere gibt nach" zu glauben.
Ja, ich glaube ebenso, dass die Floskel "der Klügere gibt nach" nur einen sehr eingeschränkten Gültigkeitsbereich hat und längst nicht immer die bessere Wahl ist.
Es gibt ja auch den Spruch: Wenn die Klügeren immer nachgeben, setzen sich immer nur die Dummen durch.
LG, Micha
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Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916):
"'Der Gescheidtere giebt nach!' Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit"
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Und ich finde, dass es Zeit ist, nicht mehr an Floskeln wie "der Klügere gibt nach" zu glauben.
Ja, ich glaube ebenso, dass die Floskel "der Klügere gibt nach" nur einen sehr eingeschränkten Gültigkeitsbereich hat und längst nicht immer die bessere Wahl ist.
Es gibt ja auch den Spruch: Wenn die Klügeren immer nachgeben, setzen sich immer nur die Dummen durch.
LG, Micha
Aber wer ist denn der Klügere? Jeder hält sich doch für den Klügeren.
Nicht selten hältst du dich doch für den Klügeren. Womit dann andere die Dummen sind.
Mit den vermeidlich Dummen ist es genauso. Die sehen dich als Dummen.
Jeder sieht die Welt durch seine spezielle Brille und in dem Moment fangen die Probleme an, weil jeder den anderen zu vermeintlich besserem bekehren will.
Da schreibe ich lieber nichts, denke mir meinen Teil und sage mir, Belehrungen brauche ich nicht. Aus dem Alter bin ich raus.
Nicht selten enden Diskussionen in Belehrungsveranstaltungen und somit Zeitverschwendung. Braucht niemand!
Kurz durchscrollen reicht schon.
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Aber wer ist denn der Klügere? Jeder hält sich doch für den Klügeren.
Nicht selten hältst du dich doch für den Klügeren. Womit dann andere die Dummen sind.
Mit den vermeidlich Dummen ist es genauso. Die sehen dich als Dummen.
Jeder sieht die Welt durch seine spezielle Brille und in dem Moment fangen die Probleme an, weil jeder den anderen zu vermeintlich besserem bekehren will.
Ja, so ist es und so bleibt es.
Das, was ich grau gemacht habe im Zitat, ist vielleicht nicht immer so. Das hängt an der jeweiligen Motivation.
Ja, und die Probleme müssen auch nicht unbedingt sein, manchmal kann die Brille des anderen eine Bereicherung sein.
Vor allem zu wissen, wie es durch die andere Brille aussieht, muss nicht gleich ein Problem sein.
Und manchmal ist der Dumme gar nicht so dumm.
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Und ich finde, dass es Zeit ist, nicht mehr an Floskeln wie "der Klügere gibt nach" zu glauben.
Ja, ich glaube ebenso, dass die Floskel "der Klügere gibt nach" nur einen sehr eingeschränkten Gültigkeitsbereich hat und längst nicht immer die bessere Wahl ist.
Es gibt ja auch den Spruch: Wenn die Klügeren immer nachgeben, setzen sich immer nur die Dummen durch.
LG, Micha
Aber wer ist denn der Klügere? Jeder hält sich doch für den Klügeren.
Nicht selten hältst du dich doch für den Klügeren. Womit dann andere die Dummen sind.
Mit den vermeidlich Dummen ist es genauso. Die sehen dich als Dummen.
Jeder sieht die Welt durch seine spezielle Brille und in dem Moment fangen die Probleme an, weil jeder den anderen zu vermeintlich besserem bekehren will.
Da schreibe ich lieber nichts, denke mir meinen Teil und sage mir, Belehrungen brauche ich nicht. Aus dem Alter bin ich raus.
Nicht selten enden Diskussionen in Belehrungsveranstaltungen und somit Zeitverschwendung. Braucht niemand!
Kurz durchscrollen reicht schon.
Manchmal halte ich mich für den Klügeren, manchmal aber auch andere Leute. Mal so, mal so.
Und manchmal lasse ich mich auch gerne zu einer anderen Meinung bekehren. Dann bin ich dankbar, dass der, der das getan hat, es nicht als Zeitverschwendung angesehen hat.
LG, Micha
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Aber wer ist denn der Klügere? Jeder hält sich doch für den Klügeren.
Nicht selten hältst du dich doch für den Klügeren. Womit dann andere die Dummen sind.
Mit den vermeidlich Dummen ist es genauso. Die sehen dich als Dummen.
Jap, dumm sind natürlich immer die Anderen. Den Gedanken hatte ich vorhin auch schon.
Wenn sich jeder für klug hält und jeder Kluge auch nachgeben würde, gäbe es eigentlich überhaupt keinen Streit mehr. Da wir hier alle aber immer diskutieren, sind wir wohl wahrscheinlich doch alle nur die Dummen. Somit wären die stillen Mitleser eigentlich die wahren Klugen.
So, damit hätten ich wohl das ausgehende Rätsel dieses Threads gelöst!
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Super, Yoshi, Nobelpreis!!! :) :)
Das einzige Dumme nur (oder ist das das Schlaue daran?),
was lesen die stillen Mitleser, wenn plötzlich alle nur noch mitlesen?
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Und deswegen werde ich immer mehr zum stillen Mitleser. Denn die sind ….😁
Und wenn es hier nichts zu lesen gibt lese ich eine Zeitung 😅
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Nichts! Jeder bleibt zu Hause, meldet alle Medien ab, schaut nicht aus dem Fenster und ist einfach nur still für sich.
Das ist übrigens ein Ideal, wie es im Daodejing (Tao Te King) steht.
LG, Micha
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Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dumme ist
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Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dumme ist
;D
LG, Micha
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Danke doppelrock, für Deine Erläuterungen.
Mit fällt übrigens auf, dass Deine Texte in den letzten Tagen weitaus weniger den Charme einer Belehrung haben und nicht mehr versuchen, einen Spiegel vorzuhalten, dessen Bedeutung man nicht immer erfassen konnte. Das macht das Lesen Deiner Texte inzwischen deutlich angenehmer.
Den folgenden Satz verstehe ich inhaltlich nicht ganz, auch wenn es insgesamt für Dich eher "ein anderes Thema" jetzt ist. Aber ich tu mich mit der Interpretation der Aussage dieses Satzes schwer:
Das sind grob die Punkte auf meiner Seite, die Gründe bei anderen Menschen im Forum, die mich seltener Rock tragen lassen als früher, sind ein eigenes Thema.
Welche Gründe bei anderen Menschen lassen Dich seltener Rock tragen?
Also, es geht mir vielleicht noch nicht mal um die Benennung der Gründe.
Mir geht es eher um das Verständnis, dass Gründe bei anderen Menschen dich seltener Rock tragen lassen.
Ich wäre dankbar, wenn Du mir auf die Sprünge hilfst, wie ich das verstehen könnte.
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Super, Yoshi, Nobelpreis!!! :) :)
Das einzige Dumme nur (oder ist das das Schlaue daran?),
was lesen die stillen Mitleser, wenn plötzlich alle nur noch mitlesen?
Na ganz einfach.
Gibt ja noch genug geschriebene Beiträge aus vielen Jahren hier. Selbst ich hab noch nicht alle gelesen. Wenn man alles gelesen hat, dann wenden sich eben die ehemaligen Lesenden anderen Interessen zu, so wie Timper es geschrieben hat.
Dann versinkt das Forum langsam in den Tiefen des Internets wie manch anderes Forum.
Wurden meine beiden ersten Beiträge ( #15 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10305.msg205189#msg205189) und #20 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10305.msg205201#msg205201)) hier im Strang überhaupt gelesen? Reaktionen darauf gab es nicht. Wohl uninteressant. Brauch ich auch nimmer viel schreiben.
Dann eben auch nur lesen. Oder als gelesen markieren. Oder gar nix.
Machen ja die meisten im Forum so.
Aber solange sich noch Leute anmelden wie in letzter Zeit z. b. Slothorpe, Bernd, Stefan und Yoshi (wieder da), ist das Forum noch nicht ganz verloren.
Haben doch mehr als nur ein einzelnes Begrüßungspost zustande gebracht...
Und auch wenn ich weniger hier schreibe, kann ich es noch nicht ganz lassen, egal ob jemand drauf antwortet oder auch nicht.
Zum Thema Rock tragen gibts grad eh nicht viel zu schreiben, momentan verzichten auch sicher etliche darauf, wohl schon aufgrund der kalten Witterung, was für mich durchaus verständlich ist.
Gruß
Jürgen
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Vielen Dank auch an die Forenleitung das der Status der "nicht schreibenden Mitglieder" von "Schreibfaul" auf "Mitleser" geändert wurde, das klingt nicht so negativ.
Wurde ja hier mal angesprochen (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10142.msg201157#msg201157).
Ja, finde ich gut, dass es auch noch andere gut finden!
Die Antwort #15 im Thread war von Dir also doch gelohnt. :) ;)
Und sofern #20 bislang unkommentiert blieb, so war #20 dennoch interessant.
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@Wolfgang
Dankeschön 😊
Und auch ein dankeschön an alle stillen Leser fürs Lesen.
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Zur Diskussion, wer der Kluge oder wer der Dumme ist: Wer wie hier in manchen Beiträgen nur schwarz-weiß verurteilen kann, wird eher zu den Dummen gehören, wer Selbstreflektion beherrscht, Sozial- und Moralkompetenz besitzt, selbst denkt und handelt und seine Handlung verantwortet statt das an Anführer abzugeben, hat gute Chancen, zur anderen Gruppe zu gehören.
Zur Frage von Skirtedman, was mich eher vom Rocktragen abhält: Die ständig aufgewärmte Diskussion, dass zum Mann im Rock eine weibliche Seite gehöre, dass man ein wenig trans seinmüsse, dass man kritische Meinungen zu unstimmig empfundenen Bildern nicht äußern darf. Aktuelles Beispiel: Pfadfinder mit Sommerrock und Militärstiefeln wird sofort als Angriff gegen die Person definiert.
Ob immer noch manche meine Beiträge ausblenden, weil sie Angst vor den Inhalten haben, weißich nicht, sie sprechen ja nicht mit mir, nur über mich.
Generell habe ich wenig Lust, immer wieder die selben Diskussionen zwischen Stamm- und Küchentisch zu führen, sondern meine Zeit lieber nutzen zu lernen oder neues Wissen zu teilen. Das scheint aber oft unerwünscht. Es wiederholen sich oft sehr oberflächliche Aussagen, selten geht es in die Tiefe.
Ein Sonderfall ist MAS, der immer wieder mit der Falschaussage einer politischen Zugehörigkeit und sogenannter "Demokratiefeindlichkeit" ohne Belege und Ausweichen vor Diskussionen wegen "Anonymität" aufkreuzt. Neben dem Framing mit der Partei ist diese Falschaussage auch ein klarer Beweis für die Absicht zu spalten statt gemeinsame Dinge zu stärken. Wenn das spalten und Missionieren wichtiger ist als gemeinsame Hobbies wie Rocktragen, ist das eben keine Verlockung, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.
Aber nicht nur innerhalb des Forums versuchen manche Leute, alles was der eigenen Sichtweise entgegensteht, zu bekämpfen, sondern auch außerhalb. Und da kann es schnell lebensgefährlich werden, wenn man auf der Straße so auffällt, dass man von einem importierten Männerbild sichtbar abweicht. Da braucht auch keiner Empörung vorspielen, für mich ist das der Grund, draußen mehr Gedanken über meine Kleidung zu machen als früher.
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Wurden meine beiden ersten Beiträge ( #15 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10305.msg205189#msg205189) und #20 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10305.msg205201#msg205201)) hier im Strang überhaupt gelesen? Reaktionen darauf gab es nicht. Wohl uninteressant. Brauch ich auch nimmer viel schreiben.
Dann eben auch nur lesen. Oder als gelesen markieren. Oder gar nix.
Machen ja die meisten im Forum so.
Gruß
Jürgen
Null Reaktionen auf Beiträge kenne ich auch, lieber Jürgen. Meistens reicht´s nicht mal für ein negatives Feedback. So dass ich mich manchmal frage, ob ich einen Beitrag überhaupt geschrieben habe oder mir das nur einbilde. ::)
Eine Möglichkeit wäre es, Beiträge zu verfassen, die provokant sind oder mit denen ich anderen Usern ans Bein pinkele. Darauf gibt es fast immer Reaktionen. Einmal von den Betroffenen und zum anderen von den "Zustimmern", die das schon immer mal scheiben wollten.
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Ich fand Deine Beträge gut, lieber Jürgen. Und nicht gemeckert ist genug gelobt! :D
Wenn jeder auf jeden Beitrag reagieren würde, wäre das ja noch mehr Verkehr hier im Forum.
Meistens reagiere ich, wenn ich entweder etwas zu kritisieren habe oder wenn mir was Ergänzendes einfällt. Manchmal aber auch schreibe ich nur meine Zustimmung, wenn ich diese besonders betonen will, bisweilen nur mit einem :).
LG, Micha
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Moin,
nun auch mein "Senf" zum Thema.......
Ich lese reglmäßig auch "nur" mit, denn in vielen Beiträgen spiegelt sich auch meine Auffassung.
Wenn ich einen Beitrag schreibe, versuche ich kurz und präziese zu bleiben, damit ein Mehrwert für andere bleibt.
Rock habe ich schon vor der Anmeldung hier im Forum getragen, die Anmeldung erfolgte um in einen Dialog mit anderen zu führen.
Grüße aus der verschneiten Metropolregion HH
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Null Reaktionen auf Beiträge kenne ich auch, lieber Jürgen. Meistens reicht´s nicht mal für ein negatives Feedback. So dass ich mich manchmal frage, ob ich einen Beitrag überhaupt geschrieben habe oder mir das nur einbilde. ::)
Eine Möglichkeit wäre es, Beiträge zu verfassen, die provokant sind oder mit denen ich anderen Usern ans Bein pinkele. Darauf gibt es fast immer Reaktionen. Einmal von den Betroffenen und zum anderen von den "Zustimmern", die das schon immer mal scheiben wollten.
Ja, Menschen springen sehr auf Provokation und Polarisierung an. So funktionieren Nachrichten und Social Media. Wer viel Traffic generiert, den belohnt der Algorithmus. Menschen sind sehr einfach zu konditionieren und emotionalisieren.
Man muss nur diesen Thread durchlesen. Einige User hatten ähnliche Kritik wie ich genannt. Ich habe sie nur überspitzt mit einer Portion Zynismus verfasst. Das Ergebnis war eine heftige Gegenreaktion von denen, die sich getroffen fühlten. Auf die anderen User gingen sie gar nicht ein, obwohl ein paar Kritiken inhaltlich nicht weit von mir entfernt waren. Der Unterschied lag vielmehr, wie wir den Inhalt verpackt haben.
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Wurden meine beiden ersten Beiträge ( #15 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10305.msg205189#msg205189) und #20 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10305.msg205201#msg205201)) hier im Strang überhaupt gelesen? Reaktionen darauf gab es nicht. Wohl uninteressant. Brauch ich auch nimmer viel schreiben.
Dann eben auch nur lesen. Oder als gelesen markieren. Oder gar nix.
Machen ja die meisten im Forum so.
Gruß
Jürgen
Null Reaktionen auf Beiträge kenne ich auch, lieber Jürgen. Meistens reicht´s nicht mal für ein negatives Feedback. So dass ich mich manchmal frage, ob ich einen Beitrag überhaupt geschrieben habe oder mir das nur einbilde. ::)
Eine Möglichkeit wäre es, Beiträge zu verfassen, die provokant sind oder mit denen ich anderen Usern ans Bein pinkele. Darauf gibt es fast immer Reaktionen. Einmal von den Betroffenen und zum anderen von den "Zustimmern", die das schon immer mal scheiben wollten.
Was soll man denn auf das tägliche Schaulaufen vor der Tanne antworten?
Jeden Tag Lob?
Echte ehrliche ungeschönte Kritik wird sicher nicht gut ankommen.
Ich verschwende dafür keine Zeit mehr.
Mir ist das zu uninteressant, es wiederholt sich. Ich poste genau deswegen ganz selten mal ein Foto.
Da fällt mir besseres ein als tägliche Wiederholungen anzusehen und zu kommentieren.
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Wie fühlt es sich eigentlich an zu wissen, dass Viele nur lesen und nicht schreiben?
...
Teils teils, lieber Michl!
...
Unangenehm finde ich aber hier Mitforisten, die mich das fragen oder mir was vorhalten, denen ich dann antworte und von denen ich dann wissen will, ob sie damit was anfangen konnten, worauf sie dann aber eine Antwort schuldig bleiben. Das empfinde ich dann als unfreundlichen Akt.
LG, Micha
Um also keine unangenehme Empfindung oder unfreundlichen Eindruck zu hinterlassen, wobei ich deine Antwort aber gelesen, verstanden und akzeptiert habe und selbst nach einer Woche des Nachdenkens nichts hinzuzufügen habe, sage ich jetzt:
Danke.
Michl
(PS: Hoffe, das ist OK so. Es fühlt sich für mich aber irgendwie nicht besonders sinnvoll an, aber das nur am Rande.)
(PPS: 100% Ironie- und Vorwurfsfrei. sic.)
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Wie fühlt es sich eigentlich an zu wissen, dass Viele nur lesen und nicht schreiben?
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Teils teils, lieber Michl!
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Unangenehm finde ich aber hier Mitforisten, die mich das fragen oder mir was vorhalten, denen ich dann antworte und von denen ich dann wissen will, ob sie damit was anfangen konnten, worauf sie dann aber eine Antwort schuldig bleiben. Das empfinde ich dann als unfreundlichen Akt.
LG, Micha
Um also keine unangenehme Empfindung oder unfreundlichen Eindruck zu hinterlassen, wobei ich deine Antwort aber gelesen, verstanden und akzeptiert habe und selbst nach einer Woche des Nachdenkens nichts hinzuzufügen habe, sage ich jetzt:
Danke.
Michl
(PS: Hoffe, das ist OK so. Es fühlt sich für mich aber irgendwie nicht besonders sinnvoll an, aber das nur am Rande.)
(PPS: 100% Ironie- und Vorwurfsfrei. sic.)
Ich sehe, Du hast es verstanden, lieber Michl! ;D
LG, Micha :)
-
Manch einer ist halt auch im Alltagsleben sehr zurückhaltend.
Deshalb halte ich solche Assoziationen (Zitat Google aus dem Beitrag von doppelrock):
"To lurk" means to lauern, schleichen or sich verstecken (to lie in wait, sneak, hide)
für vorverurteilend. Mir geht es nicht ums mich Verstecken oder ums Lauern.
Im Gegenteil.
doppelrock hat doch die Erklärung von Google nicht zitiert, um Verurteilungen auszusprechen. Er hat nur für sich und uns das Wort ergründet.
So hatte ich ihn auch verstanden. Die durch mich unterstellte Vorverurteilung ging von Googles KI oder genauer gesagt ihrer Datengrundlage aus.
doppelrock hat ebenso nicht die Bezeichnung für die stillen Mitleser erfunden.
...
Auch das war mir klar.
Diese Missverständnisse (an denen wie immer nicht nur eine Person beteiligt ist - diese Klammer soll das nächste Missverständnis verhindern) zeigen als Beispiel einen weiteren Grund, warum ich wenig schreibe. So ein Forum wie dieses hilft zwar sehr dabei, monothematisch gleichgesinnte Menschen zu finden und schafft gleichzeitig sogar eine Möglichkeit der Kommunikation innerhalb dieser Gruppe. Eigentlich toll.
Aber: Gleichzeitig gestaltet es eben diese Kommunikation dermaßen kompliziert, dass sich mehr Missverständnisse als im echten Leben ansammeln. Jetzt, wo ich über das Thema Missverständnisse nachdenke, wird mir bewusst, dass ich allein durch das teilweise Lesen der Beiträge der letzten 24h Zeuge etlicher Missverständnisse wurde, die ignoriert werden oder deren Aufklärungsversuche dann wieder Seiten füllen.
Beim Kauf meines ersten Modems Mitte der 90er Jahre dachte ich noch, dass Onlinemedien mir die Kommunikation erleichtern würden. Dass das so nicht stimmt hab ich schnell gemerkt.
Was folgt daraus? Dass man das Forum vor Allem dazu nutzen sollte, um persönliche Treffen zu verabreden?
-
Ich sehe, Du hast es verstanden, lieber Michl! ;D
LG, Micha :)
Hast du auch meine Andeutung im PS verstanden, dass ich diese Vorgehensweise auf Dauer nicht für praktikabel halte?
(Das zweite PS war Missverständnisprävention)
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Ich sehe, Du hast es verstanden, lieber Michl! ;D
LG, Micha :)
Hast du auch meine Andeutung im PS verstanden, dass ich diese Vorgehensweise auf Dauer nicht für praktikabel halte?
(Das zweite PS war Missverständnisprävention)
Nein, lieber Michl, denn so, wie Du es dann ironischerweise praktiziert hast, habe ich es ja nicht gemeint. Ich meinte: Wenn ich mit jemandem über etwas diskutiert habe und dann wissen will, ob wir nach der Diskussion auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind, dazu dann aber keine Antwort kommt.
Von Dir wollte ich ja nichts wissen, so dass eine solche Rückmeldung, wie sie jetzt von Dir kam - abgesehen davon, dass Du es jetzt ironisch meintest - zwar nett wäre, aber nicht notwendig. Sonst müsste ja jeder auf jeden Beitrag eine Rückmeldung geben. Das hielte ich genau so wenig für praktikabel wie Du. Und meine Antwort, dass Du es richtig verstanden habest, war somit auch eher ironisch gemeint, wobei ich schon verstanden habe, dass Deine nicht so ernst gemeint war.
LG, Micha
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Missverständnisse kommen oft daher, dass jeder von seinem eigenen Vorwissen ausgeht und das bei anderen voraussetzt. Das geht zumindest mir oft so. Tatsächlich bestehen hier aber sehr unterschiedliche Wissensgrundlagen und auch Weltbilder oder Weltanschauungen. Mit "Vorwissen" meine ich dabei nicht nur die Menge an Wissen, sondern auch die Inhalte. Es muss sich dabei nicht um echtes Wissen handeln, sondern um das, was man bei sich selbst für Wissen hält. Ich meine "Wissen" hier also so wie in der Wissenssoziologie verwendet. Das ist eben sehr unterschiedlich unter uns Forenmitgliedern.
LG, Micha
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Diesen Absatz musste ich nochmal zitieren denn ähnlich denke ich derzeit über das Forum.
...
Diese Missverständnisse (an denen wie immer nicht nur eine Person beteiligt ist - diese Klammer soll das nächste Missverständnis verhindern) zeigen als Beispiel einen weiteren Grund, warum ich wenig schreibe. So ein Forum wie dieses hilft zwar sehr dabei, monothematisch gleichgesinnte Menschen zu finden und schafft gleichzeitig sogar eine Möglichkeit der Kommunikation innerhalb dieser Gruppe. Eigentlich toll.
Aber: Gleichzeitig gestaltet es eben diese Kommunikation dermaßen kompliziert, dass sich mehr Missverständnisse als im echten Leben ansammeln. Jetzt, wo ich über das Thema Missverständnisse nachdenke, wird mir bewusst, dass ich allein durch das teilweise Lesen der Beiträge der letzten 24h Zeuge etlicher Missverständnisse wurde, die ignoriert werden oder deren Aufklärungsversuche dann wieder Seiten füllen.
Mir fehlt einfach die Zeit, seitenlange Diskussionen und aneinder vorbeireden über Begriffe zu verfolgen. Ab nächster Woche bin ich tagsüber bei der Arbeit und abends will meine Frau auch nicht, das ich ständig am Notebook sitze. Das mach ich dann, wenn meine Frau vor dem Fernseher sitzt.
So begnüge ich mich meist mit Mitlesen oder raschem überfliegen der Texte.
Diese Themen sind für mich für das tägliche Rock tragen auch ziemlich belanglos.
Beim Kauf meines ersten Modems Mitte der 90er Jahre dachte ich noch, dass Onlinemedien mir die Kommunikation erleichtern würden. Dass das so nicht stimmt hab ich schnell gemerkt.
Nach einigen Stunden Internet waren auch die monatlichen Telefonrechnungen nicht ohne, deswegen hab ich mich nur wenig an Chats beteiligt und Beiträge von Newsgroups und Foren habe ich runtergeladen und offline gelesen. Foren zum Thema Rock entdeckte um 2012 oder 13 und Sommer 2015 konnte ich mich schließlich hier anmelden.
Eine gute Erfindung für mich war E-Mail und später dann WhatsApp und Telegram, damit wären dann der Austausch von Nachrichten oder auch Verabredungen mit Freunden oder Bekannten. Recht einfach möglich.
Im Gegensatz zu meiner Frau telefoniere ich nur ungern
Aber aus der Telefonzellenzeit bekannt, halte ich mich immer noch meist an das "Fasse Dich kurz".
Na gut , manchmal gibt's auch einen längeren Beitrag wie diesen hier.
Was folgt daraus? Dass man das Forum vor Allem dazu nutzen sollte, um persönliche Treffen zu verabreden?
Das war für mich auch ein wichtiger Grund mich hier im Forum anzumelden.
Ich wollte 2014 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4673.msg49999#msg49999) beim Treffen am Bodensee dabei sein, schaffte aber erst, mich 2015 hier anzumelden.
Besonders gerne erinnere ich mich an die größerenTreffen in Bonn 2015 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=5259.msg65886#msg65886), Venlo 2016 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=5448.msg72840#msg72840), Westerwald Nistertal-Wanderung 2016 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=5450.msg79599#msg79599), Heidelberg 2017 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=6011.msg91993#msg91993), Antwerpen 2018 (https://www.rokvoormannen.nl/forum/viewtopic.php?p=25634#p25634), Büdingen 2018 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=6778.msg103451#msg103451), Mainz 2019 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=7068.msg114392#msg114392).
Dann kam Corona und seitdem ist irgendwie die Luft raus mit größeren Treffen.
Und leider schreiben einige der damals beteiligten nicht mehr...
Halt, da gabs aber noch München 2023 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=9577.msg184606#msg184606).
Ansonsten verabredete ich mich immer wieder mal zu kleinen Treffen
so wie letztes Jahr mit Bahner, Lars und Albis beim Viktoianischem Picknick in Leipzig, mit Skirtedman in Mainz,
mit Michael beim Festival in Rudolstadt und beim Mittelaltermarkt in Siegburg, mit Bahner im September in Franken und Thüringen
und Anfang dieses Jahres mit Chris-s in Stuttgart.
So, dies war nun doch mal wieder ein längerer Beitrag, den ich mit zahlreichen Unterbrechungen um 9 Uhr begonnen und nun um 12:15 fertiggestellt habe. Für so etwas habe ich nicht immer Zeit aber heut hab ich mir die Zeit dazu genommen.
Grüßle
Jürgen
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JJSW , ich kann dir nur zustimmen. Hier ist so viel Kram, der mit Röcken fast nichts zu tun hat. Ich habe weder Interesse noch Lust und Zeit. Das interessiert mich überhaupt nicht. Da beschäftige ich mich lieber mit anderen schönen Dingen. Da verschwende ich keine wertvolle Zeit.
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Ich vergaß zu erwähnen, das ich auch ein paarmal beim Rockstammtisch im Unperfekthaus in Essen mit dabei war.
Auch wenn unsere Ruhrgebietler nicht so eifrig hier im Forum schreiben finde ich es toll wie sie sich jeden Monat treffen.
Gruß
Jürgen
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...
Was folgt daraus? Dass man das Forum vor Allem dazu nutzen sollte, um persönliche Treffen zu verabreden?
Das war für mich auch ein wichtiger Grund mich hier im Forum anzumelden.
...
beim Treffen am Bodensee...
...die größerenTreffen in Bonn 2015 ... Venlo 2016 ... Westerwald Nistertal-Wanderung 2016 ... Heidelberg 2017 ... Antwerpen 2018 ... Büdingen 2018 ... Mainz 2019.
...
München 2023
Ansonsten verabredete ich mich immer wieder mal zu kleinen Treffen ... mit ..., ... und...
...
Aha, so funktioniert es also. :)
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JJSW , ich kann dir nur zustimmen. Hier ist so viel Kram, der mit Röcken fast nichts zu tun hat. Ich habe weder Interesse noch Lust und Zeit. Das interessiert mich überhaupt nicht. Da beschäftige ich mich lieber mit anderen schönen Dingen. Da verschwende ich keine wertvolle Zeit.
Das macht ja nix. Kannst Dich ja auch anders vergnügen.
LG, Micha
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Da das Thema gerade wieder mit Zickenkrieg ins OT abdriftet:
Das ist genau eins der Themen, die einige Leute vom Schreiben und von aktiver Beteiligung abhalten.
Seitenlange Beiträge über alles und nichts schrecken ebenfalls eher ab, wenn der Autor nicht auf den Punkt kommt und nicht das Thema trifft.
Zusätzlich stört es zumindest mich, wenn manche Leute sich von allem und jedem angegriffen fühlen, was nicht 100% in deren Meinung und Erwartung passt, sei es auchnur einkorrekt gekennzeichnetes Google-Zitat. Schon ist wer beleidigt und zieht das ganze Thema ins OT.
Die Rockthemen sind naturgemäß sehr übersichtlich und irgendwann ist zu allem alles von jedem gesagt. Dann ist ein thema einfach durch.
Weil ja auch Wissen und "Wissen" angesprochen wurden: Den Unterschied kann ich nachvollziehen, aber in der Realität hapert es dann doch oft. Gerade die Glaubenden und Hoffenden mit "Sicher und wirksam", "Krieg für Frieden" oder 3456 verschiedene Geschlechter scheinen aber schwer zwischen Fakten und Wünschen trennen zu können., vertreten diese Hoffnung aber umso aggressiver gegen ihre eigene Aufklärung.. Es ist sogar in vielen Fällen sehr einfach, 1+1 zusammenzuzählen, um diese Glaubenssätze über Bord werfen zu können.Sofern man zum denken und Lernen bereit ist. An den Stellen, wo das weithin sichtbar ist, habe ich ja schon von Denkfaulheit und Expertokratie gesprochen.
Beispiel am Rande: In den 70ern waren Schwule und Lesben wirklich verfolgt und ausgegrenzt. Da war eine Bewegung für Gleichberechtigung und Aufklärung ohne Frage angemessen. Schwule Politiker im ach so liberalen Kalifornien wurden ermordet. Heute aber die Gender-Bewegung geht auf die Frankfurter schule zurück, auf Kommunismus, Name als Hinweis: Judith Butler. Und ich glaube zu einem Irrsinn wie "Queer for Palestine" braucht man nichts sagen. Für mich riecht das nach der Abschaffung der Wirklichkeit. Mittlerweile merken eben auch Schwulen-Bewegungen, wie das ihnen schadet und Reaktanz erzeugt. Nur bei manchen Diskutanten scheint die Realität nicht anzukommen.
Das sind dann auch die Situation, wo ein Fortführen des Dialogs ins Leere läuft. Eine eigene, differenzierte Meinung kommt dann einfach nicht beim gegenüber an.
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Hallo zusammen, kann aber auch sein, dass persönliche Umstände die Nerven stark belasten und man dann zwar noch mitliest aber die Kraft für Posts einfach fehlen.
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Heute aber die Gender-Bewegung geht auf die Frankfurter schule zurück, auf Kommunismus, Name als Hinweis: Judith Butler.
Uff... da ist wohl jemand der rechtsextremen Erzählung des "Kulturmarxismus" auf den Leim gegangen. Immer wieder spannend, wie selbst ernannte "Erleuchtete", so leicht den Rattenfängern in die Arme fallen. Wahrscheinlich noch nie ein Buch von den drei genannten gelesen. Anders kann ich mir die Leichtgläubigkeit nicht erklären. :blank:
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Heute aber die Gender-Bewegung geht auf die Frankfurter schule zurück, auf Kommunismus, Name als Hinweis: Judith Butler.
Uff... da ist wohl jemand der rechtsextremen Erzählung des "Kulturmarxismus" auf den Leim gegangen. Immer wieder spannend, wie selbst ernannte "Erleuchtete", so leicht den Rattenfängern in die Arme fallen. Wahrscheinlich noch nie ein Buch von den drei genannten gelesen. Anders kann ich mir die Leichtgläubigkeit nicht erklären. :blank:
Da ich mich gerade durch "Die Dialektik der Aufklärung" lese, bin ich lieber mal sehr zurückhaltend.
LG, Micha
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Da muss ich, ganz unabhängig von den Inhalten, die jetzt auch allmählich wieder schön off-topisch werden,
folgendes loswerden:
Ich bin zweite Hälfte der 80er, vielleicht 87, 88, in einem Rock am Brunnen vor der Frankfurter Alten Oper vorbeigelaufen. Welchen Rock ich da anhatte, weiss ich nicht mehr. Da traten die ersten überknieigen Röcke in mein Bekleidungsleben.
Jedenfalls kam mir ein etwa 45-jähriger Mann mit Halbglatze und Aktentasche entgegen und rief mir laut im Vorübergehen zu, fast frenetisch: "Oh, oh, oh...!!!", und hob die freie Hand und den daran angewachsenen Arm in die Höh, mit gipfelndem erigiertem Zeigefinger,
"Da hat einer Adorno gelesen!!!". Während er bereits an mir vorbei war, ich baff ihm nachschaute und sein Zeigefinger immer noch mit den Wolkenkratzern um die Wette eiferte - in diesem Moment weiss ich nicht, was die umgebenden Passanten da gerade schauten oder nicht -, entfuhr mir ihm hinterher nur noch ein leises "Nö, hab ich nicht."
;D ;D ;D ;D
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entfuhr mir ihm hinterher nur noch ein leises "Nö, hab ich nicht."
;D ;D ;D ;D
Und inzwischen?
LG, Micha
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Auch nicht.
So ganz grundsätzlich verkehrt finde ich diese Denkansätze nicht - und ja, unsere Mitmänner beugen sich ja auch der Kultur.
Aber zu so Themen mache ich mir lieber meine eigenen Gedanken. Wenn man so einen kleinen Schmöker liest und versucht zu verstehen, dann hängt man den Denkschemata der Autoren an, die die eigenen Gedankenansätze überlagern.
Philosophie z.B. finde ich interessant. Aber in einem Studium hätte ich die ganzen "Klassiker" durchforsten müssen und wäre nachher der Reziteur der Thesen gewesen, allenfalls gefärbt von einer Nuance der eigenen Brille. So philosophiere ich lieber, was mir aus meiner Lebenserfahrung so in den Sinn kommt, ohne mich an andere Menschen anzulehnen, die sowas schon mal vorgedacht hatten.
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Heute aber die Gender-Bewegung geht auf die Frankfurter schule zurück, auf Kommunismus, Name als Hinweis: Judith Butler.
Uff... da ist wohl jemand der rechtsextremen Erzählung des "Kulturmarxismus" auf den Leim gegangen. Immer wieder spannend, wie selbst ernannte "Erleuchtete", so leicht den Rattenfängern in die Arme fallen. Wahrscheinlich noch nie ein Buch von den drei genannten gelesen. Anders kann ich mir die Leichtgläubigkeit nicht erklären. :blank:
Wird der selbst denkende Mensch unbequem, nenne ihn "rechtsextrem".
Der Begriff ist nicht nur völlig abgenutzt, er ist hier völlig fehl am Platz. "Extrem" bezeichnet man Gruppierungen, die Gewalt und Waffen wie Schlagstücke einsetzen. Etwa Anti Fa. Radikal wäre jemand, der etwas von der Wurzel her denkt (Radex=Wurzel), ohne Gewaltanwendung.
Das Gequatsche von Rechts und Links ist ohnehin obsolet, da es nichts anderes als die Sitzordnung im 1. französischen Parlament beschreibt. Heute nennen sich Leute links, die autoritärer, weniger erneuerungsfähig und intoleranter sind als die Leute auf der anderen Seite, die sie ständig beschimpfen. Mit dem eigentlichen Linkssein vergangener Jahrzehnte hat das nichts zu tun.
"Selbst ernannte "Erleuchtete"" ist doch glatt eine Lüge, um den Gegenüber zu diffamieren. Egal ob mit oder ohne Anführungszeichen. Angriff gegen die Person, wenn man keine Fakten hat.
Stattdessen wäre es besser, du lieber Yoshi liest mal ein wenig nach, welche Rattenfänger dich im Netz haben. Die genannten Bücher kannst du mir aber gern mal ausleihen, nachdem du sie gelesen hast.
Das Gute an den Wirrungen der heutigen Zeit: Von den angeblich 72 Geschlechtern werden 70 ganz von allein aussterben und nur 2 übrig bleiben und sich vermehren. Frauen mit Penis gehören nicht dazu.
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Jedes Lesen beeinflusst das eigene Denken. Das heißt aber nicht, dass man das Gelesene einfach so übernimmt.
Adorno finde ich schwierig zu lesen. Mein Kollege Leif meint, dadurch das bei "Die Dialektik der Aufklärung" Horkheimer mitgeschrieben hat, sei es leichter zu verstehen. Na, so viel verständlicher ist es aber auch nicht. Besonders dass da manchmal mehrere Seiten lang kein Absatz kommt, macht es schwierig. Und dass bisweilen eine Vorbildung vorausgesetzt, um alle Anspielungen verstehen zu können.
LG, Micha
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Zu schwere Kost für mich hier. Da klink ich mich erstmal aus. Muss ab heute auch wieder arbeiten und dann fehlt mir die Zeit zum Mitlesen. Viel Spass euch noch.
Gruß
Jürgen
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Wird der selbst denkende Mensch unbequem, nenne ihn "rechtsextrem".
Selbstdenkend? Hahaha, das kommt von jemanden, der rechtsextreme Gemeinplätze einfach nachplappert ohne sie kritisch zu hinterfragen. Herzlich erfrischend! Und ja, wenn jemand rechtsextremes Gedankengut bedient, dann deklariere ich es so. Du bist doch ein Freund von klaren Bezeichnungen. Ob du rechtsextrem bist, weiß ich nicht, du bist zumindest einer ihrer Claqueure.
"Extrem" bezeichnet man Gruppierungen, die Gewalt und Waffen wie Schlagstücke einsetzen
Gewalt, Mord und Totschlag sind nur die schlimmsten Ausprägungen. Extremismus setzt viel früher an in Sprache, Denken, Fühlen und Handeln.
Stattdessen wäre es besser, du lieber Yoshi liest mal ein wenig nach, welche Rattenfänger dich im Netz haben. Die genannten Bücher kannst du mir aber gern mal ausleihen, nachdem du sie gelesen hast.
Leider lese ich zu wenig im Netz, sondern lese noch ganz klassisch Bücher. Adorno, Marx und Butler kenne ich nur auszugsweise aus dem Studium. Vor allem Adorno tauchte immer mal wieder als Lektüre auf. Vielleicht komme ich irgendwann nochmal dazu zumindest die magna opera der Autoren zu lesen. Wobei mich Adornos Kritische Theorie mit Abstand am meisten reizt. Meine Leseliste ist aber eh schon viel zu lang und da stehen andere Autoren weiter oben als er. Ich lese in letzter Zeit bedeutend mehr Belletristik.
Momentan beschäftige ich mich mit dem Hagakure. Somit hieße mein "Rattenfänger" Tsunetomo Yamamoto, wobei nicht klar ist, ob es überhaupt wirklich von ihm stammt. Das lässt sich nicht mehr exakt zurückverfolgen. Er scheint allerdings ein erfolgreicher "Rattenfänger" gewesen zu sein, denn das Werk gilt als der Ehrenkodex der Samurai par excellence. Es ist vor allem sehr spannend, wie seine Techniken der psychologischen Kriegsführung heute noch wirken.
Dein Angebot nehme ich gerne an. Hinterlasse mir einfach deine Adresse per PN. Mir fallen sofort ein paar Bücher ein, die für dich lesenswert wären. :D
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Schön, dass Ihr auch Eure Themen habt, an dem Ihr Eure Zähne ausbeißen könnt.
So kehren eben Themen wieder, die zumeist das off-topische schon klar erreicht haben, die aber den eigentlichen Topos schnell überlagern und verdrängen. Und ja, jeder Themenkomplex hat so seine typischen Akteure.
Und, Yoshi und doppelrock zum Beispiel, so hat jeder von Euch, nein ein jeder von uns so seine Vorstellung,
dass das, was er liest und denkt und macht, am geeignetsten ist und am sinnvollsten. So glaubt jeder, er sei im Grunde genaugenommen dem anderen überlegen.
Und schön finde ich, wenn man als Beobachter zu den Beteiligten sagen kann: "Ihr habt alle Recht", oft mit dem Zusatz, wenn man dies oder jenes außer Acht lässt, dann habt Ihr Recht. Beide. Oder alle Beteiligten, falls es mehr sind.
Das Schöne daran ist zwar schwierig zu ertragen und schwierig damit umzugehen, aber dennoch lehrsam:
Dass es eben auf fast nichts einfache Antworten gibt, sondern dass alles sehr vielschichtig ist.
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Hallo zusammen, kann aber auch sein, dass persönliche Umstände die Nerven stark belasten und man dann zwar noch mitliest aber die Kraft für Posts einfach fehlen.
Danke, Günter, für den persönlichen Einblick. Und Dir viel Kraft für Deine Herausforderungen!
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Wird der selbst denkende Mensch unbequem, nenne ihn "rechtsextrem".
Selbstdenkend? Hahaha, das kommt von jemanden, der rechtsextreme Gemeinplätze einfach nachplappert ohne sie kritisch zu hinterfragen. Herzlich erfrischend! Und ja, wenn jemand rechtsextremes Gedankengut bedient, dann deklariere ich es so. Du bist doch ein Freund von klaren Bezeichnungen. Ob du rechtsextrem bist, weiß ich nicht, du bist zumindest einer ihrer Claqueure.
"Extrem" bezeichnet man Gruppierungen, die Gewalt und Waffen wie Schlagstücke einsetzen
Gewalt, Mord und Totschlag sind nur die schlimmsten Ausprägungen. Extremismus setzt viel früher an in Sprache, Denken, Fühlen und Handeln.
Stattdessen wäre es besser, du lieber Yoshi liest mal ein wenig nach, welche Rattenfänger dich im Netz haben. Die genannten Bücher kannst du mir aber gern mal ausleihen, nachdem du sie gelesen hast.
Leider lese ich zu wenig im Netz, sondern lese noch ganz klassisch Bücher. Adorno, Marx und Butler kenne ich nur auszugsweise aus dem Studium. Vor allem Adorno tauchte immer mal wieder als Lektüre auf. Vielleicht komme ich irgendwann nochmal dazu zumindest die magna opera der Autoren zu lesen. Wobei mich Adornos Kritische Theorie mit Abstand am meisten reizt. Meine Leseliste ist aber eh schon viel zu lang und da stehen andere Autoren weiter oben als er. Ich lese in letzter Zeit bedeutend mehr Belletristik.
Momentan beschäftige ich mich mit dem Hagakure. Somit hieße mein "Rattenfänger" Tsunetomo Yamamoto, wobei nicht klar ist, ob es überhaupt wirklich von ihm stammt. Das lässt sich nicht mehr exakt zurückverfolgen. Er scheint allerdings ein erfolgreicher "Rattenfänger" gewesen zu sein, denn das Werk gilt als der Ehrenkodex der Samurai par excellence. Es ist vor allem sehr spannend, wie seine Techniken der psychologischen Kriegsführung heute noch wirken.
Dein Angebot nehme ich gerne an. Hinterlasse mir einfach deine Adresse per PN. Mir fallen sofort ein paar Bücher ein, die für dich lesenswert wären. :D
Schade, wieder die selben unreflektierten Angriffe gegen die Person und Wiederholung von vorsätzlichen Falschaussagen. Vergessen hast du noch AFD, Nazi, Antisemit. Putin, Trump und xxx-Leugner. Nur mit diesen Begriffen ist deine Art von Wertschätzung komplett.
An der Stelle können wir das Gespräch gern beenden. Du musst mit deinem schlechten Stil ja nicht öffentlich die Mitleser verjagen, pn reicht vollkommen.
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Ich habe jetzt nach mehreren Tagen Pause mal wieder etwas gelesen hier im Forum und kann abschließend nur sagen: reine Zeitverschwendung ...
Einzig Jürgens Nähprojekt war interessant.
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...
Einzig Jürgens Nähprojekt war interessant.
Dankeschön, das Du es erwähnt hast. :)
Ich hoffe ich kann demnächst wieder etwas schönes oder interessantes fürs Forum beitragen.
Ansonsten halte ich mich raus. Von den ewigen Diskussionen "Mann im Rock" vs "Crossdresser" und nun mal wieder "linke" vs "rechte" Ideologien
hab ich langsam genug.
Ich vermute mal, etliche andere auch.
Für Mitleser, Wenigschreiber und auch Gäste hatte ich mal einen Thead erstellt:
So bin ich im Rock draußen unterwegs (https://www.rockmode.de/index.php?topic=8401.0)
Mit Links zu ausgewählten Bilder, damit sie sich auch mal ein Bild machen können wie ein Mann im Rock draußen unterwegs sein kann und nicht nur aufs Kopfkino angewiesen sind.
Leider wurde der Thread von den Nicht-so-Wenig-Schreibern etwas zerdiskutiert.
Aber egal, ich hab einen zweiten eröffnet, den werde ich bei Gelegenheit demnächst mit paar neuen, ausgewählten Bildern fortsetzen.
So bin ich im Rock draußen unterwegs Part 2 (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10030.0)
Ich hatte gehofft, das es mir einige gleichtun würden, aber es sind nur sehr wenige dazu bereit.
Gruß
Jürgen
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Ich habe jetzt nach mehreren Tagen Pause mal wieder etwas gelesen hier im Forum und kann abschließend nur sagen: reine Zeitverschwendung ...
Einzig Jürgens Nähprojekt war interessant.
Oh, Lars, das tut mir aufrichtig leid, dass Deine Pause reine Zeitverschwendung war! ;) ;) ;) ;)
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Und schön finde ich, wenn man als Beobachter zu den Beteiligten sagen kann: "Ihr habt alle Recht", oft mit dem Zusatz, wenn man dies oder jenes außer Acht lässt, dann habt Ihr Recht. Beide. Oder alle Beteiligten, falls es mehr sind.
Verschwörungserzählungen wie den Kulturmarxismus als Äquivalent zu philosophischen Schulen zu erachten lässt mich eher konsterniert zurück. Dieser Relativismus ist eine erneute Dimension der Farce.
An der Stelle können wir das Gespräch gern beenden. Du musst mit deinem schlechten Stil ja nicht öffentlich die Mitleser verjagen, pn reicht vollkommen.
Gerne per PN. Ich brauche diese Bühne nicht. Das Angebot mit den Büchern steht übrigens noch. Ich hätte aber noch eine ganz andere spannende Idee. Wir treffen uns mal im echten Leben (oder Videochat) und lesen beide in Vorbereitung Adornos "Dialektik der Aufklärung", um da mehr in die Tiefe gehen zu können. Natürlich wäre das erst in ein paar Monaten. Ich bräuchte da etwas mehr Zeit, um mir die Lektüre zu erschließen. Andere sind ebenfalls herzlich eingeladen an dem Lesezirkel. Vielleicht mit Micha?
Ich habe jetzt nach mehreren Tagen Pause mal wieder etwas gelesen hier im Forum und kann abschließend nur sagen: reine Zeitverschwendung ...
Das ist ein berechtiger Einwand, Lars. Wir sollten sowas in einem eigenen Thread diskutieren. Hier geht es um Röcke. Ich vergesse oftmals, dass nicht alle Menschen so für Literatur und Philosophie brennen wie ich.
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Wird der selbst denkende Mensch unbequem, nenne ihn "rechtsextrem".
Selbstdenkend? Hahaha, das kommt von jemanden, der rechtsextreme Gemeinplätze einfach nachplappert ohne sie kritisch zu hinterfragen. Herzlich erfrischend! Und ja, wenn jemand rechtsextremes Gedankengut bedient, dann deklariere ich es so. Du bist doch ein Freund von klaren Bezeichnungen. Ob du rechtsextrem bist, weiß ich nicht, du bist zumindest einer ihrer Claqueure.
Sehr schön Yoshi,
endlich jemand, dem es nicht zu dumm ist, sich mit einem der rechten Echokammer auseinander zu setzen.
Es ist zwar erfahrungsgemäß erfolglos und die Antworten sind zu 100% vorhersebar, aber trotzdem kann man es nicht stehen lassen, wie als gezieltes Feindbild die kleinste(n) und wehrloseste(n) Gruppe(n), die keinerlei Einfluß auf das Leben des durchschnittlichen Rechten haben, dienen müssen an vordester Stelle Menschen mit abweichender Geschlechtsidentität.
Danke Yoshi
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Und schön finde ich, wenn man als Beobachter zu den Beteiligten sagen kann: "Ihr habt alle Recht", oft mit dem Zusatz, wenn man dies oder jenes außer Acht lässt, dann habt Ihr Recht. Beide. Oder alle Beteiligten, falls es mehr sind.
Verschwörungserzählungen wie den Kulturmarxismus als Äquivalent zu philosophischen Schulen zu erachten lässt mich eher konsterniert zurück. Dieser Relativismus ist eine erneute Dimension der Farce.
An der Stelle können wir das Gespräch gern beenden. Du musst mit deinem schlechten Stil ja nicht öffentlich die Mitleser verjagen, pn reicht vollkommen.
Gerne per PN. Ich brauche diese Bühne nicht. Das Angebot mit den Büchern steht übrigens noch. Ich hätte aber noch eine ganz andere spannende Idee. Wir treffen uns mal im echten Leben (oder Videochat) und lesen beide in Vorbereitung Adornos "Dialektik der Aufklärung", um da mehr in die Tiefe gehen zu können. Natürlich wäre das erst in ein paar Monaten. Ich bräuchte da etwas mehr Zeit, um mir die Lektüre zu erschließen. Andere sind ebenfalls herzlich eingeladen an dem Lesezirkel. Vielleicht mit Micha?
Ich habe jetzt nach mehreren Tagen Pause mal wieder etwas gelesen hier im Forum und kann abschließend nur sagen: reine Zeitverschwendung ...
Das ist ein berechtiger Einwand, Lars. Wir sollten sowas in einem eigenen Thread diskutieren. Hier geht es um Röcke. Ich vergesse oftmals, dass nicht alle Menschen so für Literatur und Philosophie brennen wie ich.
Das Treffen können wir gern einplanen. Vermutlich eher ohne Micha, denn er und ich haben ja auch noch offene Baustellen, über die es sich zu sprechen lohnt.
@Kim70: Aufgrund der ständigen Falschbehauptung sage ich gern noch einmal, dass ich weder der einen noch der anderen Partei nahestehe. Denn das Parteiensystem IST das Problem. Direkte Demokratie wäre eine mögliche Abhilfe.
Bitte frage mal die Leute, von denen du sprichst. Entgegen deiner Vermutung wählen ausgerechnet Schwule und Lesben sehr überzeugt eine blaue und nicht eine rote oder grüne Partei. Dazu gibt es Umfragen zu den letzten Wahlen und auch gute Gründe, warum sie sich abwenden. Hatte ich auch schon mehrfach genannt, kommt anscheinend nicht an, weil unerwünscht. Das Privatleben von Frau Weidel ist dir bekannt? Sie lebt mit einer Frau zusammen und niemanden in der Partei stört es.
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Völlig nutzlos. Rechts/ konservativ gegen Links ect. Und natürlich kommt die Nazi Keule oder ähnliches. Warum greift niemand ein und schließt das Thema? Das ist VERSAGEN von nicht vorhandenen Moderatoren.
@ JJSW - es ist zwar gut gemeint auf deine Themen hinzuweisen, aber das kommt nicht an. Und deine Themen ähneln der üblichen Bildershow und bringen auch nichts Neues.
Hier lohnt sich Popcorn holen überhaupt nicht.
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Ich habe eben mal den Suchbegriff "Adorno" eingegeben und fand heraus, dass der Name schon recht oft in diesem Forum genannt wurde.
Yoshi, sollte Doppelrock mit Dir zoomen wollen, gibt mal Bescheid. Aber er müsste dann wohl seine Anonymität aufgeben.
Ich bin auch sehr sehr langsam beim Lesen dieses Buches und lese nur alle paar Tage mal im Zug ein paar Seiten.
LG, Micha
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Das Treffen können wir gern einplanen. Vermutlich eher ohne Micha, denn er und ich haben ja auch noch offene Baustellen, über die es sich zu sprechen lohnt.
Deine Bereitschaft kommt überraschend, aber freut mich. Ich würde gerne das persönliche Treffen oder Zoom-Meeting ganz demokratisch für alle Interessenten offen halten. Mir ist es wichtig, dass keine Meinung ausgeschlossen wird.
Yoshi, sollte Doppelrock mit Dir zoomen wollen, gibt mal Bescheid. Aber er müsste dann wohl seine Anonymität aufgeben.
Ich bin auch sehr sehr langsam beim Lesen dieses Buches und lese nur alle paar Tage mal im Zug ein paar Seiten.
Kann ich machen. Ob es nun um Adorno geht oder nicht, ist wahrscheinlich zweitrangig. Wobei es allerdings schon schön wäre, weil Thesen aufgestellt wurden, die ich gerne näher erläutert haben würde.
Na ja, seinen bürgerlichen Namen muss ja keiner nennen. Ist wünschenswert, aber keine Pflicht. Bei einem Zoom-Meeting wäre es mir aber schon wichtig, dass Kameras eingeschaltet sind und man seine Gesprächspartner sieht.
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Völlig nutzlos. Rechts/ konservativ gegen Links ect. Und natürlich kommt die Nazi Keule oder ähnliches. Warum greift niemand ein und schließt das Thema? Das ist VERSAGEN von nicht vorhandenen Moderatoren.
@ JJSW - es ist zwar gut gemeint auf deine Themen hinzuweisen, aber das kommt nicht an. Und deine Themen ähneln der üblichen Bildershow und bringen auch nichts Neues.
Ich stimme Dir weitestgehend überein, nur ist die übliche Bildershow nur im Mitgliederbereich>25 Beiträge zu sehen und ich wollte ausgewählte Bilder speziell für Gäste und Wenigschreiber sichtbar machen.
Entweder es gefällt ihnen und sie werden neugierig oder es schreckt sie ab ;)
Viel wird es wirklich nicht bringen, Rückmeldungen gibt es eh nicht, doch immerhin hat nun Hermann reingeschaut.
Aber mit 15 Beiträgen in wenigen Tagen zeigt er auch wirklich Interesse im Rock.
Daher meine ich, wer wirklich Rock tragen will, der schafft das auch ;)
Die anderen träumen nur davon oder tragen mal Rock zuhause im stillen Kämmerlein. (Vermutung von mir)
Die Diskussionen unserer vier Vielschreiber S. , M. , D. und Y. hier überfliege ich nur kurz, früher hat mich sowas aufgeregt, inzwischen ist mir das weitgehend egal.
Sich aufzuregen lohnt nicht.
Vielleicht kriegen sie ja das mit dem Zoom hin...
Gruß
Jürgen
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Aus meiner Sicht wäre es am besten, wenn die beiden, die sich uneins sind, erstmal persönlich miteinander sprechen, zuhören, den anderen verstehen. Das würde durch die Einladung zu einem öffentlichen Event mit Zuschauern, Missionaren und Provokateuren verhindert.
An der Form der Einladung und des Treffens sieht man, welches Ziel die Teilnehmer tatsächlich verfolgen.
Mit dem Betonen der Unterschiede und Beharren auf Distanzierung gegeneinander wird eine Annäherung schwierig
Beide Teilnehmer müssen sich gleichwertig als Subjekt begegnen, nicht ein Subjekt, das ein Objekt belehrt oder erzieht.
Mal sehen, was draus wird.
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Yoshi, sollte Doppelrock mit Dir zoomen wollen, gibt mal Bescheid. Aber er müsste dann wohl seine Anonymität aufgeben.
Ich bin auch sehr sehr langsam beim Lesen dieses Buches und lese nur alle paar Tage mal im Zug ein paar Seiten.
Kann ich machen. Ob es nun um Adorno geht oder nicht, ist wahrscheinlich zweitrangig.
Lieber Yoshi,
Doppelrock will lieber ohne mich, da er nicht will, dass ich weiß, wer er ist. Dann macht Ihr beide es halt zu zweit.
Mir wäre bei einem Zoom der Klarnamen schon wichtig, weil auch mein Klarname bekannt ist. Sonst ist es so, als hätte der eine sein Visier hochgeklappt und der andere nicht. Für einen Dialog ist aber Transparenz notwendig, soll es wirklich ein Dialog sein.
Und wenn es wirklich ein Dialog ist, Timper, dann ist er auch nicht nutzlos. Wir haben viel zu wenig Dialoge miteinander in der Gesellschaft und viel zu viel Geschimpfe übereinander aus der Anonymität heraus.
LG, Micha
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Aus meiner Sicht wäre es am besten, wenn die beiden, die sich uneins sind, erstmal persönlich miteinander sprechen, zuhören, den anderen verstehen. Das würde durch die Einladung zu einem öffentlichen Event mit Zuschauern, Missionaren und Provokateuren verhindert.
An der Form der Einladung und des Treffens sieht man, welches Ziel die Teilnehmer tatsächlich verfolgen.
Mit dem Betonen der Unterschiede und Beharren auf Distanzierung gegeneinander wird eine Annäherung schwierig
Beide Teilnehmer müssen sich gleichwertig als Subjekt begegnen, nicht ein Subjekt, das ein Objekt belehrt oder erzieht.
Lieber doppelrock,
die Diskussion ist sowieso schon öffentlich (Forum). Ich wollte deinen Plädoyers für Demokratie und Meinungsfreiheit maximalen Wert verleihen, in dem ich es öffentlich für alle mache. Gerade auch um den Schlagworten "Zensur" und "Cancel Culture" keine Angriffsfläche zu bieten.
Meine Intention ist es den Seiten Gehör zu verschaffen und eine tiefer gehende Dialektik zu ermöglichen, als sie hier in Threads möglich wäre. Anhand deiner Kommentare merke ich, dass du ein Bedürfnis an Austausch hast und es dir hier oft zu oberflächlich ist. Es ist mein Versuch, deinem Wunsch nachzukommen, den Themen mehr Tiefe und Raum zu verleihen.
Ich glaube, du brauchst auch keine Angst vor "Belehrungen" zu haben. Du bist ein selbstbewusster Mensch, der Frei Schnauze seine Meinung sagt. Ich finde, du machst dir unnötig Sorgen. Wir sollten uns aber klar sein: Wer seine Meinung äußert, der muss damit rechnen, dass jemand eine Gegenmeinung vertritt. Das gehört zu einer ehrlichen und offenen Debattenkultur dazu. Sollte es irgendwie entgleisen, kenne ich als Pädagoge Methoden, um deeskalierend entgegen zu wirken. Auch dahingehend kann ich dich beruhigen.
Mal sehen, was draus wird.
Ich glaube, wir sollten das direkt ausmachen, sonst verläuft sich das. Für die Planung ist aber erstmal wichtig: Möchtest du Adornos Dialektik der Aufklärung als Einstiegslektüre voraussetzen? Dann müssten wir den Termin in ein paar Monaten ansetzen. Butler und Marx würde ich mal ausklammern, weil es sonst den Vorbereitungsrahmen sprengen würde. Wenn keine Lektüre als Prämisse vorausgesetzt werden soll, dann sind frühere Termin möglich. Das hätte auch den Vorteil, dass sich mehr Teilnehmer beteiligen können.
Das sollten wir erst abklären, bevor wir einen konkreten Termin ausmachen können. Ich würde aber am besten ein Zoom-Meeting an einem Samstagabend vorschlagen, um möglichst viele Interessenten ansprechen zu können.
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Die anderen träumen nur davon oder tragen mal Rock zuhause im stillen Kämmerlein. (Vermutung von mir)
Gruß
Jürgen
Ergänzung:
Es gibt sicher auch Wenigschreiber und Mitleser die vielleicht schon lange Rock tragen, aber von den immer wieder auftauchenden gleichen oder ähnlichen Themen und Diskussionen genervt sind und deshalb keine Lust zum schreiben haben.
Oder denen inzwischen andere Dinge wichtiger sind und sich deshalb nicht beteiligen.
Und bestimmt gibt es noch mehr Gründe, warum nicht wenige im Forum nur mitlesen, Themen als gelesen markieren oder gänzlich inaktiv sind.
Gruß
Jürgen
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Um die Leute hier nicht länger zu verärgern oder langweilen, werden Yoshi und ich mit pn kommunizieren.
Dann hören hoffentlich auch die Falschannahmen von @MAS auf, weshalb das erste Gespräch idealerweise zu zweit stattfindet und somit ohne ihn.
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Wenn ich so Seite 6 und 7 durchscrolle und die geschriebenen Verbalattacken anlese, ist das z. B. auch ein Grund manchesmal nur zu lesen anstatt zu kommentieren. Beim Stammtischschwatz ist es ja ok zu fabulieren, von Höckchen zu Stöckchen ausschweifend zu erzählen. In der Tat ist das in Textform, zumal die klärende Zwischenfrage nicht möglich ist, manchmal anstrengend, zuweilen vermisse ich dann auch den roten Faden der G‘schicht.
Ich denke manchmal dabei an die Muppet Show .
Z. B. Waldorf & Statler oder Kermit fallen mir da ein.
Aber um einmal auf das Kernthema zurückzukommen, die Infos und Tipps sind für Rockanfänger oder Männer die Orientierung suchen sicherlich hilfreich. Daher bin ich auch froh, dieses Forum gefunden zu haben.
Jetzt möchte ich es auch nicht mit MP Günther halten, Meinungsfreiheit ja, jeder mag auch so schreiben. Ich für meinen Teil mag es aber lieber kurz und knackig.
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Um die Leute hier nicht länger zu verärgern oder langweilen, werden Yoshi und ich mit pn kommunizieren.
Da bin ich ja mal gespannt.
Ich denke manchmal dabei an die Muppet Show .
Z. B. Waldorf & Statler oder Kermit fallen mir da ein.
So viel Comedypotential hätte ich uns gar nicht zugetraut.
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Um die Leute hier nicht länger zu verärgern oder langweilen, werden Yoshi und ich mit pn kommunizieren.
Dann hören hoffentlich auch die Falschannahmen von @MAS auf, weshalb das erste Gespräch idealerweise zu zweit stattfindet und somit ohne ihn.
Na ja, Falschannahmen meinerseits beruhen ja auf mangelhafter Transparenz Deinerseits. Bisher kommuniziere ich immer mit einem Phantom, dass sich geheimnisvoll hinter seiner Maske verbirgt, während ich offen und für jeden sichtbar mein Gesicht zeige und meine Identität offenlege. Dieses Ungleichgewicht macht bisher jeden vertrauensvollen Dialog unmöglich.
Du hattest mir ja mal einen Dialog angeboten. Als ich dann aber sagte, dass dazu gegenseitige Offenheit gehört, hast Du das Angebot zurückgezogen.
Yoshi habe ich dagegen schon zweimal per Zoom gesprochen. Ich kenne seinen Realnamen, den ich aber nicht verrate. So kenne ich manche Realnamen hier aus dem Forum, ohne sie zu verraten. Genau so wenig würde ich Deinen öffentlich machen. Aber mir gegenüber müsstest Du schon dasselbe Vertrauen entgegenbringen, wie ich Dir. Dann könnte ich auch Falschannahme ad acta legen.
LG, Micha
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Nein, lieber @MAS, die Gründe für ein Gespräch zu zweit mit Yoshi habe ich klar benannt.
Wenn du dein früheres Versprechen einlösen willst, können wir uns unabhängig davon auch mal zu zweit zu einem Gespräch treffen. Und auch da braucht kein Publikum und keine Jury oder ein Jubelchor dabei sein.
Immer vorausgesetzt, es geht dir ums Gespräch zwischen Menschen, nicht um Missionieren.
Davon abgesehen finde ich es mehr als dreist, wenn du immer wieder mit "Anonymität" als Rechtfertigung ankommst, wissentlich falsche Aussagen zu verbreiten.Wenn du etwas nicht weißt, kannst du gern eine Vermutung äußern oder fragen, aber gewiss nicht immer wieder irgendwas behaupten, denn nach deinem Weltbild "muss es ja so sein".
Das Verhalten ist eine schlechte Basis, um in ein offenes Gespräch reinzugehen.
Ansonsten kann es auch hier gern per pn weitergehen.
Gruß
doppelrock
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Ich stimme Dir weitestgehend überein, nur ist die übliche Bildershow nur im Mitgliederbereich>25 Beiträge zu sehen und ich wollte ausgewählte Bilder speziell für Gäste und Wenigschreiber sichtbar machen.
Entweder es gefällt ihnen und sie werden neugierig oder es schreckt sie ab ;)
Ich bin erst seit wenigen Tagen „dabei”. Der Ton ist zwar manchmal etwas ruppig. Aber so ist es derzeit nun mal. Ich kann damit gut leben und es zeigt auch, dass und wo es in der Subkultur der Rockträger Bruchlinien gibt. Auch das ist informativ, so lange es nicht alles andere überschreit. Nun mal zu den positiven Dingen. Die Dinge die mich langweilen, die lese ich einfach nicht. Was mir an dem Forum gefallen hat:
- · Herzblut: Viele Schreiber sind mit einer wuchtigen Energie dabei. Sie brennen für das Thema. Rocktragen ist nicht das Problem einzelner Freaks, sondern eine — wenn auch kleine — Bewegung oder Subkultur. Auch wenn die Meinungen zum Teil hart aufeinandereprallen habe ich den Eindruck, dass die Schreiber die Ohren nicht auf Durchzug gestellt haben.
- · Bilder: Die Stile sind sehr unterschiedlich. Aber mir hat gefallen, wie jeder seinen Stil gefunden hat. Und alle Stile sind auf ihre Art schön und alltagstauglich. Ich hätte nicht gedacht, wie vielfältig sich Männer kleiden können. Diese Freiheit zu sehen ist großartig!
- · Agenda: Stammtische, Treffen, … Ich bin neugierig darauf, Rockträger live zu erleben: sprechen und hören. Oder umgekehrt.
- · Einkaufsquellen: Die meisten sind zwar Schnee von gestern und die Links sind tot. Aber sie dokumentieren, dass wir wahrgenommen werden. Sie helfen mir, meinen Stil weiterzuentwickeln.
Ich bin sicher, dass ich mit der Zeit weitere Punkte entdecke. Meine Liste ist noch unvollständig.
Nun zum Thema des Threads. Auch Lurker können all die positiven Seiten des Forums, die ich beschrieben haben, mitnehmen. Und wenn es nur dazu dient, sich selbst verstanden zu fühlen. Warum nicht?
LG, Hermann
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Zu Deinem letzten Punkt:
Nun zum Thema des Threads. Auch Lurker können all die positiven Seiten des Forums, die ich beschrieben haben, mitnehmen. Und wenn es nur dazu dient, sich selbst verstanden zu fühlen. Warum nicht?
LG, Hermann
Ja, richtig.
Ich finde, dieses Forum hat auch einen hohen Stellenwert für die stillen Mitleser. Schade halt, wenn man da keine Rückmeldungen bekommen kann.
Wenn ich mir manchmal anschaue, dass Mitglieder seit vier, fünf Jahren angemeldet sind und hier im Forum schon um die 100 Stunden lang insgesamt mitgelesen haben, dann fällt mir es schon persönlich etwas schwer zu verstehen, dass es ihnen nicht in den Fingern juckt, auch mal etwas beizutragen oder gezielt bestimmte Fragen zu stellen.
Andererseits: Ich bin jahrelanger, ja jahrzehntelanger Profi im Rocktragen, aber in puncto einige der Mitleser, die vielleicht längst noch nicht so erfahren sind wie ich, erinnere ich mich an meine Frühzeit, wo ich auch mit etlichen Hemmungen und mit Ängsten an das Thema ich und Rock mich herangetraut oder eben nicht herangetraut habe. Ich hatte mir damals zwar erhofft, Röcke würden für Männer genauso selbstverständlich wie Hosen für Frauen, aber je mehr das auf sich warten liess, desto mehr konnte ich nur in Tagträumen mir ein unbeschwertes Leben im Rock vorstellen. Dass ich diesen Traum mir zur Lebensrealität umsetzen würde Tag für Tag, hätte ich mit Vernunft bedacht damals mir nicht ausmalen können.
Und auf diesem (meinem) Stand von damals werden auch heute noch etliche Männer sein. Und etliche Mitleser hier im Forum werden sich dort wohl auch aktuell befinden. Und so kann ich doch verstehen, dass es zahlreiche Hindernisse gibt, sich frei Schnauze hier ins Forum einzubringen, aber man immer wieder gerne hier mitliest, um zumindest eine geistige Heimat ähnlich denkender Menschen zu finden, zum Beispiel.
Ja, so sehr mir´s in den Fingern jucken würde, mich am Forum zu beteiligen, wenn ich noch in den Startlöchern wäre, so sehr kann mein heutiges Ich aber auch verstehen, dass man einfach nur mitliest. Und für die Mitleser hat dieses Forum eben auch einen wichtigen Stellenwert, das sollten wir Aktiven, die wir die Show hier abliefern, nie vergessen - nur schade, dass etlichen Mitlesern der innere Mitgliederbereich entgeht (Stichwort 25+ eigene Beiträge).
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Ich finde, dieses Forum hat auch einen hohen Stellenwert für die stillen Mitleser. Schade halt, wenn man da keine Rückmeldungen bekommen kann.
Konsumieren ist halt leichter und bequemer als zu produzieren. Zum Schreiben braucht man Zeit, die nicht jeder investieren möchte. Viele Menschen halten sich auch mit Kommentaren in den sozialen Medien eher zurück, weil es immer irgendwelche Deppen gibt, die dann ausfallend werden. Das möchte sich nicht jeder antun und kann ich nachvollziehen. Das Internet ist halt ein Haifischbecken. Da brauch man ein dickes Fell und eine gewisse Schlagfertigkeit.
Viele Menschen liken halt auch nur Inhalte ohne sie kommentieren zu wollen. Wenn wir hier einen Like- und Dislike-Button hätten, würde das auch ein ganz anderes Gesamtbild abgeben. Manche wären überrascht wie gut ihre Kommentare oder Bilder ankommen würden oder eben halt auch nicht ankommen.
Es gibt einige stiller Mitleser. Ich war selbst erstaunt, als ich vor einundhalb Jahren das Forum verließ, wie viele sich bei mir meldeten und bedankten. Meine Berichte hatten einige inspiriert zum Röcketragen und einer schrieb mir, dass er sogar meinetwegen in den pädagogischen Bereich gewechselt ist. Für solche Leute waren die Berichte gedacht und das Feedback freute mich unglaublich. Es ist dann halt schade, wenn sich diese Stimmen kein Gehör verschaffen und andere (destruktive) Stimmen sehr lautstark und präsent sind. Das verzerrt dann halt etwas die Wahrnehmung. Aber wie gesagt, so ist es überall im Netz.
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Na, und falls ein paar stille Mitleser bis hierher auch still mitlesen,
setze ich mal ein Bild rein zum still betrachten.
Zwar wollte ich das Bild gerade in den Thread "heute, gerade eben (https://www.rockmode.de/index.php?topic=7717.msg205757#msg205757)" reinsetzen,
entdeckte aber, dass das ja dann wieder nur die fleißigeren Mitleser sehen können,
aber nicht unsere Freunde mit 0 bis 24 Beiträgen in ihrem Beitragszähler.
Hier das Bild, das mich in meiner heutigen Kleidung zeigt:
Bitte einloggen oder registrieren um das Bild zu sehen.
und gleich ein Link für die Beitragsarmen: https://up.picr.de/50482584zr.jpg
Im Bild habe ich noch ein paar Schrauben an den Farbwerten gedreht, um irgendwas zu erkennen. Ein besseres Bild davon wird wohl morgen im Thread "Was habt ihr gestern getragen (https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg205602#msg205602)?" auftauchen, da sind aber halt die beitragsarmen stillen Mitleser ausgeschlossen.
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Dennoch, will ich ergänzend zu meinen Beiträgen heute hier noch anmerken:
Es gibt auch scheinbar erfahrene "Mitrocker", die z.B. seit 8 Jahren im Forum angemeldet sind, etliche Dutzende Stunden schon bis heute mitgelesen haben, aber dennoch keinen einzigen Beitrag geschrieben haben,
und - jetzt kommt der Infogehalt: -
aber in ihrem Profil eingetragen haben, dass sie Röcke, Kleider in der Öffentlichkeit tragen und ihr Umfeld das akzeptiert.
Also, was ich sagen will, wir haben die ganze Bandbreite von stillen Mitlesern,
die, die noch sehr zaghaft sich zu diesem Thema informieren,
und die, die scheinbar Vollprofis sind, so wie einige der hier aktiven "Vielschreiber".
Ja, schade, dass da uns einiges entgeht, was die stillen Mitleser so alles zu berichten oder beizutragen hätten...
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Ich finde, dieses Forum hat auch einen hohen Stellenwert für die stillen Mitleser. Schade halt, wenn man da keine Rückmeldungen bekommen kann.
Ich verstehe deinen Frust, Wolfgang. Aber welchen Mehrwert bietet eine Rückmeldung für einen Lurker? Der sagt sich, dass er seine Zeit lieber spart. Wir Menschen sind von unserer Natur her faul. Das hört sich negativ an, ist aber nicht so gemeint. Es macht Sinn, seine Lebenszeit selektiv einzusetzen.
… fällt mir es schon persönlich etwas schwer zu verstehen, dass es ihnen nicht in den Fingern juckt, auch mal etwas beizutragen oder gezielt bestimmte Fragen zu stellen.
Du hast kein Problem damit, dich auszudrücken und ein paar Sätze flüssig einzutippen. Aber was, wenn einem Lurker bei dem Gedanken, einen Satz zu Papier zu bringen, der Schweiß ausbricht? Wir sind alle so verschieden.
LG, Hermann
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Entscheidend ist ob man hier für seine investierte kostbare knappe Zeit Mehrwert findet oder ob es nutzlose Zeitverschwendung ist.
Ich habe meine Zweifel bei Mehrwert und Erkenntnisgewinn.
Das werden sich viele stille Leser denken wenn sie sich die Palette der Themen anschauen.
Wer den festen Vorsatz hat braucht das hier eher nicht und wer schwankend ist wird nicht selten eher verstört als ermutigt.
Bleiben noch die die das als Freizeitlückenfüller nebenbei mitnehmen.
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Es gibt ja auch extravertierte und introvertierte Menschen. Wir sog. Vielschreiber gehören zu den extravertierten. Wir reden gerne mit. Es gibt aber viele Menschen, die lieber still und zurückgezogen sind oder vielleicht auch scheu. Die haben keine Freude daran, sich öffentlich zu äußern.
LG, Micha
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Lieber MAS,
es heißt "extrOvertiert".Wenn man sich für etwas hält, sollte man es schreiben können. Manche verwechseln das aber gern und sind eher narzisstisch und geltungssüchtig. Das wirkt aufs Publikum ähnlich, hat aber andere Ursachen
Google sagt:
"extrovertiert
/ɛktstrovɛrˈtiːɐ̯t/
"Extrovertiert" (auch "extravertiert") beschreibt eine Persönlichkeitseigenschaft, bei der eine Person Energie durch soziale Interaktionen schöpft, gerne unter Menschen ist, gesellig, gesprächig und aufgeschlossen wirkt, und ihre Aufmerksamkeit nach außen, auf ihre Umwelt und Erlebnisse, richtet, anstatt sich primär auf das eigene Innenleben zu konzentrieren. Extrovertierte Menschen sind oft aktiv, spontan, dominant und suchen Stimulation und Abwechslung in Gruppen. "
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Ich hätte mich mit 0,169 Beiträgen pro Tag eher zu den Wenigschreibern gezählt.
Bin aber mit den 182 Beiträgen an sechster Stelle auf Seite vier der Mitgliederliste.
Aber was interessiert mich die Statistik.
Ich habe hier schon interessante Themen gelesen und habe auch viel Hilfe und Inspiration bekommen.
Habe aber nicht die Zeit und due Muße, um mich Tagtäglich mit dem Forum zu beschäftigen.
Kann dann auch nicht zu allem was Schreiben, weil das Thema entweder schon Totgeredet wurde und es mich nicht mehr betrifft oder es mich von Anfang an nicht betroffen hat.
Da ich noch nie gerne Fotos von mir gemacht habe, werden viele Outfits einfach getragen ohne das ich an ein Foto denke.
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Lieber MAS,
es heißt "extrOvertiert".Wenn man sich für etwas hält, sollte man es schreiben können. Manche verwechseln das aber gern und sind eher narzisstisch und geltungssüchtig. Das wirkt aufs Publikum ähnlich, hat aber andere Ursachen
Google sagt:
"extrovertiert
/ɛktstrovɛrˈtiːɐ̯t/
"Extrovertiert" (auch "extravertiert") beschreibt eine Persönlichkeitseigenschaft, bei der eine Person Energie durch soziale Interaktionen schöpft, gerne unter Menschen ist, gesellig, gesprächig und aufgeschlossen wirkt, und ihre Aufmerksamkeit nach außen, auf ihre Umwelt und Erlebnisse, richtet, anstatt sich primär auf das eigene Innenleben zu konzentrieren. Extrovertierte Menschen sind oft aktiv, spontan, dominant und suchen Stimulation und Abwechslung in Gruppen. "
Siehst Du, "(auch 'extravertiert')" wie Du ja selbst zitierst.
Und schau mal hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Introversion_und_Extraversion (https://de.wikipedia.org/wiki/Introversion_und_Extraversion)
und
https://www.korrekturen.de/kurz_erklaert/extrovertiert_oder_extravertiert.shtml (https://www.korrekturen.de/kurz_erklaert/extrovertiert_oder_extravertiert.shtml).
"Manche verwechseln das aber gern und sind eher narzisstisch und geltungssüchtig. Das wirkt aufs Publikum ähnlich, hat aber andere Ursachen."
Oh, danke Herr Doktor!
Nee, nee, nee, nee, nee ...
LG, Micha
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Lieber MAS,
es heißt "extrOvertiert".Wenn man sich für etwas hält, sollte man es schreiben können. Manche verwechseln das aber gern und sind eher narzisstisch und geltungssüchtig. Das wirkt aufs Publikum ähnlich, hat aber andere Ursachen
Google sagt:
"extrovertiert
/ɛktstrovɛrˈtiːɐ̯t/
"Extrovertiert" (auch "extravertiert") beschreibt eine Persönlichkeitseigenschaft, bei der eine Person Energie durch soziale Interaktionen schöpft, gerne unter Menschen ist, gesellig, gesprächig und aufgeschlossen wirkt, und ihre Aufmerksamkeit nach außen, auf ihre Umwelt und Erlebnisse, richtet, anstatt sich primär auf das eigene Innenleben zu konzentrieren. Extrovertierte Menschen sind oft aktiv, spontan, dominant und suchen Stimulation und Abwechslung in Gruppen. "
Siehst Du, "(auch 'extravertiert')" wie Du ja selbst zitierst.
Und schau mal hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Introversion_und_Extraversion (https://de.wikipedia.org/wiki/Introversion_und_Extraversion)
und
https://www.korrekturen.de/kurz_erklaert/extrovertiert_oder_extravertiert.shtml (https://www.korrekturen.de/kurz_erklaert/extrovertiert_oder_extravertiert.shtml).
"Manche verwechseln das aber gern und sind eher narzisstisch und geltungssüchtig. Das wirkt aufs Publikum ähnlich, hat aber andere Ursachen."
Oh, danke Herr Doktor!
Nee, nee, nee, nee, nee ...
LG, Micha
Der Punkt geht an dich.
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Doppelrock,
ich muss Dir aber auch danken. Denn bisher war ich der Meinung - denn so habe ich es gelernt - dass nur die Schreibweise mit a, also "extravertiert" richtig sei, und viele Leute es falsch mit o sprächen. Durch Deine Interaktion und meine Recherche - denn Du hast mich schon kurz verunsichert - lernte ich, dass inzwischen auch das umgangssprachliche "extrovertiert" als richtig gilt.
Und zu Deiner Beruhigung: Mir kann das auch passieren, dass ich eine Website zur Beweisführung verlinke, ohne sie richtig gelesen zu haben, so dass unter Umständen die Beweisführung unzureichend ist. So im Eifer des Gefechts passiert so mancher Fehler, nicht nur Dir.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!
LG, Micha
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Hallo Micha und Doppelrock
Eure Beiträge #111 bis #115 heben sich wohltuend von euren seitherigen Beiträgen ab.
Ihr redet schreibt miteinander anstatt übereinander.
(Besser so, als immer die bisherigen gegenseitigen Belehrungen, Vorwürfe und Anschuldigungen, da verliere ich und sicher manch anderer nur die Lust am Forum)
Schönen Sonntag allen Schreibern und Lesern des Forums
Gruß
Jürgen
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Hallo Micha und Doppelrock
Eure Beiträge #111 bis #115 heben sich wohltuend von euren seitherigen Beiträgen ab.
Ihr redet schreibt miteinander anstatt übereinander.
(Besser so, als immer die bisherigen gegenseitigen Belehrungen, Vorwürfe und Anschuldigungen, da verliere ich und sicher manch anderer nur die Lust am Forum)
Schönen Sonntag allen Schreibern und Lesern des Forums
Gruß
Jürgen
Wobei ich Beitrag 114 eben erst las, da er noch nicht freigeschaltet war, als ich Beitrag 115 las. Aber beide passen auch in der Nummern-Reihenfolge gut zueinander.
Ich würde mich auf wirklich gerne mit dem Menschen hinter dem Nicknamen "Doppelrock" dialogisch austauschen.
LG, Micha
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Übrigens, lieber Doppelrock, habe ich als Jugendlicher gerne mal den Introvertierten gespielt, da solche Personen oft geheimnisvoll und souverän wirken. Ich merkte aber, dass ich da nicht wirklich introvertiert war, sondern nur so wirken wollte, was wiederum eine extravertierte Motivation war. So lernte ich mich allmählich selbst kennen. Heute weiß ich, dass ich extravertiert bin und stehe dazu. Ich fühle mich z.B. auch wohl auf einer Bühne mit Publikum.
Siehst Du, jetzt habe ich Dir wieder etwas von mir preisgegeben, während ich von Dir ... Du weißt schon.
Ich glaube auch nicht, dass zu zu introvertiert bist, um mehr von Dir zu verraten, denn dazu schreibst Du zu oft und gibst zu viele Meinungen preis. Nur verrätst Du eben nicht, wer es ist, der diese Meinungen hat. Du hast mal geschrieben, Du seist Akademiker, verrietst uns aber nicht, in welchem Fach. Meine Vermutung ist, dass es eine Natur- oder Ingenieurwissenschaft ist. Aber gut, es ist Deine Sache hier öffentlich oder bilateral per PN mehr oder weniger oder eben nichts von Deiner Identität zu verraten, musst, wenn Du lieber nichts verrätst, dann aber auch eben damit klarkommen, dass Dir nicht so viel Vertrauen entgegengebracht wird, wie Du es vielleicht gerne hättest und dass man mehr darüber spekuliert, wer Du denn bist und welche Absichten Du hast.
LG, Micha
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Lieber Michael
Wenn jemand nur wenig Informationen preisgeben will und sei es nicht einmal der Vorname, so muss ich das eben akzeptieren.
Ebenso wenn mache keine Bilder zeigen oder ihr Gesicht verbergen.
Die Leute haben wohl ihre Gründe dafür.
Ich habe keine Probleme, meinen Vornamen zu erwähnen (es gab früher mehrere Jürgen im Forum), auch mit Bilder habe ich keine Hemmungen, ausgewählte Bilder gibt's auch frei sichtbar.
Ich halte mich dagegen mit privaten, persönlichen Dingen zurück, ebenso mit meiner Einstellung und Gedanken zu Politik und Religion usw.
Am leichtesten fällt es mir mit Leuten zu kommunizieren, die eine ähnliche Offenheit oder Geschlossenheit ähnlich mir aufweisen.
Ich bin auch ein eher introvertierter Mensch, hatte schon immer Schwierigkeiten mit fremden Leuten ein Gespräch zu beginnen, hatte erst spät eine längere feste Beziehung.
Mit dem Röcke tragen wuchs mein Mut und das Selbstbewusstsein auch allgemein in anderen Bereichen.
Ich vermute, das es nicht wenige Forenmitglieder gibt, die zwar am Thema interessiert sind, aber sich nicht trauen zu schreiben, sei es, weil sie nicht so sprachgewandt sind, Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung haben oder einfach nicht zu viel von sich preisgeben wollen.
Von daher wird es immer eine große Anzahl an Mitlesern geben.
Wenn Leute nicht schreiben können oder wollen, aus welchen Gründen auch immer, darüber sollten wir uns nicht grämen.
Andererseits freue ich mich auch, wenn neue Mitglieder zu schreiben anfangen und dabei bleiben.
Und ich bin traurig, wenn andere sich aus dem Forum zurückziehen.
Gruß
Jürgen
-
Ich selber lese gerne Still mit ist besser als sich zu ärgern . Wenn manche nichts preis geben wollen ist daß den Leuten hier ihr Problem .Einer nervt immer den Namen nenne ich hier nicht besser .Schönen Sonntag Euch allen noch .
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Lieber Michael
Wenn jemand nur wenig Informationen preisgeben will und sei es nicht einmal der Vorname, so muss ich das eben akzeptieren.
Ebenso wenn mache keine Bilder zeigen oder ihr Gesicht verbergen.
Die Leute haben wohl ihre Gründe dafür.
Ich habe keine Probleme, meinen Vornamen zu erwähnen (es gab früher mehrere Jürgen im Forum), auch mit Bilder habe ich keine Hemmungen, ausgewählte Bilder gibt's auch frei sichtbar.
Ich halte mich dagegen mit privaten, persönlichen Dingen zurück, ebenso mit meiner Einstellung und Gedanken zu Politik und Religion usw.
Am leichtesten fällt es mir mit Leuten zu kommunizieren, die eine ähnliche Offenheit oder Geschlossenheit ähnlich mir aufweisen.
Ich bin auch ein eher introvertierter Mensch, hatte schon immer Schwierigkeiten mit fremden Leuten ein Gespräch zu beginnen, hatte erst spät eine längere feste Beziehung.
Mit dem Röcke tragen wuchs mein Mut und das Selbstbewusstsein auch allgemein in anderen Bereichen.
Ich vermute, das es nicht wenige Forenmitglieder gibt, die zwar am Thema interessiert sind, aber sich nicht trauen zu schreiben, sei es, weil sie nicht so sprachgewandt sind, Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung haben oder einfach nicht zu viel von sich preisgeben wollen.
Von daher wird es immer eine große Anzahl an Mitlesern geben.
Wenn Leute nicht schreiben können oder wollen, aus welchen Gründen auch immer, darüber sollten wir uns nicht grämen.
Andererseits freue ich mich auch, wenn neue Mitglieder zu schreiben anfangen und dabei bleiben.
Und ich bin traurig, wenn andere sich aus dem Forum zurückziehen.
Gruß
Jürgen
Darauf wollte ich noch antworten, lieber Jürgen!
Ja, jeder kann selbst entscheiden, was er von sich preisgibt.
Was ich aber meine: Niemand hat das Recht, als Dialogpartner akzeptiert zu werden, wenn er die Bedingungen, die dazu notwendig sind, nicht erfüllen will. Es geht hier nicht um Forumsbeiträge, sondern um einen bilateralen Dialog zu weltanschaulichen und politischen Themen, den Doppelrock mit mir führen wollte. Einen solchen Dialog führe ich aber nur mit jemandem, dem ich vertraue. Wer mir aber nicht verrät, wer er ist, kann nicht mein Vertrauen erwarten.
Und das hier gilt für mich genau so:
Am leichtesten fällt es mir mit Leuten zu kommunizieren, die eine ähnliche Offenheit oder Geschlossenheit ähnlich mir aufweisen.]Am leichtesten fällt es mir mit Leuten zu kommunizieren, die eine ähnliche Offenheit oder Geschlossenheit ähnlich mir aufweisen.
LG, Micha
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Das ist für einen Meinungsaustausch überhaupt nicht wichtig vom Gegenüber ein Foto, den Klarnamen, Geburtsdatum, berufliche Bildung ect. zu wissen. Jeder hat seine Positionen und die kann man jederzeit öffentlich oder als PN kundtun. Es gibt kein Problem dabei. Im Übrigen kann dir jeder sonst was erzählen, was er ist. Du kannst das nur schwer nachprüfen oder gar nicht. Wenn Timper zu dir sagt, er heißt Uwe kann das sein oder nicht sein. Und Fotos können auch fremde Fotos sein.
Dich ärgert es nur, dass du nicht hinter die Gardine sehen kannst. Für einen Meinungsaustausch ist das aber unnötig. Nimm den anderen wie er ist und fertig.
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Lieber Micha
Das ist einer der Gründe, warum ich weitgehend auf bilateralen Dialoge zu weltanschaulichen und politischen Themen verzichte.
Außerdem weil diese Themen in den letzten Jahren immer zu Unruhe und Streit geführt haben.
Dies hat auch einige Leute zum Verlassen des Forums bewogen.
Ich flute auch nicht z.B. das Politikforum (https://www.politik-forum.eu/) mit Themen zu Mann trägt Rock oder Kleid.
Gruß
Jürgen
-
Lieber Micha
Das ist einer der Gründe, warum ich weitgehend auf bilateralen Dialoge zu weltanschaulichen und politischen Themen verzichte.
Außerdem weil diese Themen in der Vergangenheit immer zu Unruhe und Streit geführt haben.
Dies hat auch einige Leute zum Verlassen des Forums bewogen.
Ich flute auch nicht z.B. das Politikforum (https://www.politik-forum.eu/) mit Themen zu Mann trägt Rock oder Kleid.
Gruß
Jürgen
Lieber Jürgen,
ich führe viele Dialoge, vor allem interreligiöse, und da geht es, wenn man sich auf Dialogregeln geeinigt hat, immer friedlich zu. Und ich lerne viel dabei.
Warum ich gerne mit anderen Rockträgern auch über andere Themen als nur über Röcke rede, habe ich mehrmals dargelegt. Es ist ein kulturpolitisches Thema, das uns eint. Es geht da nicht nur um Styles und Mode, sondern um vieles mehr. Und über dieses viele mehr, das damit zusammenhängt, möchte ich mich gerne mit Euch austauschen. Aber offen und freundlich.
Ich bin jetzt aber gerade in einem Online-Gespräch von Mitgliedern der Deutschen Buddhistischen Union. Da reden wir gerade zu siebt über Politik. Das funktioniert ganz wunderbar.
LG, Micha
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Lieber Micha
Ich weiß das Dir diese Themen wichtig sind.
Aber hier weiß ich schon von vorne her wie das wieder ausgeht.
Die Leute die auf Deine Themen einsteigen sehen das eh nicht als Dialog sondern als Missionierung oder Belehrung.
Das kannst Du noch so offen und freundlich versuchen, das gibt nur Ärger.
Es sind ja eh immer die gleichen drei oder vier die darauf einsteigen. Und die verhalten sich meist nicht so offen und freundlich, z.B. hier (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10314.msg205912#msg205912)
Ich würde hier keine Energie mehr diesbezüglich vergeuden,
da sind sicher Deine Online-Gespräche Deutschen Buddhistischen Union
und Deine anderen Projekte und Tätigkeiten ergiebiger und fruchtbarer.
Dort kannst Du mehr erreichen.
Auch ich kann nicht immer Neues zum Thema Styles und Mode beitragen. Meine Alltagsoutfits wiederholen sich immer wieder. Auch interessante Erfahrungsberichte kann ich nicht viele liefern. Für mein Rock tragen interessiert sich kaum mal jemand.
Ist für mich kein Problem. Dann schreibe ich eben weniger und lasse meinen Beitragszähler langsamer ticken. Morgen beginnt eine neue Arbeitswoche, da habe ich auch eh wieder weniger Zeit zum schreiben.
Und wenn ich mal paar Tage nichts schreibe, geht das Forum nicht unter. Vielleicht freut sich dann sogar auch irgendwer.
Gruß Jürgen
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Das ist für einen Meinungsaustausch überhaupt nicht wichtig vom Gegenüber ein Foto, den Klarnamen, Geburtsdatum, berufliche Bildung ect. zu wissen. Jeder hat seine Positionen und die kann man jederzeit öffentlich oder als PN kundtun. Es gibt kein Problem dabei. Im Übrigen kann dir jeder sonst was erzählen, was er ist. Du kannst das nur schwer nachprüfen oder gar nicht. Wenn Timper zu dir sagt, er heißt Uwe kann das sein oder nicht sein. Und Fotos können auch fremde Fotos sein.
Dich ärgert es nur, dass du nicht hinter die Gardine sehen kannst. Für einen Meinungsaustausch ist das aber unnötig. Nimm den anderen wie er ist und fertig.
Na klar, kann mich jemand auch anlügen. Ich unterstelle aber nicht von vorn herein, dass es jemand tut, der mich zu einem Dialog einlädt.
Und wenn Du mir sagen würdest, Du hießes Uwe, würde ich Dir auch glauben.
LG, Micha
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Lieber Micha
Ich weiß das Dir diese Themen wichtig sind.
Aber hier weiß ich schon von vorne her wie das wieder ausgeht.
Die Leute die auf Deine Themen einsteigen sehen das eh nicht als Dialog sondern als Missionierung oder Belehrung.
Das kannst Du noch so offen und freundlich versuchen, das gibt nur Ärger.
Es sind ja eh immer die gleichen drei oder vier die darauf einsteigen. Und die verhalten sich meist nicht so offen und freundlich, z.B. hier (https://www.rockmode.de/index.php?topic=10314.msg205912#msg205912)
Ich würde hier keine Energie mehr diesbezüglich vergeuden,
da sind sicher Deine Online-Gespräche Deutschen Buddhistischen Union
und Deine anderen Projekte und Tätigkeiten ergiebiger und fruchtbarer.
Dort kannst Du mehr erreichen.
Auch ich kann nicht immer Neues zum Thema Styles und Mode beitragen. Meine Alltagsoutfits wiederholen sich immer wieder. Auch interessante Erfahrungsberichte kann ich nicht viele liefern. Für mein Rock tragen interessiert sich kaum mal jemand.
Ist für mich kein Problem. Dann schreibe ich eben weniger und lasse meinen Beitragszähler langsamer ticken. Morgen beginnt eine neue Arbeitswoche, da habe ich auch eh wieder weniger Zeit zum schreiben.
Und wenn ich mal paar Tage nichts schreibe, geht das Forum nicht unter. Vielleicht freut sich dann sogar auch irgendwer.
Gruß Jürgen
Lieber Jürgen,
ich merke ja schon, dass man mit manchen gut dialogisieren kann, z.B. mit Dir, mit Wolfgang, mit Yoshi, mit Hajo, mit Zwurg, mit Cephalus u.v.a. mit dem wem nicht oder weniger.
Entsprechend sind dann meine Erwartungen unterschiedlich, was dabei herauskommen mag.
Das ist aber selbstverständlich ein Lernprozess mit manchem Frust zwischendurch.
Ich hatte jedenfalls schon ganz wunderbare Dialoge hier im Forum und bin sehr dankbar dafür.
Wäre das anders, wäre ich nicht mehr hier.
LG, Micha
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Dass hier manchmal die Annonymität zu Thema wird, erstaunt mich, vor allem, weil der überwiegende Teil der Mitglieder nicht mit Realnamen agiert.
Manche nennen ihren Vornamen, was nicht wirklich viel ist, nur wenige (einer? MAS?) ist komplett öffentlich unterwegs, mit Bild, Namen, Wohnort, Beruf, Arbeitgeber...
Für mich wäre es bei der Anmeldug hier ein k.o. Kriterium gewesen, hätte ich meinen Klarnamen angeben müssen.
Das wäre heute immer noch so.
Damals, weil ich nicht 100% zu meinen Röcken gestanden habe,
heute, weil ich nicht will, dass man Informationen über mich im Netz findet, und jeder sich denkt er könnte damit ein, ziemlich sicher falsches, Bild von der Person erzeugen.
Im zwischenmenschlichen Umgang ist der Austausch von persönlichen Informationen meist symetrisch. Im Web nicht. Meist weiß ich von meinen Mitmenschen in etwa genauso viel wie sie von mir.
Das finde ich angenehm.
Dazu kommt, dass heutige Technik versucht möglichst viel über möglichst viele Menschen an Information zu sammeln, und das im günstigsten Fall für die eigene Profitoptimierung zu nutzen.
Andere weniger wohlmeinende Akteure und Interessen sind denkbar.
Ja, mir ist bewusst, dass ich, ohne mein Zutun eine breite Datenspur im Netzt hinterlasse, die ich, solange ich am heute üblichen sozialen Leben teilnehmen will, nicht verhindern kann.
Aber ich kann die Spur an manchen Stellen verringern und bei manchen Daten, die nicht zwingend erforderlich sind, kleiner halten, was ich auch mache:
Kein Foto im Netz, nirgends.
Realname nur wo unumgänglich.
Tor-Browser wenn immer möglich.
Ein Auto, das keine Daten an Hersteller und andere Neugierige sendet usw.
Aus diesem Grund sehe ich es als absolut legitim an, anonym zu bleiben.
Anonym wirkt man im Netz vor allem, wenn man keinerlei persönliche Ding von sich gibt, dabei sagen "persönliche Infos" auch nichts aus, wenn sich der Betreffende eine entsprechende, glaubhafte Legende aufbaut, die real wirkt.
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Lieber Cephalus,
mir geht es um eine vertrauensbildende Maßnahme im Rahmen der Planung eines Dialogs, das von diesem Forum ausgeht, nicht um das Posten in diesem Forum selbst.
Aber davon abgesehen gibt es allein vier offizielle Seiten, in denen ich mit meinem Realnamen stehe. Da bin ich gewissermaßen ein öffentliche Person. Die findest Du alle, wenn Du meinen vollen Namen eingibst. Bisher gereichte mit das nicht zum Nachteil.
Sie sind ja auch Teil meiner Öffentlichkeitsarbeit.
LG, Micha
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Ja, Micha, jeder hat eigene Prioritäten und Ziele.
Ich denke jeder sollte Vor- und Nachteile für sich selbst abwägen und entsprechend handeln. Ich möchte nur gelegentlich sensibilisieren, auf was man sich einlässt.
Die Präsenz im Netz ist irgendwie so wie ein Tattoo: Einmal etwas preisgegeben wird man die Daten nicht mehr zurückholen können, auch wenn man gerade der Ansicht ist, das Richtige zu tun.
Jetzt rate mal, wie viele Tattoos ich habe ;D
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Jetzt rate mal, wie viele Tattoos ich habe ;D
Ich rate mal:
Genau so viele wie Micha oder ich 😉 ;D
Das mit Bildern von mir ins Netz stellen hab ich wohl schon 2005 versemmelt ??? ;)
Gruß
Jürgen
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Man muss wohl eine Grundsatzentscheidung treffen: Will ich als öffentliche Person leben oder lieber unbekannt bleiben? Wenn ersteres, dann nutzt man auch das Internet dafür, gefunden und erkannt zu werden, wenn letzteres, dann hält man sich da tunlichst zurück.
LG, Micha
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ich führe viele Dialoge, vor allem interreligiöse, und da geht es, wenn man sich auf Dialogregeln geeinigt hat, immer friedlich zu. Und ich lerne viel dabei.
Dort lernst du also .... Hier ganz offensichtlich nicht, es wird eher schlimmer, habe ich den Eindruck.
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ich führe viele Dialoge, vor allem interreligiöse, und da geht es, wenn man sich auf Dialogregeln geeinigt hat, immer friedlich zu. Und ich lerne viel dabei.
Dort lernst du also .... Hier ganz offensichtlich nicht, es wird eher schlimmer, habe ich den Eindruck.
Doch mein Lieber. Ich lerne z.B., dass bei Dir Hopfen und Malz verloren ist, was selbstkritische Reflexion angeht.
So bist Du halt, Müssen wir mir leben.
Mögest Du glücklich und zufrieden sein!
LG, Micha
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Hallo!
Leute, seid doch froh, dass Gott jeden anders erschaffen hat und wir nicht alle gleich sind. Nur durch die Unterschiedlichkeit ergibt sich überhaupt manche Kommunikation.
Gruß,
ChrisBB
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Genau, lieber Chris! :)
LG, Micha